(19)
(11) EP 0 532 036 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
14.02.1996  Patentblatt  1996/07

(21) Anmeldenummer: 92115590.9

(22) Anmeldetag:  11.09.1992
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6E06B 9/262

(54)

Faltenvorhang für eine trapezförmige Fläche

Folding blind for a trapezoidal area

Store en accordéon pour une plaine trapézoidale


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK FR GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 13.09.1991 DE 9111586 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
17.03.1993  Patentblatt  1993/11

(73) Patentinhaber: KARL H. BLÖCKER GmbH & Co.
D-28217 Bremen (DE)

(72) Erfinder:
  • Scharfenberg, Manfred
    W-2000 Hamburg 62 (DE)

(74) Vertreter: Hoormann, Walter, Dr.-Ing. et al
FORRESTER & BOEHMERT Franz-Joseph-Strasse 38
D-80801 München
D-80801 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 240 065
DE-U- 9 111 586
DE-U- 8 903 471
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Faltenvorhang zum Verschatten einer trapezförmigen Fläche, die einen schräg zur Horizontalen verlaufenden ersten Rand, einen gegenüberliegenden horizontalen zweiten Rand sowie zwei rechtwinklig zum zweiten Rand verlaufende Längsränder aufweist, mit einem entsprechend dimensioniertem, plissierten Behang, dessen parallel zum ersten (Flächen-)Rand verlaufende erste Kante an einer ortsfesten ersten Schiene befestigt ist, und dessen seiner ersten Kante gegenüberliegende zweite Kante an einer beweglichen zweiten Schiene befestigt ist, wobei der Behang mit wenigstens zwei Reihen von im wesentlichen parallel zu seinen Längskanten verlaufenden Durchgangsöffnungen versehen ist, die jeweils von einer Zugschnur durchsetzt sind, deren freie Endabschnitte aus der ersten Schiene zu einem Zugmittel hin nach außen geführt sind, wobei zwischen der ersten Schiene und der zweiten Schiene eine bewegliche dritte Schiene angeordnet ist, und wobei zwischen der ersten Schiene und der dritten Schiene ein dreiecksförmiger erster Behangabschnitt mit strahlenförmig vom Scheitel der Schienen aus verlaufenden Falten angeordnet ist, und zwischen der zweiten Schiene und der dritten Schiene ein rechtwinkliger zweiter Behangteil.

    [0002] Gattungsgemäße Vorhänge werden insbesondere zur Verschattung von Wintergärten u. dgl. eingesetzt, bei denen trapezförmige sog. "Sonderformen" von zu verschattenden Flächen vorhanden sind, und zwar schließen sich sehr häufig dreiecksförmige Verschattungsflächen unmittelbar (i. a. nach oben) an rechtwinklige Verschattungsflächen an, so daß sich die Trapezform einer derartigen zu verschattenden Fläche, die im geschlossenen Vorhangzustand von dem Behang des Vorhangs zu überdecken ist, mithin aus einem (i. a. unteren) Rechteck bzw. Quadrat und einem sich (i. a. nach oben unmittelbar anschließenden) Dreieck zusammensetzt.

    [0003] Bei derartigen trapezförmigen Verschattungsflächen verlaufen die Falten des plissierten Behangmaterials parallel zur Horizontalen, während bgzl. des Faltenverlaufs des Behangs im Dreiecksbereich im Stand der Technik zwei unterschiedliche Ausgestaltungen bekannt sind.

    [0004] Bei einer ersten Ausgestaltung verlaufen auch die Falten des Dreiecksbereichs parallel zur Horizontalen. Dieses ist indes nachteilig, weil die Falten des Dreiecksbereichs beim Öffnen (= Zusammenfahren) des Vorhangs zwangsläufig verformt werden, wenn sie aus ihrer Parallelstellung zur Horizontalen in eine Parallelstellung zur schräg verlaufenden ersten Schiene gebracht werden.

    [0005] Bei einer weiteren vorbekannten Ausgestaltung verlaufen die Falten des Dreiecksbereichs gleichsam strahlenförmig von dem betreffenden Scheitelpunkt des Dreiecksbereichs zur gegenüberliegenden Dreiecksseite, so daß es nicht zu den vorerwähnten Verformungen beim Öffnen des Behangs bzw. Vorhangs kommt. Dennoch ist auch die unmittelbar zuvor beschriebene Gattung bezüglich ihrer bisher bekanntgewordenen Ausgestaltungen noch unbefriedigend. So sind bei dieser Vorhanggattung (bisher) noch zwei Betätigungsmittel erforderlich, um den Vorhang bzw. dessen Behang aus einer geschlossenen, (also ausgefahrenen) Betriebsstellung in seine zusammengefaltete Ruhestellung zu bringen (bzw. umgekehrt), nämlich ein erstes Betätigungsmittel zum Entfalten des dreiecksförmigen Behangabschnittes, und ein zweites Betätigungsmittel zum Entfalten des Behangmaterials des rechtwinkligen Vorhangabschnittes, wobei die Reihenfolge des Entfaltens bei dem vorbekannten gattungsgemäßen Vorhangs so erfolgt, daß zunächst der Dreiecksabschnitt entfaltet wird und sodann der rechtwinklige Abschnitt des Behangs (bzw. beim Öffnen des Vorhangs in umgekehrter Reihenfolge). Diese Ausgestaltung und Arbeitsweise erfordert ersichtlich einen erheblichen Betätigungsaufwand.

    [0006] Aus der DE-U-89 03 471 ist eine gattungsgemäße zusammenfaltbare Abdeckung für Fenster- oder Türöffnungen bekannt, die eine schrägverlaufende obere Montageschiene, eine vertikal bewegliche, horizontale untere Schiene und eine zwischen einem dreieck- und einem rechteckförmigen Abdeckungsteil zwischen den Falten angeordnete zusätzliche Leiste aufweist, deren eines Ende mit der Montageschiene schwenkbar verbunden ist und deren gegenüberliegendes Ende an einer Halteschnur befestigt und mit dieser zu bewegen ist, die von ihrer Befestigungsstelle durch Löcher im dreiecksförmigen Abdeckungsteil zur Montageschiene und nach dortiger zweimaliger Umlenkung aus dieser herausgeführt ist. Sie hängt von der Montageschiene herunter und ist dort mit einem Gegengewicht versehen.

    [0007] Die Zugschnurstränge sind jeweils an einem Ende der unteren Schiene befestigt, durch Löcher in der Abdeckung und der zusätzlichen mittleren Leiste zur Montageschiene geführt, aus welcher sie aus zweimaliger Umlenkung unter Bildung einer mit einer Umlenkrolle und einem Handgriff versehenen Schlaufe herausgeführt sind.

    [0008] Es kommt hinzu, daß es beim Stand der Technik gattungsgemäßer Vorhänge zu Pendelbewegungen des Behangmaterials (seitlich zur Vertikalen) kommen kann, die sich im Verlaufe der Zeit nachteilig auf das Behangmaterial auswirken können, insbesondere wenn es dabei zu einem seitlichen Anschlagen an seitliche Begrenzungen kommt. Aber auch wenn vorbekannte Vorhänge der eingangs beschriebenen Gattung "zweischienig" ausgebildet werden und insbesondere eine Dreiecksform aufweisen, wie dies ist bei der EP-A-0 240 065 der Fall ist, sind sie - wie dem Fachmann hinlänglich bekannt ist - noch nachteilig.

    [0009] Der vorliegenden Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, gattungsgemäße Vorhänge unter Vermeidung der genannten und weitere Nachteile sowohl hinsichtlich ihrer Herstellung (und damit auch Wirtschaftlichkeit) als auch insbesondere ihrer Funktionsweise insbesondere dahingehend zu verbessern, daß sie bei einfachem Aufbau, entsprechend einfacher Montage und entsprechend niedrigen Kosten äußerst betriebssicher sind und dabei eine hohe Lebensdauer aufweisen.

    [0010] Die Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die vom Zugmittel kommenden Stränge der Zugschnur jeweils mit ihrem anderen zweiten Endabschnitt mit gegenseitigem Abstand an der dritten Schiene befestigt sind, wobei sie jeweils von ihrer Befestigungsstelle zur zweiten Schiene und nach einer Umlenkung im Bereich der zweiten Schiene unter Durchsetzen bzw. Passieren der dritten Schiene zur ersten Schiene geführt sind, von der sie zum Zugmittel verlaufen.

    [0011] Bevorzugte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben und werden nachstehend auch noch anhand eines Ausführungsbeispiels weiter erläutert, wie es in der beigefügten Zeichnung (schematisch) dargestellt ist.

    [0012] Die Zeichnung zeigt - wie bereits ausgeführt in stark schematisierter Weise und teilweise in einer Art Explosionsdarstellung - einen im ganzen mit 1 bezeichneten Vorhang im geschlossenen, verschatteten Zustand, in Draufsicht auf den Behang, und zwar einen Vorhang 1 zum Verschatten einer nicht-rechtwinkligen, trapezförmigen Fläche mit einem schräg zum gegenüberliegenden Rand 2 verlaufenden oberen Rand 3, wobei hier angenommen werden soll, daß die Ränder der zu verschattenden, trapezförmigen Fläche mit der oberen bzw. unteren Kante 2 bzw. 3 des Behangs 4 in dessen geschlossenem Zustand zusammenfallen.

    [0013] Der Vorhang 1 weist einen im ganzen mit 4 bezeichneten Behang aus einem plissierten Textilmaterial auf, der einen dreiecksförmigen oberen Behangabschnitt 4.1. sowie einen rechteckförmigen unteren Behangabschnitt 4.2 umfaßt. Die parallel zum ersten Flächenrand verlaufende erste Kante 3 des Behangs 4 ist an einer ortsfesten ersten Schiene 5 befestigt, die schräg zur Horizontalen veräuft. Die der ersten Kante 3 gegenüberliegende zweite Kante 6 des dreiecksförmigen oberen Behangabschnittes 4.1. ist an einer beweglichen dritten Schiene 7 befestigt.

    [0014] Der Behang 4 ist mit einer ersten Reihe von im wesentlichen rechtwinklig zur dritten Schiene 7 verlaufenden, von einer (ersten) Zugschnur 8 durchsetzten (Zugschnur-)Durchgangsöffnungen 9 versehen, die im wesentlichen parallel zum (rechten) Längsrand 10 des Behangs 4 verlaufen. Wie aus der Zeichnung ohne weiteres erkennbar ist, ist der Behang 4 mit weiteren rechtwinklig zur dritten Schiene 7 verlaufenden Reihen von (Zugschnur-)Durchgangsöffnungen 9 versehen, die mit Abstand zur ersten Reihe von Durchgangsöffnungen 9 angeordnet sind.

    [0015] Zwei Endabschnitte 8.1 und 8.2 der die Durchgangsöffnungen 9 des Behangs 4 durchsetzenden Zugschnur 8 sind aus der ersten Schiene 5 heraus seitlich zu einem Zugmittel 11 hin nach außen geführt, welches in Richtung des Pfeils 12 zu betätigen ist um den Behang 4 aus seiner geöffneten Stellung in seine in der Zeichnung dargestellten geschlossene Stellung zu ziehen, wobei die beiden Endabschnitte 8.1 und 8.2 der Zugschnur 8 bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel in einem Schnursammler 13 enden, von dem aus sich das Zugmittel 11 nach unten erstreckt.

    [0016] An dieser Stelle sei darauf verwiesen, daß die sich an die Endabschnitte 8.1 und 8.2 anschließenden, parallel zur ersten Schiene 5 verlaufenden Abschnitte der Zugschnur 8 innerhalb der ersten Schiene 5 verlaufen und nicht - wie dieses in der Zeichnung dargestellt ist - außerhalb (nämlich oberhalb) der ersten Schiene 5. Diese ("Explosions") Darstellungsweise wurde lediglich zu Verdeutlichungszwecken gewählt.

    [0017] Demgemäß liegen auch die beiden Umlenkrollen 14 tatsächlich etwas tiefer als dieses in der Zeichnung dargestellt ist, da die beiden sich an die Endabschnitte 8.1 und 8.2 der Zugschnur 8 anschliessenden Zugschnurabschnitte seitlich aus der ersten Schiene 5 austreten und dort umgelenkt werden. Die Umlenkrollen 14 hängen selbsverständlich bei einer konkreten Ausgestaltung auch nicht etwa "in der Luft", wie dieses zu Zwecken der Verdeutlichung in der Zeichnung wiedergegeben ist, sondern sie sind entweder an der ersten Schiene 5 gelagert oder aber an einem dem Vorhang 1 benachbarten Bauteil (bspw. einem Fenstersturz). Die insoweit gewählte "Explosionsdarstellung" ist durch einen Pfeil 15 verdeutlicht.

    [0018] Insoweit gilt im übrigen das gleiche für die horizontalen unteren Abschnitte der (ersten) Zugschnur 8, (wobei die insoweit gewählte "Explosionsdarstellung" wiederum durch Pfeile 15 angemerkt ist), sowie für eine nachfolgend noch im einzelnen beschriebene zweite Schnur nebst Feder (im rechten Teil oberhalb der ersten Schiene 5 wiedergegeben), bei welcher die "Explosionsdarstellung" durch einen Pfeil 16 markiert ist.

    [0019] Wie aus der Zeichnung deutlich wird, sind die beiden jeweils mit einem Endabschnitt 8.1 bzw. 8.2 zum Zugmittel 8 führenden Stränge der (ersten) Zugschnur 8 jeweils mit ihrem anderen, zweiten Endabschnitt 8.3 bzw. 8.4 an der beweglichen dritten Schiene 7 befestigt, und zwar im Bereich eines Endabschnittes der dritten Schiene 7.

    [0020] Wie weiterhin ohne weiteres erkennbar ist, sind die beiden Stränge der ersten Zugschnur 8 jeweils von ihrer Befestigungsstelle 17 an der dritten Schiene 7 von der betreffenden Kante 18 des unteren Behangabschnittes 4.2 zur gegenüberliegenden Behangkante 2 geführt und nach jeweiliger Umlenkung an einer Umlenkrolle 19 über einen horizontalen Abschnitt sowie einer weiteren Umlenkung an einer Umlenkrolle 20 zunächst zur dritten Schiene 7 und sodann zur ersten Schiene 5 zurückgeführt. Dabei sei auch an dieser Stelle nochmals darauf verwiesen, daß die Umlenkrollen 19, 20 selbstverständlich nicht außerhalb (= unterhalb) zu der an der unteren Kante des unteren Behangabschnittes 4.2 vorgesehenen zweiten Schiene 21 liegen, sondern innerhalb dieser zweiten Schiene 21, und daß demgemäß auch die in der Zeichnung ganz unten eingezeichneten horizontalen Zugstrangabschnitte tatsächlich innerhalb der zweiten Schiene 21 verlaufen.

    [0021] Zwischen den in der dritten Schiene 7 angeordneten Umlenkrollen 22, 22 und den in der ersten Schiene 5 angeordneten Umlenkrollen 23, 23 können in den der ersten Schiene 5 benachbarten Behangbereich verlaufende Zugschnurabschnitte ggf. außerhalb des dreiecksförmigen oberen Behangabschnittes 4.1 (und zwar dann bevorzugt auch der der zu verschattenden Fläche zugekehrten Seite des Behangs 4) verlaufen, wobei sie - wie in der Zeichnung dargestellt - linear verlaufen können. Möchte man dagegen die zwischen den beiden Schienen 5, 7 mittig verlaufenden Abschnitte der Zugschnur 8 durch Durchgangsöffnungen 9 des Behangmaterials verlaufen lassen, wie dieses auch im übrigen der Fall ist, so ist es zweckmäßig, diese Durchgangsöffnungen 9 auf einem Kreisbogen um den Scheitelpunkt 24 der ersten Schiene 5 und der dritten Schiene 7 anzuordnen, es sei denn, daß man die Durchgangsöffnungen 9 so groß ausbildet, daß ggf. auch ein linearer Zugschnurverlauf möglich ist.

    [0022] Gemäß einer höchst bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist an der dritten Schiene 7 eine von einer elastischen Rückstellkraft beaufschlagte, separate zweite Zugschnur 25 befestigt, die - mit Abstand a zur ersten Zugschnur 8-durch den Behang 4 (genauer gesagt den dreicksförmigen oberen Behangabschnitt 4.1) zur ersten Zugschnur 8 verläuft, wobei die zweite Zugschnur 25 zur Realisierung ihrer elastischen Rückstellkraft per Aufschlagung an ihrem der dritten Schiene 7 abgekehrten Endabschnitt mit einer Zugfeder 26 verbunden ist, die - wie bereits ausgeführt worden ist - in der Zeichnung (gleichsam in der Art einer Explosionsdarstellung) oberhalb der ersten Schiene 5 gezeichnet ist, jedoch tatsächlich (gemäß dem Pfeil 16) in der ersten Schiene angeordnet ist, wie auch zeichnerisch bereits daraus hervorgeht, daß die Zugfeder 26 oberhalb des Vorhangs 1 innerhalb von mit 5' bezeichneten strichpunktierten Linie dargestellt ist, welche die erste Schiene 5 symbolisieren sollen. Die Zugfeder 26 ist an ihrem der zweiten Zugschnur 25 abgekehrten Ende bei 27 mit der ersten Schiene 5 verbunden.

    [0023] Bei dem in der Zeichnung beispielhaft dargestellten trapezförmigen Vorhang 1 ist der beweglichen dritten Schiene 7 an der der ersten Schiene 5 abgekehrten Seite mit Abstand zur dritten Schiene 7 eine bewegliche dritte Schiene 21 zu- bzw. nachgeordnet, wobei mithin zwischen der dritten Schiene 7 und der zweiten Schiene 21 der rechteckförmige (untere) zweite Behangabschnitt 4.2 angeordnet ist.

    [0024] Im übrigen sei darauf verwiesen, daß die Zugschnurabschnitte der ersten Zugschnur 8 von ihren Befestigungs- bzw. Umlenkstellen 22, 22 an der dritten Schiene 7 - durch (Zugschnur-)Durchgangsöffnungen 9 des zweiten Behangabschnittes 4.2 - bis zur zweiten Schiene 21 geführt und - jeweils nach entsprechenden Umlenkungen bei 19 bzw. 20 - von dieser zur dritten Schiene 7 zurückgeführt sind und - die dritte Schiene 7 durchsetzend bzw. passierend-zur ersten Schiene 5 geführt sind, von welcher aus sie zum Schnursammler 13 bzw. letztlich zum Zugmittel 12 verlaufen.

    [0025] Es ist erkennbar, daß der untere zweite Behangabschnitt 4.2 in an sich bekannter Weise rechtwinklig ausgebildet ist, wobei die durch ihn verlaufenden Zugschnurabschnitte im wesentlichen rechtwinklig zur zweiten Schiene 21 bzw. zur dritten Schiene 7 verlaufen.

    [0026] Weiterhin sei darauf verwiesen, daß die zwischen den äußeren Zugschnurabschnitten verlaufenden inneren Zugschnurabschnitte der ersten Zugschnur 8 einander (in einer Draufsicht auf den Behang 4) überlappen und - wie aus der Zeichnung erkennbar ist - unmittelbar benachbart zueinander durch den zweiten Behangabschnitt 4.2 verlaufen, und zwar mittig zum zweiten Behangabschnitt 4.2, und des die an ihrem einen Ende jeweils an der dritten Schiene 7 befestigten äußeren Zugschnurabschnitte der ersten Zugschnur 8 benachbart zu den rechtwinklig zu der dritten Schiene 7 bzw. der zweiten Schiene 21 verlaufenden Kanten des zweiten Behangabschnittes 4.2 verlaufen.

    [0027] Überdies sei darauf verwiesen, das die Projektion der im wesentlichen in einer Ebene liegenden ersten Schiene 5 und der dritten Schiene 7 sowie der zweiten Schiene 21 auf eine durch die dritte Schiene 7 bzw. die zweite Schiene 21 verlaufende (horizontale) Gerade im wesentlichen gleichlang bzw. groß ist/ sind.






    Ansprüche

    1. Faltenvorhang (1) zum Verschatten einer trapezförmigen Fläche, die einen schräg zur Horizontalen verlaufenden ersten Rand, einen gegenüberliegenden horizontalen zweiten Rand sowie zwei rechtwinklig zum zweiten Rand verlaufende Längsränder aufweist, mit einem entsprechend dimensioniertem, plissierten Behang (4), dessen parallel zum ersten (Flächen-)Rand verlaufende erste Kante (3) an einer ortsfesten ersten Schiene (5) befestigt ist, und dessen seiner ersten Kante (3) gegenüberliegende zweite Kante (2) an einer beweglichen zweiten Schiene (21) befestigt ist, wobei der Behang (4) mit wenigstens zwei Reihen von im wesentlichen parallel zu seinen Längskanten verlaufenden Durchgangsöffnungen (9) versehen ist, die jeweils von einer Zugschnur (8) durchsetzt sind, deren freie Endabschnitte (8.1, 8.2) aus der ersten Schiene (5) zu einem Zugmittel (11) hin nach außen geführt sind, wobei zwischen der ersten Schiene (5) und der zweiten Schiene (21) eine bewegliche dritte Schiene (7) angeordnet ist, und wobei zwischen der ersten Schiene (5) und der dritten Schiene (7) ein dreiecksförmiger erster Behangabschnitt (4.1) mit strahlenförmig vom Scheitel (24) der Schienen (5, 7) aus verlaufenden Falten angeordnet ist, und zwischen der zweiten Schiene (21) und der dritten Schiene (7) ein rechtwinkliger zweiter Behangabschnitt (4.2), dadurch gekennzeichnet, daß die vom Zugmittel (11) kommenden Stränge der Zugschnur (8) jeweils mit ihrem anderen zweiten Endabschnitt (8.3 bzw. 8.4) mit gegenseitigem Abstand an der dritten Schiene (7) befestigt sind, wobei sie jeweils von ihrer Befestigungsstelle (17) zur zweiten Schiene (21) und nach einer Umlenkung (bei 19, 20) im Bereich der zweiten Schiene (21) unter Durchsetzen bzw. Passieren der dritten Schiene (7) zur ersten Schiene (5) geführt sind, von der sie zum Zugmittel (11) verlaufen.
     
    2. Vorhang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zugschnurstränge jeweils mit ihrem zweiten Endabschnitt (8.3 bzw. 8.4) im Bereich eines Endabschnittes der dritten Schiene (7) befestigt sind.
     
    3. Vorhang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich des dreiecksförmigen ersten Behangabschnittes (4.1.) verlaufenden Zugschnurabschnitte außerhalb des Behangs verlaufen.
     
    4. Vorhang nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich des ersten Behangabschnittes (4.1) verlaufenden Zugschnurabschnitte an der der zu verschattenden Fläche zugekehrten Seite des Behangs (4) verlaufen.
     
    5. Vorhang nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich des dreiecksförmigen ersten Behangabschnittes (4.1) verlaufenden Zugschnurabschnitte durch eine Reihe von Durchgangsöffnungen (9) verlaufen, die im wesentlichen auf einem Kreisbogen um den Scheitelpunkt (4) zwischen der ersten Schiene (5) und der dritten Schiene (7) liegen.
     
    6. Vorhang nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich des dreiecksförmigen ersten Behangabschnittes (4.1) verlaufenden Zugschnurabschnitte durch eine Reihe von Durchgangsöffnungen (9) verlaufen, die so groß ausgebildet sind, daß zwischen der ersten Schiene (5) und der dritten Schiene (7) ein linearer Zugschnurverlauf möglich ist.
     
    7. Vorhang nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die im Zugmittel (11) benachbarten, parallel zur ersten Schiene (5) verlaufenden Zugschnurabschnitte innerhalb der ersten Schiene (5) angeordnet sind.
     
    8. Vorhang nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der dritten Schiene (7) eine bei geschlossenem Behang (4) von einer elastischen Rückstellkraft (26) beaufschlagte zweite Zugschnur (25) befestigt ist, die mit Abstand (a) zur ersten Zugschnur (8) durch den ersten Behangabschnitt (4.1) zur ersten Schiene (5) verläuft.
     
    9. Vorhang nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Zugschnur (25) an ihrem der dritten Schiene (7) abgekehrten Endabschnitt mit einer Zugfeder (26) verbunden ist, die an ihrem der zweiten Zugschnur (25) abgekehrten Ende mit der ersten Schiene (5) verbunden ist.
     
    10. Vorhang nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den äußeren Zugschnurabschnitten verlaufenden inneren Zugschnurabschnitte der ersten Zugschnur (8) einander (in einer Draufsicht auf den Behang (4)) überlappen.
     
    11. Vorhang nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den äußeren Zugschnurabschnitten verlaufenden inneren Zugschnurabschnitte der ersten Zugschnur (8) unmittelbar benachbart zueinander durch den zweiten Behangabschnitt (4.2) verlaufen.
     
    12. Vorhang nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den äußeren Zugschnurabschnitten verlaufenden inneren Zugschnurabschnitte der ersten Zugschnur (8) mittig zum zweiten Behangabschnitt (4.2) verlaufen; und daß die zu ihnen parallelen an ihrem einen Ende jeweils an der dritten Schiene (7) befestigten äußeren Zugschnurabschnitte der ersten Zugschnur (8) benachbart zu den Längsrändern des zweiten Behangabschnittes (4.2) verlaufen.
     
    13. Vorhang nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Projektionen der im wesentlichen in einer Ebene liegenden Schienen (5, 7, 21) auf eine durch die zweite Schiene (21) verlaufende horizontale Gerade im wesentlichen gleich lang sind.
     


    Claims

    1. Folding blind (1) for shading a trapezoidal area which has a first edge extending obliquely to the horizontal, an opposite horizontal second edge and two longitudinal edges extending at right angles to the second edge, with a correspondingly dimensioned, pleated hanging (4), whose first edge (3), which extends parallel to the first (area) edge, is attached to a stationary first rail (5), and whose second edge (2), which is disposed opposite its first edge (3), is attached to a mobile second rail (21), the hanging (4) being provided with at least two rows of through-openings (9) which essentially extend parallel to its longitudinal edges and through which a draw cord (8) passes, the free end sections (8.1, 8.2) of which cord are guided outwards out of the first rail (5) towards a drawing means (11), a mobile third rail (7) being disposed between the first rail (5) and the second rail (21), and a triangular first hanging section (4.1) with folds extending radially from the vertex (24) of the rails (5, 7) being disposed between the first rail (5) and the third rail (7), and a rectangular second hanging section (4.2) between the second rail (21) and the third rail (7), characterised in that the strands of the draw cord (8) coming from the drawing means (11) are in each case attached by way of their other second end section (8.3 or 8.4) to the third rail (7) with opposite spacings, each being guided from their attachment point (17) to the second rail (21) and, after being deflected (at 19, 20) in the region of the second rail (21), passing through the third rail (7) to the first rail (5), from where they extend to the drawing means (11).
     
    2. Blind according to claim 1, characterised in that the two draw cord strands are each attached by way of their second end section (8.3 or 8.4) in the region of an end section of the third rail (7).
     
    3. Blind according to claim 1, characterised in that the draw cord sections extending in the region of the triangular first hanging section (4.1) extend outside of the hanging.
     
    4. Blind according to claim 3, characterised in that the draw cord sections extending in the region of the first hanging section (4.1) extend on the side of the hanging (4) which faces the area to be shaded.
     
    5. Blind according to claim 1 or 2, characterised in that the draw cord sections extending in the region of the region of the triangular first hanging section (4.1) extend through a row of through-openings (9) which essentially lie on a circular arc about the vertex (4) between the first rail (5) and the third rail (7).
     
    6. Blind according to claim 1 or 2, characterised in that the draw cord sections extending in the region of the triangular first hanging section (4.1) extend through a row of through-openings (9) of a size which permits a linear draw cord path between the first rail (5) and the third rail (7).
     
    7. Blind according to one or more of the preceding claims, characterised in that the draw cord sections extending adjacent to one another in the drawing means (11) and parallel to the first rail (5) are disposed inside the first rail (5).
     
    8. Blind according to one or more of the preceding claims, characterised in that a second draw cord (25), which is subjected to an elastic restoring force (26) when the hanging (4) is closed, is attached to the third rail (7) and extends at a spacing (a) from the first draw cord (8) through the first hanging section (4.1) to the first rail (5).
     
    9. Blind according to claim 8, characterised in that the second draw cord (25) is connected at its end section which is distant from the third rail (7) to a tension spring (26) which is connected at its end which is distant from the second draw cord (25) to the first rail (5).
     
    10. Blind according to one or more of the preceding claims, characterised in that the inner draw cord sections of the first draw cord (8), which extend between the outer draw cord sections, overlap one another (in a plan view onto the hanging (4)).
     
    11. Blind according to claim 10, characterised in that the inner draw cord sections of the first draw cord (8), which extend between the outer draw cord sections, extend directly adjacent to one another through the second hanging section (4.2).
     
    12. Blind according to claim 11, characterised in that the inner draw cord sections of the first draw cord (8), which extend between the outer draw cord sections, extend centrally to the second hanging section (4.2); and that the outer draw cord sections of the first draw cord (8), which are each attached at one end to the third rail (7) parallel to the inner sections, extend adjacent to the longitudinal edges of the second hanging section (4.2).
     
    13. Blind according to one or more of the preceding claims, characterised in that the projections of the rails (5, 7, 21), which essentially lie in one plane, are essentially of the same length on a horizontal straight line extending through the second rail (21).
     


    Revendications

    1. Store en accordéon (1) pour protéger de la lumière une surface trapézoïdale, qui présente un premier bord s'étendant obliquement par rapport à l'horizontale, un deuxième bord horizontal opposé ainsi que deux bords longitudinaux, s'étendant perpendiculairement au deuxième bord, comportant un panneau plissé (4) dimensionné en conséquence, dont le premier bord (3), qui s'étend parallèlement au premier bord (de la surface), est fixé au niveau d'une première barre fixe (5), et dont le deuxième bord (2), opposé à son premier bord (3), est fixé à une deuxième barre mobile (21), le panneau (4) étant pourvu d'au moins deux séries d'ouvertures de passage (9) qui s'étendent sensiblement parallèlement à ses bords longitudinaux et dans chacune desquelles passe un cordon de tirage (8), dont les parties d'extrémité libres (8,1, 8.2) sont menées vers l'extérieur de la première barre (5) jusqu'à un moyen de tirage (11), tandis qu'une troisième barre mobile (7) est prévue entre la première barre (5) et la deuxième barre (21) et qu'une première partie triangulaire de panneau (4.1) est disposée entre la première barre (5) et la troisième barre (7) et présente des plis qui partent en rayonnant du point de rencontre (24) des barres (5, 7), une deuxième partie rectangulaire de panneau (4.2) s'étendant entre la deuxième barre (21) et la troisième barre (7), caractérisé en ce que les branches du cordon de tirage (8) qui viennent du moyen de tirage (11) sont chacune fixées par leur autre deuxième partie d'extrémité (8.3 et 8.4), avec un écartement mutuel, à la troisième barre (7), et en ce qu'elles sont chacune menées, à partir de leur point de fixation (17), vers la deuxième barre (21) et qu'après un changement de direction (en 19, 20) dans la zone de la deuxième barre (21) elles sont ramenées, en traversant la troisième barre (7), ou en passant par elle, jusqu'à la première barre (5), d'où elles s'étendent jusqu'au moyen de tirage (11).
     
    2. Store selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux branches du cordon de tirage sont chacune fixées, par leur deuxième partie d'extrémité (8.3 ou 8.4), dans la zone d'une partie d'extrémité de la troisième barre (7).
     
    3. Store selon la revendication 1, caractérisé en ce que les parties de cordon de tirage s'étendant dans la zone de la première partie triangulaire de panneau (4.1.) s'étendent à l'extérieur du panneau.
     
    4. Store selon la revendication 3, caractérisé en ce que les parties de cordon de tirage s'étendant dans la zone de la première partie de panneau (4.1) s'étendent contre la face du panneau (4) qui est tournée vers la surface à protéger.
     
    5. Store selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les parties de cordon de tirage, s'étendant dans la zone de la première partie triangulaire de panneau (4.1), passent dans une série d'ouvertures de passage (9), qui sont situées sensiblement sur un arc de cercle autour du sommet (4) entre la première barre (5) et la troisième barre (7).
     
    6. Store selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les parties de cordon de tirage s'étendant dans la zone de la première partie triangulaire de panneau (4.1) passent dans une série d'ouvertures de passage (9), qui sont dimensionnées de telle manière que le cordon de tirage puisse avoir un parcours linéaire entre la première barre (5) et la troisième barre (7).
     
    7. Store selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que les parties de cordon de tirage, qui s'étendent adjacentes dans le moyen de tirage (11), parallèlement à la première barre (5), sont disposées à l'intérieur de la première barre (5).
     
    8. Store selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un deuxième cordon de tirage (25), sollicité par une force de rappel élastique (26) lorsque le panneau (4) est fermé, est fixé à la troisième barre (7) et en ce qu'il s'étend, avec un écartement (a) par rapport au premier cordon de tirage (8), dans la première partie de panneau (4.1) jusqu'à la première barre (5).
     
    9. Store selon la revendication 8, caractérisé en ce que le deuxième cordon de tirage (25) est relié, par sa partie d'extrémité située à l'opposé de la troisième, barre (7), à un ressort de traction (26) qui est relié, par son extrémité située à l'opposé du deuxième cordon de tirage (25), à la première barre (5).
     
    10. Store selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que les parties intérieures de cordon de tirage du premier cordon de tirage (8), qui s'étendent entre les parties extérieures de cordon de tirage, se chevauchent (en vue de dessus du panneau (4)).
     
    11. Store selon la revendication 10, caractérisé en ce que les parties intérieures de cordon de tirage du premier cordon de tirage (8), qui s'étendent entre les parties extérieures de cordon de tirage, s'étendent de manière directement contiguës les unes aux autres dans la deuxième partie de panneau (4.2).
     
    12. Store selon la revendication 11, caractérisé en ce que les parties intérieures de cordon de tirage du premier cordon de tirage (8), qui s'étendent entre les parties extérieures de cordon de tirage s'étendent au centre par rapport à la deuxième partie de panneau (4.2) ; et en ce que les parties extérieures de cordon du premier cordon de tirage (8), qui sont chacune fixées à la troisième barre (7) par une extrémité, s'étendent adjacentes aux bords longitudinaux de la deuxième partie de panneau (4.2), parallèlement aux parties intérieures de cordon.
     
    13. Store selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que les projections des barres (5, 7, 21), situées sensiblement dans un plan, sur une droite horizontale passant par la deuxième barre (21), sont sensiblement de même longueur.
     




    Zeichnung