(19)
(11) EP 0 688 894 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
27.12.1995  Patentblatt  1995/52

(21) Anmeldenummer: 95109323.6

(22) Anmeldetag:  16.06.1995
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6D06F 31/00, D06F 39/00
(84) Benannte Vertragsstaaten:
ES FR GB IT SE

(30) Priorität: 22.06.1994 DE 4421848

(71) Anmelder: FORON Waschgeräte GmbH
D-08340 Schwarzenberg (DE)

(72) Erfinder:
  • Barth, Erich, Dipl.-Ing. (FH)
    D-08340 Schwarzenberg (DE)
  • Just, Diethold, Dipl.-Ing.
    D-08340 Bermsgrün (DE)
  • Köhler, Thomas, Dipl.-Phys.
    D-08340 Beierfeld (DE)
  • Solbrig, Guntram, Dipl.-Ing.
    D-08352 Raschau (DE)
  • Unger, Klaus, Dipl.-Ing.
    D-08359 Breitenbrunn (DE)
  • Wellner, Hans, Dipl.-Ing. (FH)
    D-08340 Schwarzenberg (DE)

(74) Vertreter: Wellner, Hans 
FORON Waschgeräte GmbH, Wildenauer Weg 3
D-08340 Schwarzenberg
D-08340 Schwarzenberg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine


    (57) Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Waschen von Textilgut in einer Waschmaschine mittels zweier Trommeln mit oder ohne Laugenbehälter, wobei diese Waschmaschine sowohl für den Einsatz im Haushalt, aber auch für gewerbliche Zwecke geeignet ist und in bestimmten Baumodifikationen zur Anwendung kommen kann.
    Die technische Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zu schaffen, mit dem die Verbrauchswerte je Einheit Waschgut ohne Verschlechterung des Waschergebnisses weiter minimiert werden können, wird dadurch gelöst, daß während des gleichzeitigen Waschens und/oder Spülens und/oder Abpumpens von zwei waschtechnisch gleich oder unterschiedlich zu behandelnden Textilgutfüllmengen je ein programmiertes Verfahren nebeneinander abläuft.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine, insbesondere einer Trommelwaschmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1, wobei eine nach diesem Verfahren arbeitende Waschmaschine sowohl für den Einsatz im Haushalt, als auch für gewerbliche Zwecke geeignet ist und in bestimmten Baumodifikationen zur Anwendung kommen kann.

    [0002] Bisher sind anhand der Patentliteratur, durch Firmenschriften und sehr vielfältigem Prospektmaterial sowie bereits auf dem Markt befindlichen Konsumgütern nur Trommelwaschmaschinen mit einer Wasch- und Schleudertrommel bekannt.
    Bei diesen Maschinen erfolgt der Wasch-, Spül- und Schleudervorgang nur in einer Wasch- und Schleudertrommel, wobei in etwa 4,5 kg Trockenwäsche in einem Waschzyklus mit einem relativ günstigen Wasser-, Energie- und Waschmittelverbrauch sowie einem annehmbaren Reinigungseffekt bearbeitet werden kann.

    [0003] Bei diesen allgemein bekannten Wasch- und Schleudermaschinen wird die verwendete Flotte jeweils nach Abschluß eines Waschganges (Vor- oder Hauptwäsche) bzw. nach jedem einzelnen Spülgang in die Kanalisation abgepumpt. Trotz Konstruktiver und verfahrenstechnischer Maßnahmen ist der Wasser-, Energie- und Waschmittelverbrauch bei diesen Maschinen und Verfahren doch noch relativ hoch.

    [0004] Zur Minimierung der Verbrauchswerte sind auch Trommelwaschmaschinen ohne Laugenbehälter bekannt, bei denen die Wasch- und/oder Spülflotten in einen Recylingbehälter gepumpt und von dort für eine nächste Wäschecharge noch einmal verwendet werden können. (siehe u.a. DD-PS 259 316, DD-PS 301 607) Für diese Maschinen ist jedoch ein aufwendiges und kompliziertes Heizungs-, Steuerungs- und Flottenführungssystem erforderlich, so daß derartige Einrichtungen noch keine marktfähige Realisierung erfahren haben.

    [0005] Weiterhin ist es bereits allgemeine Erkenntnis, daß beim Wäschewaschen, z.B. von Hand oder auch in technisch einfachen Wellenradwaschmaschinen, verschiedene Wäscheposten hintereinander in der selben Waschflotte gewaschen bzw. Spülflotte gespült werden. Dabei wird, um die Flotten intensiv auszunutzen, zuerst feines und/oder weißes bzw. wenig verschmutztes Waschgut gewaschen und anschließend mit der selben Flotte gröberes und/oder buntes bzw. stark verschmutztes Waschgut gewaschen.

    [0006] Dieser Verfahrensablauf ist jedoch bei den bisher bekannten programmgesteuerten Waschmaschinen nicht realisierbar.

    [0007] Einer zukunftsorientierten Einsparung an Trinkwasser, Elektroenergie und Waschmittel genügen diese Verfahren und Einrichtungen noch nicht im erforderlichen Umfang.

    [0008] Aufgabe der Erfindung ist es daher, für das Betreiben einer Waschmaschine, insbesondere einer Trommelwaschmaschine, gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1, ein Verfahren zu schaffen, mit dem die effektiven Verbrauchswerte je Einheit Waschgut ohne Verschlechterung des Waschergebnisses hinsichtlich der Reinigungs- und Spülwirkung weiter minimiert werden können.

    [0009] Diese technische Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst.

    [0010] Die Vorteile, die durch die Erfindung erreicht werden, bestehen darin, daß gegenüber den bekannten technischen Lösungen auf dem Gebiet der Trommelwaschmaschinen mit einem relativ geringen maschinentechnischen Mehraufwand der Verbrauch an Trinkwasser, Waschmittel, Elektroenergie für das Aufheizen der Waschflotte sowie der Zeitaufwand je Kilogramm Waschgut wesentlich reduziert wird.

    [0011] Insbesondere durch die waschtechnische Nutzung der zwei von einander unabhängigen Wasch- und Schleudertrommeln wird die spezifische Waschleistung, die als kg Waschgut pro Zeiteinheit definiert werden kann, bis zu 50 % erhöht, da - in wesentlich kürzerer Zeit das gesamte Waschgut gewaschen, gespült und mit einem gewissen Zeitversatz geschleudert wird - eine größere Wäschemenge bearbeitet werden kann.
    Ein weiterer Vorteil wird darin gesehen, daß durch die Möglichkeit der Wiederverwendung von z.B. nur leicht verschmutzter Waschflotte aus der einen Kammer in der anderen, z.B. für die Vorwäsche von stark verschmutzter Wäsche, mit weniger Frischwassereinsatz und weniger Waschmittelzusatz der Verbrauch je Einheit Waschgut gesenkt werden kann.
    Unter Beibehaltung der an sich bekannten optimal programmierten und textilartbezogenen Wasch-, Spül- und Schleuderverfahren können Einsparungen an Trinkwasser bis ca. 30 %, an Elektroenergie bis ca. 15 % sowie bis zu 10 % an Waschmittel und sonstigen Wäschepflegemitteln erzielt werden.

    [0012] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen und aus den nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen.

    [0013] In tabellarischer Form sind einige Möglichkeiten für eine sinnvolle Zusammenstellung von Wäschechargen bzw. Zuordnung dargestellt, wobei meistens das weniger verschmutzte und/oder pflegeleichte Waschgut, bei welchem bekannterweise die Wasch- und Spülvorgänge mit einem höheren Flottenniveau ablaufen, primär behandelt wird.
    Die Primär-Waschflotte kann somit zumindest für eine sekundäre Vorwäsche von stärker verschmutztem Waschgut genutzt werden.
    Es werden sämtliche Primär-Spülflotten für den sekundären Spülprozess nachgenutzt, so daß lediglich nur die letzte Sekundär-Spülflotte aus Frischwasser besteht, die gegebenenfalls wieder als Primär-Waschflotte für eine nächste Wäschecharge verwendet werden kann.
    Über dieses tabellarische Beispiel hinaus, sind natürlich weitaus mehrere Wäschechargen-Kombinationen möglich.

    [0014] Die Figur 1 zeigt in einer Prinzipdarstellung das grundsätzliche Flottenführungssystem (hier am Beispiel einer Waschmaschine mit zwei Topladersystemen).
    Dabei können beide Systeme programmsteuerungstechnisch sowohl unabhängig als auch abhängig voneinander ausgelegt sein. Bei voneinander unabhängigen Systemen, d.h. die Programmabläufe von Primär- und Sekundärsystem sind unabhängig voneinander, ist die Programmierung der einzelnen Vorgänge bzw. Ansteuerung der einzelnen Baugruppen wie bei jeweils einer Einzel-Trommelwaschmaschine ausgelegt.
    Mit dieser Verfahrensvariante kann der Hauptgebrauchswert des erfindungsgemäßen Zweitrommel-Waschverfahren, das gleichzeitige Waschen von unterschiedlichem Waschgut oder einer Waschgutcharge mit einer größeren Füllmasse ohne weiteres realisiert werden.

    [0015] Beispiele für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens bei denen beide Einzeltrommelsysteme programmsteuerungsmäßig miteinander verbunden sind, werden prinzipmäßig in den Figuren 2 und 3 dargestellt.

    [0016] Das Betreiben bzw. der Programmablauf einer Waschmaschine die konstruktiv nach dem Zwei-Trommel-Prinzip aufgebaut ist, kann etwa wie folgt ablaufen:

    [0017] Die Trommel des Primärsystems wird mit einem Posten von ca. 2 kg Feinwäsche (z. B. Gardinen oder ähnliches Waschgut) beschickt und mittels der Programmwahleinrichtung das Programm "Feinwäsche" mit einer Waschtemperatur von 40 Grad C eingegeben.
    Die Trommel des Sekundärsystems wird mit ca. 3,5 kg Buntwasche beschickt. Auf Grund des relativ starken Verschmutzungsgrades wird hier das Programm "Buntwäsche mit Vorwaschgang" und eine Temperatur von 40 Grad C gewählt. Nach ordnungsgemäßer Herstellung bzw. Prüfung der Anschlüsse an das Frischwasser- und Abwassersystem sowie an das elektrische Netz, Zugabe der Waschmittel und Wäschepflegemittel in die maschinenseitig vorgesehenen Behältnisse und Verschließen der Trommel- bzw. Gehäusedeckel erfolgt der Start des Programmablaufes.
    Steuerungsmäßig kann vorgesehen sein, daß ein Startimpuls ausreichend ist, um zunächst das Primärsystem zu starten und daß automatisch, nach Ablauf einer vorgegebenen Zeiteinheit oder Erreichen bestimmter Parameter, wie Flottenniveau im Sekundärsystem oder Beendigung des Wasch- und Abpumpvorganges im Primärsystem, der Programmablauf im Sekundärsystem gestartet wird.
    Das Steuerungssystem kann aber auch so ausgelegt sein, daß der Programmablauf im Sekundärsystem separat gestartet werden kann.
    Das Ausführungsbeispiel ist so aufgebaut, daß nach der Beendigung des Wasch- und Heizvorganges die im Primärsystem vorhandene Flotte, unter Einschaltung eines Schleuderschrittes (dieser kann unter Umständen auch ausgeblendet sein), in das Sekundärsystem abgepumpt wird.

    [0018] Während im Primärsystem der erste Spülgang mit zugefloßenem Frischwasser abläuft, wird im Sekundärsystem der Programmschritt "Vorwäsche" mit der bereits benutzten Waschflotte aus dem Primärsystem realisiert.
    Nach Ablauf des Vorwaschganges wird die nunmehr in ihrer Waschkraft erschöpfte Waschflotte in die Kanalisation abgepumpt.
    Nach Absolvierung des programmgemäß vorgegebenen Regimes des Spülganges 1 im Primärsystem, bei dem das Waschgut ggf. noch eine gewisse Wärmemenge aus dem Waschgang in die Spülflotte eingetragen hat, wird diese erste Spülflotte, welche auch noch einen relativ hohen Anteil an waschaktiven Substanzen enthält, unter Einschaltung eines Schleuderschrittes (dieser kann unter Umständen auch ausgeblendet sein), in das Sekundärsystem abgepumpt.
    Unter Zufluß von Frischwasser läuft nun im Primärsystem der 2. Spülgang ab. Gleichzeitig wird im Senkundärsystem - ggf. unter einem Nachheizen bis zum Erreichen der gewählten Temperatur - der Hauptwaschgang mit der Spülflotte des 1. Spülganges aus dem Primärsystem absolviert, ggf. unter Zufluß einer gewissen Menge Frischwasser als Ausgleich bis zum vorgegebenen Flottenniveau. Anschließend wird die verbrauchte Waschflotte unter Einschaltung eines Schleuderschrittes in die Kanalisation gepumpt.
    Die Spülflotte des primärseitigen 2. Spülganges wird - ebenfalls unter Einschalten eines ausblendbaren Schleuderschrittes - in das Sekundärsystem gepumpt und dort als Spülflotte für die Durchführung des 1. Spülganges, ggf. unter Nachfüllen einer gewissen Teilmenge von Frischwasser bis auf das vorgegebene Flottenniveau, genutzt.
    In gleicher Weise erfolgt der 3. Spülgang im Primärsystem bzw. der 2. Spülgang in Sekundärsystem, d.h. es wird der 3. Spülgang im Primärsystem mit Frischwasser und etwas zeitlich versetzt der 2. Spülgang im Sekundärsystem mit der Spülflotte des 3. Spülganges aus dem Primärsystem durchgeführt.
    Nach Abschluß des primärseitigen 3. Spülganges erfolgt dort das programmgemäß vorgegebene Endschleudern.

    [0019] Der 3. Spülgang im Sekundärsystem erfolgt unter Frischwasserzufuhr und schließt auch hier mit dem programmgemäß vorgegebenen Endschleudern ab.

    [0020] In dem anhand des Schemas gemäß Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel soll im Primärsystem Buntwäsche mit einer Temperatur von 90 Grad C und im Sekundärsystem Buntwäsche mit einer Temperatur von 60 Grad C gewaschen werden. Hier muß nach dem programmgemäßen Ablauf des Hauptwaschganges im Primärsystem eine Flottentemperaturabsenkung von der erreichten Temperatur von nahe 90 Grad C auf die für das Sekundärsystem eingestellte Temperatur von 60 Grad C vorgenommen werden. Dies erfolgt unter Zufuhr von Frischwasser. Damit entfällt natürlich dar Aufheizen der Waschflotte im Sekundärsystem.

    [0021] Die Spülgänge werden in analoger Weise wie zuvor beschrieben durchgeführt, d.h. die Spülgänge im Primärsystem werden jeweils mit Frischwasser durchgeführt und die Spülgänge 1 und 2 im Sekundärsystem jeweils mit den Spülflotten aus den Spülgängen 1 bzw. 2 dem Primärsystems.
    Der 3. Spülgang im Sekundärsystem wird mit Frischwasser durchgeführt.
    Das Drehzahlregime während der Spülgänge, d.h. Einschaltung von Schleuderschritten in den Um-bzw. Abpumpphasen, ist analog dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel ausgelegt.

    [0022] Bei Durchführung der Wasch- und Spülgänge in der bisher schon bekannten Optimierung können somit folgende Effekte, der Rangfolge nach gestaffelt, erzielt werden:
    • Einsparung von Zeit je kg Waschgut
    • verbesserte Bedienung - Waschkomfort
    • Einsparung von Energie, Frischwasser sowie Waschmittel und Wäsche-Pflegemittel je kg Waschgut
    • trocknergerechte Portionierung des Waschgutes.



    Ansprüche

    1. Verfahren zum Behandeln von Textilgut in Waschmaschinen, mittels zweier Trommeln mit oder ohne Laugenbehälter,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    während des gleichzeitigen Waschens und/oder Spülens und/oder Abpumpens von zwei waschtechnisch gleich oder unterschiedlich zu behandelnden Textilgutfüllmengen je ein programmiertes Verfahren (nachfolgend Primär- oder Sekundärverfahren genannt) nebeneinander abläuft, wobei sich beide Verfahren in ihrem zeitlichen, mechanischen, thermischen und niveauseitigen Ablauf unterscheiden können.
     
    2. Verfahren zum Behandeln von Textilgut nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    der Wasch- und/oder Spül- und/oder Schleuderprozess richtungsgebunden vom Primärverfahren zum Sekundärverfahren hin abläuft.
     
    3. Verfahren zum Behandeln von Textil gut nach Anspruch 1 und 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die Zugabe von Wasch-, Spül- und/oder sonstigen Wäsche-Nachbehandlungsmittel sowie eine ggf. erforderlich werdende Nachdosierung für das Primär- und/oder Sekundärverfahren über nur eine Einspülvorrichtung, aber aus getrennten Vorratsbehältern erfolgt.
     
    4. Verfahren zum Behandeln von Textilgut nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die Flottenerwärmung sowohl für das Primär- als auch für das Sekundärverfahren direkt im Laugenbehälter oder in der Trommel oder innerhalb des Umflutungssystems erfolgen kann.
     
    5. Verfahren zum Behandeln von Textilgut nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die Abführung der verbrauchten Flotten über das Sekundärverfahren erfolgt, während die letzte Sekundärspülflotte auch dem gesamten Zwei-Verfahrensprozeß zugeführt werden kann und danach als Abwasser abgeführt wird.
     
    6. Verfahren zum Behandeln von Textilgut nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    sowohl eine zeitlich gleiche als auch - unterschiedliche Beschickung, Wäscheentnahme und Verfahrenseinleitung während des Verfahrensablaufes in der jeweils anderen Kammer möglich ist.
     
    7. Verfahren zum Behandeln von Textilgut nach einem der Ansprüche 1 bis 6 ,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die erforderlichen Flottenniveaus nachträglich aufgefüllt werden können.
     
    8. Verfahren zum Behandeln von Textilgut nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    der Wasch- und/oder Spül- und/oder Schleuderprozess nur mit einer einzigen Füllmenge, nur mit einem programmierten sowohl primären, als auch sekundären Verfahren erfolgen kann, unabhängig davon, ob Waschgut und/oder Flotte in der Nebentrommel bzw. -behälter vorhanden ist oder nicht.
     
    9. Verfahren zum Behandeln von Textilgut nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die Flotte aus dem Primär-Waschprozeß zur Waschgut - Mengenmessung für den Sekundär-Prozeß genutzt wird.
     




    Zeichnung













    Recherchenbericht