(19)
(11) EP 0 454 988 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
31.05.1995  Patentblatt  1995/22

(21) Anmeldenummer: 91104491.5

(22) Anmeldetag:  22.03.1991
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6E06B 3/66

(54)

Farbig beschichtetes Abstandhalterrohr für Isolierverglasungen sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung

Spacer tube for insulating glazing provided with a coloured covering, its fabrication method and apparatus

Profilé creux écarteur pour vitrage isolant pourvu d'un recouvrement coloré et son procédé et dispositif de fabrication


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 04.05.1990 DE 4014376 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
06.11.1991  Patentblatt  1991/45

(73) Patentinhaber: Helmut Lingemann GmbH & Co.
D-42111 Wuppertal (DE)

(72) Erfinder:
  • Lingemann, Horst
    W-5600 Wuppertal 1 (DE)

(74) Vertreter: Patentanwälte Dr. Solf & Zapf 
Postfach 13 01 13
42028 Wuppertal
42028 Wuppertal (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 223 511
DE-A- 3 400 891
DE-U- 8 809 327
DE-A- 3 203 808
DE-A- 3 601 504
US-A- 4 015 394
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein farbig beschichtetes Abstandhalterrohr für Isolierverglasungen sowie ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von derartigen Abstandhalterrohren.

    [0002] Abstandhalterrohre aus Metall, z.B. Aluminium, werden zu einem Abstandhalterrahmen gebogen oder mit Eckverbindern zusammengesetzt und in einer Isolierverglasung zwischen zwei Glasscheiben abstandhaltend angeordnet. Die Rohre sind mit Trockenmittel gefüllt, wobei die zum Innenraum der Isolierverglasung weisende Wandung gasdurchlässig gelocht oder perforiert oder dergleichen ist, wobei das Trockenmittel nicht aus den Rohren austreten, gleichwohl aber mit der Innenraumatmosphäre der Isolierverglasung wirksam in Verbindung steht. Aus Abstandhalterrohren können aber auch Innenraum-Sprossen für z.B. Kassettenfenster mit Isolierverglasung mit durchgehenden Glasscheiben gefertigt werden. Die Sprossen sind in der Regel nicht mit Trockenmittel gefüllt, weisen aber aus optischen Gründen die gleichen Lochungen bzw. Perforationen oder die gleichen Öffnungen auf, wie die Abstandhalterrahmenstege im Bereich des Fensterrahmens.

    [0003] Fensterrahmen, insbesondere aus Metall, sind häufig farbig ausgeführt. Dabei stört bei Isolierverglasungen optisch die glänzende oder mattglänzende Erscheinung der Abstandhalterrahmenstege oder der Sprossen. Aus diesem Grund gibt bereits Abstandhalterrohre und Sprossen, die an der die Gasöffnungen bzw. Öffungen aufweisenden Innenwandung mit Farbe beschichtet sind.

    [0004] Ein solches mit Farbe beschichtetes Abstandhalterrohr der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art sowie ein Verfahren zur Herstellung eines Abstandhalterrohres der im Oberbegriff des Anspruchs 5 angegebenen Art und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Herstellung eines Abstandhalters der im Oberbegriff des Anspruchs 13 angegebenen Art sind aus der DE-A-34 00 891 bekannt. Das bekannte Abstandhalterrohr weist einen Farbauftrag in Gestalt einer Farb- und/oder Eloxalschicht der in der Isolierverglasung sichtbaren Innenwandung des Abstandhalterrohres auf. In dieser sichtbaren Innenwandung des Abstandhalterrohres verläuft ein Längsschlitz, der im Rohrinneren eine Schweißnaht aufweist. Außerdem sind dort längs des Längsschlitzes Gasaustauschöffnungen eingebracht. Beim Spritzen dringt Farbe in die Gasaustauschöffnungen ein und setzt diese zu, so daß der Gasaustausch zwischen dem Trockenmittel und der Innenraumatmosphäre beeinträchtigt werden kann, abgesehen davon, daß das Spritzen eine inhomogene, relativ dicke Farbschicht ergibt.

    [0005] In der DE 36 01 504 A1 ist ein Verfahren zur Herstellung eines Hohlprofils beschrieben, das als Abstandshalter für eine Isolierverglasung dient. Ein Band aus Stahl wird hierbei zu einem Hohlprofil mit längs verlaufender Stoßkante gebogen, entlang der das Hohlprofil verschweißt wird. Es wurde vorgeschlagen, das Hohlprofil mit einer Linie von punktuellen Durchbrechungen zu versehen, insbesondere diese Linie von punktuellen Durchbrechungen und die Schweißung der Stoßkante jeweils an einer anderen Seite des Profils anzuordnen.

    [0006] In dem DE 88 09 327 U1 ist eine weiteres Hohlprofil für mehrfach verglaste Fenster offenbart, das im wesentlichen kastenförmig ausgebildet ist und in der zwischen der Verglasung sichtbaren Innenwand des Hohlprofils seitlich jeweils vorstehende Stegabschnitte hat, an denen Durchbrechungen zum Innenraum des Hohlprofils ausgebildet sind. Zwischen den Stegabschnitten ist eine farbige Kunststoffolie aufgeklebt, so daß der Farbauftrag nicht im Bereich der Durchbrechungen liegt.

    [0007] Aufgabe der Erfindung ist, auf preiswerte und schnelle Weise Abstandhalterrohre und Sprossen mit homogener und dünn beschichteter Farboberfläche zu schaffen, bei denen die Gasöffnungen nicht mit Farbe zugesetzt sind. Außerdem soll durch die Erfindung ein preiswert und schnell durchführbares Verfahren zur Herstellung des in Rede stehenden Abstandhalterrohres geschaffen werden. Schließlich soll durch die Erfindung eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Herstellung des in Rede stehenden Abstandhalterrohres angegeben werden.

    [0008] Diese Aufgabe wird hinsichtlich des Abstandhalterrohres durch die Merkmale des Anspruchs 1, hinsichtlich des Verfahrens durch die Merkmale des Anspruchs 5 sowie hinsichtlich der Vorrichtung durch die Merkmale des Anspruchs 13 gelöst.

    [0009] Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung im folgenden beispielhaft näher erläutert. Es zeigen:
    Fig. 1
    schematisch und perspektivisch eine Vorrichtung zur Herstellung von farbig beschichteten Abstandhalterrohren;
    Fig. 2
    eine Seitenansicht des Druckwerks für den Farbauftrag;
    Fig. 3
    eine Frontansicht des Druckwerks ohne Farbverteiler- und Rakelwalze.


    [0010] Im folgenden wird ausschließlich von Abstandhalterrohren die Rede sein. Unter diesen Begriff fallen aber auch Sprossenrohre, die ebenfalls, gegebenenfalls abstandhaltend, im Innenraum einer Isolierverglasung angeordnet sind.

    [0011] Nach der Erfindung wird als Zwischenprodukt ein Metallband 1, z.B. einer Dicke zwischen 0,5 bis 2 mm, z.B. ein Aluminiumband, in Längsrichtung streifenförmig mit mehreren, parallel nebeneinander angeordneten Farbstreifen 2 beschichtet. Die Breite des Metallbandes 1 beträgt ein Vielfaches der Breite, die für die Herstellung eines einzelnen Abstandhalterrohres 3 erforderlich ist. Die Breite eines Farbstreifens 2 entspricht maximal der Breite eines Metallstreifens 4, die zur Herstellung eines einzelnen Abstandhalterrohres 3 benötigt wird. Im Minimum entspricht die Breite des Farbstreifens 2 zweckmäßigerweise der Breite der Innenwandung 5 eines Abstandhalterrohres 3, das zudem die Seitenwandungen 6 und die Außenwandung 7 aufweist. In die Innenwandung 5 sind in Längsrichtung Gasaustauschöffnungen 8, z.B. in Reihen, eingebracht.

    [0012] Vorzugsweise ist die Breite des Farbstreifens 2 etwas größer, z.B. 1 bis 2 mm größer als die Breite der Innenwandung 5 beträgt, so daß im fertigen Abstandhalterrohr 3 der Farbstreifen 2 die Seitenlängskanten 9 zwischen der Innenwandung 5 und den Seitenwandungen 6 übergreift. In der Isolierverglasung sind die Seitenlängskanten 9 meist noch sichtbar und lassen, wenn sie nicht beschichtet sind, eine metallisch glänzende, optisch störende Linie erkennen. Durch das Übergreifen der Seitenlängskanten 9 durch den Farbstreifen 2 sind die Seitenlängskanten verdeckt und erwecken den Eindruck, daß das Abstandhalterrohr insgesamt oberflächig farbig beschichtet ist.

    [0013] Wenn aus dem Metallband 1 mehrere Abstandhalterrohre 3 gleicher Abmessungen und Breite hergestellt werden sollen, kann die Auftragsbreite der Farbstreifen gleich sein. Nach dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel werden aus dem Metallband 1 Abstandhalterrohre 3 unterschiedlicher Breite und Höhe hergestellt. Demgemäß weist das erste Zwischenprodukt das mit Farbstreifen 2 bedruckte Metallband 10, Farbstreifen 2entsprechend unterschiedlicher Breite auf. Die Dicke der Farbe in den Farbstreifen 2 beträgt vorzugsweise nur 10 bis 20 »m.

    [0014] Das erste Zwischenprodukt, das Metallband 10, kann aufgehaspelt und als solches für eine Weiterverarbeitung zur Verfügung gestellt werden. Es kann aber auch entsprechend der zur Herstellung der Abstandhalterrohre 3 erforderlichen Bandbreite längsgeschnitten werden, so daß die mit einem Farbstreifen 2 beschichteten Metallstreifen 4 als weiteres Zwischenprodukt entstehen, aus denen in an sich bekannter Weise die Abstandhalterrohre 3 durch z.B. Rollverformung profiliert werden können. Die Metallstreifen 4 können als Zwischenprodukt aufgehaspelt und für die Rohrherstellung zur Verfügung gestellt werden. Die Lochung der Gasaustauschöffnungen 8 wird nach der Erfindung nach dem Farbauftrag eingebracht, und zwar entweder in das Metallband 10 oder in den Metallstreifen 4 oder - wie üblich - während bzw. kurz vor der Profilierung. In jedem Fall ist sichergestellt, daß der Farbauftrag die Gasaustauschöffnungen nicht zusetzt. Das nachträgliche Einbringen der Gasaustauschöffnungen ist am fertigen Abstandhalterrohr 3 ohne weiteres erkennbar.

    [0015] Wenn aus dem Metallstreifen 4 mit einer Längsschweißnaht 11 verschweißte Abstandhalterrohre 3 hergestellt werden sollen, wird die Schweißnaht 11 außerhalb des Farbstreifens 2 zweckmäßigerweise in der Außenwandung 7 angeordnet.

    [0016] Die in Fig. 1 dargestellte erfindungsgemäße Vorrichtung läßt das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung farbig beschichteter Abstandhalterrohre 3 bzw. der Zwischenprodukte 10 und 4 erkennen.

    [0017] Von einer Abwickelhaspel 12 wird das aufgerollte Aluminiumband 1 abgezogen und über eine Umlenkrolle 13 zwischen die Druckwalze 14 und Gegendruckwalze 15 eines Druckwerks 17 in Pfeilrichtung 16 geführt. Das Druckwerk 17, das in den Fig. 2 und 3 detaillierter dargestellt ist, weist - wie üblich - eine Farbwanne 18, eine Farbaufnahmewalze 19, die Druckwalze 14, eine Farbverteilerwalze 20, eine Rakelwalze 21 mit Rakel 22 sowie die Gegendruckwalze 15 und einen motorischen Antrieb 23 für die Walzen auf. Die Anordnung der Walzen entspricht einem üblichen Aufbau eines Druckwerks. Die Farbaufnahmewalze 19 kann in die Farbwanne 18 tauchen, kontaktiert die Druckwalze 14 und gibt an sie Farbe ab. Die Farbverteilerwalze 20 verteilt die Farbe auf der aus Metall, z.B. Stahl, bestehenden Druckwalze 14 oberflächlich homogen, bevor die Farbe auf das Metallband 1 übertragen wird. Die Rakelwalze 21 kratzt mit der Rakel 22 die von der Farbverteilerwalze 20 aufgenommene Farbe ab, die in die Farbwanne 18 zurückfließen kann. Die Druckwalze 14 überträgt die auf ihr verbleibene Farbe auf das Aluminiumband 1.

    [0018] Nach der Erfindung ist insbesondere die Druckwalze 14 scheibenförmig aufgebaut und weist die seitlich nebeneinander angeordneten Druckscheiben 24 aus Metall, z.B. Stahl, auf. Die Breite der Druckscheiben 24 entspricht der Breite der zu druckenden Farbstreifen 2 und ihr Abstand dem gewünschten Abstand der Farbstreifen 2 untereinander. Nach der Erfindung wird eine Druckwalze 14 mit einem an sich bekannten hohlen Hydraulikspanndorn verwendet, der mit Hydraulikflüssigkeit gefüllt ist, die unter einem vorbestimmten Druck steht, so daß die Oberfläche der Druckwalze bzw. der Druckscheiben 24 einen vorbestimmten exakten Abstand von der Walzenachse hat. Auf diese Weise kann eine sehr hohe Rundlaufgenauigkeit der Druckwalze gewährleistet werden und außerdem gewährleistet werden, daß eine bestimmte, relativ dünne Farbschicht von etwa 10 bis 20 »m auf das Aluminiumband 1 übertragen wird, wobei der Abstand zwischen den Druckoberflächen der Druckwalze 14 und der ebenfalls aus Metall, z.B. Stahl, bestehende Gegenlager-Oberfläche der Gegendruckwalze 15 im Spalt 25 immer der Dicke des zu bedruckenden Aluminiumbandes 1 entspricht, so daß die dünne Farbschicht mit der erforderlichen Druckkraft übertragen wird.

    [0019] Der Druckwalze 14 entsprechend kann auch die Farbverteilerwalze 20 - wie im Beispiel in Fig. 2, 3 dargestellt - mit Scheiben 26 bestückt sein, die den Scheiben 24 entsprechen und letztere kontaktieren.

    [0020] Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist auch die Farbaufnahmewalze 19 mit den Scheiben 24 entsprechenden Scheiben 28 ausgerüstet und die Farbwanne 18 in Transportrichtung des Bandes 1 mit Längswänden gefächert (nicht dargestellt), so daß sich in den Wannenfächern unterschiedliche Farben befinden können. Mit einem solchen Druckwerk können gleichzeitig unterschiedliche Farben aufgedruckt werden.

    [0021] Die Fig. 2 und 3 zeigen Scheiben 24 gleicher Breite. Das in Fig. 1 dargestellte Beispiel eines Druckwerks 17 weist keine Farbverteilerwalze und keine Farbaufnahmewalze auf. Die Druckscheiben 24 haben unterschiedliche Breite und drucken somit unterschiedlich breite Farbstreifen 2. Die unterschiedlich breiten Druckscheiben 24 können selbstverständlich auch beim Druckwerk gemäß Fig. 2 und 3 vorgesehen sein.

    [0022] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Herstellung der farbig beschichteten Abstandhalterrohre verfügt über einen dem Druckwerk 17 nachgeordneten Trockner 27, dem eine Spaltanlage 29, z.B. eine Längsteilungsschere, folgt, die das Band 1 längs schneidet und in die Metallstreifen 4 aufteilt. Die Metallstreifen 4 gelangen in eine der Spaltanlage 29 nachgeordnete Profilierungs- bzw. Rollverformungs-Vorrichtung mit ggf. Schweißeinrichtung 30, in der die Abstandhalterrohre 3 geformt und aus der sie im Strang auslaufen, wonach sie lediglich noch in vorbestimmte Stücke 3a abgelängt werden.

    [0023] Es liegt im Rahmen der Erfindung, das bedruckte Band 10 aufzuhaspeln und als Zwischenprodukt zu behandeln. Es liegt ebenso im Rahmen der Erfindung, die längsgeteilten Metallstreifen 4 aufzuhaspeln und als Zwischenprodukte zu behandeln.

    [0024] Zweckmäßigerweise wird die zu bedruckende Oberfläche des Metallbandes 1 vor dem Bedrucken für eine Verbesserung der Farbaufnahme bzw. Farbhaftung vorbehandelt, z.B. entfettet.

    [0025] Das Übergreifen der Farbstreifen 2 kann nach der Erfindung einseitig oder beidseitig vorgesehen sein, wobei im letzteren Fall das Übergreifen gleich weit oder unterschiedlich weit sein kann. Letzteres erfolgt z.B. für Verglasungen mit entsprechend unterschiedlichen Glasfalzleisten.

    [0026] Mit der Erfindung gelingt es, das Auftragen von Farbe auf Abstandhalterrohre ganz erheblich zu vereinfachen und eine Farboberfläche zu schaffen, die optisch homogen wirkt und für deren Herstellung relativ wenig Farbe verbraucht wird.


    Ansprüche

    1. Mit einer Längsschweißnaht (11) verschlossenes Abstandhalterrohr (3) aus Metall für die Trockenmittelaufnahme und/oder Abstandhaltung zweier Glasscheiben in einer Isolierverglasung, mit einer dem zwischen den Glasscheiben vorgesehenen Innenraum zuzukehrenden Innenwandung (5), zwei den Glasscheiben zuzukehrenden, an Seitenlängskanten (9) der Innenwandung (5) angrenzenden Seitenwandungen (6,6) und einer der Innenwandung (5) gegenüberliegenden Außenwandung (7),
    dadurch gekennzeichnet,
    daß

    (a) auf die dem Innenraum zuzukehrende Oberfläche der Innenwandung (5) ein Farbstreifen (2) aufgedruckt ist und die Seitenwandungen (6,6) im wesentlichen, so wie die Außenwandung (7) farbfrei sind;

    (b) der Farbstreifen (2) und die Innenwandung (5) mit Gasaustauschöffnungen (8) gelocht sind und

    (c) die Längsschweißnaht (11) in einer der Seitenwandungen (6) oder in der Außenwandung (7) angeordnet ist.


     
    2. Abstandhalterrohr nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Breite des Farbstreifens (2) etwas größer als die Breite der Innenwandung (5) ist, so daß der Farbstreifen (2) die Seitenlängskanten (9) zwischen der Innenwandung (5) und den Seitenwandungen (6) übergreift.
     
    3. Abstandhalterrohr nach Anspruch 1 und/oder 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Längsschweißnaht (11) in der Außenwandung (7) des Abstandhalterrohres (3) angeordnet ist.
     
    4. Abstandhalterrohr nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Farbstreifen (2) in einer Schichtdicke von 10 bis 20 »m aufgedruckt ist.
     
    5. Verfahren zur Herstellung eines Abstandhalterrohres aus Aluminium für Rahmen- und Sprossenstege einer Isolierverglasung als Abstandhalter bzw. Trockenmittelbehältnis zwischen zwei Glasscheiben, insbesondere zur Herstellung eines Abstandhalterrohres nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, wobei auf einen Metallstreifen Farbe aufgebracht wird, anschließend in den Metallstreifen Gasaustauschöffnungen im Bereich der dem Innenraum der Isolierverglasung zuzukehrenden Innenwandung eingebracht werden, danach der Metallstreifen zu einem Abstandhalterrohr mit Stoßkanten profiliert und abgelängt wird,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß auf die Oberfläche eines Metallbandes (1) in Längsrichtung des Metallbandes mehrere Farbstreifen (2) gleichzeitig mit einem Rotationsdruckwerk (17) nebeneinander angeordnet aufgedruckt werden, die Farbe der Farbstreifen (2) getrocknet, das Metallband (1) zwischen den Farbstreifen (2) in Metallstreifen (4) längsgeteilt und jeder Metallstreifen (4) zu je einem Abstandhalterrohr (3) profiliert wird, wobei vorher in die den Farbstreifen (2) tragenden Bereiche Gasaustauschöffnungen (8) eingebracht werden und der Metallstreifen (4) anschließend derart profiliert wird, daß der den Farbstreifen (2) tragende Bereich die in der Isolierverglasung sichtbare Innenwandung (5) des Abstandhalterrohres (3) bildet.
     
    6. Verfahren nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Stoßkanten des Abstandhalterrohres (3) nach der Profilierung eine Längsschweißnaht (11) bildend verschweißt werden.
     
    7. Verfahren nach Anspruch 5 und/oder 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die zu bedruckende Oberfläche des Metallbandes (1) zur Verbesserung der Farbaufnahme bzw. der Farbhaftung vorbehandelt wird.
     
    8. Verfahren nach Anspruch 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die zu bedruckende Oberfläche entfettet wird.
     
    9. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 8,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß Farbstreifen (2) aufgedruckt werden, die jeweils schmaler sind als die Breite des mit dem jeweiligen Farbstreifen (2) bedruckten Metallstreifens (4) beträgt.
     
    10. Verfahren nach Anspruch 9,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Farbstreifen (2) in einer Breite aufgedruckt werden, die etwas größer ist, als die Breite der Innenwandung (5) beträgt, so daß im fertigen Abstandhalterrohr (3) der Farbstreifen (2) die Seitenlängskanten (9) zwischen der Innenwandung (5) und den Seitenwandungen (6) übergreift.
     
    11. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 10,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß unterschiedlich breite Farbstreifen (2) aufgedruckt werden.
     
    12. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 11,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß farblich unterschiedliche Farbstreifen (2) aufgedruckt werden.
     
    13. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 12, die eine Profilierungseinrichtung (30) sowie nachgeordnet eine Schweißeinrichtung und eine Ablängeinrichtung aufweist,
    gekennzeichnet durch
    ein Druckwerk (17) und einen nachgeordneten Trockner (27) sowie eine Spaltanlage (29), denen die Profilierungseinrichtung (30) nachgeordnet ist, wobei das Druckwerk (17) eine Druckwalze (14) aufweist, die mehrere seitlich nebeneinander angeordnete Druckscheiben (24), z.B. aus Metall, aufweist.
     
    14. Vorrichtung nach Anspruch 13,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Druckwalze (14) mit einem an sich bekannten mit Hydraulikflüssigkeit gefüllten hohlen Hydraulikspanndorn ausgerüstet ist, mit dem aufgrund einer Druckregulierung der Abstand der Druckscheibenoberfläche von der Drehachse der Drehwalze (14) einstellbar ist.
     
    15. Vorrichtung nach Anspruch 13 und/oder 14,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Druckwerk (17) außer der Druckwalze (14) eine Gegendruckwalze (15), eine Farbwanne (18), eine Farbaufnahmewalze (19) und eine Farbverteilerwalze (20) mit einer Rakelwalze (21) aufweist.
     
    16. Vorrichtung nach Anspruch 15,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Farbverteilerwalze (20) wie die Druckwalze (14) mit entsprechenden Scheiben (26) bestückt ist, die die Scheiben (24) kontaktieren.
     
    17. Vorrichtung nach Anspruch 16,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Farbaufnahmewalze (19) wie die Druckwalze (14) mit entsprechenden Scheiben (28) ausgerüstet ist, die die Scheiben (26) kontaktieren.
     
    18. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 15 bis 17,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Farbwanne (18) mit in Transportrichtung des Bandes (1) ausgerichteten Längswänden gefächert ausgebildet ist, so daß gegeneinander abgeschottete Wannenfächer zur Farbaufnahme gebildet werden.
     
    19. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 18,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Breite der Scheiben (24, 26, 28) gleich ist.
     
    20. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 18,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Breite der Scheiben (24) und demgemäß auch die Breite der Scheiben (26) und (28) unterschiedlich ist.
     


    Claims

    1. A spacer tube (3) of metal sealed with a longitudinal weld (11) for holding drying agent and/or maintaining separation between two panes of glass in insulating glazing, with an inner wall (5) facing the space between the panes of glass, two lateral walls (6, 6), facing the panes of glass, bounding the inner wall (5) along their lateral edges (9), and an outer wall (7) opposite the inner wall (5),
    characterised in that

    (a) a paint strip (2) is printed onto the surface of the inner wall (5) facing the internal space, and the side walls (6, 6) and the outer wall (7) are substantially paint free,

    (b) the paint strips (2) and the inner wall (5) are pierced with gas exchange openings (8) and

    (c) the longitudinal weld (11) is located in one of the side walls (6) or in the outside wall (7).


     
    2. A spacer tube according to claim 1,
    characterised in that the width of the paint strip (2) is somewhat greater than the width of the inner wall (5), so that the paint strip (2) extends over the lateral edges (9) between the inner wall (5) and the side walls (6).
     
    3. A spacer tube according to claim 1 and/or 2,
    characterised in that the longitudinal weld (11) is located in the outer wall (7) of the spacer tube (3).
     
    4. A spacer tube according to one or more of claims 1 to 3,
    characterised in that the paint strip (2) is printed in a layer of thickness 10 to 20 »m.
     
    5. A method for manufacturing a spacer tube from aluminium for the frame and glazing bar members of insulating glazing as a spacer and holder for drying agent between the two panes of glass, in particular for the manufacture of a spacer tube according to one or more of claims 1 to 4, wherein paint is applied to a metal strip and then gas exchange openings are made in the vicinity of the inner wall facing the internal space of the insulating glazing, after which the metal strip is profiled and cut to length into a spacer tube with edging,
    characterised in that a plurality of paint strips (2) are printed onto the surface of a band of metal (1) in the longitudinal direction of the metal band in a side-by-side arrangement at the sane time by means of a rotary printer (17), the paint in the paint strips (2) is dried, the band of metal (1) between the paint strips (2) is divided longitudinally into metal strips (4) and each metal strip (4) is profiled to a spacer tube (3), wherein gas exchange openings (8) have been provided previously in the regions bearing the paint strips (2) and the metal strips (4) are also profiled in such a way that the region bearing the paint strips (2) forms the visible internal wall (5) of the spacer tube (3) in the insulating glazing.
     
    6. A method according to claim 5,
    characterised in that the edges of the spacer tube (3) are welded forming a longitudinal weld bead (11) after profiling.
     
    7. A method according to claim 5 and/or 6,
    characterised in that the surface of the band of metal (1) which is to be printed is pretreated in order to improve receptivity to or bonding to the paint.
     
    8. A method according to claim 7,
    characterised in that the surface which is to be printed is degreased.
     
    9. A method according to one or more of claims 5 to 8,
    characterised in that the paint strips (2) are printed and are narrower than the width of the metal strips (4) printed with the paint strips (2).
     
    10. A method according to claim 9,
    characterised in that the paint strips (2) are printed in a width which is somewhat greater than the width of the inner wall (5) so that the paint strips (2) extend over the longitudinal lateral edges (9) between the inner wall (5) and the side walls (6) in the finished spacer tube (3).
     
    11. A method according to one or more of claims 5 to 10,
    characterised in that paint strips (2) of different width are printed.
     
    12. A method according to one or more of claims 5 to 11,
    characterised in that paint strips (2) of different colours are printed.
     
    13. Means for carrying out the method according to one or more of claims 5 to 12, which comprise a profiling device (30) and subsequent thereto a welding device and a device for cutting to length,
    characterised by a printing device (17), a subsequent drier (27) and a splitting device (29), which is located in the direction of profiling (30), wherein the printing device (17) has a printing roller (14) which has a plurality of printing disks (24), e.g. of metal, located alongside each other.
     
    14. Means according to claim 13,
    characterised in that the printing roller (14) is equipped with a hollow hydraulic tensioning spindle which is filled with hydraulic fluid in a manner which is in itself known, by means of which the distance between the surface of the printing disks and the axis of rotation of the drive shaft of the printing roller (14) can be adjusted with a view to regulating the pressure.
     
    15. Means according to claims 13 and/or 14,
    characterised in that the printing device (17) has in addition to the printing roller (14) a counter pressure roller (15), a paint trough (18), a paint pick-up roller (19) and a paint spreader roller (20) with a finishing roller (21).
     
    16. Means according to claim 15,
    characterised in that the paint spreader roller (20), like the printing roller (14), is equipped with corresponding disks (26) which contact the disks (24).
     
    17. Means according to claim 16,
    characterised in that the paint pick up roller (19), like the printing roller (14), is equipped with corresponding disks (28) which contact the disks (26).
     
    18. Means according to one or more of claims 15 to 17,
    characterised in that the paint trough (18) with longitudinal walls directed in the direction of movement of the band (1) is constructed in a subdivided way so as to form subdivided troughs for the picking up of paint.
     
    19. Means according to one or more of claims 14 to 18,
    characterised in that the widths of the disks (25, 26, 28) are the same.
     
    20. Means according to one or more of claims 14 to 18,
    characterised in that the widths of the disks (24) and accordingly the widths of disks (26) and (28) are also different.
     


    Revendications

    1. Profilé creux écarteur (3) en métal, fermé par une soudure longitudinale (11) pour loger un produit dessicateur et/ou pour l'écartement de deux vitres d'un vitrage isolant, présentant une paroi intérieure (5) devant être placée en regard de l'espace intérieur prévu entre les vitres, deux parois latérales (6, 6) devant être disposées en regard des vitres et adjacentes à deux bords longitudinaux latéraux (9) de la paroi intérieure (5), et une paroi extérieure (7) opposée à la paroi intérieure (5),
    caractérisé en ce que :

    (a) une bande colorée (2) est imprimée sur la face de la paroi intérieure (5) devant être placée en regard de l'espace intérieur, et les parois latérales (6, 6), ainsi que la paroi extérieure (7) ne sont sensiblement pas colorées,

    (b) la bande colorée (2) et la paroi intérieure (5) sont perforées par des ouvertures (8) d'échange de gaz, et (c) la soudure longitudinale (11) est disposée dans l'une des parois latérales (6) ou dans la paroi extérieure (7).


     
    2. Profilé creux écarteur selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que la largeur de la bande colorée (2) est légèrement supérieure à la largeur de la paroi intérieure (5), la bande colorée (2) chevauchant ainsi les bords longitudinaux latéraux (9) entre la paroi intérieure (5) et les parois latérales (6).
     
    3. Profilé creux écarteur selon la revendication 1 et/ou 2,
    caractérisé en ce que la soudure longitudinale (11) est disposée dans la paroi extérieure (7) du profilé creux écarteur (3).
     
    4. Profilé creux écarteur selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 3,
    caractérisé en ce que l'épaisseur d'impression de la bande colorée (2) est de 10 à 20 »m.
     
    5. Procédé de fabrication d'un profilé creux écarteur en aluminium pour réaliser les barrettes composant le cadre et les meneaux d'un vitrage isolant, servant d'écarteur et/ou de logement pour un produit dessicateur entre deux vitres, en particulier pour réaliser un profilé creux écarteur selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 4, une couleur étant appliquée sur une bande métallique, des ouvertures d'échange de gaz étant ensuite pratiquées dans la bande métallique, dans la région de la paroi intérieure devant être placée en regard de l'espace intérieur du vitrage isolant, les bandes métalliques étant ensuite profilées et coupées à longueur pour former un profilé creux écarteur à bords longitudinaux adjacents,
    caractérisé en ce que, sur la face supérieure d'une bande métallique (1), on imprime simultanément côte à côte plusieurs bandes colorées (2) au moyen d'une presse rotative (17), on sèche la couleur des bandes colorées (2), on fend sur sa longueur la bande métallique (1) entre les bandes colorées (2) pour obtenir des bandes (4), et on donne à chaque bande (4) la forme d'un profilé creux écarteur (3), après avoir pratiqué des ouvertures d'échange de gaz (8) dans les régions portant la bande colorée (2), la bande métallique (4) étant ensuite profilée de manière à ce que la région qui porte la bande colorée (2) forme la paroi intérieure (5) du profilé creux écarteur (3) visible dans le vitrage isolant.
     
    6. Procédé selon la revendication 5,
    caractérisé en ce que les bords longitudinaux du profile creux écarteur (3) sont soudés après le profilage de manière à former une soudure longitudinale (11).
     
    7. Procédé selon la revendication 5 et/ou 6,
    caractérisé en ce que la surface à munir d'une impression de la bande métallique (1) est prétraitée pour mieux recevoir et/ou retenir la couleur.
     
    8. Procédé selon la revendication 7,
    caractérisé en ce que la surface à munir d'une impression est dégraissée.
     
    9. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 5 à 8,
    caractérisé en ce que sont imprimées des bandes colorées (2) qui sont chacune plus mince que la largeur de la bande métallique (4) recevant l'impression de ladite bande colorée (2).
     
    10. Procédé selon la revendication 9,
    caractérisé en ce que les bandes colorées (2) sont imprimées sur une largeur légèrement supérieure à la largeur de la paroi intérieure (5), la bande colorée (2) chevauchant ainsi les bords longitudinaux latéraux (9) entre la paroi intérieure (5) et les parois latérales (6) dans le profilé creux terminé (3).
     
    11. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 5 à 10,
    caractérisé en ce qu'on imprime des bandes colorées (2) de différentes largeurs.
     
    12. Profilé selon l'une ou plusieurs des revendications 5 à 11,
    caractérisé en ce qu'on imprime des bandes colorées (2) de différentes couleurs.
     
    13. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 5 à 12, comportant un poste de profilage (30) et, en aval, un poste de soudage et un poste de coupe à la longueur,
    caractérisé par un groupe d'impression (17) et un séchoir (27) disposé en aval, ainsi qu'un poste de fendage (29), suivis d'un poste de profilage (30), le groupe d'impression (17) présentant un rouleau d'impression (14) avec plusieurs disques d'impression (24), par exemple métalliques, latéralement juxtaposés.
     
    14. Dispositif selon la revendication 13,
    caractérisé en ce que le rouleau d'impression (14) est équipé d'une broche de serrage hydraulique creuse, connue en soi et remplie d'un liquide hydraulique, au moyen de laquelle on peut régler, par ajustement de la pression, l'écartement de la surface des disques d'impression de l'axe de rotation du rouleau d'impression (14).
     
    15. Dispositif selon la revendication 13 et/ou 14,
    caractérisé en ce que le groupe d'impression (17) présente, outre le rouleau d'impression (14), un rouleau de contre-pression (15), un bac à couleur(s) (18), un rouleau de réception de la couleur (19) et un rouleau répartiteur de la couleur (20) avec un rouleau-racleur (21).
     
    16. Dispositif selon la revendication 15,
    caractérisé en ce que le rouleau répartiteur de la couleur (20) présente, comme le rouleau d'impression (14), des disques appropriés (26) qui entrent en contact avec les disques (24).
     
    17. Dispositif selon la revendication 16,
    caractérisé en ce que le rouleau de réception de la couleur (19) présente, comme le rouleau d'impression (14), des disques appropriés (28) qui entrent en contact avec les disques (26).
     
    18. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications 15 à 17,
    caractérisé en ce que le bac à couleur(s) (18) est cloisonné au moyen de parois longitudinales orientées dans la direction de transport de la bande (1) de manière à former des compartiments séparés entre eux pour la réception d'une couleur.
     
    19. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications 14 à 18,
    caractérisé en ce que la largeur des disques (24, 26, 28) est identique.
     
    20. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications 14 à 18,
    caractérisé en ce que la largeur des disques (24) et ainsi également des disques (26) et (28) est variable.
     




    Zeichnung