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(11) |
EP 0 486 814 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.05.1996 Patentblatt 1996/22 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.10.1991 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: D21F 9/00 |
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Nassteil einer Doppelsieb-Papiermaschine
Wet end of twin-wire paper machine
Partie humide pour machine à papier à deux toiles
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE ES FR GB IT SE |
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Priorität: |
20.11.1990 DE 4037017
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.05.1992 Patentblatt 1992/22 |
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Patentinhaber: Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH |
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89509 Heidenheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Bubik, Alfred, Dr.
W-7980 Ravensburg (DE)
- Braun, Heinz
W-7980 Ravensburg (DE)
- Dahl, Hans, Dr.
W-7980 Ravensburg (DE)
- Schaible, Thomas
W-7962 Wolfegg-Alttann (DE)
- Störr, Helmut
W-7981 Berg-Vorberg (DE)
- Müller, Karl
W-7981 Ringgenweiler (DE)
- Steckenreuter, Heinz
W-7980 Ravensburg (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-90/09481
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US-A- 4 925 531
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft den Naßteil einer Doppelsieb-Papiermaschine entsprechend dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Solche Maschinen werden in der Regel verwendet zur Erzeugung einer Papier- oder Kartonbahn,
welche durch Entwässerung einer Faserstoff-Suspension zwischen zwei Sieben gebildet
wird.
[0003] Die US-Patentschrift 4,925,531 zeigt einen bekannten Doppelsiebformer dieser Art,
bei dem durch direktes Einleiten des Suspensionsstrahls aus dem Stoffauflauf in den
beim Zusammenlaufen beider Siebe gebildeten Zwischenraum eine Papierbahn gebildet
wird. Dabei wird das durch das Obersieb hindurchtretende Wasser in einen Wasserbehälter
infolge der Zentrifugalkraft des Wassers abgeschleudert. Diese Vorgehensweise setzt
relativ hohe Geschwindigkeiten sowie nicht zu dicke Papierstoffbahnen voraus.
[0004] Bekanntlich gibt es eine sehr große Anzahl verschiedener Ausführungen von Doppelsieb-Papiermaschinen.
Beispielsweise zeigt die Patentschrift der Anmelderin DE 31 38 133 C2 in Figur 1,
2 und 3 schematisch Papiermaschinen, bei denen mit Hilfe eines Unter- und Obersiebes
die Erzeugung einer Papier- oder Kartonbahn möglich gemacht ist. In der deutschen
Offenlegungsschrift 39 10 892 A2 ist der Formationsbereich einer Doppelsieb-Papiermaschine
dargestellt mit einer Formierwalze im Untersieb und einer über einen gekrümmten Formierschuh
nach oben laufenden Bereich des Doppelsiebes.
[0005] Die bisher bekannten Doppelsieb-Papiermaschinen dieser Art haben jedoch den Nachteil,
daß der Bereich, in dem sie betreibbar sind, dadurch eingeschränkt ist, daß sich solche
Maschinen nicht mit Geschwindigkeiten unterhalb einer bestimmten Grenze betreiben
lassen und dann auch nur bei relativ geringen Flächengewichten, z.B. Zeitungspapier.
Derartige bekannte Maschinen haben nämlich die Eigenschaft, daß die an der Formierwalze
auftretende Zentrifugalkraft bei Geschwindigkeiten insbesondere unter 500 m/pro Minute
zu gering ist, um das Wasser genügend nach oben zu schleudern und in der dafür vorgesehenen
Sammelrinne abzutransportieren. Das wird dann weiter erschwert dadurch, daß solche
Maschinen einen ansteigenden Verlauf der Siebe in Maschinenlaufrichtung gesehen aufweisen.
[0006] Des weiteren können durch eine in der Blattbildungszone ansteigenden Siebführungsverlauf
Differenzgeschwindigkeiten zwischen Suspension und Sieb und damit zu einer Faserausrichtung
in Maschinenrichtung führen.
[0007] Dies ist einerseits auf eine Verzögerung der Strömungsgeschwindigkeit infolge Höhengewinns
nach der Bernoulligleichung zurückzuführen. Zusätzliche Reibungs- und Abzweigungsverluste
verursacht durch die Saugkästen reduzieren die Suspensionsgeschwindigkeit weiter.
[0008] Die Folge ist, daß es zu einer relativ starken Faserausrichtung in der Maschinenlaufrichtung
kommt. Das Reißlängenverhältnis ("L/Q"), längs und quer der Bahn gemessen, kann dann
zwischen 2,5 und 4 liegen, was aber oft, z.B. bei der Herstellung von Liner bzw. Testliner,
unerwünscht ist. Hier soll ein möglichst geringes L/Q-Verhältnis zwischen 1.0 und
1.5 erreicht werden.
[0009] Ferner ergeben sich bei relativ hohen Bahngewichten Nachteile aus dem bei bekannten
Maschinen klein gewählten Umschlingungswinkel an der Formierwalze. Im sich dann anschließenden
Bereich besteht auch die Gefahr, daß durch die im Obersieb angeordneten Formierelemente
bei hohen Blattgewichten die Bahn verdrückt wird.
[0010] Eine andere Papiermaschine, wie in der Patentschrift US 4,830,709 gezeigt, weist
keine Formierwalze im Untersieb auf. Ferner ist der erste Saugkasten im Untersieb
in Maschinenlaufrichtung gesehen ansteigend angeordnet. Dadurch kann das durch das
Obersieb tretende Wasser gegen die Maschinenlaufrichtung zurücklaufen, insbesondere
bei niedrigen Maschinengeschwindigkeiten. Es gibt auch hier keinen oberen Scheitelpunkt
des Untersiebes im vorderen Bereich der Blattbildung.
[0011] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Doppelsieb-Papiermaschine zu schaffen,
die in einem breiten Geschwindigkeitsbereich und bei unserschiedlichsten Flächengewichten
eingesetzt werden kann. Insbesondere soll der Former für Bahngewichte von zwischen
30 und 300 g/pro qm und bei Geschwindigkeiten von 200 bis über 1000 m/pro Minute eingesetzt
werden können.
Die Lösung dieser Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 genannten
Maßnahmen in vollem Umfang erreicht.
[0012] Die sich anschließenden Unteransprüche weisen eine Reihe von besonders vorteilhaften
Ausführungsformen der Erfindung aus.
[0013] Durch die erfindungsgemäße Kombination wird der Naßteil der Papiermaschine so gestaltet,
daß im Bereich der sich auf der Formierwalze bildenden Doppelsiebumschlingung eine
günstige Formation bei wirksamer Entwässerung der Bahn erfolgt. Dabei spielen die
geometrischen Verhältnisse in diesem Bereich, wie etwa der relativ große Umschlingungswinkel
der Formierwalze durch beide Siebe von etwa 45° sowie die schnelle unbehinderte Wasserabfuhr
ein positive Rolle. Dies wird erreicht, wenn der nach der Formierwalze angeordnete
Formierabschnitt zumindest teilweise der Schwerkraft folgend nach unten führt. Die
durch die Kästen im Unter- und Obersieb verursachten Verluste der Strömung werden
dadurch ausgeglichen, daß die Suspension zwischen den Sieben durch die Schwerkraft
beschleunigt wird.
[0014] Das im Obersieb austretende Wasser wird mit einem Topsauger oberhalb des Obersiebes
entfernt. Nach der Formierwalze werden beide Siebe entweder horizontal, fallend oder
leicht ansteigend über einen oder mehrere gekrümmte Flächen geführt, wobei durch die
Saugwirkung des mindestens einen Saugkastens im Untersieb sowie den Vakuum-Saugkasten
im Obersieb die Bahn weiter formiert wird.
[0015] Die Erfindung wird anhand von Zeichnungen erläutert, dabei zeigen:
- Fig.1
- eine vereinfachte seitliche Ansicht eines erfindungsgemäß ausgeführten Naßteils einer
Papiermaschine
- Fig.2,3
- schematisierte Seitenkonturen weiterer Ausführungsmöglichkeiten des Formierbereiches
- Fig.4
- eine weitere schematisch gezeichnete Kontur des erfindungsgem. Naßteils mit geteilten
Saugkästen
- Fig. 5 + 6
- zwei verschiedene Anordnungen als Hybridformer, schematisch dargestellt.
[0016] Ferner ergeben sich Vorteile der speziellen Ausführungsformen aus den Erläuterungen
der Figuren.
[0017] Fig.1 stellt als wichtiges Ausführungsbeispiel den erfindungsgemäßen Naßteil einer
Papiermaschine dar, hier mit einem Stoffauflauf 10, aus dem ein Stoffsuspensionsstrahl
austritt, der unmittelbar zwischen die beiden zusammengeführten Siebe, Obersieb 8,
Untersieb 9, gelangt. Die Formierwalze 1 wird in einem Bereich von beiden Sieben,
in einem davorliegenden Bereich nur vom Untersieb 9 umschlungen. Der Ablauf beider
Siebe von der Formierwalze erfolgt hier im oberen rechten Bereich. Die Formierwalze
kann eine Grillstruktur aufweisen, welche auf einem geschlossenen Mantelkörper befestigt
ist. Das Siebwasser kann gespeichert und dann durch Zentrifugalkraft aus der Walze
abgeschleudert werden. Die Formierwalze kann auch als Saugwalze ausgebildet sein.
Der Radius der Formierwalze kann zwischen 0,3 und 1 m betragen.
[0018] Das im Obersieb austretende Wasser wird mit einem Topsauger 3 mit Vakuumunterstützung
entfernt. Der Topsauger kann das Obersieb 8 berühren, darin eintauchen oder vorteilhaft
einen Abstand vom Obersieb aufweisen. Dadurch lassen sich zu große Scherkräfte auf
die Suspension vermeiden, welche bei den hier vorgesehenen Anwendungsfällen unvorteilhaft
wären. Nach der Formierwalze werden beide Siebe 8 und 9 horizontal, fallend oder leicht
ansteigend über einen Saugkasten 2 - oder auch mehrere - mit z.B. gewölbter mit Querleisten
versehener Oberfläche transportiert. Der Krümmungsradius beträgt hier zwischen 2 und
20 m. Es sind aber auch Ausführungen denkbar, bei denen der Saugkasten ein gerades
Stück, beispielsweise im letzten Teil aufweist, so daß eine möglichst sanfte Richtungsumkehr
beider Siebe erfolgt, ohne daß das Vlies bzw. die Bahn beschädigt werden kann. Die
offene Fläche des Kastens kann zwischen 20 und 80 % betragen. Die Kästen können mit
Leisten über die Maschinenbreite und/oder mit einem Lochmuster versehen sein.
[0019] Der Vakuum-Saugkasten 4 im Obersieb besteht aus mehreren Kammern, die mit Vakuum
unterschiedlich beaufschlagt werden können. Eine Schrägstellung, wie hier gezeigt,
in Laufrichtung fallend, des Kastens 4 erleichtert die Wasserabfuhr im Anfangsbereich
dieses Saugkastens, insbesondere bei niedrigen Maschinengeschwindigkeiten von z.B.
200 m/Minute. Bei höheren Maschinengeschwindigkeiten kann durch Zentrifugalwirkung
über dem im Untersieb liegenden Saugkasten 2 abgeschleudertes Wasser durch einzelne,
zusätzliche Topsauger 3 leicht entfernt werden.
[0020] Hinter dem Vakuumkasten 4 befindet sich ein Trennelement 5, das im in Fig. 1 dargestellten
Falle ein gekrümmter Kasten mit über die Breite gehenden Leisten ist, mit einem Krümmungsradius
zwischen 1,5 und 20 m. In anderen Fällen kann dieser Kasten aber auch gerade sein
und mit Unterdruck beaufschlagt werden. Als Trennelement 5 ist auch eine Registerwalze
denkbar.
[0021] Fig. 2 zeigt ganz schematisch und ohne Details einen anderen möglichen Verlauf der
zusammengeführten Siebe zwischen der Formierwalze 1 und dem Vakuumkasten 4, wobei
die Kontur des Saugkastens 2 zuerst eine leicht ansteigende und anschließend eine
stärker abfallende Form aufweist.
[0022] Fig. 3 stellt dar, daß Saugkästen 2 und Vakuum-Saugkasten 4 nicht nur gekrümmte,
sondern auch gerade Konturen der von den Sieben berührten Flächen aufweisen können,
wodurch eine besonders schonende Entwässerung und damit günstige Formation, insbesondere
bei relativ schweren Bahngewichten, erzielbar ist. Es ist möglich, wie hier dargestellt,
zuerst die ebene und dann die gewölbte Form auf der siebberührten Fläche der Saugkästen
zu wählen, aber auch die umgekehrte Reihenfolge kann, je nach Anforderungen und geometrischen
Verhältnissen, von Vorteil sein.
[0023] Fig. 4 zeigt an einem weiteren Beispiel eine Anordnung mit einem im Untersieb befindlichen
Saugkasten 2', welcher an der siebberührten Fläche eine gewölbte Form hat und dem
ein zweiter Saugkasten 2'' mit einer zum Sieb geraden Fläche folgt. Der im Obersieb
befindliche Vakuumkasten 4 ist unterteilt in mehrere Bereiche, nämlich 4' und nachfolgend
4'', die mit unterschiedlichem Unterdruck beaufschlagt sind und einem vorgeschalteten
Extrasauger 4''' versehen.
[0024] Die in den Fig. 5 und 6 gezeigten Ausführugnen sind mit einem vor der Zusammenführung
der beiden Siebe 8 und 9 liegenden Langsiebabschnitt versehen. Der Stoffauflauf 10
liegt am Beginn dieses Langsiebabschnittes der einen Teil des Untersiebes 9 enthält.
Solche Anordnungen werden auch Hybrid-Formergenannt. Je nach gewünschten Betriebsbedingungen
und Geometrie kann auch eine im Obersieb vorn liegende Umlenkwalze als Formierzylinder
11 ausgebildet werden, wie in Fig. 6 gezeigt.
1. Naßteil einer Doppelsieb-Papiermaschine mit zwei endlos umlaufenden Sieben, insbesondere
einem Obersieb (8) und einem Untersieb (9), wobei der bahntragende Teil des Untersiebs
(9) abschnittsweise im wesentlichen waagerecht verläuft, welche Siebe in einem Bereich
zusammen geführt werden, und mit den Merkmalen:
a) einer offene Formierwalze (1) im Untersieb (9), welche teilweise von beiden Sieben
umschlungen wird,
b) mindestens einem Stoffauflauf (10), aus dem die Faserstoff-Suspension in einem
Breitstrahl austritt und in den Bereich zwischen beide zusammengeführte Siebe gelangen
kann, in dem die Suspension oder Bahn entwässert wird,
c) mindestens einem Saugkasten (2) im Untersieb, und
d) nachfolgend mindestens einem Trennelement (5) im Untersieb, insbesondere Trennsauger
oder Trennwalze,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein im Obersieb angeordneter Topsauger (3) vorhanden ist, dessen wirksamer
Bereich innerhalb des Sektors der Formierwalze (1) beginnt, dessen Winkel mit dem
Umschlingungswinkel, der durch die beiden Sieben auf der Formierwalze (1) gebildet
wird, identisch ist, sowie nachfolgend mindestens ein Vakuum-Saugkasten (4) im Obersieb,
dem das Trennelement (5) nachfolgt.
2. Naßteil einer Doppelsieb-Papiermaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der obere Scheitelpunkt der Formierwalze (1) höher liegt als der im wesentlichen
waagerecht liegende bahntragende Abschnitt des Untersiebes.
3. Naßteil einer Doppelsieb-Papiermaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der obere Scheitelpunkt der Formierwalze (1) der höchste Punkt des Untersiebes
ist.
4. Naßteil einer Doppelsieb-Papiermaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich mindestens ein weiterer Saugkasten (2") im Untersieb (9) befindet.
5. Naßteil einer Doppelsieb-Papiermaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Untersieb (9) eine Saugwalze (7) vorhanden ist.
6. Naßteil einer Doppelsieb-Papiermaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Saugkasten (2) im Untersieb (9) den obersten Punkt des Untersiebes (9) berührt.
7. Naßteil einer Doppelsieb-Papiermaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Vakuumkasten (2) im Untersieb und/oder der Vakuumkasten (4) im Obersieb (8)
zumindest auf einen Teil der vom Sieb berührten Fläche in Laufrichtung gesehen konvex
gekrümmt zum jeweiligen Sieb ausgebildet ist.
8. Naßteil einer Doppelsieb-Papiermaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die vordere Kante des im Obersieb (8) liegenden Vakuumkastens (4) über dem Niveau
des im wesentlichen waagerechten Abschnitts des Untersiebes (9) angeordnet ist.
9. Naßteil einer Doppelsieb-Papiermaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge in Sieblaufrichtung gesehen des im Obersieb (8) befindlichen Vakuumkastens
(4) größer ist als die Länge des im Untersieb (9) befindlichen Vakuumkastens (2).
10. Naßteil einer Doppelsieb-Papiermaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß unter dem im Obersieb befindlichen Vakuumkasten (4) elastisch gegen das Untersieb
anpreßbare Druckelemente (6) angeordnet sind.
11. Naßteil einer Doppelsieb-Papiermaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die aktive Oberfläche des Trennelementes (5) zwischen dem oberen und unteren Scheitelpunkt
der Formierwalze (1) angeordnet ist.
12. Naßteil einer Doppelsieb-Papiermaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stoffauflauf unmittelbar vor der Formierwalze (1) angeordnet ist, wodurch
ein sogenannter Gap-Former entsteht.
13. Naßteil einer Doppelsieb-Papiermaschine nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stoffauflauf vor der Formierwalze (1) als Mehrschichtstoffauflauf ausgebildet
ist.
14. Naßteil einer Doppelsieb-Papiermaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich vor der Formierwalze ein Langsiebabschnitt mit dem Stoffauflauf befindet,
wodurch ein sog. Hybrid-Former entsteht.
15. Naßteil einer Doppelsieb-Papiermaschine nach Anspruch 1,2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der in Sieblaufrichtung hintere Teil des Untersiebes (9) im wesentlichen waagerecht
verläuft.
16. Naßteil einer Doppelsieb-Papiermaschine nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß der waagerechte Abschnitt des Untersiebes (9) hinter dem Trennelement (5), in
Sieblaufrichtung gesehen, liegt.
17. Naßteil einer Doppelsieb-Papiermaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Topsauger (3', 3") im Obersieb (8) sowie zwei Vakuumkästen (2', 2") im Untersieb
(9) vorhanden sind.
18. Naßteil einer Doppelsieb-Papiermaschine nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Vakuumkasten (2') an der siebberührten Fläche im wesentlichen eben und
der zweite Vakuumkasten (2") an der siebberührten Fläche konvex zum Sieb ausgebildet
ist.
19. Naßteil einer Doppelsieb-Papiermaschine nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der im Obersieb befindliche Vakuum-Saugkasten (4) anfangs einen ebenen und anschließend
einen zum Sieb hin konvex gekrümmten Bereich an den siebberührten Flächen aufweist.
20. Naßteil einer Dppelsieb-Papiermaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die gesamte von Ober-und Unterkästen (2,2',4,4',4") berührte Sieblänge größer
ist als die Umschlingungslänge der Formierwalze (1).
21. Naßteil einer Dppelsieb-Papiermaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die gesamte von den Formierkästen in Unter- und Obersieb gebildete Formierstrecke
in Laufrichtung fallend ausgebildet ist.
1. A wet section of a twin-wire paper-making machine with two endless rotating wires,
in particular an upper wire (8) and a lower wire (9), the web-carrying section of
the lower wire (9) extending substantially horizontally in sections, which wires are
brought together in one region, and having the features:
a) an open forming roll (1) in the lower wire (9) which is partially surrounded by
both wires,
b) at least one headbox (10) from which the pulp suspension emerges in a wide jet
and can pass into the region between both wires which have been brought together,
in which the suspension or web is dewatered,
c) at least one suction box (2) in the lower wire, and
d) subsequently at least one separating element (5) in the lower wire, in particular
a suction separator or roller separator,
characterised in that
at least one top suction means (3) arranged in the upper wire is present, the effective
region of which begins within the sector of the forming roll (1), the angle of which
is identical to the angle of contact which is formed by the two wires on the forming
roll (1), and also subsequently at least one vacuum suction box (4) in the upper wire,
which is succeeded by the separating element (5).
2. A wet section of a twin-wire paper-making machine according to Claim 1, characterised
in that the upper vertex of the forming roll (1) is higher than the substantially
horizontal, web-carrying section of the lower wire.
3. A wet section of a twin-wire paper-making machine according to Claim 1, characterised
in that the upper vertex of the forming roll (1) is the highest point of the lower
wire.
4. A wet section of a twin-wire paper-making machine according to Claim 1, characterised
in that at least one additional suction box (2") is located in the lower wire (9).
5. A wet section of a twin-wire paper-making machine according to Claim 1, characterised
in that a suction roll (7) is located in the lower wire (9).
6. A wet section of a twin-wire paper-making machine according to Claim 1, characterised
in that the suction box (2) in the lower wire (9) contacts the uppermost point of
the lower wire (9).
7. A wet section of a twin-wire paper-making machine according to Claim 1, characterised
in that the vacuum box (2) in the lower wire and/or the vacuum box (4) in the upper
wire (8) is designed to be curved convexly towards the respective wire at least on
a portion of the surface contacted by the wire, viewed in the long direction.
8. A wet section of a twin-wire paper-making machine according to Claim 1, characterised
in that the front edge of the vacuum box (4) located in the upper wire (8) is arranged
above the level of the substantially horizontal section of the lower wire (9).
9. A wet section of a twin-wire paper-making machine according to Claim 1, characterised
in that the length of the vacuum box (4) located in the upper wire (8), viewed in
the long direction of the wire, is greater than the length of the vacuum box (2) located
in the lower wire (9).
10. A wet section of a twin-wire paper-making machine according to Claim 1, characterised
in that pressure elements (6) which can be pressed elastically against the lower wire
are arranged beneath the vacuum box (4) located in the upper wire.
11. A wet section of a twin-wire paper-making machine according to Claim 1, characterised
in that the active surface of the separating element (5) is located between the upper
and lower vertex of the forming roll (1).
12. A wet section of a twin-wire paper-making machine according to Claim 1, characterised
in that the headbox is arranged immediately in front of the forming roll (1), producing
a so-called gap former.
13. A wet section of a twin-wire paper-making machine according to Claim 12, characterised
in that the headbox is designed as a multi-ply headbox system before the forming roll
(1).
14. A wet section of a twin-wire paper-making machine according to Claim 1, characterised
in that an endless wire section with the headbox is located before the forming roll,
producing a so-called hybrid former.
15. A wet section of a twin-wire paper-making machine according to Claim 1, 2 or 3, characterised
in that the rear part of the lower wire (9) in the long direction of the wire extends
substantially horizontally.
16. A wet section of a twin-wire paper-making machine according to Claim 15, characterised
in that the horizontal section of the lower wire (9) lies behind the separating element
(5), viewed in the long direction of the wire.
17. A wet section of a twin-wire paper-making machine according to Claim 1, characterised
in that two top suction means (3', 3") are provided in the upper wire (8) and two
vacuum boxes (2', 2") in the lower wire (9).
18. A wet section of a twin-wire paper-making machine according to Claim 17, characterised
in that the first vacuum box (2') is substantially flat on the surface contacted by
the wire and the second vacuum box (2") is designed to be convex to the wire on the
surface contacted by the wire.
19. A wet section of a twin-wire paper-making machine according to Claim 10, characterised
in that the vacuum suction box (4) located in the upper wire initially has a flat
region and then a region convexly curved towards the wire on the surfaces contacted
by the wire.
20. A wet section of a twin-wire paper-making machine according to Claim 1, characterised
in that the entire length of the wire contacted by the upper and lower boxes (2, 2',
4, 4', 4") is greater than the length of contact of the forming roll (1).
21. A wet section of a twin-wire paper-making machine according to Claim 1, characterised
in that the entire forming section formed by the forming boxes in the lower and upper
wire is designed to descend in the long direction.
1. Partie humide d'une machine à papier à deux toiles tournant sans fin, en particulier
une toile supérieure (8) et une toile inférieure (9), la partie portant la bande de
la toile inférieure (9) s'étendant par portions sensiblement horizontalement, lesquelles
toiles sont réunies en une zone, et comprenant :
a) un cylindre de formage (1) ouvert dans la toile inférieure (9), qui est en partie
entouré par deux toiles,
b) au moins une caisse de tête (10) de laquelle la suspension de matières fibreuses
ressort en un jet large et peut parvenir dans la zone comprise entre deux toiles réunies,
dans laquelle la suspension ou la bande est déshydratée,
c) au moins une caisse d'aspiration (2) dans la toile inférieure, et
d) à la suite, au moins un élément de séparation (5) dans la toile inférieure, en
particulier aspirateur de séparation ou rouleau de séparation,
caractérisée en ce qu'est prévu au moins un aspirateur top (3), placé dans la
toile supérieure, dont la zone efficace commence à l'intérieur du rouleau de formage
(1), dont l'angle est identique à l'angle d'enroulement, qui est formé par les deux
toiles sur le rouleau de formage (1), ainsi qu'à la suite au moins une caisse d'aspiration
sous vide (4) dans la toile supérieure, à laquelle fait suite un élément de séparation
(5).
2. Partie humide d'une machine à papier à deux toiles selon la revendication 1, caractérisée
en ce que le point de sommet supérieur du rouleau de formage (1) est situé plus haut
que la portion portant la bande, sensiblement horizontale, de la toile inférieure.
3. Partie humide d'une machine à papier à deux toiles selon la revendication 1, caractérisée
en ce que le point de sommet supérieur du rouleau de formage (1) est le point le plus
haut de la toile inférieure.
4. Partie humide d'une machine à papier à deux toiles selon la revendication 1, caractérisée
en ce qu'au moins une autre caisse d'aspiration (2") se trouve dans la toile inférieure
(9).
5. Partie humide d'une machine à papier à deux toiles selon la revendication 1, caractérisée
en ce qu'un rouleau d'aspiration (7) se trouve dans la toile inférieure (9).
6. Partie humide d'une machine à papier à deux toiles selon la revendication 1, caractérisée
en ce que la caisse d'aspiration (2) touche dans la toile inférieure (9), le point
le plus haut de la toile inférieure (9).
7. Partie humide d'une machine à papier à deux toiles selon la revendication 1, caractérisée
en ce que la caisse à vide (2) dans la toile inférieure et/ou la caisse à vide (4)
dans la toile supérieure (8) est courbée convexe vers la toile respective, au moins
sur une partie de la surface touchée par la toile, vue dans le sens de circulation.
8. Partie humide d'une machine à papier à deux toiles selon la revendication 1, caractérisée
en ce que le bord avant de la caisse à vide (4), située dans la toile supérieure (8),
est placé au-dessus du niveau de la portion sensiblement horizontale de la toile inférieure
(9).
9. Partie humide d'une machine à papier à deux toiles selon la revendication 1, caractérisée
en ce que la longueur, vue dans le sens de circulation de la caisse à vide (4), se
trouvant dans la toile supérieure (8) est supérieure à la longueur de la caisse à
vide (2) se trouvant dans la toile inférieure (9).
10. Partie humide d'une machine à papier à deux toiles selon la revendication 1, caractérisée
en ce que sous la caisse à vide (4), se trouvant dans la toile supérieure, sont placés
des éléments de pression (6) pouvant être pressés élastiquement contre la toile inférieure.
11. Partie humide d'une machine à papier à deux toiles selon la revendication 1, caractérisée
en ce que la surface active de l'élément de séparation (5) est placée entre le point
de sommet supérieur et le point inférieur du rouleau de formage (1).
12. Partie humide d'une machine à papier à deux toiles selon la revendication 1, caractérisée
en ce que la caisse de tête est placée directement devant le rouleau de formage (1),
de sorte qu'il en résulte ce qu'il est convenu d'appeler un gap-former.
13. Partie humide d'une machine à papier à deux toiles selon la revendication 12, caractérisée
en ce que la caisse de tête devant le rouleau de formage (1) est formée en caisse
de tête multicouche.
14. Partie humide d'une machine à papier à deux toiles selon la revendication 1, caractérisée
en ce que devant le rouleau de formage se trouve une portion de toile sans fin avec
la caisse de tête, de sorte qu'il en résulte ce qu'il est convenu d'appeler un former
hybride.
15. Partie humide d'une machine à papier à deux toiles selon les revendications 1, 2 ou
3, caractérisée en ce que la partie arrière, dans le sens de circulation de la toile,
de la toile inférieure (9), s'étend sensiblement horizontalement.
16. Partie humide d'une machine à papier à deux toiles selon la revendication 15, caractérisée
en ce que la portion horizontale de la toile inférieure (9) se trouve derrière l'élément
de séparation (5), vu dans le sens de circulation de la toile.
17. Partie humide d'une machine à papier à deux toiles selon la revendication 1, caractérisée
en ce que deux aspirateurs top (3', 3") se trouvent dans la toile supérieure (8) ainsi
que deux caisses à vide (2', 2"), dans la caisse inférieure (9).
18. Partie humide d'une machine à papier à deux toiles selon la revendication 17, caractérisée
en ce que la première caisse à vide (2') est sensiblement plane, sur la surface touchée
par la toile, et la deuxième caisse à vide (2") est convexe, vers la toile, sur la
surface touchée par la toile.
19. Partie humide d'une machine à papier à deux toiles selon la revendication 10, caractérisée
en ce que la caisse d'aspiration sous vide (4), se trouvant dans la toile supérieure,
présente au début une zone plane et ensuite une zone courbée convexe vers la toile,
sur les surfaces touchées par la toile.
20. Partie humide d'une machine à papier à deux toiles selon la revendication 1, caractérisée
en ce que toute la longueur de toile, touchée par les caisses supérieures et caisses
inférieures (2, 2', 4, 4', 4"), est supérieure à la longueur d'enroulement du rouleau
de formage 1.
21. Partie humide d'une machine à papier à deux toiles selon la revendication 1, caractérisée
en ce que tout le parcours de formage, formé par les caisses de formage, dans la toile
inférieure et la toile supérieure, tombe dans le sens de circulation.