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EP 0 451 087 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.04.1995 Patentblatt 1995/14 |
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Anmeldetag: 07.02.1991 |
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Fadenreguliervorrichtung für Nähmaschinen
Thread tension controlling device for sewing machine
Dispositif de contrôle de la tension du fil sur machine à coudre
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
05.04.1990 CH 1153/90
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.10.1991 Patentblatt 1991/41 |
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Patentinhaber: FRITZ GEGAUF AG
BERNINA-NÄHMASCHINENFABRIK |
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CH-8266 Steckborn (CH) |
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Erfinder: |
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- Vogel, Hanspeter
CH-8266 Steckborn (CH)
- Wacker, Niklaus
CH-8266 Steckborn (CH)
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Vertreter: Gachnang, Hans Rudolf |
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Patentanwalt H.R. Gachnang
Badstrasse 5
Postfach 8501 Frauenfeld 8501 Frauenfeld (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 45 813 US-A- 4 736 698
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US-A- 4 422 395
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Fadenreguliervorrichtung für Nähmaschinen
gemäss Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Der zum Öhr der Nadel führende Oberfaden muss beim Einstichvorgang, d.h. beim Absenken
der Nadel auf und in das Nähgut der Bewegung der Nadel nachgeführt werden, damit keine
kurzfristigen Zugspannungen auf den Faden wirken, welche den Stichbildevorgang beeinträchtigen.
Es ist daher seit langem bekannt, z.B. aus dem Deutschen Reichspatent Nr. 63675, oberhalb
der Nadel einen oszillierenden Gelenkfadenhebel anzuordnen, welcher im wesentlichen
synchron mit der Nadel auf- und abbewegt wird, damit der den, Nadelöhr zugeführte
Faden weder ruckartig angespannt wird, noch eine lose Schlaufe bildet, die sich um
die Nadel winden kann. Der bekannte Gelenkfadengeber bestellt aus dem Lenkerglied,
der kleinen Antriebskurbel und dem eigentlichen Fadenbergelenk. Alle drei Teile sind
gelenkig miteinander verbunden. Die Wirkungsweise des Fadenhebels ist im wesentlichen
abhängig von dem Radius des Kurbelzapfens und seiner Stellung zur Armwellenkurbel,
der Länge des Lenkers und der Lage seiner Aufhängung im Kopf der Maschine. Durch die
Drehung der Armwellenkurbel werden die gelenkig miteinander verbundenen Teile des
Gelenkfadenhebels gezwungen zu folgen, und als Endergebnis dieser gesteuerten bewegung
beschreibt das fadenführende Auge des Fadenhebels einen Weg, der im wesentlichen dein
Geschwindigkeitsverlauf des Nadelöhrs entsprechen sollte.
Die bekannten Fadengeberhebel können den Faden nicht in jedem Zeitpunkt eines Stichbildevorganges
absolut exakt dem Nadelöhr nachführen, weshalb Fadenregulierfedern in den Fadenlauf
eingefügt werden, die einen Ausgleich bewirken und zudem weitere Aufgaben beim Stichbildevorgang
übernehmen. Je nach Art des Greifersystemes hat die Fadenregulierfeder folgende Aufgaben:
Sie muss den bei der Abwärtsbewegung des Fadengebers lose werdenden Oberfaden so lange
aufnehmen, bis das Nadelöhr in das Nähgut eindringt. Dadurch kann die Nadel nicht
in den losen Faden stechen, der Faden kann sich nicht um die Nadelspitze schlingen
und die Verdrillung des Fadens vor dem Eintritt in das Nadelöhr wird ebenfalls verhindert.
Fadenbrüche oder Beeinträchtigungen der Naht werden so vermieden. Kurz bevor der Greifer
die aufgeweitete Oberfadenschlinge abwirft, tritt die Fadenregulierfeder erneut in
Aktion. Sie bewirkt ein weiches und ruckfreies Abziehen der Oberfadenschlinge, bevor
der Fadengeber wirksam wird und den Faden mit erhöhter Geschwindigkeit nach oben und
in das Nähgut einzieht.
Die Fadenregulierfeder kann aber auch dazu dienen, die zwischen dem Spulenkapselfinger
und dem die Drehung der Kapsel verhindernden Rückhaltemittel durchschlüpfende Oberfadenschlinge
genau in dem Moment abzuziehen, in welchem der Finger und das Rückhaltemittel nicht
gegeneinander anliegen. Dadurch wird ein weicher und geräuscharmer Fadenabzug erzielt.
Funktionsbedingt darf die Fadenregulierfeder nur eine verhältnismässig schwache Zugwirkung
auf den Faden ausüben. Sie muss aber im geeigneten Moment schnell und möglichst verlustfrei
auf den Faden einwirken. Dementsprechend sind die örtliche Anordnung, die Ausbildung
und die Befestigungsart der Feder von erheblicher Bedeutung. Die Feder sollte ausserdem
so angeordnet sein, dass die Bedienungsperson beim Einfädeln der Maschine nicht speziell
auf das Einlegen des Fadens in die Regulierfeder achten muss.
Aus der US-PS 4,856,443 ist ein Fadenaufnahmeelement bekannt, welches den Faden während
einer bestimmten Periode des Stichbildevorganges unter der Wirkung einer Feder gespannt
hält. Das Fadenaufnahmeelement ist nahe einer Position angeordnet, in welcher sich
der fadenführende Teil des Fadenaufnahmeelementes befindet, wenn die Oberfadenschlinge
zwischen dem Drehanschlag für die Spulenkapsel hindurchgeht. Mit dieser Anordnung
wird ein gleichmässiger und geräuscharmer Fadenabzug vom Greifer bewirkt. Es ist aber
nicht möglich, den zu Beginn der Nadel-Abwärtsbewegung vom Fadengeber freigegebenen
losen Oberfaden aufzunehmen und die Bildung eines losen zum Nadelöhr führenden Fadenabschnittes
zu verhindern.
Aus der Schweizer Patentschrift 421,673 ist weiter eine Fadenreguliervorrichtung bekannt,
welche eine den Faden auslenkende Fadenregulierfeder enthält. Diese Anordnung erfordert
einen komplizierten Aufbau der Fadenspannungsvorrichtung und hat, bedingt durch den
sich ändernden Umschlingungswinkel des Fadens am Federarm, eine ungleichmässige Federwirkung.
Aus der im Europäischen Recherchenbericht genannten UA-A-4,736,698 ist eine weitere
Fadenreguliervorrichtung bekannt, die mit einem Kurvenfadenheber zusammenarbeitet.
Das fadenführende Auge dieses Fadenhebels bewegt sich auf der gleichen Kreisbahn wie
die Fadenregulierfeder. Bei diesem Fadengeber entsteht - im Gegensatz zum Gelenkfadengeber
- während der Abwärtsbewegung kein loser Faden, welcher sich verdrillen oder um die
Nadelspitze legen kann.
Die weiter genannte US-A-4,422,395 betrifft einen Fadengeber, dessen fadenführende
Teil durch einen Federbügel gebildet wird. Dieser wirkt nicht im Sinne einer Fadenabzugsfeder.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, eine besonderes einfache Fadenreguliervorrichtung
für Gelenkfadenhebel zu schaffen, die den losen Faden zwischen dem Fadengeberhebel
und dem Nadelöhr bzw. dem Greifer in verschiedenen Phasen eines Stichbildezyklus optimal
aufnimmt.
[0004] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Fadenreguliervorrichtung gemäss den Merkmalen
des Anspruches 1.
[0005] Durch die direkte Anordnung eines Federbügels auf dem oszillierenden Fadengeberhebel
und die sich daraus ergebende zeitweilige Verwendung des Federbügels als Führung des
Fadens auf dem Fadengeberhebel ergibt sich ein konstanter gleichbleibender Umschlingungswinkel
und daher gleichbleibende Reibverhältnisse, unabhängig von der momentanen Lage des
Fadengeberhebels bzw. der Nadel.
[0006] Die Fadenregulierfeder kann auf einfache Weise mit dem fadenführenden Teil des Fadengebers
verbunden werden, indem sie auf einen am Fadengeber angeordneten Zapfen aufgesteckt
wird und durch entsprechende Formgebung sich selbst sichert.
[0007] Der durch den Fadengeberhebel geführte Faden wird durch den Federbügel bei verminderter
Fadenspannung jederzeit sicher gespannt und/oder in der Fadenführungsöffnung gefangen
gehalten.
[0008] Anhand eines illustrierten Ausführungsbeispieles wird die Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Figur 1 eine Seitenansicht einer Nähmaschine,
Figur 2 einen Querschnitt längs Linie II-II in Figur 1 und
Figur 3 einen Grundriss der Regulierfeder.
[0009] Auf eine Grundplatte 1 ist der untere Nähmaschinenarm 3 und der obere Arm 5 der Nähmaschine
7 aufgesetzt. Hinter dem oberen Maschinenarm 5 ist eine Garnrolle 11, welche auf einem
Garnrollenstift 13 aufgesteckt ist, teilweise sichtbar. Die Maschine weist ein schematisch
dargestelltes Handrad 15, einen Nadelhalter 17 und eine im Nadelhalter 17 befestigte
Nadel 19 auf. Im vorderen Teil 21 des oberen Nähmaschinenarmes 5 sind zwei vertikal
verlaufende Nuten 23 und 25 sichtbar, welche unten durch eine halbkreisförmige Nut
27 miteinander verbunden sind. Die Nut 25 erstreckt sich über die gesamte Höhe des
oberen Nähmaschinenarmes 5. Die Nut 23 findet ihre Fortsetzung auf der Oberseite 20
des Nähmaschinenarmes 5 bis zur Rückseite. Im Zentrum des bogenförmigen Abschnittes
27 zwischen den Nuten 23 und 25 ist eine herkömmlich ausgebildete Fadenspannungsvorrichtung
29 angeordnet und schematisch dargestellt. Innerhalb der Nut 25 ist der fadenfürende
Teil 30 eines in einer vertikal liegenden Ebene oszillierenden Fadengebers 31, welcher
im Schnitt gemäss Figur 2 näher erläutert wird, sichtbar.
[0010] Der beispielsweise als Gelenkfadengeber ausgebildete Fadengeber 31 ist von an sieh
bekannter Bauweise und besteht aus einem Lenker 33, der einerseits auf einer festen
Achse 35 schwenkbar ist, und dessen zweites Ende andererseits mit dem Fadengeberhebel
36 durch ein Gelenk 37 verbunden ist. Der Fadengeberhebel 36 ist zudem über ein Gelenk
39 mit einer Kurbel oder Kurbelscheibe 41 antriebsmässig verbunden. An der Kurbel
oder Kurbelscheibe 41 ist mittels eines Pleuels 43 auch die Nadelstange 45 angelenkt.
[0011] Im erfindungsgemässen Beispiel wurden die Antriebsverhältnisse für den Gelenkfadengeber
31 so gewählt, dass die Bewegung des hakenförmigen, fadenführenden Teiles 30 vollständig
innerhalb des Nähmaschinengehäuses verläuft. Dementsprechend ist auch eine relativ
empfindliche Fadenregulierfeder 47 vollständig innerhalb des Nähmaschinengehäuses
geschützt angeordnet. Die Fadenregulierfeder 47 ist direkt auf dem im Beispiel dreischenkligen
Fadengeberhebel 36 befestigt, dessen vorderes Ende den fadenführenden Teil 30 umfasst.
Vorzugsweise weist die Fadenregulierfeder 47 einen im Grundriss U-förmig ausgebildeten
Federbügel 49 auf, welcher den faderführenden Teil 30 des Fadengebershebels 36 beidseitig
umgibt.
Die Fadenregulierfeder 47, welche aus dünnem Federdraht hergestellt ist, weist an
der Befestigungsstelle am Fadengeberhebel 36 ein zylindermantelförmiges Windungspaket
51 auf, das auf einem am Fadengeberhebel 36 angebrachten Zapfen 53 aufgeschoben ist.
Das eine Ende 55 der Feder 47 im Bereich des Windungspaketes 51 ist tangential aus
dem zylindermantelförmigen Teil herausgeführt, zweimal abgekröpft und umgreift den
Fadengeberhebel 36. Das abgekröpfte Ende 55 liegt mit seinem äussersten Abschnitt
am Fadengeberhebel 36 anund sichert die Feder 47 gegen eine Drehung auf den Zapfen
53. Der um den fadenführenden Teil 30 herumgeführte Federbügel 49 der Fadenregulierfeder
47 weist ebenfalls ein abgekröpftes Ende 57 auf, welches in eine zylindrische Bohrung
48 in der Achse des Zapfens 53 eingreift. Im Bereich des hakenförmigen fadenführenden
Teils 30 des Fadengeberhebels 36 ist die Fadenregulierfeder 47 zudem V-förmig nach
unten gebogen und bildet zusammen mit dem hakerförmigen Teil 30 eine Führungsöffnung
59 für einen von der Garnrolle 11 durch die Nut 23, über die Fadenspannungsvorrichtung
29 und die Nut 25 zur Nadel 19 führenden Oberfaden 61.
An der Vorderkante des fadenführenden Teils 30 ist oben und unten je eine Anschlagnase
63 bzw. 65 ausgebildet, welche den Schwenkbereich des Federbügels 49 nach oben und
nach unten begrenzt. Bei vollständig nach unten ausgeschwenkter Regulierfeder 47 ergibt
sich zwischen der Nase 67 des fadenführenden Teils 30 und der Feder 47 eine schlitzförmige
Einführöffnung, durch die der Oberfaden 61 vor Beginn des Nähens eingelegt werden
kann.
[0012] Der Oberfaden 61 wird von der auf dem Garnrollenstift 13 der Maschine sitzenden Garnrolle
11 auf der Oberseite 20 über nicht gezeichnete Fadenumlenkungen und durch die Fadenspannungsvorrichtung
29 hindurch zum Fadengeber 31 geführt. Beim Einlegen des Fadens 61 in den Fadengeberhebel
36 liegt der Faden zunächst auf dem Federbügel 49 der Fadenregulierfeder 47 und gleitet,
sobald die Feder gespannt wird, unter den hakenförmigen fadenführenden Teil 30 des
Fadengeberhebels 36, so dass er im losen Zustand in der Oeffnung 59 zwischen Fadenregulierfeder
47 und faderführendem Teil 30 gefangen bleibt und nicht mehr ausfädeln kann.
[0013] Zu Beginn des Stichbildevorganges bewegt sich die fadenführende Nadel 19 gegen ein
auf dem Arm 3 liegendes Nähgut 4. Der Fadengeberhebel 36 führt gleichzeitig eine schnellere
Abwärtsbewegung als die Nadelstange 45 mit der Nadel 19 aus, so dass zwischen dem
Fadengeberhebel 36 und dem Nadelöhr loser Faden entsteht, welcher nun durch den Federbügel
49 der Fadenregulierfeder 47 aufgenommen wird, damit der Faden im Bereich der Nadel
19 leicht gespannt bleibt. Der Federbügel 49 kann nur Faden aufnehmen, bis er an der
Anschlagnase 63 des Fadengeberhebels 36 anliegt und der Faden an der Stelle A in Kontakt
mit dem fadenführenden Teil 30 gelangt. Inzwischen ist aber das Nadelöhr in das Nähgut
4 eingedrungen, so dass sich der lose Faden nicht mehr an der Nadelspitze verfangen
oder sich vor dem Eintritt in das Nadelöhr verdrillen kann. Der Greifer im unteren
Arm 5 (nicht sichtbar) erfasst nun die in bekannter Weise gebildete Oberfadenschlinge,
weitet sie aus und führt sie um den Unterfadenvorrat in der Spulenkapsel herum. Dabei
wird der lose Oberfaden zwischen dem Fadengeberhebel 36 und dem Nähgut 4 praktisch
vollständig abgezogen.
Sobald der Greifer die aufgeweitete Oberfadenschlinge abgeworfen hat und die Fadenregulierfeder
47 den wieder lose werdenden Oberfaden durch eine Schwenkung im Gegenuhrzeigersinn
nach oben aufnimmt, beginnt auch der Fadengeber 36 seine Aufwärtsbewegung, wobei der
Federbügel 49 zunächst noch die maximal mögliche Fadenmenge speichert. Erst im oberen
Bereich seiner Bewegungsbahn ist kein loser Faden zwischen dem Nähgut 4 und dem Fadengeberhebel
36 mehr vorhanden so dass der Fadengeberhebel 36 den gebildeten Stich im Nähgut 4
festziehen kann und gleichzeitig auch ein neues Fadenstück von der Garnrolle 11 abzieht,
um dieses für den nächsten Stichbildevorgang bereit zu halten. Beim Festziehen des
Oberfadens liegt dieser an der Stelle A unten am fadenführenden Teil 30 des Fadengeberhebels
36 an (vgl. die in strichpunktierten Linien in Figur 2 angedeutete obere Stellung
des Fadengeberhebels 36).
1. Fadenreguliervorrichtung für Nähmaschinen mit einem Gelenkfadengebersystem und einer
im Fadenlauf zwischen der Fadenspannvorrichtung und dem Oehr der Nadel angeordneten,
den Faden zeitweise gespannt haltenden Regulierfeder, dadurch gekennzeichnet, dass
die Feder (47) direkt auf dem fadenführenden Teil (30) des Fadengeberhebels (36) angeordnet
ist und von diesem auf seinem Bewegungsweg während der Stichbildung mitgeführt wird.
2. Fadenreguliervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsstelle
der Feder (47) zusammen mit dem fadenführenden Teil (30) des Fadengeberhebels (36)
eine translatorische Bewegung ausführt.
3. Fadenreguliervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass am Teil (30) des Fadengeberhebels (36) als Haltemittel für die Feder (47) ein
zylindrischer Zapfen (53) angeordnet ist, auf dem die Feder (47) drehfest befestigt
ist.
4. Fadenreguliervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (47)
ein zylindrisches Windungspaket (51) aufweist, welches auf dem Zapfen (53) aufgeschoben
festsitzt.
5. Fadenreguliervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass von Windungspaket
(51) ein erster zweifach gekröpfter Drahtabschnitt (55) wegführt, welcher den Fadengeberhebel
(36) umgreift.
6. Fadenreguliervorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
dass vom Windungspaket (51) ein Federbügel (49) wegführt, der seitlich am fadenführenden
Teil (30) liegt und mit diesem eine geschlossene Fadenführungsöffnung (59) bildet.
7. Fadenreguliervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Federbügel
(49) den fadenführenden Teil (30) U-förmig umschliesst.
8. Fadenreguliervorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende (57)
des Federbügel (49) abgekröpft und in einer Bohrung (48) im Zentrum des Zapfens (53)
gehalten ist.
9. Fadenreguliervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet
dass am fadenführenden Teil (30) des Fadengeberhebels (31) durch eine hakenförmig
angeordnete Nase (67) und den Federbügel (49) eine Führungsöffnung (59) für den Faden
(61) gebildet wird.
10. Fadenreguliervorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Faden (61)
durch den Federbügel (49) in der Federführungsöffnung (59) gefangen ist.
1. Thread regulating device for sewing machines, having a pivotal thread dispensing system
and a regulating spring, which is disposed in the thread path between the thread tensioning
device and the eye of the needle and keeps the thread temporarily tensioned, characterised
in that the spring (47) is directly disposed on the thread guiding member (30) of
the thread dispensing lever (36) and is entrained by the latter on its path of movement
during the formation of a stitch.
2. Thread regulating device according to claim 1, characterised in that the mounting
location for the spring (47), together with the thread guiding member (30) of the
thread dispensing lever (36), executes a translatory movement.
3. Thread regulating device according to one of claims 1 or 2, characterised in that
a cylindrical pin (53) is disposed on the member (30) of the thread dispensing lever
(36) as a retaining means for the spring (47), the spring (47) being non-rotatably
mounted on said pin.
4. Thread regulating device according to claim 3, characterised in that the spring (47)
has a cylindrical set of coils (51), which sits firmly on the pin (53) as a result
of having been slipped thereover.
5. Thread regulating device according to claim 4, characterised in that a first, doubly
bent wire portion (55) extends from the set of coils (51) and engages around the thread
dispensing lever (36).
6. Thread regulating device according to one of claims 4 or 5, characterised in that
a spring clip (49) extends from the set of coils (51), said clip lying laterally on
the thread guiding member (30) and forming therewith a closed thread guiding aperture
(59).
7. Thread regulating device according to claim 6, characterised in that the spring clip
(49) surrounds the thread guiding member (30) in a U-shaped manner.
8. Thread regulating device according to claim 7, characterised in that the end (57)
of the spring clip (49) is bent down and retained in a bore (48) in the centre of
the pin (53).
9. Thread regulating device according to one of claims 1 to 8, characterised in that
a guide aperture (59) for guiding the thread (61) is formed in the thread guiding
member (30) of the thread dispensing lever (36) by a hook-shaped projection member
(67) and the spring clip (49).
10. Thread regulating device according to claim 9, characterised in that the thread (61)
is secured by the spring clip (49) in the thread guiding aperture (59).
1. Dispositif de régulation de la tension du fil sur une machine à coudre comportant
un système articulé de présentation de fil et un ressort de régulation disposé sur
le trajet du fil entre le dispositif de tension du fil et le chas de l'aiguille et
maintenant le fil tendu par moments, caractérisé par le fait que le ressort (47) est
disposé directement sur la partie (30) guidant le fil du levier (36) du système de
présentation de fil et qu'il est entraîné par lui sur sa trajectoire pendant la piqûre.
2. Dispositif de régulation de la tension du fil selon la revendication 1, caractérisé
par le fait que le point de fixation du ressort (47) exécute un mouvement de translation
avec la partie (30) guidant le fil du levier (36) du système de présentation.
3. Dispositif de régulation de la tension du fil selon l'une des revendications 1 ou
2, caractérisé par le fait que sur la partie (30) du levier (36) du système de présentation
de fil est disposé un téton cylindrique (53) servant d'élément de maintien pour le
ressort (47), téton auquel le ressort (47) est attaché fixe en rotation.
4. Dispositif de régulation de la tension du fil selon la revendication 3, caractérisé
par le fait que le ressort (47) comporte un ensemble de spires (51) cylindrique qui
est arrêté sur le téton (53) après avoir été glissé sur celui-ci.
5. Dispositif de régulation de la tension du fil selon la revendication 4, caractérisé
par le fait que, de l'ensemble de spires (51) sort un premier segment de fil métallique
(55) coudé deux fois, qui est en prise avec le levier (36) du système de présentation
de fil, en l'entourant.
6. Dispositif de régulation de la tension du fil selon l'une des revendications 4 ou
5, caractérisé par le fait que, de l'ensemble de spires (51) sort un étrier de ressort
(49) qui est situé latéralement contre la partie (30) guidant le fil et qui forme
avec cette partie une ouverture de guidage de fil (59) fermée.
7. Dispositif de régulation de la tension du fil selon la revendication 6, caractérisé
par le fait que l'étrier de ressort (49) entoure la partie (30) guidant le fil, en
formant un U.
8. Dispositif de régulation de la tension du fil selon la revendication 7, caractérisé
par le fait que l'extrémité (57) de l'étrier de ressort (49) est recourbée et qu'elle
est retenue dans un trou (48) au centre du téton (53).
9. Dispositif de régulation de la tension du fil selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé par le fait qu'une ouverture de guidage (59) pour le fil (61) est formée,
sur la partie (30) guidant le fil du levier (36) du système de présentation du fil,
par un nez (67) en forme de crochet disposé sur cette partie et par l'étrier de ressort
(49).
10. Dispositif de régulation de la tension du fil selon la revendication 9, caractérisé
par le fait que le fil (61) est maintenu prisonnier dans l'ouverture de guidage (59)
du ressort par l'étrier de ressort (49).
