(19)
(11) EP 0 464 377 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
03.05.1995  Patentblatt  1995/18

(21) Anmeldenummer: 91108962.1

(22) Anmeldetag:  31.05.1991
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6: F01P 11/06, F01P 11/08, B60H 1/00, F28D 20/00

(54)

Verfahren zur Korrosionsüberwachung

Method for corrosion monitoring

Procédé de surveillance de corrosion


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE ES FR GB IT NL SE

(30) Priorität: 30.05.1990 DE 4017451

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
08.01.1992  Patentblatt  1992/02

(73) Patentinhaber: Schatz, Oskar, Dr.-Ing.
D-82131 Gauting (DE)

(72) Erfinder:
  • Schatz, Oskar, Dr.-Ing.
    D-82131 Gauting (DE)

(74) Vertreter: Patentanwälte Hauck, Graalfs, Wehnert, Döring, Siemons 
Mozartstrasse 23
80336 München
80336 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 302 272
US-A- 4 662 232
NL-A- 6 918 580
US-A- 4 865 249
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Verfahren zur Korrosionsüberwachung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Die Erfindung wird ohne beschränkende Absicht am Beispiel solcher, ein bevorzugtes Anwendungsgebiet der Erfindung darstellender Heiz- und Kühlkreisläufe erläutert, da sie sich gleichermaßen auch zur Anwenung bei anderen geschlossenen oder abschließbaren und korrosionsgefährdeten Räumen, wie z.B. Wärmerohren oder Kesseln, eignet. Die Erfindung kann bei allen korrosionsgefährdeten Räumen angewandt werden, die entweder im wesentlichen mit Flüssigkeit gefüllt sind oder ein die Phase, insbesondere zwischen der flüssigen und der dampfförmigen Phase, wechselndes Material oder aber ein gasförmiges Medium mit Feuchtigkeitsanteil enthalten.

    [0003] Moderne Heiz- und Kühlkreisläufe sind hermetisch geschlossen, so daß unter normalen Betriebssituationen der üblicherweise Wasser enthaltende, im Kreislauf zirkulierende Wärmeträger nicht ausdampfen kann, wenn seine Temperatur den Siedepunkt überschreitet. Für Extremfälle ist ein Überdruckventil vorgesehen.

    [0004] Der Warmeträger transportiert die Wärme innerhalb des Motors, von Motor zur Fahrzeugheizung und vom Motor zur Kühlung. Wärmespeicher, insbesondere Latentwärmespeicher, werden in solche Heiz- und Kühlkreisläufe eingebaut, um Motorwärme für Betriebssituationen mit Wärmedefizit, beispielsweise für den Kaltstart, zu speichern.

    [0005] Das bei Speichern mit hoher Energiedichte benutzte Speichermaterial ist meist agressiv gegenüber Metallen, die in Heiz- und Kühlkreisläufen verwendet werden, beispielsweise gegenüber Aluminium und Kupfer. In Falle einer Leckage des Speichermaterials in den Wärmeträger kann das ausgetretene Speichernmaterial zirkulieren und zu Korrosion, Zersetzung und dergleichen führen, wodurch entsprechende Schäden entstehen können.

    [0006] Da sich bei derartiger Korrosion üblicherweise gasförmiger Wasserstoff bildet, steigt der Druck innerhalb solcher geschlossener Heiz- und Kühlwasserkreisläufe an, dehnt die üblicherweise in die Führung der Kreisläufe einbezogenen Schläuche, was zu Schwierigkeiten in der Füllstandsregelung führt, und kann schließlich das öffnen des Überdruckreglers mit einem entsprechenden Verlust von Wärmeträgerflüssigkeit veranlassen, so daß als weitere Folge der Motor stillgesetzt werden muß.

    [0007] Da die Leckage des Speichermaterials zu chemischen und physikalischen Veränderungen im Wärmeträger führt, ist versucht worden, solche Veränderungen zu messen und als Leckindikatoren zu verwenden. (US-A-4 662 232) Besonders zu erwähnen sind hierbei Ionisierung und elektrische Leitfähigkeit. Solche Messungen sind jedoch mit hohem apperativen Aufwand verbunden und nicht notwendigerweise eindeutig, weil die entsprechenden Werte von Natur aus großen Schwankungen unterworfen sind und weil die Meßfühler leicht verschmutzen können. Außerdem sind Leckagekonzentrationen starken örtlichen Schwankungen unterworfen, so daß die Plazierung solcher Meßfühler weiter kompliziert wird.

    [0008] Es ist deshalb die Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Korrisionsüberwachung in geschlossenen, insbesondere flüssigkeitsgefüllten Bäumen, insbesondere in Warmespeicher umfassenden Heiz- und Kühlkreisläufen von Kraftfahrzeugen, so auszugestalten, daß es auch in Kraftfahrzeugen wirtschaftlich eingesetzt werden kann, um eine Leckage schnell und so frühzeitig anzuzeigen, daß keine Folgeschäden entstehen können, wobei außerdem die Gefahr eines Fehlalarms so weit wie möglich reduziert werden soll.

    [0009] Die Lösung dieser Aufgabe besteht in der in Anspruch 1 gekennzeichneten Erfindung.

    [0010] Da die mit der Korrosion verbundene Freisetzung von Wasserstoffgas bereits bei Wasserstoffmengen von wenigen Milligramm zu einer deutlichen Druckerhöhung in dem geschlossenen Raum führt und dieser Druck an allen Stellen innerhalb des Raums auftritt, ist ein einfacher Nachweis von korrosiven Leckagen möglich.

    [0011] Ein weiterer Vorteil der Druckmessung besteht beispielsweise bei Heiz- und Kühlkreisläufen darin, daß andere denkbare Ursachen für eine deutliche Druckerhöhung in solchen Heiz- und Kühlkreisläufen ebenfalls Anzeichen von bedeutsamen Schäden oder gefährlichen Betriebssituationen sind, wie beispielsweise Schäden an der Zylinderkopfdichtung, Überhitzung des Motors, etc.

    [0012] Bei der Korrosionsüberwachung in flüssigkeitsgefüllten Räumen besteht eine vorteilhafte Ausgestaltung darin, daß der Schwellendruck oberhalb das im zulässigen Betriebsbereich auftretenden Dampfdrucks liegt, jedoch unterhalb des öffnungsdrucks eines gegebenenfalls vorhandenen Überdruckventils. Dadurch wird erreicht, daß beim Auftreten der das Überschreiten des Schwellenwertes signalisierenden Anzeige mit Sicherheit ein Zustand außerhalb des zulässigen Betriebzbereichs vorliegt. Bei der Korrosionsüberwachung in Wärmespeicher umfassenden Heiz- und Kuhlkreisläufen von Kraftfahrzeugen kann der Schwellenwert bei 3 bar absolut liegen.

    [0013] Eine bevorzugte Ausführungsform besteht bei der Korrosionsübewachung in flüssigkeitsgefüllten Räumen darin, daß neben dem Druck die Temperatur der Flüssigkeit gemessen wird und die Anzeige eines Korrosionsvorgangs unterdrückt wird, wenn die Flüssigkeitstemperatur den Siedepunkt erreicht oder überschreitet. Bei niedrigen Temperaturen, z.B. unterhalb von 90 - 100°C, ist der zu überwachende geschlossene Raum in der Regel im wesentlichen druckfrei, so daß bereits eine Drucksteigerung um 0,5 bar ein deutlicher Hinweis auf eine Betriebsstörung ist, z.B. Korrosion oder eine Undichtigkeit im Zylinderkopf eines Motors, weshalb bei dieser Ausführungform eine relativ sensible Überwachung auf Korrosion stattfindet. Um zu verhindern, daß beim Überschreiten des Siedepunktes und der damit verbundenen Entwicklung von Dampfdruck ein Signal ausgelöst wird, obwohl weder eine Korrosion noch ein anderer ungewöhnlicher Zustand vorliegt, wird die Anzeige dann unterdrückt. Bei der Korrosionsüberwachung in Wärmespeicher umfassenden Heiz- und Kühlkreisläufen von Kraftfahrzeugen kann vorzugsweise der Schwellendruck bei 1,5 bar absolut liegen und die Anzeige eines Korrosionsvorgangs ab einer oberen Grenztemperatur von 90°C unterdrückt werden, so daß auch bei Fahrten über Hochgebirgspässe die dann niedrigere Siedetemperatur kein Signal auslösen kann.

    [0014] Noch eine weitere zweckmäßige Ausführungsform besteht darin, daß neben dem Druck die Temperatur gemessen und der Schwellendruck temperaturabhängig derart verändert wird, daß er jeweils mit vorgegebenem Abstand oberhalb des der gemessenen Temperatur bei störungsfreiem Betrieb zugeordneten Drucks liegt.

    [0015] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform ist es bei Kraftfahrzeugheizungen, daß beim Überschreiten des Schwellendrucks im Heizkreislauf ein Ventil geschlossen wird und dadurch die Zirkulation des Wärmeträgers durch den Wärmespeicher unterbunden wird.

    [0016] Nach einer besonders bevorzugten Ausfuhrungsform ist ein geschlossenes System zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens so ausgestaltet, daß in unmittelbarer Nähe eines abzusichernden, möglichen Austrittsbereichs korrosiver Materialien wenige Gramm von Aluminium oder Kupfer im Raum deponiert wird. Im Falle einer Korrosion trifft dann das austretende, korrosive Material alsbald auf dieses leicht korrodierende Material und verursacht einen Druckanstieg, der die Anzeige in Form eines Warnsignals auslösen wird, bevor das auslaufende korrosive Material in die operativen bzw. die empfindlichen Bereiche des Systems vordringen kann.

    [0017] Bei einem System in Form eines mit mindestens einem Wärmespeicher versehenen Heiz- und Kühlkreislaufs für Kraftfahrzeuge kann nach einer weiteren zweckmäßigen Ausführungsform das leicht korrodierende Material innerhalb des Speichers angeordnet werden.

    [0018] Das leicht koorodierende Material, das nur zu dem Zweck vorgesehen wird, als erstes vom im Leckagefall austretenden korrosiven Material angegriffen zu werden und dadurch den dar Warnsignal auslösenden Druckanstieg zu verursachen, und das deshalb nachfolgend auch als Opfermaterial bezeichnet wird, ist auf wenige Gramm beschränkt und kann beispielsweise in Form eines Drahtstücks angebracht sein.

    [0019] Eine weitere zweckmäßige Ausführungsform besteht bei eine System in Form eines mit mindestens einem Wärmespeicher versehenen Heiz- und Kühlkreislaufs für Kraftfahrzeuge darin, daß im Heizkreiglauf ein signalabhängig schließbares Ventil derart einbezogen ist, das es durch das beim Überschreiten des Schwellendrucks auftretende Anzeigesignal schließbar ist, wodurch der Durchfluß durch den Speicher und damit die Zirkulation des korrosiven Materials unterbunden wird.

    [0020] Anhand einer schematischen Darstellung eines mit einem Wärmespeicher versehenen Kühl- und Heizkreislaufs eines Kraftfahrzeugs wird die Erfindung nachfolgend näher erläutert.

    [0021] In der Zeichnung bezeichnet 10 einen Motor mit einem Motorkreislauf 12, einem Kühlkreislauf 13 und einem Heizkreislauf 14, die zusammenfassend als Heiz- und Kühlkreislauf 15 bezeichnet werden. Im Kühlkreislauf 13 ist ein Kühler 16 mit einem Kühlergebläse 18 angeordnet. Der bei 20 aus dem Motor 10 austretende Wärmeträger gelangt zunächst zu einem thermostatgesteuerten Dreiwegeventil 22. Hat der Wärmeträger die Betriebstemperatur noch nicht erreicht, wird er beim Dreiwegeventil 22 direkt zu einer Wasserpumpe 24 umgelenkt und von dieser wieder bei 26 in den Motor 10 zurückbefördert, was als Motorkreislauf 12 bezeichnet wird. Hat der Wärmeträger die gewünschte Betriebstemperatur erreicht, wird durch das Dreiwegeventil 22 die direkte Verbindung zur Wasserpumpe 24 gesperrt und der Wärmeträger wird über den Kühler 16 geleitet, von dem aus er über die Kühlerrücklauf 28 und die Verbindungsleitung 30 zur Wasserpumpe 24 gelangt und wieder durch den Motor 10 befördert wird. Ein Ausgleichsbehälter 31 mit Überdruckventil verhindert einen zu hohen Druckanstieg.

    [0022] In den Heizkreislauf 14 ist anschließend an den Motor 10 ein Latentwärmespeicher 40 einbezogen, dessen vom Wärmeträger umspülte Kammern ein korrosives Material enthalten. Der Wärmespeicher 40 ist über den Heizungsvorlauf 42 mit einem Heizungswärmetauscher 44 verbunden, dem ein Heizungsgebläse 46 zugeordnet ist, das über eine Heizungsverstellung 48 den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend einstellbar ist. Vom Heizungswärmetauscher 44 führt ein Heizungsrücklauf 49 zur Verbindungsleitung 30 und von dieser über die Wasserpumpe 24 zurück zum Motor 10.

    [0023] Zwischen dem Motor 10 und dem Dreiwegeventil 22 sind dem Heiz- und Kühlkreislauf 15 ein Drucksensor 50 und ein Temperatursensor 52 zugeordnet, die in Abhängigkeit von dem im Heiz- und Kühlkreislauf 15 herrschenden Druck und der Temperatur des Wärmeträgers ein Signal an eine gegebenenfalls mit einer Alarmein richtung verehene Anzeigeeinheit 54 im nicht gezeigten Armaturenbrett des Fahrzeugs abgeben.

    [0024] Die Anordnung der beiden Sensoren 50 und 52 in der Nähe des thermotstgesteuerten Dreiwegeventils 22 ist deshalb gewählt, weil sich üblicherweise der Temperatursensor in der Nähe des Thermostaten befindet.

    [0025] Da der Druck im ganzen geschlossenen System stets gleich ist, kann auch ein anderer Platz für den Drucksensor 50 gewählt werden, beispielsweise im Ausgleichsbehälter 31, wo er besonders vor Verschmutzung geschützt ist.

    [0026] Im Wärmespeicher 40 sind wenige Gramm eines Opfermaterials 56 angeordnet, wobei es sich beispielsweise um einen Draht aus Aluminium oder Kupfer mit etwa 1 Gramm Masse handeln kann.

    [0027] Bei Leckage des Speichermaterials in den Heiz- und Kühlkreislauf 15 entsteht an korrosionsempfindlichen Materialien Korrosion, diese führt zur Bildung von gasförmigem Wasserstoff. Da das System hermetisch verschlossen ist, verursacht die Wasserstoffbildung einen Druckanstieg innerhalb des Systems, der am Drucksensor 50 gemessen werden kann. Der Meßwert wird an der Anzeigeeinheit 54 angezeigt, wobei die Anordnung zur Vermeidung von Fehlanzeigen vorzugsweise so getroffen ist, daß eine Anzeige, vorzugsweise durch ein optisches und/oder akustisches Alarmsignal nur erfolgt, wenn ein vorgegebenen Schwellendruck erreicht oder überschritten wird.

    [0028] Da sich im Bereich des Wärmespeichers 40 das Opfermaterial 56 befindet, wird dieses als erstes angegriffen und erhöht somit den Druck im System, bevor sich das korrosive Speichermaterial im Heiz- und Kühlkreislauf weiter ausbreiten kann. Wenn die Anzeigeeinheit 54 auf das Erreichen bzw. Überschreiten des Schwellendruckes anspricht, kann über eine Leitung 58 ein Steuersignal an ein Ventil 60 im Heiz- und Kühlkreislauf 15 abgegeben werden, um dieses Ventil 60 zu schließen und dadurch die Verbreitung des korrosiven Materials in den Heiz- und Kühlkreislauf zu verhindern.

    [0029] Um die der Korrosion ausgesetzte Stelle näher zu lokalisieren, kann ein zu überprüfendes System, insbesondere ein größeres oder relativ komplexes System in eine Anzahl voneinander abgeschotteter Bereiche unterteilt werden, wobei jedem dieser Bereiche ein Druckfühler zugeordnet ist. Bei Rohrleitungssystemen erfolgt die Abschottung vorzugsweise durch Absperrventile. Zu einer derartigen analytischen Überprüfung muß ein solches System in der Regel stillgelegt werden, weil durch die Abschottung der Betriebskreislauf unterbrochen wird.

    [0030] Um an offenen Systemen eine Korrosionsprüfung durchzuführen, können diese für die Dauer der Prüfung hermetisch abgeschlossen werden.


    Ansprüche

    1. Verfahren zur Korrosionsüberwachung in einem geschlossenen, insbesondere flüssigkeitsgefüllten Raum, insbesondere in einem einen Wärmespeicher umfassenden Heiz- und Kühlkreislauf eines Kraftfahrzeugs, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck im geschlossenen Raum gemessen wird und beim Überschreiten eines Schwellendruckes ein Korrosionsvorgang angezeigt wird.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1 zur Korrosionsüberwachung in einem flüssigkeitsgefüllten Raum, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwellendruck oberhalb des im zulässigen Betriebsbereich auftretenden Dampfdrucks liegt, jedoch unterhalb des Öffnungsdrucks eines gegebenenfalls vorhandenen Überdruckventils.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1 zur Korrosionsüberwachung in einem flüssigkeitsgefüllten Raum, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Druck die Temperatur der Flüssigkeit gemessen wird und die Anzeige eines Korrosionsvorgangs unterdrückt wird, wenn die Flüssigkeitstemperatur den Siedepunkt ereicht oder überschreitet.
     
    4. Verfahren nach Anspruch 2 zur Korrosionsüberwachung in einem einen Wärmespeicher umfassenden Heiz- und Kühlkreislauf eines Kraftfahrzeugs, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwellendruck bei 3 bar absolut liegt.
     
    5. Verfahren nach Anspruch 3 zur Korrosionsüberwachung in einem einen Wärmespeicher umfassenden Heiz- und Kühlkreislauf eines Kraftfahrzeugs, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwellendruck bei 1,5 bar absolut liegt und die Anzeige eines Korrosionsvorgangs ab einer oberen Grenztemperatur von 90°C unterdrückt wird.
     
    6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Druck die Temperatur gemessen und der Schwellendruck temperaturabhängig derart verändert wird, daß er jeweils mit vorgegebenem Abstand oberhalb des der gemessenen Temperatur bei störungsfreiem Betrieb zugeordneten Drucks liegt.
     
    7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6 zur Korrosionsüberwachung in einem einen Wärmespeicher umfassenden Heiz- und Kühlkreislauf eines Kraftfahrzeugs, dadurch gekennzeichnet, daß beim Überschreiten des Schwellendrucks im Heizkreislauf ein Ventil geschlossen wird.
     
    8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der geschlossene Raum durch während der Dauer der Korrosionsprüfung erfolgendes Schließen eines offenen Raums erzeugt wird.
     
    9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur analysierenden Korrosionsüberwachung insbesondere großer Systeme, dadurch gekennzeichnet, daß das System durch Abschottung in eine Anzahl von jeweils mit einem Drucksensor versehene, geschlossene Räume unterteilt und der Druck in jedem dieser Räume gemessen wird.
     
    10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in unmittelbarer Nähe eines abzusichernden, möglichen Austrittsbereichs korrosiver Materialien wenige Gramm von Aluminium oder Kupfer im Raum deponiert werden.
     
    11. Verfahren nach Anspruch 10 zur Korrosionsüberwachung in einem mit mindestens einem Wärmespeicher versehenen Heiz- und Kühlkreislauf für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß das leicht korrodierende Material im Speicher angeordnet wird.
     
    12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum durch Abschottungen in eine Anzahl einzelner, geschlossener Räume unterteilbar ist, deren jedem ein Drucksensor zugeordnet wird.
     


    Claims

    1. A method for corrosion monitoring in a closed, in particular liquid containing space, in particular in a heating and cooling circuit of an automotive vehicle containing a heat storage, characterized in that the pressure in the closed space is sensed and the occurence of corrosion is indicated when the pressure exceeds a threshold pressure.
     
    2. A method according to claim 1 for corrosion monitoring in a liquid containing space, characterized in that the threshold pressure is above the vapor pressures occuring within the admissible operative range, however below the opening pressure of a pressure check valve if present.
     
    3. A method according to claim 1 for corrosion monitoring in a liquid containing space, characterized in that the temperature of the liquid additional to the pressure is sensed and the indication of the occurence of corrosion is suppressed when the liquid temperature reaches or exceeds the boiling point.
     
    4. A method according to claim 2 for corrosion monitoring in a heating and cooling circuit of an automotive vehicle including a heat storage, characterized in that the threshold pressure is about 3 bar absolute value.
     
    5. A method according to claim 3 for corrosion monitoring in a heating and cooling circuit of an automotive vehicle containing a heat storage, characterized in that the threshold pressure is about 1.5 bar absolute value and the indication of the occurence of corrosion is suppressed above an upper limit temperature of 90° C.
     
    6. A method according to claim 1, characterized in that the temperature additional to the pressure is sensed and the threshold pressure is varied in response to temperature such that it will remain at a predetermined value above the pressure associated with the sensed temperature during trouble-free operation.
     
    7. A method according to any of claims 1 to 6 for corrosion monitoring in a heating and cooling circuit of an automotive vehicle containing a heat storage, characterized in that a valve is closed when the pressure in the heating circuit exceeds the threshold pressure.
     
    8. A method according to any of the preceding claims, characterized in that said closed space is obtained by closing an open space during the corrosion monitoring.
     
    9. A method according to any of the preceding claims for an analyzing corrosion monitoring of in particular large systems, characterized in that the system is divided by separations into a plurality of closed compartments each provided with a pressure sensor and the pressure is sensed in each of these compartments.
     
    10. A method according to any of the preceding claims, characterized in that a few grams of aluminium or copper are deposited in the space immediately adjacent an area where corrosive materials may escape.
     
    11. A method according to claim 10 for corrosion monitoring in a heating and cooling circuit for automotive vehicles containing at least one heat storage characterized in that the highly corrosive material is disposed within the storage.
     
    12. A method according to any of claims 1 to 9, characterized in that the space is adapted to be divided by separations into a plurality of individual closed compartments each having a pressure sensor associated therewith.
     


    Revendications

    1. Procédé de surveillance de la corrosion dans un espace clos, en particulier rempli d'un fluide, plus particulièrement dans un circuit de chauffage et de refroidissement d'un véhicule à moteur comprenant un accumulateur de chaleur, caractérisé en ce que l'on mesure la pression dans l'espace clos et en ce qu'un processus de corrosion est signalé lorsqu'une pression seuil est dépassée.
     
    2. Procédé selon la revendication 1, pour surveiller la corrosion dans un espace rempli d'un fluide, caractérisé en ce que la pression seuil est supérieure à la pression de la vapeur régnant dans la plage de service autorisée, mais est toutefois inférieure à la pression d'ouverture d'une éventuelle soupape de surpression.
     
    3. Procédé selon la revendication 1, pour surveiller la corrosion dans un espace rempli d'un fluide, caractérisé en ce que, outre la pression, on mesure également la température du fluide et en ce que le signal de processus de corrosion n'est pas émis lorsque la température du fluide atteint ou dépasse le point d'ébullition.
     
    4. Procédé selon la revendication 2, pour surveiller la corrosion dans un circuit de chauffage et de refroidissement d'un véhicule à moteur comprenant un accumulateur de chaleur, caractérisé en ce que la pression seuil s'élève à une valeur absolue de 3 bars.
     
    5. Procédé selon la revendication 3, pour surveiller la corrosion dans un circuit de chauffage et de refroidissement d'un véhicule à moteur comprenant un accumulateur de chaleur, caractérisé en ce que la pression seuil s'élève à une valeur absolue de 1,5 bars et en ce que le signal de processus de corrosion n'est pas émis à partir d'une température limite supérieure de 90°C.
     
    6. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, outre la pression, on mesure également la température, et en ce que l'on fait varier la pression seuil en fonction de la température d'une manière à ce que ladite pression soit supérieure, chaque fois avec un écart donné, à la pression correspondant en service normal, à la température mesurée.
     
    7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, pour surveiller la corrosion dans un circuit de chauffage et de refroidissement d'un véhicule à moteur comprenant un accumulateur de chaleur, caractérisé en ce que l'on ferme une soupape lorsque la pression régnant dans le circuit de chauffage dépasse la pression seuil.
     
    8. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'espace clos est obtenu par fermeture d'un espace ouvert pendant la durée de l'essai de corrosion.
     
    9. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, pour surveiller par analyse la corrosion en particulier de grands systèmes, caractérisé en ce que le système est divisé par cloisonnement en une pluralité d'espaces clos, pourvus respectivement d'un capteur de pression, et en ce que l'on mesure la pression dans chacun de ces espaces.
     
    10. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'à proximité d'un éventuel secteur de sortie des substances corrosives nécessitant une protection, on dépose quelques grammes d'aluminium ou de cuivre dans l'espace clos.
     
    11. Procédé selon la revendication 10, pour surveiller la corrosion dans un circuit de chauffage et de refroidissement pour véhicules à moteur pourvu d'au moins un accumulateur de chaleur, caractérisé en ce que le matériau se corrodant facilement est situé dans l'accumulateur.
     
    12. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la cavité peut être subdivisée par des cloisonnements en une pluralité d'espaces clos distincts, à chacun desquels est associé un capteur de pression.
     




    Zeichnung