| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 550 469 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
31.01.1996 Patentblatt 1996/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.09.1991 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: F02P 3/045 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/DE9100/712 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 9205/364 (02.04.1992 Gazette 1992/08) |
|
| (54) |
LEISTUNGSENDSTUFE MIT EINER DARLINGTON-SCHALTUNG ZUM SCHALTEN EINER INDUKTIVEN LAST,
INSBESONDERE DER ZÜNDSPULE EINER BRENNKRAFTMASCHINE
POWER OUTPUT STAGE WITH A DARLINGTON CIRCUIT FOR SWITCHING AN INDUCTIVE LOAD, ESPECIALLY
THE IGNITION COIL OF AN INTERNAL COMBUSTION ENGINE
ETAGE DE SORTIE AVEC CIRCUIT DE DARLINGTON POUR LA MISE EN CIRCUIT D'UNE CHARGE INDUCTIVE,
EN PARTICULIER LA BOBINE D'ALLUMAGE D'UN MOTEUR A COMBUSTION INTERNE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE ES FR GB IT NL |
| (30) |
Priorität: |
26.09.1990 DE 4030418
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
14.07.1993 Patentblatt 1993/28 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
|
D-70442 Stuttgart (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- HÖHNE, Gerd
D-7140 Ludwigsburg (DE)
- MICHEL, Hartmut
D-7410 Reutlingen (DE)
- GADEMANN, Lothar
D-7407 Rottenburg (DE)
- BODIG, Bernd
D-7141 Schwieberdingen (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 009 957 US-A- 4 290 406
|
DE-A- 3 015 343
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine Leistungsendstufe mit einer Darlington-Schaltung zum
Schalten einer induktiven Last, insbesondere der Zündspule einer Brennkraftmaschine,
nach der Gattung des Hauptanspruchs.
[0002] Beim Schalten induktiver Lasten mit Leistungstransistoren besteht häufig die Forderung,
die induktive Spannung am Leistungstransistor oder überhaupt an der elektronischen
Schaltung auf einen definierten Wert zu begrenzen. In bekannter Weise kann hierzu
ein Schutzelement parallel zur Emitter-Kollektor-Strecke des Endtransistors geschaltet
werden. Weiterhin ist es aus der EP-B-01 74 473 bekannt, eine Z-Diode parallel zur
Kollektor-Basis-Strecke des Endtransistors zu schalten, die bei Erreichen einer oberen
Grenzspannung von im allgemeinen über 250 Volt die Basis des Endtransistors aufsteuert.
[0003] In bestimmten Anwendungsfällen besteht weiterhin die Forderung, eine Spannungsbegrenzung
auch auf einem zweiten, niedrigeren Spannungsniveau vornehmen zu können, um z.B. die
gespeicherte Energie einer Zündspule auf diesem niedrigeren Spannungsniveau so abbauen
zu können, daß es zu keinem Zündfunken kommen kann. Diese sogenannte funkenfreie Abschaltung
ist grundsätzlich erforderlich, wenn das Abschalten der Endstufe n-icht zur Erzeugung
eines Zündfunkens dienen soll. Zur Schaffung einer derartigen Spannungsbegrenzung
auf niedrigerem Spannungsniveau ist beim genannten Stand der Technik ein Spannungsteiler
parallel zur Kollektor-Emitter-Strecke des Endtransistors geschaltet, wobei ein Abgriff
über Transistorstufen auf die Basis eines Vorsteuertransistors einwirkt. Weiterhin
ist ein externer Schalttransistor zur Vorgabe des Abschaltmodus zwischen die Basis
des Vorsteuertransistors und Masse geschaltet. Nur wenn dieser gesperrt ist, kann
die Basis des Vorsteuertransistors über den Spannungsteiler und die Transistorschaltung
zur Spannungsbegrenzung aufgesteuert werden. Hierzu wird bei der bekannten Schaltung
eine Vielzahl von Bauelementen benötigt, die einen nicht unerheblichen Kostenaufwand
bedeuten.
Vorteile der Erfindung
[0004] Die erfindungsgemäße Leistungsendstufe mit den kennzeichnenden Merkmalen der unabhängigen
Ansprüche 1 und 5 hat den Vorteil, daß eine derartige Spannungsbegrenzung auf niedrigerem
Spannungsniveau zur Erzielung beispielsweise einer funkenfreien Abschaltung einer
Zündspule auch für nicht voll integrierte Leistungsendstufen mit einer integrierten
Darlington-Schaltung eingesetzt werden kann, da jetzt kein Eingriff mehr zwischen
die Transistoren der Darlington-Schaltung erforderlich ist.
[0005] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Leistungsendstufe möglich.
[0006] Zur Temperaturkompensation weist der zwischen dem Abgriff und dem Kollektor der Darlington-Schaltung
liegende Teil des Spannungsteilers zweckmäßigerweise eine mit einem der Widerstände
in Reihe geschaltete Z-Diode auf.
[0007] Für viele Anwendungen ist eine Entkopplung des Teilerabgriffs von der Basis der Darlington-Schaltung
zweckmäßig oder erforderlich. Hierzu ist der Abgriff dieses Spannungsteilers über
wenigstens eine Entkopplungs-Diode mit der Basis der Darlington-Schaltung verbunden.
[0008] Die Aufsteuerung der Darlington-Schaltung auf die niedrigere Grenzspannung kann anstelle
über den Eingangstransistor der Darlington-Schaltung auch über einen Hilfstransistor
erfolgen, dessen Schaltstrecke die Kollektor-Basis-Strecke des Endtransistors der
Darlington-Schaltung überbrückt und dessen Basis an den Abgriff des Spannungsteilers
angeschlossen ist.
[0009] Die beschriebene Anordnung kann auch in vorteilhafter Weise dazu verwendet werden,
bei Erreichen der niedrigeren Grenzspannung Hilfsfunktionen zu aktivieren. Hierzu
ist im emitterseitigen Teil des Spannungsteilers eine Hilfsfunktions-Schaltung vorgesehen,
von der ein Schaltungsteil Bestandteil des Spannungsteilers ist oder durch die eine
Teilspannung des Spannungsteilers abgegriffen wird. Eine derartige Hilfsfunktions-Schaltung
ist beispielsweise eine Schaltung zur Abschaltung der Stromregelung, eine Schaltung
zur Erzeugung von Störfall-Informationen od.dgl.
[0010] Die Hilfsfunktions-Schaltung kann zweckmäßigerweise ebenfalls als monolithisch integrierter
Schaltkreis ausgebildet werden, insbesondere zusammen mit der Leistungsendstufe.
[0011] Zusätzlich zur Spannungsbegrenzung auf die niedrigere Grenzspannung kann selbstverständlich
auch noch eine Spannungsbegrenzung für ein höheres Spannungsniveau vorgesehen sein,
um die elektronischen Bauteile, insbesondere die Darlington-Schaltung, zu schützen.
Hierzu überbrückt eine Z-Diode die Kollektor-Emitter-Strecke des Endtransistors der
Darlington-Schaltung.
Zeichnung
[0012] Drei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in
der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Schaltbild einer Leistungsendstufe mit externer Beschaltung,
- Fig. 2
- ein Schaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels mit einem Hilfstransistor zur Spannungsbegrenzung
auf die niedrigere Grenzspannung und
- Fig. 3
- ein Schaltbild eines zweiten Ausführungsbeispiels mit einer Hilfsfunktions-Schaltung.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0013] In Fig. 1 besteht eine Leistungsendstufe 10, die monolithisch integriert ausgebildet
sein kann, im wesentlichen aus einer Darlington-Schaltung, die aus einem npn-Vorsteuertransistor
11 und einem npn-Endtransistor 12 besteht. In bekannter Weise ist dabei der Emitter
des Vorsteuertransistors 11 mit der Basis des Endtransistors 12 verbunden,und die
miteinander verbundenen Kollektoren der beiden Transistoren 11, 12 bilden den Kollektoranschluß
(C) 13 der Darlington-Schaltung bzw. der Leistungsendstufe 10. Der Emitter des Endtransistors
12 ist mit einem Emitteranschluß (E) 14 und die Basis des Vorsteuertransistors 11
mit einem Basisanschluß (B) 15 der Darlington-Schaltung bzw. der Leistungsendstufe
10 verbunden.
[0014] Der Kollektoranschluß 13 und der Basisanschluß 15 sind über die Reihenschaltung eines
Widerstands 16 mit einer Z-Diode 17 verbunden. Ein Widerstand 18 verbindet den Basisanschluß
15 mit dem Emitteranschluß 14. Die Widerstände 16,18 bilden zusammen mit der Z-Diode
17 einen Spannungsteiler, an dem die Kollektor-Emitter-Spannung der Darlington-Schaltung
anliegt. Eine Z-Diode 19 ist zwischen die Basis des Endtransistors 12 und den Kollektoranschluß
13 geschaltet. Als externe Beschaltung der Leistungsendstufe 10 ist der Kollektoranschluß
13 über die Primärwicklung einer Zündspule 20 für eine Zündanlage einer Brennkraftmaschine
mit dem positiven Pol 21 einer Versorgungsspannungsquelle verbunden, die die Versorgungsspannung
U
b aufweist. Weiterhin liegt die Reihenschaltung eines Widerstandes 22 mit den Schaltstrecken
zweier Transistoren 23,24 zwischen dem positiven Pol 21 und dem negativen, als Massepol
ausgebildeten Pol der Versorgungsspannungsquelle. Der Verknüpfungspunkt zwischen den
beiden Transistoren 23,24 ist dabei mit dem Basisanschluß 15 verbunden, während der
masseseitige Anschluß des Transistors 24 mit dem Emitteranschluß 14 verbunden ist.
Die beiden Transistoren 23,24 werden durch eine elektronische Steuervorrichtung 25
gesteuert, die im vorliegenden Falle eine Zündsteuervorrichtung ist, die beispielsweise
als Mikrorechner ausgebildet ist.
[0015] Selbstverständlich kann die Leistungsendstufe 10 auch zur Steuerung anderer induktiver
Lasten eingesetzt werden.
[0016] Im normalen Betriebszustand ist während der Stromflußzeit durch die Zündspule 20
der Transistor 23 stromleitend und der Transistor 24 gesperrt. Hierdurch ist die Darlington-Schaltung
aufgesteuert und der Stromfluß durch die Primärwicklung der Zündspule 20 gewährleistet.
Im Zündzeitpunkt werden beide Transistoren 23,24 umgesteuert, das heißt, der Transistor
23 wird gesperrt und der Transistor 24 stromleitend geschaltet. Hierdurch wird die
Darlington-Schaltung sehr schnell abgeschaltet, was zur Erzeugung eines Zündfunkens
dient.
[0017] Die Z-Diode 19 dient zur Spannungsbegrenzung auch im Normalbetrieb. Hierzu wird eine
Klammerspannung von beispielsweise mehr als 250 Volt durch diese Z-Diode 19 festgelegt.
Bei Erreichen dieser Spannung erfolgt ein Durchbruch, durch den der Endtransistor
12 zum Spannungsabbau wieder stromleitend gemacht wird. Zur sogenannten funkenfreien
Abschaltung werden beide Transistoren 23,24 gleichzeitig gesperrt. Hierdurch wird
zunächst auch die Darlington-Schaltung gesperrt, so daß es induktionsbedingt zu einem
Spannungsanstieg kommt. Die zwischen dem Kollektoranschluß 13 und dem Emitteranschluß
14 liegende, ansteigende Spannung liegt gleichzeitig am Spannungsteiler 16-18 an.
Dieser ist so dimensioniert, daß bei einer bestimmten Spannung von beispielsweise
35 Volt der durch den Widerstand 16 fließende Strom den Vorsteuertransistor 11 und
über diesen den Endtransistor 12 wieder aufsteuert. Da der Transistor 24 gesperrt
ist, kann dieser Strom nämlich jetzt nicht nach Masse abfließen. Hierdurch wird die
Spannung auf den durch den Spannungsteiler eingestellten Wert begrenzt, der so niedrig
ist, daß kein Zündfunke entstehen kann. Die Z-Diode 17 dient der Temperaturkompensation
und kann in einer einfacheren Ausführungsform auch weggelassen werden.
[0018] Die Spannungsbegrenzung erfolgt bei:

[0019] Dabei ist U
CE die Kollektor-Emitter-Spannung und U
BE die Basis-Emitter-Spannung der Darlington-Schaltung, während U
k die an der Z-Diode 17 abfallende Spannung ist. Diese Bedingung gilt für einen einstufigen
Vorsteuertransistor 11. Dieser kann selbstverständlich auch mehrstufig ausgebildet
sein, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist.
[0020] Das in Fig. 2 dargestellte erste Ausführungsbeispiel und das in Fig. 3 dargestellte
zweite Ausführungsbeispiel entsprechen weitgehend der Schaltung nach Fig. 1, so daß
gleiche oder gleich wirkende Bauteile mit denselben Bezugszeichen versehen und nicht
nochmals beschrieben sind. Gleichfalls wurde zur Vereinfachung die externe Beschaltung
weggelassen, die selbstverständlich wieder in der gleichen Weise wie im ersten Ausführungsbeispiel
ausgebildet sein kann.
[0021] Bei dem in Fig. 2 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel ist im Unterschied zum
ersten Ausführungsbeispiel der Abgriff des Spannungsteilers 16-18 nicht direkt, sondern
über eine Entkopplungs-Diode 26 mit dem Basisanschluß 15 verbunden. Weiterhin ist
dieser Abgriff mit der Basis eines Hilfstransistors 27 verbunden, dessen Schaltstrecke
parallel zur Schaltstrecke des Vorsteuertransistors 11 geschaltet ist.
[0022] Die Aufsteuerung bei Erreichen der niedrigeren Grenzspannung von beispielsweise 35
Volt erfolgt nun nicht mehr über den Vorsteuertransistor 11, sondern über den Hilfstransistor
27. Die Basis des Vorsteuertransistors 11 liegt infolge der Entkopplungs-Diode 26
um den Betrag der Flußspannung der Entkopplungs-Diode 26 unter der Basisspannung des
Hilfstransistors 27, das heißt, der Vorsteuertransistor 11 bleibt beim Einsetzen der
Spannungsbegrenzung gesperrt, und nur der Hilfstransistor 27 wird stromleitend und
steuert dadurch den Endtransistor 12 in den stromleitenden Zustand. Wenn dagegen der
Basisanschluß 15 nach Masse gezogen ist, wenn also der externe Transistor 24 stromleitend
ist, so ist auch der Hilfstransistor 27 ständig gesperrt, da sein Basisstrom über
die Entkopplungs-Diode 26 nach Masse abgeführt wird. Die Spannungsbegrenzung erfolgt
dann nur noch bei Erreichen des hohen Spannungsniveaus von beispielsweise über 250
Volt durch die Z-Diode 19.
[0023] Sind die Transistoren 11,12 der Darlington-Schaltung mehrstufig, z.B. zweistufig,
ausgebildet, so können statt einer Entkopplungs-Diode 26 auch zwei derartiger Dioden
eingesetzt werden, um im Klammerbetrieb auf dem Niveau der niedrigeren Grenzspannung
den Vorsteuertransistor 11 noch stärker vom Hilfstransistor 27 zu entkoppeln. Auch
der Hilfstransistor 27 kann selbstverständlich ein- oder mehrstufig ausgebildet sein.
[0024] Bei dem in Fig. 3 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel ist zwar wie im ersten
Ausführungsbeispiel eine Entkopplungs-Diode 26 vorgesehen, jedoch entfällt der Hilfstransistor
27. Der Widerstand 18 des Spannungsteilers ist nicht direkt mit dem Emitter des Endtransistors
12 bzw. mit Masse verbunden, sondern indirekt über eine Hilfsfunktions-Schaltung 28,
die zusätzlich noch mit dem Emitter des Vorsteuertransistors 11 verbunden ist. Die
Hilfsfunktions-Schaltung 28 stellt beispielsweise eine bekannte Schaltung zur Abschaltung
der Stromregelung, eine Schaltung zur Erzeugung von Störfall-Informationen od.dgl.
dar. Durch Abgriff eines Teils der am Spannungsteiler abfallenden Spannung kann die
jeweilige Hilfsfunktion aktiviert werden, wenn die niedrigere Grenzspannung erreicht
wird. Dabei wird durch die Entkopplungs-Diode 26 sichergestellt, daß die Hilfsfunktion
nur dann zum Tragen kommt, wenn der Basisanschluß 15 vom Emitteranschluß 14 getrennt
ist, wenn also der Transistor 24 gesperrt ist.
[0025] Die Hilfsfunktions-Schaltung 28 kann beispielsweise als monolithisch integrierte
Schaltung ausgebildet sein und zusammen mit der übrigen Leistungsendstufe einen einzigen
monolithisch integrierten Schaltkreis bilden.
[0026] Zur Einstellung der Betriebszustände mit und ohne Spannungsbegrenzung auf niedrigerem
Spannungsniveau kann anstelle des Transistors 24 auch ein anderes Schaltmittel treten,
durch das der Basisanschluß 15 und der Emitteranschluß 14 miteinander verbunden oder
voneinander getrennt werden können. Soll für andere Anwendungszwecke die Spannungsbegrenzung
auf niedrigerem Spannungsniveau ständig wirksam sein, so muß selbstverständlich der
Emitteranschluß 14 ständig vom Basisanschluß 15 getrennt sein.
1. Leistungsendstufe mit einer aus mindestens einem Vorsteuertransistor (11) und einem
Endtransistor (12) bestehenden Darlington-Schaltung (11, 12) zum Schalten einer induktiven
Last (20), insbesondere der Zündspule einer Brennkraftmaschine, mit einem die Betriebsart
der Leistungsendstufe vorgebenden, zwischen der Basis des Vorsteuertransistors (11)
und dem Emitter des Endtransistors (12) liegenden Schalter (24), der bei schneller
Abschaltung der Endstufe geschlossen und bei spannungsbegrenzter Abschaltung der Endstufe
geöffnet ist, und mit einem wenigstens aus zwei Widerständen bestehenden, die Schaltstrecke
der Darlington-Schaltung (11, 12) überbrückenden Spannungsteiler (16, 17, 18), der
einen auf die Basis des Vorsteuertransistors (11) einwirkenden Abgriff aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abgriff des Spannungsteilers (16, 17, 18) über wenigstens
eine Entkopplungsdiode (26) mit der Basis des Vorsteuertransistors (11) verbunden
ist und daß ein Hilfstransistor (27) vorgesehen ist, dessen Schaltstrecke die Kollektor-Basis-Strecke
des Endtransistors (12) der Darlington-Schaltung (11, 12) überbrückt und dessen Basis
an den Abgriff des Spannungsteilers (16, 17, 18) angeschlossen ist.
2. Leistungsendstufe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens teilweise
als monolithisch integrierter Schaltkreis ausgebildet ist.
3. Leistungsendstufe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (24) als
externer Transistor ausgebildet ist.
4. Leistungsendstufe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der zwischen dem Abgriff und dem Kollektor der Darlington-Schaltung (11, 12) liegende
Teil (16, 17) des Spannungsteilers (16, 17, 18) eine mit einem (16) der Widerstände
in Reihe geschaltete Z-Diode (17) aufweist.
5. Leistungsendstufe mit einer aus mindestens einem Vorsteuertransistor (11) und einem
Endtransistor (12) bestehenden Darlington-Schaltung (11, 12) zum Schalten einer induktiven
Last (20), insbesondere der Zündspule einer Brennkraftmaschine, mit einem die Betriebsart
der Leistungsendstufe vorgebenden, zwischen der Basis des Vorsteuertransistors (11)
und dem Emitter des Endtransistors (12) liegenden Schalter (24), der bei schneller
Abschaltung der Endstufe geschlossen und bei spannungsbegrenzter Abschaltung der Endstufe
geöffnet ist, und mit einem wenigstens aus zwei Widerständen bestehenden, die Schaltstrecke
der Darlington-Schaltung (11, 12) überbrückenden Spannungsteiler (16, 17, 18), der
einen auf die Basis des Vorsteuertransistors (11) einwirkenden Abgriff aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abgriff des Spannungsteilers (16, 17, 18) über wenigstens
eine Entkopplungsdiode (26) mit der Basis des Vorsteuertransistors (11) verbunden
ist, daß eine Hilfsfunktions-Schaltung (28) vorgesehen ist, von der ein Schaltungsteil
Bestandteil des Spannungsteilers ist, und die zusätzlich mit dem Emitter des Vorsteuertransistors
(11) verbunden ist, wobei die Hilfsfunktions-Schaltung (28) eine Schaltung zur Abschaltung
der Stromregelung, eine Schaltung zur Erzeugung von Störfall-Informationen ist.
6. Leistungsendstufe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsfunktions-Schaltung
(28) als monolithisch integrierter Schaltkreis ausgebildet ist, insbesondere zusammen
mit der Leistungsendstufe.
7. Leistungsendstufe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Z-Diode die Kollektor-Emitter-Strecke des Endtransistors (12) der Darlington-Schaltung
(11, 12) überbrückt.
1. Power output stage having a Darlington-pair circuit (11, 12), which consists of at
least one preliminary-control transistor (11) and an output transistor (12), for switching
an inductive load (20), especially the ignition coil of an internal-combustion engine,
having a switch (24) which predetermines the operating mode of the power output stage,
is connected between the base of the preliminary-control transistor (11) and the emitter
of the output transistor (12), is closed in the event of a quick disconnection of
the output stage, and is opened in the event of a voltage-limited disconnection of
the output stage, and having a voltage divider (16, 17, 18), which consists of at
least two resistors, bridges the switching junction of the Darlington-pair circuit
(11, 12) and has a pick-off which acts on the base of the preliminary-control transistor
(11), characterised in that the pick-off of the voltage divider (16, 17, 18) is connected
via at least one decoupling diode (26) to the base of the preliminary-control transistor
(11), and in that an auxiliary transistor (27) is provided, whose switching junction
bridges the collector-base junction of the output transistor (12) of the Darlington-pair
circuit (11, 12) and whose base is connected to the pick-off of the voltage divider
(16, 17, 18).
2. Power output stage according to Claim 1, characterised in that it is constructed at
least partially as a monolithically integrated circuit.
3. Power output stage according to Claim 2, characterised in that the switch (24) is
constructed as an external transistor.
4. Power output stage according to one of the preceding claims, characterised in that
the part (16, 17) of the voltage divider (16, 17, 18) lying between the pick-off and
the collector of the Darlington-pair circuit (11, 12) has a zener diode (17) which
is connected in series with one of the resistors (16).
5. Power output stage having a Darlington-pair circuit (11, 12), which consists of at
least one preliminary-control transistor (11) and an output transistor (12), for switching
an inductive load (20), especially the ignition coil of an internal-combustion engine,
having a switch (24) which predetermines the operating mode of the power output stage,
is connected between the base of the preliminary-control transistor (11) and the emitter
of the output transistor (12), is closed in the event of a quick disconnection of
the output stage, and is opened in the event of a voltage-limited disconnection of
the output stage, and having a voltage divider (16, 17, 18), which consists of at
least two resistors, bridges the switching junction of the Darlington-pair circuit
(11, 12) and has a pick-off which acts on the base of the preliminary-control transistor
(11), characterised in that the pick-off of the voltage divider (16, 17, 18) is connected
via at least one decoupling diode (26) to the base of the preliminary-control transistor
(11), in that an auxiliary function circuit (28) is provided, of which a circuit part
is a component of the voltage divider and which is additionally connected to the emitter
of the preliminary-control transistor (11), the auxiliary function circuit (28) being
a circuit for disconnecting the current regulation, [lacuna] a circuit for producing
information on interference.
6. Power output stage according to Claim 5, characterised in that the auxiliary function
circuit (28) is constructed as a monolithically integrated circuit, especially together
with the power output stage.
7. Power output stage according to one of the preceding claims, characterised in that
a zener diode bridges the collector-emitter junction of the output transistor (12)
of the Darlington-pair circuit (11, 12).
1. Etage de sortie comprenant un étage Darlington (11, 12) formé d'au moins un transistor
pilote (11) et d'un transistor de sortie (12) pour commuter une charge inductive (20),
notamment la bobine d'allumage d'un moteur à combustion interne, avec un commutateur
(24) prédéterminant le mode de fonctionnement de l'étage de sortie, entre la base
du transistor pilote (11) et l'émetteur du transistor de sortie (12), ce commutateur
étant fermé par une coupure rapide de l'étage de sortie et étant ouvert lors d'une
coupure limitée en tension de l'étage de sortie, et au moins un diviseur de tension
(16, 17, 18) formé de deux résistances et qui shunte le chemin de commutation du montage
Darlington (11, 12), ce diviseur de tension ayant une prise agissant sur la base du
transistor pilote (11), caractérisé en ce que la prise du diviseur de tension (16,
17, 18) est reliée à la base du transistor pilote (11) par au moins une diode de découplage
(26) et en ce qu'il est prévu un transistor auxiliaire (27) dont le chemin de commutation
shunte le chemin collecteur-base du transistor de sortie (12) du montage Darlington
(11, 12), dont la base est reliée à la prise du diviseur de tension (16, 17, 18).
2. Etage de sortie selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est au moins partiellement
réalisé sous la forme d'un circuit intégré monolithique.
3. Etage de sortie selon la revendication 2, caractérisé en ce que le commutateur (24)
est un transistor externe.
4. Etage de sortie selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
la partie (16, 17) du diviseur de tension (16, 17, 18) branché entre la prise et le
collecteur du montage Darlington (11, 12) comporte une diode (17) de type Z branchée
en série avec l'une (16) des résistances.
5. Etage de sortie comprenant un montage Darlington (11, 12) formé d'un transistor pilote
(11) et d'un transistor de sortie (12) pour commuter une charge inductive (20), notamment
la bobine d'allumage d'un moteur à combustion interne, avec un commutateur (24) prédéterminant
le mode de fonctionnement de l'étage de sortie, branché entre la base du transistor
pilote (11) et l'émetteur du transistor de sortie (12), ce commutateur étant fermé
en cas de coupure rapide de l'étage de sortie et ouvert en cas de coupure limitée
en tension de l'étage de sortie, ainsi qu'un diviseur de tension (16, 17, 18) formé
d'au moins deux résistances et qui shunte le chemin de commutation du montage Darlington
(11, 12), ce diviseur ayant une prise agissant sur la base du transistor pilote (11),
caractérisé en ce que la prise du diviseur de tension (16, 17, 18) est reliée à la
base du transistor pilote (11) par au moins une diode de découplage (26), un circuit
de fonction auxiliaire (18) étant prévu qui fait partie du diviseur de tension et
est en outre relié à l'émetteur du transistor pilote (11), le circuit de fonction
auxiliaire (28) étant un circuit pour couper la régulation du courant, un circuit
pour créer des informations d'incident.
6. Etage de sortie selon la revendication 5, caractérisé en ce que le circuit de fonction
auxiliaire (28) est constitué comme un circuit de commutation monolitique intégré,
notamment en commun avec l'étage de sortie.
7. Etage de sortie selon les revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une diode
Z shunte le dernier émetteur-collecteur du transistor de sortie (12) du montage Darlington
(11, 12).
