[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abrollen von in Form eines Bandes angeordneten
Werbeanzeigen, wobei ggf. unter Einsatz von Umlenkrollen das Band von einer angetriebenen
ersten Rolle abrollt und auf eine angetriebene zweite Rolle aufrollt und umgekehrt.
[0002] Ein solches Verfahren ist aus der EP-B1 333 820 bekannt. Es findet sich dort der
Hinweis, daS der Antrieb der Rollen mit Hilfe von Motoren erfolgt, die von einem Rechner
angesteuert werden.
[0003] Aus der FR-PS 1353043 ist ein Verfahren bekannt, bei dem die Rollen von Motoren angetrieben
werden, denen jeweils ein Drehsinn zugeordnet ist und die mit den Rollen über elektrische
Kupplungen verbunden sind. Wird das Band auf eine Rolle aufgerollt, so wird der zugeordnete
Motor erregt und die entsprechende Kupplung betätigt, während die Rolle, von der abgewickelt
wird, über die zugeordnete Kupplung von ihrem Motor abgetrennt wird, so daß die abwickelnde
Rolle freilaufen kann. Auf diese Weise werden die sich ändernden unterschiedlichen
Wickelradien beim Auf-und Abrollen kompensiert.
[0004] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren der gattungsgemäßen
Art zu schaffen, bei dem die Kompensation erfolgt und nur ein Antriebsmotor zum Einsatz
kommt.
[0005] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Antrieb beider Rollen mit gleicher Drehzahl
erfolgt und das Band zwischen den beiden Rollen unter einer von mindestens einer der
Rollen aufgebrachten federelastischen Vorspannung gehalten wird.
[0006] Bei der erfindungsgemäßen Verfahrensführung können die Wellen der beiden Rollen mittels
eines Antriebselements, insbesondere Zahnriemens, schlupffrei gekoppelt werden, und
es reicht aus, daß dieses System mittels eines einzigen an einer der Wellen oder am
Antriebselement selbst angreifenden Motors bewegt wird. Durch das Halten des Bandabschnitts
zwischen den beiden Rollen unter einer federelastischen Vorspannung können die sich
bei gleicher Drehzahl der Wellen bei Auf- und Abrollen des Wickels auf den Rollen
einstellenden unterschiedlichen Umfangsgeschwindigkeiten der Wickel kompensiert werden.
Gleichzeitig wird der Bandabschnitt zwischenden Rollen straff gehalten, so daß die
auf dem Bandabschnitt selbst ausgebildete Werbeanzeige oder die als separate Werbeanzeige
auf dem Bandabschnitt elastisch befestigte Anzeige ungestört ablesbar ist, wenn der
Bandabschnitt für einen vorgegebenen Zeitraum zwischen den Rollen angehalten wird.
[0007] Obwohl es möglich ist, daß die auf die Rollen zugerichtete Vorspannung von nur einer
der beiden Rollen aufgebracht wird, ist es möglich, daß diese Vorspannung auch anteilig
von beiden Rollen aufgebracht wird.
[0008] Die Erfindung richtet sich auch auf eine Vorrichtung zum Abrollen von in Form eines
Bandes angeordneten Werbeanzeigen mit einer ersten angetriebenen Rolle und einer zweiten
angetriebenen Rolle zur Aufnahme des Bandes und ggf. mit Umlenkrollen, wobei jede
der angetriebenen Rollen einen drehbar gelagerten Zylindermantel zur Aufnahme eines
Bandwickels und eine drehbar gelagerte angetriebene Welle aufweist.
[0009] Bei dem Stand der Technik nach der EP B1 333820 und der FR-PS 1353043 ist bei jeder
Rolle der Zylindermantel drehfest mit der drehbar gelagerten Welle verbunden.
[0010] Zum Erzeugen der von mindestens einer Rolle aufzubringenden Vorspannung ist erfindungsgemäß
vorgesehen, daß bei mindestens einer Rolle die Welle über mindestens eine in Aufwickelrichtung
vorgespannte Federeinrichtung mit dem zugeordneten Zylindermantel verbunden ist.
[0011] Ein besonders einfacher Aufbau wird erreicht, wenn der Zylindermantel über zwei an
seinen beiden Enden angeordnete Lagerstücke drehbar auf einer in den Zylindermantel
eingreifenden mindestens einseitig in einem Vorrichtungsrahmen drehbar gelagerten
Welle drehbar gelagert ist und der Zylindermantel mit der Welle über einen die Welle
umgebenden und im Zylindermantel angeordneten ein- oder mehrteiligen Spiralfederzug
verbunden ist, dessen eines Ende mit der Welle und dessen anderes Ende in vorgegebenem
Abstand von dem einen Ende mit dem Zylindermantel direkt oder indirekt verbunden ist.
[0012] Vorzugsweise ist dabei zur Vermeidung einer fliegenden Lagerung der Welle das eine
Lagerstück zur Drehlagerung des Zylindermantels ebenfalls drehbar im Vorrichtungsrahmen
gelagert. Bei der Ausgestaltung der Federeinrichtung als innenliegender Spiralfederzug
ist es möglich, daß der Spiralfederzug in Anpassung an die Länge des Zylindermantels
modulartig aufgebaut ist und aus mindestens zwei mit der Welle bzw. dem Zylindermantel
festgekoppelten Endfederhaltern und mindestens einem zwischen den Endfederhaltern
drehbar auf der Welle gelagerten Zwischenfederhalter besteht, wobei die eine Feder
zwischen dem einen Endfederhalter und dem mittigen Federhalter und die andere Feder
zwischen dem mittigen Federhalter und dem anderen Endfederhalter eingehängt ist.
[0013] Da zur Drehlagerung der mit der Federeinrichtung versehenen Rolle eine dünne Welle
mit Vorteil eingesetzt werden kann, ist es zweckmäßig, wenn zur Führung bzw. Abstützung
der Federn zwischen den Federn und der Welle Führungshülsen und/oder Führungskugellager
angeordnet sind, die bei Einstellen der Gewünschten Vorspannung und/oder Änderung
der Federspannung bei Betrieb der Anzeigevorrichtung ein Anlegen der Feder an die
Welle selbst verhindern.
[0014] Unter Umständen ist es von Vorteil, wenn beide Rollen als Kompensationsrollen ausgebildet
sind, bei denen der Zylindermantel über eine Federeinrichtung mit der Welle verbunden
ist. Auf diese Weise kann die erforderliche Vorspannung ggf. von beiden Rollen aufgebracht
werden.
[0015] Der Antrieb der beiden Rollen mit gleicher Drehzahl kann vorzugsweise dadurch erfolgen,
daß auf der Welle einer Rolle ein Motor, vorzugsweise Getriebemotor, angeordnet ist
und die beiden Wellen über ein umlaufendes Antriebsglied miteinander gekoppelt sind.
[0016] Die Erfindung soll nun anhand der beigefügten Figuren näher erläutert werden. Es
zeigt:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung zur Erläuterung der Grundidee der Erfindung,
- Figur 2
- einen Längsschnitt durch eine Kompensationsrolle,
- Figur 3
- einen Schnitt durch eine Rolle ohne Kompensation,
- Figur 4
- eine schematische Darstellung einer Vorrichtung mit 2 Kompensationsrollen,
- Figur 5
- eine schematische perspektivische Darstellung einer Anordnung vergleichbar Figur 1,
jedoch mit 2 Umlenkrollen,
- Figur 6
- schematische Darstellungen zur Erläuterung der unterschiedlichen Umfangsgeschwindigkeiten
und Wirkung der federelastischen Vorspannung
Gemäß Figur 1 wird ein Anzeigenband 1 von einer Rolle 2 auf eine Rolle 3 aufgewickelt
und umgekehrt. Das Auf- und Abwickeln erfolgt diskontinuierlich, so daß der zwischen
den beiden Rollen 2 und 3 während einer vorgegebenen Zeit stillstehende Bandbereich
von Betrachtern in Ruhe betrachtet werden kann.
[0017] Die Rolle 2 besteht aus einer in einem nicht gezeigten Vorrichtungsrahmen drehbar
gelagerten Welle 4 und einem drehbar auf der Welle 4 gelagerten Zylindermantel 5,
der an seinen beiden Enden Führungsscheiben 6 und 7 aufweist. Zwischen der Welle 4
und dem Zylindermantel 5 ist ein Spiralfederzug 8 angeordnet, dessen eines Ende mit
der Welle und dessen anderes Ende mit dem Zylindermantel 5 verbunden ist. Der Spiralfederzug
steht unter einer vorgegebenen Vorspannung und sucht das Band in Richtung des in der
Fig. 1 dargestellten Pfeiles P zu ziehen.
[0018] Der Zylinder 3 besteht aus einem drehfest mit einer drehbar gelagerten ein- oder
mehrteiligen Welle 9 verbundenen Zylindermantel 10. Auf den Wellen 4 und 9 sind Zahnräder
11 bzw. 12 angeordnet, um die ein Zahnriemen 13 geführt ist. Auf der Welle 11 ist
ein Motor 14 mit dem nicht gezeigten Vorrichtungsrahmen verbunden angeordnet. Der
Antriebsmotor kann auch auf der Welle 9 angeordnet sein oder getrennt von den Wellen
in den Zahnriemen 13 eingreifen.
[0019] In der Figur 2 ist ein bevorzugter Aufbau der Rolle 2 dargestellt.
[0020] Die Welle 4 ist an ihrem oberen Ende in einem Lager 15 drehbar in einem Vorrichtungsrahmen
16 gelagert und greift von oben in den Zylindermantel 6 ein. Das obere Ende des Zylindermantels
ist über ein drehfest mit ihm verbundenes Lagerstück 17 mittels eines Kugellagers
18 drehbar auf der Welle gelagert. Das untere Ende des Zylindermantels ist über ein
weiteres Lagerstück 19 und ein Kugellager 20 auf dem unteren Ende der den Zylindermantel
5 nicht gänzlich durchsetzenden Welle 4 gelagert. Das Lagerstück 19 seinerseits ist
über ein weiteres Kugellager 20' auf einem mit dem Vorrichtungsrahmen 16 verschraubten
Lagerbolzen 21 drehbar gelagert.
[0021] Mit Abstand von der Lagerbuchse 19 ist mit der Welle 4 ein unterer Endfederhalter
22 drehfest verbunden, der an seinem vom Lagerstück 19 abgewandten Ende mit einem
Führungsansatz 22a versehen ist, über den eine Führungshülse 23 geschoben ist, die
an ihrem oberen Ende ebenfalls auf der Welle 4 abgestützt ist. Die dargestellte Abstützung
erfolgt über ein Kugellager. Hier bedarf es jedoch im wesentlichen nur einer drehfesten
Abstützung, da zwischen Welle 4 und Hülse 23 keine Relativdrehung auftritt.
[0022] Mit Abstand von dem freien Ende der Führungshülse 23 ist ein Zwischenfederhalter
24 mittels eines Kugellagers 25 drehbar auf der Welle 4 angeordnet und in seiner Lage
durch einen Sprengring 26 gehalten. Der Zwischenfederhalter 24 weist ebenfalls einen
Führungsansatz 24a für die Aufnahme einer Führungshülse 27 auf, deren oberes Ende
mittels eines Kugellagers 28 drehbar auf der Welle 4 abgestützt ist. Die Führungshülse
27 endet mit Abstand von der innen liegenden Stirnfläche des Lagerstücks 17.
[0023] In dem Endfederhalter 22 ist eine Axialbohrung 22b zur Aufnahme des axial abgewinkelten
Endes einer Spiralfeder 29 vorgesehen, deren anderes axial abgewinkeltes Ende in eine
Axialbohrung 24b des Zwischenfederhalters 24 eingreift. Vorzugsweise radial gegenüber
der Bohrung 24b ist eine Axialbohrung 24c vorgesehen, in die das axial abgewinkelte
Ende einer weiteren Spiralfeder 30 eingreift, deren anderes axial abgewinkeltes Ende
in eine Axialbohrung 17a des Führungsstücks 17 eingreift. Durch die Kreise zu Figur
2 in der Nähe der Aufnahmebohrungen für die axialen Federenden wird angedeutet, daß
die Federenden durch Schrauben in den Axialbohrungen festgelegt werden können.
[0024] Die horizontalen strichpunktierten Linien in der Figur 2 deuten an, daß mehr als
ein Zwischenfederhalter und mehr als zwei Spiralfedern zum Einsatz kommen können.
[0025] Die Festlegung des Endfederhalters 22 an der Welle 4 und die Festlegung des Zylindermantels
5 am Lagerstück 17 erfolgen durch die in der Figur dargestellten Schrauben 31 bzw.
32. Die Festlegung erfolgt so, daß der aus den Federn 29 und 30 aufgebaute Federzug
8 in der gewünschten Vorspannrichtung eine vorgegebene Vorspannung aufweist, d.h.
die Federn in Spannrichtung durch mehrere Umdrehungen des einen Endes des Federzugs
relativ zum anderen Ende vorgespannt sind.
[0026] Bei der in der Figur 3 dargestellten Rolle 3 ist der Zylindermantel 10 mittels eines
einen Wellenstumpf 9 aufweisenden Lagerstücks 33 und eines Kugellagers 34 an seinem
einen Ende im Vorrichtungsrahmen drehbar gelagert, während das andere Ende über ein
Lagerstück 35, ein Kugellager 36 und einen mit dem Vorrichtungsrahmen 16 verschraubten
Lagerbolzen 37 drehbar gelagert ist.
[0027] Bei der Ausführungsform gemäß Figur 4 ist schematisch angedeutet, daß nicht nur die
eine Rolle als Kompensationsrolle ausgebildet ist, sondern beide Rollen als Kompensationsrollen
38 und 39 mit je einem eigenen Kompensationsfederzug 40 bzw. 41 ausgebildet sein können.
Bei der Figur sind die Kompensationsfederzüge nur mit halber Länge dargestellt, da
sie beispielsweise je zur Hälfte zum Aufbau der nötigen Vorspannung beitragen können,
wie dies durch die Pfeile P/2 in der Figur 4 schematisch dargestellt ist.
[0028] Die Figur 5 unterscheidet sich von der Figur 4 nur dadurch, daß den Rollen 2 und
3 bei drehbaren Umlenkrollen 42 bzw. 43 wie beim Stand der Technik vorgeschaltet sind.
[0029] Anhand der Figuren 6a, 6b und 6c soll die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Verfahrens
und der erfindungsgemäßen Vorrichtung kurz erläutert werden:
Beide Wellen 4 und 9 drehen sich unter dem Einfluß des Zahnriemens 13 im Uhrzeigersinn.
Auf der Welle 4 befindet sich bei Figur 6a ein Wickel größeren Durchmessers und auf
der Welle 9 ein Wickel kleineren Durchmessers. Wegen der gleichen Drehzahl der Wellen
ist die momentane Umfangsgeschwindigkeit des Wickels auf der Welle 4 größer als die
momentane Umfangsgeschwindigkeit des Wickels auf der Welle 9. Mit anderen Worten:
Vom Wickel auf der Welle 9 wird pro Zeiteinheit weniger Bandlänge abgewickelt als
der Wickel auf Welle 4 entsprechend seiner Umfangsgeschwindigkeit aufnehmen kann.
Die mittels der Federeinrichtung aufgebrachte und durch den punktierten Pfeil P in
der Figur 6a dargestellte elastische Vorspannung, die den Wickel auf der Welle 4 in
Drehrichtung zu ziehen sucht, ermöglicht ein "Nacheilen" des Wickels auf der Welle
4 gegenüber der Welle und kompensiert die zu große Umfangsgeschwindigkeit, wobei die
Federspannung P vergrößert wird.
[0030] In der Phase gemäß Figur 6b, bei der die Wickel gerade gleich groß sind, ist keine
Kompensation erforderlich.
[0031] Die Figur 6c zeigt den Abwickelbeginn, wenn sich auf der rechten Welle 9 der große
Wickel befindet. Beide Wellen 4 und 9 drehen sich mit gleicher Drehzahl. Die Umfangsgeschwingkeit
des rechten Wickels ist größer als die Umfangsgeschwindigkeit des sich auf der Welle
4 befindlichen Wickels, d.h. der Wickel auf der Welle 4 kann weniger Band aufnehmen
als vom Wickel auf der Welle 9 angeboten wird. Da sich zwischen Welle 4 und dem Wickel
aber die federelastische Einrichtung 8 befindet, kann der Wickel unter der federelastischen
Vorspannung der Drehbewegung der Welle 4 "voreilen". Dabei verringert sich die Spannung
P des Federzuges.
[0032] Während des Umwickelns von einer Welle auf die andere ändert sich die Federspannung
von einem vorbestimmten Höchstwert auf einen Minimalwert und umgekehrt. Die Richtung
der Federspannung bleibt jedoch stets gleich, so daß der Bandabschnitt zwischen den
Wickeln auf Welle 4 bzw. Welle 9 stets gespannt bleibt.
[0033] Da sich die Federn bereits im vorgespannten Zustand und/oder bei Änderung der Federspannung
an die Welle 4 anlegen könnten, sind zur Anstützung der Federn die Führungshülsen
23 und 27 vorgesehen. Um ein Anlegen der Federn in den Freiräumen zwischen den freien
Enden der Führungshülsen 23 und 27 und dem Zwischenfederhalter 24 bzw. dem Lagerstück
17 zu verhindern, sind dort noch mit der Welle umlaufende Führungskugellager 23a bzw.
27a angeordnet.
1. Verfahren zum Abrollen von in Form eines Bandes angeordneten Werbeanzeigen, wobei
ggf. unter Einsatz von Umlenkrollen das Band von einer angetriebenen ersten Rolle
abrollt und auf eine angetriebene zweite Rolle aufrollt und umgekehrt, dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb beider Rollen mit gleicher Drehzahl erfolgt und das Band zwischen
den beiden Rollen unter einer von mindestens einer der Rollen aufgebrachten federelastischen
Vorspannung gehalten wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung von nur einer
der beiden Rollen oder anteilig von beiden Rollen aufgebracht wird.
3. Vorrichtung zum Abrollen von in Form eines Bandes angeordneten Werbeanzeigen mit einer
ersten angetriebenen Rolle und einer zweiten angetiebenen Rolle zur Aufnahme des Bandes
und ggf. mit Umlenkrollen, wobei jede angetriebene Rolle einen drehbar gelagerten
Zylindermantel zur Aufnahme eines Bandwickels und eine drehbar gelagerte angetriebene
Welle aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß bei mindestens einer Rolle (2; 40,41)
die Welle (4) über mindestens eine in Aufwickelrichtung vorgespannte Federeinrichtung
(8) mit dem zugeordneten Zylindermantel (5) verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylindermantel (5) über
zwei an seinen beiden Enden angeordnete Lagerstücke (17;19) drehbar auf einer in den
Zylindermantel eingreifenden und mindestens einseitig in einem Vorrichtungsrahmen
drehbar gelagerten Welle (4) drehbar gelagert ist und der Zylindermantel mit der Welle
(4) über einen die Welle umgebenden und im Zylindermantel angeordneten ein- oder mehrteiligen
Spiralfederzug (8) verbunden ist, dessen eines Ende (22) mit der Welle (4) und dessen
anderes Ende (17) im vorgegebenen Abstand von dem einen Ende (22) mit dem Zylindermantel
(5) direkt oder indirekt verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4 dadurch gekennzeichnet, daß ein Lagerstück (19)
zur Drehlagerung des Zylindermantels (5) ebenfalls drehbar im Vorrichtungsrahmen (16)
gelagert ist.
6. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Spiralfederzug in Anpassung an die Länge des Zylindermantels modulartig (29,30)
aufgebaut ist und aus mindestens zwei mit der Welle bzw. dem Zylindermantel festgekoppelten
Endfederhaltern (19,17) und mindestens einem zwischen den Endfederhaltern drehbar
auf der Welle gelagerten Zwischenfederhalter (24) besteht, wobei die eine Feder (29)
zwischen dem einen Endfederhalter und dem mittigen Zwischenfederhalter und die andere
Feder (30) zwischen dem mittigen Federhalter und dem anderen Endfederhalter eingehängt
ist.
7. Vorrichtung nach der mindestens einem der Ansprüche 3 - 6 dadurch gekennzeichnet,
daß zur Führung bzw. Abstützung der Federn (29,30) auf der Welle (4) Führungshülsen
(23,27) und/oder Führungskugellager (23a,27a) auf der Welle 4 angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 3 bis 7 dadurch gekennzeichnet, daß
beide Rollen (38,39) als Kompensationsrollen ausgebildet sind, bei denen der Zylindermantel
über eine Federeinrichtung (40, 41) mit der Welle verbunden ist.