(19)
(11) EP 0 554 481 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
03.05.1995  Patentblatt  1995/18

(21) Anmeldenummer: 92101846.1

(22) Anmeldetag:  05.02.1992
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6: F24F 9/00, F24F 13/075

(54)

Luftschleieranlage

Counter-air current installation

Installation de courant d'air


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL PT SE

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
11.08.1993  Patentblatt  1993/32

(73) Patentinhaber: GESELLSCHAFT FÜR LUFTSCHLEIERANLAGEN mbH
D-73779 Deizisau (DE)

(72) Erfinder:
  • Stegmaier, Gert W.
    W-7320 Göppingen (DE)

(74) Vertreter: Dziewior, Joachim, Dipl.-Phys. Dr. et al
Patentanwälte Dr. Hermann Fay Dr. Joachim Dziewior Postfach 1767
89007 Ulm
89007 Ulm (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 362 958
DE-U- 9 010 016
DE-C- 1 154 252
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Luftschleieranlage zur Erzeugung eines der Abschirmung von mit einer Öffnung versehenen Räumen dienenden Luftstroms, insbesondere zur Erzeugung eines Luftvorhangs, bestehend aus einem vorzugsweise am Rand der abzuschirmenden Öffnung anzubringenden Gehäuse mit einer Luftansaug- und einer Luftaustrittsöffnung, wobei die sich im wesentlichen über die gesamte Gehäuselänge erstreckende Luftaustrittsöffnung mit wenigstens einer in Längsrichtung verlaufenden Luftlenklamelle versehen ist, durch die der austretende Luftstrom in einer zur Öffnung im wesentlichen parallelen Ebene einstellbar geführt ist, ferner mit einer im Inneren des Gehäuses angeordneten Gebläseeinrichtung und einer im Strömungsbereich der Luft vorgesehenen Heiz- und/oder Kühleinrichtung die Lamellen oder dergl. und zwischen den Lamellen gebildete Luftdurchtrittsöffnungen aufweist, und der in Strömungsrichtung der Luft eine Filtereinrichtung vorgeschaltet ist.

    [0002] Eine derartige Luftschleieranlage, die insbesondere Anwendung im Bereich von Türen bei Geschäften, Kaufhäusern und dergl. findet, die unabhängig von der Außentemperatur ständig geöffnet sein sollen, um einen ungehinderten Zutritt der Kunden zu ermöglichen, ist aus der EP 0 362 958 A1 bekannt, bei der an der Luftaustrittsöffnung mehrere Luftlenklamellen nebeneinander und parallel zueinander so angeordnet sind, daß Turbulenzen im Luftstrom zumindest vermieden oder vermindert werden.

    [0003] Zur Vermeidung von Energieverlusten im Winter sowie zur Unterstützung der Klimaanlage im Sommer müssen solche Luftschleieranlagen einen möglichst geschlossenen Luftschleier erzeugen, der sich über den gesamten Öffnungsquerschnitt der Tür erstreckt.

    [0004] Ähnliche Anwendungsfälle treten beispielsweise auch im Bereich von Industrietoren auf, die wegen der ständigen Passage von Fahrzeugen, Gabelstaplern und dergl. ebenfalls ständig offen gehalten werden müssen.

    [0005] Die Luftschleieranlagen werden üblicherweise oberhalb der Türöffnung angebracht, wobei der Luftschleier sich einerseits vollständig vom linken bis zum rechten Rand der Türöffnung erstrecken und andererseits bis zum Boden reichen muß.

    [0006] In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, daß insbesondere an den seitlichen Rändern Strömungsverhältnisse auftreten, die dort zu keiner vollständigen Abschleierung führen, so daß über diesen Bereich nicht nur Wärmeverluste, sondern darüber hinaus lästige Zuglufterscheinungen auftreten. Beeinflußt werden diese Effekte darüber hinaus durch die Strömungsgeschwindigkeit der Luft, so daß durch regelmäßige Wartung und Austausch der im allgemeinen nicht ohne weiteres zugänglichen Filtereinrichtung für einen weitgehend gleich bleibenden Luftdurchsatz gesorgt werden muß.

    [0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Luftschleieranlage der eingangs genannten Art so auszubilden, daß auch im seitlichen Randbereich der Öffnungen eine ausreichende Abschirmung durch den Luftstrom erreicht wird, wobei zur Aufrechterhaltung gleichmäßiger Luftströmungsverhältnisse eine schnelle und regelmäßige Wartung und Reinigung der Filtereinrichtung möglich sein soll.

    [0008] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Filtereinrichtung von einem in der Luftansaugöffnung angeordneten Ansauggitter gebildet ist, dessen Luftdurchtrittsöffnungen zur Zurückhaltung von Verunreinigungen in Form von Staubpartikeln und dergl. eine geringere lichte Breite als die der Heiz-/Kühleinrichtung aufweisen, und daß an den beiden Enden der Luftaustrittsöffnung jeweils wenigstens eine Seitenlamelle vorgesehen ist, die quer zur Luftlenklamelle ausgerichtet ist und mit ihrem freien Ende schräg zu dem angrenzenden, in Richtung des Luftstroms verlaufenden Rand der Öffnung hinweist.

    [0009] Der durch die Erfindung erreichte Vorteil besteht zunächst darin, daß die durch die Filtereinrichtung zurückgehaltenen Verunreinigungen in Form von Staubpartikeln und dergl. sich an der Außenseite des Ansauggitters absetzen, von wo sie ohne jegliche Montage bzw. Demontage des Gehäuses selbst von Laien z.B. durch Absaugen entfernt werden können. Auf diese Weise ist eine häufige und regelmäßige Reinigung der durch das Ansauggitter gebildeten Filtereinrichtung möglich, so daß Änderungen im Strömungsprofil des Luftschleiers durch Verringerung des Luftdurchsatzes weitgehend ausgeschlossen sind.

    [0010] Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß der Strömungsanteil im Randbereich des Luftschleiers durch die Seitenlamellen erhöht wird, wodurch eine größere seitliche Abschirmung und durch Wirkung des Coanda-Effektes ein geschlossener Luftschleier auch im Randbereich erzielt wird.

    [0011] In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist das Ansauggitter von einem mit in regelmäßigem Raster angeordneten Bohrungen versehenen Blech gebildet, das die Luftansaugöffnung randseitig dicht abschließt. Der Abstand der Bohrungen voneinander sollte hierbei möglichst gering sein und wird letztlich allein durch die geforderte Stabilität des Ansauggitters bestimmt. Die Bohrungen können dabei eine runde oder regelmäßig vieleckige Randkontur aufweisen.

    [0012] Weiter ist in zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß das Ansauggitter an seinen Längsrändern mit abgekanteten Anschlußlaschen versehen ist, die unter Spannung in Nuttaschen von eine selbsttragende Rahmenkonstruktion für das Gehäuse bildenden Profilleisten greifen. Hierdurch läßt sich die erfindungsgemäße Lösung auch bei solchen Luftschleieranlagen einsetzen, bei denen durch eine kombinierte selbsttragende Rahmenkonstruktion eine Anpassung der Gerätelänge an beliebige Türbreiten vorgesehen ist.

    [0013] Die Seitenlamelle kann vorteilhafterweise mit einer sich bis zu ihrem freien Ende erstreckenden Aussparung versehen sein, die die Luftlenklamelle in sich aufnimmt und einen beidseitigen Begrenzungsanschlag für die Luftlenklamelle bildet.

    [0014] Um eine individuelle Anpassung der Luftströmung im Randbereich zu ermöglichen, kann weiter vorgesehen sein, daß die Seitenlamelle um eine zur Ebene der Luftlenklamelle im wesentlichen senkrechte Achse schwenkbar ist. Zusätzlich kann die Seitenlamelle auch noch um eine zur Ausströmrichtung der Luft parallele Achse schwenkbar sein, so daß eine sehr weitgehende Beeinflussung der Strömungsverhältnisse im Randbereich des Luftschleiers vorgenommen werden kann.

    [0015] Schließlich besteht auch die Möglichkeit, daß die Seitenlamelle fest an der Luftlenklamelle angeschlossen ist.

    [0016] Im folgenden wird die Erfindung an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert; es zeigen:
    Fig. 1
    eine perspektivische Darstellung der Luftschleieranlage, teilweise geöffnet,
    Fig. 2
    eine Detaildarstellung des Gegenstands nach Fig. 1 in nur teilweiser Wiedergabe,
    Fig. 3
    eine schematische Darstellung der als Ansauggitter ausgebildeten Filtereinrichtung als Ausschnitt.


    [0017] Die in der Zeichnung dargestellte Luftschleieranlage dient zur Erzeugung eines Luftstroms, durch den eine Abschirmung von Gebäudeöffnungen, also Türen, Toren, Durchreichen und dergl. vorgenommen werden soll. Die Luftschleieranlage besteht im einzelnen aus einem vorzugsweise am Rand der abzuschirmenden, in der Zeichnung nicht dargestellten Öffnung anzubringenden Gehäuse 1 mit einer Luftansaugöffnung 2 sowie einer Luftaustrittsöffnung 3. Die Luftaustrittsöffnung 3 erstreckt sich dabei im wesentlichen über die gesamte Gehäuselänge und ist mit einer in Längsrichtung verlaufenden Luftlenklamelle 4 versehen. Durch diese Luftlenklamelle 4 wird der durch die Luftaustrittsöffnung 3 austretende Luftstrom in einer zur Öffnung im wesentlichen parallelen Ebene einstellbar geführt.

    [0018] Ferner ist im Inneren des Gehäuses 1 eine Gebläseeinrichtung 5 und eine im Strömungsbereich der Luft vorgesehene Heiz- und/oder Kühleinrichtung 6 angeordnet, der in Strömungsrichtung der Luft eine Filtereinrichtung 7 vorgeschaltet sind. Die Gebläseeinrichtung 5 ist von einem Radiallüfter gebildet, der die axial angesaugte Luft radial in einen Ausgleichskanal 8 fördert, in den die Luftaustrittsöffnung 3 mündet. Die Filtereinrichtung 7 ist von einem in der Luftansaugöffnung angeordneten Ansauggitter 9 gebildet, dessen Luftdurchtrittsöffnungen 10 eine geringere lichte Breite als die der Heiz-/Kühleinrichtung aufweisen. Hierdurch wird unter Verzicht auf spezielle Filterelemente eine Verschmutzung der in der Regel mit in der Zeichnung nur angedeuteten Lamellen 11 zur Wärmeübertragung ausgestatteten Heiz-/Kühleinrichtung 6 vermieden, da die Schmutzteilchen an der Außenseite des Gehäuses 1 am Ansauggitter 9 abgefangen werden. Hierdurch ist weiter eine häufige, einfache und schnelle Reinigung dieser Filtereinrichtung möglich, da die sich an der Außenseite ansammelnden Schmutzpartikel beispielsweise mit Hilfe eines Staubsaugers entfernt werden können.

    [0019] An den beiden Enden der Luftaustrittsöffnung 3 ist jeweils eine Seitenlamelle 13 vorgesehen, die quer zur Luftlenklamelle 4 ausgerichtet ist und mit ihrem freien Ende 13.1 schräg zu dem angrenzenden, in Richtung des Luftstroms verlaufenden Rand der Öffnung hinweist.

    [0020] Das Ansauggitter 9 ist gemäß Fig. 3 von einem mit in regelmäßigem Raster angeordneten, die Luftdurchtrittsöffnungen 10 bildenden Bohrungen versehenen Blech gebildet, das die Luftansaugöffnung 2 randseitig dicht abschließt, wobei entgegen der vereinfachten Darstellung in Fig. 3 in der Regel die gesamte Blechfläche mit Bohrungen versehen ist. In dem Ausführungsbeispiel weisen die Bohrungen eine runde Randkontur auf, ebenso können die Bohrungen jedoch eine regelmäßig vieleckige, insbesondere sechseckige Gestalt besitzen.

    [0021] Das Ansauggitter 9 ist an seinen Längsrändern mit abgekanteten Anschlußlaschen 9.1 versehen, die unter Spannung in Nuttaschen 12.1 von Profilleisten 12 greifen, die eine selbsttragende Rahmenkonstruktion für das Gehäuse 1 bilden. Dadurch läßt sich das Ansauggitter 9 ohne weiteres durch einfaches Ablängen auch an solchen Gehäusekonstruktionen einsetzen, die durch einfache Baukastenbauweise unter Verwendung von Rahmenprofilen an beliebige Türbreiten anpaßbar sind.

    [0022] Die Seitenlamelle 13 ist mit einer sich bis zu ihrem freien Ende erstreckenden Aussparung 14 versehen, die die Luftlenklamelle 4 in sich aufnimmt und einen beidseitigen Begrenzungsanschlag für die Luftlenklamelle 4 bildet.

    [0023] Die Seitenlamelle 13 kann in in der Zeichnung nicht näher dargestellter Weise um eine zur Ebene der Luftlenklamelle im wesentlichen senkrechte Achse schwenkbar sein, um hierdurch eine Anpassung der Strömungsverhältnisse an die speziellen Eigenschaften des Gebäudes bzw. der Öffnung zu ermöglichen. Zusätzlich kann hierfür die Seitenlamelle 13 noch um eine zur Ausströmrichtung der Luft parallele Achse schwenkbar sein. Schließlich besteht auch die Möglichkeit, daß die Seitenlamelle 13 fest an der Luftlenklamelle angeschlossen ist.

    [0024] Das Gehäuse ist stirnseitig durch ein abgenommen dargestelltes Deckblech 15 sowie eine Abdeckkappe 16 geschlossen. Die übrigen Wandteile 17 des Gehäuses 1 sind durch in die Rahmenprofile eingesteckte Formbleche gebildet.

    [0025] Schließlich ist in Fig. 1 mit 18 noch eine der Steuerung und Regelung dienende elektrische Baugruppe bezeichnet.


    Ansprüche

    1. Luftschleieranlage zur Erzeugung eines der Abschirmung von mit einer Öffnung versehenen Räumen dienenden Luftstroms, insbesondere zur Erzeugung eines Luftvorhangs, bestehend aus einem vorzugsweise am Rand der abzuschirmenden Öffnung anzubringenden Gehäuse (1) mit einer Luftansaug- (2) und einer Luftaustrittsöffnung (3), wobei die sich im wesentlichen über die gesamte Gehäuselänge erstreckende Luftaustrittsöffnung (3) mit wenigstens einer in Längsrichtung verlaufenden Luftlenklamelle (4) versehen ist, durch die der austretende Luftstrom in einer zur Öffnung im wesentlichen parallelen Ebene einstellbar geführt ist, ferner mit einer im Inneren des Gehäuses (1) angeordneten Gebläseeinrichtung (5) und einer im Strömungsbereich der Luft vorgesehenen Heiz- und/oder Kühleinrichtung (6), die Lamellen (11) oder dergl. und zwischen den Lamellen (11) gebildete Luftdurchtrittsöffnungen aufweist, und der in Strömungsrichtung der Luft eine Filtereinrichtung vorgeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Filtereinrichtung (7) von einem in der Luftansaugöffnung (2) angeordneten Ansauggitter (9) gebildet ist, dessen Luftdurchtrittsöffnungen (10) zur Zurückhaltung von Verunreinigungen in Form von Staubpartikeln und dergl. eine geringere lichte Breite als die der Heiz-/Kühleinrichtung (6) aufweisen, und daß an den beiden Enden der Luftaustrittsöffnung (3) jeweils wenigstens eine Seitenlamelle (13) vorgesehen ist, die quer zur Luftlenklamelle (4) ausgerichtet ist und mit ihrem freien Ende (13.1) schräg zu dem angrenzenden, in Richtung des Luftstroms verlaufenden Rand der Öffnung hinweist.
     
    2. Luftschleieranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ansauggitter (9) von einem mit in regelmäßigem Raster angeordneten Bohrungen versehenen Blech gebildet ist, das die Luftansaugöffnung (2) randseitig dicht abschließt.
     
    3. Luftschleieranlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen eine runde oder regelmäßig vieleckige Randkontur aufweisen.
     
    4. Luftschleieranlage nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ansauggitter (9) an seinen Längsrändern mit abgekanteten Anschlußlaschen (9.1) versehen ist, die unter Spannung in Nuttaschen (12.1) von eine selbsttragende Rahmenkonstruktion für das Gehäuse (1) bildenden Profilleisten (12) greifen.
     
    5. Luftschleieranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenlamelle (13) mit einer sich bis zum ihrem freien Ende (13.1) erstreckenden Aussparung (14) versehen ist, die die Luftlenklamelle (4) in sich aufnimmt und einen beidseitigen Begrenzungsanschlag für die Luftlenklamelle (4) bildet.
     
    6. Luftschleieranlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenlamelle (13) um eine zur Ebene der Luftlenklamelle (4) im wesentlichen senkrechte Achse schwenkbar ist.
     
    7. Luftschleieranlage nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenlamelle (13) um eine zur Ausströmrichtung der Luft parallele Achse schwenkbar ist.
     
    8. Luftschleieranlage nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenlamelle (13) fest an der Luftlenklamelle (4) angeschlossen ist.
     


    Claims

    1. An air screening installation for producing an air flow which serves to screen off spaces provided with an opening, in particular for producing an air curtain, comprising a housing (1) which is preferably to be mounted at the edge of the opening to be screened off and which has an air suction intake opening (2) and an air discharge opening (3), wherein the air discharge opening (3) which extends substantially over the entire length of the housing is provided with at least one air guide plate (4) which extends in the longitudinal direction and by which the issuing air flow is guided adjustably in a plane substantially parallel to the opening, further comprising a fan device (5) arranged in the interior of the housing (1), and a heating and/or cooling device (6) which is provided in the flow region of the air and which has plates (11) or the like and air passage openings formed between the plates (11) and upstream of which, in the direction of flow of the air, is disposed a filter device, characterised in that the filter device (7) is formed by a suction intake grid (9) which is arranged in the air suction intake opening (2) and whose air passage openings (10), for retaining impurities in the form of dust particles and the like, are of a smaller inside width than that of the heating/cooling device (6), and that provided at each of the two ends of the air discharge opening (3) is at least one respective side plate (13) which is oriented transversely to the air guide plate (4) and which with its free end (13.1) points inclinedly to the adjoining edge of the opening, which edge extends in the direction of the air flow.
     
    2. An air screening installation according to claim 1 characterised in that the suction intake grid (9) is formed by a plate which is provided with bores arranged in a regular pattern and which sealingly closes off the air suction intake opening (2) at the edges.
     
    3. An air screening installation according to claim 2 characterised in that the bores are of a round or regularly polygonal edge contour.
     
    4. An air screening installation according to claim 2 or claim 3 characterised in that the suction intake grid (9) is provided at its longitudinal edges with angled connecting bar portions (9.1) which engage under stress into groove pockets (12.1) of shaped strip portions (12) forming a self-supporting frame structure for the housing (1).
     
    5. An air screening installation according to one of claims 1 to 4 characterised in that the side plate (13) is provided with an opening (14) which extends to the free end (13.1) of the side plate and which accommodates the air guide plate (4) in it and forms a limiting abutment at both sides for the air guide plate (4).
     
    6. An air screening installation according to claim 5 characterised in that the side plate (13) is pivotable about an axis which is substantially perpendicular to the plane of the air guide plate (4).
     
    7. An air screening installation according to claim 5 or claim 6 characterised in that the side plate (13) is pivotable about an axis which is parallel to the air discharge flow direction.
     
    8. An air screening installation according to claim 5 or claim 6 characterised in that the side plate (13) is fixedly connected to the air guide plate (4).
     


    Revendications

    1. Installation pour la production d'un courant d'air destiné à protéger des locaux munis d'une ouverture, notamment pour la production d'un rideau d'air, comportant un bâti (1) à installer de préférence au bord de l'ouverture devant être protégée et comprenant une ouverture d'aspiration d'air (2) et une ouverture de sortie d'air (3), l'ouverture de sortie d'air (3) qui s'étend essentiellement sur toute la longueur du bâti étant pourvue d'au moins une lamelle de direction d'air (4) placée dans le sens longitudinal, à travers laquelle le courant d'air sortant est dirigé dans un plan essentiellement parallèle à l'ouverture, comprenant d'autre part un dispositif de ventilation (5) disposé à l'intérieur du bâti (1) et un dispositif de chauffage et/ou de refroidissement (6) placé dans la zone de courant d'air et comportant des lamelles (11) ou équivalent et des orifices de passage d'air formées entre les lamelles (11), et en amont de laquelle est monté dans le sens du courant d'air un dispositif de filtration, caractérisée en ce que le dispositif de filtration (7) est constitué d'une grille d'aspiration (9) disposée dans l'ouverture d'aspiration d'air (2), dont les orifices de passage d'air (10) ont une largeur intérieure inférieure à celle du dispositif de chauffage/refroidissement (6) afin de retenir des impuretés sous forme de particules de poussière ou équivalent, et en ce que chacune des deux extrémités de l'ouverture de sortie d'air (3) comporte au moins une lamelle latérale (13) qui est placée perpendiculairement à la lamelle de direction d'air (4) et dont l'extrémité libre (13.1) est inclinée et dirigée vers le bord de l'ouverture adjacent dans le sens du courant d'air.
     
    2. Installation de courant d'air selon la revendication 1, caractérisée en ce que la grille d'aspiration (9) est constituée d'une tôle comportant des perçages disposés dans un quadrillage régulier, qui recouvre hermétiquement le bord de l'ouverture d'aspiration d'air (2).
     
    3. Installation de courant d'air selon la revendication 2, caractérisée en ce que le contour des perçages est rond ou en forme de polygone régulier.
     
    4. Installation de courant d'air selon la revendication 2 ou 3, caractérisée en ce que la grille d'aspiration (9) est pourvue sur ses bords longitudinaux de languettes de raccordement (9.1) pliées qui sous tension s'engrènent dans des poches à rainure (12.1) de barres profilées (12) qui forment un cadre autoporteur pour le bâti (1).
     
    5. Installation de courant d'air selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la lamelle latérale (13) comporte un évidement (14) s'étendant jusqu'à son extrémité libre, dans lequel se loge la lamelle de direction d'air (4) et qui forme une butée d'arrêt bilatérale pour la lamelle de direction d'air (4).
     
    6. Installation de courant d'air selon la revendication 5, caractérisée en ce que la lamelle latérale (13) pivote autour d'un axe essentiellement vertical par rapport au plan de la lamelle de direction d'air (4).
     
    7. Installation de courant d'air selon la revendication 5 ou 6, caractérisée en ce que la lamelle latérale (13) pivote autour d'un axe parallèle par rapport au sens d'évacuation d'air.
     
    8. Installation de courant d'air selon la revendication 5 ou 6, caractérisée en ce que la lamelle latérale (13) est solidaire de la lamelle de direction d'air (4).
     




    Zeichnung