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(11) |
EP 0 561 858 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.08.1995 Patentblatt 1995/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.12.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E21D 9/10 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9102/345 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9210/647 (25.06.1992 Gazette 1992/14) |
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| (54) |
STRECKENVORTRIEBSMASCHINE
TUNNELLING MACHINE
MACHINE POUR TRACAGES EN VEINE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE GB LI SE |
| (30) |
Priorität: |
12.12.1990 DE 4039646
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.09.1993 Patentblatt 1993/39 |
| (73) |
Patentinhaber: Bergwerksverband GmbH |
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D-45307 Essen (DE) |
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Erfinder: |
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- BAUMANN, Lothar
D-5620 Velbert 1 (DE)
- KAPPELMANN, Hans-Georg
D-4330 Mülheim (DE)
- MERTENS, Volkmar
D-4300 Essen 14 (DE)
- SCHAFELD, Bernhard
D-4250 Bottrop (DE)
- VORHOFF, Werner
D-4230 Wesel (DE)
- WALLUSSEK, Heinz
D-5804 Kerdecke (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-91/18185 DE-B- 1 002 775 DE-C- 3 940 489
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DE-A- 3 140 707 DE-B- 1 247 988
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Streckenvortriebsmaschine zum Auffahren von untertägigen
Strecken mit einem drehend antreibbaren Bohrkopfgrundkörper, mit einem am Bohrkopfgrundkörper
angeordneten und mit diesem angetriebenen starren Vorbohrer sowie mit um Schwenkachsen
am Bohrkopfgrundkörper angelenkten Werkzeugträgern mit mindestens einem nach dem Hinterschneidprinzip
arbeitenden Rollenbohrwerkzeug, wobei die Werkzeugträger über Schubkolbengetriebe
zumindest vom Angriffspunkt im Vorbohrloch bis zum Umriß des Streckenquerschnitts
ausstellbar sind.
[0002] Nach der DE-PS 31 40 707 ist eine gattungsgemäße Streckenvortriebsmaschine bekannt,
bei welcher der Vorbohrer über eine zentrale mit dem Bohrkopfkörper verbundene Antriebswelle
verbunden ist, die auf der einen Seite den Schwenkwinkel der radial zwischen Angriffspunkt
im Vorbohrloch und den Streckenstößen verschwenkbaren Werkzeugträgern einschränkt
und die andererseits in Verbindung mit einem im Querschnitt großen Vorbohrer sehr
hohe Kräfte übertragen muß.
[0003] Der Vorbohrer muß im Durchmesser eine derartige Größe aufweisen, daß die Rollenwerkzeuge
der schwenkbaren Werkzeugträger um die Vorteile des Hinterschneidens nutzen zu können,
zwischen der Antriebswelle und der Bohrlochwandung ins Gebirge eingreifen können.
Ein derartiger groß zu dimensionierender Vorbohrkopf macht die Übertragung eines sehr
hohen Drehmomentes erforderlich und benötigt sehr hohe Andruckkräfte, die wiederum
einen hohen unwirtschaftlichen Energieaufwand darstellen.
[0004] Darüber hinaus muß die Antriebswelle, die durch den großen Vorbohrkopf auftretenden
Querkräfte aufnehmen. Bei der Verwendung einer starren, den Vorbohrer tragenden Welle
treten weiterhin konstruktive Schwierigkeiten dahingehend auf, daß es schwierig ist,
die für die schwenkbaren Werkzeugträger erforderlichen Schubkolbengetriebe zu verlagern.
[0005] Abweichend von einer derartigen Ausführung einer Streckenvortriebsmaschine ist nach
der nicht veröffentlichten Patentanmeldung P 40 15 462.9 eine weitere Maschine zum
Vortreiben von Streckentunnel oder dergleichen mit einem drehend antreibbaren Arbeitskopf
bekannt, an welchem beispielsweise vier verschwenkbare Rollenbohrwerkzeuge tragende
Werkzeugarme angelenkt sind. Da eine derartige Einrichtung ohne Vorbohrloch arbeitet,
gleichzeitig aber jedoch die Rollenbohrwerkzeuge nach dem Hinterschneidprinzip arbeiten
sollen, ist ein Werkzeugarm vorgesehen, der nahezu zentral an dem Arbeitskopf angelenkt
verschwenkbar ist, um für den Eingriff der übrigen Werkzeugträger eine geeignete Aushöhlung
zu schaffen.
[0006] Dabei treten für einen außermittig am Arbeitskopf angelenkten einzelnen Werkzeugarm,
der die Wirkung eines Vorbohrers erzielen soll, sehr große Kräfte auf, die einen erheblichen
Verschleiß mit sich bringen. Darüber hinaus liegt ein wesentlicher Nachteil einer
solchen Anordnung darin, daß ein kontinuierliches Arbeiten, nämlich das gleichzeitige
Aushöhlen zum Hinterschneiden und das Hinterschneiden gleichzeitig nicht durchführbar
ist.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Streckenvortriebsmaschine der gattungsgemäßen
Art anzugeben, die eine Reduzierung des Energieaufwandes bei der Herstellung des Vorbohrloches,
der Beanspruchungen aus den betriebsbedingt auftretenden Drehmomenten und Querkräften
sowie des Verschleisses an der Vortriebsmaschine ermöglicht.
[0008] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Vorbohrer als einen Bohrkern durch Schlitzen
eines Ringhohlraumes hereingewinnender Ringbohrer ausgebildet ist, der aus zwei parallel
zueinander und im Abstand zur zentralen Achse des Streckenhohlraums vorgesehenen,
an Werkzeugarmen angeordneten Bohrwerkzeugen besteht und die Werkzeugarme an einem
Querbalken einer eine Vorschubeinrichtung aufweisenden, am Bohrkopfgrundkörper angeordneten
rahmenartigen Tragkonstruktion angelenkt sind, wobei die Seitenträger der rahmenartig
ausgebildeten Tragkonstruktion gegenüber den Werkzeugträgern der Aufweitungswerkzeuge
um 90° um die Längsachse verdreht am Bohrkopfgrundkörper angeordnet sind, und daß
die Schubkolbengetriebe der Werkzeugträger von der rahmenartigen Tragkonstruktion
umgriffen sind.
[0009] Die rechtwinklig zu den verschwenkbaren Werkzeugträgern am Bohrkopfgrundkörper angelenkte
Rahmenkonstruktion gestattet die Möglichkeit, ausreichenden Platz für die Schubkolbengetriebe
der verschwenkbaren Werkzeugträger zu schaffen.
[0010] Darüber hinaus ist durch die Ausbildung des Vorbohrers als Ringbohrer, und zwar durch
die Ausbildung zweier an einen Querbalken angelenkter Werkzeugarme die Möglichkeit
vorhanden, einen Ringhohlraum abzubohren, der durch die geringe zu bearbeitende Fläche
ein geringeres Drehmoment und geringere Andruckkräfte erfordert. Weiterhin erlaubt
die rechtwinklige Anordnung der Rahmenkonstruktion und der daran angelenkten als Vorbohrer
ausgebildeten Werkzeugarme eine Vergrößerung des Verschwenkwinkels für die nach dem
Hinterschneidprinzip arbeitenden verschwenkbaren Werkzeugträger.
[0011] Da die mit mindestens einem Rollenbohrwerkzeug jeweils versehenen verschwenkbaren
Werkzeugträger in der rechtwinklig versetzten Anordnung zur Tragkonstruktion in den
Freiraum zwischen den als Ringbohrer ausgebildeten Werkzeugarmen eingreifen können,
sind sie gleichzeitig in der Lage, sollte der Bohrkern nicht selbsttätig abbrechen,
diesen auf ihrem Rückweg zu zerstören. Die den Ringbohrer tragende Rahmenkonstruktion
kann mit weiteren Querverstärkungen versehen sein und kann auf diese Weise ohne Schwierigkeiten
die am Ringbohrer auftretenden Kräfte übernehmen.
[0012] Vorteilhafterweise weist die Vorschubeinrichtung zur Verschiebung der Tragkonstruktion
in Längsrichtung in den Seitenträgern integrierte Vorschubzylinder auf.
[0013] Die Steuerung des Vorbohrers bzw. der Vorschubeinrichtung ist unabhängig von der
Steuerung der Schwenkarme.
[0014] Die Werkzeugarme, die den Ringbohrer bilden, können mit an auswechselbaren Werkzeughaltern
angelenkten Rollenbohrwerkzeugen oder Hartmetallmeißeln versehen sein.
[0015] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird
im nachfolgenden näher erläutert.
[0016] Es zeigen:
- Figur 1 -
- eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel einer teilweise dargestellten Streckenvortriebsmaschine
und
- Figur 2 -
- eine Draufsicht nach dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel um 90° gedreht.
[0017] In den Figuren 1 und 2 ist nur der vordere Teil und zwar der drehbare Bohrkopfgrundkörper
1 einer Streckenvortriebsmaschine dargestellt, an welchem über Schwenkachsen 14 zwei
Rollenbohrwerkzeuge 13 tragende Werkzeugträger 12 radial von innen nach außen zu den
Streckenstößen verschwenkbar angelenkt sind.
[0018] Zwischen den Werkzeugträgern 12 ist, wie Figur 1 zeigt, parallel zu einer zentralen
Achse 5 und rechtwinklig zu den Werkzeugträgern 12 am Bohrkopfgrundkörper 1 eine Rahmenkonstruktion
9 angelenkt.
[0019] Die Rahmenkonstruktion 9 besteht aus Seitenträgern 15, die - wie Figur 2 wiedergibt
- über einen Querbalken 10 miteinander verbunden sind. In den Seitenträgern 15 ist
die Vorschubeinrichtung in Form von jeweils einem Vorschubzylinder 11 integriert.
[0020] Die rahmenartige Tragkonstruktion 9 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
über eine Querverstärkung 16 stabilisiert. Die Tragkonstruktion umgreift die Schubkolbengetriebe
18, die in einer Halterung 19 verlagert sind und über welche die verschwenkbaren Werkzeugträger
12 radial verschwenkbar sind.
[0021] Am Querbalken 10 der Tragkonstruktion 9 ist der Vorbohrer in Form eines Ringbohrers
angebracht. Wie das in den Figuren 1 und 2 gezeigte Ausführungsbeispiel zeigt, besteht
der Ringbohrer aus zwei in Abstand zur zentralen Achse 5 am Querbalken angelenkten
Werkzeugarmen 6, die mit Bohrwerkzeugen 7 versehen sind. Die Werkzeugarme 6 sind mit
auswechselbaren Werkzeughaltern 8 ausgestattet, die mit Rollenbohrwerkzeugen 7 oder
Hartmetallmeißeln bestückbar sind.
[0022] Durch die Drehbewegung des Bohrkopfgrundkörpers um die Achse 5 entsteht an der Ortsbrust
17 durch die Werkzeugarme 6 ein Ringhohlraum 4 und zwischen den Werkzeugarmen 6 ein
Bohrkern 3. Wie insbesondere auf der Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel nach Figur
1 zu entnehmen ist, greifen die Rollenbohrwerkzeuge 13 beim Einwärtsschwenken der
Werkzeugträger 12 soweit in den Raum zwischen den Werkzeugarmen 6 des Vorbohrers ein,
daß der nicht selbsttätig zusammenbrechende Bohrkern durch die Rollenbohrwerkzeuge
13 abgebrochen wird. Die rechtwinklige Anordnung der Werkzeugträger 12 zu den Werkzeugarmen
6, die den Vorbohrer 2 bilden, und der Abstand der Werkzeugarme 6 voneinander gewährleisten
ein kontinuierliches Vorbohren mit gleichzeitigem Hinterschneiden.
1. Streckenvortriebsmaschine zum Auffahren von untertägigen Strecken mit einem drehend
antreibbaren Bohrkopfgrundkörper (1), mit einem am Bohrkopfgrundkörper (1) angeordneten
und mit diesem angetriebenen starren Vorbohrer (2) sowie mit um Schwenkachsen (14)
am Bohrkopfgrundkörper (1) angelenkten Werkzeugträgern (12) mit mindestens einem nach
dem Hinterschneideprinzip arbeitenden Rollenbohrwerkzeug (13), wobei die Werkzeugträger
(12) über Schubkolbengetriebe zumindest vom Angriffspunkt im Vorbohrloch bis zum Umriß
des Streckenquerschnitts ausstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorbohrer (2) als ein einen Bohrkern (3) durch Schlitzen eines Ringhohlraumes
(4) hereingewinnender Ringbohrer ausgebildet ist, der aus zwei parallel zueinander
und im Abstand zur zentralen Achse (5) des Streckenhohlraums vorgesehenen, an Werkzeugarmen
(6) angeordneten Bohrwerkzeugen (7) besteht und die Werkzeugarme (6) an einem Querbalken
(10) einer eine Vorschubeinrichtung (11) aufweisenden, am Bohrkopfgrundkörper angeordneten
rahmenartigen Tragkonstruktion (9) angelenkt sind, wobei die Seitenträger (15) der
rahmenartig ausgebildeten Tragkonstruktion (9) gegenüber den Werkzeugträgern (12)
der Aufweitungswerkzeuge um 90° um die Längsachse (5) verdreht am Bohrkopfgrundkörper
(1) angeordnet sind, und daß die Schubkolbengetriebe (18) der Werkzeugträger (6) von
der rahmenartigen Tragkonstruktion (9) umgriffen sind.
2. Streckenvortriebsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubeinrichtung zur Verschiebung der Tragkonstruktion (9) in Längsrichtung
in den Seitenträgern (15) integrierte Vorschubzylinder (11) aufweist.
3. Streckenvortriebsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenträger (15) durch mindestens eine Querverstärkung (16) versteift ausgebildet
sind.
4. Streckenvortriebsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugarme (6) mit auswechselbaren an Werkzeughaltern (8) angelenkten Rollenbohrwerkzeugen
(7) oder Hartmetallmeißeln versehen sind.
1. A tunnelling machine for driving underground drifts with a main cutter-bead body (1)
drivable in a rotating manner, a rigid preliminary cutter (2) mounted on the main
cutter-head body (1) and driven thereby, and tool supports (12) articulated about
pivot axes (14) on the main cutter-head body (1) and having at least one roller-bit
tool (13) operating in accordance with the undercutting principle, wherein the tool
supports (12) are extensible at least from the point of application in the preliminary
borehole as far as the contour of the cross-section of the drift by way of thrust-piston
drives, characterized in that the preliminary cutter (2) is constructed as an annular cutter which obtains a core
(3) by cutting an annular cavity (4) and which comprises two cutting tools (7) provided
parallel to each other at a distance from the central axis (5) of the cavity of the
drift and mounted on tool arms (6), and the tool arms (6) are articulated on a cross-bar
(10) of a frame-like support structure (9) comprising an advancing device (11) and
mounted the main cutter-head body, wherein the lateral supports (15) of the support
structure (9) constructed in the manner of a frame are mounted on the main cutter-head
body (1) so as to be offset by 90° about the longitudinal axis (5) with respect to
the tool supports (12) of the enlarging tools, and the thrust-piston drives (18) of
the tool supports (6) are encompassed by the frame-like support structure (9).
2. A tunnelling machine according to Claim 1, characterized in that the advancing device for displacing the support structure (9) in the longitudinal
direction comprises thrust cylinders (11) incorporated in the lateral supports (15).
3. A tunnelling machine according to Claim 2, characterized in that the lateral supports (15) are reinforced by at least one transverse reinforcement
(16).
4. A tunnelling machine according to Claim 1, characterized in that the tool arms (6) are provided with interchangeable roller-bit tools (7) or carbide-tipped
tools articulated to tool holders (8).
1. Machine à creuser des galeries, pour le creusement de galeries minières, avec un support
de tête de forage (1) pouvant être entraîné à rotation, avec un foret d'amorçage (2),
disposé sur le support de la tête de forage (1) et rigidement entraîné avec celui-ci,
ainsi qu'avec des supports d'outil (12) articulés sur le support de tête de forage
(1) autour d'axes d'inclinaison (14) et comportant au moins un outil de forage à rouleau
(13) fonctionnant suivant le principe de la contre-dépouille, les supports d'outil
(12) pouvant, par l'intermédiaire de mécanismes à piston de poussée, être déployés
au moins depuis le point d'attaque dans le trou d'amorçage jusqu'à la périphérie de
la section transversale de la galerie, caractérisée en ce que le foret d'amorçage
(2) est conformé comme âme de forage (3), par fendage d'un espace annulaire creux
(4) de foret annulaire d'abattage, âme constituée de deux outils de forage (7) disposés
sur des bras (6) pour outil, parallèles l'un à l'autre et prévus à distance de l'axe
central (5) de l'espace creux de la galerie, et en ce que les bras (6) pour outil
sont articulés sur une traverse (10) d'une structure porteuse (9) en forme de cadre,
disposée sur le support de la tête de forage et présentant un dispositif d'avancement
(11), tandis que les supports latéraux (15) de la structure porteuse (9) conformée
en forme de cadre sont disposés sur le support de la tête de forage (1), décalés autour
de l'axe longitudinal (5) d'un angle de 90° par rapport aux supports (12) des outils
d'élargissement, et en ce que les mécanismes à piston-poussoir (18) des supports d'outil
(6) sont entourés par la structure porteuse (9) en forme de cadre.
2. Machine à creuser des galeries selon la revendication 1, caractérisée en ce que le
dispositif d'avancement présente des cylindres d'avancement (11) intégrés dans les
supports latéraux (15), pour le déplacement de la structure porteuse (9) dans la direction
longitudinale.
3. Machine à creuser des galeries selon la revendication 2, caractérisée en ce que les
supports latéraux (15) sont réalisés renforcés par au moins un renfort transversal
(16).
4. Machine à creuser des galeries selon la revendication 1, caractérisée en ce que les
bras pour outil (6) sont dotés d'outils de forage à rouleaux (7) ou de burins en métal
dur remplaçables et articulés sur les supports d'outil (8).
