[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Befestigung einer Lampe in einer Reflektoröffnung
eines Fahrzeug-Scheinwerfers, mit einem aus Blech hergestellten und die Reflektoröffnung
umgebenden Kragen, in welchen von der Außenseite des Reflektors her die Lampe einsetzbar
ist und mit ihrem Sockel an eine Auflagefläche anlegbar ist, mit an den Kragen angebrachten
Halteelementen, zwischen denen und der Auflagefläche der Sockel in Einsetzrichtung
halterbar ist und von denen zumindest ein Halteelement federnd ausgeführt ist, den
Sockel nach dem Einsetzen der Lampe selbsttätig hintergreift und eine zum Lösen der
zwischen Sockel und Reflektor bestehenden Verbindung dienende Handhabe aufweist, welche
radial zur Einsetzrichtung nach außen drückbar ist.
[0002] Eine solche Anordnung zur Befestigung einer Lampe in einer Reflektoröffnung eines
Fahrzeug-Scheinwerfers ist aus der DE 28 53 227 A1 bekannt. Der Scheinwerfer weist
einen schalenförmigen Reflektor mit einer Reflektoröffnung auf, welche zur Aufnahme
einer von der äußeren Seite des Scheinwerfers her einsetzbaren Lampe dient. Die Reflektoröffnung
ist in dem Boden eines schalenförmigen Aufnahmeteils eingebracht, welches aus starrem
Werkstoff besteht und in einer Aufnahmeöffnung des Reflektors befestigt ist. Die umlaufende
Seitenwand des schalenförmigen Aufnahmeteils ist mit ihrem freien Rand entgegen der
Einsetzrichtung der Lampe gerichtet, wobei die Seitenwand auf der Reflektorrückseite
als ein die Reflektoröffnung umgebender Kragen zu sehen ist. Die in den Boden des
schalenförmigen Aufnahmeteils eingebrachte Reflektoröffnung ist in ihren Abmessungen
wesentlich kleiner als der Boden des Aufnahmeteils und somit verbleibt ein die Reflektoröffnung
umgebender Randbereich des Bodens, welcher auf der entgegen der Einsetzrichtung gerichteten
Seite als Auflagefläche für einen Sockelteller der Lampe dient. Von dem Sockelteller
stehen Positionierungslappen radial nach außen ab. Die Positionierungslappen greifen
in entsprechende Ausnehmungen des Bodens ein. An den Kragen ist auf diametral sich
gegenüberliegenden Seiten jeweils ein Halteelement angebracht. Die Halteelemente hintergreifen
den Sockelteller, so daß der Sockelteller zwischen ihnen und der Auflagefläche des
separaten Aufnahmeteils axial gehalten ist. Ein Halteelement ist starr ausgeführt,
während das andere Halteelement radial zur Lampenachse federnd ausgeführt ist. Das
starre Halteelement ist ein aus dem Kragen des Aufnahmeteils freigeschnittener und
radial zur Lampenachse nach innen ausgebogene Zunge. Da die Zunge einstückig mit dem
aus starrem Werkstoff bestehenden Aufnahmeteil hergestellt ist, ist der Sockelteller
mit einem Randabschnitt zwischen das freie Ende der starren Zunge und die Auflagefläche
des Aufnahmeteils einzustecken. Das federnde Halteelement ist eine aus Federblech
bestehende separate Zunge, welche um eine quer zu ihrer Längsausdehnung verlaufende
Biegelinie U-förmig gebogen ist. Die U-förmige Zunge ist mit dem freien Ende ihrer
Schenkel voraus auf den Kragen des Aufnahmeteils aufgesetzt und mit dem äußeren Schenkel
an dem Kragen befestigt, während der andere Schenkel in das Innere des Kragens hineinragt.
Der in den Kragen hineinragende Schenkel liegt mit einer Anlagefläche unter Vorspannung
an einem Randabschnitt des Sockeltellers der Lampe an und drückt den Sockelteller
gegen die Auflagefläche des Aufnahmeteils. Der an dem Sockelteller anliegende Schenkel
der federnden Zunge verläuft zu dem die Schenkel verbindenden Steg schräg nach außen
und somit dient seine zur Lampenachse hin gerichtete Seitenfläche als Auflauffläche
für den Sockelteller. Nach einem Einschieben des Sockeltellers zwischen die starre
Zunge und die Auflagefläche gleitet der Sockelteller an der Auflauffläche der federnden
Zunge entlang bis diese den Sockelteller mit einer Ausbiegung an ihrem freien Ende
selbsttätig hintergreift und ihn gegen die Auflagefläche des Aufnahmeteils drückt.
Der von dem Kragen nach außen abstehende U-förmige Endabschnitt der federnden Zunge
dient als Handhabe. Beim Zusammendrücken der beiden Schenkel des U-förmigen Endabschnitts
bewegt sich der den Sockelteller hintergreifende freie Endabschnitt des einen Schenkels
radial nach außen bis die Verbindung zwischen ihm und dem Sockelteller gelöst ist.
Danach kann die Lampe aus der Reflektoröffnung herausgenommen werden. Nach dem Auffedern
des in den Kragen hineinragenden Schenkels der U-förmigen Feder liegt diese mit ihrem
freien Endabschnitt an einem Randabschnitt einer Vertiefung des Bodens des Aufnahmeteils
an, damit der Schenkel nur einen kleinen Weg nach innen auffedern kann.
[0003] Bei dem vorstehend beschriebenen bekannten Scheinwerfer ist es nachteilig, daß die
Lage der Lampe zur Reflexionsfläche des Reflektors von der Lage des in die Aufnahmeöffnung
des Reflektors eingesetzten Aufnahmeteils abhängt, und eine ausreichend genaue Lage
des Aufnahmeteils des Reflektors ist nur dann sicher, wenn das Aufnahmeteil vor dem
Befestigen an dem Reflektor zum Reflektor ausgerichtet wird. Ein Ausrichten des Aufnahmeteils
ist notwendig, weil sich sonst zwischen der Auflagefläche des Aufnahmeteils und der
Reflexionsfläche des Reflektors bestehende Toleranzen addieren würden. Außerdem muß
das Aufnahmeteil starr mit dem Reflektor verbunden sein, damit ein klapperfreier Festsitz
des Aufnahmeteils des Reflektors gewährleistet ist. Zudem ist die federnde Zunge ein
separates Teil, welches an dem aus starrem Werkstoff bestehenden schalenförmigen Aufnahmeteil
befestigt werden muß. Besteht das schalenförmige Aufnahmeteil aus Blech, so ist dieses
zweckmäßigerweise kein Federblech, da das schalenförmige Aufnahmeteil im Tiefziehverfahren
hergestellt werden müßte. Aus dem Boden des tiefgezogenen Aufnahmeteils ist nach dem
Tiefziehvorgang die Reflektoröffnung ausgestanzt. Ferner drückt die federnde Zunge
den Sockelteller ausschließlich nur auf ihrer Seite gegen die Auflagefläche des Aufnahmeteils,
während der Sockelteller auf der Seite der starren Zunge von der Auflagefläche abhebt
und gegen das freie Ende der Zunge gedrückt wird. Auch aus diesem Grund ist eine genaue
Fixierung der Lampe zur Reflexionsfläche des Reflektors und ein klapperfreier Festsitz
der Lampe nicht sicher.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, die im Oberbegriff des Anspruchs 1 beschriebene Anordnung
zur Befestigung einer Lampe in einer Reflektoröffnung eines Fahrzeug-Scheinwerfers
derart zu gestalten, daß die Lampe zur Reflexionsflache des Reflektors genau fixierbar
ist und eine genaue Fixierung auch dann gegeben ist, wenn der am Reflektor festsetzbare
Kragen grob toleriert ist, keine klapperfreie Befestigung des Kragens am Reflektor
notwendig ist und zur Halterung der Lampe außer dem Reflektor und dem Kragen kein
zusätzliches Einzelteil notwendig ist. Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch
gelöst, daß
- der Kragen aus einem Blechstreifen hergestellt ist, welcher aus einer Federblech-Platine
ausgestanzt ist und um quer zu seiner Längsausdehnung verlaufende Biegelinie zu einem
Kragen gebogen ist,
- der Reflektor mit seiner Außenseite die Auflagefläche für den Sockel der Lampe selbst
bildet,
- alle Halteelemente einstückig mit dem Blechstreifen aus der Federblech-Platine ausgestanzt
sind.
[0005] Da der Kragen aus einem ringförmig gebogenen Blechstreifen besteht kann zu seiner
Herstellung auch ein sehr hartes Federblech verwendet werden. Aus sehr hartem Federblech
könnte der Kragen nicht im Tiefziehverfahren hergestellt werden. Bei einem Kragen
aus einem harten Federblech kann die Lampe sicher an dem Reflektor gehaltert werden.
Der Kragen kann sowohl bei einem aus Blech als auch bei einem aus Kunststoff bestehenden
Reflektor verwendet werden. Die Halteelemente können sowohl an dem in oder entgegen
der Einsetzrichtung gerichteten Rand des Kragens angeformt sein und somit so breit
und lang wie gewünscht ausgeführt werden.
[0006] Nach dem Biegen des Blechstreifens um quer zu seiner Längsausdehnung verlaufende
Biegelinien grenzen die beiden freien Endabschnitte des Blechstreifens aneinander.
Hierbei ist es vorteilhaft, wenn die beiden freien Endabschnitte freigeschnittene
und ineinandergreifende Verbindungselemente aufweisen. Eine solche Verbindung ist
leicht und einfach herstellbar. Die Verbindungselemente können aus einer Lasche und
einem Loch bestehen.
[0007] Die Befestigung des Kragens an der Rückseite des Reflektors erfolgt besonders vorteilhaft,
wenn der Kragen mittels Haltefahnen durch Durchbrüche des Reflektors hindurchführbar
ist, wobei die Haltefahnen die Durchbrüche des Reflektors festsetzend hintergreifen.
Bei der Befestigung des Kragens von seiner Außenseite her kann die Reflexionsfläche
des Reflektors nicht beschädigt werden. Zudem ist die Montage einfach und leicht durchführbar.
[0008] Bei einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind beide Halteelemente
federnde Zungen, welche zur Lampenachse hin eine Ausbiegung aufweisen, welche zum
Hintergreifen des Sockels der Lampe dienen. Dadurch ist ein Einsetzen der Lampe in
die Reflektoröffnung einfach und leicht und die Anlage des Sockels der Glühlampe an
allen Anlagestellen der Auflagefläche ist sicher.
[0009] Zudem ist es vorteilhaft, wenn zumindest eine der federnden Zungen an dem zum Reflektor
hin gerichteten Rand des Kragens angebunden ist und als Handhabe ihr freier Endabschnitt
dient, welcher entgegen der Einsetzrichtung weist. Hierbei ist es weiterhin zweckmäßig,
wenn die federnde Zunge mit ihrem zum Reflektor hin gerichteten Endabschnitt um eine
quer zu ihrer Einsetzrichtung verlaufende Biegelinie U-förmig gebogen ist und mit
diesem Abschnitt in eine Öffnung des Reflektors eingreift. Dadurch kann die federnde
Zunge bei einem ausreichend großen radialen Federweg mit einer großen Vorspannung
an dem Sockel der Lampe anliegen. Die Verbindung zwischen der federnden Zunge und
dem Sockel der Lampe ist einfach und leicht zu lösen und eine sichere Arretierung
der Lampe ist auch nach einem mehrmaligen Wechsel der Lampe sicher.
[0010] Die federnde Zunge federt radial auch bei demontierter Lampe nicht sehr weit nach
innen auf, wenn die Öffnung des Reflektors ein radial nach außen gerichteten Randabschnitt
aufweist, welcher als Anschlag für die mit der Handhabe versehene federnde Zunge dient.
Die Handhabe der federnden Zunge ist besonders gut zugänglich, wenn die federnde Zunge
mit ihrem als Handhabe dienenden freien Endabschnitt den freien Rand des Kragens überragt.
[0011] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist der Kragen auf seiner der
Handhabe diametral gegenüberliegenden Seite eine federnde Zunge auf, welche aus dem
dem Reflektor benachbarten Randabschnitt freigeschnitten ist, mit ihrem freien Endabschnitt
in Einsetzrichtung der Lampe weist und an ihrem freien Endabschnitt die Ausbiegung
aufweist. Eine solche Ausgestaltung sollte in Bereichen des Kragens angewendet werden,
in denen für eine U-förmig gestaltete Zunge nicht ausreichend Raum vorhanden ist.
In diesem Zusammenhang ist es weiterhin zweckmäßig, wenn der Kragen im Bereich der
federnden Zunge eine entgegen der Einsetzrichtung weisende Wurzel der federnden Zunge
liegt. Dadurch weist die Zunge an der höchsten Stelle ihrer Ausbiegung einen ausreichend
großen radialen Federweg auf.
[0012] Zudem ist es vorteilhaft, wenn die federnden Zungen ausgehend von der höchsten Stelle
ihrer Ausbiegung sowohl in als auch entgegen der Einsetzrichtung jeweils eine divergierend
zueinander verlaufende Anlagefläche bzw. Auflauffläche aufweisen. Dadurch ist sowohl
eine einfache und leichte Montage und Demontage als auch ein sicherer Festsitz der
Lampe gegeben.
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar
zeigen
- Figur 1
- einen vertikalen, mittleren Längsschlitz durch eine Befestigungsvorrichtung für eine
Lampe in einer Reflektoröffnung eines Fahrzeug-Scheinwerfers,
- Figur 2
- eine Ansicht aus Richtung X auf die Befestigungsvorrichtung in Figur 1 und
- Figur 3
- eine Abwicklung eines die Reflektoröffnung in Figur 1 und 2 umgebenden Kragen.
[0014] In Figur 1 ist in einer Teilansicht ein Reflektor (4) eines Zusatzscheinwerfers für
Fahrzeuge dargestellt. Der Reflektor (4) ist aus Blech hergestellt und weist eine
schalenförmige Form auf. An der oberen und unteren Seite der Schale weist der Reflektor
(4) eine Abflachung (25) auf, von der nur die untere dargestellt ist. Zur Vorderseite
des Reflektors (4) hin verläuft die untere Abflachung (25) schräg nach unten. In die
untere Abflachung (25) ist ausgehend von der Rückseite des Reflektors (4) eine Vertiefung
(26) eingebracht, deren Boden in einer horizontalen Ebene verläuft und zur Aufnahme
einer Lampe (1) eine Reflektoröffnung (2) aufweist. An den diametral sich gegenüberliegenden
Rändern der Reflektoröffnung (2) ist jeweils ein Positionierungslappen (27) angebunden,
welcher aus der der Reflektoröffnung (2) heraus nach außen hin umgebogen ist. In die
Reflektoröffnung (2) ist von der unteren Seite des Reflektors (4) her die Lampe (1)
mit ihrem Glaskolben voraus eingesetzt. Nach dem Einsetzen der Lampe (1) liegt sie
mit einem den Sockel (5) umgebenden Sockelteller (29) an einer Auflagefläche (6) des
Reflektors (4) an. Die Auflagefläche (6) ist durch drei um die Reflektoröffnung (3)
gleichmäßig verteilte Auflagepunkte (30) definiert. Die Positionierungslappen (27)
greifen in entsprechend ausgeführte Ausnehmungen am freien Rand des Sockeltellers
(29) ein. Dadurch und durch die Anlage des Sockeltellers (29) an der Auflagefläche
(6) des Reflektors (4) ist die Lampe (1) sowohl axial als auch radial fixiert. Da
die Auflagefläche (6) und die Positionierungslappen (27) von dem Reflektor (4) selbst
gebildet sind, ist eine genaue Fixierung der Lampe zur Reflexionsfläche des Reflektors
(4) sicher. Die Positionierungslappen (27) ragen mit ihrem freien Endabschnitt weit
über den Sockelteller (29) hinaus und dienen mit ihrem freien Endabschnitt als Einfädelungshilfe
für die Lampe (1). Die Lampe (1) kann besonders leicht eingefädelt werden, wenn die
Positionierungslappen (27) sich an ihrem freien Endabschnitt zum freien Ende hin verjüngen
und/oder mit ihren sich zugewandten Seitenflächen entgegen der Einsetzrichtung (10)
der Lampe (1) divergierend zueinander verlaufen.
[0015] An der Außenseite des Reflektors (4) ist die Reflektoröffnung (2) und der Sockelteller
(29) der Lampe (1) von einem Kragen (3) umgeben. Der Kragen (3) ist, wie in Figur
3 zu sehen, ein aus einer Blechplatine ausgestanzter Blechstreifen. Die Blechplatine
ist ein Federblech und somit ist der Kragen (3) einstückig mit federnden Halteelementen
(7, 8) ausgeführt. Der Blechstreifen ist um quer zu seiner Längsausdehung verlaufenden
Biegelinien (11) zu dem ringförmigen Kragen (3) gebogen. Der Kragen (3) stößt an seinen
freien Endabschnitten aneinander und weist an den Endabschnitten Verbindungselemente
(12) auf. Als Verbindungselemente (12) dienen eine an einem Endabschnitt des Kragens
(3) angeformte Lasche und ein in den anderen Endabschnitt eingebrachtes Loch. Die
Lasche ist durch das Loch hindurchgeschoben und mit dem aus dem Loch herausragenden
Endabschnitt umgebogen. Somit ist der Kragen (3) an seinen aneinanderstoßen Endabschnitten
fest miteinander verbunden. Der Kragen (3) weist an dem am Reflektor (4) anliegenden
Rand vier angeformte Haltefahnen (13) auf, welche jeweils eine freigeschnittene und
aus den Haltefahnen (13) herausgebogene Rastnase (28) aufweisen. Der Kragen (3) ist
von der Außenseite des Reflektors (4) her mit seinen Haltefahnen (13) durch Durchbrüche
(14) des Reflektors (4) hindurchgeschoben bis die Rastnasen (28) die Durchbrüche (14)
selbstrastend hintergreifen.
[0016] Die einstückig mit dem Kragen (3) ausgeführten Halteelemente (7, 8) sind federnde
Zungen. Die federnden Zungen sind jeweils zwischen zwei Haltefahnen (13) angeordnet
und zusammen mit den angrenzenden Haltefahnen (13) an diametral sich gegenüberliegenden
Seiten des rechteckförmigen Kragens (3) angeordnet. In beide federnden Zungen (7,
8) ist radial zur Lampenachse (15) hin eine Ausbiegung (16) eingebracht, durch welche
beide federnden Zungen (7, 8) eine an dem Rand des Sockeltellers (29) unter Vorspannung
anliegende Anlagefläche (23) und eine Auflauffläche (22) für die Lampe (1) aufweisen.
Die Auflaufflächen (22) verlaufen entgegen der Einsetzrichtung (10) der Lampe divergierend
zueinander. Der Kragen (3) weist im Bereich der federnden Zunge (8) eine entgegen
der Einsetzrichtung gerichtete Lasche (21) auf, in welcher die Wurzel der Zunge (8)
liegt. Die federnde Zunge (8) ist durch zwei aus dem Kragen (3) ausgestanzten Schlitzen
gebildet und erstreckt sich zu ihrem freien Ende hin annähernd bis zum Sockelteller
(29). Die federnde Zunge (7) ist an den in einer Ebene und an dem Reflektor (4) anliegenden
Rand des Kragens (3) angeformt und ist in einem Abstand zu diesem Rand um eine Biegelinie
(18) entgegen der Einsetzrichtung (10) gebogen und weist im Bereich der Biegelinie
(18) einen U-förmigen Endabschnitt (17) auf, welcher durch eine Öffnung (19) des Reflektors
(4) hindurchgeht. Der freie Schenkel des U-förmigen Endabschnitts (17) geht in die
Ausbiegung (16) und zu ihrem freien Ende hin in die Handhabe (9) über, welche den
freien Rand des Kragens (3) weit überragt.
[0017] Bei einem Drücken der Handhabe (9) radial nach außen wird der Sockelteller (29) aus
dem Eingriff der Ausbiegung (16) der federnden Zunge (7) gelöst und die Lampe (1)
kann aus der Reflektoröffnung (2) herausgenommen werden. Nach dem Herausnehmen der
Lampe (1) aus der Reflektoröffnung (2) liegt der U-förmige Endabschnitt (17) der federnden
Zunge (7) mit seinem freien Schenkel an dem radial nach außen gerichteten Randabschnitt
(20) der Öffnung (19) des Reflektors (4) an. Dadurch kann die federnde Zunge (7) mit
einer großen Federkraft an dem Sockelteller (29) anliegen und trotzdem federt sie
nach dem Herausnehmen der Lampe (1) aus der Reflektoröffnung (2) nicht sehr weit radial
nach innen auf.
[0018] Zwischen den federnden Lungen (7, 8) ist an dem entgegen der Einsetzrichtung (10)
gerichteten Rand des Kragens (3) ein als Flachsteckeranschluß (32) dienender Lappen
angeformt, welcher radial nach außen gebogen ist.
[0019] Beim Einsetzen der Lampe (1) in die Reflektoröffnung (2) des Reflektors (4) greifen
zuerst die Positionierungslappen (27) in die entsprechenden Ausnehmungen des Sockeltellers
(29) ein. Danach gleitet der Sockelteller (29) mit seinem äußeren Rand an den Auflaufflächen
(22) der beiden federnden Zungen (7, 8) entlang. Dabei federn die beiden Zungen (7,
8) radial nach außen bis sie den Sockelteller (29) mit ihren Anlageflächen (23) hintergreifen
und unter Vorspannung an dem Sockelteller (29) anliegen.
Bezugszeichenliste
[0020] Anordnung zur Befestigung einer Lampe in einer Reflektoröffnung eines Fahrzeug-Scheinwerfers
- 1
- Lampe
- 2
- Reflektoröffnung
- 3
- Kragen
- 4
- Reflektor
- 5
- Sockel
- 6
- Auflagefläche
- 7
- Halteelement
- 8
- Halteelement
- 9
- Handhabe
- 10
- Einsetzrichtung
- 11
- Biegelinien
- 12
- Verbindungselemente
- 13
- Haltefahnen
- 14
- Durchbruch
- 15
- Lampenachse
- 16
- Ausbiegung
- 17
- Endabschnitt
- 18
- Biegelinie
- 19
- Öffnung
- 20
- Randabschnitt
- 21
- Lasche
- 22
- Auflauffläche
- 23
- Anlagefläche
- 24
- Flachsteckeranschluß
- 25
- Abflachung
- 26
- Vertiefung
- 27
- Positionierungslappen
- 28
- Rastnase
- 29
- Sockelteller
- 30
- Auflagepunkte
1. Anordnung zur Befestigung einer Lampe (1) in einer Reflektoröffnung (2) eines Fahrzeug-Scheinwerfers,
mit einem aus Blech hergestellten und die Reflektoröffnung (2) umgebenden Kragen (3),
in welchen von der Außenseite des Reflektors (4) her die Lampe (1) einsetzbar ist
und mit ihrem Sockel (5) an eine Auflagefläche (6) anlegbar ist, mit an den Kragen
(3) angebrachten Halteelementen (7, 8), zwischen denen und der Auflagefläche (6) der
Sockel (5) in Einsetzrichtung (10) der Lampe (1) halterbar ist und von denen zumindest
ein Halteelement (7) federnd ausgeführt ist, den Sockel (5) nach dem Einsetzen der
Lampe (1) selbsttätig hintergreift und eine zum Lösen der zwischen dem Sockel (5)
und Reflektor (4) bestehenden Verbindung dienende Handhabe (9) aufweist, welche radial
zur Einsetzrichtung (10) nach außen drückbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß
- der Kragen (3) aus einem Blechstreifen hergestellt ist, welcher aus einer Federblech-Platine
ausgestanzt ist und um quer zu seiner Längsausdehnung verlaufende Biegelinien (11)
zu dem Kragen (3) gebogen ist,
- der Reflektor (4) mit seiner Außenseite die Auflagefläche (6) für den Sockel (5)
der Lampe (1) selbst bildet,
- alle Halteelemente (7, 8) einstückig mit dem Blechstreifen aus der Federblech-Platine
ausgestanzt sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Blechstreifen an seinen
aneinandergrenzenden beiden Endabschnitten freigeschnittene und ineinandergreifende
Verbindungselemente (12) aufweist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kragen (3) mit Haltefahnen
(13) durch Durchbrüche (14) des Reflektors (4) hindurchgeführt ist und mit den Haltefahnen
(13) die Durchbrüche (14) des Reflektors (4) festsitzend hintergreift.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Halteelemente
(7, 8) federnde Zungen sind, welche zur Lampenachse (15) hin eine Ausbiegung (16)
aufweisen, welche zum Hintergreifen des Sockels (5) der Lampe (1) dient.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
eine der federnden Zungen (7, 8) an dem zum Reflektor (4) hin gerichteten Rand des
Kragens (3) angebunden ist und als Handhabe (9) ihr freier Endabschnitt dient, welcher
mit seinem freien Ende entgegen der Einsetzrichtung (10) weist.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die federnde Zunge (7) mit
ihrem zum Reflektor hin gerichteten Abschnitt um eine quer zur Einsetzrichtung (10)
verlaufende Biegelinie (18) U-förmig gebogen ist und mit diesem U-förmigen Endabschnitt
(17) in eine Öffnung (19) des Reflektors (4) eingreift.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (19) des Reflektors
(4) einen radial nach außen gerichteten Randabschnitt (20) aufweist, welcher bei demontierter
Lampe (1) als Anschlag für die mit der Handhabe (9) versehene federnde Zunge (7) dient.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die Handhabe
(9) aufweisende Zunge (7) mit ihrem freien Endabschnitt den freien Rand des Kragens
(3) überragt.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kragen
(3) auf seiner der Handhabe (9) diametral gegenüberliegenden Seite eine federnde Zunge
(8) aufweist, welche aus dem dem Reflektor (4) benachbarten Randabschnitt des Kragens
(3) freigeschnitten ist, mit ihrem freien Endabschnitt in Einsetzrichtung (10) der
Lampe (1) weist und an ihrem freien Endabschnitt die Ausbiegung (16) aufweist.
10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kragen (3) im Bereich der
federnden Zunge (8) eine entgegen der Einsetzrichtung (10) weisende Lasche (21) aufweist,
in welche die Wurzel der federnden Zunge (8) liegt.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden
Zungen (7, 8) ausgehend von der höchsten Stelle ihrer Ausbiegung (16) sowohl in als
auch entgegen der Einsetzrichtung (10) divergierend zueinander verlaufen, wobei die
federnden Zungen in Einsetzrichtung (10) eine Anlagefläche (23) und entgegen der Einsetzrichtung
(10) eine Auflauffläche (22) aufweisen.