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EP 0 362 797 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.12.1994 Patentblatt 1994/52 |
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Anmeldetag: 03.10.1989 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: G08B 26/00 |
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Verfahren zum energiesparenden Betrieb von Gefahrenmeldern in einer Gefahrenmeldeanlage
Method for the energy-saving operation of risk detectors in a risk detection arrangement
Procédé pour un fonctionnement économique en énergie de détecteurs de danger dans
un dispositif de détection de danger
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
06.10.1988 DE 3834043
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.04.1990 Patentblatt 1990/15 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Kaiser, Klaus
D-8081 Mittelstetten (DE)
- Thilo, Peer, Dr.-Ing.
D-8000 München 71 (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 125 485 GB-A- 2 131 991
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EP-A- 0 279 697
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum energiesparenden Betrieb von Gefahrenmeldern
in einer Gefahrenmeldeanlage gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Eine derartige Gefahrenmeldeanlage ist aus der DE-PS 25 33 382 bekannt. Bei dieser
Gefahrenmeldeanlage, insbesondere Brandmeldeanlage, zur Übertragung von analogen Meldermeßwerten
sind die einzelnen Melder kettenförmig an der Meldelinie angeschlossen. Dabei werden
die Meßwerte der einzelnen Melder zyklisch von der Zentrale aus abgefragt und zur
zentralen Auswerteeinrichtung gegeben, um dort daraus differenzierte Störungs- bzw.
Alarmmeldungen aus den zu verknüpfenden Analogwerten zu gewinnen. Zu Beginn eines
jeden Abfragezyklus werden alle Melder durch eine Spannungsänderung von der Meldelinie
abgetrennt und dann in vorgegebener Reihenfolge in der Weise wieder angeschaltet,
daß jeder Melder nach einer seinem Meßwert entsprechenden Zeitverzögerung mittels
eines in einer der Adern der Meldelinie angeordneten Durchschaltetransistors den jeweils
nachfolgenden Melder zusätzlich anschaltet.
[0003] In derzentralen Auswerteeinrichtung wird die jeweilige Melderadresse aus derAnzahl
dervorhergehenden Erhöhungen des Linienstroms und der analoge Meßwert aus der Länge
der betreffenden Schaltverzögerungen abgeleitet. Die Melder werden während dieser
Zeit aus ihren Energiespeichern betrieben. Die Energiespeicher werden nach der Abfrage
in der sogenannten Ruhezeit mit erhöhter Linienspannung wieder aufgeladen.
[0004] In zunehmendem Maße benötigen Gefahrenmelder eine hochwertige Sensorik und Übertragungstechnik.
Anstatt einer Kollektivadresse wird eine Einzeladressierung verlangt, wie dies bei
der oben geschilderten Gefahrenmeldeanlage der Fall ist. Es können auch von der Zentrale
aus Steuerbefehle an die einzelnen Melder übertragen werden, die von den einzelnen
Meldern empfangen werden, wie bereits aus der DE-PS 25 33 354 bekannt ist. Es können
die Daten, die von den einzelnen Meldern empfangen und gemeldet werden, auch in Form
von Pulstelegrammen innerhalb bestimmter Zeitfenster übermittelt werden.
[0005] Wegen der hohen Kosten des Leitungsnetzes werden immer mehr Melder an einer Meldeprimärleitung
betrieben. Alle diese Einflüsse vergrößern den Energiebedarf der einzelnen Melder
und erst recht den Energiebedarf der mit mehreren Meldern bestückten Meldeprimärleitung.
Besonders problematisch wird es, wenn die Funktionsanforderungen den Einsatz von schnellen
Mikrorechnern mit ihrem erheblichen Energiebedarf auch in den Meldern erforderlich
machen und wenn über dieselbe Leitung auch noch die notwendige Energie zugeführt wird,
wie bisher üblich.
[0006] Es ist beispielsweise bekannt, stromsparende Schaltkreistechniken, z.B. CMOS zu verwenden
und spezielle Sensoren, z.B. den Meßteil eines optischen Streulicht-Rauchmelders gepulst
zu betreiben, wie dies in der EP - 125 485 - AI beschrieben ist. Ferner ist bekannt,
um den Spannungsabfall auf der Meldelinie genügend klein zu halten, diese mit dickem
Draht und kurz auszuführen, was natürlich die Kosten erhöht und/oder dem Wunsch zuwiderläuft,
eine Vielzahl von Meldern auf einer Leitung zu betreiben. Ebenfalls bekannt ist die
Möglichkeit, die nötige Energie ganz oder teilweise getrennt, z.B. über eine eigene
Leitung zuzuführen, was ebenfalls die Komplexität und die Kosten einer Gefahrenmeldeanlage
erhöht.
[0007] Es ist ganz allgemein schon vorgeschlagen worden, Mikrorechner abzuschalten, wenn
sie nicht benötigt werden, um deren Energieverbrauch zu reduzieren. Das hat aber in
der Regel den Nachteil, daß einerseits geeignete Kriterien für das Aus- und Einschalten
nicht verfügbar bzw. nur mit großem, zusätzlichen Aufwand herstellbar sind und andererseits
das Einschalten eines Mikrorechners relativ lange dauert, weil z.B. der Taktgenerator
mehrere Millisekunden lang anschwingen muß, bevor er funktionsfähig ist.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es, unter Vermeidung der oben geschilderten Nachteile ein
Verfahren zum energiesparenden Betreiben von Gefahrenmeldern einer Gefahrenmeldeanlage
anzugeben, welches ein verhältnismäßig einfaches und zuverlässiges An- und Abschalten
eines Mikrorechners gestattet.
[0009] Diese Aufgabe wird bei einem eingangs beschriebenen Verfahren mit den kennzeichnenden
Merkmalen der Ansprüche 1 und 2 gelöst.
[0010] Das besondere bei diesem Verfahren besteht darin, daß keine zusätzlichen und aufwendigen
Kriterien eigens geschaffen werden müssen. Vielmehrwerden fürdas An- und Abschalten
des Mi krorechners im jeweiliger Melder Schaltkriterien herangezogen, die für eine
Gefahrenmeldeanlage spezifisch sind und bereits vorhanden sind, d.h. die in besonderer
Weise hierfür genutzt und ausgestaltet werden.
[0011] So erhält in vorteilhafter Weise mit der zyklischen Abfrage der Reihe nach jeder
Melder eine bestimmte Spannung (eine Anschaltspannung), die den Mikrorechner einschaltet,
aber erst nach einervorgegebenen Anlaufzeit den Melder aktiviert. Danach erfolgt der
Datenverkehr mit der Zentrale, d.h. der Melder empfängt und sendet (meldet) Signale.
Anschließend wird mit dem Durchschalten zum nächsten Melder der Mikrorechner abgeschaltet.
Zweckmäßigerweise wird die Anschaltspannung von der Abfragespannung gebildet.
[0012] Das erfindungsgemäße Verfahren modifiziert die bekannte Kettenmodulation derart,
daß jeder Melder nach dem Anlegen der Abfragespannung zunächst während einervorgegebenen
Anlaufzeit inaktiv bleibt, dann seinen Datenverkehr in einer bestimmten Empfangszeit
und Antwortzeit mit der Zentrale abwickelt und anschließend zum nächsten Melder durchschaltet.
Mit der vorgegebenen Anlaufzeit kann der Mikrorechner eines jeweiligen Melders anlaufen.
Mit dem Durchschalten zum nächsten Melder wird der Mikrorechner wieder abgeschaltet.
Damit ist für eine optimal kurze Zeit der Mikrorechner eingeschaltet und demzufolge
wird im Mittel weniger Energie verbraucht.
[0013] In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung wird die Anlaufzeitfürden Mikrorechner
in einer besonderen Weise gewonnen, ohne dabei für jeden Melder eine eigene Anlaufzeit
vorsehen zu müssen. Es wird lediglich eine erste Anlaufzeit für den Mikrorechner des
ersten Melders benötigt. Nach dieser Anlaufzeit schaltet der erste Melder unmittelbar
zum zweiten Melder durch. In der anschließenden Empfangs- und Sendezeit des ersten
Melders erfolgt der Datenverkehr des ersten Melders mit der Zentrale. Diese Empfangs-
und Antwortzeit ist aber zugleich die Anlaufzeit für den Mikrorechner des zweiten
Melders. Dieser Vorgang setzt sich bis zum letzten Melder fort. Dieses Verfahren verringert
den Zeitbedarf erheblich und verlängert damit die verfügbare Ruhezeit, in der die
Energiespeicher der Melder aufgeladen werden. Damit ist eine Erhöhung der Abtastrate
und/oder eine erhöhte Energiezufuhr möglich.
[0014] Im folgenden wird das erfindungsgemäße Verfahren anhand der Zeichnung näher erläutert.
Dabei wird zum besseren Verständnis zuerst das bekannte Pulsmeldesystem und danach
an Ausführungsbeispielen die Erfindung beschrieben. Dabei zeigen
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Gefahrenmeldeanlage,
Fig. 2 schematisch einen Melder in der Melderprimärleitung,
Fig. 3 Linienspannungsdiagramme für drei Melder.
Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel für das erfindungsgemäße Verfahren an einem Spannungsdiagramm
und
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel an einem Spannungsdiagramm.
[0015] Bekanntermaßen sind an eine Zentrale Z beispielsweise hier nur an einer Meldeprimärleitung
MLeine Vielzahl von Meldern M1 bis Mn angeschlossen. Auf der Meldeleitung MLfließt
der Linienstrom IL und es liegt die Linienspannung UL an, die auf verschiedene Werte
umschaltbar ist (Fig.1).
[0016] Der in Fig.2 gezeigte Melder M weist neben den in der einen Aderder Meldelinie MLeingeschalteten
Durchschaltetransistor T die Verknüpfungslogik VL auf, die das Herzstück des Melders
darstellt und von einem Mikrorechner gebildet ist. Die Verknüpfungslogik bedient das
eigentliche Sensorteil. Die Verknüpfungslogik VL ist von der Spannungsmeßeinrichtung
MU beaufschlagt, welche die Linienspannung UL überwacht und entsprechend der angelegten
Linienspannung Schaltsignale an die Verknüpfungslogik VL gibt. Diese Verknüpfungslogik
veranlaßt Signale an eine Steuereinrichtung ST und auch Signale zum Durchschalten
DS des Durchschaltetransistors T, damit der nachfolgende Melder an die Linienspannung
angeschlossen wird.
[0017] Es ist noch durch einen Kondensator C im Melder der Energiespeicher angedeutet, der
im Ruhezustand beim Anliegen einer Ruhespannung UR aufgeladen wird und im abgetrennten
Zustand den Melder bei Bedarf mit Energie versorgt.
[0018] In Fig.3 ist veranschaulicht, wie die einzelnen Melder der Reihe nach angeschaltet
werden. Dabei ist die Linienspannung UL über der Zeit t aufgetragen für die Melder
M1 bis M3. Während der Ruhezeit tr liegt auf der Meldelinie ML die Ruhespannung UR
an. Ein Abfragezyklus beginnt dann mit dem Abtrennen der Linie von der Linienspannung
UL, d.h. es wird für die Startzeit ts die Startspannung US, die bevorzugt gleich Null
ist, angelegt. Nach Ablauf der Startzeit ts beginnt die eigentliche Abfrage der gesamten
Meldelinie für die Zeit tla. Die Abfragespannung UA liegt hierfür bevorzugt unter
dem Wert der Ruhespannung UR. Für den Melder M2 ist gezeigt, daß er erst nach dem
Durchschalten DS des ersten Melders M1 die Abfragespannung UA erhält. Gleiches gilt
für den Melder M3.
[0019] Die Datenübertragung zum Melder geschieht im allgemeinen durch Modulation der Linienspannung
UL in der Zentrale, während eine Datenübertragung zurZentrale durch die Modulation
des Linienstroms IL im Melder vorgenommen wird.
[0020] In Fig. 4 ist der Verlauf der Linienspannung UL über der Zeit t am Eingang der Melder
M1,M2 und M3 dargestellt. Die Ruhespannung UR liegt für die Ruhezeit tr an. Für die
Startzeit ts wird die Linienspannung UL auf die Startspannung US = 0 gesetzt. Danach
wird mit dem Anlegen der Abfragespannung UA, die zugleich die Anschaltespannung UAN
für den Mikrorechner ist, der erste Melder beaufschlagt, der nach der Anlaufzeit tan
aktiviert ist und somit Empfangssignale E1 von der Zentrale für die Empfangszeit te
empfangen und anschließend Antwortsignale A1 in der Zeit ta zur Zentrale melden kann.
Danach schaltet der Melder M1 zum Melder M2 durch (DS). Der Melder M2 wird seinerseits
innerhalb der Anlaufzeit tan aktiviert und beginnt dann mit dem Datenverkehr zur Zentrale.
Anschließend erfolgt die Durchschaltung zum dritten Melder. Ist die Meldeprimärleitung
ML abgefragt, so wird an die Meldelinie die Ruhespannung UR gelegt. Mit dem jeweiligen
Durchschalten DS zum nächsten Melderwird der Mikrorechner des betreffenden Melders
wiederabgeschaltet, damit ist nur für eine optimal kurze Zeit ein Energiebedarf seitens
des Mikrorechners erforderlich.
[0021] In Fig. 5 ist an einem Spannungsdiagramm für drei Melder eine weitere Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt. Dabei wird lediglich eine einzige Anlaufzeit
für alle Melder einer Linie benötigt, wodurch in vorteilhafter Weise die Abfragezeit
pro Melder reduziert wird. Dadurch kann die Zahl der anschließbaren Melder erhöht
und/oder die Abfrage beschleunigt werden. In jedem Fall wird auch hier der jeweilige
Mikrorechner nur für kurze Zeit eingeschaltet. Mit dem Anliegen der Abfragespannung
UA beginnt der Mikrorechner des ersten Melders anzulaufen. In dieser Zeit empfängt
der Melder Empfangssignale EO von der Zentrale und könnte anschließend eine Antwort
AO an die Zentrale melden. Beides ist aber nicht möglich, weil der Mikrorechner noch
beim Anlaufen und damit nicht funktionsfähig ist. Die Funktionsfähigkeit wird erst
während der Antwortzeit ta0 erweckt, so daß der erste Melder das für ihn bestimmte
Empfangssignal E1 erst nach dieser Anlaufzeit tan1 empfangen und bearbeiten kann.
Mit dem Empfang der Signale E1 von der Zentrale schaltet der Melder M1 sogleich zum
Melder M2 durch (DS). Während des Datenverkehrs des ersten Melders M1 in der Zeit
te1 plus ta1 läuft die Anlaufzeit tan2 für den zweiten Melder M2, der dann zum dritten
Melder M3 durchschaltet (DS), sobald er von der Zentrale die Daten E2 empfängt.
[0022] Es wird pro Meldelinie nur eine erste Anlaufzeit tan0, bestehend aus te0 und ta0,
in der Daten auf die Meldelinie gegeben werden, die jedoch keine Wirkung haben, zur
Aktivierung des ersten Melders gegeben, der jedoch danach sogleich mit dem Empfang
der Signale von der Zentrale zum nächsten Melder durchschaltet. Die Empfangs- und
Sendezeit für den Datenverkehr des ersten Melders bildet zugleich die Anlaufzeit für
den Mikrorechner des zweiten Melders, usw. Jeder Melder schaltet dabei im Gegensatz
zum bisherigen Verfahren in der Pulsmeldetechnik sogleich mit dem Empfang der ersten
Signale seitens der Zentrale zum nächsten Melder durch. Dieser Vorgang wiederholt
sich gleichartig bei den weiteren Meldern der Linie, bis nach der Bearbeitung des
letzten Melders die Linie wieder an Ruhespannung gelegt wird.
[0023] In Weiterführung der Erfindung können die Empfangssignale teilweise mit dem Spannungspegel,
der der Ruhespannung entspricht, ausgeführt werden, wodurch die zur Energieversorgung
benötigte Zeit in vorteilhafter Weise verkürzt und damit die Zahl der anschließbaren
Melder erhöht und/oder die Abfrage beschleunigt wird.
1. Verfahren zum energiesparenden Betrieb von Gefahrenmeldern in einer Gefahrenmeldeanlage
, die nach dem Pulsmeldesystem auf dem Prinzip der Kettensynchronisation arbeitet,
mit einer Zentrale (Z) mit mehreren zweiadrigen Meldeprimärleitungen (ML), an die
kettenförmig eine Vielzahl von Melder (Mn) angeschlossen sind, die regelmäßig von
der Zentrale (Z) aus zyklisch angesteuert und auf ihren jeweiligen analogen Meldermeßwert
abgefragt werden, wobei jeder Melder (Mn) eine Spannungsmeßeinrichtung (MU), die die
angelegte Linienspannung (UL) überwacht, eine nachgeschaltete Verknüpfungslogik (VL)
mit zugeordnetem Sensorteil (S), eine nachgeschaltete Steuereinrichtung (St), einen
Energiespeicher (C) und einen Durchschaltetransistor (T) aufweist, wobei die Verknüpfungslogik
(VL) im wesentlichen von einem Mikrorechner gebildet ist, der in Abhängigkeit von
bestimmten Schaltkriterien (UAN, DS), die spezifisch für die Gefahrenmeldeanlage sind,
in einen stromsparenden Ruhezustand geschaltet und wiedereingeschaltet wird, wobei
eine erforderliche Anlaufzeit (tan) für den Mikrorechner gewährleistet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß mit der zyklischen Abfrage der Reihe nach jeder Melder (Mn) eine bestimmte Spannung
(Anschaltspannung UAN) erhält, die den Mikrorechner einschaltet, aber erst nach einer
vorgegebenen Anlaufzeit (tan) den betreffenden Melder aktiviert, daß nach Ablauf der
Anlaufzeit (tan) der Datenverkehr mit der Zentrale (Z) erfolgt, wobei für den Empfang
(E1,E2,...) jeweils eine bestimmte Empfangszeit (te) und für das Antworten (Melden)
(A1,A2,...) jeweils eine bestimmte Antwortzeit (ta) vorgesehen ist, und daß anschließend
mit dem Durchschalten (DS) zum nächsten Melder der Mikrorechner abgeschaltet wird.
2. Verfahren zum energiesparenden Betrieb von Gefahrenmeldern in einer Gefahrenmeldeanlage,
die nach dem Pulsmeldesystem auf dem Prinzip der Kettensynchronisation arbeitet, mit
einer Zentrale (Z) mit mehreren zweiadrigen Meldeprimärleitungen (ML), an die kettenförmig
eine Vielzahl von Melder (Mn) angeschlossen sind, die regelmäßig von der Zentrale
(Z) aus zyklisch angesteuert und auf ihren jeweiligen analogen Meldermeßwert abgefragt
werden, wobei jeder Melder (Mn) eine Spannungsmeßeinrichtung (MU), die die angelegte
Linienspannung (UL) überwacht, eine nachgeschaltete Verknüpfungslogik (VL) mit zugeordnetem
Sensorteil (S), eine nachgeschaltete Steuereinrichtung (St), einen Energiespeicher
(C) und einen Durchschaltetransistor (T) aufweist, wobei die Verknüpfungslogik (VL)
im wesentlichen von einem Mikrorechner gebildet ist, der in Abhängigkeit von bestimmten
Schaltkriterien (UAN, DS), die spezifisch für die Gefahrenmeldeanlage sind, in einen
stromsparenden Ruhezustand geschaltet und wiedereingeschaltet wird, wobei eine erforderliche
Anlaufzeit (tan) für den Mikrorechner gewährleistet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß bei der zyklischen Abfrage mit dem Anlegen der Abfragespannung
(UA) der Mikrorechner des jeweiligen Melders eingeschaltet wird, daß eine erste Empfangs-
und Antwortzeit (te0 und ta0) vorgesehen ist, die die Anlaufzeit (tan1) für den ersten
Melder (M1) bildet, daß nach dieser Anlaufzeit (tan1) der erste Melder (M1) in der
Empfangszeit (te1) Daten (E1) von der Zentrale (Z) empfängt und in der Antwortzeit
(ta1) Daten (A1) an die Zentrale meldet, und mit dem Empfang der Empfangsdaten zum
zweiten Melder (M2) durchschaltet (DS), wodurch der Mikrorechner des zweiten Melders
eingeschaltet wird, daß die Empfangs- und Antwortzeit (te1 und ta1) des ersten Melders
(M1) zugleich die Anlaufzeit (tan2) für den Mikrorechner des zweiten Melders (M2)
ist, und daß dieser Vorgang sich bis zum letzten Melder einer Melderlinie (ML) wiederholt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltspannung (UAN) gleich der Abfragespannung
(UA) ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangssignale (E0, E1,...) teilweise den Spannungspegel,
der der Ruhespannung entspricht, aufweisen.
1. Method for the energy-saving operation of risk detectors in a risk detection arrangement,
which operates in accordance with the pulse detection system on the principle of chain
synchronization, having a control station (Z) with a plurality of dual primary detection
lines (ML), to which a multiplicity of detectors (Mn) are connected in chain configuration,
which detectors are cyclically driven regularly from the control station (Z) and are
interrogated for their respective analog detector parameter, in which each detector
(Mn) exhibits a voltage measuring device (MU) which monitors the applied line voltage
(UL), a downstream connection logic (VL) with an associated sensor part (S), a downstream
control device (St), an energy store (C) and a through-connect transistor (T), in
which the connection logic (VL) is essentially formed by a microcomputer, which is
switched into a current-saving neutral condition and is re-energized as a function
of specified switching criteria (UAN, DS), which are specific to the risk detection
arrangement, in which a required start up time (tan) for the microcomputer is guaranteed,
characterized in that upon the cyclic interrogation in accordance with the sequence
each detector (Mn) receives a specified voltage (energization voltage UAN), which
energizes the microcomputer, but activates the relevant detector only after a predetermined
start up time (tan), in that after expiry of the start up time (tan) the data communication
with the control station (Z) takes place, in which in each instance a specified reception
time (te) is provided for the reception (E1,E2, ...) and in each instance a specified
response time (ta) is provided for the response (detection) (A1,A2, ...), and in that
subsequently upon the through-connection (DS) to the next detector the microcomputer
is de-energized.
2. Method for the energy-saving operation of risk detectors in a risk detection arrangement,
which operates in accordance with the pulse detection system on the principle of chain
synchronization, having a control station (Z) with a plurality of dual primary detection
lines (ML), to which a multiplicity of detectors (Mn) are connected in chain configuration,
which detectors are cyclically driven regularly from the control station (Z) and are
interrogated for their respective analog detector parameter, in which each detector
(Mn) exhibits a voltage measuring device (MU) which monitors the applied line voltage
(UL), a downstream connection logic (VL) with an associated sensor part (S), a downstream
control device (St), an energy store (C) and a through-connect transistor (T), in
which the connection logic (VL) is essentially formed by a microcomputer, which is
switched into a current-saving neutral condition and is re-energized as a function
of specified switching criteria (UAN, DS), which are specific to the risk detection
arrangement, in which a required start up time (tan) for the microcomputer is guaranteed,
characterized in that upon the cyclic interrogation with the application of the interrogation
voltage (UA) the microcomputer of the respective detector is energized, in that a
first reception and response time (teO and taO) are provided, which forms the start
up time (tan1) for the first detector (M1), in that after this start up time (tan1)
the first detector (M1) receives data (E1) from the control station (Z) in the reception
time (te1) and communicates data (A1) to the control station in the response time
(ta 1), and upon the reception of the reception data through- connects (DS) to the
second detector (M2), whereby the microcomputer of the second detector is energized,
in that the reception and response time (te1 and ta1) of the first detector (M1) is
at the same time the start up time (tan2) for the microcomputer of the second detector
(M2), and in that this procedure is repeated until the last detector of a detector
line (ML).
3. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that the energization voltage
(UAN) is equal to the interrogation voltage (UA).
4. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that the reception signals (E0,
E1,...) exhibit in some cases the voltage level which corresponds to the neutral voltage.
1. Procédé pour faire fonctionner, d'une manière économisant l'énergie, des avertisseurs
de danger dans une installation de signalisation de danger qui fonctionne selon le
système de signalisation d'impulsions basé sur le principe de la synchronisation en
chaîne, comportant un central (Z) possédant plusieurs lignes primaires de signalisation
(ML) à deux conducteurs, auxquelles sont raccordés en chaîne une multiplicité de transmetteurs
(Mn), qui sont commandés régulièrement de façon cyclique à partir du central (Z) et
dont les valeurs de mesure analogiques respectives sont interrogées, chaque transmetteur
(Mn) comportant un dispositif de mesure de transmission (MU), qui contrôle la tension
de ligne appliquée (UL), un circuit logique combinatoire (VL) branché en aval et auquel
est associé une partie (S) du capteur, un dispositif de commande (St) branché en aval,
un accumulateur d'énergie (C) et un transistor d'interconnexion (T), l'unité logique
combinatoire (VL) étant formée essentiellement par un micro-ordinateur qui, en fonction
de critères déterminés de commutation (UAN, DS) qui sont spécifiques à l'installation
de signalisation de danger, est commuté dans un état de repos permettant une économie
de courant et est réactivé, un temps nécessaire de démarrage (tan) pour le micro-ordinateur
étant garanti,
caractérisé par le fait
que lors de l'interrogation cyclique successive, chaque transmetteur (Mn) reçoit une
tension déterminée (tension de raccordement UAN), qui active le micro-ordinateur,
mais active le transmetteur considéré, uniquement après une durée de démarrage prédéterminée
(tan) du transmetteur considéré, qu'après l'écoulement de la durée de démarrage (tan),
il se produit un trafic d'échange de données avec le central (Z), auquel cas pour
la réception (E1.E2,...), il est prévu respectivement un temps de réponse déterminé
(te) et, pour la réponse (signalisation) (A1,A2,...), il est prévu respectivement
un temps de réponse déterminé (te), et qu'ensuite, le micro-ordinateur est débranché
lors de l'interconnexion (DS) établie avec le transmetteur immédiatement suivant.
2. Procédé pour faire fonctionner, d'une manière économisant l'énergie, des avertisseurs
de danger dans une installation de signalisation de danger qui fonctionne selon le
système de signalisation d'impulsions basé sur le principe de la synchronisation en
chaîne, comportant un central (Z) possédant plusieurs lignes primaires de signalisation
(ML) à deux conducteurs, auxquelles sont raccordés en chaîne une multiplicité de transmetteurs
(Mn), qui sont commandés régulièrement de façon cyclique à partir du central (Z) et
dont les valeurs de mesure analogiques respectives sont interrogées, chaque transmetteur
(Mn) comportant un dispositif de mesure de transmission (MU), qui contrôle la tension
de ligne appliquée (UL), un circuit logique combinatoire (VL) branché en aval et auquel
est associé une partie (S) du capteur, un dispositif de commande (St) branché en aval,
un accumulateur d'énergie (C) et un transistor d'interconnexion (T), l'unité logique
combinatoire (VL) étant formée essentiellement par un micro-ordinateur qui, en fonction
de critères déterminés de commutation (UAN, DS), qui sont spécifiques à l'installation
de signalisation de danger, est commuté dans un état de repos permettant une économie
de courant et réactivé, un temps nécessaire de démarrage (tan) pour le micro-ordinateur
étant garanti, caractérisé par le fait que lors de l'interrogation cyclique avec application
de la tension d'interrogation (UA), le micro-ordinateur du transmetteur respectif
est activé, qu'il est prévu un premier temps de réception de réponse (te0 et ta0),
qui forme la durée de démarrage (tant) pour le premier transmetteur (M1), qu'après
cette durée de démarrage (tan1), le premier transmetteur (M1) reçoit, pendant la durée
de réception (te1), des données (E1) à partir du central (Z) et, pendant la durée
de réponse (ta1), envoie des données (A1) au central, et, lors de la réception des
données de réception, réalise une interconnexion directe (DS) sur le second transmetteur
(M2), ce qui a pour effet que le micro-ordinateur du second transmetteur est activé,
que le temps de réception et de réponse (te1 et ta1) du premier transmetteur (M1)
réduit simultanément la durée de démarrage (tan2) pour le micro-ordinateur du second
transmetteur (M2), et que ce processus se répète jusqu'au dernier transmetteur d'une
ligne de transmetteurs (ML).
3. Procédé suivant la revendication 1 ou 2, caaractérisé par le fait que la tension
de commutation (UAN) est égale à la tension d'interrogation (UA).
4. Procédé suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que les signaux
de réception (E0, E1, ...) possèdent partiellement le niveau de tension, qui correspond
à la tension de repos.

