(19)
(11) EP 0 534 143 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
14.12.1994  Patentblatt  1994/50

(21) Anmeldenummer: 92114380.6

(22) Anmeldetag:  24.08.1992
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5E06B 7/14, E04B 2/96

(54)

Nichttragende Gebäudeaussenwand

Non-supporting curtain walls

Mur-rideaux non-porteurs


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK FR GB LI NL SE

(30) Priorität: 26.09.1991 DE 4132064

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
31.03.1993  Patentblatt  1993/13

(73) Patentinhaber: ALCO-Systeme GmbH
D-48163 Münster (DE)

(72) Erfinder:
  • Bisping, Franz
    W-4400 Münster (DE)

(74) Vertreter: Habbel, Hans-Georg, Dipl.-Ing. 
Postfach 34 29
48019 Münster
48019 Münster (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 414 105
DE-U- 8 716 012
US-A- 3 362 123
DE-A- 3 603 637
GB-A- 2 137 673
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine nichttragende Gebäudeaußenwand gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches

    [0002] In der DE-PS 16 58 887 wird eine solche nichttragende Gebäudeaußenwand beschrieben, die im wesentlichen aus metallischen Profilstäben und Wandfüllungen besteht und mit der eine Wetterschutzzone geschaffen wird. Solche Wetterschutzzonen sind bei Bauwerken üblich, die aus einer statischen Schichtzone und einer nach außen hin vor der statischen Schichtzone angeordneten Wärmedämmzone bestehen. Zwischen der nach außen gerichteten Seite der Wärmedämmzone und der inneren Seite der Wetterschutzzone wird eine Luftschicht gebildet, die nicht nur aus bauphysikalischen Gründen der Hinterlüftung der Außenhülle, sondern auch als ein Hilfsmittel zur Belüftung des Inneren des Gebäudenutzraumes aufgrund der in dieser Luftschichtzone entstehenden Thermosyphonwirkung benutzt werden kann.

    [0003] Die die Wetterschutzzone bildenden Fassadenplatten bestehen üblicherweise aus feuchtigkeitsundurchlässigem Werkstoff, wie beispielsweise Glas, so daß sich an der Rückseite dieser Platten Kondens- und/oder Sickerwasser bildet. Aus dem DE-U-87 16 012 ist es bekannt, dieses Kondenswasser in eine Entwässerungsrinne des Riegelprofils zu führen und von hier aus in eine Entwässerungsrinne des Vertikalstiels abzugeben. Hier handelt es sich um geringfügige Feuchtigkeitsmengen, die ohne weiteres im Vertikalstiel aufgenommen werden können.

    [0004] Bei aus Glas bestehenden Fassadenplatten besteht das Problem, daß diese Glasscheiben unter Umständen relativ schnell unansehnlich werden, wenn sie nicht einer ständigen Reinigung unterliegen.

    [0005] Bei normalem Regen, insbesondere Schlagregen, erfolgt eine natürliche Selbstreinigung der Glasplatten, aber bei diesigem Wetter und bei leichtem Regen kann sich dieser Regen mit dem Staub verbinden und dann die Scheiben verschmutzen

    [0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine leicht aufzubauende nichttragende Gebäudeaußenwand mit Vertikalstielen und Horizontalriegeln zu schaffen, wobei eine Abführung des langsam an der Außenseite der Fassadenplatten abfließenden Wassers erreicht wird.

    [0007] Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die Lehre des Hauptanspruches gelöst.

    [0008] Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen erläutert.

    [0009] Mit anderen Worten ausgedrückt wird vorgeschlagen, daß dem Vertikalstiel eine Fassadenhalteleiste vorgesetzt wird, die nach außen hin offen C-förmig ausgebildet ist, so daß es möglich ist, das Innere dieser Fassadenhalteleiste zu reinigen. Aus dem Profil der Horizontalriegel wird eine Regenrinne ausgeformt und die Horizontalriegel greifen in die Fassadenhalteleiste, so daß die in den Horizontalriegeln vorgesehenen Regenrinnen in die Fassadenhalteleiste entwässern. Sowohl die Fassadenhalteleiste wie auch die Regenrinne sind von außen zugänglich und damit zu reinigen, und hierdurch wird ein sicheres Abführen auch geringerer Wassermengen erreicht, die nunmehr nicht mehr über die ganze Gebäudehöhe von oben nach unten über die Fassadenplatten geführt werden müssen, sondern es erfolgt ein "feldweises Entwässern", d. h. jedes durch eine Fassadenplatte gebildete, einzelne Feld wird für sich entwässert.

    [0010] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen erläutert. Die Zeichnungen zeigen dabei in
    Fig. 1
    eine schaubildliche Ansicht eines Ausschnittes aus einer nichttragenden Gebäudeaußenwand, in
    Fig. 2
    einen Schnitt gemäß der Linie 2 - 2 in Fig. 1 und in
    Fig. 3
    einen Schnitt gemäß der Linie 3 - 3 in Fig. 1.


    [0011] In den Zeichnungen ist ein Vertikalstiel 1 dargestellt, der als Hohlprofil ausgebildet ist und der an seiner zur statischen Schichtzone hin gerichteten Seite eine Profilierung 20 aufweist. In diese Profilierung 20 kann als Distanzleiste eine Schottenplatte 19 eingesetzt werden, mit welcher der Vertikalstiel 1 dann an der statischen Schichtzone anliegt und eine Abschottung in vertikaler Richtung erreicht wird. Vorzugsweise besteht die Schottenplatte 19 aus einem thermotechnisch isolierenden oder schlecht leitendem Werkstoff und die Schottenplatte 19 wird zur Sicherstellung der Luftführung hinter den Fassadenplatten 3 über Dichtungen 21 und 22 in dem Vertikalstiel 1 festgelegt.

    [0012] An der nach vorne hin gerichteten Seite des Vertikalstieles 1 ist ein Vorsprung 12 materialeinheitlich aus dem Profil ausgeformt und an diesem Vorsprung 12 liegt eine Fassadenhalteleiste 4 an, die sich ebenfalls vertikal erstreckt. Die sichere Lage der Fassadenhalteleiste 4 wird dadurch erreicht, daß an der zum Vertikalstiel 1 hin gerichteten Seite aus dem Werkstoff der Fassadenhalteleiste 4 materialeinheitlich ausgeformt Vorsprünge 17 und 18 vorgesehen sind, die an der Außenseite des Vorsprunges 12 anliegen und außerdem erfolgt die Befestigung der Fassadenhalteleiste 4 an dem Vertikalstiel 1 durch Schrauben 23.

    [0013] Die Fassadenhalteleiste 4 ist im wesentlichen als C-Profil ausgebildet, wobei der offene Spalt nach außen gerichtet ist.

    [0014] Weiterhin wird diese nichttragende Gebäudeaußenwand durch Horizontalriegel 2 gebildet, die ebenfalls als Profilbauteile ausgebildet sind. Der Horizontalriegel 2 weist einen vorderen Flansch 7 auf. An der oberen Seite ist aus dem Profil des Horizontalriegels 2 eine Regenrinne 5 ausgeformt, weiterhin ein Aufnahmeraum 6 für eine hier einzusetzende Fassadenplatte 3 und ein Aufnahmekanal 16 für einen Verbinder 14.

    [0015] Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei Profilmöglichkeiten für die Horizontalriegel dargestellt, und zwar ist der im oberen Teil der Zeichnung dargestellte Horizontalriegel 2 nur mit einem vorderen Flansch 7 ausgerüstet und nach hinten hin offen. Im unteren Teil der Zeichnung ist ein Horizontalriegel 2a dargestellt, der ebenfalls einen vorderen Flansch 7 aufweist, aber zusätzlich einen rückwärtigen Flansch 8 besitzt. Dieser rückwärtige Flansch 8 nimmt in seinem unteren Bereich eine Abdichtung 10 auf, an die sich die Rückseite der in den Raum zwischen dem vorderen Flansch 7 und dem rückwärtigen Flansch 8 eingreifenden Fassadenplatte 3 anlegt. Die Bewegung der Fassadenplatte 3 nach vorne hin wird durch einen Riegelklotz 15 verhindert, der auf einem unteren Ansatz 9 des vorderen Flansches 7 aufliegt.

    [0016] Die Horizontalriegel 2 bzw. 2a greifen in den durch das C-förmige Profil der Fassadenhalteleiste 4 gebildeten Raum dadurch ein, daß im Bereich der Horizontalriegel 2 und 2a die Seitenwandungen 24 und 25 der Fassadenhalteleiste 4 ausgefräst sind, so daß hier ein Einführen des gesamten Profils der Horizontalriegel 2 und 2a möglich ist. Auf diese Weise entwässert die Regenrinne 5 in den Innenraum der Fassadenhalteleiste 4, und das hier austretende Wasser kann nach unten abfließen.

    [0017] Die Fassadenplatten 3 werden über entsprechende Dichtungen an den beiden benachbarten Vertikalstielen 1 und den zugehörigen Fassadenhalteleisten 4 festgelegt und stützen sich mit ihrem Fuß in dem Zugeordneten Horizontalriegel 2 ab und können mit ihrem Kopfteil an dem Horizontalriegel 2a festgelegt sein oder stehen mit ihrem Kopfteil frei in den Raum des Horizontalriegels 2. Im letzteren Fall zeigt die Zeichnung, daß auf die obere Kante der Fassadenplatte 3 ein sogenanntes Wirbelkammerprofil 11 aufgesetzt werden kann, das als Schlagregenrückhalteleiste wirkt, so daß Schlagregen nicht über die obere Kante der Fassadenplatte 3 nach innen eindringen kann, aber hier eine Luftführung möglich ist. Insbesondere wenn der Raum hinter der Fassadenplatte 3 als ein Luftraum ausgenutzt werden soll, in dem eine Thermosyphonwirkung besteht, ist eine solche Anordnung von Vorteil.

    [0018] Der Verbinder 14 wird in dem Aufnahmekanal 16 der Horizontalriegel 2 und 2a durch eine Madenschraube festgelegt und verbindet damit über die Fassadenhalteleiste 4 nach beiden Seiten hin die hier einander benachbarten Horizontalriegel 2 oder 2a.

    [0019] Durch die nur einseitige Festlegung des Verbinders 14 in dem Aufnahmekanal 16 ist eine gleitende Verbindung geschaffen, d. h. hier wird den thermischen Ausdehnungen der Horizontalriegel 2 und 2a Rechnung getragen.

    [0020] Der Aufbau einer aus den vorbeschriebenen Bauteilen erstellten Fassade erfolgt wie folgt:

    [0021] Zunächst werden die Vertikalstiele 1 mit der statischen Schichtzone über die Schottenplatten verbunden. Dann werden - unten beginnend - die Horizontalriegel 2 bzw. 2a über die durch die Vorsprünge 12 geführten Verbinder 14 mit dem Vertikalstiel 1 verbunden. Als nächstes wird - horizontal gesehen - die erste Reihe von Fassadenplatten 3 eingesetzt und feldweise wird jede einzelne Fassadenplatte 3 durch die dann folgenden Horizontalriegel 2 gehalten.

    [0022] Die vorbeschriebene Montage der Horizontalriegel 2 und 2a in horizontaler Richtung erfolgt dadurch, daß der Verbinder 14 zunächst in fast voller Länge, beispielsweise in den rechts vom Vertikalstiel 1 angeordneten Horizontalriegel 2 bzw. 2a eingeschoben wird. Ist dann der links liegende Horizontalriegel 2 oder 2a in seine entsprechende Stellung verbracht, wird der Verbinder 14 in seine endgültige Position zurückgeschoben und er hält dann beide Horizontalriegel 2 bzw. 2a und wird einseitig mit der bereits erwähnten Madenschraube festgesetzt.

    [0023] Entscheidend ist bei dieser Montagefolge, daß die Fassadenhalteleiste 4 erst einmal nicht benötigt wird, um die Fassadenplatten 3 oder die Horizontalriegel 2 bzw. 2a zu befestigen. Die Fassadenhalteleiste 4 wird vielmehr zuletzt direkt von vorne auf den Vorsprung 12 aufgesetzt, da sich im Bereich der Horizontalriegel 2 und 2a entsprechende Ausfräsungen befinden. Durch diese Verfahrensweise wird eine Montagevereinfachung erreicht.

    [0024] In Fig. 1 sind mit 30 und 31 die die Stirnenden der Horizontalriegel 2 bzw. 2a verschließende Kappen bezeichnet, die benötigt werden, damit das in der Fassadenhalteleiste 4 herunterlaufende Wasser nicht in die sonst freien Stirnseiten der Horizontalriegel 2 und 2a eindringen kann.


    Ansprüche

    1. Nichttragende Gebäudeaußenwand mit als Vertikalstiel (1) und Horizontalriegel (2, 2a) ausgebildeten metallischen Profilstäben sowie von diesen getragenen Fassadenplatten (3) mit einer vor jedem Vertikalstiel (1) angeordneten, sich vertikal erstreckenden, als Hohlprofil ausgebildeten Fassadenhalteleiste (4), die mit dem Vertikalstiel (1) fest verbindbar ist und einer in dem Horizontalriegel (2, 2a) vorgesehenen Rinne (5), dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne als Regenrinne (5) an der Frontseite des Horizontalriegels (2, 2a) vorgesehen ist und in die Fassadenhalteleiste (4) geführt ist und dort entwässert.
     
    2. Nichttragende Gebäudeaußenwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassadenhalteleiste (4) als nach vorne hin offenes C-Profil ausgebildet ist.
     
    3. Nichttragende Gebäudeaußenwand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil des Horizontalriegels (2, 2a) an seiner oberen Seite einen Aufnahmeraum (6) für den Fuß der aufzunehmenden Fassadenplatte (3) aufweist und nach unten hin wenigstens einen die obere Kante einer Fassadenplatte (3) nach unten hin übergreifenden vorderen Flansch (7) besitzt.
     
    4. Nichttragende Gebäudeaußenwand nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil des Horizontalriegels (2a) zwei nach unten reichende Flansche (7, 8) aufweist.
     
    5. Nichttragende Gebäudeaußenwand nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Flansch (7) an seinem unteren Ende einen winklig nach innen vorstehenden Ansatz (9) aufweist und der rückwärtige Flansch (8) eine die Fassadenplatte (3) stützende Abdichtung (10) aufweisen.
     
    6. Nichttragende Gebäudeaußenwand nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf die obere Kante der in den Raum hinter den vorderen Flansch (7) des Horizontalriegels (2) reichenden Fassadenplatte (3) ein Wirbelkammerprofil (11) als Schlagregenrückhalteleiste aufgesetzt ist.
     
    7. Nichttragende Gebäudeaußenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Vertikalstiel (1) als Hohlprofil ausgebildet ist und an seiner vorderen Seite materialeinheitlich einen ebenfalls als Hohlprofil ausgebildeten Vorsprung (12) aufweist, an dem die vertikal ausgerichtete Fassadenhalteleiste (4) festlegbar ist.
     
    8. Nichttragende Gebäudeaußenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Verbinder (14), der zwei in gleicher Höhe verlaufende Horizontalriegel (2, 2a) mit dem Vertikalstiel (1) verbindet.
     
    9. Nichttragende Gebäudeaußenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen zwischen dem vorderen Flansch (7) des Horizontalriegels (2a) und der sich an den rückwärtigen Flansch (8) anlegenden Fassadenplatte (3) einsetzbaren Riegelklotz (15).
     
    10. Nichttragende Gebäudeaußenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Regenrinne (5) einteilig aus dem Profil des Horizontalriegels (2, 2a) ausgeformt ist.
     
    11. Nichttragende Gebäudeaußenwand nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch ein einteilig mit dem Profil des Horizontalriegels (2, 2a) ausgebildeter Aufnahmekanal (16) für den Verbinder (14).
     
    12. Nichttragende Gebäudeaußenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbinder (14) in dem sie aufnehmenden Aufnahmekanal (16) und die Fassadenhalteleiste (4) an dem Vorsprung (12) des Vertikalstiels durch Schrauben festgelegt sind.
     
    13. Nichttragende Gebäudeaußenwand wenigstens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die nach vorne offene Fassadenhalteleiste (4) an ihrer zum Vertikalstiel (1) hin gerichteten Rückseite (2) in ihrem Abstand der Breite des Vorsprungs (12) angepaßte Vorsprünge (17 und 18) aufweist, durch die eine seitliche Festlegung der Fassadenhalteleiste (4) am Vertikalstiel (1) erfolgt.
     
    14. Nichttragende Gebäudeaußenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine in eine Profilierung (20) des Vertikalstiels (1) eingesetzte und gehaltene Distanzleiste (19).
     
    15. Nichtragende Gebäudeaußenwand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Endkappen (30, 31) zum Verschließen der sonst offenen Stirnenden der Horizontalriegel (2, 2a).
     


    Claims

    1. A non-loading bearing external building wall comprising profiled metal bars constructed as vertical posts (1) and horizontal crossbars (2, 2a) as well as facing plates (3) which are carried thereby and have a vertically extending facing support strip (4) arranged in front of each vertical post (1) and constructed as a hollow profile, which facing support strip (4) may be firmly connected with the vertical post (1), and comprising a channel (5) provided in the horizontal crossbar (2, 2a), characterized in that the channel is provided as a gutter (5) on the front of the horizontal crossbar (2, 2a) and extends into the facing support strip (4) and is drained there.
     
    2. A non-load bearing external building wall according to claim 1, characterized in that the facing support strip (4) is constructed as a forwardly open C-shaped profile.
     
    3. A non-load bearing external building wall according to claim 1 or claim 2, characterized in that the profile of the horizontal crossbar (2, 2a) comprises an accommodation space at its upper side for the foot of the facing plate (3) to be accommodated and at the bottom has at least one front flange (7) overlapping the upper edge of a facing plate (3) at the bottom.
     
    4. A non-load bearing external building wall according to claim 1, claim 2 or claim 3, characterized in that the profile of the horizontal crossbar (2a) comprises two downwardly extending flanges (7, 8).
     
    5. A non-load bearing external building wall according to claim 4, characterized in that the front flange (7) comprises an angularly inwardly projecting projection (9) at its lower end and the rear flange (8) comprises a seal (10) supporting the facing plate (3).
     
    6. A non-load bearing external building wall according to claim 3, characterized in that a whirl chamber profile (11) is positioned as a heavy rain hold-back strip on the upper edge of the facing plate (3) extending into the space behind the front flange (7) of the horizontal crossbar (2).
     
    7. A non-load bearing external building wall according to any one of the preceding claims, characterized in that the vertical post (1) is constructed as a hollow profile and comprises an integral projection (12), likewise constructed as a hollow profile, at its front, to which projection (12) the vertically oriented facing support strip (4) may be fastened.
     
    8. A non-load bearing external building wall according to any one of the preceding claims, characterized by a connector (14), which connects the two horizontal crossbars (2, 2a) running at the same height with the vertical post (1).
     
    9. A non-load bearing external building wall according to any one of the preceding claims, characterized by a crossbar block (15) insertable between the front flange (7) of the horizontal crossbar (2a) and the facing plate (3) lying against the rear flange (8).
     
    10. A non-load bearing external building wall according to any one of the preceding claims, characterized in that the gutter (5) is formed integrally from the profile of the horizontal crossbar (2, 2a).
     
    11. A non-load bearing external building wall according to claim 8, characterized by an accommodation channel (16) for the connector (14), said channel (16) being constructed integrally with the profile of the horizontal crossbar (2, 2a).
     
    12. A non-load bearing external building wall according to any one of the preceding claims, characterized in that the connector (14) is fixed in the accommodation channel (16) accommodating it and the facing support strip (4) is fixed to the projection (12) of the vertical post by screws.
     
    13. A non-load bearing external building wall according at least to claim 1 or claim 2, characterized in that the forwardly open facing support strip (4) comprises projections (17, 18) on its rear (2) which are directed towards the vertical post (1), conformed in their separation to the width of the projection (12) and through which lateral fastening of the facing support strip (4) to the vertical post (1) is effected.
     
    14. A non-load bearing external building wall according to any one of the preceding claims, characterized by a spacer strip (19) inserted and held in profiling (20) in the vertical post (1).
     
    15. A non-load bearing external building wall according to any one of the preceding claims, characterized by end caps (30, 31) for closing the otherwise open ends of the horizontal crossbars (2, 2a).
     


    Revendications

    1. Mur-rideau non porteur avec des barres métalliques profilées conçues comme un montant vertical (1) et des barres horizontales (2, 2a) ainsi que des plaques de façade (3) portées par celles-ci avec une bande de maintien de la façade (4) disposée devant chaque montant vertical (1), s'étendant verticalement et conçue comme un profil creux, qui peut être fixée au montant vertical (1) et une rainure (5) prévue dans la barre horizontale (2, 2a), caractérisé en ce que la rainure (5) est prévue sous la forme d'une gouttière sur le côté avant de la barre horizontale (2, 2a) et est guidée dans la bande de maintien de la façade (4) où elle se draine.
     
    2. Mur-rideau non porteur selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bande de maintien de la façade (4) est conçue comme un profilé en C ouvert vers l'avant.
     
    3. Mur-rideau non porteur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le profil de la barre horizontale (2, 2a) présente sur son côté supérieur un logement (6) pour le pied de la plaque de façade (3) à recevoir et possède vers le bas au moins une bride antérieure (7) saisissant le bord supérieur d'une plaque de façade (3) vers le bas.
     
    4. Mur-rideau non porteur selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que le profilé de la barre horizontale (2a) présente deux brides (7, 8) orientées vers le bas.
     
    5. Mur-rideau non porteur selon la revendication 4, caractérisé en ce que la bride antérieure (7) présente à son extrémité inférieure une saillie (9) dépassant en angle vers l'intérieur et la bride postérieure (8) présente un joint (10) soutenant la plaque de façade (3).
     
    6. Mur-rideau non porteur selon la revendication 3, caractérisé en ce que sur le bord supérieur de la plaque de la façade (3) arrivant derrière la bride antérieure (7) de la barre horizontale (2), un profil en chambre de turbulence (11) est posé pour servir de bande d'arrêt de la pluie.
     
    7. Mur-rideau non porteur selon l'une ou l'ensemble des revendications précédentes, caractérisé en ce que le montant vertical (1) est conçu comme un profilé creux et présente d'un seul tenant sur son côté antérieur une saillie (12) conçue comme un profil creux sur laquelle la bande de maintien de la façade (4) redressée verticalement peut être fixée.
     
    8. Mur-rideau non porteur selon l'une ou l'ensemble des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il comporte un organe de liaison (14), qui relie deux barres horizontales (2, 2a) situées à la même hauteur avec le montant vertical (1).
     
    9. Mur-rideau non porteur selon l'une ou l'ensemble des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il comporte un bloc de verrouillage (15) pouvant être introduit entre la bride antérieure (7) de la barre horizontale (2a) et la plaque de façade (3) qui s'appuie sur la bride postérieure (8).
     
    10. Mur-rideau non porteur selon l'une ou l'ensemble des revendications précédentes, caractérisé en ce que la gouttière (5) est ménagée d'un seul tenant dans le profil de la barre horizontale (2, 2a).
     
    11. Mur-rideau non porteur selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'il comporte un canal de logement (16) ménagé d'un seul tenant dans le profilé de la barre horizontale (2, 2a) pour l'organe de liaison (14).
     
    12. Mur-rideau non porteur selon l'une ou l'ensemble des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'organe de liaison (14) dans le canal de logement (16) qui le reçoit et la bande de maintien de la façade (4) sur la saillie (12) du montant vertical sont fixés par des vis.
     
    13. Mur-rideau non porteur selon au moins la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la bande de maintien de la façade (4) ouverte vers l'avant présente sur son côté postérieur (2) orienté vers le montant vertical (1) à distance de celui-ci des saillies (17 et 18) adaptées à la largeur de la saillie (12), qui permettent la fixation latérale de la bande de maintien de la façade (4) sur le montant vertical (1).
     
    14. Mur-rideau non porteur selon l'une ou l'ensemble des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il comporte une bande d'écartement (19) posée et maintenue dans un profilage (20) du montant vertical (1).
     
    15. Mur-rideau non porteur selon l'une ou l'ensemble des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il comporte des capuchons d'extrémité (30, 31) pour la fermeture des extrémités de face des barres horizontales (2, 2a) qui sont sinon ouvertes.
     




    Zeichnung