| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 594 689 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
05.04.1995 Patentblatt 1995/14 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.07.1992 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: F42B 14/06 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/AT9200/098 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 9302/334 (04.02.1993 Gazette 1993/04) |
|
| (54) |
UNTERKALIBRIGES GESCHOSS MIT ABWERFBAREM KÄFIG
SUB-CALIBRE PROJECTILE WITH DISCARDING CAP
PROJECTILE SOUS-CALIBRE AVEC COIFFE DETACHABLE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
BE DE FR GB |
| (30) |
Priorität: |
17.07.1991 AT 1436/91
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
04.05.1994 Patentblatt 1994/18 |
| (73) |
Patentinhaber: STEYR-DAIMLER-PUCH AKTIENGESELLSCHAFT |
|
1010 Wien (AT) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- BILGERI, Elmar
A-4405 Steyr (AT)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 336 252 DE-B- 1 262 830 FR-A- 2 602 042 US-A- 4 709 638
|
BE-A- 678 906 FR-A- 2 445 509 LU-A- 57 539
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung handelt von einem unterkalibrigem Geschoß mit einem Geschoßkern und
einem abwerfbaren Käfig, der aus Segmenten besteht, die über Sollbruchstellen bildende
Stege in Fußteile übergehen, die an einem Treibteil befestigt sind. Mit derartigen
Geschossen können sehr hohe Anfangsgeschwindigkeiten und damit große Einsatzschußweiten
erzielt werden. Dadurch spielt die Zielgenauigkeit eine noch größere Rolle und es
müssen Maßnahmen getroffen werden, daß weder der Treibspiegel noch die nach Verlassen
des Laufes abfallenden Teile, der Zielgenauigkeit abträgliche Wirkungen auf das Geschoß
ausüben.
[0002] Aus der DE-B 1 262 830 ist beispielsweise ein unterkalibriges Geschoß mit abwerfbarem
Käfig bekannt, der aus Segmenten besteht, die nach dem Verlassen des Laufes durch
Luftkräfte abgerissen werden. Für den Angriff der Luftkräfte ist an der Käfigspitze
auf gleicher Höhe mit der Geschoßspitze eine konische Einströmmulde vorgesehen, deren
Wirkung darin besteht, daß sich durch den Staudruck in dieser Mulde radial auswärts
gerichtete Kräfte bilden, die zum Auseinanderreißen der Segmente führen.
[0003] Unabhängig davon, ob diese Mulde zylindrisch oder konisch ausgebildet ist, sind diese
auswärts wirkenden Kräfte über den Umfang nicht gleichmäßig genug verteilt, um ein
ganz gleichzeitiges Auseinanderreißen der Segmente zu gewährleisten. Die geringste
Ungleichmäßigkeit, egal ob beim Auseinanderreißen Sollbruchstellen zu überwinden sind
oder nicht, führt zu Rückwirkungen der wegbrechenden Segmente auf das Geschoß, die
dessen Zielgenauigkeit beeinträchtigen.
[0004] Bei extrem schnellen Geschoßen besteht außerdem das Problem, daß die Anfangsgeschwindigkeit
des Geschosses MACH-Zahlen von fünf und darüber erreicht, was eine Umströmung mit
Hyperschall bedeutet. Eine Hyperschallströmung ist unter anderem dadurch charakterisiert,
daß sich die von einer Anströmkante ausgehende Stoßwelle an den umströmten Körper
anlegt, sodaß sich kein Staudruck mehr ausbilden kann. Die Segmente öffnen sich dann
im Extremfall überhaupt nicht mehr.
[0005] Es ist daher Ziel der Erfindung, bei Geschossen höchster Anfangsgeschwindigkeit zur
Erreichung hoher Treffsicherheit Wirkungen der sich ablösenden Käfig- und Treibteile
auf das Geschoß mit Sicherheit zu vermeiden. Insbesondere soll die Wirkung der Anströmung
des Geschoßes zu einem synchronen Ablösen der Segmente führen, währenddem auch die
Winkel zwischen den Segmenten untereinander gleich bleiben.
[0006] Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß das Vorderende jedes der Segmente
zwei dachförmig zueinander geneigte Flächen aufweist, die in Schußrichtung vorne einen
First bilden, der in der Symmetrieebene des Segmentes liegt.
[0007] Die dachförmige Ausbildung der symmetrischen Leitflächen gewährleistet eine genau
in der Symmetrieebene des Segmentes auswärtsweisende Resultierende der Luftkräfte,
auch bei hypersonischer Anströmung.
[0008] In Weiterbildung der Erfindung verläuft der von den dachförmigen Flächen gebildete
First radial einwärts nach hinten (Anspruch 2). Durch Variation des Winkels zwischen
der Geschoßachse und dem First kann die auswärtsweisende Kraftkomponente und auch
die Bremswirkung am Beginn des Öffnungsvorganges genau bemessen werden. Als besonders
günstig hat sich ein Winkel von rund 45 Grad erwiesen.
[0009] In Weiterbildung der Erfindung sind die dachartigen Flächen am äußeren Umfang des
Käfigs von einer im wesentlichen zylindrischen Wand umgeben (Anspruch 3). Dadurch
sind die Dachflächen vor Beschädigungen bei der Handhabung und beim Laden geschützt.
Beschädigungen könnten (insbesondere wenn die Segmente aus Kunststoff bestehen) die
Wirkung der Erfindung wieder zunichte machen.
[0010] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ragen die Segmente nach vorne über die
Spitze des Geschoßkernes hinaus (Anspruch 4). Dadurch ist nicht nur die Spitze des
Geschoßkernes vor Schmutz und Beschädigungen geschützt, sondern es steht auch mehr
Platz für die dachförmigen Flächen zur Verfügung.
[0011] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung greift der Treibteil am hinteren
Ende des Geschosses an (Anspruch 5). Dadurch ist die Gefahr einer Beeinträchtigung
des Geschoßkernes durch die abfallenden Segmente weiter verringert, und im Falle eines
flügelstabilisierten Geschosses auch die der Beschädigung der Flügel.
[0012] In Weiterbildung dieser bevorzugten Ausführungsform sind die Fußteile der Segmente
im Treibteil zwischen einer Druckplatte und einem Druckstück eingeklemmt (Anspruch
6). Die Klemmung der Fußteile zwischen Druckstück und Druckplatte stellt sicher, daß
die Abtrennung der Segmente gleichzeitig und genau an den Sollbruchstellen erfolgt.
Dadurch erzielt man auch noch den Vorteil, daß Druckplatte und Druckstück getrennte
Teile sind und man in der Werkstoffauswahl frei ist und außerdem die Fußteile leicht
montiert werden können.
[0013] Nach einem noch weiteren Merkmal der Erfindung hat die Druckplatte hinten einen Zentrierdorn,
der in das Druckstück eingepreßt ist (Anspruch 7). Durch diese Befestigung können
besonders hohe Kräfte optimal auf das Geschoß weitergeleitet werden und die Fußteile
sind besonders zuverlässig und fest eingeklemmt, sodaß auch beim Abreissen der Segmentteile
keine Wirkung auf das Geschoß eintreten kann.
[0014] Schließlich liegt es im Bereich der Erfindung, die Segmente so zu gestalten, daß
sie nicht miteinander verbunden sind (Anspruch 8). Die sichere Befestigung der Fußteile
und die durch die besondere Gestaltung der Leitflächen an der Spitze der Segmente
erzielbaren hohen Kräfte machen es möglich, die Sollbruchstellen so stark auszubilden,
daß weitere Verbindungen zwischen den Segmenten nicht nötig sind. Das bringt eine
erhebliche Ersparnis bei Fertigung und Montage der einzelnen Segmente.
[0015] Im folgenden wird die Erfindung anhand von Abbildungen näher erläutert.
- Fig.1:
- Erfindungsgemäßes Geschoß in einer ersten Ausführungsform im Längsschnitt,
- Fig.2:
- erfindungsgemäßes Geschoß in einer zweiten Ausführungsform im Längsschnitt,
- Fig.3:
- erfindungsgemäßes Geschoß, verkleinert während der Ablösung,
- Fig.4:
- vergrößerte Darstellung der erfindungsgemäßen Leitflächen.
[0016] In den Figuren 1 und 2 ist der Geschoßkern eines Pfeilgeschoßes mit 1 bezeichnet
und weist eine Spitze 2, eine Eindrehung 3 zur Postitionierung, einen zylindrischen
Teil 4 zur Aufnahme von Stabilisierungsflügeln 5 und ein konisches Hinterteil 6 auf.
Es könnte sich aber auch um ein drallstabilisiertes Geschoß oder um ein Geschoß ganz
ohne Stabilisierungsflügel handeln.
[0017] Das Geschoß 1 ist von einem Käfig 10 umgeben, der aus einem geeigneten Kunststoff
bestehen kann und der aus Segmenten 11 besteht, welche miteinander verbunden sein
können oder nicht und Durchbrechungen 12 oder andere Formelemente aufweisen können,
die für die Erfindung unwesentlich sind. Die Segmente 11 gehen über Sollbruchstellen
bildende Stege 13 in Fußteile 14 über, die zwischen einer Druckplatte 15 aus hochfestem
Stahl oder Titan und einem Druckstück 18 in noch zu beschreibender Weise befestigt
sind.
[0018] Die Druckplatte 15 weist vorne eine konische Aufnahme 19 für ein konisches Hinterteil
6 des Geschosses auf und hinten einen Zentrierdorn 16 mit Umfangsrillen 17 von widerhakenartigem
Profil. Die Druckplatte 15 ist an ihrem äußeren Umfang von den Wänden der Segmente
11 umgeben, die in den vorliegenden Ausführungsbeispielen an dieser Stelle sehr dünn
sind, um Raum für die Stabilisierungsflügel 5 zu schaffen. Es sind aber auch Ausführungen
ohne solche denkbar.
[0019] Die Vorderteile der Segmente 11 ragen über die Geschoßspitze 2 hinaus und schließen
diese gemeinsam ab. Außerdem weisen die einzelnen Segmente 11 dort Leitflächen 40,41
auf, deren Gestaltung das Öffnen der Segmente 11 nach Verlassen des Laufes wesentlich
verbessert.
[0020] In der in Fig.1 dargestellten Ausführungsform ist das Druckstück 18 aus einem geeigneten
Kunststoff hergestellt und besteht aus einer Umfangswand 21, die in ihrem unteren
Teil einen Treibbecher 22 bildet. In ihrem oberen Teil verläuft eine zylindrische
Nut 23, die der Befestigung der Fußteile 14 der Segmente 11 dienen. Im vorliegenden
Fall handelt es sich um einzelne Segmente 11, doch könnten auch alle ein mit Sollbruchstellen
verbundenes Teil sein. Die Segmente 11 gehen über den Steg 13 in einen radial gerichteten
Flanschteil 25 über, an den ein Kragenteil 24 anschließt, der in die zylindrische
Nut 23 eingesteckt ist. Die Umfangswand 21 ist oben gekürzt, um Raum für die Flanschteile
und für einen Montagering 26 zu schaffen. In einen Zentralteil 27 ist der Zentrierdorn
16 der Druckplatte 15 eingepreßt, wodurch die Fußteile 14 fest zwischen Druckstück
18 und Druckplatte 15 gehalten werden. Um diesen Halt zu verbessern, weist der Zentrierdorn
16 Umfangsrillen 17 mit widerhakenartigem Profil auf, die das Einpressen des Dornes
in eine Bohrung des Zentralteiles 27 erleichtern, dessen Herausziehen jedoch verhindern.
[0021] Der Kunststoff, aus dem Druckstück 18 besteht, ist so gewählt, daß sich unter dem
auf den Treibbecher wirkenden Gasdruck eine leichte Aufweitung und damit Abdichtung
gegenüber dem Lauf ergibt und daß dieser Kunststoff außerdem gutes Gleitverhalten
aufweist.
[0022] Der Montagering 26 erleichtert den Zusammenbau des Geschosses, wenn es aus einzelnen
Segmenten besteht: Um das Geschoß 1 mit angesetzter Druckplatte 15 werden die einzelnen
Segmente 11 angelegt und sodann der Montagering darübergeschoben. Dadurch sind die
einzelnen Segmente 11 miteinander verbunden, bis das Druckstück 18 auf den Zentrierdorn
16 aufgepreßt ist und die Fußteile 14 dann auf diese Weise festgehalten werden.
[0023] In der Ausführungsform der Fig.2 besteht das Druckstück 18 aus einzelnen Scheiben
31 eines geeigneten Kunststoffes, die fest miteinander verbunden sind, durch Ultraschall-,
oder Reib-, schweißen und so einen kompakten Block bilden, der wieder die erwünschten
Dicht-, Gleit- und Festigkeitseigenschaften aufweist. In diesen ist auch wieder der
Dorn 16 der Druckplatte 15 eingepreßt. Ein weiterer Unterschied gegenüber der Fig.1
besteht darin, daß die Fußteile 14 der Sigmente 11 nur Flansch-Flanschteile 32 sind
an die dann wieder ein Ring 33 mit Krallen 34 anschließt. Dieser Ring genügt in dieser
Ausführungsform zum Festhalten der Flanschteile 32 und wirkt außerdem in der oben
beschriebenen Weise als Montagering.
[0024] In Figur 3 ist der zerfallende Käfig für beide erfindungsgemäße Ausführungsformen
nach Verlassen des Laufes dargestellt. Unter der Wirkung des Luftstromes 35 werden
die Segmente auseinander gedrückt. Es ist zu erkennen, daß alle (in diesem Falle)
vier Segmente um denselben Winkel von der Geschoßachse weggeklappt sind, bei dem die
Sollbruchstellen 13 daher gleichzeitig brechen. Durch die Bremswirkung wird die Geschwindigkeit
der Segmente mit den Treibteilen bereits vor Wirkung der Sollbruchstellen so stark
verzögert, daß die Treibteile mit den Segmenten zurückbleiben, ohne das Geschoß irgendwie
zu berühren.
[0025] In Fig.4 ist das Vorderteil eines Segmentes 11 genau dargestellt. Die beiden Flächen
40,41 sind um den gleichen Winkel geneigt und bilden einen First 42. Im dargestellten
Beispiel handelt es sich um ebene Flächen, sie könnten jedoch auch je nach Fertigungsmethode
Wendelflächen sein. Wesentlich ist, daß der First 42 in Symmetrieebene 43 des Segmentes
liegt, die natürlich auch die Geschoßachse 36 enthält. Dadurch ist sichergestellt,
daß der mit 35 angedeutete Luftstrom bei Auftreffen auf die Flächen 40,41 eine genau
in dieser Symmetrieebene 43 liegende resultierende Radialkraft und, was im Falle durch
Sollbruchstellen miteinander verbundener Segmente 11 auch wesentlich ist, ein paar
von Umfangskräften erzeugt wodurch auch solche Sollbruchstellen genau gleichzeitig
wirken. Die zylindrische Wand 44 wirkt sich nur bei geringeren Geschwindigkeiten aus,
schützt aber in jedem Falle den sensiblen First 42 vor Beschädigung.
1. Unterkalibriges Geschoß mit einem Geschoßkern (1) und einem abwerfbaren Käfig (10),
der durch Luftkräfte geöffnet wird, wobei der Käfig (10) aus Segmenten (11) besteht,
die über Sollbruchstellen bildende Stege (13) in Fußteile (14) übergehen, die an einem
Treibteil (15,16,18,31) befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorderende jedes der Segmente (11) zwei dachförmig zueinander geneigte Flächen
(40,41) aufweist, die in Schußrichtung vorne einen First (42) bilden, der in der Symmetrieebene
(43) des Segmentes liegt, wobei diese Symmetrieebene (43) auch die Geschoßachse (36)
enthält.
2. Unterkalibriges Geschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der First (42) radial einwärts nach hinten verläuft.
3. Unterkalibriges Geschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dachartigen Flächen (40,41) am äußeren Umfang von einer zylindrischen Wand
(44) umgeben sind.
4. Unterkalibriges Geschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (11) den Geschoßkern (1) nach vorne über dessen Spitze (2) hinaus
überragen und einhüllen.
5. Unterkalibriges Geschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibteil (15,16,18) am hinteren Ende (6) des Geschosses (1) angreift.
6. Unterkalibriges Geschoß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Fußteile (14) der Segmente (11) im Treibteil zwischen einer Druckplatte (15)
und einem Druckstück (18) eingeklemmt sind.
7. Unterkalibriges Geschoß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (15) hinten einen Zentrierdorn (17) hat, der in das Druckstück
(18) eingepreßt ist.
8. Unterkalibriges Geschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Segmente (11) nicht miteinander verbunden sind.
1. Sub-calibre projectile comprising a core projectile (1) and a discarding cage (10),
opened by aerodynamic forces, the cage (10) consisting of segments (11) linked to
bases (14) by means of webs (13) constituting breaking points, the bases (14) being
secured to a pusher means (15,16,18,31) characterised in that the front end of each segment (11) has two surfaces (40,41) inclined at an
angle to each other in the way of a roof which form a ridge (42) at the front end
of the projectile in the plane of symmetry of the segment, the plain of symmetry containg
the axis of the projectile.
2. Sub-calibre projectile according to claim 1, characterised in that the ridge (42) is inclined towards the rear in a radially inward direction
.
3. Sub-calibre projectile according to claim 1, characterised in that the two roof-like surfaces (40,41) are encircled on their outer circumference
by a cylindrical wall (44).
4. Sub-calibre projectile according to claim 1, characterised in that the the segments (11) extend beyond the tip (2) of the core projectile (1),
which they enclose between them.
5. Sub-calibre projectile according to claim 1, characterised in that the pusher means (15,16,18) attacks the rear end (6) of the core projectile
(1).
6. Sub-calibre projectile according to claim 5, characterised in that the bases (14) of the segments (11) are secured to the pusher means between
a pressure plate (15) and a pressure piece (18).
7. Sub-calibre projectile according to claim 6, characterised in that the pressure plate (15) is provided with an alignment spike (17) pressed
into the pressure piece (18).
8. Sub-calibre projectile according to claim 1, characterised in that the individual segments (11) are not linked to each other.
1. Projectile sous-calibré avec un noyau (1) et une gaine (10) largable ouverte par des
forces aerodynamiques, la gaine étant composée de segments (11) qui passent par des
nervures formant membres de rupture dans des pièces de base (14) rattachées à des
moyens de propulsion (15,16,18,31), caractérisé en ce que la partie amont de chacun des segments (11) comporte deux surfaces (40,41)
inclinées en regard à la manière d'un toit, qui forment en amont un faîtage (42) situé
dans un plan de symétrie (43) du segment, ce plan de symétrie (43) contenant aussi
l'axe longitudinale (36) du projectile.
2. Projectile sous-calibré selon la revendication 1, caractérisé en ce que le tracé du faîtage (42) radialement vers l'intérieur est incliné vers
l'aval.
3. Projectile sous-calibré selon la revendication 1, caractérisé en ce que les surfaces (40,41) inclinées à la manière d'un toit sont entourées à
leur périmètre d'une paroi cylindrique (44).
4. Projectile sous-calibré selon la revendication 1, caractérisé en ce que les segments (11) enrobent le noyau (1) de projectile et le dépassent en
longeur au delà de sa pointe (2).
5. Projectile sous-calibré selon la revendication 1, caractérisé en ce que les moyens de propulsion (15,16,18) attaquent l'extèmité aval (6) du projectile
(1).
6. Projectile sous-calibré selon la revendication 5, caractérisé en ce que les pièces de base (14) des segments (11) sont serrées dans les moyens
de propulsion entre une plaque de propulsion (15) et une pièce de pression (18).
7. Projectile sous-calibré selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'extrémité aval de la plaque de propulsion (15) est pourvue d'un mandrin
de centrage (17) enfoncé dans la pièce de pression (18).
8. Projectile sous-calibré selon la revendication 1, caractérisé en ce que les segments (11) individuels ne sont pas reliés entre eux.