| (19) |
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(11) |
EP 0 566 084 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.01.1996 Patentblatt 1996/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.04.1993 |
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| (54) |
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Stein-Verbundplatten
Process and device for making composite panels with natural stone slab
Procédé et dispositif pour la fabrication de panneaux composites avec plaque de pierre
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI NL |
| (30) |
Priorität: |
16.04.1992 DE 4212702 20.08.1992 DE 9211189 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.10.1993 Patentblatt 1993/42 |
| (73) |
Patentinhaber: E. SCHWENK BAUSTOFFWERKE KG |
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D-89077 Ulm (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Keller, Gottfried
W-7936 Allmendingen (DE)
- Baumgartner, Heinz
W-7900 Ulm/Donau (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stahl, Gerhard F.W. |
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Patentanwalt Dipl.-Ing. Gerhard F.W. Stahl
Heilmannstrasse 10 D-81479 München D-81479 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 384 745 DE-A- 1 683 879 DE-A- 3 103 241 FR-A- 1 143 554 FR-A- 2 452 363
|
CH-A- 614 483 DE-A- 2 812 145 DE-A- 3 427 780 FR-A- 2 389 470 US-A- 3 799 717
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- DATABASE WPIL Week 9232, Derwent Publications Ltd., London, GB; AN 92-266088 & NL-A-9
002 896 (JONKER BETON B.V.) 28. Dezember 1990
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 014, no. 563 (M-1058)14. Dezember 1990 & JP-A-02 238
903 (TIGER MACH SEISAKUSHO KK) 21. September 1990
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft allgemein ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung
von Stein-Verbundplatten. Die Erfindung betrifft insbesondere ein Verfahren zur Herstellung
von Stein-Verbundplatten jeweils bestehend aus einer in Gebrauchslage unteren Tragschicht
aus Beton und einer oberen Natursteinplatte, die innig miteinander verbunden sind,
bei dem die mit ihrer Oberseite nach unten gekehrte Natursteinplatte auf eine Stutzfläche
aufgelegt und mit einem Formrahmen abdichtend umschlossen wird, und sodann in den
Formrahmen Beton eingebracht und dieser mittels eines Stempels und durch Rütteln verdichtet
wird und abschließend die Stein-Verbundplatte vom Formrahmen getrennt wird.
[0002] Solche Stein-Verbundplatten werden beispielsweise dort benötigt, wo ein Bodenbelag
aus Naturstein durch Fahrzeuge oder aus anderen Gründen besonders hohen Gewichtsbelastungen
ausgesetzt ist. Die Beton-Tragschicht gibt dem Naturstein die erforderliche Bruchfestigkeit
und ist hinsichtlich ihres Materialwerts wesentlich billiger als Naturstein. Soweit
Verbundsteine dieser Art bisher überhaupt verwendet worden sind, wurden sie in reiner
Handarbeit gefertigt. Dadurch kam der Einsparungseffekt der Verwendung des preiswerteren
Werkstoffs Beton praktisch nicht zum Tragen. Vielfach war auch die Verbindung Beton-Naturstein
mangelhaft, was nicht selten auf unzureichende Verdichtung des Betons zurückzuführen
sein dürfte.
[0003] Die NL-A-9 002 896 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von
Verbundplatten, jeweils bestehend aus einer in Gebrauchslage unteren Tragschicht aus
Beton und einer oberen Verkleidungsplatte aus einem keramischen Material, die innig
miteinander verbunden sind. Bei diesem bekannten Verfahren wird die mit ihrer Oberseite
nach unten gekehrte Verkleidungsplatte von oben her in einen Formrahmen eingebracht
und auf eine Stützfläche abgelegt, so daß sie vom Formrahmen abdichtend umschlossen
ist. Sodann wird Frischbeton von oben in den Formrahmen eingebracht und mittels eines
Stempels und durch Rütteln verdichtet. Abschließend wird die fertige Verbundplatte
aus dem Formrahmen entnommen.
[0004] Die FR-A-1 143 554 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung, um ein vorgefertigtes
quaderförmiges Element mit einer Verkleidung zu versehen. Zu diesem Zweck wird das
vorgefertigte Element mit einem Hubtisch von unten her in einen ortsfesten, rechteckigen
Zentrierrahmen eingeführt. Der Zentrierrahmen ist mit einer umlaufenden Nut versehen,
in die ein aufblasbarer Schlauch eingesetzt ist. Nachdem die Oberseite des Elements
mit dem oberen Rand der Nut zur Deckung gebracht wurde, wird der Schlauch aufgeblasen,
um das Element im Bezug auf den Zentrierrahmen zu zentrieren. Dadurch soll zugleich
gewahrleistet sein, daß das Element in Bezug auf eine in den Zentrierrahmen eingesetzte
Verkleidung zentriert ist. Sodann wird eine mit einem Vibrator verbundene Preßplatte
abgesenkt und an der Oberseite der Verkleidung zur Anlage gebracht. Durch den aufgebrachten
Druck in Verbindung mit den Schwingungen wird die Verkleidung mit dem vorgefertigten
Element verbunden. Anschließend wird der Schlauch entlüftet, und das Element wird
zusammen mit der daran befestigten Verkleidung durch Absenken des Hubtisches nach
unten aus dem Zentrierrahmen herausgezogen.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein brauchbares maschinelles Verfahren
zum Herstellen von Stein-Verbundplatten zu schaffen, wobei von Natursteinplatten mit
3 bis 5 cm Dicke und einer Flache von z.B. 0,5 m² ausgegangen werden soll. Die Betontragschicht
kann 10 bis 15 cm dick sein.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten Verfahrensmerkmale
gelöst.
[0007] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren dient der Formrahmen als Transporteur, um die
Natursteinplatte von der Stützfläche abzugeben und auf den Rütteltisch aufzugeben,
und um nach dem Aufbringen und Verdichten des Betons die fertige Verhundplatte vom
Rütteltisch abzuheben und auf die Stutzfläche aufzulegen.
[0008] Eine zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignete Vorrichtung ist
im Anspruch 12 angegeben.
[0009] Wenn der Formrahmen sich anfänglich über die Natursteinplatte schiebt, um diese zu
umschließen und aufzunehmen, gilt es Beschädigungen der Natursteinplatte zu vermeiden.
Schon ein geringer Seitenversatz oder eine Verdrehung der Platte gegenüber dem Rahmen
kann zu einem harten Aufschlag und zum Bruch der Natursteinplatte führen, wenn der
Formrahmen sehr schnell nach unten fährt. Es wird daher vorgeschlagen, daß die Natursteinplatte
vor der Aufnahme im Formrahmen mittels einer Zentriervorrichtung durch Verschieben
auf ihrer Unterlage örtlich und winklig genau auf die Projektion des Formrahmens ausgerichtet
wird. Dazu ist die Zentriervorrichtung zunächst an die Natursteinplatte heranzubringen.
Bewegliche Richtorgane der Vorrichtung rücken dann wenigstens zwei einander kreuzende
Kanten der Natursteinplatte gegen entsprechende Anschlagleisten. Sodann geben die
Richtorgane die Platte wieder frei und schließlich wird die ganze Zentriervorrichtung
wieder in eine Ruhestellung zurückbewegt.
[0010] Eine andere Art der Ausrichtung oder Zentrierung der Natursteinplatte auf ihrer Unterlage
kann vorteilhafterweise schon beim Auflegen erfolgen, wenn dies mit Hilfe eines Greifers,
insbesondere eines Saugkopfes geschieht. Es wird vorgeschlagen, einen trichterförmigen
Führungsschacht anzuordnen, dessen untere Mündung dem Plattenumriß ziemlich genau
entspricht und nur wenig höher als die Natursteinplatte über der Auflagefläche fest
angeordnet ist. Die Natursteinplatte wird dann an dem Greifer, der sich in horizontaler
Richtung frei bewegen kann durch den Schacht hindurch nach unten abgelassen und richtet
sich dabei selbsttätig aus.
[0011] Das Ausrichtproblem kann schließlich auch noch dadurch gelöst werden, daß der Formrahmen
auf verschiedene Plattenformate selbsttätig verstellbar ist, beispielsweise mit Hilfe
von Hydraulikzylindern oder dergleichen. Ein solcher Formrahmen wird zunächst auf
Plattenübermaß eingestellt und so weit abgesenkt, daß er die Natursteinplatte umschließt.
Dadurch wird eine gewünschte verhältnismäßig große Ausrichttoleranz beim Ablegen der
Platten möglich. Ist die Natursteinplatte dann aber vom Rahmen eingefangen, wird dieser
enger gestellt, bis sich seine Rahmenteile an den Seitenflächen der Natursteinplatte
anlegen und diese dadurch ausgerichtet wird.
[0012] Eine einfache Art, das vorgeschlagene Verfahren auszuüben, besteht darin, eine auf
einem Gleis fahrbare Formmaschine mit einem in der Maschine horizontal hin und her
verfahrbaren Rütteltisch zu verwenden. Dieser Maschinentyp wird auch als Mehrlagenfertiger
verwendet, beispielsweise für Betonpflastersteine. Die Eingabe der Natursteinplatten
und Ausgabe der Verbundplatten kann von Hand erfolgen. Es wird vorgeschlagen, daß
die Natursteinplatten in dem Formrahmen entsprechenden Anordnungen mit gleichen Abständen
in der Spur des Formrahmens auf dem Boden ausgelegt werden, daß die Formmaschine entsprechend
diesen Abständen schrittweise vorfährt und daß während jedes Halts einerseits die
Natursteinplatten einer Anordnung mittels des Formrahmens aufgenommen, mit den Betonschichten
versehen und als fertige Verbundplatten wieder auf dem Boden abgesetzt werden und
daß andererseits die Natursteinplatten einer folgenden Anordnung mittels einer Zentriervorrichtung
auf die betreffende Projektion des Formrahmens ausgerichtet werden.
[0013] Die beschriebene sogenannte Bodenfertigung mit einer fahrbaren maschinellen Einrichtung
bedingt jedoch große Stillstandszeiten infolge der zur Aushärtung des Betons notwendigen
Aushärtezeit. Außerdem geht durch die notwendigen großen Abstände der abgelegten Platten
in der Produktionshalle sehr viel Platz verloren. Da somit die Fertigung der Verbundplatten
nur in Schüben verläuft, ist dieses Fertigungsprinzip relativ unproduktiv. Im folgenden
werden deshalb Zwei weitere Verfahrensvarianten mit jeweils stationären maschinellen
Einrichtungen vorgeschlagen.
[0014] Die folgende Variante stellt gewissermaßen die kinematische Umkehrung der Bodenfertigung
dar. Es kann im wesentlichen dieselbe Formmaschine, ebenfalls mit einem horizontal
hin und her verfahrbaren Rütteltisch, verwendet werden. Diese Maschine ist jedoch
stationär angeordnet und zwar in einer gewissen Höhe auf einem Fußgestell und unter
der Maschine läuft ein Horizontalförderer durch. Dieser bewegt sich ebenfalls in gleichen
Abständen schrittweise und fördert die einzeln ausgelegten Natursteinplatten heran.
Von der Förderebene weg hebt der Formrahmen die Natursteinplatten auf den Rütteltisch
und nach dem Aufbringen der Betonschicht wird die Verbundplatte wieder auf den Förderer
zurückgelegt und dabei ausgeformt. Die Verbundplatten müssen dann zur weiteren Bearbeitung
und zum Abbinden von dem Horizontalförderer abgenommen werden, wozu man sich vorzugsweise
eines Greifers bedienen kann, welcher die betreffende Natursteinplatte an zwei gegenüberliegenden
Seitenflächen einklemmt und dadurch tragen kann.
[0015] Eine andere vorteilhafte Weiterbildung der erwähnten Verfahrensvarianten besteht
darin, daß die gestapelt angelieferten Natursteinplatten mittels eines horizontal
und vertikal verfahrbaren Saugkopfs selbsttätig vereinzelt und auf den Horizontalförderer
bzw. den Fertigungsbrettern ausgelegt werden.
[0016] Schließlich wird vorgeschlagen, daß zur Verbesserung der Verbindung des Betons mit
der Natursteinplatte ein Betonfestiger, Haftmittel oder Kleber auf die Natursteinoberfläche
aufgetragen wird. Zweckmäßig ist es insbesondere, die einzeln ausgelegten Natursteinplatten
vor dem Beschichten mit Beton an ihrer nach oben gewandten Unterseite selbsttätig
zu waschen und anschließend ebenfalls selbsttätig mit dem betreffenden Haftmittel,
insbesondere einem Betonkleber, zu bestreichen.
[0017] Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung
erläutert. Im einzelnen zeigt
- Fig. 1
- einen vertikalen Teilschnitt eines Formrahmens zur Herstellung von Verbundsteinen,
- Fig. 2a
- das Detail A aus Fig. 1 in größerem Maßstab,
- Fig. 2b
- in gleicher Darstellung eine andere Variante des Details A aus Fig. 1,
- Fig. 3
- eine mehrfach geschnittene Draufsicht einer Schlauchdichtung, wie sie bei dem Formrahmen
nach Fig. 1 verwendet ist in einem bezüglich Fig. 2 etwas kleineren Maßstab,
- Fig. 4 - Fig. 7
- verschiedene Varianten von Schlauchquerschnitten im Maßstab wie Fig. 2,
- Fig. 8
- eine Seitenansicht einer fahrbaren Formmaschine mit ihrem Gleis, vorbereitend ausgelegte
Natursteinplatten und fertige Verbundplatten,
- Fig. 9
- eine Draufsicht der Gesamtanordnung nach Fig. 8,
- Fig. 10
- ein Querschnitt der Zentriervorrichtung der Formmaschine nach Fig. 8 in größerem Maßstab
und
- Fig. 11
- die Draufsicht der Zentriervorrichtung nach Fig. 10,
- Fig. 12
- eine Seitenansicht einer stationären Formmaschine mit zugehörigen stationären Komponenten,
wobei als Förderer ein Endlos-Kettenförderer ohne mitlaufende Fertigungsbretter vorgesehen
ist,
- Fig. 13
- eine schematische Draufsicht auf eine weitere Anlage zur automatisierten Herstellung
von Mehrschichtplatten,
- Fig. 14
- eine schematische Seitenansicht eines Ablegewagens der Anlage nach Fig. 13,
- Fig. 15
- eine schematische Seitenansicht eines Fertigungswagens der Anlage nach Fig. 13, wobei
zur besseren Veranschaulichung ein Teil der Seitenwand weggebrochen ist, und
- Fig. 16
- einen vertikalen Schnitt durch eine gefüllte Kastenform.
[0018] Da bei dem zu beschreibenden Herstellungsverfahren jeweils zwei Natursteinplatten
gemeinsam behandelt werden, hat der in Fig. 1 gezeigte Formrahmen zwei Kammern. Er
besteht aus vier Außenwänden 1, wobei an zwei gegenüberliegenden jeweils ein Tragflansch
2 angebracht ist. Die Kammern werden durch eine etwas dickere Trennwand 3 voneinander
getrennt und nehmen je eine quadratische Natursteinplatte 4 auf, die 60 cm breit und
4 cm dick sind. Fig. 1 zeigt die Situation am Ende der Verdichtungsphase. Auf der
Natursteinplatte, deren Sichtseite nach unten gewendet ist, befindet sich eine etwa
12 cm dicke Tragschicht 5 aus Beton. Die in die Formkammern passenden Stempelplatten
6, deren Auflast nicht dargestellt ist, sind, wie bei Betonformmaschinen üblich, unabhängig
vom Formrahmen höhenverfahrbar.
[0019] Jede Natursteinplatte 4 ist von einem Dichtschlauch 7 umschlossen. In diesem Beispiel
ist es ein einfacher, querschnittlich runder Schlauch gemäß Fig. 4, wobei Fig. 2a
diesen Schlauch unter hohem Innendruck zeigt, der ihn entsprechend verformt. Gemäß
Fig. 3 ist der Schlauch aus vier auf Gehrung geschnittenen und aneinander vulkanisierten
Abschnitten zusammengesetzt. Ein Anschlußschlauch 8 zweigt von dem Schlauchring ab
und ist an einer von der Natursteinplatte 4 abgewandten Seite durch eine der Außenwände
1 geführt (nicht dargestellt).
[0020] Die Formkammern haben in ihrem oberen Abschnitt, in welchem der Stempel 6 läuft und
Beton eingefüllt und verdichtet wird, eine lichte Weite, die genau mit der Breite
der Natursteinplatte 4 übereinstimmt. Beginnend ein wenig oberhalb der Natursteinplatte
weitet sich die Formkammer über eine schräge Schulter 9 und bildet mit den Seitenflächen
der Natursteinplatte 4 einen etwa 2,5 mm breiten Spalt 10. Der zurückgesetzte ebene
Flächenabschnitt 11 am unteren Ende der Außenwand 1 geht unten in eine Schrägfläche
12 über, welche im Falle einer nicht genau gelungenen Zentrierung der Natursteinplatte
deren Beschädigung beim Absenken des Formrahmens verhindern soll.
[0021] Im Bereich des zurückgesetzten Flächenabschnitts 11 weist die Außenwand 1 eine im
wesentlichen rechteckige Nut 13 auf, deren obere Seitenwand mit der gemaß Fig. 2 oberen
Fläche der Natursteinplatte etwa auf gleicher Höhe liegt. Die Nut ist zur Öffnung,
d. h. zur Natursteinplatte hin verengt durch zwei wulstartige gewölbte Vorsprünge
14 an den Nutseitenwänden. Schließlich hat die Natursteinplatte 4 an ihren oberen
Kanten eine Fase 15.
[0022] Die Natursteinplatte 4 hat somit allseitig einen Abstand gegenüber der Außenwand
1, so daß sie beim Rütteln nicht beschädigt werden kann. Die ringsum gleichmäßige
Breite des Spalts 10 ist aber auch deshalb wichtig, weil die Seitenflächen der Tragschicht
5 mit den Seitenflächen der Natursteinplatte 4 eine gemeinsame Ebene bilden müssen.
Auch dies bewirkt der mittels Luftdruck beaufschlagbare Schlauch 7. Er dichtet den
Spalt 10 ringsum ab und drückt so fest auf die Seitenflächen der Natursteinplatte
4, daß diese beim Anheben des Formrahmens nicht nach unten herausrutscht, und zwar
auch dann nicht, wenn bereits Beton in die Formkammer eingefüllt und verdichtet ist.
Dabei wird allerdings ein Teil des Betongewichts durch Reibung an den Formaußenwänden
getragen. Letztendlich bewirkt der Gummischlauch beim Ausformen, daß die Betonschlämme,
die beim Rütteln in die Nische zwischen der Schulter 9 und dem Schlauch 7 eingedrungen
ist, nach oben geschoben und verteilt wird, so daß sich die fertige Verbundplatte
mit glatten Seitenwänden darstellt. Dazu wird der Luftdruck im Schlauch 7 so weit
herabgesetzt, daß der Schlauch die Funktion einer Streichlippe erfüllen kann. Die
völlige Wegnahme des Luftdrucks hat zur Folge, daß der Schlauch 7 infolge der Wülste
14 ganz in die Nut 13 zurücktritt.
[0023] Fig. 2b zeigt eine andere Ausführungsform der Dichtungsstelle an der Formrahmen-Außenwand
1a. Die Schlauchnut 13a hat eine geringfügig andere Querschnittsform als beim ersten
Ausführungsbeispiel. Sie ist am Nutengrund gerundet. Über der Schlauchnut ist eine
weitere, zu ihr parallele Rechtecknut vorgesehen, in die ein Stoßschutzstreifen 45
aus Gummi oder einem geeigneten Kunststoff eingefügt ist. Diese Nut liegt an der Übergangsstelle
zwischen dem oberen Abschnitt und dem unteren, zurückgesetzten Abschnitt der Wandinnenfläche.
Der Stoßschutzstreifen 45 ist etwas weiter zurückgesetzt als der obere Abschnitt und
steht über den unteren Abschnitt vor. Die hier verwendete Natursteinplatte 4a hat
an der Übergangskante zwischen ihrer Oberfläche 46 und ihrer Seitenfläche keine Fase.
Die Oberkante des Stoßschutzstreifens 45 liegt oberhalb dieser Fläche 46 und die Unterkante
liegt unterhalb dieser Fläche 46 der Natursteinplatte.
[0024] Fig. 5 zeigt einen anderen Schlauchquerschnitt, der für eine Nut mit ebenen Seitenwänden
gedacht ist und der dementsprechend ebene Flanken 16 und eine ebene Druckfläche 17
aufweist. An dieser sind nach Art eines Haftsaugers keilförmige Dichtlippen 18 angeformt.
[0025] Das Schlauchprofil nach Fig. 6 unterscheidet sich von dem vorhergehenden durch einen
kleineren ovalen Hohlraum und durch einen nahezu rechteckigen massiven Profilabschnitt,
der auch als angeformte Greif- und Dichtleiste 19 bezeichnet werden kann.
[0026] In Fig. 7 ist außer einem weiteren Schlauchprofil auch die zugehörige Nutform gezeigt.
Wesentlich ist hier ein rückseitiger T-förmiger Profilansatz 20, der in eine entsprechende
Ausformung des Nutbodens eingreift und somit den ansonsten runden Schlauch in der
Nut festhält, die sich zur Nutöffnung hin weitet. Wird der Schlauch unter Druck gesetzt,
so füllt er die Nut aus und greift auf verhältnismäßig großer Breite über diese hinaus,
was strichpunktiert angedeutet ist.
[0027] In den Figuren 8 und 9 ist eine Formmaschine 21 schematisch dargestellt, die sich
mit ihren Rädern 22 auf Schienen 23 fortbewegen kann. Die Bodenoberfläche zwischen
den Schienen ist eine ebene Fläche, beispielsweise ein Betonglattstrich, und hält
einen konstanten Abstand zur Schienenoberfläche ein. Die Maschine hat säulenförmige
Vertikalführungen 24, an denen ein Stempelbär 25 und der in Fig. 1 näher gezeigte
Formrahmen 26 unabhängig voneinander auf und ab bewegt werden können. Aus einem Vorratsilo
27 für die verwendete Betonmischung wird der Formrahmen mittels eines horizontal bewegbaren
Füllkastens 28 befüllt. Horizontalführungen 29 ermöglichen es, einen Rütteltisch von
einer Arbeitsstellung im Bereich der Vertikalführungen nach rechts in eine Ruhestellung
zu bewegen, so daß der Formrahmen 26 und der Stempelbär 25 ganz nach unten gefahren
werden können, so daß der Formrahmen auf dem Boden aufsteht.
[0028] Wie Fig. 8 zeigt, sind vor der sich nach rechts bewegenden Formmaschine 21 jeweils
zwei Natursteinplatten 4 nebeneinander in gleichen Abständen x zwischen den Schienen
23 ausgelegt. An einer Schiene sind in den gleichen Abständen x Indexnocken 30 angebracht,
die mit einer geeigneten Greifvorrichtung am Maschinengestell formschlüssig zusammenpassen
und dadurch die sich schrittweise von einem Indexnocken zum anderen fortbewegende
Maschine bei jedem Halt fest mit der Fahrschiene verbinden, so daß die Schrittweite
mit höchster Präzision eingehalten werden kann.
[0029] Die Natursteinplatten 4 werden von Hand und mit nur ungenauen Sichthilfen abgelegt.
Zur Schonung der geschliffenen Plattenoberfläche kann eine Kunststoffolie unterlegt
sein. Damit der Formrahmen die Plattenpaare genau erfassen kann, müssen diese maschinell
ausgerichtet werden, wozu im Beispiel eine Zentriervorrichtung 31 vorgesehen ist.
Sie ist an der Frontseite der Formmaschine um eine horizontale Achse 32 nach oben
schwenkbar angelenkt. Sie liegt in der hochgeschwenkten Ruhestellung an einem Anschlag
33 an.
[0030] Einzelheiten der Zentriervorrichtung zeigen die Figuren 10 und 11. Ein Rechteckrahmen
34 aus U-Profilschienen, an dem zwei Lagerarme 35 ansitzen, hat etwa die Größe zweier
Natursteinplatten 4. Der von der Formmaschine 21 abgewandte Rahmenquerschenkel trägt
eine nach unten stehende Anschlagleiste 36, während an zwei Querstreben eine zur ersten
senkrechte Anschlagleiste 37 in Fahrtrichtung weisend befestigt ist. An der Außenseite
der übrigen Rahmenschenkel sind jeweils paarig Lageraugen 38 angeordnet, die Schwenkrahmen
39 tragen. Diese Schwenkrahmen bilden mit ihren Puffern 40 und ihren pneumatischen
Antriebszylindern 41 die vorerwähnten Richtorgane. Fig. 10 zeigt auf der linken Seite
ein solches Richtorgan in der ausgeschwenkten Stellung.
[0031] Mit der beschriebenen Vorrichtung läuft das Fertigungsverfahren im Zusammenhang wie
folgt ab: Die dargestellte Formmaschine befindet sich an einer der vorwählbaren Haltestellen
in Kontakt mit einem der Indexnocken 30. In dieser Stellung befinden sich zwei Natursteinplatten
4 genau unter dem Formrahmen 26. Die beiden nächst folgenden Plattenpaare liegen ebenfalls
unter der Formmaschine und sind bereits zentriert. Das nächstfolgende Plattenpaar
hingegen befindet sich außerhalb der Grundfläche der Maschine aber im Einflußbereich
der Zentriervorrichtung 31.
[0032] Der Formrahmen bewegt sich nach unten und umschließt die beiden Natursteinplatten.
Die beiden Schläuche 7 werden jetzt unter Druck gesetzt und dann fährt der Formrahmen
mit den Platten hoch. Nun wird der Rütteltisch nach links bewegt und der Formrahmen
senkt sich auf diesen ab. Der Luftdruck wird kurz abgesenkt, so daß sich die Natursteinplatten
der Rütteltischebene satt anpassen. Jetzt wird der Luftdruck in den Schläuchen wieder
erhöht, so daß der Formrahmen abgedichtet ist und die Platten mittig in ihren Formkammern
gehalten werden. Nun wird der Formrahmen durch Überfahren mit dem Füllkasten 28 mit
einem Betongemisch gefüllt und dabei zwischengerüttelt. Danach senken sich die Stempel
ab und die Endverdichtung mittels des Rütteltisches und der Vibratoren der Stempelauflast
wird durchgeführt. Danach hebt sich der Formrahmen zusammen mit den Natursteinplatten,
der verdichteten Betonfüllung und den Stempeln ein wenig an, so daß der Rütteltisch
zur Seite fahren kann. Nun bewegt sich die vorgenannte Anordnung nach unten, bis der
Formrahmen 26 auf dem Boden aufsteht. Es folgt das Ausformen, wozu der Luftdruck in
den Schläuchen 7 ein wenig abgesenkt und zunächst nur der Formrahmen 26 hochgefahren
wird. Dabei glätten die halbschlaffen Schläuche die Seitenwände der Betontragschicht.
Zuletzt wird auch der Stempelbär 25 bis in die obere Ruhestellung mitgenommen.
[0033] Während oder nach diesem Formvorgang, aber während das Maschinengestell immer noch
stillsteht, wird zentriert. Dazu wird die Zentriervorrichtung 31 nach unten geklappt,
so daß zwei Natursteinplatten sich unter dem Rechteckrahmen 34 und grob in den Bereichen
zwischen den Anschlagleisten 36 und 37 sowie den Richtorganen 39, 40 befinden. Nun
werden die pneumatischen Antriebszylinder 41 der letzteren betätigt, was zur Folge
hat, daß die Puffer 40 die Natursteinplatten verschieben und diese an den Anschlagleisten
36 und 37 zur Anlage bringen. Damit sind die Platten genau ausgerichtet. Die Richtorgane
werden zurückgenommen und die ganze Zentriervorrichtung in ihre Ruhestellung hochgeschwenkt.
Da die Schwenkachse 32 höher als die Platten liegt, bewegt sich die Anschlagleiste
36 sofort von den Platten weg, während die Puffer beim Hochschwenken der Vorrichtung
die Platten nicht mehr berühren.
[0034] Nun fährt die Formmaschine um einen weiteren Schritt x vor. Der Formrahmen 26 kann
jetzt ein weiteres zentriertes Plattenpaar aufnehmen. Die fertigen Verbundplatten
42 bleiben hinter der Formmaschine 21 auf dem Boden liegen. Im Beispiel beträgt der
Längsabstand des Formrahmens vom Zentrierrahmen die dreifache Schrittweite x, so daß
ein bestimmtes zentriertes Plattenpaar nach drei Vorwärtsschritten vom Formrahmen
aufgenommen wird.
[0035] Die in Fig. 12 dargestellte Anlage enthält als Formmaschine 21a den gleichen Mehrlagenfertiger-Automat,
wie er auch in dem Beispiel nach Figuren 8 und 9 dargestellt ist. Die Formmaschine
21a ist jedoch stationär auf etwa 60 cm hohen Säulenfüßen 50 und außerdem seitenverkehrt
angeordnet. Unter dieser Formmaschine bewegt sich ein Horizontalförderer, bestehend
aus einer über zwei nicht dargestellte Umlenkwalzen geführten endlosen Kette 51. Mit
der Kette sind in Abständen x Tragplatten 52 aus Stahl derart verbunden, daß sie mit
der Kette an den Enden umgelenkt werden können, in der Förderebene jedoch genau horizontal
geführt sind, wobei mit Hilfe von Stützrollen oder dergleichen dafür gesorgt ist,
daß die Tragplatten 52 auch mit einem ausreichend hohen Gewicht belastet werden können.
Der Förderer bewegt sich schrittweise unter Zwischenschaltung von Haltezeiten so,
daß die Tragplatten 52 jeweils immer an der gleichen Stelle unterhalb der Zentriervorrichtung
31, unterhalb des Formrahmens 26 usw. zum Stillstand kommen. Die Förderrichtung verläuft
entsprechend den angegebenen Pfeilen von links nach rechts.
[0036] Der Formmaschine 21 ist eine Auflege- und Einstreichstation 53 vorgeschaltet. Sie
umfaßt ein den Förderer überbrückendes Portalgerüst 54, an dessen sich in Förderrichtung
erstreckender Tragschiene sich eine Laufkatze 55 bewegen kann. Die Laufkatze trägt
einen vertikal teleskopierbaren Saugkopf 56 sowie eine Einstreichwalze 57, die ebenfalls
an einem vertikal teleskopierbaren Stiel angebracht ist. Ein Stapel 58 von angelieferten
Natursteinplatten befindet sich auf einem Ablagetisch 59. Rechts von der Zentriervorrichtung
31 ist ein Betonkleber enthaltender Trog 60 angeordnet.
[0037] An der Auslaufseite rechts der Formmaschine 21a ist noch eine Greiferstation 61 angedeutet,
welche dazu dient, die fertigen Verbundplatten vom Förderer seitlich abzunehmen und
ihrer weiteren Bearbeitung und Bestimmung zuzuführen. Der hier verwendete Greifer
ist so ausgebildet, daß er die jeweilige Natursteinplatte der Verbundplatte an zwei
einander gegenüberliegenden Seitenflächen faßt.
[0038] Das Arbeitsverfahren bei dieser Anlage verläuft wie folgt: Während einer Stillstandszeit
erfaßt der Saugkopf 56 die oberste Natursteinplatte des Stapels 58. Die Laufkatze
55 fährt dann so weit nach rechts, daß der Saugkopf die erfaßte Natursteinplatte auf
der entsprechenden Tragplatte 52 des Förderers ablegen kann. Während dieser Zeit nimmt
die Einstreichwalze 57 aus dem Trog 60 Betonkleber auf. Dann bewegt sich die Laufkatze
55 wieder ein Stück weit nach links und die Einstreichwalze 57 fährt nach unten und
führt den Einstreichvorgang durch. In der nächsten Station wird die so vorbereitete
Natursteinplatte 4 mittels der Zentriervorrichtung 31 ausgerichtet. In der nächsten
Station kommt die Natursteinplatte unter den Formrahmen 26 zu liegen.
[0039] Die Maschine führt ihren Arbeitstakt durch, wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel
beschrieben, d. h. der Formrahmen nimmt die Natursteinplatte auf und legt dann die
fertige Verbundplatte wieder auf derselben Tragplatte 52 ab. In der Greiferstation
61 wird die Verbundplatte vom Förderer abgenommen. Weitere Hilfsstationen können nach
Bedarf eingeschaltet sein. So ist es z. B. zweckmäßig, die Oberfläche der Natursteinplatte
vor dem Aufbringen des Betonklebers zu waschen. Auch nach Fertigstellung der Verbundplatte
kann es notwendig sein, die Seitenflächen der Natursteinplatte selbsttätig durch Abstreifen
oder Waschen von Kleberresten zu reinigen.
[0040] Die Anlage nach der Figur 12 kann, wie beim ersten Ausführungsbeispiel nach den Figuren
8 und 9 gezeigt, für die Herstellung von je zwei nebeneinander liegenden Platten oder
auch für Einzelherstellung ausgelegt sein.
[0041] Die in Fig. 13 gezeigte Anlage zur automatisierten Herstellung von Mehrschichtplatten
umfaßt eine langgestreckte Arbeitsplattform 110, auf der eine Schienenspur 112 angeordnet
ist. Auf dieser Schienenspur 112 sind ein Ablegewagen 114 und ein Fertigungswagen
116 verfahrbar gelagert.
[0042] Der Ablegewagen 114 trägt zwei nebeneinander angeordnete Stapel von Natursteinplatten
118, die die Verkleidungsplatte einer Mehrschichtplatte bilden. Die Natursteinplatten
118 sind mit ihrer bearbeiteten Vorderseite nach unten weisend gestapelt. Der Ablegewagen
114 trägt ferner einen Vorratsbehälter 120 für einen Zement-Kleber. Auf dem Ablegewagen
114 ist eine Überkopfschiene 122 abgestützt, an der eine Laufkatze 124 aufgehängt
ist. Die Laufkatze 124 trägt eine Aufbringeinrichtung 126, beispielsweise eine rotierende
Walze, die in den Vorratsbehälter 120 für den Zement-Kleber eintauchen kann. Die Laufkatze
124 trägt ferner eine von einem Saugkopf gebildete Ablegeeinrichtung 128. Die Endstellungen
der Laufkatze 124 sind durch (nicht gezeigte) Endlagenschalter bestimmt.
[0043] An dem in Fahrtrichtung vorderen Ende des Ablegewagens 114 ist ein Ausrichtrahmen
130 schwenkbar angelenkt. Dieser Ausrichtrahmen 130 hat mehrere Rahmenschenkel, die
an den Seitenflächen von zwei abgelegten viereckigen Natursteinplatten 118 zur Anlage
bringbar sind. Einige der Rahmenschenkel des Ausrichtrahmens 130 sind mit (nicht gezeigten)
Kraftantrieben, z.B. Pneumatikzylinder, versehen und horizontal bewegbar. Diese bewegbaren
Rahmenschenkel können an zwei benachbarten Seitenflächen einer abgelegten Natursteinplatte
118 zur Anlage gebracht werden, um diese gegen die beiden starren Rahmenschenkel anzupressen
und damit auszurichten.
[0044] Der Fertigungswagen 116 ist in Fahrtrichtung gesehen hinter dem Ablegewagen 114 auf
der Schienenspur 112 gelagert. Der Fertigungswagen 116 trägt einen Vorratsbehälter
132 für Frischbeton. In dem Fertigungswagen 116 sind eine Kastenform 134 und ein Preßstempel
136 in gegenüberliegender Beziehung vertikal beweglich angeordnet. In dem Fertigungswagen
116 sind ferner eine Beschickungseinrichtung 138 und ein Rütteltisch 140 horizontal
beweglich angeordnet.
[0045] Wie aus Fig. 16 ersichtlich, ist an der Innenseite der Kastenform 134 im unteren
Bereich eine umlaufende Nut 142 angeordnet, in die ein oder mehrere Schläuche 144
aus einem elastischen Material eingesetzt sind. Die Schläuche 144 sind wahlweise mit
einer Druckmittelquelle oder mit einer Vakuumpumpe verbindbar, so daß sie über die
Innenfläche der Kastenform nach innen vorstehen oder in die betreffende Nut 142 eingezogen
sind.
[0046] Um die erforderliche Relativstellung zwischen dem Ablegewagen 114 und dem Fertigungswagen
116 zu gewährleisten, ist eine Positioniereinrichtung vorgesehen. Zu diesem Zweck
sind in der Arbeitsplattform 110 in geeigneten Abständen Positionieröffnungen 146
angeordnet. Sowohl der Ablegewagen 114 als auch der Fertigungswagen 116 sind mit vertikal
bewegbaren Paßstiften 148 versehen, die mit einer der Positionieröffnungen 146 in
Eingriff bringbar sind.
[0047] Für den Fall, daß diese Positioniereinrichtung nicht ausreichen sollte, um zu gewährleisten,
daß die Kastenform 134 mit einer vom Ablegewagen 114 auf die Arbeitsplattform 110
abgelegten Natursteinplatte 118 vertikal fluchtet, kann an der in Bewegungsrichtung
vorderen Seite des Fertigungswagens ein Ausrichtrahmen angeordnet sein, der ähnlich
ausgebildet ist wie der am Ablegewagen 114 angeordnete Ausrichtrahmen 130.
[0048] Die vorstehend beschriebene und in den Fig. 13 bis 16 gezeigte Anlage arbeitet folgendermaßen:
[0049] Zunächst werden vom Ablegewagen 114 die Natursteinplatten 118 paarweise in den durch
die Positionieröffnungen 146 vorgegebenen Abständen auf die Arbeitsplattform 110 aufgelegt.
Zu diesem Zweck hebt der Saugkopf 128 die oberste Natursteinplatte 118 des Stapels
ab, und die Laufkatze 124 wird nach rechts verfahren, woraufhin der Saugkopf 128 abgesenkt
wird, um die Natursteinplatte in dem Ausrichtrahmen 130 auf die Arbeitsplattform 110
aufzulegen. Die beweglichen Rahmenschenkel des Ausrichtrahmens 130 werden sodann mit
den zugeordneten Kraftantrieben an zwei benachbarte Seitenflächen der Natursteinplatte
118 zur Anlage gebracht, um diese an die beiden starren Rahmenschenkel anzupressen
und damit auszurichten. Der Saugkopf 128 wird sodann angehoben, und die Laufkatze
124 wird weiter nach rechts bewegt, woraufhin die Aufbringeinrichtung 126 abgesenkt
wird, um die nach oben gekehrte sägerauhe Rückseite der Natursteinplatte 118 mit Zement-Kleber
150 zu versehen. Die Rahmenschenkel des Ausrichtrahmens 130 sind etwas höher als die
Natursteinplatte 118, damit der Zement-Kleber nicht seitlich abläuft. Vor dem Aufbringen
des Zement-Klebers kann die Rückseite der Natursteinplatte 118 angefeuchtet werden.
Nachdem die Aufbringeinrichtung 126 angehoben und die Laufkatze 124 in ihre Ausgangsstellung
zurückbewegt wurde, wird der Ausrichtrahmen 130 mit den zugeordneten Kraftantrieben
nach oben verschwenkt, so daß er die Natursteinplatte 118 freigibt. Daraufhin wird
der Ablegewagen 114 auf der Schienenspur 112 zu den nächsten Positionieröffnungen
146 nach rechts bewegt.
[0050] In zeitlicher Abhängigkeit von der Bewegung des Ablegewagens 114 wird auch der Fertigungswagen
116 nach rechts bewegt und durch Einrasten der Paßstifte 148 in die zugeordneten Positionieröffnungen
146 so positioniert, daß die angehobenen beiden Kastenformen 134 mit zwei auf der
Arbeitsplattform 110 abgelegten und mit einer Schicht 150 aus Zement-Kleber versehenen
Natursteinplatten 118 vertikal fluchten. Die beiden Kastenformen 134 werden sodann
abgesenkt, bis sie auf der Arbeitsplattform 110 aufliegen und die zugeordnete Natursteinplatte
118 aufnehmen. Die in den Nuten 142 jeder Kastenform 134 angeordneten elastischen
Schläuche 144 werden sodann mit der zugeordneten Druckluftquelle verbunden. Dies hat
zur Folge, daß die Schläuche 144 aufgeweitet werden und von der Innenseite der Kastenform
134 vorspringen und gegen die Seitenfläche der Natursteinplatte 118 angepreßt werden
und die Natursteinplatte zwischen sich einklemmen. Daraufhin werden die beiden Kastenformen
134 zusammen mit den eingeklemmten Natursteinplatten 118 in eine obere Stellung angehoben,
und der Rütteltisch 140 wird mit dem zugeordneten Kraftantrieb nach links bewegt,
um die beiden Natursteinplatten 118 von unten abzustützen. Die vom Vorratsbehälter
132 mit Frischbeton gefüllte Beschickungseinrichtung 138 wird mit dem zugeordneten
Antrieb auf einer Unterlage nach links bewegt, bis sie mit den beiden Kastenformen
134 fluchtet, woraufhin der Frischbeton in die beiden Kastenformen entleert wird.
Wichtig ist, daß der frische Beton auf den noch nicht erhärteten Zement-Kleber aufgebracht
wird.
[0051] Nachdem die Beschickungseinrichtung 138 nach rechts in ihre Ausgangsstellung zurückbewegt
wurde, werden die beiden Preßstempel 136 mit dem zugeordneten Antrieb nach unten bewegt.
Während die Preßstempel 136 von oben auf den in die zugeordnete Kastenform 134 eingebrachten
Frischbeton drücken, wird der Rütteltisch 140 in Schwingungen versetzt, so daß der
Frischbeton verdichtet wird. Sobald sich die Höhe des Frischbetons auf ein bestimmtes
Maß verringert hat, werden die Preßstempel 136 angehoben, und der Rütteltisch 140
wird in seine Ausgangsstellung zurückbewegt. Um die Reibung zu verringern, kann die
Oberseite des Rütteltisches mit einem besonders gleitfähigen Kunststoff beschichtet
sein.
[0052] Das Gesamtgewicht der aus der Natursteinplatte 118 und der von dem Frischbeton gebildeten
Trägerplatte 152 bestehenden Mehrschichtplatte, das in der Größenordnung von 120 kg
liegt, wird jetzt von der Klemmwirkung bzw. Reibung der aufgeblasenen Schläuche 144
aufgenommen.
[0053] Daraufhin werden die beiden Kastenformen 134 abgesenkt, bis die Natursteinplatten
118 auf der Arbeitsplattform 110 aufliegen. Die Schläuche 144 werden sodann mit der
Vakuumpumpe verbunden, so daß sie sich vollständig in die zugeordneten Nuten 142 zurückziehen.
Die beiden Kastenformen 134 können daher von der zugeordneten Mehrschichtplatte nach
oben abgezogen werden, ohne daß die Schläuche 144 an deren Seitenfläche reiben.
[0054] Damit ist ein Herstellungszyklus beendet, und der Fertigungswagen 116 kann um eine
durch den Abstand der Positionieröffnungen 146 vorgegebene Teilung nach rechts bewegt
werden, woraufhin die vorstehend beschriebenen Vorgänge wiederholt werden.
[0055] Abweichend von dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist es auch möglich, den Fertigungswagen
116 mit dem Ablegewagen 114 starr zu verbinden.
[0056] Mit der vorstehend beschriebenen Anlage können quadratische Mehrschichtplatten mit
einer Kantenlänge bis zu 60 cm hergestellt werden. Dabei hat die Natursteinplatte
118 eine Dicke von 4 cm, während die Dicke der die Trägerplatte 152 bildenden Betonschicht
12 cm beträgt.
[0057] Der Zement-Kleber 150 bildet nach dem Aushärten eine elastische Haftbrücke zwischen
der Natursteinplatte 118 und der Trägerplatte 152, was ein rissefreies Schwinden des
Betons ermöglicht. Die Mehrschichtplatte zeichnet sich daher durch eine große Haltbarkeit
aus. Bei Überrollversuchen erwies sich die Mehrschichtplatte als überaus widerstandsfähig,
und es kam zu keinerlei Ablösungen im Bereich des Zement-Klebers. Ein solcher Zement-Kleber,
der im ausgehärteten Zustand eine elastische Haftbrücke bildet, wird von der Firma
PCI Polychemie Augsburg GmbH vertrieben.
[0058] Die Mehrschichtplatte kann nach zwei Tagen gehandhabt und mit einem Vakuumgreifer
leicht verlegt werden.
[0059] Für den Fachmann ist erkennbar, daß die den beweglichen Teilen der vorstehend beschriebenen
Anlage zugeordneten Antriebe mit einer entsprechenden Programmsteuerung betätigt werden
können, um einen automatischen Arbeitsablauf zu erzielen.
Bezugszeichenliste:
[0060]
- 1
- Außenwand
- 1a
- Außenwand
- 2
- Tragflansch
- 3
- Trennwand
- 4
- Natursteinplatte
- 4a
- Natursteinplatte
- 5
- Tragschicht
- 6
- Stempelplatte
- 7
- Schlauch
- 8
- Anschlußschlauch
- 9
- Schulter
- 10
- Spalt
- 11
- Flächenabschnitt
- 12
- Schrägfläche
- 13
- Nut
- 13a
- Nut
- 14
- Vorsprung
- 15
- Fase
- 16
- Flanke
- 17
- Druckfläche
- 18
- Dichtlippe
- 19
- Greif- und Dichtleiste
- 20
- Profilansatz
- 21
- Formmaschine
- 21a
- Formmaschine
- 22
- Rad
- 23
- Schiene
- 24
- Vertikalführung
- 25
- Stempelbär
- 26
- Formrahmen
- 27
- Vorratsilo
- 28
- Füllkasten
- 29
- Horizontalführungen
- 30
- Indexnocken
- 31
- Zentriervorrichtung
- 32
- Schwenkachse
- 33
- Anschlag
- 34
- Rechteckrahmen
- 35
- Lagerarm
- 36
- Anschlagleiste
- 37
- Anschlagleiste
- 38
- Lagerauge
- 39
- Schwenkrahmen
- 40
- Puffer
- 41
- Antriebszylinder
- 42
- Verbundplatte
- 45
- Stoßschutzstreifen
- 50
- Säulenfuß
- 51
- Kette
- 52
- Tragplatten
- 53
- Auflege- und Einstreichstation
- 54
- Portalgerüst
- 55
- Laufkatze
- 56
- Saugkopf
- 57
- Einstreichwalze
- 58
- Stapel
- 59
- Ablagetisch
- 60
- Trog
- 61
- Greiferstation
- 65
- Formmaschine
- 66
- Rütteltisch
- 67
- Brettförderer
- 68
- Schubklinke
- 69
- Fertigungsbrett
- 70
- Brettmagazin
- 71
- Formrahmen
- 72
- Stempelbär
- 73
- Vertikalführung
- 74
- Füllwagen
- 75
- Auflegestation
- 76
- Saugkopf
- 77
- Einstreichstation
- 78
- Einstreichwalze
- 79
- Vorratsgefäß
- x
- Schrittweite
- 110
- Arbeitsplattform
- 112
- Schienenspur
- 114
- Ablegewagen
- 116
- Fertigungswagen
- 118
- Natursteinplatte
- 120
- Vorratsbehälter
- 122
- Überkopfschiene
- 124
- Laufkatze
- 126
- Aufbringeinrichtung
- 128
- Saugkopf
- 130
- Ausrichtrahmen
- 132
- Vorratsbehälter für Frischbeton
- 134
- Kastenform
- 136
- Preßstempel
- 138
- Beschickungseinrichtung
- 140
- Rütteltisch
- 142
- Nut
- 144
- Schlauch
- 146
- Positionieröffnungen
- 148
- Paßstifte
- 150
- Zement-Kleber
- 152
- Trägerplatte
1. Verfahren zur Herstellung von Stein-Verbundplatten jeweils bestehend aus einer in
Gebrauchslage unteren Tragschicht aus Beton und einer oberen Natursteinplatte, die
innig miteinander verbunden sind, bei dem die mit ihrer Oberseite nach unten gekehrte
Natursteinplatte (4; 118) auf eine Stützfläche (52; 110) aufgelegt und mit einem Formrahmen
(26; 134) abdichtend umschlossen wird, und sodann in den Formrahmen Beton eingebracht
und dieser mittels eines Stempels (6; 136) und durch Rütteln verdichtet wird und abschließend
die Stein-Verbundplatte vom Formrahmen (26; 134) getrennt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Formrahmen (26; 134) von oben auf die Natursteinplatte (4; 118) soweit abgesenkt
wird, bis er diese umschließt, daß aus der Innenwand des Formrahmens (26; 134) heraus
Greiforgane (7; 19; 144) an die Seitenflächen der Natursteinplatte (4; 118) angedrückt
werden, daß die Natursteinplatte zusammen mit dem Formrahmen (26; 134) sodann angehoben
und auf einen Rütteltisch (140) aufgelegt wird, daß in den Formrahmen (26; 134) Beton
eingebracht wird, daß nach dem Verdichten des Betons die fertige Verbundplatte (42;
118, 152) zusammen mit dem Formrahmen (26; 134) von dem Rütteltisch (140) abgehoben
und auf die Stützfläche (52; 110) abgesetzt wird, woraufhin die Greiforgane (7; 19;
144) in die Innenwand des Formrahmens (26; 134) eingezogen und der Formrahmen anschließend
gegenüber der fertigen Verbundplatte abgehoben wird, wodurch diese ausgeformt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Natursteinplatte (4) vor
der Aufnahme im Formrahmen (26) mittels einer Zentriervorrichtung durch Verschieben
auf ihrer Unterlage örtlich und winklig genau auf die Projektion des Formrahmens ausgerichtet
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bewegliche Richtorgane (39,
40) der Zentriervorrichtung (31) mit wenigstens zwei einander kreuzenden Kanten die
Natursteinplatte (4) gegen entsprechende Anschlagleisten (36, 37) der Zentriervorrichtung
drücken und daß die Richtorgane sodann die Natursteinplatte wieder freigeben.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Natursteinplatte mittels
eines horizontal frei beweglichen Greifers auf ihrer Fertigungsunterlage abgelegt
und dabei mittels eines feststehenden trichterförmigen Führungsschachts auf die dem
Formrahmen entsprechende Position ausgerichtet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zunächst auf Plattenübermaß
eingestellter verstellbarer Formrahmen so weit abgesenkt wird, daß er die Natursteinplatte
umschließt und daß sodann die Rahmenteile so weit gegeneinander verfahren werden,
daß sie sich unter horizontaler Ausrichtung der Natursteinplatte an deren Seitenflächen
eng anlegen.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf einem Gleis (23) fahrbare
Formmaschine (21) mit einem in der Maschine horizontal hin und her verfahrbaren Rütteltisch
verwendet wird, daß die Natursteinplatten (4) in dem Formrahmen (26) entsprechenden
Anordnungen mit gleichen Abständen (x) in der Spur der Formmaschine (21) auf dem Boden
ausgelegt werden, daß die Formmaschine (21) entsprechend diesen Abständen (x) schrittweise
vorfährt und daß während jedes Halts einerseits die Natursteinplatten einer Anordnung
mittels des Formrahmens (26) aufgenommen, mit den Betonschichten (5) versehen und
als fertige Verbundplatten (42) wieder auf dem Boden abgesetzt werden und andererseits
die Natursteinplatten (4) einer in Fahrtrichtung vorausliegenden Anordnung mittels
einer Zentriervorrichtung (31) auf die betreffende Projektion des Formrahmens ausgerichtet
werden.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine stationäre Formmaschine
(21a) mit einem in der Maschine horizontal hin und her verfahrbaren Rütteltisch verwendet
wird, und daß mittels eines sich in einer Ebene unterhalb des Rütteltischs in gleichen
Abständen (x) schrittweise fortbewegenden Horizontalförderers (51) die Natursteinplatten
(4) der Formmaschine (21a) zugeführt und die fertigen Verbundplatten (42) von der
Formmaschine weggeführt werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die frisch gefertigten Verbundplatten
(42) mit Hilfe eines Greifers (61), welcher die Natursteinplatte des fertigen Produkts
an zwei gegenüberliegenden Seitenflächen einklemmt und dadurch tragen kann, von dem
Horizontalförderer abgenommen werden.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
gestapelt angelieferten Natursteinplatten mittels eines horizontal und vertikal verfahrbaren
Saugkopfs selbsttätig vereinzelt und ausgelegt werden.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
gestapelt angelieferten Natursteinplatten (58) vor dem Beschichten mit Beton an ihrer
nach oben gewandten Unterseite selbsttätig gewaschen und anschließend selbsttätig
mit einem Betonkleber bestrichen werden.
11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbesserung der Verbindung
des Betons mit der Natursteinplatte ein Betonfestiger, Haftmittel oder Kleber auf
die Natursteinoberfläche aufgetragen wird.
12. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine langgestreckte Stützfläche (52; 110) mit näherungsweise horizontaler Oberfläche;
eine gegenüber der Stützfläche horizontal bewegbar angeordnete Ablegemaschine (53;
114), die mit gestapelten Natursteinplatten (4; 118) beladen ist, umfassend eine Ablegeeinrichtung
(128) zum positionsgenauen Ablegen einer mit ihrer bearbeiteten Vorderseite nach unten
weisenden Natursteinplatte auf die Stützfläche (52; 110), eine Aufbringeinrichtung
(126) zum Aufbringen eines Zement-Klebers (150) auf die nach oben weisende sägerauhe
Rückseite der abgelegten Natursteinplatte, und Antriebseinrichtungen zum Bewegen der
Ablegemaschine (53; 114) gegenüber der Stützfläche (52; 110) und zum Betätigen der
Ablegeeinrichtung (128) und der Aufbringeinrichtung (126); eine gegenüber der Stützfläche
(52; 110) horizontal bewegbare Fertigungsmaschine (21; 116), umfassend einen vertikal
bewegbaren, offenen Formrahmen (26; 134), dessen Innenabmessungen geringfügig größer
sind als die Außenabmessungen der Natursteinplatte (4; 118) und der an den Innenseiten
mit Nuten (13; 142) versehen ist, in die mit einer Antriebseinrichtung verbundene
Greiforgane (7; 19; 144) eingesetzt sind, die an die Randflächen der Natursteinplatte
anpreßbar sind, wobei der Formrahmen (26; 134) auf eine auf die Stützfläche (52; 110)
abgelegte Natursteinplatte (4; 118) absenkbar ist, um diese allseits zu umschließen,
und sodann mit der Natursteinplatte in eine bestimmte Höhe anhebbar ist, nachdem die
Greiforgane (7; 19; 144) aktiviert wurden, einen horizontal bewegbar angeordneten
Rütteltisch (140), der unter dem angehobenen Formrahmen (26; 134) positionierbar ist,
um die Natursteinplatte (4; 118) abzustützen, einen Vorratsbehälter (27; 132) für
Frischbeton, eine horizontal bewegbar angeordnete Beschickungseinrichtung (28; 138),
die zur Aufnahme einer bestimmten Menge Frischbeton unter dem Vorratsbehälter (27;
132) positionierbar und sodann horizontal bewegbar und über dem von dem Rütteltisch
(140) abgestützten Formrahmen (26; 134) positionierbar ist, um diesen mit Frischbeton
zu füllen; einen über dem Formrahmen (26; 134) vertikal bewegbar angeordneten Preßstempel
(25; 136), dessen Außenabmessungen geringfügig kleiner sind als die Innenabmessungen
des Formrahmens und der auf den in dem Formrahmen befindlichen Frischbeton absenkbar
ist, um diesen im Zusammenwirken mit dem Rütteltisch (140) auf eine bestimmte Höhe
zu verdichten, und Antriebseinrichtungen zum Bewegen der Fertigungsmaschine (21; 116)
gegenüber der Stützfläche (52; 110), des Formrahmens (26; 134), des Rütteltisches
(140), der Beschickungseinrichtung (28; 138) und des Preßstempels (25; 136); und eine
Positioniereinrichtung (30; 146, 148) zum lagegerechten Positionieren der Ablegemaschine
(53; 114) und der Fertigungsmaschine (21; 116) gegenüber der Stützfläche (52; 110).
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß längs der Stützfläche (110) Positionieröffnungen (146) angeordnet sind und daß
an der Ablegemaschine (114) und an der Fertigungsmaschine (116) Positionierstifte
(148) angeordnet sind, die mit den Positionieröffnungen in Eingriff bringbar sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß an der Ablegemaschine (114) und/oder an der Fertigungsmaschine (116) ein vertikal
bewegbarer Ausrichtrahmen (130) angeordnet ist, der zwei horizontal bewegbare und
an zwei benachbarten Seitenflächen einer abgelegten Natursteinplatte (118) zur Anlage
bringbare Rahmenschenkel aufweist.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablegemaschine (114) und die Fertigungsmaschine (116) miteinander starr
verbunden sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß in die Nut (13) des Formrahmens
(26) ein elastischer Schlauch (7) eingelegt ist, dessen Innendruck steuerbar ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (7) einen geschlossenen
Ring bildet, dessen Anschlußleitung (8) die Wandung des Formrahmens durchsetzt.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (13) zur Nutöffnung
hin durch wulstartige Vorsprünge (14) der Nutseitenwände verengt ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch ebene, an ebene
Nutseitenflächenabschnitte anlegbare Flanken (16) aufweist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch eine sich zwischen
den Flanken erstreckende ebene Druckfläche (17) aufweist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch eine mit Dichtlippen
(18) oder Rillen versehene Druckfläche aufweist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schlauch eine querschnittlich
rechteckige Greif- und Dichtleiste (19) angeformt ist.
23. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch rückseitig
festgehalten ist, so daß er durch seine Elastizität oder durch Beaufschlagung mit
Unterdruck sich in die Nut zurückzieht (Fig. 7).
24. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der einen Schlauch
enthaltenden Nut (13a) in eine weitere, dazu parallele Nut der Formrahmen-Innenseite
ein elastischer Stoßschutzstreifen (45) eingelegt ist.
25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberkante des Stoßschutzstreifens
(45) höher und die Unterkante des Stoßschutzstreifens (45) tiefer als die horizontale
obere Fläche (46) der Natursteinplatte (4a) angeordnet ist.
26. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Formrahmen auf seiner
Innenseite im Dickenbereich der Natursteinplatte eine umlaufende Nut aufweist und
daß in den Nutabschnitten jeder Wand des Formrahmens eine senkrecht zur Wand bewegbare
Leiste aus Kunststoff vorgesehen ist.
27. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die der Dicke der Natursteinplatte
(4) entsprechenden innenflächenabschnitte (11) des Formrahmens (26) gegenüber der
übrigen Innenfläche zurückgesetzt sind.
1. Process for producing composite stone slabs comprising in each case a concrete load-bearing
layer, which is at the bottom in the use position, and a top natural-stone slab, these
being bonded intimately to one another, in the case of which process the natural-stone
slab (4; 118), which is turned so that its upper side faces downwards, is laid on
a supporting surface (52; 110) and is enclosed in a sealing manner by a moulding frame
(26; 134), and concrete is then introduced into the moulding frame and is compacted
by means of a ram (6; 136) and by vibration and, finally, the composite stone slab
is separated from the moulding frame (26; 134), characterized in that the moulding
frame (26; 134) is lowered from above onto the natural-stone slab (4; 118) until it
encloses said slab, in that, out of the inner wall of the moulding frame (26; 134),
gripping members (7; 19; 144) are pressed against the side surfaces of the natural-stone
slab (4; 118), in that the natural-stone slab, together with the moulding frame (26;
134), is then raised and laid on a vibrating table (140), in that concrete is introduced
into the moulding frame (26; 134), in that, after the concrete has been compacted,
the finished composite slab (42; 118, 152) is raised, together with the moulding frame
(26; 134), from the vibration table (140) and is set down on the supporting surface
(52; 110), whereupon the gripping members (7; 19; 144) are drawn into the inner wall
of the moulding frame (26; 134) and the moulding frame is then raised off from the
finished composite slab, as a result of which the latter is demoulded.
2. Process according to Claim 1, characterized in that, before being received in the
moulding frame (26), the natural-stone slab (4) is aligned, by means of a centring
device, by being displaced on its base, in a precise manner, locally and angularly,
with respect to the projection of the moulding frame.
3. Process according to Claim 2, characterized in that movable aligning members (39,
40) of the centring device (31) press the natural-stone slab (4), by at least two
intersecting edges, against corresponding stop strips (36, 37) of the centring device,
and in that the aligning members then release the natural-stone slab again.
4. Process according to Claim 1, characterized in that the natural-stone slab is deposited
on its production base by means of a horizontally freely movable gripper and is aligned,
by means of a fixed funnel-like guide shaft, with the position corresponding to the
moulding frame.
5. Process according to Claim 1, characterized in that an adjustable moulding frame which
is initially set to slab oversize is lowered to such an extent that it encloses the
natural-stone slab, and in that the frame parts are then displaced with respect to
one another to such an extent that they rest closely against the side surfaces of
the natural-stone slab, with horizontal alignment of the natural-stone slab.
6. Process according to Claim 1, characterized in that use is made of a moulding machine
(21) which can move on a track (23) and has a vibrating table which can be displaced
back and forth horizontally in the machine, in that the natural-stone slabs (4) are
laid out on the ground, in arrangements corresponding to the moulding frame (26),
at regular intervals (x) in the track of the moulding machine (21), in that the moulding
machine (21) advances in steps corresponding to said intervals (x), and in that, during
each stop, on the one hand the natural-stone slabs of one arrangement are received
by means of the moulding frame (26), provided with the concrete layers (5), and are
set down on the ground again as finished composite slabs (42) and, on the other hand,
the natural-stone slabs (4) of an arrangement which precedes in the direction of travel
are aligned, by means of a centring device (31), with respect to the relevant projection
of the moulding frame.
7. Process according to Claim 1, characterized in that use is made of a stationary moulding
machine (21a) which has a vibrating table which can be displaced back and forth horizontally
in the machine, and in that, by means of a horizontal conveyor (51) which advances
in a stepwise manner at regular intervals (x) in a plane beneath the vibrating table,
the natural-stone slabs (4) are fed to the moulding machine (21a) and the finished
composite slabs (42) are guided away from the moulding machine.
8. Process according to Claim 7, characterized in that the newly finished composite slabs
(42) are removed from the horizontal conveyor with the aid of a gripper (61), which
clamps in the natural-stone slab of the finished product on two opposite side surfaces
and can thus carry said slab.
9. Process according to one of the preceding claims, characterized in that the natural-stone
slabs, delivered in stacks, are automatically separated and laid out by means of a
horizontally and vertically displaceable suction head.
10. Process according to one of the preceding claims, characterized in that the natural-stone
slabs (58), delivered in stacks, are automatically washed, before being coated with
concrete, on their upwardly oriented underside and are then automatically coated with
a concrete adhesive.
11. Process according to Claim 1, characterized in that, in order to improve the bonding
of the concrete to the natural-stone slab, a concrete-consolidating agent, bonding
agent or adhesive is applied onto the natural-stone surface.
12. Apparatus for carrying out the process according to Claim 1, characterized by an elongate
supporting surface (52; 110) with virtually horizontal surface; by a depositing machine
(53; 114) which is arranged such that it can be moved horizontally with respect to
the supporting surface and which is loaded with stacked natural-stone slabs (4; 118),
comprising a depositing device (128) for depositing, in a positionally accurate manner,
a natural-stone slab, with its machined front side oriented downwards, on the supporting
surface (52; 110), comprising an application device (126) for applying a cement adhesive
(150) onto the upwardly oriented rough-sawn rear side of the deposited natural-stone
slab, and comprising drive devices for moving the depositing machine (53; 114) with
respect to the supporting surface (52; 110) and for actuating the depositing device
(128) and the application device (126); by a production machine (21; 116) which can
be moved horizontally with respect to the supporting surface (52; 110), comprising
a vertically movable, open moulding frame (26; 134) whose inner dimensions are slightly
greater than the outer dimensions of the natural-stone slab (4; 118) and which is
provided on the inner sides with grooves (13; 142) into which there are inserted gripping
members (7; 19; 144) which are connected to a drive device and can be pressed onto
the border surfaces of the natural-stone slab, it being possible for the moulding
frame (26; 134) to be lowered onto a natural-stone slab (4; 118) deposited on the
supporting surface (52; 110), in order to enclose said slab on all sides, and then
to be raised, with the natural-stone slab, to a specific level once the gripping members
(7; 19; 144) have been activated, comprising a vibrating table (140) which is arranged
such that it can be moved horizontally and which can be positioned beneath the raised
moulding frame (26; 134) in order to support the natural-stone slab (4; 118), comprising
a supply container (27; 132) for fresh concrete, comprising a charging device (28;
138) which is arranged such that it can be moved horizontally, which can be positioned
beneath the supply container (27; 132) in order to receive a specific quantity of
fresh concrete and then moved horizontally, and which can be positioned above the
moulding frame (26; 134) supported by the vibrating table (140), in order to fill
said frame with fresh concrete, comprising a pressing ram (25; 136) which is arranged
such that it can be moved vertically above the moulding frame (25; 134) and whose
outer dimensions are slightly smaller than the inner dimensions of the moulding frame
and which can be lowered onto the fresh concrete located in the moulding frame in
order to compact said concrete, in interaction with the vibrating table (140), to
a specific level, and comprising drive devices for moving the production machine (21;
116) with respect to the supporting surface (52; 110), the moulding frame (26; 134),
the vibrating table (140), the charging device (28; 138) and the pressing ram (25;
136); and by a positioning device (30; 146, 148) for the correct positioning of the
depositing machine (53, 114) and of the production machine (21; 116) with respect
to the supporting surface (52; 110).
13. Apparatus according to Claim 12, characterized in that positioning openings (146)
are arranged along the supporting surface (110), and in that positioning pins (148),
which can be brought into engagement with the positioning openings, are arranged on
the depositing machine (114) and on the production machine (116).
14. Apparatus according to Claim 12 or 13, characterized in that arranged on the depositing
machine (114) and/or on the production machine (116) is a vertically movable aligning
frame (130) which exhibits two horizontally movable frame legs which can be brought
to rest against two adjacent side surfaces of a deposited natural-stone slab (118).
15. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the depositing
machine (114) and the production machine (116) are connected rigidly to one another.
16. Apparatus according to Claim 12, characterized in that an elastic hose (7), whose
internal pressure can be controlled, is inserted into the groove (13) of the moulding
frame (26).
17. Apparatus according to Claim 16, characterized in that the hose (7) forms a closed
ring, the connection line (8) of which passes through the wall of the moulding frame.
18. Apparatus according to Claim 16, characterized in that the groove (13) is narrowed,
towards the groove opening, by bead-like protrusions (14) of the groove side walls.
19. Apparatus according to Claim 16, characterized in that the hose exhibits planar flanks
(16) which can be laid against planar groove-side-surface sections.
20. Apparatus according to Claim 19, characterized in that the hose exhibits a planar
pressure surface (17) which extends between the flanks.
21. Apparatus according to Claim 16, characterized in that the hose exhibits a pressure
surface provided with sealing lips (18) or channels.
22. Apparatus according to Claim 16, characterized in that a cross-sectionally rectangular
gripping and sealing strip (19) is integrally formed on the hose.
23. Apparatus according to Claim 16, characterized in that the hose is secured on the
rear side, with the result that it draws back into the groove due to its elasticity
or being subjected to subatmospheric pressure (Figure 7).
24. Apparatus according to Claim 16, characterized in that, above the hose-containing
groove (13a), an elastic impact-protection strip (45) is inserted into a further groove,
parallel to the first groove, in the moulding-frame inner side.
25. Apparatus according to Claim 24, characterized in that the upper edge of the impact-protection
strip (45) is arranged at a higher level, and the lower edge of the impact-protection
strip (45) is arranged at a lower level, than the horizontal upper surface (46) of
the natural-stone slab (4a).
26. Apparatus according to Claim 12, characterized in that, on its inner side, in the
thickness region of the natural-stone slab, the moulding frame exhibits a peripheral
groove, and in that provided in the groove sections of each wall of the moulding frame
is a plastic strip which can be moved perpendicularly with respect to the wall.
27. Apparatus according to Claim 12, characterized in that the inner-surface sections
(11), corresponding to the thickness of the natural-stone slab (4), of the moulding
frame (26) are set back with respect to the rest of the inner surface.
1. Procédé de fabrication de plaques composites à plaques de pierre formées chaque fois
d'une couche de support inférieure en position d'utilisation, en béton et d'une plaque
en pierre naturelle, supérieure, ces deux plaques étant reliées intimement, et la
plaque de pierre naturelle (4 ; 118) dont la face supérieure est tournée vers le bas
est placée sur une surface d'appui (52 ; 110) et est entourée de façon étanche par
un châssis de moulage (26 ; 134) puis, on met le béton dans le châssis de moulage
et on comprime à l'aide d'un poinçon (6 ; 136) et en vibrant, puis on sépare la plaque
de pierre composite du châssis (26 ; 134), caractérisé en ce qu'on abaisse le châssis
de moulage (26 ; 134) sur la plaque de pierre naturelle (4 ; 118) jusqu'à ce qu'il
l'entoure, on presse contre les côtés de la plaque de pierre naturelle (4 ; 118) avec
des organes de préhension (7 ; 19 ; 144) sortant de la paroi intérieure du châssis
de moulage (26 ; 134), on soulève alors la plaque de pierre naturelle et le châssis
de moulage (26 ; 134) et on place l'ensemble sur une plaque vibrante (140), on introduit
le béton dans le châssis de moulage (26 ; 134) et après compression du béton, on soulève
la plaque composite terminée (42 ; 118 ; 152) et le châssis de moulage (26 ; 134)
de la table vibrante (140) et on la dépose sur la surface d'appui (52 ; 110) puis
on fait rentrer les organes de préhension (7 ; 19 ; 144) dans la paroi intérieure
du châssis de moulage (26 ; 134) et on soulève le châssis de moulage par rapport à
la plaque composite terminée de manière à démouler la plaque.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque de pierre naturelle(4)
est alignée précisément sur son support, à la fois en lieu et en angle par rapport
à la projection du châssis de moulage par un dispositif de centrage avant d'être reçue
par le châssis de moulage (26).
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que les organes d'alignement mobiles
(39, 40) du dispositif de centrage (31) poussent par au moins deux arêtes croisées,
la plaque de pierre naturelle (4) contre les longerons de butée (36, 37) correspondants
du dispositif de centrage, les organes d'alignement libèrent de nouveau la plaque
de pierre naturelle.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque de pierre naturelle
est déposée à l'aide d'un organe de préhension mobile librement dans la direction
horizontale sur son support de fabrication, puis elle est alignée à l'aide d'une trémie
de guidage, fixe dans une position correspondant au châssis de moulage.
5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'on abaisse tout d'abord le
châssis de moulage réglable, réglé de façon sur-dimensionnée par rapport à la plaque
pour que le châssis entoure la plaque de pierre naturelle, puis on rapproche les parties
de châssis pour qu'elles s'appliquent étroitement contre les côtés de la plaque de
pierre naturelle en alignant celles-ci horizontalement.
6. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'on utilise une machine de moulage
(21) mobile sur des rails (23) comportant une table vibrante mobile horizontalement,
alternativement, et les plaques de pierre naturelle (4) sont placées dans des dispositifs
correspondant au châssis de moulage (26) à des intervalles (x) dans la voie de la
machine de moulage (21), sur le sol, puis on fait avancer pas à pas la machine de
moulage (21) selon les intervalles (x) et à chaque arrêt les plaques de pierre naturelle
d'un dispositif sont reçues par le châssis de moulage (26), et sont munies de couches
de béton (5) et sont de nouveau déposées comme plaques composites terminées (42) sur
le sol et par ailleurs, les plaques de pierre naturelle (4) d'un dispositif en amont
dans la direction de déplacement, sont alignées par un dispositif de centrage (31)
selon la projection correspondante du châssis de moulage.
7. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'on utilise une machine de moulage
(21a), fixe avec une table vibrante mobile horizontalement, alternativement dans la
machine et en ce qu'à l'aide d'un convoyeur horizontal (51) qui se déplace pas à pas
dans un plan sous la table vibrante, à des intervalles réguliers (x), on fournit les
plaques en pierre naturelle (4) à la machine de moulage (21a) et on évacue de la machine
les plaques composites terminées (42).
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que les plaques composites (42),
qui viennent d'être terminées sont évacuées à l'aide d'un moyen de préhension (61)
qui pince la plaque de pierre naturelle du produit terminé, sur deux côtés opposés
et les porte pour les enlever du convoyeur horizontal.
9. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les plaques
de pierre naturelle, fournies en pile, sont séparées automatiquement à l'aide d'une
tête à ventouse mobile horizontalement et verticalement et sont séparées.
10. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les plaques
de pierre naturelle (58) fournies en piles ont leurs faces inférieures tournées vers
le haut, lavées automatiquement avant d'être revêtues de béton, puis ces faces sont
enduites automatiquement avec de la colle de béton.
11. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que pour améliorer la liaison
entre le béton et la plaque de pierre naturelle, on applique un agent de renforcement
de béton, un agent d'accrochage ou une colle sur la surface supérieure de la pierre
naturelle.
12. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1, caractérisé
par une surface d'appui allongée (52 ; 110) ayant une surface supérieure pratiquement
horizontale, une machine de dépôt (53 ; 114) mobile horizontalement par rapport à
la surface d'appui, et qui est chargée par des plaques de pierre naturelle (4 ; 118)
empliées, et comprend une installation de dépôt (128) pour déposer dans une position
précise, une plaque de pierre naturelle dont la face avant, travaillée est dirigée
vers le bas, sur une surface d'appui (52 ; 110), une installation d'enduction (126)
pour appliquer une colle de ciment (150) sur la surface arrière brute de sciage, tournée
vers le haut de la plaque de pierre naturelle déposée et une installation d'entraînement
pour déplacer la machine de dépôt (53 ; 114) par rapport à la surface d'appui (52
; 110) et pour actionner l'installation de dépôt (128) et l'installation d'enduction
(126) ; une machine de fabrication (21 ; 116) mobile horizontalement par rapport à
la surface d'appui (52 ; 110), comprenant un châssis de moulage (26 ; 134) ouvert,
mobile verticalement, dont les dimensions intérieures sont légèrement supérieures
aux dimensions extérieures de la plaque de pierre naturelle (4 ; 118) et dont les
faces intérieures sont munies de rainures (13 ; 142) logeant des organes de préhension
(7 ; 19 ; 144) reliés à un moyen d'entraînement, pour se presser contre la surface
des bords de la plaque de pierre naturelle, le châssis de moulage (26 ; 134) pouvant
être abaissé sur une plaque de pierre naturelle (4 ; 118) déposée sur la surface d'appui
(52 ; 110), pour entourer la plaque de tous côtés puis être soulevé d'une certaine
hauteur avec la plaque de pierre naturelle, après mise en oeuvre des organes de préhension
(7 ; 19 ; 144), une table vibrante (140) mobile horizontalement, qui peut se positionner
sous le châssis de moulage (26 ; 134) en position soulevée, pour soutenir la plaque
de pierre naturelle (4 ; 118), un réservoir (27 ; 132) fournissant le béton frais,
une installation d'alimentation (28 ; 138) mobile horizontalement, qui, pour recevoir
une certaine quantité de béton frais peut se positionner sous le réservoir (27 ; 132)
puis être déplacée horizontalement et être positionnée au-dessus du châssis de moulage
(26 ; 134) soutenu par la table vibrante (140), pour remplir le châssis avec du béton
frais ; un poinçon de presse (25 ; 136) mobile verticalement au-dessus du châssis
de moulage (26 ; 134) dont les dimensions extérieures sont légèrement plus faibles
que les dimensions intérieures du châssis de moulage et qui peut être abaissé sur
le béton frais contenu dans le châssis de moulage pour comprimer celui-ci jusqu'à
une certaine hauteur en coopérant avec la table vibrante (140), ainsi que des moyens
d'entraînement pour le déplacement de la machine de fabrication (21 ; 116) par rapport
à la surface d'appui (52 ; 110), du châssis de moulage (26 ; 134), de la table vibrante
(140), de l'installation d'alimentation (28 ; 138) et du poinçon de pression (25 ;
136) ainsi qu'une installation de positionnement (30 ; 146 ; 148) pour positionner
correctement la machine de dépôt (53 ; 114) et la machine de fabrication (21 ; 116)
par rapport à la surface d'appui (52 ; 110).
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé par des orifices de positionnement
(146) le long de la surface d'appui (110) et la machine de dépôt (114) et la machine
de fabrication (116) comportent des clavettes de positionnement (148) susceptibles
d'être mises en prise dans les orifices de positionnement.
14. Dispositif selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que la machine de dépôt
(114) et/ou la machine de fabrication (116) comportent un châssis d'alignement (130)
mobile verticalement, ayant deux branches de châssis mobiles horizontalement et susceptibles
d'être mises en appui contre deux surfaces latérales voisines d'une plaque de pierre
naturelle (118), déposée.
15. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la machine
de dépôt (114) et la machine de fabrication (116) sont reliées rigidement.
16. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que dans la zone d'étanchéité
de la plaque de pierre naturelle, la rainure (13) du châssis de moulage (26) comporte
un tuyau élastique (7) dont la pression interne peut se commander.
17. Dispositif selon la revendication 16, caractérisé en ce que le tuyau (7) forme un
anneau fermé dont la conduite de raccordement (8) traverse la paroi du châssis de
moulage.
18. Dispositif selon la revendication 16, caractérisé en ce que la rainure (13) est rétrécie
en direction de son ouverture par des saillies (14) des parois latérales de la rainure
en forme de bourrelets.
19. Dispositif selon la revendication 16, caractérisé en ce que le tuyau comporte des
flancs (16) plans, qui s'appliquent contre les côtés plans de la rainure.
20. Dispositif selon la revendication 19, caractérisé en ce que le tuyau comporte une
surface de pression (17), plane, comprise entre les flancs.
21. Dispositif selon la revendication 16, caractérisé en ce que le tuyau a une surface
de pression munie de lèvres d'étanchéité (18) ou de nervures.
22. Dispositif selon la revendication 16, caractérisé en ce que un longeron de préhension
et d'étanchéité (18) de forme rectangulaire en section est réalisé sur le tuyau.
23. Dispositif selon la revendication 16, caractérisé en ce que le tuyau est fixé par
son côté arrière pour qu'il se retire dans la rainure sous l'effet de son élasticité
ou lorsqu'il est sollicité par une dépression (figure 7).
24. Dispositif selon la revendication 16, caractérisé en ce qu'au-dessus d'une rainure
(13a) recevant un tuyau, dans la face intérieure du châssis de moulage, il y a une
autre rainure parallèle à la précédente recevant une bande élastique de protection
contre les chocs (45).
25. Dispositif selon la revendication 24, caractérisé en ce que l'arête supérieure de
la bande de protection contre les chocs (45) est située plus haut et l'arête inférieure
de cette bande (45) est située plus bas que la surface supérieure horizontale (46)
de la plaque de pierre naturelle (4a).
26. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que le châssis de moulage
comporte une rainure périphérique dans sa face intérieure au niveau de l'épaisseur
de la plaque de pierre naturelle et dans les segments de rainure de chaque paroi du
châssis de moulage, il est prévu un longeron en matière plastique mobile perpendiculairement
à la paroi.
27. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que les segments de surface
intérieure (11) du châssis de moulage (26) correspondant à l'épaisseur de la plaque
de pierre naturelle (4) sont en retrait par rapport au restant des surfaces intérieures.