(57) 2.1. Mit bekannten Erwärmungsvorrichtungen, die nach dem Längsfeld-Prinzip arbeiten,
ergeben sich Schwierigkeiten daraus, daß die Leiterschleifen das Metallgut (3) quer
zur Bewegungsrichtung (11) ganz umschließen. Es ist deshalb bei einer derartigen Vorrichtung
erwünscht, daß Wartungsarbeiten innerhalb des laufenden Produktionsprozesses erfolgen
können. Schließlich soll eine derartige Vorrichtung kostengünstig herstellbar sein. 2.2. Dies wird bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung insbesondere dadurch erreicht,
daß die wirksamen Abschnitte (7) der Leiterschleifen jedes Induktors parallel zueinander
verlaufen und in gleicher Richtung von Strom durchflossen sind, daß jeweils zwei Induktoren
(1,2,1',2') paarweise einander zugeordnet sind derart, daß sie einander gegenüberliegen
und auf verschiedenen Seiten des flachen Metallgutes (3) angeordnet sind und daß die
wirksamen Abschnitte (7) der Leiterschleifen der beiden Induktoren (1,2,1',2') eines
Paares in entgegengesetzten Richtungen von Strom durchflossen sind. 2.3. Die Vorrichtung ist insbesondere bei Induktionsöfen zur Erwärmung von kontinuierlichen
Metallbändern oder Metallplatten aus Nichteisenmetall, Stahl oder einem ferromagnetischen
Werkstoff einsetzbar.
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