[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Vorbereiten und Speisen
gereinigter Textilfasern in eine zugehörige Textilyerarbeitungsmaschine, wobei ein
Luftstrom Fasern durch eine mit erhöhter Reinigungswirkung arbeitende Reinigungseinrichtung
direkt in einen vertikalen Speiseschacht befördert.
[0002] Bei zahlreichen Verfahren, in denen Textilfasern für die Herstellung gewebter oder
nichtgewebter Textilstoffe vorbereitet werden, werden die Fasern in verschiedenen
Schritten und Kombinationen von Schritten geöffnet, gereinigt und gemischt. Diese
Vorgänge werden in einem Bereich einer Anlage ausgeführt, die gewöhnlich als "Putzerei"
bezeichnet wird, in der die Fasern durch einen mittels einer oder mehrerer Blasvorrichtungen
erzeugten Luftstrom transportiert werden. Bei bestimmten Faserverarbeitungsverfahren
werden Fasern durch einen vertikalen Speiseschacht senkrecht zugeführt. Ein vertikaler
Speisesschacht ist in der US-PS 4 476 611 offenbart. Dieser Speiseschacht hat eine
Wirkzone, in der die aus den zugeführten Fasern gebildete Fasersäule zu einer Fasermatte
verdichtet werden. Dann wird die Fasermatte aus dem vertikalen Speiseschacht in eine
zugehörige Maschine geliefert, etwa eine Karde oder eine andere Verarbeitungsmaschine.
Dieser Typ eines vertikalen Speiseschachtes weist üblicherweise einen als Reserveschacht
bezeichneten Vorratsbehälter auf, der oberhalb des Schachtbereiches angeordnet ist.
Die Fasern werden durch einen die Fasern mitführenden Luftstrom horizontal in den
Reserveschacht geführt. Die Luft tritt aus dem Reserveschacht aus, wodurch die Fasern
in einer Säule über einer oberen Speisewalze abgelagert werden, die die Fasern in
den Schachtbereich einspeist. Die Fasern werden üblich durch eine Flockenspeiseeinrichtung,
wie sie z.B. in der US-PS 4 682 388 beschrieben ist, gereinigt und in den Luftstrom
eingeführt. Dann werden die Fasern von der Flockenspeiseeinrichtung dem vertikalen
Speiseschacht zugeführt. Die Flockenspeiseeinrichtung weist ein Paar Speisewalzen
auf, die einen Klemmpunkt bilden und zwischen denen hindurch die Fasern auf ein Zuführband
transportiert werden, welches die Fasern in den Transportluftstrom zum Reserveschacht
des Speiseschachtes einspeist. Die Menge an Fasern, die dem Reserveschacht zugeführt
wird, wird durch Ermitteln des Luftdrucks in dem zum Reservebereich führenden Zuführkanal
bestimmt. Wenn sich Fasern in dem Reserschacht ansammeln, steigt der Luftdruck. Dies
ist deshalb der Fall, weil ein an einer Wand des Reserveschachtes angeordneter Luftauslaß
geringer oder stärker mit Fasern blockiert wird, so daß sich der Luftdruck entsprechend
ändert. Ein derartiges Zuführ- und Steuersystem ist in der US-PS 4 682 388 beschrieben.
Die Veränderung des Luftdrucks wird zum Ermitteln der Fasermenge und zum Steuern der
Speisewalzen der Flockenspeiseeineinrichtung verwendet, so daß sich die Faserzufuhr
entsprechend steuern läßt. Die Speisewalzen der Reinigungseinrichtung schaffen eine
Speisung mit Klemmpunkt, bei der sich die Faserzufuhr aktiv ohne jede Zeitverzögerung
stoppen und starten läßt, d.h. Zufuhr oder Stoppen der Zufuhr von Fasern erfolgen
praktisch augenblicklich. Wenn die Karde stoppt, wird auch die Faserzufuhr gestoppt,
so daß die gesteuerte Füllhöhe in dem Reserveschacht relativ gleich und im Sollbereich
bleibt. Normalerweise wird eine solche Füllhöhe gewünscht, daß ein Teil des Luftauslasses
frei bleibt. Das Austreten von Luft ist erforderlich, um zu verhindern, daß die Fasersäule
im Reserveschacht einem zu starken Druck ausgesetzt wird und die Speisewalze überlastet
und blockiert wird.
[0003] Es sind Faserreinigungsmaschinen bekannt, die keinen Klemmpunkt aufweisen und bei
denen die Fasern lediglich durch einen durchströmenden Luftstrom über Faserreinigungs-
und Öffnungswalzen geführt werden. Eine derartige klemmpunktlose Faserreinigungseinrichtung
wird von Hergeth Hollingsworth GmbH in Dülmen, Bundesrepublik Deutschland, unter der
Bezeichnung Walzenreiniger Modell WR/Z hergestellt. Diese Walzen-Reinigungseinrichtung
ist besonders geeignet zum Reinigen verschiedener Arten von stark verunreinigter Baumwolle
und wird hauptsächlich als Erstreinigungseinrichtung in einer Reinigungslinie verwendet.
Derartige klemmpunktlose Faserreinigungseinrichtungen sind üblicherweise zwischen
einer Ballenöffnungsmaschine und der Mischstation innerhalb einer Putzereilinie angeordnet.
Bei diesem Reiniger-Typ sind Reinigungswirkung und Öffnungseigenschaften ausgezeichnet.
Das Fasermaterial wird axial durch ein Walzen-Paar geführt und tritt an der anderen
Seite der Reinigungsmaschine aus, wobei es die gesamte Zeit hindurch in dem Transportluftstrom
enthalten ist. Bei dieser Faserreinigungseinrichtung ist jedoch gattungsgemäß keine
Speisung mit Klemmpunkt vorhanden, die übermäßige Faseransammlung in dem Reserveschacht
steuern oder verhindern kann, wenn ein Stoppen des Zuführvorgangs notwendig ist. Überschüssige
Fasern, die in den Rohrleitungen mitgeführt werden, lagern sich bei dieser Einrichtung
in dem Reserveschacht ab, wodurch die Speisewalze am Klemmpunkt durch Überlastung
blockiert werden kann. Da vertikale Speiseschächte nach herrschender Meinung durch
Reinigungseinrichtungen beschickt werden müssen, die Speisung mit Klemmpunkt aufweisen,
sind für die Beschickung vertikaler Speiseschächte bisher keine klemmpunktlosen Reinigungseinrichtungen
verwendet worden.
[0004] Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Speisesystem zur Textilfaservorbereitung zu schaffen,
das eine verbesserte Reinigungswirkung aufweist und zur Zufuhr von Fasern zu einem
vertikalen Speiseschacht geeignet ist.
[0005] Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein Textilfaservorbereitungs- und Zuführsystem
zum Zuführen von Fasern zu einem vertikalen Speiseschacht zu schaffen, bei dem eine
klemmpunktlose Faserreinigungseinrichtung verwendet wird, die die Fasern direkt zu
dem Speiseschacht transportiert.
[0006] Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren zum Reinigen von
Fasern und zum Zuführen gereinigter Fasern zu einem vertikalen Speiseschacht zu schaffen,
bei dem eine mit erhöhter Reinigungswirkung arbeitende klemmpunktlose Faserreinigungseinrichtung
verwendet wird.
[0007] Die Erfindung soll ein System und ein Verfahren schaffen, bei denen sich gereinigte
Fasern mittels einer klemmpunktlosen Faserreinigungseinrichtung einem vertikalen Speiseschacht
zuführen lassen, ohne daß in dem durchlaufenden Luftstrom enthaltende überschüssige
Fasern in den Speiseschacht ablagern, wenn keine Materialanforderung an den Speiseschacht
besteht.
[0008] Die Erfindung soll ferner ein System und ein Verfahren schaffen, bei denen die Fasern
von einer klemmpunktlosen Faserreinigungseinrichtung direkt einem vertikalen Speiseschacht
zugeführt werden, wobei die Steuerung des Systems derart erfolgt, daß ein Ausgleich
für in dem durchlaufenden Luftstrom enthaltene überschüssige Fasern geschaffen wird,
wenn eine durch den Speiseschacht beschickte Verarbeitungsmaschine, z.B. Karde o.dgl.
gestoppt wird, so daß bei der Wiederaufnahme des Kardiervorganges o.dgl. ein Blockieren
der Schachtspeisewalze verhindert wird.
[0009] Zur Lösung der Aufgaben wird ein Textilfaservorbereitungs- und Zuführsystem mit den
Merkmalen des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1 vorgeschlagen.
[0010] Eine bevorzugte Ausführungsform dieses Textilfaservorbereitungs- und Zuführsystems
ist versehen mit einem Luftstromkanal, der eine Faser-Quelle mit einem Einlaß zur
Reinigungseinrichtung und einen Auslaß aus der Reinigungseinrichtung mit einem Reserverschacht
verbindet, einer Steuereinrichtung, die eine von einer Faser-Quelle zugeführte Fasermenge
in Abhängigkeit von der Fasermenge in einem Reserveschacht steuert; wobei eine Steuereinrichtung
den Betieb einer oberen Speisewalze in Abhängigkeit von einem Faserniveau in einer
Wirkzone zur Fasermattenbildung steuert, und wobei die Steuereinrichtung den Betrieb
der oberen Speisewalze nach Beendigung der Ablieferung einer Fasermatte fortsetzt,
um überschüssige Fasern zu entfernen, die sich in einem Luftstromkanal abgelagert
haben, welcher sich von der Faser-Quelle zu dem Reserveschacht erstreckt, und um das
Blockieren eines Luftauslasses des Reserveschachtes zu verhindern, damit bei Wiederaufnahme
der Fasermatttenablieferung ein Blockieren der oberen Speisewalze verhindert wird.
[0011] Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand der einzigen
Figur näher erläutert.
[0012] Figur 1 ist eine schematische Darstellung des Textilfaservorbereitungs- und Zuführsystems
mit der klemmpunktlosen Faserreinigungseinrichtung.
[0013] In Figur 1 ist mit A eine Mischungsanlage für die Herstellung einer Fasermischung
bezeichnet. Die Fasern werden in Form eines Fasern mitführenden Luftstroms 10 von
der Mischvorrichtung zu einer klemmpunktlosen Faserreinigungseinrichtung B transportiert.
Die Fasern werden in dem Luftstrom durch die Reinigungseinrichtung B hindurch ohne
Klemmpunkt direkt zu einem vertikalen Speiseschacht C transportiert. Die Fasern werden
in dem vertikalen Schacht verdichtet und in Form einer kompakten Fasermatte 12 ausgegeben,
die einer zugehörigen Karde o.dgl. 14 zugeführt wird.
[0014] Die Mischungsanlage A bewirkt in diesem Stadium der Faserbearbeitung ein effektives
Nischen. Das Mischen ist einer der ersten Vorgänge der Faservorbereitung und dient
der Homogenisierung und Intensivierung von Faserflockenmischungen, der Kompensation
von Abweichungen in der Materialdichte und dem Ausgleich von Unterschieden in der
Materialfeuchtigkeit. Die Fasern lassen sich der Mischvorrichtung durch ein herkömmliches
oder ein automatisches Ballenöffnersystem zuführen, wie es etwa in der DE-3 208 346
(US-4 514 881) beschrieben ist. Die Fasern gelangen aus dem Faserballenöffnersystem
durch einen Einlaß 16 in die Mischvorrichtung. 16 ist der Einlaß zu einer hin- und
herbewegten Faser-Luft-Trennvorrichtung 18, die auf herkömmliche Weise rechtwinklig
zu der Richtung bewegt wird, in der sich die Fasern durch die Mischvorrichtung bewegen.
Die Querbewegung der Trennvorrichtung verteilt die abgeschiedenen Fasern gleichmäßig
schichtweise über die gesamte Arbeitsbreite der Mischvorrichtung. Die Dichte der Fasern
in einer Mischkammer 20 der Mischvorrichtung läßt sich auf herkömmliche Weise durch
Photozellen und eine Andrückwalze (nicht gezeigt) präzise steuern. Die Faserschichten
werden auf einem Förderband 22 in der Mischvorrichtung transportiert und einem Nadellattentuch
24 zugeführt, das die Fasern vom Querschnitt der Schichten abnimmt und sie weiter
zu einer Abstreifwalze 26 transportiert, von der ausgehend die Fasern durch den Transportluftstrom
10 der Reinigungseinrichtung B zugeführt werden. Bei dieser Mischvorrichtung handelt
es sich um eine Verarbeitungsmaschine für Natur- und Chemiefasern mit einer Stapellänge
von bis zu 120 mm.
[0015] Die klemmpunktlose Faserreinigungseinrichtung B ist zwischen der Mischvorrichtung
oder einer anderen Faser- Quelle und dem vertikalen Speiseschacht C angeordnet. Die
Reinigungseinrichtung B weist an einer Seite einen Einlaß 30 und an der gegenüberliegenden
Seite einen Auslaß 32 auf. Jede geeignete Faserreinigungseinrichtung ohne Klemmpunkt
beim Fördern der Fasern durch die Reinigungseinrichtung läßt sich verwenden. Die Reinigungseinrichtung
ist mit einem Paar Öffner- und Reinigungswalzen 34 und 36 versehen. Die Fasern werden
durch den Transportluftstrom 10 axial entlang der Länge der Walzen bewegt, die mit
hoher Drehzahl rotieren. Von den Öffnerwalzen ausgeschiedene Verunreinigungen fallen
durch einen Rost 38 in einen Bodenbehälter der Reinigungseinrichtung, aus dem sie
durch Absaugen entfernt werden können. Die Walzen laufen kontinuierlich um, während
die Fasern entlang der Öffnerwalzen transportiert werden. Die Öffnerwalzen 34 und
36 sind mit Stiften 40 versehen, die sich radial auswärts erstrecken. Diese Öffnerstifte
reinigen die Baumwolle schonend, während sie durch die Reinigungseinrichtung strömt.
Da die Reinigungswalzen kontinuierlich umlaufen, hat die Reinigungseinrichtung im
Vergleich zu der typischen Flockenspeiseeinrichtung mit Klemmpunkt eine hohe Faserdurchsatzleistung
und große Reinigungswirkung. Ein Transportventilator 42 erzeugt den Luftstrom zum
Mitführen der Fasern. Der Transportluftstrom 10a, der von der -Reinigungseinrichtung
B austritt, enthält geöffnete und hochgradig gereinigte Fasern. Der Luftstrom 10a
mit den gereinigten Fasern gelangt in einen Einlaßkanal 44 des vertikalen Speiseschachtes.
Der vertikale Speiseschacht C ist mit einem Reserveschacht 46 versehen, der die Fasern
aufnimmt, wobei die Luft aus dem Transportluftstrom in Richtung der Pfeile 48 durch
einen Luftauslaß 50 austritt, der in einer Rückwand des Reserveschachtes 46 ausgebildet
ist. Der Luftauslaß 50 kann eine Rietplatte aufweisen, durch die die Luft austritt.
Während die Luft den Reserveschacht verläßt, werden die Fasern in dem Reserveschacht
F über einer oberen Speisewalze 52 abgelagert. Die obere Speisewalze 52 führt die
Fasern in eine Wirkzone 54 zur Bildung einer Fasersäule ein, die die Fasern in Form
einer verdichteten Fasermatte 12 verlassen. Die Fasermatte wird durch Lieferwalzen
56 abgeführt. Die Arbeitsweise des Speiseschachtes ist herkömmlich und wird z.B. in
US-4 476 611 detailliert beschrieben.
[0016] Beim typischen Betrieb der Einrichtung muß die Karde o.dgl. 14 aus verschiedenen
Gründen manchmal ausgeschaltet werden, was sogar mehrfach an einem Tag der Fall sein
kann. Die klemmpunktlose Faserreinigungseinrichtung B bewirkt eine erhöhte Durchsatzleitung
und eine verstärkte Reinigungswirkung, erzeugt aber auch ein übermäßiges Faseraufkommen
im Kanalsystem 58 zwischen der Faser-Quelle an der Mischvorrichtung A und der oberen
Speisewalze 52 des vertikalen Speiseschachtes C. Ein Steuersystem 60 reguliert die
Fasermenge, die dem Reserveschacht 46 zugeführt wird. Dies erfolgt durch Ermitteln
des Druckes mit einem Drucksensor 62, der die im Reserveschacht vorhandene Fasermenge
anzeigt. Wenn sich Fasern ansammeln und den Luftauslaß 50 mehr oder weniger bedecken,
verändert sich der Druck, so daß er einen Hinweis auf die Fasermenge gibt. Gemäß der
US-PS 4 682 388 ist ein geeignetes Steuersystem vorgesehen, welches das Zuführen von
Fasern von einer Flockenspeiseeinrichtung zu einem vertikalen Speiseschacht C beschreibt.
Bei diesem System steuert das Steuersystem den Betrieb der Walzen der Flockenspeiseeinrichtung,
die einen Klemmpunkt zum Steuern der Faserzufuhr zwischen den Walzen aufweist. Die
zugeführten Fasern lassen sich auf diese Weise im wesentlichen augenblicklich steuern,
ohne daß eine spürbare Zeitverzögerung auftritt. Es ergibt sich kein Problem durch
eine Überzufuhr von Fasern zu dem zweistufigen Speiseschacht, da nur sehr wenige Fasern
in dem System vorhanden sind, wenn die Zufuhr unterbrochen wird. Bei der Erfindung
ergibt sich aus dem System des Durchströmens der Transportwege und der zugehörigen
Vorrichtungen ein System mit wesentlich höherer Kapazität. Wesentlich ist, daß sich
in dieser Phase eine große Fasermenge im Verteilersystem befindet. Falls die Karde
o.dgl. gestoppt wird, ist, auch wenn die Zufuhr in der Mischeinrichtung A gestoppt
wird, eine beträchtliche Menge von Fasern in dem Leitungssystem vorhanden, die noch
in den Reserveschacht verbracht werden muß. Dadurch könnte der Luftauslaß 48 blockiert
werden. Bei einer hinreichenden Blockade des Luftauslasses 48 kann sich in dem Reserveschacht
Druck aufbauen, welcher bewirkt, daß die obere Speisewalze durch Überlastung blockiert
wird. Dies wird dadurch verursacht, daß weiterhin Luft auf die Fasern herabbläst,
so daß diese zu dicht und zu schwer für das Drehmoment der Speisewalze werden. In
dieser Situation muß, bevor der Speiseschacht und/oder Karde wieder gestartet werden
kann, der obere Reserve schacht auseinandergenommen und ausgeräumt werden. Dieser
Ausräumungsvorgang verursacht beträchtlichen Zeit-, Arbeitsund Kostenaufwand und andere
Nachteile. Erfindungsgemäß wird dieses Problem vermieden, indem eine klemmpunktlose
Faserreinigungseinrichtung mit erhöhter Reinigungswirkung in Kombination mit einem
vertikalem Speiseschacht verwendet wird, wobei das Steuersystem 60 so programmiert
ist, daß es den Betrieb der oberen Speisewalze 52 fortsetzt, wenn der Betrieb der
Karde 14 oder das Liefern der Fasermatte beendet ist. Auf diese Weise wird ein Ausgleich
für die zusätzlichen oder überschüssigen Fasern in dem Durchlauf-System geschaffen,
indem die im Reserveschacht abgelagerte Fasersäule reduziert wird. Somit erfolgt beim
Stoppen der Bearbeitungssmaschine eine Kompensation für die in dem Reserveschacht
vorhandenen überschüssigen Fasern. Wenn der Betrieb der Bearbeitungsmaschine wieder
aufgenommen wird, ist die Gefahr des Blockierens eines Luftausgangs im wesentlichen
beseitigt, so daß ein Reinigen des Reserveschachtes nicht nötig ist, selbst wenn eine
klemmpunktlose Faserreinigungseinrichtung verwendet wird. Obwohl die Erfindung im
Zusammenhang mit einer Karde erläutert wird, lassen sich vergleichbare Vorteile auch
bei einem vertikalen Speiseschacht C erzielen, der andere zugehörige Textilverarbeitungsmaschinen
mit einer Fasermatte speist, z.B. bei einem vertikalen Schacht einer Masterclean-Maschine
(von Hergeth Hollingsworth in Dülmen).
[0017] Die Transportleitung D zum Fördern des Transportluftstroms hat einen ersten Abschnitt
63a zwischen der Mischvorrichtung A und der Reinigungsvorrichtung B und einen zweiten
Abschnitt 63b zwischen der Reinigungsvorrichtung B und dem Reserveschacht 46.
[0018] Die Steuereinrichtung 60, bei der es sich um jede klassische Steuereinrichtung handeln
kann, welche sich vom Fachmann programmieren läßt, empfängt Drucksignale 62 bei 64
und empfängt ferner ein Signal 66 von der Zuführwalze 56, welches anzeigt, daß der
Betrieb der Bearbeitungsmaschine und/oder das Liefern der Fasermatte beendet ist.
Die Steuereinrichtung 60 gibt ein Ausgangssignal 68 ab, das den Betrieb des Nadellattentuches
24 auf herkömmliche Weise steuert, und ein Ausgangssignal 70, das den Betrieb der
Fördervorrichtung 22 auf herkömmliche Weise steuert. Beispielsweise lassen sich sowohl
das Nadellattentuch als auch das Zuführband durch normale drehzahlgesteuerte Gleichstrom-Motoren
antreiben, die durch das Ausgangssignal von der Steuereinrichtung 60 gesteuert werden.
Wenn bei Betrieb entweder ein Stillstand der Bearbeitungsmaschine 14 oder ein Stillstand
der Fasermatte 12 erkannt wird, wird die Faserzufuhr aus der Mischvorrichtung A beendet,
indem der Antrieb des Nadellattentuches 24 und des Förderbandes 22 gestoppt wird.
Gleichzeitig setzen die Walzen 34 und 36 sowie die Blasvorrichtung 42 ihren Betrieb
fort, so daß in der Transportleitung D über die ganze Strecke von der Faser-Quelle
A zum vertikalen Speiseschacht C überschüssige Fasern vorhanden sind. Um diese überschüssigen
Fasern zu entfernen, gibt die Steuereinrichtung 60 ein Signal 72 an die obere Speisewalze
52 ab, damit die Speisewalze 52 ihren Betrieb für eine vorbestimmte, zum Entfernen
der überschüssigen Fasern ausreichenden Zeitdauer aufrechterhält, so daß die überschüssigen
Fasern sich nicht ansammeln und den Luftauslaß 50 blockieren.
1. Verfahren zum Erhöhen der Reinigungswirkung eines Systems zum Vorbereiten und Zuführen
von Textilfasern, das Fasern zu einem vertikalen Speiseschacht (C) transportiert,
der mit einem Reserveschacht (46) mit einem Luftauslaß (50), einer Wirkzone (54),
aus dem eine verdichtete Fasermatte (12) ausgegeben wird, und mit einer oberen Speisewalze
(52) versehen ist, die zwischen dem Reserveschacht (46) und der Wirkzone (54) gelagert
ist, um Fasern aus dem Reserveschacht (46) in die Wirkzone (54) einzugeben, gekennzeichnet
durch folgende Verfahrensschritte:
a) Transportieren von Textilfasern in einem Transportluftstrom (10) von einer Mischungsanlage
(A) zu dem Speiseschacht (C);
b) Plazieren einer klemmpunktkosen Faserreinigungseinrichtung (B) zwischen der Mischungsanlage
(A) und dem Speiseschacht (C);
c) Transportieren der Fasern von der Mischungsanlage (A) zu der klemmpunktlosen Faserreinigungseinrichtung
(B) mittels eines Transportluftstromes (10);
d) Reinigen der Fasern, indem die Fasern in dem Transportluftstrom (10) direkt durch
die klemmpunktlose Faserreinigungseinrichtung (B) geführt werden;
e) Zuführen der gereinigten Fasern direkt zu dem Speiseschacht (C).
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
- das Beendigen des Austragens der Fasermatte aus dem vertikalen Schacht (C), und
- das Entfernen überschüssiger Fasern in dem Speiseschacht (C) nach Beendigen des
von dem Speiseschacht (C) durchgeführten Austragvorgangs, um zu verhindern, daß die
obere Speisewalze (52) bei Wiederinbetriebnahme durch Überlastung blockiert.
3. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Entfernen von überschüssigen Fasern,
die in dem von der Mischungsanlage (A) zu dem Reserveschacht (46) verlaufenden Transportluftstrom
(10) mitgeführt werden, nach Beendigen des Ausgebens der Fasermatte aus dem Speiseschacht
(C), indem der Betrieb der oberen Speisewalze (52) nach Beendigung des Ausgebens der
Fasermatte für eine ausreichende Zeitdauer fortgesetzt wird, um ein Blockieren des
Luftauslasses (50) des Reserveschachtes (46) aufgrund überschüssiger Fasern zu vermeiden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
a) Zuführen von Fasern aus einer Textilfaser-Mischvorrichtung (A), die die Fasern
homogenisiert und intensiviert;
b) direktes Verbinden einer klemmpunktlosen Reinigungseinrichtung (B) mit der Mischanlage
(A);
c) Verbinden der Reinigungseinrichtung (B) mit dem Reserveschacht (46) des Speiseschachtes
(C);
d) Verbinden der Mischanlage (A), der Reinigungseinrichtung (B) und des Reserveschachtes
(46) mit einem Verteilersystem, das durch einen Transportluftstrom (10) betrieben
wird; und
e) Transportieren der Fasern in dem Transportluft-strom (10) aus der Mischanlage (A)
durch die Reinigungseinrichtung (B) und in den Reserveschacht (46) ohne Klemmpunkt.
5. Verfahren nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch Steuern des Betriebs der oberen Zuführwalze
(52) des Speiseschachtes (C), derart, daß das Speisen der Fasern aus dem Reserveschacht
(46) in die Wirkzone (54) nach Beendigung des Ausgebens der Fasermatte und des Zuführens
der gemischten Textilfasern fortgesetzt wird, um überschüssige Fasern aus dem Luftstrom-Verteilersystem
zu entfernen und ein Blockieren des Luftauslasses (50) in dem Reserveschacht (46)
zu verhindern.
6. Vorrichtung zum Vorbereiten und Speisen von Textilfasern zur Verarbeitung in einer
Textilmaschine mit einem vertikalen Speiseschacht (C) mit einer Wirkzone (54) zum
Bilden und Ausgeben einer verdichteten Fasermatte (12);
einer Speiseeinrichtung (16,22,24,26,58) zum Zuführen gemischter Textilfasern;
einem Transportventilator (42) zum Transportieren der Fasern in einem Transportluftstrom
(10);
gekennzeichnet durch
a) eine mit einer Mischungsanlage (A) verbundene klemmpunktlose Faserreinigungseinrichtung
(B) mit einem Einlaß (30), durch den der Transportluftstrom (10) in die Reinigungseinrichtung
(B) gelangt, und mit einem Auslaß (32) für den Transport luftstrom (10) aus der Reinigungseinrichtung
(B);
b) durch Faserreinigungsmittel in der Faserreinigungseinrichtung (B); und
c) durch ein Transportmittel, das die Fasern von dem Einlaß (30) durch die Reinigungseinrichtung
(B) zu dem Auslaß (32) transportiert, wobei das Transportmittel aus dem Transportluftstrom
(10) besteht, der die Fasern ohne Klemmpunkt durch die Reinigungseinrichtung (B) und
über die Faserreinigungsmittel transportiert.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der vertikale Speiseschacht
(C) mit einer Wirkzone (54), einem Reserveschacht (46), einer zwischen dem Reserveschacht
(46) und der Wirkzone (54) angeordneten oberen Speisewalze (52) zum Zuführen der Fasern
von dem Reserveschacht (46) zu der Wirkzone (54) versehen ist, wobei der Reserveschacht
(46) einen Luftauslaß (50) aufweist, der im wesentlichen über die Breite eines Abschnitts
des Reserveschachtes (46) verläuft und durch den Luft austritt, nachdem die im Transportluftstrom
(10) mitgeführten Fasern in den über der oberen Speisewalze (52) angeordneten Reserveschacht
(46) eingebracht worden sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuereinrichtung
(60) den Betrieb der oberen Speisewalze (52) nach Beendigung der Auslieferung der
Fasermatte und des Betriebs der Speiseeinrichtung fortsetzt, um in dem Transportluftstrom
(10) mitgeführte überschüssige Fasern zu entfernen, eine Blockierung des Luftauslasses
(50) aufgrund der überschüssigen Fasern zu reduzieren und zu verhindern, daß bei Wiederaufnahme
des Betriebs des Speiseschachtes (C) die obere Speisewalze (52) durch Überlastung
blokkiert.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, gekennzeichnet durch eine Steuereinrichtung
(60), die die von der Mischungsanlage (A) zugeführte Fasermenge in Abhängigkeit von
der in dem Reserveschacht (46) enthaltenen Fasermenge steuert, wobei die Steuereinrichtung
(60) den Betrieb der oberen Speisewalze (52) in Abhängigkeit von dem Faserniveau in
der Wirkzone (54) steuert und die Steuereinrichtung (60) den Betrieb der oberen Speisewalze
(52) für eine vorbestimmte Zeitdauer nach Beendigung der Auslieferung der Fasermatte
aus der Wirkzone (54) fortsetzt, um in dem Transportluftstrom (10) und der Reinigungseinrichtung
(B) enthaltene überschüssige Fasern zu entfernen und eine Überfüllung des Reserveschachtes
(46) sowie ein Blockieren des Luftauslasses (50) zu vermeiden, so daß bei Wiederaufnahme
des Betriebs des Vertikalschachtes (C) und des Austragens der Fasermatte ein Blockieren
der oberen Speisewalze (52) verhindert wird.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaß
(30) der Faserreinigungseinrichtung (B) mit der Mischungsanlage (A) und der Auslaß
(32) mit dem Reserveschacht (46) des vertikalen Speiseschachtes (C) verbunden sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, gekennzeichnet durch
- ein Kanalsystem (58), das die Mischungsanlage (A) mit dem Einlaß (30) und den Auslaß
(32) der Reinigungseinrichtung (B) mit einem Reserveschacht (46) verbindet;
- eine Steuereinrichtung (60), die eine von einer Mischungsanlage (A) zugeführte Fasermenge
in Abhängigkeit von der Fasermenge in dem Reserveschacht (46) steuert, wobei die Steuereinrichtung
(60) den Betrieb der oberen Speisewalze (52) in Abhängigkeit von einem Faserniveau
in der Wirkzone (54) steuert, und wobei die Steuereinrichtung (60) den Betrieb der
oberen Speisewalze (52) nach Beendigung des Ausgebens einer Fasermatte fortsetzt,
um überschüssige Fasern zu entfernen, die sich in dem Kanalsystem (58) abgelagert
haben, das sich von der Mischungsanlage (A) zu dem Reserveschacht (46) erstreckt,
und um das Blockieren des Luftauslasses (50) des Reserveschachtes (46) zu verhindern,
damit bei Wiederaufnahme der Bildung der Fasermatte ein Blockieren der oberen Speisewalze
(52) verhindert wird.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Faserreinigungseinrichtung
(B) zwei Öffnerwalzen (34,36) aufweist und der durchlaufende Luftstrom axial entlang
der Länge der Öffnerwalzen (34, 36) gelenkt wird, während er sich vom Einlaß (30)
zum Auslaß (32) der Faserreinigungseinrichtung (B) bewegt.
1. A method of increasing the cleaning efficiency of a textile fiber preparation and
feed system which supplies fibers to a vertical feed chute (C) having a reserve chute
(46) with an air exit (50), a working zone (54) from which a compacted fiber batt
(12) is discharged, and a top feed roll (52) carried between said reserve chute (46)
and said working zone (54) for feeding fibers into said working zone (54) from said
reserve chute (46), said method comprising the steps of:
a) transporting textile fibers in a transport airflow (10) from a blender means (A)
to said feed chute (C);
b) placing a nipless fiber cleaner (B) between said blender means (A) and said feed
chute (C);
c) transporting said fibers from said blender means (A) to said nipless fiber cleaner
(B) by said transport airflow (10);
d) cleaning said fibers by passing the same in said transport airflow (10) directly
through said nipless fiber cleaner (B);
e) delivering said cleaned fibers directly to said feed chute (C).
2. The method of claim 1, characterized by
- terminating said fiber batt discharge from said vertical chute (C), and
- purging excess fibers in said feed chute (C) upon termination of said discharge
effected by said feed chute (C) to prevent choking down of said top feed roll (52)
upon start-up.
3. The method of claim 2, characterized by purging excess fibers contained in said transport
airflow (10) extending from said blender means (A) to said reserve chute (46) after
termination of discharge of said fiber batt from said feed chute (C) by continuing
the operation of said top feed roll (52) after termination of said fiber batt discharge
for a sufficient period of time to prevent said excess fibers from blocking said air
exit (50) of said reserve section (46).
4. The method of claim 1, characterized by the following steps:
a) supplying fibers from a textile fiber blender means (A) which homogenizes and intensifies
said fibers;
b) connecting a nipless cleaner (B) directly to said blender means (A);
c) connecting said cleaner (B) to said reserve chute (46) of said feed chute (C);
d) connecting said blender means (A), said cleaner (B) and said reserve chute (46)
with a distribution system operated by a transport airflow (10); and
e) transporting said fibers in said transport airflow (10) from said blender means
(A) through said cleaner (B) and to said reserve chute (46) without a nip feed.
5. The method of claim 4, characterized by controlling the operation of said top feed
roll (52) of said feed chute (C) such that the feeding of fibers from said reserve
chute (46) to said working zone (54) after said discharge of said fiber batt and said
supply of blended textile fibers are terminated, is continued so as to purge excess
fibers in said airflow distribution system and prevent blocking of said air exit (50)
in said reserve chute (46).
6. A device for the preparation and delivery of textile fibers for processing in a textile
machine, comprising: a vertical feed chute (C) having a working zone (54) for forming
and discharging a densified fiber batt (12);
a feed means (16, 22, 24, 26, 58) which supplies blended textile fibers;
a transport blower (42) for transporting said fibers in a transport airflow (10);
characterized by
a) a nipless fiber cleaner (B) connected to a blender means (A) and having an inlet
(30) through which said transport airflow (10) enters said cleaner (B) and an outlet
(32) through which said transport airflow (10) exits said cleaner (B);
b) fiber cleaning means disposed in said fiber cleaner (B), and
c) fiber conveyance means for conveying said fibers from said inlet (30) to said outlet
(30) through said cleaner (B) consisting in said transport airflow (10) which conveys
said fibers through said fiber cleaner (B) and across said fiber cleaning means without
a nip feed.
7. The device of claim 6, characterized in that said vertical feed chute (C) is provided
with a working zone (54), a reserve chute (46), a top feed roll (52) disposed between
said reserve chute (46) and said working zone (54) for feeding said fibers to said
working zone (54), said reserve chute (46) including an air exit (50) formed substantially
across a width of a section of said reserve chute (46) and through which air may escape
after fibers contained in said transport airflow (10) have been delivered into said
reserve chute (46) disposed above said top feed roll (52).
8. The device of claim 6 or 7, characterized in that control means (60) continues the
operation of said top feed roll (52) after termination of the discharge of said fiber
batt and the operation of said feed means, in order to purge excess fibers contained
in said transport airflow (10), to reduce blocking of said air exit (50) caused by
excess fibers and to prevent choking of said top feed roll (52) upon resumption of
the operation of said feed chute (C).
9. The device of one of claims 6 or 7, characterized by control means (60) for controlling
an amount of fibers supplied by said blender means (A) in response to a function of
the quantity of fibers in said reserve chute (46), said control means (60) controlling
the operation of said top feed roll (52) in response to a level of fibers present
in said working zone (54), and wherein said control means (60) continues operation
of said top feed roll (52) for a prescribed period of time after termination of the
discharge of said fiber batt from said working zone (54) to purge excess fibers contained
in said transport airflow (10) and said fiber cleaner (B) and prevent over filling
said reserve chute (46) and blocking of said air exit (50) to prevent choking of said
top feed roll (52) upon resumption of the operation of said feed chute (C) and said
fiber batt discharge.
10. The device of one of claims 6 to 9, characterized in that said inlet (30) of said
fiber cleaner (B) is connected to said blender means (A) and said outlet (32) is connected
to said reserve chute (46) of said vertical feed chute (C).
11. The device of one of claims 6 or 7, characterized by
- a duct system (58) connecting said blender means (A) to said inlet (30) and for
connecting said outlet (32) of said cleaner (B) to a reserve chute (46);
- and control means (60) for controlling an amount of fibers supplied by said blender
means (B) in response to a function of the quantity of fibers in said reserve chute
(46), said control means (60) controlling the operation of said top feed roll (52)
in response to a level of fibers present in said working zone (54), and wherein said
control means (60) continues operation of said top feed roll (52) after discharge
of said fiber batt has terminated to purge excess fibers stored in said duct means
(58) extending from said blender means (B) to said reserve chute (46) to prevent blocking
of said air exit (50) of said reserve chute (46) to thereby prevent choking of said
top feed roll (52) upon resumption of said fiber batt formation.
12. The device of one of claims 6 to 11, characterized in that said fiber cleaner (B)
includes a pair of opening rollers (34, 36), and said flowthrough of air is directed
axially along the length of said opening rollers (34, 36) as it travels from said
inlet (30) to said outlet (32) of said cleaner (B).
1. Procédé pour augmenter l'effet de nettoyage d'un système pour la préparation et l'amenée
de fibres textiles, lequel système transporte les fibres à un puits d'alimentation
vertical (C), qui est muni d'un puits de réserve (46) avec une évacuation d'air (50),
d'une zone active (54), à partir de laquelle est distribuée une nappe de fibres comprimée
(12), et d'un rouleau d'alimentation supérieur (52) qui est monté entre le puits de
réserve (46) et la zone active (54), pour introduire les fibres à partir du puits
de réserve (46) dans la zone active (54), caractérisé par les étapes de procédé suivantes
:
a) transport des fibres textiles, dans un courant d'air de transport (10), d'une installation
de mélange (A) jusqu'au puits d'alimentation (C) ;
b) mise en place d'un dispositif de nettoyage de fibres (B) dépourvu de point de serrage
entre l'installation de mélange (A) et le puits d'alimentation (C) ;
c) transport des fibres de l'installation de mélange (A) au dispositif de nettoyage
de fibres (B) dépourvu de point de serrage au moyen d'un courant d'air de transport
(10) ;
d) nettoyage des fibres pendant que les fibres dans le courant d'air de transport
(10) sont conduites directement à travers le dispositif de nettoyage de fibres (B)
dépourvu de point de serrage ;
e) amenée des fibres nettoyées directement au puits d'alimentation (C).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par
- l'arrêt de la sortie de la nappe de fibres hors du puits vertical (C), et
- l'enlèvement des fibres excédentaires dans le puits d'alimentation (C) après arrêt
du processus de sortie exécuté à partir du puits d'alimentation (C), pour empêcher
que le rouleau d'alimentation supérieur (52) se bloque par surcharge lors de la remise
en marche.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé par l'enlèvement des fibres excédentaires,
qui sont entraînées dans le courant d'air de transport (10) s'écoulant de l'installation
de mélange (A) au puits de réserve (46), après arrêt de la sortie de la nappe de fibres
hors du puits d'alimentation (C), tandis que le fonctionnement du rouleau d'alimentation
supérieur (52) se poursuit, après arrêt de la sortie de la nappe de fibres, pendant
un temps suffisant pour éviter une obstruction de l'évacuation d'air (50) du puits
de réserve (46) en raison de fibres excédentaires.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé par les étapes de procédé suivantes
:
a) amenée de fibres à partir d'un dispositif de mélange de fibres textiles (A) qui
homogénéise et intensifie les fibres ;
b) liaison directe d'un dispositif de nettoyage (B) dépourvu de point de serrage avec
l'installation de mélange (A) ,
c) liaison du dispositif de nettoyage (B) avec le puits de réserve (46) du puits d'alimentation
(C) ;
d) liaison de l'installation de mélange (A), du dispositif de nettoyage (B) et du
puits de réserve (46) avec un système distributeur, qui est actionné par le courant
d'air de transport (10) ; et
e) transport des fibres dans le courant d'air de transport (10) à partir de l'installation
de mélange (A) à travers le dispositif de nettoyage (B) et dans le puits de réserve
(46) sans point de serrage.
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé par une commande du fonctionnement du
rouleau d'amenée supérieur (52) du puits d'alimentation (C) de telle sorte que l'alimentation
des fibres à partir du puits de réserve (46) dans la zone active (54), après arrêt
de la sortie de la nappe de fibres et de l'amenée des fibres textiles mélangées, est
poursuivie pour enlever les fibres excédentaires du système distributeur-courant d'air
et pour empêcher une obstruction de l'évacuation d'air (50) dans le puits de réserve
(46).
6. Appareil pour la préparation de, et l'alimentation en, fibres textiles pour traitement
dans une machine textile comportant un puits d'alimentation vertical (C) avec une
zone active (54) pour former et faire sortir une nappe de fibres (12) comprimée ;
un dispositif d'alimentation (16, 22, 24, 26, 58) pour l'amenée de fibres textiles
mélangées ; un ventilateur de transport (42) pour le transport des fibres dans un
courant d'air de transport (10), caractérisé par
a) un dispositif de nettoyage de fibres (B) dépourvu de point de serrage relié à une
installation de mélange (A) comportant une entrée (30), par laquelle le courant d'air
de transport (10) parvient dans le dispositif de nettoyage (B) et une sortie (32)
pour le courant d'air de transport (10) hors du dispositif de nettoyage (B) ;
b) par un moyen de nettoyage de fibres dans le dispositif de nettoyage de fibres (B)
; et
c) par un moyen de transport, qui transporte les fibres de l'entrée (30) à la sortie
(32) à travers le dispositif de nettoyage (B), le moyen de transport étant constitué
par le courant d'air de transport (10), qui transporte les fibres sans point de serrage
à travers le dispositif de nettoyage (B) et sur le moyen de nettoyage de fibres.
7. Appareil selon la revendication 6, caractérisé par le fait que le puits d'alimentation
vertical (C) comporte une zone active (54), un puits de réserve (46), un rouleau d'alimentation
supérieur (52) disposé entre le puits de réserve (46) et la zone active (54) pour
l'amenée des fibres du puits de réserve (46) à la zone active (54), le puits de réserve
(46) comportant une évacuation d'air (50) qui s'étend essentiellement sur la largeur
d'une section du puits de réserve (46) et à travers laquelle l'air s'échappe, après
que les fibres entraînées dans le courant d'air de transport (10) ont été introduites
dans le puits de réserve (46) disposé au-dessus du rouleau d'alimentation supérieur
(52).
8. Appareil selon la revendication 6 ou 7, caractérisé par le fait qu'un dispositif de
commande (60) assure la poursuite du fonctionnement du rouleau d'alimentation supérieur
(52), après arrêt de la sortie de la nappe de fibres et du fonctionnement du dispositif
d'alimentation, afin d'enlever les fibres excédentaires entraînées dans le courant
d'air de transport (10), pour réduire le risque d'obstruction de l'évacuation d'air
(50) en raison des fibres excédentaires et pour empêcher que, lors de la remise en
service du fonctionnement du puits d'alimentation (C), le rouleau d'alimentation supérieur
(52) se bloque par surcharge.
9. Appareil selon l'une des revendications 6 ou 7, caractérisé par un dispositif de commande
(60), qui commande la quantité de fibres amenée à partir de l'installation de mélange
(A) en fonction de la quantité de fibres contenue dans le puits de réserve (46), le
dispositif de commande (60) commandant le fonctionnement du rouleau d'alimentation
supérieur (52) en fonction du niveau de fibres dans la zone active (54) et le dispositif
de commande (60) prolongeant le fonctionnement du rouleau d'alimentation supérieur
(52) pendant un temps prédéterminé après l'arrêt de la distribution de la nappe de
fibres hors de la zone active (54), pour enlever les fibres excédentaires contenues
dans le courant d'air de transport (10) et dans le dispositif de nettoyage (B) et
pour éviter un surremplissage du puits de réserve (46) ainsi qu'une obstruction de
l'évacuation d'air (50), de sorte que lors d'une reprise du fonctionnement du puits
vertical (C) et de la distribution de la nappe de fibres un blocage du rouleau d'alimentation
supérieur (52) soit empêché.
10. Appareil selon l'une des revendications 6 à 9, caractérisé par le fait que l'entrée
(30) du dispositif de nettoyage de fibres (B) est reliée à l'installation de mélange
(A) et que la sortie (32) est reliée au puits de réserve (46) du puits d'alimentation
vertical (C).
11. Appareil selon l'une des revendications 6 ou 7, caractérisé par
- un système de conduit (58) qui relie l'installation de mélange (A) à l'entrée (30)
et la sortie (32) du dispositif de nettoyage (B) au puits de réserve (46);
- un dispositif de commande (60), qui commande une quantité de fibres amenée à partir
de l'installation de mélange (A) en fonction de la quantité de fibres dans le puits
de réserve (46), le dispositif de commande (60) commandant le fonctionnement du rouleau
d'alimentation supérieur (52) en fonction du niveau de fibres dans la zone active
(54), et le dispositif de commande (60) prolongeant le fonctionnement du rouleau supérieur
(52), après l'arrêt de la sortie d'une nappe de fibres, pour enlever les fibres excédentaires
qui se sont déposées dans le système de conduit (58), lequel s'étend de l'installation
de mélange (A) jusqu'au puits de réserve (46), et pour empêcher l'obstruction de l'évacuation
d'air (50) du puits de réserve (46) afin que lors de la reprise de la formation de
la nappe de fibres un blocage du rouleau d'alimentation supérieur (52) soit empêché.
12. Appareil selon l'une des revendications 6 à 11, caractérisé par le fait que le dispositif
de nettoyage de fibres (B) comporte deux rouleaux ouvreurs (34, 36) et que le courant
d'air traversant est guidé axialement suivant la longueur des rouleaux ouvreurs (34,
36) tandis qu'il se déplace de l'entrée (30) à la sortie (32) du dispositif de nettoyage
de fibres (B).