| (19) |
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(11) |
EP 0 569 398 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.12.1994 Patentblatt 1994/52 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.01.1992 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B63C 11/08 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9200/164 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9213/756 (20.08.1992 Gazette 1992/22) |
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| (54) |
Tariereinrichtung für Taucher und Vefahren zu deren Bestätigung
Counterbalancingdevice for divers and method for operating same
Dispositif de tarage pour plongeurs et procedure pour son mise en action
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
30.01.1991 DE 4102622 04.01.1992 DE 4200090
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.11.1993 Patentblatt 1993/46 |
| (73) |
Patentinhaber: |
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- TOLKSDORF, Michael
D-45141 Essen (DE)
- TOLKSDORF, Thomas
D-45141 Essen (DE)
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| (72) |
Erfinder: |
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- TOLKSDORF, Michael
D-45141 Essen (DE)
- TOLKSDORF, Thomas
D-45141 Essen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-88/05670 GB-A- 2 126 534
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FR-A- 1 557 300 US-A- 3 487 647
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Betätigung einer Tariereinrichtung eines
Tauchers gemäß gattungsbildendem Teil des ersten Patentanspruches.
[0002] Im Unterwassersport, beim Gerätetauchen, d.h. mit Preßluftflaschen, Schwimm- und
und Rettungsweste, Lungenautomat sowie anderen Ausrüstungsgegenständen ist das Abtauchen,
Auftauchen und das Schweben in einer bestimmten Wassertiefe vom Taucher manuell über
Handbetätigung von Ventilen einzustellen. Zu diesem Zweck beschwert der Taucher sich
vor dem Tauchgang mit einem Gewichtsgürtel je nach Bedarf mit Blei, um sicherzustellen,
daß ein Abtauchen möglich ist. Nachdem der Taucher die gewünschte Wassertiefe erreicht
hat, füllt er über Ventile seine Schwimm- und Rettungsweste mit soviel Luft aus der
Preßluftflasche, bis er sich im Schwebezustand im Wasser befindet. Dieser Zustand
ist dann erreicht, wenn die Gewichtskraft des vom Taucher einschließlich seiner Geräte
verdrängten Wassers genauso groß ist, wie die Gewichtskraft des Gerätetauchers.
[0003] Dieses Einstellen der gewünschten Wassertiefe wird Tarieren genannt. Tarieren ist
eine der wichtigsten Tauchfertigkeiten, die ein Taucher beherrschen muß, insbesondere,
um sich vor gesundheitlichen Schäden zu schützen aber auch, um unter Wasser Energie
zu sparen und angenehm zu tauchen. Der Tariervorgang ist relativ schwierig, weil zwischen
dem Betätigen des Ventiles zum Füllen oder Entleeren der Schwimm- und Rettungsweste
und der Höhenänderung eine Zeitverzögerung gegeben ist und weil als Folge einer Höhenänderung
durch Schwimmbewegungen oder Wasserströmungen sich automatisch das Luftvolumen in
der Weste genauso ändert, daß der Auf- bzw. Abtrieb noch verstärkt wird.
[0004] Ein besonders kritischer Fall ist das Auftauchen, da die Luft in der Weste aufgrund
von absinkendem Wasserdruck expandiert und folglich der Auftrieb immer größer wird.
Bei zu schnellem und unkontrolliertem Aufstieg besteht die Gefahr eines Dekompressionsschadens
oder eines Lungenrisses.
[0005] Der EP-A 41194 ist eine Vorrichtung zur selbsttätigen Begrenzung der Steiggeschwindigkeit
beim Auftauchen von Tauchern zu entnehmen. Die Vorrichtung ist gekennzeichnet durch
eine mit dem Rettungswesteninnenraum verbundene Kammer mit einer diese unterteilenden,
elastisch längsbeweglichen, dichtenden Trennwand, die mit einem dichtend verschiebbaren,
nach außen führenden Ventilschließteil verbunden ist, dessen zugehöriger Ventilsitz
in der Rettungswestenaußenwand angeordnet ist, wobei die durch die Trennwand gebildeten
Kammerabschnitte durch eine Dosierdüse und ein in Richtung zum abgeschlossenen Kammerabschnitt
öffnendes Rückschlagventil miteinander verbunden sind.
[0006] Der DE-A 3644742 ist ein Tauchauftriebskompensator, insbesondere in Form einer Ausgleichs-
oder Tarierweste zur Auftriebskompensation oder -stabilisation und Notflotation eines
Tauchers beim Tauchen zu entnehmen. Die Tarierweste wirkt mit einer Sicherheitsventilanordnung
zusammen, die einen Betätigungsmechanismus zum Öffnen eines Ventiles aufweist, wobei
dieser Mechanismus mit einer Zugleine versehen ist, mittels welcher der Taucher diesen
Mechanismus handhaben kann. Die Zugleine erstreckt sich von dem Betätigungsmechanismus
durch den nach Art eines Balkens ausdehnbaren und zusammenziehbaren ersten Aufblasschlauch
zum Inflator hin, der am Ende des Schlauches angeordnet ist. Die Sicherheitsventilanordnung
weist des weiteren wirksame Mittel zur Abdichtung gegen Wasser auf.
[0007] Infolge der rein mechanischen Betätigung der Tariereinrichtungen können die Auf-
und Abstiegsgeschwindigkeiten nicht variabel eingestellt werden, so daß der Auf- und
Abstieg für den Taucher nicht optimal gesteuert werden kann. Diese Einrichtungen mögen
wohl in der Lage sein, einen Taucher beim Aufstieg behilflich zu sein, sie sind jedoch
nicht geeignet, einen Schwebezustand in vorgegebener Wassertiefe konstant zu halten.
[0008] Die gattungsgemäße US-A 3487647 betrifft ein Verfahren zur Betätigung einer Tariereinrichtung
zum halbautomatischen Ab- bzw. Auftauchen sowie Schweben eines Tauchers. Der Taucher
bedient hierbei manuell das Ventil Abtauchen und muß bei zu schnellem Absinken ebenfalls
manuell das Ventil Auftauchen betätigen. Der Taucher muß sich im Anschluß an den Absinkvorgang
selber in der gewünschten Tiefe ebenfalls manuell austarieren und kann danach erst
eine Art Automatik aktivieren, die den Taucher positionsgeregelt halten soll, wobei
durch diese Positionsregelung der Taucher in eine Schwingbewegung versetzt wird, die
sich nicht stabilisiert. Demzufolge befindet sich der Taucher in der austarierten
Lage in ständiger nicht gewollter Bewegung. Diese Art des Tarierens erscheint einerseits
aufwendig, da der Taucher beim Ab- und Auftauchen ständig in die Regelung eingreifen
muß und andererseits unkomfortabel im Hinblick auf die ständigen Bewegungen in der
austarierten Lage.
[0009] Das dem Erfindungsgegenstand zugrunde liegende Ziel ist darin zu sehen, einerseits
das Ab- und Auftauchen mit einer für den Taucher annehmbaren Geschwindigkeit ohne
ständige Eingriffe in den Regelvorgang zu realisieren und andererseits den Taucher
in einer vorgegebenen bzw. vorwählbaren Wassertiefe zu halten, ohne daß es eines ständigen
manuellen Nachregelns der Tariereinrichtung bedarf.
[0010] Dieses Ziel wird verfahrensgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des ersten Patentanspruches
erreicht.
[0011] Vorteilhafte Weiterbildungen des Verfahrens sind den zugehörigen Unteransprüchen
zu entnehmen.
[0012] Eine Einrichtung zum automatischen Ab- bzw. Auftauchen sowie Schweben eines Tauchers
in vorgegebener bzw. vorwählbarer Wassertiefe gemäß dem Gattungsbegriff des Anspruchs
14 ist gekennzeichnet durch mindestens eine Regelelektronik zur Ansteuerung des Ventiles,
mindestens einen Druckaufnehmer sowie einen Sollwertgeber, die mit der Regelelektronik
in Verbindung stehen.
[0013] Die Verwendung einer Tariereinrichtung zum automatischen Ab- und Auftauchen ist Gegenstand
des Anspruchs 23.
[0014] Vorteilhafte Weiterbildungen der Einrichtung sind den zugehörigen Unteransprüchen
zu entnehmen.
[0015] Darüberhinaus wird die Verwendung eines aus einer Regelelektronik, mindestens einem
Ventil, mindestens einem Druckaufnehmer, einem Sollwertgeber sowie einer Rettungsweste
bestehenden Tariereinrichtung zum automatischen Ab- bzw. Auftauchen im zulässigen
Geschwindigkeitsbereich sowie Schweben eines Gerätetauchers in vorgegebener bzw. vorwählbarer
Wassertiefe beansprucht.
[0016] Die mit dem Erfindungsgegenstand erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin,
daß das Tauchen wesentlich vereinfacht und die Sicherheit erhöht wird, da die Tiefe,
in der man tauchen möchte, automatisch überwacht und geregelt wird, wodurch das Tauchen
in ungewollten Tiefen sicher vermieden werden kann. Darüberhinaus wird die Sink- und
Steiggeschwindigkeit begrenzt, um gesundheitsschädliche Folgen zu vermeiden. Es besteht
die Möglichkeit, vorgewählte Wassertiefen geregelt so genau einzustellen und zu halten,
daß Tätigkeiten unter Wasser, z.B. Arbeiten, die von Berufstauchern ausgeführt werden,
einfacher als bisher zu verrichten sind.
[0017] Die Sink- und Steiggeschwindigkeit können in zulässigen Bereichen variabel eingestellt
werden, wobei die Elektronik den Ab- bzw. Aufstieg so lange regelt, wie seitens des
Tauchers ein Schalter betätigt wird. Anschließend wird die zugehörige Wassertiefe
ermittelt und abgespeichert, wobei der Taucher dann mit Hilfe der Regelelektronik
konstant in der entweder vorgegebenen oder seitens des Tauchers vorher vorgewählten
Tiefe gehalten wird.
[0018] Dem Tiefen- bzw. Drucklagerregelkreis ist vorzugsweise ein Geschwindigkeitsregelkreis
überlagert, wodurch eine weitere Sicherheitsmaßnahme gegeben ist. Die überlagerte
Geschwindigkeitsregelung bleibt auch in der erreichten Wassertiefe aktiv, wobei der
Sollwert für den Geschwindigkeitsregelkreis in seinen Werten an der Regelelektronik
eingestellt werden kann. Bei korrekter Sink- bzw. Steiggeschwindigkeit übt die Geschwindigkeitsregelung
demzufolge keinen Einfluß auf den Tiefen- bzw. Drucklageregelkreis aus, d.h. sie befindet
sich in Wartestellung.
[0019] Im Hinblick auf die Sicherheit des Tauchers unter Wasser wird weiterhin vorgeschlagen,
daß, sofern die Regelabweichung bei aktivierter Regelelektronik nicht abnimmt, der
Taucher gewarnt und die Regelelektronik abgeschaltet wird, so daß der Taucher zum
sicheren Aufstieg wieder manuell tarieren kann.
[0020] Die dem Tauchvorgang mit Hilfe eines Tarierautomaten zugrunde liegenden Parameter
wie Sollwert, Regelabweichung, Absink- bzw. Aufstiegsgeschwindigkeit, Istwert sowie
der jeweilige Betriebszustand (eventuelle Notsituation) werden ständig auf einem Display
angezeigt. Die Stellung des bzw. der Ventile wird vorzugsweise durch Endschalter überwacht.
Darüberhinaus werden Ausfälle des Druckaufnehmers, Kabelbrüche sowie die Kapazität
der Stromversorgungseinrichtung überwacht, wobei die Warnung für den Taucher z.B.
akustisch bzw. die Abschaltung der Regelelektronik automatisch durchgeführt werden.
[0021] Für Menschen, denen das Tauchen noch nicht so vertraut ist bzw. die das Tauchen gerne
lernen möchten, wird die Regelelektronik dahingehend eingestellt, daß die Änderung
der vorab eingestellten maximalen Wassertiefe durch eine Zeitschaltung für die Dauer
des Tauchganges verriegelt wird, so daß hier kein unbeabsichtigter Eingriff seitens
des Tauchers herbeigeführt werden kann.
[0022] Aus Sicherheitsgründen führt die Regelelektronik vor jedem Tauchgang einen Eigentest
durch, in dem alle Funktionen geprüft werden und das Resultat am Display angezeigt
wird.
[0023] Im Gegensatz zum aufgezeigten Stand der Technik leitet die Regelelektronik beispielsweise
bei Übersteigung der zulässigen Tauchzeit, sich ankündigenden gesundheitlichen Schäden
oder bei nicht ausreichender Luftmenge zur Fortführung des Tauchganges automatisch
den Auftauchvorgang ein.
[0024] Die Regelelektronik kann im Bereich der Rettungsweste angeordnet werden, wobei jede
andere Stelle am Körper des Tauchers bzw. an weiteren Ausrüstungsgegenständen ebenfalls
zu diesem Zweck vorgesehen werden kann. Gleiches gilt für den Druckaufnehmer oder
das bzw. die Ventile.
[0025] Die Regelelektronik kann auf Basis eines Mikroprozessors oder auf analoger Basis
aufgebaut sein. Gleiches gilt für die Ventile, die sowohl in unstetiger als auch stetiger
Funktion ausgeführt sein können, wobei sowohl Druckventile als auch Wegeventile zum
Einsatz kommen können.
[0026] Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung dargestellt
und wird wie folgt beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1
Taucher mit Druckluftflasche und Rettungsweste sowie schematische Anordnung der Funktion
der automatischen Tariereinrichtung.
Fig. 2
Ausschnitt der Rettungsweste samt automatischer Tariereinrichtung.
Fig. 3
Funktionsschaubild des Tauchvorganges mit Tariereinrichtung in Anlehnung an Fig. 1
und 2.
[0027] Fig. 1 zeigt einen Taucher 1, der mit einer Druckluftflasche 2 sowie einer Rettungsweste
3 ausgerüstet ist. Die Druckluftflasche 2 ist mit einem Druckminderventil 4 versehen.
Der sich hieran anschließende Schlauch 5 führt einerseits zum Lungenautomaten 6 und
andererseits nach Art eines Bypasses 7 zur Rettungsweste 3. Die automatische Tariereinrichtung
8 wird gebildet durch eine Regelelektronik, die in diesem Beispiel auf der Grundlage
eines Mikroprozessors aufgebaut ist. Die Regelelektronik 8 steuert ein Ventil 9, in
diesem Beispiel ein elektropneumatisches Wegeventil, an. Ferner ist ein Stellglied
10 in Form eines Sollwertpotis sowie ein Druckaufnehmer 11 vorgesehen, die beide in
Wirkverbindung mit der Regelelektronik 8 stehen.
[0028] Der Taucher 1 wählt eine Wassertiefe an dem Sollwertpoti 10 vor und die aktuelle
wassertiefe wird vom Druckaufnehmer 11 gemessen, ausgehend davon, daß der hydrostatische
Druck und die Wassertiefe direkt proportional zueinander sind (


, worin g = 9,8 m/s², rho = Dichte sowie h = Wassertiefe sind).
[0029] Der Druckaufnehmer 11 wandelt den Druck in eine elektronische Größe, die von der
Regelelektronik 8 verarbeitet wird und vergleicht die Einstellung des Sollwertpotis
10 mit dem Istwert Druck bzw. mit der Wassertiefe. Befindet sich der Taucher 1 oberhalb
des eingestellten Sollwertes, z.B. an der Wasseroberfläche, so errechnet die Regelelektronik
8 eine Regeldifferenz und betätigt den Magneten 12 des Ventiles 9, welches Luft aus
der Rettungsweste 3 des Tauchers 1 abläßt, so daß dieser absinkt, bis die eingestellte
Wassertiefe erreicht wird und das Ventil 9 schließt. Befindet sich der Taucher 1 tiefer
als der vorgewählte Wert, so ändert sich das Vorzeichen der Regeldifferenz und der
andere Magnet 13 des Ventiles 9 wird so lange angesteuert, daß Luft in die Rettungsweste
3 eingelassen wird und der Taucher 1 höher steigt, bis der eingestellte Wert erreicht
wird und aufgrund der Regeldifferenz 0 das Ventil 9 schließt.
[0030] Diesem Lageregelkreis wird ein Geschwindigkeitsregelkreis überlagert, so daß die
Höhendifferenz über die Zeit gemessen wird und somit Sink- bzw. Steiggeschwindigkeit
ermittelt werden (


, worin d die Differenz, s der Weg sowie t die Zeit sind) und vorrangig so eingestellt
wird, daß sie für den Taucher 1 sicher und angenehm ist.
[0031] Fig. 2 zeigt als Ausschnittsdarstellung die Rettungsweste 3. Im Bereich der Rettungsweste
3 sind einerseits die Regelelektronik 8, zwei Ventile 9, 9' sowie der Druckaufnehmer
11 vorgesehen. Mit der Regelelektronik 8 verbunden ist ein vom Taucher 1 zu bedienendes
fingerartiges Element 14, das einerseits ein Display 15 und andererseits, abweichend
zu Fig. 1, alternativ Taster 16, 17 aufweist. Das fingerartige Element 14 ist über
eine Leitung 18 mit der Regelelektronik 8 verbunden. Darüberhinaus erkennbar ist der
Mündungsbereich der Bypassleitung 7 an die Rettungsweste 3 sowie der Ablaßbereich
19 für in der Rettungsweste 3 befindliche Luft. Die Regelelektronik 8 wird über einen
Akku 20 mit Energie versorgt.
[0032] Anhand eines Beispieles wird der Tauchvorgang mit Tariereinrichtung und Tastern 16,
17 anstelle des Potis 10 auf 10 Meter Wassertiefe verdeutlicht.
[0033] Der Taucher 1, ausgerüstet mit Tariereinrichtung 8, Druckluftflasche 2 und anderen
notwendigen Gegenständen füllt vor dem Tauchvorgang die Rettungsweste 3 mit Luft.
Er springt ins Wasser und schwimmt an der Oberfläche, da die mit Luft gefüllte Weste
3 Auftrieb erzeugt. Der Taucher 1 betätigt den Taster 17 (Abtauchen) und hält ihn
niedergedrückt. Durch diese Maßnahme erhält die Regelelektronik 8 ein elektrisches
Signal und öffnet das Auslaßventil 9' und es entweicht Luft aus der Weste 3. Der Sinkvorgang
beginnt.
[0034] Der Wasserdruck auf die Weste 3 erhöht sich proportional zur Wassertiefe und komprimiert
die Weste 3, wodurch sich die Sinkgeschwindigkeit erhöht. Mit dem Druckaufnehmer 11
wird die Druckänderung über die Zeit gemessen und daraus die Sinkgeschwindigkeit ermittelt.
Die Regelelektronik 8 vergleicht die ermittelte Sinkgeschwindigkeit (Istwert) mit
der fest programmierten Sinkgeschwindigkeit (Sollwert) und steuert das Einlaßventil
9 so an, daß die Weste 3 mit Luft gefüllt wird und somit der Auftrieb erhöht bzw.
die Sinkgeschwindigkeit verringert wird.
[0035] In einer Tiefe von 10 Metern beendet der Taucher 1 die Betätigung des Tasters 17
(Abtauchen). Die Regelelektronik 8 ermittelt mit dem ersten Wert, den der Druckaufnehmer
11 nach Öffnen des Tasters 17 mißt, den Sollwert für die aktuelle Tiefe.
[0036] Alle später gemessenen Werte werden als Istwerte herangezogen. Die Regelelektronik
8 vergleicht nun die Istwerte mit dem Sollwert. Hat der Taucher 1 z.B. eine Tiefe
von 13 Metern erreicht, steuert die Regelelektronik 8 das Einlaßventil 9 und die Weste
3 wird mit Luft gefüllt. Durch den Auftrieb steigt der Taucher 1.
[0037] Hat der Taucher z.B. eine Tiefe von 7 Metern erreicht, steuert die Regelelektronik
8 das Auslaßventil 9' an und es entweicht Luft aus der Weste 3 und der Taucher 1 sinkt.
Der Taucher 1 wird in der Tiefe von 10 Metern konstant gehalten.
[0038] Zum Auftauchen betätigt der Taucher 1 den Taster 16 (Auftauchen) und hält ihn niedergedrückt.
Die Regelelektronik 8 erhält ein Signal, welches ein Öffnen des Einlaßventiles 9 zur
Folge hat. Die Weste 3 füllt sich mit Luft, wobei der Auftauchvorgang beginnt.
[0039] Der Wasserdruck ist proportional zur Wassertiefe. Beim Auftauchen dekomprimiert sich
die Weste 3, wodurch sich die Steiggeschwindigkeit erhöht. Mit dem Druckaufnehmer
11 wird die Druckänderung über die Zeit gemessen und daraus die Steiggeschwindigkeit
ermittelt. Die Regelelektronik 8 vergleicht die ermittelte Steiggeschwindigkeit (Istwert)
mit der fest programmierten Steiggeschwindigkeit (Sollwert) und steuert das Auslaßventil
9' so an, daß aus der Weste 3 Luft entweicht, und somit der Auftrieb kleiner bzw.
die Steiggeschwindigkeit geringer wird.
[0040] Fig. 3 zeigt anhand eines Blockschaltbildes den Tauchvorgang mit automatischer Tariereinrichtung
in Anlehnung an die Fig. 1 und 2 sowie das vorangegangene Beispiel. Ausgehend davon,
daß der Taucher 1 sich in 10 Meter Wassertiefe befindet, soll der Vorgang des Ab-
und Auftauchens nochmals näher erläutert werden.
[0041] Die Rettungsweste 3 des Tauchers 1 ist mit genau so viel Luft gefüllt, daß der Taucher
1 in 10 Meter Wassertiefe schwebt. Der Taucher 1 entscheidet sich, auf 13 Meter Wassertiefe
abzutauchen und betätigt deshalb in diesem Beispiel den Sollwertpoti 10 gem. Fig.
1 entsprechend einem elektrischen Signal für den Sollwert S = 13 Meter Wassertiefe.
Der Additionsstelle 21 wird der aktuelle Wert der Tiefe S = 10 Meter zugeführt, welcher
über den Druckaufnehmer 11 gemessen sowie elektrisch gewandelt wird, so daß der Regelelektronik
8 eine Differenz von delta S = +3 Meter als elektronisches Signal gemeldet wird. Die
Schaltung bzw. das Programm der Regelelektronik 8 erkennt aufgrund des Vorzeichens
+ der Regelabweichung delta S = + 3 Meter, daß um diesen Weg tiefer getaucht werden
soll und steuert den Magneten 13 des elektropneumatischen Ventiles 9 an, welches Luft
aus der Rettungsweste 3 abläßt, so daß der Körper mit Rettungsweste absinkt. Der Druckaufnehmer
11 mißt ständig die Wassertiefe über den hydrostatischen Wasserdruck und vergleicht
die Position ständig über die Additionsstelle 21 mit der Position, die am Sollwertpoti
10 vorgewählt wurde. Hat der Taucher 1 die Position S = 13 Meter Wassertiefe erreicht,
so ist die Differenz an der Additionsstelle S = 0 und die Regelelektronik 8 steuert
das elektropneumatische Ventil 9 nicht weiter an.
[0042] Sollte der Taucher 1 mit diesem Absinkvorgang tiefer als S = 13 Meter sinken, z.B.
auf S = 15 Meter, so mißt der Druckaufnehmer 11 diese Tiefe und wandelt den Druck
in eine elektronische Größe um, welche an der Additionsstelle 21 mit dem am Sollwertpoti
10 elektronisch eingestellten Wert entsprechend S = 13 Meter verglichen wird und ermittelt
eine Differenz von delta S = -2 Meter. Die Regelelektronik 8 erkennt aufgrund des
Vorzeichens, daß nun der andere Magnet 12 des elektropneumatischen Ventiles 9' angesteuert
werden muß und schaltet mit dem Ventil 9' pneumatisch die Verbindung von der Druckluftflasche
2 zur Rettungsweste 3 frei, so daß das Volumen der Rettungsweste 3 größer wird und
deshalb der Körper mit Rettungsweste 3 aufsteigt bis auf S = 13 Meter. Der vom Druckaufnehmer
11 nunmehr gemessene und elektrisch gewandelte Wert ergibt eine Differenz von delta
S = 0 Meter an der Additionsstelle 21, wodurch die Regelelektronik 8 das pneumatische
Ventil 9' nicht weiter ansteuert, wobei die pneumatische Verbindung zwischen Druckluftflasche
2 und Rettungsweste 3 wieder geschlossen wird.
[0043] Diesem Positionsregelkreis ist durch die Schaltung bzw. das Programm in der Regelelektronik
8 ein Geschwindigkeitsregelkreis überlagert, in dem in der Regelelektronik 8 die Zeit
gemessen wird und die Höhendifferenz gemessen mit dem Druckaufnehmer 11 mit der Zeit
mathematisch zu der Steig- und Sinkgeschwindigkeit verrechnet wird, indem die Sinkgeschwindigkeit
sich ergibt aus


. Dieser Wert wird mit einem in der Regelelektronik 8 vorgegebenen Wert verglichen
und für den Fall, daß der Wert z.B. beim Absinken größer ist als der vorgegebene Wert,
steuert die Regelelektronik 8 das elektropneumatische Ventil 9 so an, daß Luft von
der Druckluftflasche 2 in die Rettungsweste 3 geführt wird und aus diesem Grund die
Sinkgeschwindigkeit kleiner wird, bis der vorgegebene Wert erreicht ist und die Regelelektronik
keinen Magneten 12 bzw. 13 mehr ansteuert.
[0044] Wird der vorgegebene Wert der Steiggeschwindigkeit hingegen überschritten, so wird
Luft aus der Weste 3 abgelassen, um auf den Sollwert der Steiggeschwindigkeit zu gelangen.
1. Verfahren zur Betätigung einer Tariereinrichtung eines Tauchers (1), indem die gewünschte
Wassertiefe an einem Stellglied (10) eingestellt wird und ein Druckaufnehmer (11)
die aktuelle Wassertiefe mißt, dadurch gekennzeichnet, daß zum automatischen Ab- bzw.
Auftauchen sowie Schweben in vorgegebener bzw. vorwählbarer Wassertiefe die Meßwerte
einer Regelelektronik (8) zur Verfügung gestellt werden, welche die erforderliche
Tauchtiefe sowie Sink bzw. Steiggeschwindigkeit ermittelt und die Regelelektronik-
(8) auf der Grundlage der ermittelten Werte mindestens ein Ventil (9,9') dergestalt
ansteuert, daß mindestens eine im Körperbereich des Tauchers (1) vorgesehene Rettungsweste
(3) so lange mit Luft gefüllt oder entleert wird, bis sich eine Sink- bzw. Steiggeschwindigkeit
im zulässigen Bereich einstellt und bei Erreichen der gewünschten Wassertiefe dieser
Geschwindigkeitswert gegen v = 0 gesteuert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sink- bzw. Steiggeschwindigkeit
im zulässigen Bereich variabel einstellbar ist.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektronik
(8) den Ab- bzw. Aufstieg solange regelt, wie seitens des Tauchers (1) ein Schalter
(16, bzw. 17) betätigt wird, anschließend die zugehörige Wassertiefe ermittelt und
speichert und den Taucher (1) dann konstant in dieser Tiefe hält.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Tiefen- bzw.
Drucklageregelkreis ein Geschwindigkeitsregelkreis überlagert wird.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die überlagerte
Geschwindigkeitsregelung auch in der erreichten Wassertiefe aktiv bleibt.
6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Sollwert für
den Geschwindigkeitsregelkreis in seinen Werten an der Regelelektronik (8) eingestellt
wird.
7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß, sofern die Regelabweichung
bei aktivierter Regelelektronik (8) nicht abnimmt, der Taucher (1) gewarnt und die
Regelelektronik (8) automatisch abgeschaltet wird.
8. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Sollwert, die
Regelabweichung, die Absink- bzw. Aufstiegsgeschwindigkeit, der Istwert sowie der
jeweilige Betriebszustand ständig an einem Display (15) angezeigt werden.
9. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung des
bzw. der Ventile (9,9') durch Endschalter überwacht wird.
10. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß Kabelbrüche, Ausfall
des bzw. der Druckaufnehmer (11) sowie die Kapazität der Stromversorgungseinrichtung
(20) überwacht werden, wobei die Warnung für den Taucher (1) bzw. die Abschaltung
der Regelelektronik-(8) automatisch durchgeführt werden.
11. Verfahren nach den Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung der
eingestellten maximalen Wassertiefe durch eine Zeitschaltung verriegelt wird.
12. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelelektronik
(8) vor jedem Tauchgang einen Eigentest durchführt, indem alle Funktionen geprüft
werden und das Resultat am Display (15) angezeigt wird.
13. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelelektronik
(8) bei Überschreitung der zulässigen Tauchzeit, sich ankündigenden gesundheitlichen
Schäden oder bei nicht ausreichender Luftmenge zur Fortführung des Tauchganges automatisch
den Auftauchvorgang einleitet.
14. Einrichtung zum automatischen Ab- bzw. Auftauchen sowie Schweben eines Tauchers (1)
in vorgegebener bzw. vorwählbarer Wassertiefe, wobei der Taucher (1) mit Atemluft
versorgt wird und mindestens eine Rettungsweste (3) trägt, die über mindestens ein
Ventil (9,9') in mit Luft befüllender bzw. ablassender Weise betätigbar ist, gekennzeichnet
durch mindestens eine Regelelektronik (8) zur Ansteuerung des Ventiles (9,9'), mindestens
einen Druckaufnehmer (11) sowie einen Sollwertgeber (10), die mit der Regeleletronik
(8) in Verbindung stehen.
15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Regelelektronik
(8) im Bereich der Rettungsweste (3) angeordnet ist.
16. Einrichtung nach den Ansprüchen 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelelektronik
(8), der Druckaufnehmer (11) und mindestens ein Ventil (9,9') im Bereich der Rettungsweste
(3) vorgesehen sind.
17. Einrichtung nach den Ansprüchen 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelelektronik
(8) auf der Basis eines Mikroprozessors aufgebaut ist.
18. Einrichtung nach den Ansprüchen 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelelektronik
(8) auf analoger Basis aufgebaut ist.
19. Einrichtung nach den Ansprüchen 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß das bzw. die
Ventile (9,9') in unstetiger oder stetiger Funktion ausgeführt ist bzw. sind.
20. Einrichtung nach den Ansprüchen 14 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß das bzw. die
Ventile (9,9') als elektropneumatisches Druckventil ausgebildet ist bzw. sind.
21. Einrichtung nach den Ansprüchen 14 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß das bzw. die
Ventile (9,9') als elektropneumatisches Wegeventil ausgebildet ist bzw. sind.
22. Einrichtung nach den Ansprüchen 14 bis 21, gekennzeichnet durch die Überwachung der
Stellung des bzw. der Ventile (9,9') mittels Endschaltern.
23. Verwendung einer aus einer Regelelektronik (8), mindestens einem Ventil (9,9'), mindestens
einem Druckaufnehmer (11), einem Sollwertgeber (10) sowie einer in mit Luft befüllender
bzw. ablassender Weise betätigbarer Rettungsweste (3) bestehenden Tariereinrichtung
zum automatischen Ab- bzw. Auftauchen im zulässigen Geschwindigkeitsbereich sowie
Schweben eines Gerätetauchers in vorgegebener bzw. vorwählbarer Wassertiefe.
1. Method for operating a counterbalancing device for a diver (1), in which the desired
water depth is set on a control element (10) and a pressure sensor (11) measures the
instantaneous water depth, characterized in that for the purpose of automatically
diving, surfacing or floating at a prescribed or preselectable water depth the measured
values are made available to an electronic control unit (8) which determines the necessary
diving depth as well as the rates of descent and ascent and, on the basis of the values
determined, the electronic control unit (8) controls at least one valve (9, 9') in
such a way that air is filled into or emptied out of at least one life jacket (3)
provided in the region of the body of the diver (1) until a rate of descent or ascent
is set in the permissible range, and upon attainment of the desired water depth this
value of the rate is adjusted to v = 0.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the rate of descent or ascent is
variably set in the permissible range.
3. Method according to Claims 1 and 2, characterized in that the electronic unit (8)
controls the descent or ascent as long as a switch (16) or (17) is operated by the
diver (1), subsequently determines and stores the associated water depth and then
keeps the diver (1) constantly at the said depth.
4. Method according to Claims 1 to 3, characterized in that a rate control loop is superimposed
on the depth or pressure position control loop.
5. Method according to Claims 1 to 4, characterized in that the superimposed rate control
loop also remains active at the water depth achieved.
6. Method according to Claims 1 to 5, characterized in that the desired value for the
rate control loop has its magnitudes set on the electronic control unit (8).
7. Method according to Claims 1 to 6, characterized in that if the system deviation does
not decrease in the event of an activated electronic control unit (8), the diver (1)
is warned and the electronic control unit (8) is automatically switched off.
8. Method according to Claims 1 to 7, characterized in that the desired value, the system
deviation, the rate of descent or ascent, the actual value and the respective operating
state are continuously displayed on a display (15).
9. Method according to Claims 1 to 8, characterized in that the position of the valve
or valves (9, 9') is monitored by limit switches.
10. Method according to Claims 1 to 9, characterized in that cable breaks, failure of
the pressure sensor or sensors (11) and the capacity of the power supply device (20)
are monitored, the warning for the diver (1) or switching off of the electronic control
unit (8) being carried out automatically.
11. Method according to Claims 1 to 10, characterized in that the change in the set maximum
water depth can be locked by a timing circuit.
12. Method according to Claims 1 to 11, characterized in that, before each dive, the electronic
control unit (8) carries out a self test in which all the functions are checked and
the result is displayed on the display (15).
13. Method according to Claims 1 to 12, characterized in that, in the case of overshooting
of permissible diving time, or threats of damage to health, or of an insufficient
quantity of air for continuing the dive, the electronic control unit (8) automatically
initiates the surfacing operation.
14. Device for a diver (1) automatically to dive, surface or float at a prescribed or
preselectable water depth, the diver (1) being supplied with breathing air and wearing
at least one life jacket (3) which can be operated via at least one valve (9, 9')
in a manner for air to be filled in or let out, characterized by at least one electronic
control unit (8) for controlling the valve (9, 9'), which is connected to at least
one pressure sensor (11).
15. Device according to Claim 14, characterized in that at least the electronic control
unit (8) is arranged in the region of the life jacket (3).
16. Device according to Claims 14 and 15, characterized in that the electronic control
unit (8), the pressure sensor (11) and at least one valve (9, 9') are provided in
the region of the life jacket (3).
17. Device according to Claims 14 to 16, characterized in that the electronic control
unit (8) is constructed on the basis of a microprocessor.
18. Device according to Claims 14 to 16, characterized in that the electronic control
unit (8) is constructed on an analog basis.
19. Device according to Claims 14 to 18, characterized in that the valve or valves (9,
9') is or are constructed to function discontinuously or continuously.
20. Device according to Claims 14 to 19, characterized in that the valve or valves (9,
9') is or are constructed as electropneumatic-pressure valves.
21. Device according to Claims 14 to 19, characterized in that the valve or valves (9,
9') is or are constructed as electropneumatic directional control valves.
22. Device according to Claims 14 to 21, characterized by monitoring of the position of
the valve or valves (9, 9') by means of limit switches.
23. Use of a counterbalancing device consisting of an electronic control unit (8), at
least one valve (9, 9'), at least one pressure sensor (11), a desired-value transmitter
(10) as well as a life jacket (3), which can be operated in a way which fills it with
air or lets air out, for a scuba diver automatically to dive or surface in the permissible
rate range as well as to float at a prescribed or preselectable water depth.
1. Procédé d'actionnement d'un dispositif de tarage d'un plongeur (1), dans lequel la
profondeur d'eau souhaitée est réglée sur un organe de réglage (10) et un enregistreur
de pression (11) mesure la profondeur d'eau proprement dite, caractérisé en ce que
pour descendre ou remonter automatiquement ainsi que pour rester en suspension à une
profondeur d'eau prédéterminée, respectivement choisie à l'avance, les valeurs mesurées
d'une électronique de réglage (8) sont mises à disposition, et déterminent la profondeur
de plongée nécessaire, respectivement la vitesse de descente ou de remontée, et l'électronique
de réglage (8) commande, sur la base des valeurs déterminées, au moins une soupape
(9, 9') de telle sorte qu'au moins un gilet de sauvetage (3) prévu dans la partie
du corps du plongeur (1) se gonfle d'air ou se dégonfle jusqu'à ce qu'une vitesse
de descente, respectivement de remontée soit réglée dans le domaine admissible, et
que cette valeur de vitesse soit mise aux environs de v = 0 une fois atteinte la profondeur
d'eau souhaitée.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la vitesse de descente, respectivement
de remontée est réglable de manière variable dans le domaine admissible.
3. Procédé selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que l'électronique (8)
règle la descente, respectivement la remontée tant qu'un interrupteur (16, respectivement
17) est actionné par le plongeur (1), puis détermine la profondeur d'eau correspondante
et la mémorise, puis maintient le plongeur (1) constamment à cette profondeur.
4. Procédé selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'un circuit de réglage
de vitesse est superposé au circuit de réglage de profondeur, respectivement de pression.
5. Procédé selon les revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le réglage de vitesse
superposé reste également actif une fois la profondeur d'eau atteinte.
6. Procédé selon les revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la valeur prescrite
pour le circuit de réglage de la vitesse est réglée, pour ses valeurs, sur l'électronique
de réglage (8).
7. Procédé selon les revendications 1 à 6, caractérisé en ce que, dans la mesure où l'erreur
de réglage ne diminue pas une fois l'électronique (8) activée, le plongeur (1) est
averti et l'électronique de réglage (8) est déconnectée.
8. Procédé selon les revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la valeur prescrite,
l'erreur de réglage, la vitesse de descente ou de remontée, la valeur réelle ainsi
que l'état de fonctionnement respectif sont affichés constamment sur un écran (15).
9. Procédé selon les revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la position de la ou
des soupapes (9, 9') est contrôlée par un interrupteur de fin de course.
10. Procédé selon les revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les ruptures de câble,
la défaillance du ou des enregistreurs de pression (11) ainsi que la capacité du dispositif
d'alimentation en courant (20) sont contrôlées, le plongeur (1) étant automatiquement
averti, respectivement l'électronique de réglage (8) étant automatiquement déconnectée.
11. Procédé selon les revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la variation de la
profondeur d'eau maximum réglée est verrouillée par un interrupteur à minuterie.
12. Procédé selon les revendications 1 à 11, caractérisé en ce que l'électronique de réglage
(8) effectue un autotest avant chaque plongée, en ce que toutes les fonctions sont
testées et le résultat affiché sur l'écran (15).
13. Procédé selon les revendications 1 à 12, caractérisé en ce que l'électronique de réglage
(8) initie automatiquement le processus de remontée, en cas de dépassement du temps
de plongée admissible, de problèmes de santé manifestes ou en cas d'une quantité d'air
insuffisante pour continuer la plongée.
14. Dispositif pour faire descendre ou remonter automatiquement un plongeur (1) ainsi
que pour lui permettre de rester en suspension à une profondeur d'eau prédéterminée,
respectivement choisie à l'avance, dans lequel le plongeur (1) reçoit de l'air pour
respirer et porte au moins un gilet de sauvetage (3) qui est actionnable au moyen
d'au moins une soupape (9, 9') pour le gonfler d'air ou le dégonfler, caractérisé
par au moins une électronique de réglage (8) pour commander la soupape (9, 9'), au
moins un enregistreur de pression (11) ainsi qu'un afficheur de la valeur prescrite
(10) qui sont connectés à l'électronique de réglage (8).
15. Dispositif selon la revendication 14, caractérisé en ce qu'au moins l'électronique
de réglage (8) est disposée dans la zone du gilet de sauvetage (3).
16. Dispositif selon les revendications 14 et 15, caractérisé en ce que l'électronique
de réglage (8), l'enregistreur de pression (11) et au moins une soupape (9, 9') sont
prévus dans la zone du gilet de sauvetage (3).
17. Dispositif selon les revendications 14 à 16, caractérisé en ce que l'électronique
de réglage (8) est conçue sur la base d'un microprocesseur.
18. Dispositif selon les revendications 14 à 16, caractérisé en ce que l'électronique
de réglage (8) est conçue sur une base analogique.
19. Dispositif selon les revendications 14 à 18, caractérisé en ce que la ou les soupapes
(9, 9') est ou sont réalisées en fonction continue ou discontinue.
20. Dispositif selon les revendications 14 à 19, caractérisé en ce que la ou les soupapes
(9, 9') est ou sont conçues en tant que soupape de compression électropneumatique.
21. Dispositif selon les revendications 14 à 19, caractérisé en ce que la ou les soupapes
(9, 9') est ou sont conçues en tant que distributeur électropneumatique.
22. Dispositif selon les revendications 14 à 21, caractérisé par le contrôle de la position
de la ou des soupapes (9, 9') au moyen d'interrupteurs de fin de course.
23. Utilisation d'un dispositif de tarage constitué d'une électronique de réglage (8),
d'au moins une soupape (9, 9'), d'au moins un enregistreur de pression (11), d'un
afficheur de la valeur prescrite (10) ainsi que d'un gilet de sauvetage (3) actionnable
par gonflage ou dégonflage avec de l'air, pour permettre à un plongeur de descendre
ou remonter automatiquement dans le domaine de vitesse admissible ainsi que de rester
en suspension à une profondeur d'eau prédéterminée, respectivement choisie à l'avance.