[0001] Die Erfindung betrifft einen Straßenfertiger der im Oberbegriff des Schutzanspruchs
1 angegebenen Art.
[0002] Bei einem aus EP-A-0 489 969 bekannten elektrischen Straßenfertiger sind das Primärantriebsaggregat
bei seit Jahrzehnten für Straßenfertiger konventioneller Bauweise vor dem Führerstand
in das Chassis eingegliedert und der Führerstand so hoch gesetzt, daß der Fahrzeugführer
nach vorne über das Primärantriebsaggregat hinwegblickt. Unter einem elektrischen
Straßenfertiger ist dabei ein Straßenfertiger zu verstehen, in dem zumindest wesentliche
Funktionskomponenten, wie Fahrantrieb, Fördererantrieb, Querverteilerantrieb und dgl.
elektrisch betreibbar sind. Der Verbrennungsmotor des Primärantriebsaggregates dient
hauptsächlich oder ausschließlich als Antrieb des Drehstromgenerators, der den Strom
für die elektrischen Antriebe erzeugt. Der Verbrennungsmotor kann den Drehstromgenerator
direkt oder über ein Zwischengetriebe antreiben. Der Vorteil des sauberen und umweltfreundlichen
elektrischen Straßenfertigers wird unter bestimmten Einsatzbedingungen durch den Nachteil
des für die Umwelt bzw. Umgebung schädlichen oder störenden Verbrennungsmotor geschmälert,
der auch den hinter ihm stehenden Fahrzeugführer mit Lärm, Vibrationen und Abgasen
belästigt. Beispielsweise in einem Tunnel oder auf einer überbauten oder abgedeckten
Baustelle können Motorenlärm und Angase unerwünscht sein. Ferner erfordern Reparaturen
und Wartungsarbeiten am Primärantriebsaggregat im Straßenfertiger lange und kostenintensive
Stillstandszeiten.Diese Arbeiten sind aufgrund oft beschränkten Zugangs mühsam. Bei
modernen Straßenfertigertypen mit Kabine muß diese aufwendig demontierbar oder klappbar
sein, andernfalls sind u.a. aufgrund der Bauhöhe beim Transportieren Sondertransporte
oder Umwege nötig.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen elektrischen Straßenfertiger der
eingangs genannten Art zu schaffen, der bedienungs-, wartungs- und reparaturfreundlich
sowie universell an unterschiedliche Einsatzbedingungen anpaßbar und einfach transportierbar
ist.
[0004] Die gestellte Aufgabe wird neuerungsgemäß mit den im Schutzanspruch 1 enthaltenen
Merkmalen gelöst.
[0005] Für Wartungs- oder Reparaturarbeiten läßt sich die eigenständige Baueinheit vom Chassis
abnehmen. Die Arbeiten am Primärantriebsaggregat lassen sich dann bequem durchführen.
Zudem besteht dann weitgehend unbehinderter Zugang zu den Funktionskomponenten und
anderen Teilen im Chassis. Um kostspielige Stillstandszeiten eines wartungs- oder
reparaturbedürftigen Straßenfertigers zu vermeiden, läßt sich im Austausch eine gleichartige
Baueinheit auf das Chassis setzen, mit der der Straßenfertiger sofort weiterarbeiten
kann. Die hinter dem Führerstand auf dem Chassis angeordnete Baueinheit führt ferner
zu dem Vorteil einer besseren Sicht auf den Vorderteil und Gutbehälter des Straßenfertigers
vom Führerstand aus, und zu einer verringerten Lärm- und Abgasbelastung des Fahrzeugführers.
Dazu kommt, daß der Führerstand wesentlich tieferliegt als bisher, was Transportprobleme
wegen der Bauhöhe beseitigt. Die abgenommene Baueinheit kann ferner als Stromversorgungsaggregat
an der Baustelle oder an jedem beliebigen Ort benutzt werden. Für schwerwiegende Reparaturarbeiten,
die an der Baustelle nicht ausführbar sind, läßt sich die Baueinheit abtransportieren,
während der Straßenfertiger an Ort und Stelle verbleibt oder mit einer Austausch-Baueinheit
weiter betrieben wird. Bei Einbauarbeiten in einem Tunnel oder auf einer überdachten
Baustelle oder auf einer Baustelle innerhalb eines Gebäudes läßt sich die abgenommene
Baueinheit an einer weniger störenden Stelle des Tunnels oder außerhalb des Tunnels
bzw. außerhalb des Gebäudes aufstellen und mit dem Straßenfertiger durch Kabel verbinden,
der dann mit erheblich reduzierter Geräuschentwicklung und ohne Abgase fernversorgt
arbeitet.
[0006] Es ist zwar aus dem Prospekt "SENTORE 21, KE1137A IBeBh, der Firma NIIGATA ENGINEERING
CO. LTD., Tokio, JP, ein Straßenfertiger bekannt, bei dem der Führerstand in einer
geschlossenen Kabine hinter dem Gutbehälter auf dem Chassis angeordnet ist. Jedoch
wird der Straßenfertiger mit hydrostatischen Antrieben seiner Funktionskomponenten
betrieben, die auf herkömmliche Weise vom Primärantriebsaggregat mit hydraulischer
Antriebsenergie oder über Getriebe mit mechanischer Antriebsenergie versorgt werden.
Das Primärantriebsaggregat ragt von hinten wit nach vorne in die Fahrerkabine. Das
Primärantriebsaggregat ist nur nach weitgehender Demontage des Fertigeraufbaus ausbaubar.
[0007] Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform geht aus Anspruch 2 hervor. Durch die
Fahrerkabine wird der Fahrzeugführer weitgehend vor Motorenlärm und Vibrationen sowie
gegen die Abgase geschützt. Er hat einen humanen Arbeitsplatz in der geschlossenen
Fahrerkabine, in der ein angenehmes Arbeitsklima einstellbar ist. Der Fahrzeugführer
braucht nicht über das Primärantriebsaggregat hinweg nach vorne zu blicken, was eine
tiefe Lage der Kabine ermöglicht. Selbst bei einer stabilen Kabine wird die zulässige
Transporthöhe nicht überschritten. Durch die ganz nach vorne gesetzte Fahrerkabine
wird viel Einbauraum für die Baueinheit hinter der Fahrerkabine gewonnen. Es ergibt
sich eine brauchbare Schwerpunktlage für das Primärantriebsaggregat.
[0008] Zweckmäßig ist ferner die Ausführungsform gemäß Anspruch 3, bei der der vergrößerte
Einbauraum auch zum Unterbringen der Frequenzumrichter benutzt wird.
[0009] Bei der Ausbildung gemäß Anspruch 4 bleiben die Frequenzumrichter bei Abnahme der
Baueinheit auf dem Chassis.
[0010] Bei der Ausbildung gemäß Anspruch 5 sind die Frequenzumrichter in die Baueinheit
eingegliedert und mit dieser vom Chassis abnehmbar.
[0011] Bei der Ausbildung gemäß Anspruch 6 ist die Baueinheit für den Betrieb des Straßenfertigers
fest mit dem Chassis verbunden und trotzdem rasch abnehmbar bzw. rasch wieder aufsetzbar.
[0012] Bei der Ausbildung gemäß Anspruch 7 werden durch den Quereinbau eine günstige Schwerpunktlage
erreicht und Einbauraum in Längsrichtung gespart.
[0013] Die Lärmbelästigung für die Umwelt und auch für den Fahrzeugführer ist bei der Ausbildung
gemäß Anspruch 8 reduziert.
[0014] Bei der Ausführungsform gemäß Anspruch 9 läßt sich die abgenommene Baueinheit getrennt
vom Straßenfertiger betreiben, einerseits um den über eine Kabelverbindung angeschlossenen
Straßenfertiger zu versorgen, andererseits um elektrische Energie für andere Zwecke
zu erzeugen und zu liefern.
[0015] Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform geht aus Anspruch 10 hervor. Nach Abnahme
der Baueinheit wird eine Kabeltrommel aufgesetzt, die mit dem wenigstens einen Versorgungskabel
die elektrische Antriebsenergie für den Straßenfertiger bei dessen Arbeitsfahrt vom
entfernt aufgestellten Primärantriebsaggregat überträgt. Gegebenenfalls wird anstelle
einer aufgesetzten Kabeltrommel nur das Versorgungskabel angeschlossen, das der Straßenfertiger
nachschleppt.
[0016] Bei der Ausführungsform gemäß Anspruch 11 kann die abgenommene Baueinheit getrennt
vom Straßenfertiger als Stromaggregat zum Ausleuchten einer Baustelle oder für andere
Zwecke benutzt werden.
[0017] Gemäß Anspruch 12 ist die Handhabung beim Aufsetzen und Abnehmen der Baueinheit vereinfacht.
[0018] Damit sich die Abnahme und das Aufsetzen der Baueinheit mit möglichst geringem Zeitverlust
durchführen läßt, sind die Merkmale von Anspruch 13 vorteilhaft.
[0019] Um beim Abnehmen oder Aufsetzen der Baueinheit genügend Platz zu haben, und auch
für allgemeine Wartungsarbeiten, bei denen Zugang von der Seite der Fahrerkabine her
am Primärantriebsaggregat und/oder im Chassis benötigt wird, ist die Ausführungsform
gemäß Anspruch 14 zweckmäßig.
[0020] Anhand der Zeichnung werden Ausführungsformen des Neuerungsgegenstandes erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Seitenansicht eines elektrischen Straßenfertigers, und
- Fig. 2
- eine schematische Seitenansicht einer Baustelle.
[0021] Ein elektrischer Straßenfertiger F weist an einem Chassis 1 ein Fahrwerk (Raupenfahrwerk
2 oder Räderfahrwerk 2') auf. Am Chassis 1 sind in Arbeitsfahrtrichtung A vorne ein
Gutbehälter 9 und hinten eine Querverteileinrichtung 7 angeordnet. Direkt hinter dem
Gutbehälter 9 befindet sich auf dem Chassis 1 eine geschlossene Fahrerkabine 12, in
der ein Führerstand 11 mit Betriebsüberwachungs- und Steuereinrichtungen angeordnet
ist. Hinter der Fahrerkabine 12 sind ein Primärantriebsaggregat, bestehend aus einem
Verbrennungsmotor 13 und einem, gegebenenfalls über ein Zwischengetriebe, angeschlossenen
Drehstromgenerator 14, sowie dahinter oder daneben Frequenzumrichter 15 vorgesehen.
Das Primärantriebsaggregat ist in einem Kapselgehäuse 16 untergebracht und ist als
eigenständige Baueinheit B vom Chassis 1 abnehmbar angeordnet. Gegebenenfalls umfaßt
die eigenständige Baueinheit B' auch die Frequenzumrichter 15.
[0022] Das Primärantriebsaggregat ist über eine elektrische Hauptleitung 27 mit den Frequenzumrichtern
15 verbunden, die ihrerseits mit mehreren elektrisch betreibbaren Sekundärantrieben
im Straßenfertiger über Leitungen 29 verbunden sind. Sind die Frequenzumrichter 15
nicht Teil der Baueinheit B, dann ist eine Kupplung 28 zum Trennen der Baueinheit
B von den Frequenzumrichtern 15 vorgesehen. Sind hingegen die Frequenzumrichter 15
Teil der Baueinheit B', dann sind in den Leitungen 29 nicht dargestellte, lösbare
Kupplungen vorgesehen. Mit dem Primärantriebsaggregat verbundene Betriebssteuer- und
Überwachungseinrichtungen im Führerstand 11 sind über Verbindungsglieder oder Leitungen
34 und einer lösbaren Kupplung mit dem Primärantriebsaggregat verbunden. Befestigungselemente
25 bzw. 26 dienen zum Festlegen der Baueinheit B bzw. des Primärantriebsaggregats
auf dem Chassis. Das Primärantriebsaggregat ist quer eingebaut.
[0023] Am Chassis 1 sind seitliche Ausleger 17 angelenkt, an denen der Straßenfertiger eine
Bohle B (Einbaubohle oder Aufrauhbohle oder ein anderes Arbeitsgerät) schleppt. Zwischen
dem Gutbehälter 9 und der Querverteileinrichtung 7 verläuft im Chassis 1 ein Längsförderer
für das Gut aus dem Gutbehälter 9. Gegebenenfalls ist zwischen dem Gutbehälter 9 und
der Fahrerkabine 12 ein Gutbehälter für eine Sprühlösung vorgesehen.
[0024] Zumindest die wichtigsten, d.h. leistungsstärksten, Funktionskomponenten des Straßenfertigers
F, weisen Sekundärantriebe auf, die mit elektrischer Antriebsleistung vom Primärantriebsaggregat
betreibbar sind. Im dargestellten Straßenfertiger F sind folgende, nicht ausschließlich,
sondern beispielsweise aufgezählten Sekundärantriebe vorgesehen: Ein elektromechanischer
Antrieb 4 für das Fahrwerk 2 oder 2', ein elektromechanischer Lenkantrieb 3 (für lenkbare
Räder des Räderfahrwerks 2'); ein elektromechanischer Antrieb 6 für den Längsförderer
5; ein elektromechanischer Antrieb 8 für die Querverteileinrichtung 7; elektromechanische
Stelltriebe 10 für Wandteile des Gutbehälters 9; elektromechanische Stelltriebe 19
zur Einstellung der Bohle B; elektromechanische Stelltriebe 33 zum Bewegen der Fahrerkabine
12; elektromechanische Antriebe oder eine elektrische Heizung 20 in oder an der Bohle
B. Elektromechanisch bedeutet dabei auch elektro-hydraulisch-mechanisch, so wie dies
beispielsweise aus G 92 10 367 von dort gezeigten hydraulischen Arbeitsaggregaten
bekannt ist.
[0025] Zwischen dem Gutbehälter und der Fahrerkabine kann zur Trennung ein Querrahmen 21
vorgesehen sein, der Scheinwerfer 22 enthält. Eine Frontscheibe 25 der Fahrerkabine
12 liegt mit ihrem unteren Rand unmittelbar oberhalb einer Rückwand 9a des Gutbehälters
9. In den Wänden der Fahrerkabine 12 sind zweckmäßigerweise Schall- und Vibrationsschutzmaßnahmen
vorgesehen. In ähnlicher Weise ist auch das Kapselgehäuse 16 schallund vibrationsgedämpft
ausgebildet. Die hintere Wand des Kapselgehäuses 16 schließt in etwa mit dem hinteren
Ende des Chassis 1 ab.
[0026] Die Fahrerkabine 12 ist - um für Wartungs- oder Reparaturarbeiten und zum Abheben
bzw. Aufsetzen der Baueinheit B bzw. B' freien und raschen Zugang zu haben - anhebbar
oder abklappbar auf dem Chassis angeordnet. Verriegelungen 32 lassen sich zum Bewegen
der Fahrerkabine 12 lösen. Zum Anheben oder Wegklappen dient beispielsweise ein Stellantrieb
33.
[0027] An der Baueinheit B bzw. am Primärantriebsaggregat sind Anschlußteile 23 bzw. 24
für ein Hebezeug vorgesehen.
[0028] In der Baueinheit B bzw. B' sind zweckmäßigerweise auch der Kraftstofftank sowie
die Starterbatterie des Verbrennungsmotors und gegebenenfalls eigenständige Betriebs-
und Steuereinrichtungen für das Primärantriebsaggregat enthalten.
[0029] Die Baueinheit B bzw. B' läßt sich nach Lösen der Befestigungselemente 25, 26 abnehmen,
z.B. zu Wartungsoder Reparaturarbeiten am Aggregat, für Wartungs- oder Reparaturarbeiten
im Chassis, oder um anstelle der Baueinheit B gemäß Fig. 2 eine Kabeltrommel 30 mit
einem Versorgungskabel 31 aufzusetzen, das an die Frequenzumrichter 15 angeschlossen
wird und mit der getrennt vom Straßenfertiger F aufgestellten Baueinheit B verbunden
ist. Bei Arbeiten in einem Tunnel T gemäß Fig. 2 läßt sich der Straßenfertiger dann
mit deutlich reduzierter Lärmbelästigung und ohne die Abgase des Verbrennungsmotors
betreiben. Die Kabeltrommel 30 könnte aber auch bei der abgestellten Baueinheit B
stehen. Der Straßenfertiger F schleppt dann das an die Frequenzumrichter 15 angeschlossene
Versorgungskabel 31 nach. Bei fälliger Wartung oder Reparatur wird die Baueinheit
B bzw. B' abgenommen und durch eine gleichartige ersetzt, um Stillstandszeiten des
Straßenfertigers zu vermeiden. Die abgenommene Baueinheit B oder B' könnte ferner
als Stromversorgungsaggregat für eine Baustelle S benutzt werden, um die elektrische
Energie für die Beleuchtung und für den Betrieb anderer Gerätschaften oder Einrichtungen
auf der Baustelle zu liefern. Die Baueinheit B bzw. B' läßt sich auch zum Transport
des Straßenfertigers abnehmen, um das Transportgewicht zu verringern.
1. Straßenfertiger (F) mit elektrischen Antrieben für Funktionskomponenten, mit einem
aus Verbrennungsmotor und Drehstromgenerator gebildeten Primärantriebsaggregat (13,
14;, 15) für die elektrischen Antriebe (4, 6, 10, 19, 20, 33), und mit einem ein Fahrwerk
(2, 2') aufweisenden Chassis (1), an dem in Arbeitsfahrtrichtung vorne ein Gutbehälter
(9) und hinten eine Querverteileinrichtung (7) vorgesehen sind, zwischen denen auf
dem Chassis das Primärantriebsaggregat (13, 14; 15) und ein Führerstand (11) angeordnet
sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Primärantriebsaggregat (13, 14; 15) eine eigenständige Baueinheit (B, B')
bildet, die in Arbeitsfahrtrichtung (A) hinter dem Führerstand (11) und abnehmbar
angeordnet ist.
2. Straßenferiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Führerstand (11) in einer geschlossenen Fahrerkabine (12) auf dem an den Gutbehälter
(9) angrenzenden Vorderende des Chassis (1) vorgesehen ist.
3. Straßenfertiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Primärantriebsaggregat (13, 14) elektrisch mit Frequenzumrichtern (15) für
die als Asynchronmotoren ausgebildeten Antriebe ( 4, 6, 10, 19, 20, 33) verbunden
ist, und daß die Frequenzumrichter (15) hinter oder neben dem Primärantriebsaggregat
(13, 14) auf dem Chassis (1) angeordnet und elektrisch mit den Antrieben verbunden
sind.
4. Straßenfertiger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzumrichter (15) über eine lösbare Kupplung (28) mit dem Primärantriebsaggregat
(13, 14) verbunden und fest am Chassis (1) angebracht sind.
5. Straßenfertiger nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzumrichter (15) in die Baueinheit (B') eingegliedert und über lösbare
Kupplungen mit den Antrieben verbunden sind.
6. Straßenfertiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Chassis (1) und an der Baueinheit (B. B') zur Zusammenwirkung bringbare,
lösbare Befestigungselemente (25, 26) vorgesehen sind.
7. Straßenfertiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Primärantriebsaggregat (13, 14) in der Baueinheit (B, B') quer zur Arbeitsfahrtrichtung
(A) angeordnet ist, vorzugsweise mit querliegender Kurbelwellenachse des Verbrennungsmotors
(13) und querliegender Achse des Drehstromgenerators (14).
8. Straßenfertiger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Primärantriebsaggregat (13, 14) in der Baueinheit von einem, vorzugsweise
abnehmbaren oder zerlegbaren, Kapselgehäuse (16) umschlossen ist.
9. Straßenfertiger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstofftank und eine Starterbatterie des Verbrennungsmotors (13) in der
Baueinheit (B, B') enthalten sind.
10. Straßenfertiger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 89 dadurch gekennzeichnet, daß anstelle der abgenommenen Baueinheit (B) eine Kabeltrommel (30) mit abspulbarem
und an die Frequenzumrichter (15) anschließbarem Versorgungskabel (31) für die elektrischen
Antriebe auf das Chassis (1) aufsetz- und festlegbar ist.
11. Straßenfertiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheit (B, B') als eigenständiges vom Straßenfertiger getrennt betreibbares
Drehstrom-Versorgungsaggregat ausgebildet ist.
12. Straßenfertiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheit (B, B') Anschlüsse (23, 24) für ein Hebezeug aufweist.
13. Straßenfertiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Fahrerkabine (12) Steuer- und Überwachungseinrichtungen für das Primärantriebsaggregat
(13, 14) vorgesehen sind, die trennbar (35) mit dem Primärantriebsaggregat (13, 14)
verbunden sind.
14. Straßenfertiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrerkabine (12) anhebbar oder kippbar am Chassis (1) angebracht ist.