(19) |
|
|
(11) |
EP 0 524 926 B1 |
(12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
(45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
11.01.1995 Patentblatt 1995/02 |
(22) |
Anmeldetag: 30.11.1990 |
|
(86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/DE9000/930 |
(87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 9108/432 (13.06.1991 Gazette 1991/13) |
|
(54) |
WÄRMETAUSCHER MIT SINTERMETALL
HEAT EXCHANGER USING SINTERED METAL
ECHANGEUR DE CHALEUR A METAL FRITTE
|
(84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
(30) |
Priorität: |
30.11.1989 DE 3939674
|
(43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
03.02.1993 Patentblatt 1993/05 |
(73) |
Patentinhaber: KWW Gesellschaft für Thermotechnik mbH |
|
D-40549 Düsseldorf (DE) |
|
(72) |
Erfinder: |
|
- LAUMEN, Michael
D-4150 Krefeld 29 (DE)
|
(74) |
Vertreter: COHAUSZ HASE DAWIDOWICZ & PARTNER |
|
Patent- und Rechtsanwaltskanzlei
Schumannstrasse 97-99 40237 Düsseldorf 40237 Düsseldorf (DE) |
(56) |
Entgegenhaltungen: :
GB-A- 1 250 114 US-A- 3 493 042
|
US-A- 3 339 260
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Wärmetauscher in Modulbauweise gemäß den im Oberbegriff
von Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.
[0002] Ein Wärmetauscher dieser Art ist durch die US-A-34 93 042 bekanntgeworden. Er besitzt
wenigstens eine Wärmetauscherebene, die jeweils ein Modulaufnahmeteil mit einer Mehrzahl
von darin eingebauten Wärmetauscher-Grundmodulen aufweist, wobei die einzelnen Wärmetauscher-Grundmodule
jeweils eine Begrenzungswand aufweisen, durch die der Wärmeübergang von Wärme abgebender
Seite des Wärmetauschers zu Wärme aufnehmender Seite des Wärmetauschers erfolgt, zumindest
eine Seite der Begrenzungswand mit einer einen ersten Strömungskanal bildenden Packung
aus porösem, durchströmbaren Sintermetall versehen ist und das Modulaufnahmeteil zusammen
mit den Grundmodulen einen zweiten Strömungskanal für die Wärme abgebende und/oder
Wärme aufnehmende Seite des Wärmetauschers festlegt. Trotz der somit verwirklichten
Modulbauweise ist es bei dem bekannten Wärmetauscher dennoch nicht möglich, diesen
nach seinem Zusammenbau entsprechend einem Baukastenprinzip zu variieren und abzuändern,
bspw. um sich wandelnden Anspruchsprofilen bzw. Leistungsforderungen gerecht zu werden.
Denn das setzte bei dem bekannten Wärmetauscher die Zerstörung des die Grundmodule
aufnehmenden Wärmetauschergehäuses voraus.
[0003] Bei anderen pulvermetallurgisch gefertigten Wärmetauschern, d.h. Wärmetauschern mit
Sintermetall, ist es bekannt, die Wärmeleitung bzw. die Wärmeübertragungsleistung
zwischen einer Wärme aufnehmenden Seite und einer Wärme abgebenden Seite dadurch zu
verbessern, daß durch Sintern oder sinterähnliche Prozesse erreichte durchströmbare
porige Packungen die aktiven Wärmetauschflächen vergrößern. So ist bspw. aus der DE-GM
72 27 102 ein Wärmetauscher bekannt, bei dem ein rohrförmiger Strömungskanal mit Sintermetall
verfüllt und der rohrförmige Strömungskanal mit einem schlauchförmigen Mantel aus
Sintermetall umgeben ist, der wiederum von einem Gehäuse umschlossen wird. Ähnliche
Konstruktionen sind aus der DE 14 42 601 A1, der DE-GM 80 01 502 sowie der DE 34 35
319 A1 bekannt. Bei der Konstruktion nach der DE 34 35 319 A1 ist zusätzlich noch
das Sintermetall auf einer Seite des Wärmetauschers mit einer Katalysatorsubstanz
überzogen, so daß katalytische Reaktoren vorliegen.
[0004] Aufgrund der großen für den Wärmetausch aktiven inneren Oberfläche des Sintermetalls
wiesen diese Wärmetauscher sehr hohe α -Werte bezogen auf die Fläche der die beiden
Seiten der Wärmetauscher trennenden Rohrwandung auf. Nachteilig bei derartigen Wärmetauschern
ist aber der vergleichsweise hohe Druckverlust in dem porösen Sintermetall bezogen
auf die durchströmte Strecke.
[0005] Um zu hohe Druckverluste zu vermeiden ist es aus der DE 19 02 229 A1 bekannt, anstelle
des feinporigen Sintermetalls gröbere Strukturen mit wesentlich größeren Porendurchmessern,
insbesondere Kugelmatrix-Anordnungen zu verwenden. Bei diesem bekannten Wäretauscher
ist, zwar der Druckverlust geringer als bei den vorstehend beschriebenen, jedoch verschlechtert
sich dadurch der α -Wert.
[0006] Ein weiterer Nachteil aller vorstehend beschriebenen Strukturen besteht darin, daß
jeder der bekannten Wärmetauscher für eine bestimmte Wärmetauscherleistung konzipiert
sein muß. Darüberhinaus müssen die bekannten Bauteile ganz speziell auf eine bestimmte
Funktion hin, z.B. Rekuperator, Verdampfer etc., ausgelegt sein. Die Herstellungskosten
der bekannten Strukturen sind wegen hoher Ausschußraten vergleichsweise hoch, da beim
Versintern vorkommende Formveränderungen das gesamte Bauteil unbrauchbar machen können.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Wärmetauscher mit Sintermetall zu
schaffen, der für unterschiedliche Anwendungszwecke und Funktionen preiswert herzustellen
ist.
[0008] Diese Aufgabe wird mit den im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 enthaltenen Merkmalen
gelöst. Vor allem dadurch, daß das über Zu- bzw. Abströmbereiche an die Strömungskanäle
des Wärmetauscher-Grundmoduls angeschlossene Aufnahmeteil zweiteilig, mit gegeneinander
abgedichteten halbschalenartigen Gehäuseteilen ausgebildet ist, die sich jederzeit
lösen lassen, ergibt sich auf einfache Weise die Möglichkeit, die Module aus den Aufnahmestellen
zu entfernen, ohne daß dies eine Zerstörung der Module und/oder des Modulaufnahmeteils
bzw. des Wärmetauschergehäuses zur Folge hat. Da sich mehrere Wärmetauscher-Grundmodule
mit Sintermetall lösbar in ein Modulaufnahmeteil einsetzen lassen, können auf einfache
Art und Weise Wärmetauscher mit unterschiedlichen Leistungsstufen realisiert werden.
In ein und dasselbe Modulaufnahmeteil lassen sich eine Mehrzahl von Wärmetauscher-Grundmodulen
lösbar einsetzen, d.h. die Wärmetauscher-Grundmodule lassen sich auch nachträglich
wieder aus dem bzw. den Modulaufnahmeteilen entfernen, ohne daß dies eine Zerstörung
der Module zur Folge hätte. Durch die Lösbarkeit der Wärmetauscher-Grundmodule in
den Modulaufnahmeteilen ist gewährleiset, daß ein erfindungsgemäßer Wärmetauscher
in Modulbauweise nachträglich an unterschiedliche Funktionen und/oder Leistungen angepaßt
werden kann. Durch das Einsetzen einer unterschiedlichen Zahl von Wärmetauscher-Grundmodulen
in ein Modulaufnahmeteil lassen sich Wärmetauscherebenen mit unterschiedlichen Wärmeleistungen
realisieren. Durch die Kombination von mehreren Wärmetauscherebenen mit ein und demselben
Wärmetauscher-Grundmodul läßt sich die Leistungsbandbreite beliebig erhöhen. Die miteinander
zu einem Wärmetauscher kombinierten Wärmetauscherebenen können sich hinsichtlich Leistung,
Funktion und Baugröße voneinander unterscheiden.
[0009] Ein besonderer Vorteil besteht darin, daß die Herstellungskosten des erfindungsgemäßen
Wärmetauschers wesentlich unter der Herstellungskosten vergleichbarer konventioneller
Wärmetauscher liegen. Dies ist auf die Verwendung von standardisierten Bauteilen -
Wärmetauscher-Grundmodul und Modulaufnahmeteil - zurückzuführen. Zusätzlich führen
bei der Versinterung auftretende Verformungen nicht dazu, daß der gesamte Wärmetauscher
Ausschuß ist, sondern lediglich das jeweilige Grundmodul. Die hinsichtlich ihrer Baugröße
vergleichsweise kleinen Wärmetauscher-Grundmodule sind fertigungstechnisch leichter
beherrschbar als großvolumige Teile, d. h. die Ausschußrate ist kleiner.
[0010] Ausgehend von jeweils vergleichbaren Wärmetauscherleistungen gelingt es mit dem erfindungsgemäßen
Wärmetauscher die Herstellungskosten um mindestens 30 % zu senken. Insbesondere bei
druckbelasteten Wärmetauschern mit höheren Leistungen können noch höhere Einsparungspotentiale
realisiert werden, da sich die kompakte Bauform auf die Größe der druckbelasteten
Mantelrohre und Druckdeckel kostengünstig auswirkt.
[0011] Durch die Aufteilung des Massenstroms in viele Teile und deren wärmetechnische Behandlung
in den "kurzen" Wärmetauscher-Grundmodulen können die hervorragenden wärmetechnischen
Eigenschaften eines versinterten Rohres genutzt werden, ohne daß hierfür vergleichsweise
hohe Druckverluste in Kauf genommen werden müssen. Durch den Aufbau eines bestimmten
Wärmetauschers aus einer Mehrzahl von Wärmetauscher-Grundmodulen ist es möglich, die
bei Wärmetauscher mit Sintermetall auftretenden hohen Druckverluste zu minimieren,
da in den Wärmetauscher-Grundmodulen sehr kurze Durchströmstrecken realisiert werden
können. Durch parallele Anströmung der Mehrzahl von Wärmetauscher-Grundmodulen lassen
sich Druckverluste erreichen, wie sie bei herkömmlichen konventionellen Wärmetauschern,
wie z.B. Rohrbündel- oder Plattenwärmetauschern, üblich sind.
[0012] Gemäß der besonders bevorzugten Ausführungsform nach Anspruch 2 besteht das Wärmetauscher-Grundmodul
aus einem kurzen Rohrstück, das die Begrenzungswand zwischen der Wärme aufnehmenden
und der Wärme abgebenden Seite eines Wärmetauschers bildet. Dies führt einerseits
zu einer sehr kompakten Bauform und ist andererseits fertigungstechnisch bzw. sinterungstechnisch
gut zu handhaben.
[0013] Gemäß der bevorzugten Ausgestaltung nach Anspruch 3 ist das Rohrinnere und/oder die
Außenseite des Rohrstücks mit einer Packung aus porösem, durchströmbaren Sintermetall
versehen. Diese Wärmetauscher-Grundmodule in Form von kurzen Rohrstücken mit Sintermetallfüllung
und/oder Sintermetallmantel sind vergleichsweise einfach und preiswert herzustellen.
[0014] Durch Beschichtung einer Sinterpackung mit einer Katalysatorsubstanz (Anspruch 10)
lassen sich katalytische Reaktoren für unterschiedliche Zwecke und mit unterschiedlichen
Leistungscharakteristika realisieren.
[0015] Die weiteren Unteransprüche beziehen sich auf vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
[0016] Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
[0017] Es zeigt:
- Fig. 1A
- einen Schnitt durch eine erste Ausführungsform eines Wärmetauscher-Grundmoduls,
- Fig. 1B
- eine perspektivische Darstellung des Wärmetauscher-Grundmoduls von Fig. 1A,
- Fig. 2A
- eine Ansicht der Innenseite eines Teiles eines zweiteiligen Modul-Aufnahmeteils,
- Fig. 2B
- einen Schnitt durch das in Fig. 2A dargestellte Teil entlang der Linie A-A,
- Fig. 3A
- eine analoge Ansicht zu Fig. 2A einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
- Fig. 3B
- eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform einer Wärmetauscherebene,
- Fig. 4
- in analoger Darstellung zu Fig. 2A eine dritte Ausführungsform,
- Fig. 5
- in analoger Darstellung zu Fig. 2A eine vierte Ausführungsform,
- Fig. 6
- eine zweite Ausführungsform eines Wärmetauscher-Grundmoduls,
- Fig. 7
- eine Schnittdarstellung einer weiteren Ausführungsform eines Modulaufnahmeteils,
und
- Fig. 8
- in analoger Darstellung zu Fig. 2A eine weitere Ausführungsform einer Hälfte eines
Modulaufnahmeteils.
[0018] Figs. 1A und 1B zeigen eine bevorzugte Ausführungsform eines Wärmetauscher-Grundmoduls
1, das Teil der nachfolgend beschriebener erfindungsgemäßer Wärmetauscher ist. Das
Wärmetauscher-Grundmodul 1 weist eine rohrförmige Begrenzungswand 2 mit kreisförmigem
Querschnitt auf. Die rohrförmige Begrenzungswand 2 bzw. das Rohrstück 2 ist von einer
schlauchförmigen äußeren Packung 4 aus porösem, durchströmbaren Sintermetall umgeben,
das ebenfalls einen kreisförmigen Querschnitt aufweist. Die Packung 4 umschließt dabei
nicht die gesamte Länge der rohrförmigen Begrenzungswand 2. Das Innere des Rohrstücks
2 ist mit einer inneren Packung 6 aus porösem, durchströmbaren Sintermetall ausgefüllt.
Wiederum ist nicht die gesamte Länge des Rohrstücks 2 sondern nur ein Teil davon mit
Sintermetall ausgefüllt. In der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform sind die Länge
der Ausfüllung bzw. der Umhüllung des Rohrstücks 2 durch die äußere bzw. innere Packung
aus Sintermetall gleich. Die von den Packungen 4 bzw. 6 nicht umhüllten bzw. ausgefüllten
Teile des Rohrstückes 2 bilden Anschlußstücke 5 bzw. 7. Vorzugsweise ist sowohl in
dem Rohrstück 2 als auch außen eine Packung 4 bzw. 6 aus Sintermetall vorgesehen,
die mit dem Rohrstück bzw. der Begrenzungswand versintert ist. Durch die Versinterung
der Packungen 4 bzw. 6 mit der Begrenzungswand bzw. dem Rohrstück 2 wird ein optimaler
Wärmeübergang gewährleistet. Das Innere des Rohrstücks 2 bildet einen inneren Strömungskanal
8 für die Wärme abgebende bzw. Wärme aufnehmende Seite. Die Lage der äußerne Packung
4 definiert einen äußeren Strömungskanal 9.
[0019] Fig. 2A und 2B zeigen eine erste Ausführungsform eines Modulaufnahmeteils eines erfindungsgemäßen
Wärmetauschers in Modulbauweise. Fig. 2A zeigt eine Hälfte eines Modulaufnahmeteils
10 von innen und Fig. 2B zeigt das gesamte aus zwei Teilen gemäß Fig. 2A bestehende
Modulaufnahmeteil 10 im Schnitt entlang der Linie A-A von Fig. 2A. Das Modulaufnahmeteil
10 weist eine Modulhalterung 12 auf, in die beispielsweise zwei Wärmetauscher-Grundmodule
1 lösbar eingesetzt werden, die hintereinanderliegend mit aneinanderliegenden Anschlußstücken
5 bzw. 7 in das Modulaufnahmeteil eingelegt werden. Die beiden Grundmodule sind so
gegeneinander abgedichtet bzw. verschweißt, daß das Innere der Rohrstücke 2 zusammen
einen durchgehenden Strömungskanal bilden. Aus Fig. 2A sind die verschiedenen Strömungskanäle
für das Wärme aufnehmende bzw. Wärme abnehmende Medium zu erkennen. Die Anschlußstücke
5 bzw. 7 des Wärmetauscher-Grundmoduls 1 münden in Bereiche 14 bzw. 15, in die das
im inneren Strömungskanal 8 geführte Medium zugeführt wird bzw. aus dem dieses Medium
abgeführt wird. In ringförmigen Bereichen 16 bzw. 17 wird das die äußere Packung 4
aus Sintermetall durchströmende Medium zu- bzw. abgeführt. Die zwei Grundmodule 1
werden in eine Hälfte des Modulaufnahmeteils 10 eingelegt und die beiden Teile bzw.
Hälften des Modulaufnahmeteils 10 werden wie aus Fig. 2B ersichtlich zusammengesetzt
und mittels Schrauben 18 verschraubt. Die zwei Teile des Modulaufnahmeteiles 10 bzw.
die Strömungskanäle für das Wärme aufnehmende bzw. Wärme abgebende Medium werden durch
Dichtungen 19 abgedichtet. Alternativ können bei besonderen Anforderungen hinsichtlich
Dichtheit die beiden Teile auch verschweißt werden.
[0020] Fig. 3A und 3B zeigen eine zweite und eine dritte Ausführungsform einer Wärmetauscherebene
gemäß der vorliegenden Erfindung. Fig. 3A zeigt in analoger Darstellung zu Fig. 2A
eine Hälfte 20a eines Modulaufnahmeteils 20 für neun speichenförmig angeordneten Wärmetauscher-Grundmodulen
1, wobei lediglich ein Wärmetauscher-Grundmodul 1 eingezeichnet ist. Fig. 3B zeigt
eine perspektivische Darstellung einer auseinandergenommenen Wärmetauscherebene mit
den zwei Hälften 20a und 20b eines Modulaufnahmeteils 20 in der sich acht Wärmetauscher-Grundmodule
1 nach Art der Speichen eines Rades in Modulhalterungen 22 einlegen lassen. Das Modulaufnahmeteil
20 weist in zusammengesetztem Zustand eine ringzylindrische Form mit einer inneren
Zylinderwand 24 und einer äußeren Zylinderwand 25 auf. Die Anschlußstücke 5 bzw. 7
der Wärmetauscher-Grundmodule 1 durchsetzen die innere Zylinderwand 24 bzw. die äußere
Zylinderwand 25. Das in den inneren Strömungskanälen 8 strömende Wärmetransportmedium
wird im Bereich der inneren Zylinderwand 24 zugeführt und strömt über die Anschlußstücke
5 in die inneren Strömungskanäle 8. Über die Anschlußstücke 7 strömt das Wärmetransportmedium
aus der Wärmetauscherebene wieder heraus. Das die äußere Packung 4 aus Sintermetall
durchströmende Wärmetransportmedium wird in Bereichen 26 bzw. 27 zugeführt bzw. abgeführt.
Die Ausführungsformen der Wärmetauscherebenen gemäß Fig. 3A bzw. 3B sind besonders
vorteilhaft einzusetzen, wenn ein besonders guter Druckabgleich zwischen den einzelnen
Modulen gewünscht wird, da die Anströmstrecken der einzelnen Wärmetauscher-Grundmodule
völlig identisch sind. Wie in Fig. 3A angedeutet läßt sich die Wärmetauscherebene
in einen rohrförmigen bzw. zylindrischen Druckmantel 28 einsetzen.
[0021] Fig. 4 zeigt eine eine vierte Ausführungsform einer Wärmetauscherebene mit einem
Modulaufnahmeteil 30 bestehend aus zwei Hälften 30a und 30b. Bei dieser Wärmetauscherebene
sind in das Modulaufnahmeteil 30 vier Wärmetauscher-Grundmodule 1 in Modulhalterungen
32 eingesetzt. Die Achsen der inneren Strömungskanäle 8 der einzelnen Wärmetauscher-Grundmodule
1 liegen in dem Modulaufnahmeteil 30 mit kreisförmigem Querschnitt parallel zu den
Seiten eines einbeschriebenen Quadrats. Die Anschlußstücke 5 der Wärmetauscher-Grundmodule
1 münden in einen Bereich 33a eines ersten Einlaßkanales und in einen Bereich 35a
eines zweiten Einlaßkanales für das im inneren Strömungskanal 8 strömenden Wärmetransportmedium.
Die Anschlußstücke 7 der Wärmetauscher-Grundmodule 1 münden in einen Bereich 33b eines
ersten Auslaßkanales und in einen Bereich 35b eines zweiten Auslaßkanales. Das in
dem äußeren Strömungskanal 9 strömende Wärmetransportmedium wird in einem Bereich
36 bzw. 37 zugeführt und aus einem Sammelbereich 38 wieder dem Wärmetauscher bzw.
der Wärmetauscherebene entzogen. Das Wärmetransportmedium wird dabei in den Wärmetauscher-Grundmodulen
1 im Gegenstrom geführt.
[0022] Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Hälfte 40a eines Modulaufnahmeteils
40 einer Wärmetauscherebene, die wie die Wärmetauscherebene von Fig. 3B Platz für
acht Wärmetauscher-Grundmodule 1 bietet. Der Außendurchmesser des Modulaufnahmeteils
20 ist jedoch dabei kleiner als der Außendurchmesser des Modulaufnahmeteils 20. Die
Anschlußstücke 5 der Wärmetauscher-Grundmodule 1 münden in einen Bereich 42, über
den das im inneren Strömungskanal 8 fließende Wärmetransportmedium zugeführt wird.
Die Anschlußstücke 7 der Wärmetauscher-Grundmodule 1 münden in einem Bereich 44 bzw.
45 aus denen das im inneren Strömungskanal 8 strömende Wärmetransportmedium abgezogen
wird. Das im äußeren Strömungskanal 9 strömende Wärmetransportmedium wird in einem
Bereich 46 zugeführt und aus Bereichen 48 bzw. 49 abgezogen.
[0023] Fig. 6 zeigt einen Schnitt durch ein Wärmetauscher-Grundmodul 50 gemäß einer zweiten
Ausführungsform. Das Wärmetauscher-Grundmodul 50 weist eine rohrförmige Begrenzungswand
52 auf. Die rohrförmige Begrenzungswand 52 bzw. das Rohrstück 52 ist von einer schlauchförmigen
äußeren Packung 54 aus porösem, durchströmbaren Sintermetall umgeben, die leicht konisch
geformt ist. Die Packung 54 umschließt dabei nicht die gesamte Länge der rohrförmigen
Begrenzungswand 52. Das Innere des Rohrstücks 52 ist mit einer inneren Packung 56
aus porösem, durchströmbaren Sintermetall ausgefüllt. Die Packungen 54 und 56 sind
mit der Begrenzungswand bzw. dem Rohrstück 52 versintert, um wie bei dem Grundmodul
1 einen optimalen Wärmeübergang zwischen den beiden Packungen 54 und 56 aus prösem
Sintermetall über die Begrenzungswand 52 zu ermöglichen. Die von den Packungen 54
bzw. 56 nicht umhüllten bzw. ausgefüllten Teile des Rohrstückes 52 bilden Anschlußstücke
55 bzw. 57. Das Innere des Rohrstücks 52 bildet einen inneren Strömungskanal 58 für
die Wärme abgebende bzw. Wärme aufnehmende Seite. Die Lage der äußeren Packung 54
definiert einen äußeren Strömungskanal 59. Abgesehen von der konisch geformten äußeren
Sinterpackung 54 stimmt das Wärmetauscher-Grundmodul 50 mit dem Grundmodul 1 überein.
[0024] Fig. 7 zeigt einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform einer Wärmetauscherebene
bestehend aus einem einteiligen Modulaufnahmeteil 60 in das ein konisch geformtes
Wärmetauscher-Grundmodul 50 eingesetzt werden kann. Die Wärmetransportmedien werden
im Gegenstrom oder im Gleichstrom durch die Strömungskanälen 58 bzw. 59 geführt.
[0025] Werden mehrere unterschiedliche Wärmetauscherebenen mit unterschiedlichen Funktionen
miteinander verbunden, kann es unter Umständen notwendig sein, ein oder mehrere Ebenen
blind zu schalten. Zu diesem.Zweck sind Strömungskanäle 62 vorgesehen.
[0026] Fig. 8 zeigt schematisch eine weitere Ausführungsform einer Wärmetauscherebene mit
einem aus zwei Hälften 70a und 70b bestehenden Modulaufnahmeteil 70, bei der sieben
Wärmetauscher-Grundmodule 50 senkrecht in Modulhalterungen 72 angeordnet sind. D.
h. die Achsen der inneren Strömungskanäle sind senkrecht zu der Ebene angeordnet,
in der die beiden Hälften 70a und 70b der Modulaufnahme 70 zusammengeklappt werden.
Das Wärmetransportmedium durchströmt den äußeren Strömungskanal der Wärmetauscher-Grundmodule
50 und wird im Bereich 52 gesammelt und können einem nicht dargestellten Abscheidemechanismus
zugeführt werden. Das im inneren Strömungskanal strömende Wärmetransportmedium kann
auch durch Kanäle 74 und 75 geführt werden. Im Randbereich des Modulaufnahmeteils
70 sind umlaufenden Strömungskanäle vorgesehen, die in ihrer Funktion den Kanälen
62 entsprechen. Ein senkrechter Schnitt durch die Modulhalterungen 72 entspricht der
Schnittdarstellung gemäß Fig. 7.
[0027] Die Ausführungsformen gemäß Fig. 8 ist besonders für Kaltverdampfer geeignet. Es
konnte empirisch ermittelt werden, daß ein ansonsten unverändertes Wärmetausscher-Grundmodul
50 zur Kaltverdampfung von R12 für die Kühlung von Druckluft etwa 20 % höhere K-Werte
erbrachte, wenn es gemäß der Ausführungsform von Figs. 7A, 7B und 8 senkrecht mit
einer Dampfführung von unten nach oben angeordnet wurde und nicht waagrecht. Gleichzeitig
konnte der Dampf hierbei bis zu 5°C überhitzt werden, ohne daß hieraus eine meßbare
Verschlechterung der Luftaustrittstemperatur resultierte.
[0028] Mit den vorstehend beschriebenen Wärmetauschern gelang es beispielsweise, Module
zur Drucklufttrocknung zu konzipieren, die im Rekuperationsteil bei einer Durchströmlänge
von 65 mm eine Temperaturabsenkung von 18,5°C bei einer Eintrittstemperatur von 35°C
bewältigen und im Kaltverdampfer eine Verdampfungstemperatur von 0°C bei einer Durchströmstrecke
von lediglich 45 mm zeigten. Bei gleichen Randparametern beträgt die abgewickelte
Länge eines Koaxialwärmetauschers (Rekuperator + Kaltverdampfer) ca. 6 m. Beide Wärmetauscher
erfüllen das Kriterium, eine Gesamtdruckdifferenz von ca. 160 mbar nicht zu überschreiten.
[0029] Aus diesem Beispiel kann abgeleitet werden, daß die Durchströmstrecken von Wärmetauschern
in Modulbausweise gemäß der vorliegenden Erfindung mit Sintermetall größenordnungsgemäß
bei 2 % konventioneller Systeme liegen. Die K-Werte können unabhängig von Stoff und
Phase um den Faktor 10 verbessert werden, so daß größenordnungsmäßig etwa 10 % der
Rohrwandfläche eines konventionellen Wärmetauschers benötigt werden.
1. Wärmetauscher in Modulbauweise mit wenigstens einer Wärmetauscherebene, die jeweils
ein Modulaufnahmeteil (10; 20; 30; 40; 60) mit darin eingebauten Wärmetauscher-Grundmodulen
(1; 50) aufweist, wobei die Wärmetauscher-Grundmodule (1; 50) eine Begrenzungswand
(2; 52) aufweisen, durch die der Wärmeübergang von Wärme abgebender Seite des Wärmetauschers
zu Wärme aufnehmender Seite des Wärmetauschers erfolgt, zumindest eine Seite der Begrenzungswand
(2; 52) mit einer einen ersten Strömungskanal (9) bildenden Packung (4,6; 54, 56)
aus porösem, durchströmbaren Sintermetall versehen ist, und das Modulaufnahmeteil
(10; 20; 30; 40; 60) zusammen mit den Grundmodulen (1; 50) einen zweiten Strömungskanal
(8) für die Wärme abgebende und/oder Wärme aufnehmende Seite des Wärmetauschers festlegt,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Modulaufnahmeteil (10; 20; 30; 40; 60) zweiteilig ist und die Wärmetauscher-Grundmodule
nach Art von zwei Halbschalen einschließt, die gegeneinander abgedichtet sind und
Zu- bzw. Abströmbereiche (14, 15,bzw. 16, 17) für das in dem ersten und dem zweiten
Strömungskanal (8 bzw.9) geführte Medium aufweisen, in die Anschlußstücke (5, 7) der
Wärmetauscher-Grundmodule (1; 50) münden.
2. Wärmetauscher in Modulbauweise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungswand
(2; 52) des Wärmetauscher-Grundmoduis einen rohrförmigen Strömungskanal, insbesondere
mit kreisförmigem Querschnitt, für die Wärme abgebende oder Wärme aufnehmende Seite
festlegt.
3. Wärmetauscher in Modulbauweise nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Packung
(4, 6; 54, 56) aus porösem, durchströmbaren Sintermetall einen Teil der Längenerstreckung
des rohrförmigen Strömungskanals schlauchartig umschließt und/oder im Inneren des
rohrförmigen Strömungskanales über einen Teil seiner Längenerstreckung den Querschnitt
vollständig ausfüllt.
4. Wärmtauscher in Modulbauweise nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Wärmetauscher-Grundmodule nach Art eines Rohrbündelwärmetauschers
senkrecht nebeneinander in dem Modulaufnahmeteil (10; 20; 30; 40; 60) angeordnet sind.
5. Wärmetauscher in Modulbauweise nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundmodule
konkav geformt sind.
6. Wärmetauscher in Modulbauweise nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Grundmodule in einer Ebene nebeneinander liegend in dem Modulaufnahmeteil
(10; 20; 30; 40; 60) angeordnet sind.
7. Wärmetauscher in Modulbauweise nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundmodule
nach Art der Speichen eines Rades in dem Modulaufnahmeteil (10; 20; 30; 40; 60) angeordnet
sind.
8. Wärmetauscher in Modulbauweise nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Begrenzungswand (2; 52) aus Aluminium besteht und die Packung (4, 6; 54, 56)
bzw. die Packungen aus Sintermetall aus porös gesintertem Aluminiumpulver oder -granulat
besteht bzw. bestehen.
9. Wärmetauscher in Modulbauweise nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Modulaufnahmeteil (10; 20; 30; 40; 60) einen kreisförmigen Querschnitt aufweist.
10. Wärmetauscher in Modulbauweise nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Packungen aus Sintermetall mit einer Katalysatorsubstanz beschichtet sind.
11. Wärmetauscher in Modulbauweise nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Wärmetauscherebenen hinsichtlich Aufbau und Leistungscharakteristik
unterschiedliche sind.
12. Wärmetauscher in Modulbauweise nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Wärmetauscherebenen innerhalb eines gemeinsamen Druckmantels angeordnet
sind.
1. Heat exchanger of modular design comprising one or more heat exchanger planes each
provided with a module receiving means (10; 20; 30; 40; 60) with heat exchanger base
modules (1; 50) mounted therein, said heat exchanger base modules (1; 50) including
a partition wall (2; 52) through which the heat transfer from the heat emitting side
of the heat exchanger to the heat absorbing side of the heat exchanger takes place,
there being provided on at least one side of said partition wall (2; 52) a packing
(4,6; 54, 56) made of porous, permeable sintered metal which defines a first flow
channel (9), while said module receiving means (10; 20; 30; 40; 60), together with
said base modules (1; 50), defines a second flow channel (8) for the heat emitting
and/or heat absorbing side of the heat exchanger, characterized in that the module receiving means (10, 20, 30, 40, 60) is in two parts and encloses the
heat exchanger base modules in the manner of two half shells which are sealed off
against each other and comprise inflow and outflow areas (14,15 and 16,17, respectively)
for the fluid carried in said first and second flow channel (8 and 9, respectively),
with connecting pieces (5,7) of the heat exchanger base modules (1; 50) terminating
in said areas.
2. Heat exchanger of modular design as set forth in claim 1, characterized in that the
partition wall (2; 52) of the heat exchanger base module defines a tubular flow channel,
and specifically one of circular cross-section, for the heat emitting or heat absorbing
side.
3. Heat exchanger of modular design as set forth in claim 2, characterized in that the
packing (4, 6; 54, 56) of porous, permeable sintered metal encloses a portion of the
longitudinal extension of the tubular flow channel in a tubelike manner and/or completely
fills up the interior cross-section of the tubular flow channel over a portion of
its longitudinal extension.
4. Heat exchanger of modular design as set forth in any of claims 2 and 3, characterized
in that the individual heat exchanger base modules are arranged vertically alongside
each other in the module receiving means (10; 20; 30; 40; 60) in the manner of a shell-and-tube
heat exchanger.
5. Heat exchanger of modular design as set forth in claim 4, characterized in that the
base modules are concave in shape.
6. Heat exchanger of modular design as set forth in any of claims 2 and 3, characterized
in that the individual base modules are arranged horizontally in one plane alongside
each other in the module receiving means (10; 20; 30; 40; 60).
7. Heat exchanger of modular design as set forth in claim 6, characterized in that the
base modules are arranged like the spokes of a wheel in the module receiving means
(10; 20; 30; 40; 60).
8. Heat exchanger of modular design as set forth in any of the preceding claims, characterized
in that the partition wall (2; 52) is made of aluminium and the sintered metal packing
or packings (4, 6; 54, 56) is/are are made of porous sintered aluminium powder or
granules.
9. Heat exchanger of modular design as set forth in any of the preceding claims, characterized
in that the module receiving means (10; 20; 30; 40; 60) is of circular cross-section.
10. Heat exchanger of modular design as set forth in any of the preceding claims, characterized
in that the sintered metal packings are coated with a catalyst material.
11. Heat exchanger of modular design as set forth in any of the preceding claims, characterized
in that the individual heat exchanger planes differ in terms of their structure and
performance characteristics.
12. Heat exchanger of modular design as set forth in any of the preceding claims, characterized
in that the individual heat exchanger planes are arranged inside a common pressurized
shell.
1. Echangeur de chaleur à construction modulaire avec au moins un plan d'échangeur de
chaleur qui présente respectivement une pièce réceptrice de modules (10 ; 20 ; 30
; 40 ; 60) avec des modules de base d'échangeurs de chaleur (1 ; 50) montés dedans,
les modules de base d'échangeurs de chaleur (1 ; 50) présentant une paroi de limitation
(2 ; 52) à travers lequel se produit la transmission thermique depuis la face de l'échangeur
de chaleur émettant de la chaleur jusqu'à la face de l'échangeur de chaleur recevant
de la chaleur, au moins une face de la paroi de limitation (2 ; 52) étant munie d'une
garniture (4, 6 ; 54, 56) en materiau fritté poreux pouvant être traversé formant
un premier canal d'écoulement (9) et la pièce réceptrice de modules (10 ; 20 ; 30
; 40 ; 60) determinant avec les modules de base (1 ; 50) un second canal d'écoulement
(8) pour les faces de l'échangeur de chaleur émettant de la chaleur et/ou recevant
de la chaleur,
caractérisé en ce que la pièce réceptrice de modules (10 ; 20 ; 30 ; 40 ; 60) est
en deux parties et enferme les modules de base de l'échangeur de chaleur à la manière
de deux demi-coquilles, qui sont rendues étanches l'une par rapport à l'autre et présentent
des zones d'arrivée ou respectivement de départ d'écoulement (14, 15 ou respectivement
16, 17) pour le milieu guidé dans les premier et second canaux d'écoulement (8 ou
respectivement 9), dans lesquelles débouchent des pièces de raccordement (5, 7) des
modules de base d'échangeurs de chaleur (1 50).
2. Echangeur de chaleur à construction modulaire selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la paroi de limitation (2 ; 52) du module de base d'échangeur
de chaleur détermine un canal d'écoulement tubulaire, en particulier à section circulaire,
pour la face émettant de la chaleur ou recevant de la chaleur.
3. Echangeur de chaleur à construction modulaire selon la revendication 2,
caractérisé en ce que la garniture (4, 6 ; 54, 56) en matériau fritté poreux pouvant
être traversé entoure à la manière d'un tuyau une partie de l'étendue longitudinale
du canal d'écoulement tubulaire et/ou remplit complètement la section transversale
à l'intérieur du canal d'écoulement tubulaire sur une partie de son étendue longitudinale.
4. Echangeur de chaleur à construction modulaire selon l'une des revendications 2 et
3,
caractérisé en ce que les modules de base d'échangeurs de chaleur individuels sont
disposés verticalement côte à côte dans la pièce réceptrice de modules (10 ; 20 ;
30 ; 40 ; 60) à la manière d'un échangeur de chaleur à faisceau tubulaire.
5. Echangeur de chaleur à construction modulaire selon la revendication 4,
caractérisé en ce que les modules de base sont formes concaves.
6. Echangeur de chaleur à construction modulaire selon l'une des revendications 2 et
3,
caractérisé en ce que les modules de base individuels sont disposés côte à côte dans
un plan dans la pièce réceptrice de modules (10 ; 20 ; 30 ; 40 ; 60).
7. Echangeur de chaleur à construction modulaire selon la revendication 6,
caractérisé en ce que les modules de base sont disposés dans la pièce réceptrice de
modules (10 ; 20 ; 30 ; 40 ; 60) à la manière des rayons d'une roue.
8. Echangeur de chaleur à construction modulaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la paroi de limitation (2 ; 52) est constituée en aluminium
et la garniture (4, 6 ; 54, 56) ou respectivement les garnitures en métal fritté est
constituée ou respectivement sont constituées de poudre ou de granulat d'aluminium
fritté poreux.
9. Echangeur de chaleur à construction modulaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la pièce réceptrice de modules (10 ; 20 ; 30 ; 40 ; 60) présente
une section transversale circulaire.
10. Echangeur de chaleur à construction modulaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les garnitures en metal fritté sont recouvertes d'une substance
catalytique.
11. Echangeur de chaleur à construction modulaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les plans d'échangeurs de chaleur individuels sont différents
en ce qui concerne la structure et la caractéristique de puissance.
12. Echangeur de chaleur à construction modulaire selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les plans d'échangeurs de chaleur individuels sont disposés
à l'intérieur d'un blindage commun.