(19)
(11) EP 0 519 019 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
14.02.1996  Patentblatt  1996/07

(21) Anmeldenummer: 91916992.0

(22) Anmeldetag:  27.09.1991
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6: A47H 19/00
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9101/858
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9211/792 (23.07.1992 Gazette  1992/19)

(54)

VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM DRAPIEREN VON VORHÄNGEN

DEVICE AND METHOD FOR HANGING CURTAINS

DISPOSITIF ET PROCEDE POUR LE DRAPAGE DE RIDEAUX


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 07.01.1991 DE 4100282
05.04.1991 DE 4111067

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
23.12.1992  Patentblatt  1992/52

(73) Patentinhaber: AB A. SVENSSON & CO. TEXTIL & SNÖRMAKERIFABRIK
S-200 44 Malmö (SE)

(72) Erfinder:
  • HANNERSTIG, Christer
    S-236 00 Höllviksnäs (SE)

(74) Vertreter: Popp, Eugen, Dr. et al
MEISSNER, BOLTE & PARTNER Widenmayerstrasse 48
D-80538 München
D-80538 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 265 759
DE-C- 187 801
US-A- 2 347 234
US-A- 2 498 925
US-A- 3 203 469
US-A- 4 912 829
DE-C- 3 443
US-A- 1 868 944
US-A- 2 365 664
US-A- 2 563 306
US-A- 3 901 303
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Drapieren von Vorhängen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. des Anspruchs 5 und ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 4 bzw. des Anspruchs 14.

    [0002] Beim Drapieren eines Fenster- oder Türvorhangs wird der Vorhangstoff zu einem balkenartigen Bündel zusammengefaltet (Zick-Zack-Faltung bzw. Mäander-Faltung) und über zwei im horizontalen Abstand oberhalb des Fensters oder der Tür angeordnete Haltestäbe gelegt. Anschließend wird zur Herstellung eines Drapierbogens zwischen den beiden Haltestäben der untere Teil des Vorhangstoffes unter Ausbildung von kreissegmentförmigen Falten nach unten gezogen, wobei es äußerst schwierig ist und dementsprechend viel Geschicklichkeit verlangt, die oberste bzw. die oberen Falten zwischen den beiden Haltestäben straff zu halten. Zu diesem Zweck ist nach der US-A-2,588,246 an jedem Haltestab zwar ein gesonderter Haltestift vorgesehen, zwischen dem und dem Haltestab der Vorhangstoff festklemmbar sein soll. Einen sicheren Halt bietet diese einfache Klemmung jedoch nicht.

    [0003] Aus der US-A-2,244,129 ist es bekannt, Vorhangstoff durch sich senkrecht zur Wand erstreckende Ringe hindurchzudrapieren, wobei es sich jeweils um geschlossene Ringe handelt. Innerhalb dieser Ringe wird der Vorhangstoff jedoch relativ schlecht gehalten; vor allem ist es schwierig, dauerhaft eine vorbestimmte Faltung des Vorhangstoffes aufrechtzuerhalten.

    [0004] Auch bei dem Vorschlag nach der US-A-2,431,934 wird der Vorhang durch Ringe hindurchdrapiert, die sich jedoch jeweils parallel zur Wand erstrecken. Auch bei dieser Ausführungsform ist nicht gewährleistet, daß die vorgegebene Faltung aufrechterhalten wird.

    [0005] Zur Vermeidung der vorgenannten Probleme ist in der auf die Anmelderin zurückgehenden EP-B-265 759 eine Vorrichtung vorgeschlagen worden, die gekennzeichnet ist durch mindestens einen, insbesondere zwei im horizontalen Abstand voneinander angeordnete, jeweils etwa U-förmig gebogene Halter, über dessen bzw. deren im montierten Zustand obere Schenkel und zwischen dessen bzw. deren oberen und unteren Schenkel ein zu einem balken- bzw. brettartigen Bündel gefalteter Vorhangstoff leg- bzw. hindurchführbar ist derart, daß er unter Aufrechterhaltung einer vorgegebenen Drapierung festgehalten ist. Alternativ wird eine Vorrichtung zum Drapieren von Vorhängen vorgeschlagen, die gekennzeichnet ist durch mindestens einen, insbesondere zwei im horizontalen Abstand voneinander angeordnete, jeweils etwa U- oder C-förmig gebogene Halter, der bzw. die so im Abstand von einer Wand an dieser angeordnet ist bzw. sind, daß sich die durch die beiden Schenkel bzw. Zinken des Halters definierte Ebene etwa parallel zur Wandfläche erstreckt. Vorzugsweise sind die beiden Zinken eines jeden Halters auseinanderbiegbar. Das Tragelement für die Halter ist in der Regel L-förmig ausgebildet.

    [0006] Bei der Drapierung von Vorhängen ist es ein generelles Problem, daß Teile der Vorrichtung, welche zum Drapieren von Vorhängen dienen, auch nach dem Drapieren sichtbar bleiben.

    [0007] Aus der US-A-4 912 829 ist bereits eine Vorrichtung zum Drapieren von Vorhängen bestehend aus einem Halter zur Fixierung des Vorhangstoffes in vorgegebener Faltung bzw. Drapierung bekannt, wobei am vorderen Sichtende des Halters eine scheibenartige Abdeckung mit einem Haltering angeordnet ist. Zwischen die scheibenartige Abdeckung und dem Haltering läßt sich ein Dekorstoff einlegen, der dem Vorhangstoff oder der Wandtapezierung entsprechen kann. Selbstverständlich lassen sich auch andere Dekorstoffe, die farblich auf den Vorhang abgestimmt sind, einsetzen. Dazu wird der Dekorstoff über die scheibenartige Abdeckung gestülpt und anschließend mittels des Halterings fixiert.

    [0008] Nachteilig ist dabei, daß je nach Bemessung des Dekorstoffes entweder Stoffreste rückseitig über den Haltering überstehen oder bei einem kreisförmigen Zuschnitt, der nur geringfügig großer als der Durchmesser des Halterings ist, der Dekorstoff möglicherweise nicht zuverlässig gehalten wird.

    [0009] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, letztgenannte Vorrichtung und das dazugehörige Verfahren zum Drapieren von Vorhangstoff weiterzuentwickeln dahingehend, daß ein alternatives Drapierergebnis erhalten wird. Erfindungsgemäß sollen also die Drapier-Möglichkeiten bzw. -Variationen erweitert werden.

    [0010] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1, alternativ durch eine Vorrichtung gemäß Anspruch 5 bzw. durch ein Verfahren gemäß Anspruch 4, alternativ durch ein Verfahren gemäß Anspruch 14 gelöst.

    [0011] Die Vorrichtungen und die Verfahren nach der Erfindung tragen zur Erhöhung des dekorativen Effekts bei, wobei bevorzugte vorrichtungstechnische Details in den Ansprüchen 2 und 3 bzw. 6 bis 13 beschrieben sind.

    [0012] Nachstehend werden Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung und anhand dieser entsprechende Drapierverfahren in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
    Es zeigen:
    Fig. 1
    eine Ausführungsform für eine frontseitige Abdeckung einer Drapiervorrichtung in perspektivischer Explosions-Darstellung;
    Fig. 2 und 3
    die Abdeckung gemäß Fig. 1 in perspektivischer Rückansicht unter Darstellung der Fixierung von Vorhangstoff, wecher über die Frontseite der Abdeckung gestülpt worden ist;
    Fig. 4
    die Abdeckung gemäß Fig. 3 in Frontansicht;
    Fig. 5
    die Darstellung der Abdeckung in Zuordnung zu einer Drapiervorrichtung in perspektivischer Ansicht;
    Fig. 6 und 7
    die Abdeckung gemäß den Fig. 3 und 4 an der Frontseite einer Drapiervorrichtung montiert, ebenfalls jeweils in perspektivischer Darstellung;
    Fig. 8 und 9
    eine alternative Abdeckung im Querschnitt und in Rückansicht;
    Fig. 10
    eine Ausführungsform einer Drapiervorrichtung zum Zusammenwirken mit einer erfindungsgemäßen Abdeckung in teilweiser aufgebrochener Seitenansicht;
    Fig. 11
    eine Ausführungsform für eine erfindungsgemäße Abdeckung einer Drapiervorrichtung in perspektivischer Ansicht;
    Fig. 12
    die Abdeckung gemäß Fig. 11 in perspektivischer Explosions-Darstellung;
    Fig. 13
    die Abdeckung gemäß Fig. 11 in perspektivischer Rückansicht unter Darstellung der Fixierung des Vorhangstoffs, welcher über die Frontseite der Abdeckung gestülpt worden ist;
    Fig. 14
    eine weitere Ausführungsform einer Abdeckung im Querschnitt;
    Fig. 15
    einen Teil der Abdeckung gemäß Fig. 14 im Querschnitt; und
    Fig. 16
    einen weiteren Teil der Abdeckung gemäß Fig. 14 im Querschnitt.


    [0013] Anhand der Fig. 1 bis 7 soll eine Vorrichtung zum Drapieren von Vorhängen beschrieben werden, die jeweils aus einem Halter 30 bzw. 30' zur Ausbildung einer Stoffrosette und/oder zur Fixierung des Vorhangstoffs in vorgegebener Drapierung (Halter 30 und 30' gemäß den Fig. 5 bis 7) besteht, wobei am vorderen freien Ende des Halters 30 bzw. 30' eine scheibenartige Abdeckung 31 angeordnet ist. Die scheibenartige Abdeckung 31 weist montageseitig, d.h. an der dem Halter 30 bzw. 30' zugekehrten Seite einen vorstehenden Umfangsrand 32 auf, in den ein Haltering 33 unter Festklemmung von über die Frontseite der Abdeckung und den Umfangsrand derselben gestülptem Dekorstoff 34 einpaßbar ist (s. Fig. 2 und 3).

    [0014] Des weiteren weist die scheibenartige Abdeckung 31 montageseitig einen Schraubbolzen 35 zum Befestigung am Halter 30 bzw. 30' auf (s. Fig. 2, 3 und 5).

    [0015] Die Halter 30 bzw. 30' sind an sich bekannt. Sie dienen zur Fixierung von Vorhangstoff in vorgegebener Drapierung. Der Halter 30 gemäß den Fig. 5 und 6 ist z. B. in der EP-B 265 759 beschrieben.

    [0016] Die Abdeckung 31 ermöglicht also eine Anpassung der Frontseite an das Dekor des Vorhangstoffs durch den Benutzer.

    [0017] Die Fig. 8 und 9 zeigen eine alternative Konstruktion der Abdeckung 31, die dadurch gekennzeichnet ist, daß der Haltering 33, der vorzugsweise aus biegeelastischem Kunststoff besteht, mit innerhalb des Umfangsrandes 32 angeordneten Anschlägen in Form von vier gleichmäßig über den Umfang verteilt ausgebildete Anschlagnasen 43 korrespondiert derart, daß der Haltering 33 in eine vorbestimmte Klemmposition innerhalb der Abdeckscheibe bringbar ist.

    [0018] Des weiteren ist der Bolzen 35 zum Befestigen der Abdeckung 31 an einem Halter 30, 30' oder einem anderen Dekorationselement in eine zentrale Gewindeöffnung 45 an der Rückseite der Abdeckscheibe 31 einschraubbar. Der freie, aus der Gewindeöffnung 45 vorstehende Teil des Bolzens 35 ist mit einer radialen Ausnehmung 46 zur Einpassung und Fixierung innerhalb einer schlüssellochartigen Öffnung am Halter 30, 30' oder einem anderen Dekorationselement versehen. Damit ist die Montage oder Demontage der Abdeckung 31 denkbar einfach geworden.

    [0019] In Fig. 10 ist eine Vorrichtung zum Drapieren von Vorhängen gezeigt, die aus einem Halter 50 besteht, der zur Fixierung des Vorhangstoffs 38 (nicht dargestellt) in vorgegebener Faltung bzw. Drapierung vorgesehen ist. Der Halter 50 besteht vorzugsweise aus biegeelastischem Kunststoff, Metall, wie Federstahl, oder dergleichen. An dem Halter 50 ist des weiteren eine scheibenartige Abdeckung 31 angeordnet.

    [0020] Entsprechend der Fig. 10 ist der Halter 50 im wesentlichen kreis-ringförmig oder dgl. ausgebildet. Auf diese Weise kann der Halter 50 den Vorhangstoff 38 umgreifen, welcher sich sodann in dem Zwischenraum 51 des Halters 50 befindet. Des weiteren weist der Halter 50 eine Aufnahmeöffnung 52 auf, die federbelastet und zur Aufnahme bzw. Herausnahme des Vorhangstoffes 38 entgegen der Federbelastung aufspreizbar ist.

    [0021] Der Aufnahmeöffnung 52 des Halters 50 ist diametral gegenüberliegend eine Feder 53 oder dgl. angeordnet. Die Feder 53 oder dgl., die mit dem Halter 50 einstückig ausgebildet ist, besteht aus einem U-, C- oder dgl. -förmigen Teil 54, dessen beide freien Enden 55 mit dem Halter 50 unlösbar verbunden sind. Der Halter 50 ist dabei mit einem Federschlitz 56 versehen, der sich zwischen den beiden freien Enden 55 des Teiles 54 der Feder 53 befindet.

    [0022] Weiterhin umfaßt der Halter 50 zwei Vorsprünge 57 oder dgl., welche das Aufspreizen der Aufnahmeöffnung 52 entgegen der Federbelastung durch die Feder 53 erleichtern. Die beiden Vorsprünge 57, die sich radial nach außen von dem Halter 50 weg erstrecken, schließen sich im wesentlichen an die beiden freien Enden 55 des U-, C- oder dgl. -förmigen Teiles 54 der Feder 53 an, und zwar unmittelbar seitlich des in den Halter 50 eingebrachten Federschlitzes 56. Auf diese Weise läßt sich der Halter 50 ausgesprochen einfach beim Aufnehmen bzw. beim Herausnehmen des Vorhangstoffes 38 handhaben.

    [0023] Schließlich ist der Halter 50 mit zwei Vorsprüngen 58 oder dgl. versehen, die im Bereich der Aufnahmeöffnung 52 angeordnet sind. Die Vorsprünge 58 erstrecken sich ebenfalls etwa radial nach außen von dem Halter 50 weg und weisen jeweils eine Profilierung, Zahnung 59 oder ähnliches auf, die bei nichtaufgespreizter Aufnahmeöffnung 52 in gegenseitigen Eingriff kommen. Durch die Zahnung 59 wird neben der infolge der Feder 53 hervorgerufenen Federbelastung zusätzlich erreicht, daß der aufgenommene Vorhangstoff 38 sich nicht selbsttätig von dem Halter 50 lösen kann.

    [0024] In den Halter 50 ist wenigstens eine Bohrung 60 eingebracht, die einen Steck- oder Schraubbolzen 35 zur Befestigung der scheibenartigen Abdeckung 31 gemäß Fig. 11 aufnimmt. Die Bohrung 60 ist dabei vorzugsweise zu der Aufnahmeöffnung 52 wie zu dem Federschlitz 56 etwa gleich beabstandet. Die scheibenartige Abdeckung 31 zeichnet sich insbesondere durch eine besonders einfache Montage entsprechend den Figuren 12 und 13 aus, die derjenigen gemäß den Figuren 1 bis 5 entspricht. Durch diese besonders einfache Montage läßt sich die scheibenartige Abdeckung mit einem Überzug versehen, der beispielsweise farblich auf den jeweiligen Vorhangstoff 38 abgestimmt ist.

    [0025] Das Drapieren unter Verwendung der vorbeschriebenen Vorrichtung kann wie folgt durchgeführt werden:
    Der Vorhangstoff 38 wird zunächst zick-zack- bzw. mäanderförmig zu einem Stoffbalken bzw. -brett 39 gefaltet und anschließend von dem Halter 50 umgriffen. Dabei wird der Halter 50, der aufgrund der Federbelastung selbsttätig in seine Ausgangsstellung zurückkehrt, zur Aufnahme des Stoffbalkens bzw. -brettes 39 von Hand entgegen der Federbelastung aufgespreizt. Die vorgegebene Faltung bzw. Drapierung des Vorhangstoffes 38 läßt sich auf diese Weise mittels erfindungsgemäßem Halter 50 einfach in Form halten.

    [0026] In den Fig. 14 bis 16 ist eine weitere Vorrichtung zum Drapieren von Vorhängen dargestellt, die aus einem Halter 30, 30', 50 (nicht gezeigt) besteht, der zur Ausbildung einer Stoffrosette und/oder zur Fixierung des Vorhangstoffs in vorgegebener Faltung bzw. Drapierung vorgesehen und mit einer scheibenartigen Abdeckung 61 versehen ist.

    [0027] Die scheibenartige Abdeckung 61 umfaßt montage- bzw. rückseitig einen vorstehenden Umfangsrand 62, in den ein Haltering 63 einpaßbar ist. Der Haltering 63 klemmt einen von über die Frontseite 64 der Abdeckung 61 und den Umfangsrand 62 derselben gestülpten Dekorstoff 65 fest. Die scheibenartige Abdeckung 61 weist weiterhin frontseitig eine im wesentlichen mittig angeordnete Aufnahmeöffnung 66 oder dgl. auf, in der eine weitere scheibenartige, etwa knopfähnliche Abdeckung 67 befestigbar ist. Die weitere scheibenartige Abdeckung 67 besitzt dabei einen geringeren Durchmesser als die scheibenartige Abdeckung 61.

    [0028] Die weitere scheibenartige Abdeckung 67 geringeren Durchmessers liegt an der Frontseite 64 der scheibenartigen Abdeckung 61 an und ist mit der scheibenartigen Abdeckung 61 über ein Befestigungselement 68 lösbar verbunden, welches die Aufnahmeöffnung 66 durchgreift, zumindest aber in diese eingreift. Als Befestigungselement 68 ist eine Schraube oder dgl. (lediglich als Strichlinie in Fig. 14 dargestellt) vorgesehen. Die Schraube ist montage- bzw. rückseitig von der scheibenartigen Abdeckung 61 her betätigbar, um die weitere scheibenartige Abdeckung 67 an eben der scheibenartigen Abdeckung 61 festzulegen. Alternativ hierzu kann als Befestigungselement ebensogut ein nicht gezeigtes Rast-, Schnapp- oder dgl. -mittel vorgesehen sein, beispielsweise in Form von an der weiteren scheibenartigen Abdeckung 67 angebrachten Rastnasen, welche mit montage- bzw. rückseitig an der scheibenartigen Abdeckung 61 vorgesehenen Vorsprüngen zusammenwirken und umgekehrt.

    [0029] Die weitere scheibenartige Abdeckung 67 umfaßt selbst wiederum montage- bzw. rückseitig einen vorstehenden Umfangsrand 69, in den ein Haltering 70 einpaßbar ist, der einen über die Frontseite 71 der Abdeckung 67 und den Umfangsrand 70 derselben gestülpten Dekorstoff 72 festklemmt. Die weitere scheibenartige Abdeckung 67 weist darüber hinaus eine Aufnahmeöffnung 73 für das Befestigungselement 68 in Form einer Schraube auf, um die Abdeckung 67 an der Abdeckung 61 zu befestigen. Der Haltering 70 korrespondiert mit innerhalb des Umfangsrandes 69 der weiteren scheibenartigen Abdeckung 67 angeordneten Anschlägen in Form von Anschlagnasen 74, Anschlagstegen oder dgl. derart, daß der Haltering 70 in eine vorbestimmte Klemmposition innerhalb der Abdeckung 67 bringbar ist.

    [0030] In die Aufnahmeöffnung 66 der scheibenartigen Abdeckung 61 ist des weiteren - wie Fig. 14 zeigt - ein Spannelement 75 oder dgl. eingesetzt, das den Dekorstoff 65, welcher über die Frontseite 64 der Abdeckung 61 und den Umfangsrand 62 derselben gestülpt ist, zusätzlich spannt bzw. ggf. mit Falten versieht. Das Spannelement 75 ist gleichzeitig mit Festlegung der weiteren scheibenartigen Abdeckung 67 an der scheibenartigen Abdeckung 61 in der Aufnahmeöffnung 66 festklemmbar oder dergleichen. Das Spannelement 75 weist entsprechend Fig. 16 eine Durchgangsbohrung 76 auf, die von dem Befestigungselement 68 in Form von Rast-, Schnapp- oder dgl. -mitteln bzw. hier in Form einer Schraube durchgreifbar ist.

    [0031] Das Drapieren unter Verwendung der vorgenannten Vorrichtung kann wie folgt durchgeführt werden:
    Der Dekorstoff 65 wird über die Frontseite 64 und den Umfangsrand 62 der scheibenartigen Abdeckung 61 übergestülpt. Sodann wird der über den Umfangsrand 62 der Abdeckung 61 hinausragende Dekorstoff 65 gebündelt, der gebündelte Dekorstoff 65 in den Haltering 63 eingefädelt und der eingefädelte Dekorstoff 65 schließlich mittels Haltering 63 festgeklemmt, welcher in Funktionseingriff mit der Innenseite des Umfangsrandes 62 zu bringen ist. Hiernach wird der über den Haltering 63 hinausstehende Dekorstoff 65 entfernt, beispielsweise durch mechanische Abtrennung mittels Schere. Sodann wird das Spannelement 75 in die Aufnahmeöffnung 66 eingesetzt, wobei der auf der Frontseite 64 der Abdeckung 61 aufliegende Dekorstoff 65 in die Aufnahmeöffnung 66 verbracht, insbesondere gepreßt und infolgedessen gespannt und/oder ggf. gefaltet wird. Der weitere Dekorstoff 72 wird über die Frontseite 71 und den Umfangsrand 69 der weiteren scheibenartigen Abdeckung 67 übergestülpt. Der über den Umfangsrand 69 der Abdeckung 67 hinausragende Dekorstoff 72 wird des weiteren gebündelt, der gebündelte Dekorstoff 72 in den Haltering 70 eingefädelt und der eingefädelte Dekorstoff 72 wiederum mittels Haltering 70 festgeklemmt, der selbst mit der Innenseite des Umfangsrandes 69 in Funktionseingriff gebracht wird. Der über den Haltering 70 hinausstehende Dekorstoff 72 wird wiederum entfernt. Letztendlich wird die weitere scheibenartige Abdeckung 67 etwa mittig auf dem auf der Frontseite 64 der Abdeckung 61 aufliegenden Dekorstoff 72 zur Anlage gebracht und zusammen mit dem Spannelement 75 über das Befestigungselement 68 mit der scheibenartigen Abdeckung 61, insbesondere lösbar, verbunden. Das hier als Schraube vorgesehene Befestigungselement 78 durchgreift dabei die Aufnahmeöffnung 66 sowie die Durchgangsbohrung 76 des Spannelementes 75. Auf diese Weise läßt sich eine scheibenartige Abdeckung 61 zusätzlich mit einer weiteren scheibenartigen, etwa knopfähnlichen Abdeckung 67 versehen, die beide mit einem ggf. unterschiedlichen Dekorstoff überzogen sind, der auf das Dekor bzw. die Farben des jeweiligen Vorhangstoffs abgestimmt ist. Zudem ermöglicht das Spannelement 75, daß der Dekorstoff 65 der scheibenartigen Abdeckung einerseits zusätzlich gespannt ist und damit eine glatte Oberfläche aufweist oder andererseits mit Falten versehen ist.


    Ansprüche

    1. Vorrichtung zum Drapieren von Vorhängen, bestehend aus einem Halter (30; 30') zur Ausbildung einer Stoffrosette und/oder zur Fixierung des Vorhangstoffs in vorgegebener Faltung bzw. Drapierung, wobei am vorderen Sichtende des Halters eine scheibenartige Abdeckung (31) mit einem Haltering (33) zum Festklemmen von Dekorstoff (34) angeordnet ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die scheibenartige Abdeckung (31) montage- bzw. rückseitig einen vorstehenden Umfangsrand (32) aufweist, in den der Haltering (33) unter Festklemmung von über die Frontseite der Abdeckung und den Umfangsrand derselben gestülptem Dekorstoff (34) oder dgl. einpaßbar ist.
     
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die scheibenartige Abdeckung (31) montage- bzw. rückseitig einen Steck- oder Schraubbolzen (35) zur Befestigung am Halter (30; 30') oder an einem anderen Dekorationselement mit entsprechender Aufnahmeöffnung aufweist.
     
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Haltering (33) mit innerhalb des Umfangsrandes (32) der Abdeckung (31) angeordneten Anschlägen in Form von Anschlagnasen (43), Anschlagstegen oder dgl. korrespondiert derart, daß der Haltering (33) in eine vorbestimmte Klemmposition innerhalb der Abdeckung (31) bringbar ist.
     
    4. Verfahren zum Drapieren eines Vorhangstoffs unter Verwendung einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem

    a) Dekorstoff (34) über die Frontseite und den Umfangsrand (32) der Abdeckung (31) übergestülpt wird, dadurch gekennzeichnet,

    b) daß der über den Umfangsrand der Abdeckung (31) hinausragende Dekorstoff (34) gebündelt wird,

    c) daß der gebündelte Dekorstoff (34) in den Haltering (33) eingefädelt wird,

    d) daß der eingefädelte Dekorstoff (34) mittels des in Funktionseingriff mit der Innenseite des Umfangsrandes (32) zu bringenden Halteringes (33) festgeklemmt wird, und

    e) daß der über den Haltering (33) hinausstehende Dekorstoff (34) entfernt wird.


     
    5. Vorrichtung zum Drapieren von Vorhängen, bestehend aus einem Halter (30, 30'; 50) zur Ausbildung einer Stoffrosette und/oder zur Fixierung des Vorhangstoffs in vorgegebener Faltung bzw. Drapierung, wobei am vorderen Sichtende des Halters eine scheibenartige Abdeckung (61) mit einem Haltering (63) zum Festklemmen von Dekorstoff (65) angeordnet ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die scheibenartige Abdeckung (61) montage- bzw. rückseitig einen vorstehenden Umfangsrand (62) aufweist, in den der Haltering (63) unter Festklemmung von über die Frontseite (64) der Abdeckung (61) und den Umfangsrand (62) derselben gestülptem Dekorstoff (65) oder dgl. einpaßbar ist, und daß die scheibenartige Abdeckung (61) frontseitig eine im wesentlichen mittig angeordnete Aufnahmeöffnung (66) oder dergleichen umfaßt, in der eine weitere scheibenartige Abdeckung (67) mit einem geringeren Durchmesser als die scheibenartige Abdeckung (61) befestigbar ist.
     
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die weitere scheibenartige Abdeckung (67) geringeren Durchmessers auf der Frontseite (64) der scheibenartigen Abdeckung (61) zur Anlage bringbar und mit der scheibenartigen Abdeckung (61) über ein die Aufnahmeöffnung (66) durchgreifendes Befestigungselement (68) lösbar verbunden ist.
     
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß als Befestigungselemente Rast-, Schnapp- oder dergleichen -mittel, insbesondere an der weiteren scheibenartigen Abdeckung (67) angebrachte und mit montage- bzw. rückseitig an der scheibenartigen Abdeckung vorgesehenen Vorsprüngen zusammenwirkenden Rastnasen und umgekehrt, vorgesehen sind.
     
    8. Vorrichtung nach Anspruch 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß als Befestigungselement (68) eine Schraube oder dgl. vorgesehen ist, die montage- bzw. rückseitig von der scheibenartigen Abdeckung (61) her zur Festlegung der weiteren scheibenartigen Abdeckung (67) an der scheibenartigen Abdeckung (61) handhabbar ist.
     
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die weitere scheibenartige Abdeckung (67) montage- bzw. rückseitig eine Aufnahmeöffnung (73) zur Aufnahme des als Schraube ausagebildeten Befestigungselements (68) aufweist.
     
    10. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
    daß die weitere scheibenartige Abdeckung (67) montage- bzw. rückseitig einen vorstehenden Umfangsrand (69) aufweist, in den ein Haltering (70) unter Festklemmung von über die Frontseite (71) der Abdeckung (67) und den Umfangsrand (69) derselben gestülptem Dekorstoff (72) oder dgl. einpaßbar ist.
     
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Haltering (70) mit innerhalb des Umfangsrandes (69) der weiteren scheibenartigen Abdeckung (67) angeordneten Anschlägen in Form von Anschlagnasen (74), Anschlagstegen oder dgl. korrespondiert derart, daß der Haltering (70) in eine vorbestimmte Klemmposition innerhalb der Abdeckung (67) bringbar ist.
     
    12. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
    daß in die Aufnahmeöffnung (66) ein Spannelement (75) oder dergleichen zum zusätzlichen Spannen bzw. Falten des über die Frontseite (64) der Abdeckung (61) und den Umfangsrand (62) derselben gestülpten Dekorstoffes (65) einsetzbar und mit Festlegung der weiteren scheibenartigen Abdeckung (67) an der scheibenartigen Abdeckung (61) festklemmbar oder dgl. ist.
     
    13. Vorrichtung nach Anspruch 12,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Spannelement (75) eine Durchgangsbohrung (76) aufweist, die von dem Befestigungselement (68) durchgreifbar ist.
     
    14. Verfahren zum Drapieren eines Vorhangstoffs unter Verwendung einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 13, bei dem

    a) Dekorstoff (65) über die Frontseite (64) und den Umfangsrand (62) der scheibenartigen Abdeckung (61) übergestülpt wird, dadurch gekennzeichnet,

    b) daß der über den Umfangsrand (62) der Abdeckung (61) hinausragende Dekorstoff (65) gebündelt wird,

    c) daß der gebündelte Dekorstoff (65) in den Haltering (63) eingefädelt wird,

    d) daß der eingefädelte Dekorstoff (65) mittels des in Funktionseingriff mit der Innenseite des Umfangsrandes (62) zu bringenden Halteringes (63) festgeklemmt wird,

    e) daß der über den Haltering (63) hinausstehende Dekorstoff (65) entfernt wird,

    f) daß das Spannelement (75) in die Aufnahmeöffnung (66) eingesetzt wird, wobei der auf der Frontseite (64) der Abdeckung (61) aufliegende Dekorstoff (65) in die Aufnahmeöffnung (66) verbracht und somit gespannt und/oder gefaltet wird,

    g) daß in an sich bekannter Weise weiterer Dekorstoff (72) über die Frontseite (71) und den Umfangsrand (69) der weiteren scheibenartigen Abdeckung (67) übergestülpt wird,

    h) daß der über den Umfangsrand (69) der Abdeckung (67) hinausragende Dekorstoff (72) gebündelt wird,

    i) daß der gebündelte Dekorstoff (72) in den Haltering (70) eingefädelt wird,

    j) daß der eingefädelte Dekorstoff (72) mittels des in Funktionseingriff mit der Innenseite des Umfangsrandes (69) zu bringenden Halteringes (70) festgeklemmt wird,

    k) daß der über den Haltering (70) hinausstehende Dekorstoff (72) entfernt wird,

    l) daß die weitere scheibenartige Abdeckung (67) etwa mittig auf dem auf der Frontseite (64) der Abdeckung (61) aufliegenden Dekorstoff (72) zur Anlage gebracht wird, und

    m) daß die weitere scheibenartige Abdeckung (67) zusammen mit dem Spannelement (75) über das Befestigungselement (68) mit der scheibenartigen Abdeckung (61), insbesondere lösbar, verbunden wird.


     


    Claims

    1. A device for draping curtains, comprising a holder (30; 30') for forming a rosette of material and/or for fixing the curtain material in a predetermined folded or draped configuration, wherein a disc-like cover (31) having a holding ring (33) for fixedly clamping decorative material (34) is arranged at the front visible end of the holder, characterised in that the disc-like cover (31) has at its mounting or rear side a projecting peripheral edge (32) into which the holding ring (33) can be fitted, fixedly clamping decorative material (34) or the like which is turned over the front side of the cover and the peripheral edge thereof.
     
    2. A device according to claim 1 characterised in that on the mounting or rear side the disc-like cover (31) has a push-in or screw pin (35) for fixing to the holder (30; 30') or to another decoration element with a suitable receiving opening.
     
    3. A device according to claim 1 or claim 2 characterised in that the holding ring (33) corresponds with abutments arranged within the peripheral edge (32) of the cover (31), in the form of abutment noses (43), abutment limbs or the like, in such a way that the holding ring (33) can be moved into a predetermined clamping position within the cover (31).
     
    4. A method of draping a curtain material using a device according to one of claims 1 to 3 wherein

    a) decorative material (34) is fitted over the front side and the peripheral edge (32) of the cover (31), characterised in that

    b) the decorative material (34) which projects beyond the peripheral edge of the cover (31) is bunched,

    c) the bunched decorative material (34) is threaded into the holding ring (33),

    d) the threaded-in decorative material (34) is clamped fast by means of the holding ring (33) which is to be brought into functional engagement with the inside of the peripheral edge (32), and

    e) the decorative material (34) which projects beyond the holding ring (33) is removed.


     
    5. A device for draping curtains, comprising a holder (30, 30'; 50) for forming a rosette of material and/or for fixing the curtain material in a predetermined folded or draped configuration, wherein a disc-like cover (61) having a holding ring (63) for fixedly clamping decorative material (65) is arranged at the front visible end of the holder, characterised in that the disc-like cover (61) has on the mounting or rear side a projecting peripheral edge (62) into which the holding ring (63) can be fitted, fixedly clamping decorative material (65) or the like which is turned over the front side (64) of the cover (61) and the peripheral edge (62) thereof, and that on the front side the disc-like cover (61) includes a substantially centrally arranged receiving opening (66) in which a further disc-like cover (67) of a smaller diameter than the disc-like cover (61) can be fixed.
     
    6. A device according to claim 5 characterised in that the further disc-like cover (67) of smaller diameter can be caused to bear against the front side (64) of the disc-like cover (61) and is releasably connected to the disc-like cover (61) by way of a fixing element (68) which engages through the receiving opening (66).
     
    7. A device according to claim 6 characterised in that the fixing elements provided are retaining, snap-engagement or the like means, in particular retaining noses which are disposed on the further disc-like cover (67) and which co-operate with projections provided on the mounting side or the rear side on the disc-like cover, and vice-versa.
     
    8. A device according to claim 6 characterised in that the fixing element (68) is a screw or the like which can be operated on the mounting or rear side from the disc-like cover (61) for fixing the further disc-like cover (67) to the disc-like cover (61).
     
    9. A device according to claim 8 characterised in that on the mounting or rear side the further disc-like cover (67) has a receiving opening (73) for receiveing the fixing element (68) which is in the form of a screw.
     
    10. A device according to at least one of claims 5 to 9 characterised in that on the mounting or rear side the further disc-like cover (67) has a projecting peripheral edge (69) into which can be fitted a holding ring (70), fixedly clamping decorative material (72) or the like which is fitted over the front side (71) of the cover (67) and the peripheral edge (69) thereof.
     
    11. A device according to claim 10 characterised in that the holding ring (70) corresponds with abutments arranged within the peripheral edge (69) of the further disc-like cover (67), in the form of abutment noses (74), abutment limbs or the like, in such a way that the holding ring (70) can be moved into a predetermined clamping position within the cover (67).
     
    12. A device according to at least one of claims 5 to 11 characterised in that a clamping element (75) or the like can be fitted into the receiving opening (68) for additionally clamping or folding the decorative material (65) which is fitted over the front side (64) of the cover (61) and the peripheral edge (62) thereof and can be clamped fast or the like with fixing of the further disc-like cover (67) to the disc-like cover (61).
     
    13. A device according to claim 12 characterised in that the clamping element (75) has a through bore (76) through which the fixing element (68) can engage.
     
    14. A method of draping a curtain using a device according to one of claims 5 to 13 wherein

    a) decorative material (65) is fitted over the front side (64) and the peripheral edge (62) of the disc-like cover (61), characterised in that

    b) the decorative material (65) which projects beyond the peripheral edge (62) of the cover (61) is bunched,

    c) the bunched decorative material (65) is threaded into the holding ring (63),

    d) the threaded-in decorative material (65) is clamped fast by means of the holding ring (63) which is to be brought into functional engagement with the inside of the peripheral edge (62),

    e) the decorative material (65) which projects beyond the holding ring (63) is removed,

    f) the clamping element (75) is fitted into the receiving opening (66), the decorative material (65) which bears against the front side (64) of the cover (61) being put into the receiveing opening (66) and thereby tensioned and/or folded,

    g) in per se known manner further decorative material (72) is fitted over the front side (71) and the peripheral edge (69) of the further disc-like cover (67),

    h) the decorative material (72) which projects beyond the peripheral edge (69) of the cover (67) is bunched,

    i) the bunched decorative material (72) is threaded into the holding ring (70),

    j) the threaded-in decorative material (72) is fixedly clamped by means of the holding ring (70) which is to be brought into functional engagement with the inside of the peripheral edge (69),

    k) the decorative material (72) which projects beyond the holding ring (70) is removed,

    l) the further disc-like cover (67) is caused to bear approximately centrally against the decorative material (72) which bears against the front side (64) of the cover (61), and

    m) the further disc-like cover (67) together with the clamping element (75) is in particular releasably connected by way of the fixing element (68) to the disc-like cover (61).


     


    Revendications

    1. Dispositif pour draper des rideaux, constitué par un support (30; 30') pour la réalisation d'une rosette de tissu et/ou la fixation du tissu de rideau en un pli et/ou drapage prédéfini, un cache (31) en forme de disque, avec une bague de maintien (33) pour coincer un tissu décoratif (34), étant disposé sur l'extrémité visible avant du support, caractérisé en ce que le cache (31) en forme de disque présente, côté montage et/ou arrière, un bord périphérique (32) en saillie, dans lequel peut s'adapter la bague de maintien (33) en coinçant un tissu décoratif (34) ou analogue, enfoncé par-dessus le côté frontal du cache et le bord périphérique de ce dernier.
     
    2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le cache (31) en forme de disque présente, côté montage et/ou arrière, un boulon fileté ou d'emmanchement (35) pour la fixation sur le support (30; 30') ou sur un autre élément décoratif muni d'une ouverture de réception correspondante.
     
    3. Dispositif suivant l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la bague de maintien (33) concourt avec des butées en forme d'ergots (43), de traverses, ou analogue, disposés à l'intérieur du bord périphérique (32) du cache (31), de sorte que la bague de maintien (33) peut être amenée dans une position de blocage prédéfinie à l'intérieur du cache (31).
     
    4. Procédé pour draper un tissu de rideau en utilisant un dispositif suivant l'une des revendications 1 à 3, selon lequel :

    a) un tissu décoratif (34) est enfoncé par-dessus le côté frontal et le bord périphérique (32) du cache (31), caractérisé en ce que

    b) le tissu décoratif (34) dépassant du bord périphérique du cache (31) est mis en paquet,

    c) le tissu décoratif (34) mis en paquet est inséré dans la bague de maintien (33),

    d) le tissu décoratif (34) inséré est coincé au moyen de la bague de maintien (33), à amener en prise avec le côté interne du bord périphérique (32),

    e) le tissu décoratif (34) dépassant de la bague de maintien (33) est enlevé.


     
    5. Dispositif pour draper des rideaux, constitué par un support (30; 30', 50) pour la réalisation d'une rosette de tissu et/ou la fixation du tissu de rideau en un pli et/ou drapage prédéfini, un cache (61) en forme de disque, avec une bague de maintien (63) pour coincer un tissu décoratif (65), étant disposé sur l'extrémité visible avant du support, caractérisé en ce que le cache (61) en forme de disque présente, côté montage et/ou arrière, un bord périphérique (62) en saillie, dans lequel peut s'adapter la bague de maintien (63) en coinçant un tissu décoratif (65), ou analogue, enfoncé par-dessus le côté frontal (64) du cache (61) et le bord périphérique (62) de ce dernier, et en ce que le cache (61) en forme de disque comporte, côté frontal, une ouverture de réception (66) ou analogue, essentiellement centrale, dans laquelle peut être fixé un autre cache (67) en forme de disque, d'un diamètre inférieur à celui du cache (61) en forme de disque.
     
    6. Dispositif suivant la revendication 5, caractérisé en ce que l'autre cache (67) en forme de disque, de diamètre inférieur, peut être amené au contact du côté frontal (64) du cache (61) en forme de disque, et peut être assemblé d'une manière amovible avec le cache (61) en forme de disque, par l'intermédiaire d'un élément de fixation (68) passant au travers de l'ouverture de réception (66).
     
    7. Dispositif suivant la revendication 6, caractérisé en ce que sont prévus comme éléments de fixation des moyens d'enclenchement, d'encliquetage, ou analogues, en particulier des ergots d'arrêt montés sur l'autre cache (67) en forme de disque et coucourant avec des saillies, et inversement, prévues côté montage et/ou arrière sur le cache en forme de disque.
     
    8. Dispositif suivant la revendication 6, caractérisé en ce qu'il est prévu comme élément de fixation (68) une vis, ou analogue, qui peut être manipulée côté montage et/ou arrière, à partir du cache (61) en forme de disque, pour la fixation de l'autre cache (67) en forme de disque sur le cache (61) en forme de disque.
     
    9. Dispositif suivant la revendication 8, caractérisé en ce que l'autre cache (67) en forme de disque présente, côté montage et/ou arrière, une ouverture de réception (73) pour recevoir l'élément de fixation (68) réalisé sous forme de vis.
     
    10. Dispositif suivant l'une au moins des revendications 5 à 9, caractérisé en ce que l'autre cache (67) en forme de disque présente, côté montage et/ou arrière, un bord périphérique (69) en saillie, dans lequel peut s'adapter une bague de maintien (70) en coinçant un tissu décoratif (72) ou analogue enfoncé par-dessus le côté frontal (71) du cache (67) et le bord périphérique (69) de ce dernier.
     
    11. Dispositif suivant la revendication 10, caractérisé en ce que la bague de maintien (70) concourt avec des butées en forme d'ergots (74), de traverses, ou analogue, disposés à l'intérieur du bord périphérique (69) de l'autre cache (67) en forme de disque, de sorte que la bague de maintien (70) peut être amenée dans une position de blocage prédéfinie à l'intérieur du cache (67).
     
    12. Dispositif suivant l'une au moins des revendications 5 à 11, caractérisé en ce qu'un élément de serrage (75), ou analogue, peut être logé dans l'ouverture de réception (66) pour le serrage ou le pliage supplémentaire du tissu décoratif (65), enfoncé par-dessus le côté frontal (64) du cache (61) et le bord périphérique (62) de ce dernier, et peut être coincé, ou analogue, en fixant l'autre cache (67) en forme de disque sur le cache (61) en forme de disque.
     
    13. Dispositif suivant la revendication 12, caractérisé en ce que l'élément de serrage (75) présente un trou de passage (76) qui peut être traversé par l'élément de fixation (68).
     
    14. Procédé pour draper un tissu de rideau en utilisant un dispositif suivant l'une des revendications 5 à 13, selon lequel :

    a) un tissu décoratif (65) est placé sur le côté frontal (64) et le bord périphérique (62) du cache (61) en forme de disque, caractérisé en ce que

    b) le tissu décoratif (65), dépassant du bord périphérique (62) du cache (61), est mis en paquet,

    c) le tissu décoratif (65) mis en paquet est inséré dans la bague de maintien (63),

    d) le tissu décoratif (65) inséré est coincé au moyen de la bague de maintien (63), à amener en prise avec le côté interne du bord périphérique (62),

    e) le tissu décoratif (65) dépassant de la bague de maintien (63) est enlevé,

    f) l'élément de serrage (75) est introduit dans l'ouverture de réception (66), le tissu décoratif (65) reposant sur le côté frontal (64) du cache (61) étant amené dans l'ouverture de réception (66) et étant ainsi serré et/ou plié,

    g) un autre tissu décoratif (72) est enfoncé, d'une manière connue en soi, par-dessus le côté frontal (71) et le bord périphérique (69) de l'autre cache (67) en forme de disque,

    h) le tissu décoratif (72) dépassant du bord périphérique (69) du cache (67) est mis en paquet,

    i) le tissu décoratif (72) mis en paquet est inséré dans la bague de maintien (70),

    j) le tissu décoratif (72) inséré est coincé au moyen de la bague de maintien (70), à amener en prise avec le côté interne du bord périphérique (69),

    k) le tissu décoratif (72) dépassant de la bague de maintien (70) est enlevé,

    l) l'autre cache (67) en forme de disque est amené au contact, à peu près au centre, du tissu décoratif (72) reposant sur le côté frontal (64) du cache (61),

    m) l'autre cache (67) en forme de disque est assemblé, conjointement à l'élément de serrage (75), d'une manière amovible en particulier, avec le cache (61) en forme de disque, par l'intermédiaire de l'élément de fixation (68).


     




    Zeichnung