[0001] Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für eine Druckmaschine gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1.
[0002] Wie aus der EP 0 243 728 B1 bekannt, weist eine Druckmaschine insbesondere Bogenoffsetdruckmaschine
einen Hauptantrieb zum Antreiben und Bremsen sowie eine elektronische Steuereinrichtung
auf. Der Hauptantrieb umfaßt dabei einen elektrischen Hauptantrieb, insbesondere einen
Gleichstrommotor, eine elektromechanisch betätigbare Bremse sowie einen Tachogenerator.
Über den Tachogenerator wird dem elektrischen Hauptantrieb der Wert der Ist-Drehzahl
des Motors zugeführt, welcher den Motor daraufhin derartig mit Strom beaufschlagt,
so daß die Ist-Drehzahl des Motors mit einem von der Steuereinrichtung der Druckmaschine
vorgegebenen Sollwert übereinstimmt. Die dem Motor zugeordnete Bremse wird beim Stillstand
der Druckmaschine betätigt und insbesondere dann, wenn der Steuereinrichtung ein Not-Aus-Signal
zugeführt wird, um ein schnellstmögliches Stillsetzen der Druckmaschine zu gewährleisten.
[0003] Die Steuereinrichtung der Druckmaschine ist beispielsweise als ein oder mehrere Rechner
ausgeführt und steht mit einer Vielzahl an der Druckmaschine angebrachten Signalgebern
in Verbindung. Die Signalgeber sind dabei insbesondere als elektromechanische Taster
ausgebildet, über welche verschiedene Betriebszustände der Druckmaschine auslösbar
sind. Unter Betriebszuständen der Druckmaschine werden hier Schleichgang, Tippen vorwärts,
Tippen rückwärts, das Anfahren bestimmter Winkelstellungen (Druckplattenwechsel) usw.
verstanden.
[0004] Aus der oben genannten Schrift ist ebenfalls bekannt, daß die elektronische Steuereinrichtung
eine Überwachungsschaltung umfaßt, welcher Soll- und Istwerte des Hauptantriebs zugeführt
werden, um einen zusätzlichen Soll-Ist-Vergleich durchzuführen. Werden unzulässig
hohe Abweichungen festgestellt, so erfolgt ein Betätigen der Bremse. Mit der Überwachungsschaltung
dieses vorbekannten Sicherheitssystems soll eine Vielzahl möglicher Fehler in der
Antriebselektronik feststellbar sein. Auch soll die Bremse derartig dimensioniert
sein, so daß ein Bremsen auch gegen den größtmöglichen Motorstrom erfolgen kann.
[0005] Nachteilig ist hierbei, daß durch eine derartig dimensionierte Bremse Schäden in
der Mechanik des Antriebes nicht auszuschließen sind. Eine solche Bremse ist zudem
teuer. Ferner ist es möglich, daß aufgrund eines elektrischen Defekts ein zu hoher
Soll-Drehzahlwert vorgegeben wird und die Druckmaschine somit mit einer unzulässig
hohen Drehzahl laufen würde.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, eine Steuereinrichtung für eine
Druckmaschine gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 derartig weiterzubilden, so daß
in sämtlichen Betriebszuständen für die Bedienperson eine Sicherheit vor unzulässig
hohen Drehzahlen der Druckmaschine gewährleistet ist.
[0007] Gelöst wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale von Anspruch 1. Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0008] Nach der Erfindung ist vorgesehen, daß eine Überwachungseinrichtung über ein zusätzliches
Bussystem oder dgl. die Signalgeber der Steuereinrichtung überwacht, d.h. ständig
feststellt, welche Signale eben diese Signalgeber abgeben. In dieser Überwachungseinrichtung
(Rechner) ist für jeden möglichen Maschinenzustand eine höchste erlaubte Drehzahl
des Hauptantriebs abgespeichert. Die Überwachungseinrichtung steht mit dem Tachogenerator
des Motors in Verbindung und stellt fest, ob der Ist-Wert der Drehzahl des Motors
unter dem entsprechenden erlaubten Drehzahlwert liegt. Solange dies der Fall ist,
erfolgt durch die Überwachungseinrichtung keinerlei Eingriff auf den elektrischen
Hauptantrieb.
[0009] Wird in einem bestimmten Betriebszustand mittels der Überwachungseinrichtung festgestellt,
daß die Ist-Drehzahl des Motors höher ist als die in diesem Zustand erlaubte Maximaldrehzahl,
so erfolgt beispielsweise ein sofortiges stromlos Schalten des Hauptantriebs über
den entsprechenden Hauptschütz und ein Betätigen der Bremse.
[0010] Da die erfindungsgemäß ausgebildete Überwachungseinrichtung lediglich dann ein Abschalten
des elektrichen Hauptantriebs der Druckmaschine vornimmt, wenn in einem Betriebszustand
der Ist-Wert der Drehzahl höher ist als der für diesen Betriebszustand maximal erlaubte
Drehzahlwert, ist die Sicherheit der Bedienperson der Druckmaschine stets gewährleistet.
Es ist somit nicht möglich, daß, wenn die Bedienperson über ein als Taster ausgebildeten
Signalgeber die Funktion "Schleichgang vorwärts" gewählt hat, die Druckmaschine mit
zu hoher Geschwindigkeit die Funktion "Schleichgang vorwärts" ausführt.
[0011] Die erfindungsgemäß ausgebildete Überwachungseinrichtung ist über ein separates Bussystem
mit den Signalgebern der Steuereinrichtung verbunden, so daß nicht nur Fehler in der
Hauptantriebselektronik erkannt werden, sondern darüberhinaus auch Fehler in der der
Hauptantriebselektronik vorgeschalteten Steuerung.
[0012] Des weiteren erfolgt die Erläuterung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand
der Zeichnung.
[0013] Es zeigt:
- Fig. 1
- ein Prinzipschaltbild der erfindungsgemäßen Steuereinrichtung, und
- Fig. 2
- die Anbindung der Signalgeber an die Überwachungseinrichtung.
[0014] In Fig. 1 ist der Aufbau der Steuereinrichtung 1 prinzipiell dargestellt. An einen
Steuerbus 2 ist die Maschinensteuerung 3 in Form einer speicherprogrammierbaren Steuerung
(SPS) geschaltet, die über ebenfalls an den Steuerbus 2 geschaltete SPS-Stationen
4 in Wirkverbindung stehen. Die einzelnen SPS-Stationen 4 stehen mit den Signalgebern
5 in Verbindung, so daß deren Betätigungszustand über den Steuerbus 2 der Maschinensteuerung
3 mitgeteilt wird.
[0015] Bei den Signalgebern 5 handelt es sich in bekannter Weise um Taster, Not-Aus-Schalter,
Schutzrelais, die beispielsweise an Klapptritten, Schiebeschutzen angebracht sind.
Die Signalgeber können aber auch als Sensoren oder dgl. ausgebildet sein, welche den
Maschinenzustand detektieren.
[0016] An dem Steuerbus 2 ist weiterhin der Leitstand 6 der Druckmaschine angekoppelt. Bei
dem Leitstand 6 der Druckmaschine handelt es sich um einen Rechner, welcher im Steuerpult
der Druckmaschine untergebracht ist und ein Bedienfeld nebst einem Anzeigemonitor
aufweist. Somit können auch über dieses hier nicht dargestellte Bedienfeld des Leitstandes
6 der Maschinensteuerung 3 Kommandos zugeleitet werden. Selbstverständlich ist auch
am Leitstand 6 ein Not-Aus-Taster vorhanden.
[0017] An den Steuerbus 2 ist weiterhin ein Rechner 7 angekoppelt, der den Signal- bzw.
Kommandotransfer zwischen der Maschinensteuerung 3 und dem Hauptantrieb 8 der Druckmaschine
vornimmt. Der Rechner 7 gibt die von der Maschinensteuerung 3 an den Hauptantrieb
8 gesendeten Kommandos entsprechend dem Schnittstellen-Protokoll des elektrischen
Hauptantriebes 9 weiter. Entsprechendes gilt für Rückmeldungen des elektrischen Hauptantriebes
9 an die Maschinensteuerung 3.
[0018] Der Hauptantrieb 8 umfaßt den elektrischen Hauptantrieb 9 (Stromrichter), den Motor
10, der insbesondere als Gleichstrommotor ausgebildet ist, die mit dem Motor 10 verbundene
Bremse 11 sowie den Tachogenerator 12. Der Tachogenerator 12 steht in elektrischer
Verbindung mit dem elektrischen Hauptantrieb 9, ferner wird auch die Bremse 11 direkt
vom elektrischen Hauptantrieb 9 aus geschaltet. Der elektrische Hauptantrieb 9 regelt
die Strombeaufschlagung des Motors 10 entsprechend einem vorgegebenen Drehzahl-Sollwert.
Dem elektrischen Hauptantrieb 9 ist ein Hauptschütz 13 vorgeschaltet, über welches
der elektrische Hauptantrieb 9 vom Netz abschaltbar ist.
[0019] Jeder einzelne Signalgeber 5 ist über eine in Fig. 2 näher dargestellte Weise mit
der Überwachungseinrichtung 14 verbunden. Die Überwachungseinrichtung 14 ist dabei
als Rechner ausgeführt und steht ferner in Verbindung mit der Bremse 11, dem Tachogenerator
12, dem Hauptschütz 13 sowie der Schnellhaltklemme 15 und der Normalhaltklemme 16
des elektrischen Hauptantriebes 9. Die Überwachungseinrichtung 14 vermag somit über
den Hauptschütz 13 den elektrischen Hauptantrieb 9 und somit auch den Motor 10 stromlos
zu schalten, wobei auch die Bremse 11 betätigt wird, über die Schnellhaltklemme 15
den Motor 10 an der Stromgrenze abzubremsen und über die Normalhaltklemme 16 ein Abbremsen
des Motors 10 entsprechend einer vorgegebenen Zeitrampe auszulösen.
[0020] Der Rechner der Überwachungseinrichtung 14 erfaßt ständig die Schaltzustände der
Signalgeber 5 und ermittelt daraus eine entsprechend erlaubte Höchstdrehzahl für den
Motor 10. Liegt die über den Tachogenerator 12 erfaßte Ist-Drehzahl des Motors 10
unter der jeweils erlaubten Höchstdrehzahl, so erfolgt keine Maßnahme seitens der
Überwachungseinrichtung 14. Durch diese Maßnahme wird dem Umstand Rechnung getragen,
daß eine zu langsam laufende Druckmaschine keine Gefährdung für eine Bedienperson
darstellt. Stellt die elektrische Überwachungseinrichtung 14 für einen bestimmten
Betriebszustand eine zu hohe über den Tachogenerator 12 erfaßte Ist-Drehzahl des Motors
10 fest, so erfolgt beispielsweise direkt über den Hauptschütz 13 ein sofortiges stromlos
Schalten des elektrischen Hauptantriebes 9 sowie ein Betätigen der Bremse 11. In bestimmten
Betriebszuständen kann es auch vorgesehen sein über die Schnellhaltklemme 15 oder
die Normalhaltklemme 16 bestimmte Bremsvorgänge des elektrischen Hauptantriebs 9 auszulösen.
Gemäß der Darstellung in Fig. 1 ist angedeutet, daß die Überwachungseinrichtung 14
zusätzlich die vom Rechner 7 dem elektrischen Hauptantrieb 9 übermittelten Kommandos
auf deren Richtigkeit hin überwacht. Auch ist die Überwachungseinrichtung 14 in den
Steuerbus 2 geschaltet, so daß im Leitstand 6 eine von der Überwachungseinrichtung
14 vorgenommene Maßnahme hinsichtlich Ursache und dgl. anzeigbar ist.
[0021] In Fig. 2 ist angedeutet, daß jeder Signalgeber 5 über eine Karte 4.1 in einer SPS-Station
4 an den Steuerbus 2 gekoppelt ist. Die Karten 4.1 in den SPS-Stationen 4 sind dabei
vorteilhafterweise in Einschubtechnik ausgeführt und entsprechend in einem Schaltschrank
untergebracht. Parallel zu jeder SPS-Station 4 ist eine Überwachungsstation 17 vorgesehen,
welche die Signale einer Gruppe von Signalgebern 5 parallel zur der SPS-Station 4
empfängt. Ein als Taster ausgebildeter Signalgeber 5 ist dabei als sogenannter zwangsgeführter
Öffner ausgebildet. Wird ein derartiger Taster betätigt, so entsteht sowohl in der
Karte 4.1 der SPS-Station 4 als auch in der Karte 17.1 der Überwachungsstation 17
ein Spannungsabfall, so daß ein auf der Karte 17.1 vorgesehenes Relais einen damit
verbundenen Schalter öffnet. So ist zwischen zwei Klemmen einer Karte 17.1 feststellbar
ob der Taster des Signalgebers 5 betätigt ist oder nicht.
[0022] Schließlich sei noch die Funktion der erfindungsgemäß ausgebildeten Überwachungseinrichtung
14 in Verbindung mit der Maschinensteuerung 3 erläutert. Beispielsweise wurde eine
Not-Aus-Taste betätigt, was über eine SPS-Station 4 und den Steuerbus 2 und Maschinensteuerung
3 mitgeteilt wird. Die Maschinensteuerung 3 generiert nun ein Befehl zum Öffnen der
Schnellhaltklemme 15, was durch den Rechner 7 bewirkt wird.
[0023] Da die Not-Aus-Taste als Signalgeber 5 gleichzeitig über die Überwachungsstation
17 der elektrischen Überwachungseinrichtung 14 das Betätigen der Not-Aus-Taste mitteilt,
öffnet diese ebenfalls die Schnellhaltklemme 15 am elektrischen Hauptantrieb 9. Entsprechend
sind die elektrischen Verbindungen für die Schnellhaltklemme 15 und ebenfalls für
die Normalhaltklemme 16 in Reihe durch den Rechner 7 und die Überwachungseinrichtung
14 durchgeschleift.
[0024] Das Öffnen der Schnellhaltklemme 15 sowohl durch den Rechner 7 als auch durch die
Überwachungseinrichtung 14 bewirkt im Normalfall, daß das Signal des Tachogenerator
12 nach einem sehr steilen Zeitgesetz abfällt. Stellt die Überwachungseinrichtung
14 fest, daß dies nicht der Fall ist, so öffnet die Überwachungseinrichtung 14 den
Hauptschütz 13 und schaltet somit den elektrischen Hauptantrieb 9 stromlos. Gleichzeitig
wird auch die Bremse 11 betätigt.
[0025] Die erfindungsgemäß ausgebildete Überwachungseinrichtung 14 überwacht nicht nur die
Ist-Drehzahl des Motores 10 im Vergleich mit der höchstmöglich zulässigen Drehzahl
sondern stellt auch fest, ob im Tachogenerator 12 ein Defekt vorliegt. Dazu sind Motor
10 und Bremse 11 derartig an den elektrischen Hauptantrieb geschaltet, so daß ein
Bestromen des Motors 10 gleichzeitig ein Öffnen der Bremse 11 bewirkt. Dies hat zur
Folge, daß während des Bestromen des Motors 10 auch der Tachogenerator 12 stets ein
Signal abgibt. Ist dies nicht der Fall, so ist anzunehmen, daß der Tachogenerator
12 defekt ist und es erfolgt ein Ansteuern des Hauptschütz 13 durch die Überwachungseinrichtung
14 sowie ein Betätigen der Bremse 11.
[0026] Die erfindungsgemäß ausgebildete Überwachungseinrichtung 14 muß nicht wie im beschriebenen
Ausführungsbeispiel nur eine Ist-Drehzahl-Überwachung des Motors 10 in Abhängigkeit
des Maschinenzustandes durchführen, sondern kann in der beschriebenen Weise auch andere
Antriebe, beispielsweise im An- oder Ausleger oder Hilfsantriebe zum Positionieren
der Druckmaschine (umstellen von Schön- auf Schön- und Widerdruck) überwachen.
[0027] Hier kann dann vorgesehen sein, daß die Überwachungseinrichtung 14 keine Drehzahlüberwachung
im Sinne einer höchst zulässigen Drehzahl durchführt, sondern die Überwachungseinrichtung
14 stellt lediglich fest, ob bei bestimmten Schaltzuständen der Signalgeber 5 (z.B.
Not-Aus-Taste) der oder die entsprechenden Antriebe auch abgeschaltet sind.
Bezugszeichenliste
[0028]
- 1
- Steuereinrichtung
- 2
- Steuerbus
- 3
- Maschinensteuerung (SPS)
- 4
- SPS-Station
- 4.1
- Karte (SPS-Station 4)
- 5
- Signalgeber
- 6
- Leitstand
- 7
- Rechner
- 8
- Hauptantrieb
- 9
- elektrischer Hauptantrieb
- 10
- Motor
- 11
- Bremse
- 12
- Tachogenerator
- 13
- Hauptschütz
- 14
- Überwachungseinrichtung
- 15
- Schnellhaltklemme
- 16
- Normalhaltklemme
- 17
- Überwachungsstation
- 17.1
- Karte (Überwachungsstation 17)
1. Steuereinrichtung für eine Druckmaschine, bei der eine Maschinensteuerung mit einer
Vielzahl von Signalgebern verbunden ist und über die Maschinensteuerung ein Ansteuern
des elektrischen Hauptantriebes zum Betreiben des Motors erfolgt, dem eine Bremse
sowie ein Tachogenerator zugeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Überwachungseinrichtung (14) vorgesehen ist, die mit den Signalgebern (5),
dem Tachogenerator (12) sowie dem elektrischen Hauptantrieb (9) in Verbindung steht,
daß die Überwachungseinrichtung (14) dazu ausgebildet ist, zu jedem der Schaltzustände
der Signalgeber (5) eine höchstmöglich zulässige Drehzahl des Motors (10) zu ermitteln
und einen Vergleich der vom Tachogenerator (12) gelieferten Ist-Drehzahl des Motors
(10) mit der jeweilig ermittelten zulässigen Drehzahl durchzuführen, wobei ein Stillsetzen
des elektrischen Hauptantriebes (9) erfolgt, wenn der Ist-Drehzahlwert des Motors
(10) größer ist als der ermittelte zulässige Drehzahlwert.
2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Überwachungseinrichtung (14) über ein separates Bussystem mit den Signalgebern
(5) verbunden ist.
3. Steuereinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Überwachungseinrichtung (14) die Schaltzustände der Signalgeber (5)
zyklisch abfragbar sind.
4. Steuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß über die Überwachungseinrichtung (14) der Hauptschütz (13) des elektrischen Hauptantriebes
(9) sowie die Bremse (11) schaltbar ist.
5. Steuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Überwachungseinrichtung (14) die Schnellhaltklemme (15) des elektrischen
Hauptantriebes (9) schaltbar ist.
6. Steuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Überwachungseinrichtung (14) die Normal haltklemme (16) des elektrischen
Hauptantriebes (9) schaltbar ist.
7. Steuereinrichtung nach Anspruch 5 und 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schalten der Schnellhaltklemme (15) und der Normalhaltklemme (16) sowohl durch
ein mit der Maschinensteuerung (3) in Verbindung stehenden Rechner (7) als auch durch
die Überwachungseinrichtung (14) erfolgt.
8. Steuereinrichtung nach Anspruch 4 und 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Abgabe eines Not-Aus-Signals über einen Signalgeber (5) sowohl durch den mit
der Maschinensteuerung (3) in Verbindung stehenden Rechner (7) als auch durch die
Überwachungseinrichtung (14) ein Schalten der Schnellhaltklemme (15) erfolgt und daß
bei nicht sofortiger Drehzahlabnahme des durch den Tachogenerator (12) gelieferten
Ist-Drehzahlwert des Motors (10) ein Schalten des Hauptschütz (13) sowie der Bremse
(11) durch die Überwachungseinrichtung (14) erfolgt.
9. Steuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schaltzustand der Bremse (11) von der Überwachungseinrichtung (14) erfaßbar
ist, und daß ein Schalten des Hauptschütz (13) erfolgt, wenn bei gelöster Bremse (11)
der Tachogenerator (12) kein Signal liefert.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die dem elektrischen Hauptantrieb (9) von der Maschinensteuerung (3) insbesondere
über einen Rechner (7) zugeführten Signale ebenfalls der Überwachungseinrichtung (14)
zuführbar sind.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Anprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Überwachungseinrichtung (14) zeitbegrenzt auszuführende Bewegungen des
Motors (10) (Tippen vorwärts, Tippen rückwärts) überprüfbar sind.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Überwachungseinrichtung (14) die Schütze von weiteren Antrieben der
Druckmaschine schaltbar sind.