[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schußfadeneintrag auf einer Luftdüsenwebmaschine
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Beim Betreiben von Luftdüsenwebmaschinen ist allgemein bekannt, daß der Transport
des Schußfadens durch den Eintragkanal im Webblatt und hier insbesondere die für den
Schußeintrag benötigte Eintragszeit bzw. notwendige Geschwindigkeit von mehreren Faktoren
abhängig ist.
So sind beispielsweise Unterschiede in der Luftwirksamkeit des Fadens von ein und
demselben Fadenvorrat und Schwankungen in der Aufwickeldichte des Fadenvorrates, d.h.
die Schußfäden der oberen Fadenlagen eines Fadenvorrates weisen in aller Regel eine
für den Luftangriff ungünstigere Oberflächenstruktur auf, als die Mittel- und Endlagen
des Fadenvorrates, durch einen entsprechenden Verfahrensablauf beim Schußfadeneintrag
in der Webmaschine zu beheben.
Um diese Unzulänglichkeiten ausgleichen zu können und die fest in der Programmsteuerung
vorgegebene Eintragszeit oder Geschwindigkeit des Schußfadens innerhalb eines Webzyklus
zu gewährleisten, ist bekannt, die Eintragszeit oder die Geschwindigkeit des Schußfadens
im Sinne einer Erhöhung oder Verringerung der Luft-Impulsdauer durch die Hauptdüse
einer Luftdüsenwebmaschine zu beeinflussen.
Bekannt ist aus der FR-PS 2 508 941 ein Verfahren zum Weben auf einer Düsenwebmaschine,
wonach die Schußfäden von Vorratspulen abgezogen, abgemessen und von einer mit einem
Transportfluidum gespeisten Hauptdüse in das Webfach eingetragen werden und wobei
zur Vermeidung negativer Einflüsse aus dem Übergang des Schußfadens von einer Vorratsspule
zur anderen auf die Dauer des Schußeintrags der Speisedruck der Hauptdüse zeitweilig
geändert wird.
Dies unter Einbeziehung der Stafettendüsen oder durch die Stafettendüsen selbst zu
bewerkstelligen ist nicht bekannt.
[0003] Gemäß der DE-OS 38 18 766 ist bekannt, die Ansteuerung der Stafettendüsen einer Luftdüsenwebmaschine
so weiterzubilden, daß in aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen unterschiedliche Garnqualitäten
verarbeitet werden können. Dazu werden die Stafettendüsen gruppenweise angesteuert
und die Dauer der Impulslänge der Ansteuerung in Abhängigkeit von der Luftwirksamkeit
des jeweils zu verarbeitenden Garns geregelt.
Einflüsse, die beim Übergang des Schußfadens von einem Fadenvorrat auf einen anderen
Vorrat negativ auf den Webprozeß wirken, können mit der bekannten Lösung nicht beseitigt
werden.
[0004] Bei der Verarbeitung von Fäden ein und derselben Qualität, die jedoch von zwei verschiedenen
miteinander verbundenen Fadenvorräten abgezogen werden, treten diese Unzulänglichkeiten
in gleicher Weise auf. Hinzu kommen weitere Einflüsse, nämlich solche, die entstehen,
wenn der erste Fadenvorrat, von welchem der Schußfaden gerade abgezogen wurde zu Ende
geht und auf den nächsten Fadenvorrat übergegangen wird. Hier ist das Fadenende des
auslaufenden Vorrats mit dem Fadenanfang des z.B. vollen Vorrats verbunden.
Obwohl, wie bereits ausgeführt, es sich hierbei um die gleiche Schußfadenqualität
handelt, sind die Einflüsse, die aus dem Fadenübergang resultieren, nicht ohne weiteres
über die bekannte Stafettendüsen-Steuerung zu beheben.
Mit den einzelnen Stafettendüsen oder Gruppen von Stafettendüsen wäre nämlich ein
neues programmgemäßes Wanderfeld aufzubauen und mit einem vergleichsweise höheren
Druck, also höherem Energiebedarf aufrecht zu erhalten und auf den Schußfaden wirken
zu lassen. Die einmal vorgegebenen Eintragsparameter für den Schußfaden müßten also
verändert werden, was nicht ohne Einfluß auf die Produktivität der Webmaschine bliebe.
Darüber hinaus würde diese Maßnahme einen unerwünscht hohen Verbrauch an Eintragsfluidum
verursachen, was aber auszuschließen ist.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, zusätzlich zu den bereits von den
Stafettendüsen zum Transport des Schußfadens durch den Schußfadeneintragskanal gebildeten
programmgemäßen Wanderfeld ein Übergangswanderfeld auszubilden, mit dem nachteilige
Einflüsse, die beim Übergang des Schußfadens von einem Fadenvorrat zum nächstfolgenden
auf den Schußfadeneintrag wirken, zu eliminieren.
[0006] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
- daß während oder unmittelbar nach dem Übergang des Schußfadens von dem einen Fadenvorrat
auf den nächstfolgenden dem programmgemäß ausgebildeten Wanderfeld zeitweilig ein
Übergangswanderfeld überlagert wird,
- daß das Übergangswanderfeld solange aufrechterhalten bleibt, bis eine Anfangsmenge
von Schußfäden vom nächstfolgenden Fadenvorrat abgezogen ist oder bis die Fadenflugzeit
ihren Soll-Wert erreicht hat
und
- daß nachfolgend zu dem programmgemäß ausgebildeten Wanderfeld zurückgekehrt wird.
[0007] Es hat sich gezeigt, daß die nachteiligen Einflüsse auf den Schußfadeneintrag während
des Übergangs des Schußfadens von dem leeren zu dem vollen Fadenvorrat im wesentlichen
nur durch eine zeitweilige Verlängerung der Impulsdauer der das programmgemäße Wanderfeld
ausbildenden Gruppen von Stafettendüsen erreichbar ist. Überraschenderweise hat sich
auch gezeigt, daß die Verlängerung der Impulsdauer aber bereits nach wenigen, mittels
des Übergangswanderfeldes eingetragenen Schußfäden aufgehoben werden kann. Damit wird
gewährleistet, daß ein für den Aufbau und die Aufrechterhaltung des Übergangswanderfeldes
veranschlagter höherer Luftverbrauch nicht zu verzeichnen ist.
[0008] Weitere, die erfindungsgemäße Lösung vorteilhaft ausgestaltende Merkmale, ergeben
sich aus den Unteransprüchen.
[0009] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
- Figur 1
- zeigt die Abhängigkeit der Fadenflugzeit (FFZ) und des Energiebedarfs (EB) vom Durchmesser
der Fadenspule ohne Schußeintragsregelung,
- Figur 2
- die Abhängigkeit der Fadenflugzeit (FFZ) und des Energiebedarfs (EB) vom Durchmesser
der Fadenspule mit Schußeintragsregelung,
- Fig. 3
- die Abhänigkeit der Fadenflugzeit (FFZ) und des Energiebedarfs (EB) vom Durchmesser
der Fadenspule unter Verwendung eines Spulenüberlaufsensors und mit Schußeintragsregelung.
[0010] In den Figuren 1 bis 3 wird anhand der Diagramme der Einfluß der Spulendurchmesser-Verringerung
an einer Luftdüsenwebmaschine, d.h. der zur Durchmesser-Verringerung führende Schußfadenverbrauch
auf die wichtigen Parameter, wie Fadenflugzeit (Zeit des Schußfadens, die er vom Fadenstart
auf der Schußfadeneintragsseite bis zur Fadenankunft auf der Schußfadenankunftseite
der Webmaschine benötigt) und Energieverbrauch (Menge des Fluidums je Zeiteinheit
für den Schußfadeneintrag in das Webfach) dargestellt.
Bei diesen Darstellungen wird zur Verdeutlichung der Vorteilswirkung der Erfindung
noch zwischen einem Schußfadeneintrag ohne und einem Schußfadeneintrag mit Schußeintragsregelung
unterschieden.
[0011] Auf der Abszisse der Diagramme ist die Abnahme des Spulendurchmessers D zu d oder
des Schußfadenverbrauchs (SFV) und auf der Ordinate sind Fadenflugzeit (FFZ) und Energiebedarf
(EB) aufgetragen.
[0012] In Figur 1 ist der Verlauf der Flugzeit des Schußfadens in Abhängigkeit vom Durchmmesser
des Fadenvorrates bei konstantem Energieeinsatz EB für den Schußfadeneintrag in das
Webfach einer Webmaschine gezeigt. Hierbei ist eine Regelung des Schußfadeneintrages
nicht vorgesehen. Daraus wird deutlich, daß bei abnehmenden Durchmesser des Fadenvorrats
von D nach d auch die Flugzeit FFZ des Schußfadens durch das Webfach abnimmt.
Ferner ist gezeigt, daß der Energiebedarf EB an Luft, ein wichtiger Parameter für
den Schußfadeneintrag bei Luftdüsenwebmaschinen, unabhängig von der Fadenvorratsmenge,
also konstant ist. Die Fadenflugzeit FFZ und der Energieeinsatz für den Schußfadeneintrag
stehen hier also nicht in gegenseitiger Abhängigkeit. Dies sind gravierende Nachteile,
weil zum einen unterschiedliche Fadenflugzeiten sich negativ auf die Leistung der
Webmaschine auswirken und weil zum anderen der gleiche Energiebedarf, wie er für den
Schußfadenabzug von einem vollen Fadenvorrat erforderlich ist, bei einem auslaufenden
Fadenvorrat ebenfalls in Ansatz gebracht wird. Das heißt, ein durchgängig konstanter
Energiebedarf wird nicht benötigt.
[0013] Ausgehend von den vorgenannten Sachverhalten ist der Fachmann bestrebt, auf die Schußeintragsgeschwindigkeit
und damit auf die Schußfadenflugzeit FFZ im Sinne einer Konstanthaltung Einfluß zu
nehmen. Dazu war der über die nicht dargestellten Stafettendüsen zum Zwecke des Schußfadentransports
durch das Webfach erforderliche Energiebedarf EB an die sich ändernden Bedingungen
am Fadenvorrat 1A anzupassen.
Diese Anpassung erfolgte mittels einer an sich bekannten Schußeintragsregelung, deren
Ablauf anhand der Fig. 2 gezeigt ist.
Hiernach ist ein Soll-Wert 5 für die Fadenflugzeit FFZ des Schußfadens durch das Webfach
festgelegt. Der für die Gewährleistung einer von Schußeintrag zu Schußeintrag über
die Breite des Webfaches konstant zu haltenden Fadenflugzeit FFZ eingesetzte Energiebedarf
EB steht dabei in Abhängigkeit zu der momentanen Menge des auf der jeweiligen Fadenspule
1A, 2A, 3A usw. vorhandenen Fadenvorrates. Das heißt, der Bedarf an Transportmedium,
der über die einzelnen Stafettendüsen oder Stafettendüsengruppen erforderlich ist,
um den in das Webfach einzutragenden Schußfaden zu transportieren, nimmt bei abnehmenden
Garnvorrat auf der Fadenspule 1A, 2A usw. im wesentlichen kontinuierlich bis zum Fadenvorrat
"Null" auf den Spulen 1B, 2B usw. ebenfalls ab.
Bezogen auf die Zeitdauer der Ansteuerung der Stafettendüsen oder Gruppen von Stafettendüsen
in der Webmaschine bedeutet dies, daß dadurch die Zeitdauer der Ansteuerung der den
Stafettendüsen vorgeschalteten Ventile und damit die Blasdauer der Stafettendüsen
reduziert ist.
Beim Übergang des Schußfadens von einem leerlaufenden Fadenvorrat 1B zu einem gefüllten
Fadenvorrat 2A ist aufgrund der Bedingungen, wie sie zum Zeitpunkt des Fadenüberganges
vorliegen, ein Ansteigen der Fadenflugzeit über den Soll-Wert 5 auf einen Ist-Wert
6 je Schußfadeneintrag zu verzeichnen. Der Anstieg der Fadenflugzeit FFZ auf einen
über dem Soll-Wert 5 liegenden Wert wird in Fig. 2 gezeigt.
Da der durch die Steuerung vorgegebene Energiebedarf EB (Soll-Wert 4.1), wie er beim
Start eines von einem gefüllten Fadenvorrat abzuziehenden Schußfadens auf selbigen
wirkt und beim Fadenübergang nicht überschritten werden kann, kommt es zwangsläufig
in diesem Zeitintervall zu einer Verlängerung der Fadenflugzeit Δ FFZ₁. Dies führt
zu lockeren Fäden in dem zu fertigenden Gewebe und damit zu minderwertiger Webware.
Die erfindungsgemäße Lösung stellt nun auch diesen Mangel ab.
[0014] In Fig. 3 ist zwischen dem abnehmenden Fadenvorrat 1B und dem gefüllten Fadenvorrat
2A ein Spulenüberlaufsensor 7 eingebunden. Dieser Sensor 7 dedektiert den Übergang
des Schußfadens von dem einen Fadenvorrat 1B zum anderen Fadenvorrat 2A an die hier
nicht dargestellte Steuereinheit der Luftdüsenwebmaschine.
Daraufhin wird dem programmgemäßen Wanderfeld, welches durch aufeinanderfolgendes
Ansteuern der über die Webbreite verteilt angeordneten Stafettendüsen oder Gruppen
von Stafettendüsen ausgebildet wird, also noch vor, während oder unmittelbar nach
dem Auslaufen des Fadenvorrats 1B, durch Umschalten von dem Soll-Energiebedarf 4.2
auf den Soll-Energiebedarf 4.1, also durch vergleichsweise Druckerhöhung des auf den
Schußfaden wirkenden Mediums, das Betriebsintervall 8 eines Übergangswanderfeldes
überlagert.
Dies führt dazu, wie Fig. 3 zeigt, daß die Schußfadenflugzeit der Schußfäden des auslaufenden
Vorrats 1B, 2B zeitweilig gegenüber der programmgemäß vorgegebenen Fadenflugzeit FFZ
(Soll-Wert 5) unterschritten wird. Der Schußfaden wird also zunächst im Betriebsintervall
8, um den Zeitbetrag FFZ - Δ FFZ₂ schneller durch das Webfach getragen. Nachdem eine
Anfangsmenge von Schußfäden vom Fadenvorrat 2A, 3A abgezogen ist oder bis die Fadenflugzeit
ihren Soll-Wert 5 wieder erreicht hat, wird zu dem programmgemäß ausgebildeten Wanderfeld
zurückgekehrt.
[0015] Mit diesen erfindungsgemäßen Schritten wird erreicht, daß es nicht, wie aus dem Diagramm
gem. Fig. 2 zu erkennen - als Folge des direkten Übergangs von leerem Vorrat zu vollem
Vorrat - in der Übergangsphase von Fadenvorrat zu Fadenvorrat zu verlängerten Schußeintragszeiten,
zu lockeren Fäden in dem Gewebe oder gar zur Abstellung der Webmaschine kommt. Mit
der Ausbildung des Übergangswanderfeldes werden diese nachteiligen Folgen vollkommen
ausgeschaltet.
ZEICHNUNGS-LEGENDE
[0016]
- 1A
- Spule/Fadenvorrat voll
- 1B
- Spule/Fadenvorrat auslaufend
- 2A
- Spule/Fadenvorrat voll
- 2B
- Spule/Fadenvorrat auslaufend
- 3A
- Spule/Fadenvorrat voll
- 4
- Energiebedarf - Soll-Wert
- 5
- Fadenflugzeit - Soll-Wert
- 6
- Fadenflugzeit - Ist-Wert
- 7
- Spulenüberlaufsensor
- 8
- Betriebsintervall Übergangswanderfeld
- D
- Spulendurchmesser volle Spule
- d
- Spulendurchmesser auslaufende Spule
- Δ FFZ₁
- Differenzbetrag Fadenflugzeit
- Δ FFZ₂
- Differenzbetrag Fadenflugzeit
1. Verfahren zum Schußfadeneintrag auf einer Luftdüsenwebmaschine mit mehreren einen
Fadenvorrat bildenden Fadenspulen, wonach zum kontinuierlichen Bereitstellen eines
Schußfadens das Schußfadenende eines Fadenvorrats mit dem Schußfadenanfang eines anderen
Fadenvorrats verbunden ist, wonach der Übergang des Schußfadens von dem einen zum
anderen Fadenvorrat detektiert wird, wonach Haupt- und Stafettendüsen gemäß einem
einen Programmträger vorgegebenen Schußfadeneintragprogramm mit Druckluft gespeist
werden und wonach die Stafettendüsen, entsprechend der zwischen dem Programmträger
und einer Steuereinheit bestehenden Verknüpfung, durch einzelne oder gruppenweise
Ansteuerung beim Schußfadeneintrag in das Webfach ein Wanderfeld aufbauen,
dadurch gekennzeichnet, daß während oder unmittelbar nach dem Übergang des Schußfadens von dem einen Fadenvorrat
auf den nächstfolgenden dem programmgemäßen Wanderfeld zeitweilig ein Übergangswanderfeld
überlagert wird, daß das Übergangswanderfeld solange aufrechterhalten bleibt, bis
eine Anfangsmenge von Schußfäden vom Fadenvorrat abgezogen ist oder bis die Fadenflugzeit
ihren Sollwert erreicht hat und daß nachfolgend zu dem programmgemäß ausgebildeten
Wanderfeld zurückgekehrt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang des Fadens detektiert und das Übergangswanderfeld anhand dieser
Detektierung aktiviert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Faden in an sich bekannter Art und Weise durch eine Detektierzone geführt
wird.
1. Process for weft thread input on an air jet loom with a plurality of thread spools
forming a thread store, according to which, in order that a weft thread can be held
in readiness in an uninterrupted manner, the weft thread end of one thread store is
connected to the weft thread start of another thread store; according to which the
transfer of the weft thread from the one thread store to the other is detected; according
to which main and relaying jets are supplied with pressurised air according to a weft
thread input program which was previously entered into a program carrier; and according
to which the relaying jets, corresponding to the link existing between the program
carrier and a control unit, build up a moving field by means of individual or group
control during the input of the weft thread into the shed, characterised in that,
during or immediately after the transfer of the weft thread from the one thread store
to the next one, a transfer moving field is temporarily superimposed on the moving
field according to the program; in that the transfer moving field is maintained until
a start amount of weft threads is drawn off from the thread store or until the thread
flight time has reached its intended value; and in that, subsequently, a return to
the moving field which is formed according to the program is performed.
2. Process according to claim 1, characterised in that the transfer of the thread is
detected and the transfer moving field is activated using this detection.
3. Process according to claim 1 and claim 2, characterised in that the thread is conducted
through a detection zone in a manner known per se.
1. Procédé pour introduire du fil de trame dans une machine ou un métier à tisser à buses
à jet d'air, ce métier comportant plusieurs bobines de fil formant une réserve de
fil, procédé selon lequel, pour préparer en continu un fil de trame, l'extrémité d'un
fil de trame d'une réserve de fil est liée au début d'un fil de trame d'une autre
réserve de fil, après quoi le passage du fil de trame de cette réserve de fil à une
autre réserve de fil est décelé, procédé selon lequel des buses principales et auxiliaires
(en "estafette") sont alimentées en air comprimé selon un programme préétabli d'introduction
d'un fil de trame, programme présent sur un support de programme, et selon lequel
les buses auxiliaires, en fonction de la liaison entre le support de trame et une
unité de commande forment par commande individuelle ou en groupe un champ d'onde progressive
lors de l'introduction du fil de trame dans la foule,
procédé caractérisé en ce que, pendant ou immédiatement après le passage de transition
du fil de trame d'une réserve de fil à la réserve suivante selon le programme dans
le champ progressif, ce fil est soumis pendant un certain temps à un champ transitoire
progressif, en ce que le champ transitoire progressif demeure maintenu jusqu'à ce
qu'une certaine quantité de départ de fils de trame ait été retirée de la réserve
de fil ou jusqu'à ce que le temps de déplacement ou de vol du fil ait atteint sa valeur
de consigne et qu'il y ait ensuite retour au champ d'onde progressive formé selon
le programme.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le passage de transition du
fil est décelé et le champ d'onde progressive pour le passage est activé en tenant
compte de cette détection.
3. Procédé selon la revendication 1 et 2, caractérisé en ce que le fil est acheminé,
de façon connue en soit et de manière à traverser une zone de détection.