[0001] Die Erfindung betrifft ein Modul für einen Tintendruckkopf, der aus mehreren derartigen
Modulen in Stapelbauweise zusammengesetzt ist, wobei die Module nach dem Edge-Shooter-Prinzip
arbeiten und mit plattenförmigen piezoelektrischen Aktoren ausgerüstet sind. Der Tintendruckkopf
ist für den Einsatz in kleinen schnellen Druckern vorgesehen, die wiederum Bestandteil
von modernen Maschinen zum Frankieren von Postgut oder zum Drucken von Adressen sind.
Ein derartiger Drucker ist auch als Produktbeschriftungsgerät geeignet. Im Unterschied
zum üblichen Bürodrucker mit zeilenweisem Abdruck erfolgt der Druck als einmaliger
Frankierabdruck in einem Durchlauf des Postgutes. Entsprechend dieser wesentlich größeren
Druckbreite - ungefähr ein Inch - ist die Anzahl untereinander anzuordnender Tintendüsen
und damit auch die Anzahl der Piezoaktoren in einem Tintendruckkopf erheblich größer
als bei Tintendruckköpfen für Bürodrucker.
[0002] Um den modernen Komfort - Klischees mit Wort- und Bildzeichen - für Frankiermaschinen
mit guter Druckqualität zu erfüllen, sind Druckauflösungen von annähernd 200 dpi erforderlich,
das bedeutet Tintendruckköpfe mit derselben Düsen- und Piezoaktorenzahl bei einer
Druckbreite von einem Inch. Die üblichen Düsenöffnungen liegen zwischen 40 bis 50µm
Breite. Bei einer Klischeebreite von einem Inch und einer Auflösung von 200 dpi müssen
hier die Justagefehler unter 10µm gehalten werden.
[0003] Zwangsläufig werden derartige Tintendruckköpfe in Planar- beziehungsweise Stapelbauweise
ausgeführt, einerseits aus Gründen der zulässigen Dimensionen und der damit zu erzielenden
Packungsdichte und andererseits aus Gründen einer ökonomischen Fertigung, vergleiche
auch DE 42 25 799 A1. Üblicherweise werden hierbei als Piezoaktoren Flächenschwinger
eingesetzt, bei denen zwischen zwei Metallelektroden ein piezoelektrisches Material,
zum Beispiel Blei-Zirkonat-Titanat (PZT), angeordnet ist. Die Trägerplatte - zugleich
Membranplatte über den Tintendruckkammern - für die Piezoaktoren kann aus Glas, Keramik,
Plast oder Metall bestehen.
[0004] Die Art und Weise der Anordnung der Module zueinander, um eine Druckdichte von 200
dpi zu erzielen, und der Kontaktierung der Piezoaktoren ist dabei ein wesentliches
Problem.
[0005] Es ist ein Tintendruckkopf der eingangs beschriebenen Art bekannt, DE 42 25 799 A1,
der aus mehreren unterschiedlichen Modulen besteht, von denen nur ein außenliegender
oder in der Mitte liegender Modul an seiner Stirnseite die gemeinsame Düsenreihe trägt.
Jeder Modul besteht aus einer Mittelplatte und beiderseits zu dieser angeordneten
Membranplatten. Zwischen den Membranplatten und der Mittelplatte liegen die Tintendruckkammern.
Alle Module weisen von Piezoaktoren antreibbare Tintendruckkammern für den Tintenausstoß
auf, die über entsprechend geführte Kanäle mit den zugeordneten Düsen verbunden sind.
Die Verbindungskanäle von Modul zu Modul verlaufen zwangsläufig orthogonal zu den
Druckkammern.
[0006] Zwischen den Modulen sind Abstandsteile angeordnet, die eine Tintenzuführungsöffnung
und Tintendurchführungsöffnungen sowie eine Aussparung für die Piezoaktoren aufweisen.
Die Abstandsteile können einteilig oder zweiteilig sein und bestehen aus demselben
Material wie die Piezoaktoren, die auf der Außenwand der Tintendruckkammern angeordnet
und mit dort verlaufenden Leiterbahnen kontaktiert sind.
[0007] Obwohl der Vorteil nur einer einzigen Düsenreihe unstreitig ist, ist der technologische
Aufwand zur Herstellung der zueinander unterschiedlichen Module noch beträchtlich.
[0008] Für die durch mehrere Module verlaufenden Verbindungskanäle sind eine höhere Genauigkeit
als die für die Tintendruckkammern und ein höherer Justieraufwand erforderlich. Die
verschieden langen Verbindungskanäle bedingen zusätzliche elektronische Steuermaßnahmen.
Dieser Aufbau gestattet keine Vorprüfung einzelner Module auf ihre Funktion, erst
der zusammengefügte Tintenruckkopf ist prüfbar.
[0009] Sind einzelne Module defekt, so ist auf Grund der komplizierten Montage und Justage
ein Austausch derselben ausgeschlossen und es ist demzufolge eine Auswechslung des
vollständigen Tintendruckkopfes erforderlich. Auf Grund der großen Düsenzahl sind
diese Köpfe wesentlich teurer als Tintendruckköpfe für übliche Bürodrucker.
[0010] Es ist weiterhin ein piezoelektrischer Tintendruckkopf mit einem monolithischen Piezokeramikkörper
bekannt, DE 38 05 279 A1, der parallel nebeneinander angeordnete Wandler hat, wobei
jeder Wandler ein planares, piezoelektrisches Antriebselement, eine Druckkammer, einen
Tintenkanal und eine Düse aufweist. Die Druckkammern, die Tintenkanäle und die Düsen
sind als Hohlräume im Piezokeramikkörper ausgebildet. Jedes Antriebselement weist
eine äußere Elektrode, eine innere Elektrode und eine zwischen den Elektroden angeordnete
aktive Piezokeramikschicht auf. Die Antriebselemente sind durch Einschnitte in der
aktiven Piezokeramikschicht piezoelektrisch voneinander separiert. Die inneren Elektroden
der Wandler sind elektrisch miteinander verbunden. Der elektrische Anschluß der äußeren
und der inneren Elektroden erfolgt über ein Anschlußband beziehungsweise einen Bandleiter.
Ein Anschluß geht an die miteinander verbundenen inneren Elektroden. Die äußeren Elektroden
werden getrennt mit Anschlüssen kontaktiert. Der Piezokeramikkörper ist mit seiner
Unterseite und der der Düsenfront gegenüberliegenden Seite auf einem Halterahmen befestigt.
Tintenanschlußstutzen und das Anschlußband sind durch Öffnungen im Halterahmen hindurchgeführt.
Durch Schrägeinbau des Halterahmens in einem Gehäuse ist die Düsenreihe zur Bewegungsrichtung
des Aufzeichnungsträgers geneigt und infolgedessen wird die Schreibdichte des Tintendruckkopfes
erhöht, vergleiche hierzu auch GB 2 264 086 A, Fig. 3. Es können auch mehrere Halterahmen
beziehungsweise Tintendruckköpfe übereinander gestapelt und gemeinsam in ein Gehäuse
eingesetzt werden. Damit die Düsenreihen auf Lücke gegeneinander versetzt sind, müßten
entweder die Halterahmen unterschiedlich angepaßt sein, oder das Gehäuse entsprechende
Stufungen aufweisen. Das Gehäuse weist einen Tintenanschlußstutzen und elektrische
Anschlüsse auf. Mit diesem Tintendruckkopf wird zwar eine hohe Auflösung erreicht
aber der technologische Aufwand einschließlich Justieraufwand ist hierbei jedoch erheblich.
[0011] Schließlich ist noch ein Tintendruckkopf bekannt, US 4,703,333, bei dem mehrere Tintendruckmodule,
die nach dem Sideshooter-Prinzip arbeiten, so geneigt hintereinander gestapelt sind,
daß einerseits der Düsenbereich und andererseits der Tintenversorgungsbereich frei
ist. Angepaßt an diese schuppenartige Anordnung ist ein Aufnahmerahmen mit schrägen
Stufen. Um den seitlichen Versatz der Düsen zueinander zu realisieren, sind die Tintendruckmodule
mit Langlöchern versehen, durch die Schrauben geführt sind, die in Gewindelöchern
der Stufen eingreifen. Die Module müssen mit einer Lehre justiert und dann mittels
der Schrauben arretiert werden. Das einzelne Tintendruckmodul besteht aus einer Düsenplatte,
einer Tintenkanalplatte, einer Druckkammerplatte, einer Membranplatte mit Piezoaktoren
und einer Deckplatte mit einer Ausnehmung für einen Bandleiter zur Kontaktierung der
Piezoaktoren. In die Deckplatte ist ein Tintenzuführungskanal mit zwei Tintenanschlußbuchsen
eingearbeitet.
[0012] Eine Auswechslung und Vorprüfung einzelner Tintendruckmodule ist zwar möglich aber
nur durch Auslöten des Bandleiters und wie aus der Beschreibung ersichtlich ist, ist
die Anzahl der Einzelteile und der Justieraufwand beträchtlich. Eine an diesen Tintendruckkopf
angepaßte Reinigungs- und Dichtstation wird auf Grund der Stufung sehr kompliziert
aufgebaut sein.
[0013] Zweck der Erfindung ist eine Vereinfachung des Tintendruckkopfaufbaus und eine Verbesserung
der Serviceeigenschaften.
[0014] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Modul für einen Tintendruckkopf aus
mehreren derartigen identischen Modulen zu schaffen, der als selbständige funktionsfähige
Einheit aufgebaut und demzufolge leicht auswechselbar ist. Bei der Fertigung dieses
Moduls sollen Ausfallraten minimierbar sein.
[0015] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gemäß den Patentansprüchen gelöst.
[0016] Auf Grund der vorgeschlagenen Lösung ergeben sich eine Reihe von Vorteilen.
[0017] Die Aufteilung des Moduls in drei Baugruppen -von denen zwei außerdem noch identisch
sein können- ermöglicht unter Einbeziehung entsprechender Adapter eine Einzelprüfung
jeder Baugruppe sowie eine Prüfung des gesamten Moduls. Dadurch können mögliche Fehler
schnell eingegrenzt und ermittelt werden. Bei Defekten braucht in der Regel nur eine
Baugruppe ausgewechselt zu werden; das führt bei der Fertigung und bei Reparaturen
zu wesentlichen Einsparungen.
[0018] Obwohl der Integrationsgrad gegenüber den bekannten Lösungen beachtlich gesteigert
und der Einzelmodul auf Grund der hohen Düsenzahl nach wie vor teurer ist, werden
trotzdem eine Erhöhung der Ausbeutungsrate und ein besserer und kostengünstigerer
Service erreicht.
[0019] Der einzelne Schaltungsmodul kann vorteilhaft in Hybrid-Schaltkreis-Technik auf Keramik
hergestellt werden. Durch Auftrag der unterschiedlichen Layer- und Dickfilmpasten
können sowohl Leiterbahnen als auch Widerstände, als auch Kondensatoren ebenso wie
Sensoren realisiert werden. Die gute Wärmeleitfähigkeit des Keramiksubstrats ermöglicht
einen guten Wärmeübergang zum Tintendruckmodul, zumal es auch möglich ist, die Heizwiderstände
auf der dem Tintendruckmodul zugewandten Fläche des Schaltungsmoduls anzuordnen. So
kann die in den Treiberschaltkreisen erzeugte Verlustwärme zugleich zur Tintenkopfheizung
beziehungsweise zur Heizung des Tintendruckmoduls mitausgenutzt werden, wodurch die
Verlustleistung des gesamten Tintendruckkopfes wiederum merklich verringert wird.
Das ist ein synergetischer Effekt.
[0020] Die Montage und Kontaktierung der Piezoaktoren wird auf Grund der einstückigen kammartigen
Ausführung und der Erstreckung aller Elektroden in eine Ebene vereinfacht. Die Kontaktierung
kann mittels eines niedrig schmelzenden Lotes, wie Indium, oder mittels Bonden erfolgen.
[0021] Bei Zusammenfassung mehrerer Module zu einem Tintendruckkopf können die Schaltungsmodule
zugleich als Distanz- und Justierstücke ausgestaltet werden. Zwei benachbarte Tintendruckmodule
können ein Schaltungsmodul gemeinsam haben. Dadurch ist eine wesentliche Einsparung
möglich.
[0022] Die Erfindung wird nachfolgend am Ausführungsbeispiel näher erläutert.
[0023] Die Figur zeigt eine Explosivdarstellung eines erfindungsgemäßen Moduls.
[0024] Zwecks besserem Verständnis ist die Darstellung schematisiert.
[0025] Der Modul besteht aus zwei identischen Schaltungsmodulen 1,3 und einem zwischen beiden
angeordneten Tintendruckmodul 2.
[0026] Der Schaltungsmodul 1 besteht aus einem plattenförmigen Träger 11, auf dem Leiterbahnen
13 mit Kontaktelementen 12 in Form von Kontaktfahnen, Heizwiderstände 16 zur Kopfheizung,
Sensoren 17 zur Temperaturmessung und - überwachung, ein Schaltkreismodul 14 und ein
Steckverbinder 15 angeordnet sind. Die Kontaktelemente 12 dienen zur Kontaktierung
der Piezoaktoren 21. In die Ausnehmung 111 des Trägers 11 ragen im montierten Zustand
die Piezoaktoren 21 hinein. Der Schaltkreismodul 14 enthält die Treiberschaltungen
zur Ansteuerung der Piezoaktoren 21.
[0027] Der Tintendruckmodul 2 besteht aus einer ersten Deckplatte 22, einer Mittelplatte
23 und einer zweiten Deckplatte 24.
[0028] Auf der ersten Deckplatte 22 sind die Piezoaktoren 21 in Bereichen angeordnet, unter
denen in die Deckplatte 22 Tintendruckkammern eingeformt sind. Die Deckplatte 22 ist
mit Ausnehmungen 221 versehen, die bis an die Mittelplatte 23 reichen und zur späteren
positionsgenauen Befestigung des Moduls in einem Tintendruckgehäuse dienen.
[0029] In die Mittelplatte 23 sind in die der erste Deckplatte 22 zugewandten Fläche Düsenöffnungen
231 und Düsenkanäle eingeformt. Alle Düsenöffnungen 231 liegen in einer Ebene.
[0030] Auf der zweiten Deckplatte 24 sind in nicht näher gezeigter Weise Piezoaktoren 25
gleichfalls in Bereichen angeordnet, unter denen in die Deckplatte 24 Tintendruckkammern
eingeformt sind.
[0031] Der Schaltungsmodul 3 ist gegenüber dem Schaltungsmodul 1 identisch aufgebaut und
lediglich über eine Seitenkante um 180 Grad gedreht zum Tintendruckmodul 2 angeordnet.
[0032] Entsprechend besteht der Schaltungsmodul 3 aus einem plattenförmigen Träger 31, auf
dem Leitenbahnen 33 mit Kontaktelementen 32, Heizwiderstände 36, Sensoren 37, ein
Schaltkreismodul 34 und ein Steckverbinder 35 angeordnet sind.
[0033] Die Kontaktelemente 32 werden mit den Piezoaktoren 25 kontaktiert.
[0034] Für die Piezoaktoren 25 ist die Ausnehmung 311 in der Trägerplatte 31 vorgesehen.
[0035] Die Piezoaktoren 21, 25 weisen einen aktiven sowie einen inaktiven Bereich auf. Eine
Elektrode 212, 252 ist über eine Stirnseite der Piezoaktoren 21, 25 in deren inaktiven
Bereich erstreckt und zugleich deren gemeinsame Elektrode.
Verwendete Bezugszeichen
[0036]
- 1
- erster Schaltungsmodul
- 11
- Träger
- 111
- Ausnehmung in der Trägerplatte 11 für Piezoakten 21
- 12
- Kontaktelement/e
- 13
- Leiterbahn/en
- 14
- Schaltkreismodul
- 15
- Steckverbinder
- 16
- Heizwiderstand
- 17
- Sensor
- 2
- Tintendruckmodul
- 21
- Piezoaktor/en an der Oberseite des Tintendruckmoduls 2
- 211
- Einzelelektrode/n bzw. Ansteuerelektrode/n der Piezoaktoren 21
- 212
- gemeinsame Elektrode der Piezoaktoren 21
- 213
- Piezoschicht der Piezoaktoren 21
- 22
- erste Deckplatte bzw. Membranplatte des Tintendruckmoduls 2
- 221
- Ausnehmung in der Deckplatte 22
- 23
- Mittelplatte
- 231
- Düsenöffnung/en in der Mittelplatte 23
- 24
- zweite Deckplatte bzw. Membranplatte des Tintendruckmoduls 2
- 25
- Piezoaktor/en an der Unterseite des Tintendruckmoduls 2
- 251
- Einzelelektrode/n bzw. Ansteuerelektrode/n
- 252
- gemeinsame Elektrode der Piezoaktoren 25
- 253
- Piezoschicht der Piezoaktoren 25
- 3
- zweiter Schaltungsmodul
- 31
- Träger
- 311
- Ausnehmung in der Trägerplatte 31 für Piezoaktoren 25
- 32
- Kontaktelement/e
- 33
- Leiterbahn/en
- 34
- Schaltkreismodul
- 35
- Steckverbinder
- 36
- Heizwiderstand
- 37
- Sensor
1. Modul für einen Tintendruckkopf, der aus mehreren derartiger Module in Stapelbauseise
zusammengesetzt ist, die nach dem Edge-Shooter-Prinzip arbeiten und bei denen plattenförmige,
beidseitig mit Elektroden belegte Piezoaktoren auf Membranplatten über Tintendruckkammern
aufgebracht sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Modul aus zwei Schaltungsmodulen (1,3) und einem zwischen beiden angeordneten
Tintendruckmodul (2) besteht,
daß der Tintendruckmodul (2) aus einer ersten Deckplatte (22), einer Mittelplatte
(23) und einer zweiten Deckplatte (24) sowie aus Piezoaktoren (21,25), die auf den
Deckplatten (22,24) angeordnet sind, besteht,
daß die Schaltungsmodule (1,3) aus einem Träger (11,31) bestehen, auf dem Leiterbahnen
(13,33) mit Kontaktelementen (12, 32) zur Kontaktierung der Piezoaktoren (21,25),
Heizwiderstände (16,36) zur Kopfheizung, Sensoren (17,37) zur Temperaturmessung, ein
Schaltkreismodul (14,34) mit Treiberschaltungen zur Ansteuerung der Piezoaktoren (21,25)
und ein Steckverbinder (15, 35) angeordnet sind.
2. Modul für einen Tintendruckkopf, der aus mehreren derartiger Module in Stapelbauseise
zusammengesetzt ist, die nach dem Edge-Shooter-Prinzip arbeiten und bei denen plattenförmige,
beidseitig mit Elektroden belegte Piezoaktoren auf Membranplatten über Tintendruckkammern
aufgebracht sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Modul aus zwei Schaltungsmodulen (1,3) und einem zwischen beiden angeordneten
Tintendruckmodul (2) besteht,
daß der Tintendruckmodul (2) aus mindestens einer ersten Deckplatte (22) und einer
zweiten Deckplatte (24) sowie bedarfsweise mindestens einer Mittelplatte (23) und
aus Piezoaktoren (21,25), die auf den Deckplatten (22,24) angeordnet sind, besteht,
daß die Schaltungsmodule (1,3) aus einem Träger (11,31) bestehen, auf dem Leiterbahnen
(13,33) mit Kontaktelementen (12, 32) zur Kontaktierung der Piezoaktoren (21,25) und
ein Schaltkreismodul (14,34) mit Treiberschaltungen zur Ansteuerung der Piezoaktoren
(21,25) angeordnet sind.
3. Modul für einen Tintendruckkopf, der aus mehreren derartiger Module in Stapelbauseise
zusammengesetzt ist, die nach dem Edge-Shooter-Prinzip arbeiten und bei denen plattenförmige,
beidseitig mit Elektroden belegte Piezoaktoren auf Membranplatten über Tintendruckkammern
aufgebracht sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Modul aus zwei Schaltungsmodulen (1,3) und einem zwischen beiden angeordneten
Tintendruckmodul (2) besteht.
4. Modul nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Piezoaktoren (21,25) einen aktiven sowie einen inaktiven Bereich aufweisen
und eine Elektrode (212,252) über eine Stirnseite der Piezoaktoren (21,25) in den
inaktiven Bereich erstreckt und zugleich deren gemeinsame Elektrode ist.
5. Modul nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Deckplatten (22,24) Tintendruckkammern und in die Mittelplatte (23) Düsenöffnungen
(231) mit Düsenkanälen eingeformt sind, wobei alle Düsenöffnungen (231) in einer Ebene
liegen.
6. Modul nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der den Düsenöffnungen (231) benachbarten Deckplatte 22 Ausnehmungen (221)
bis zur Mittelplatte (23) zur positionsgerechten Anordnung des Moduls in einen Tintendruckkopfgehäuse
vorgesehen sind.
7. Modul nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Schaltungsmodulen (1,3) Ausnehmungen (111,311) für die Piezoaktoren (21,25)
vorgesehen sind.
8. Modul nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsmodule identisch aufgebaut sind.
9. Modul nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (11,31) plattenförmig ausgebildet ist.
10. Modul nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei benachbarte Tintendruckmodule (2) ein gemeinsames Schaltungsmodul (3) haben.
11. Modul nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Träger (11,31) bedarfsweise Heizwiderstände (16,36) zur Kopfheizung,
Sensoren (17,37) zur Temperaturmessung und ein Steckverbinder (15,35) angeordnet sind.
12. Modul nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Deckplatte (22,24) Tintendruckkammern und Düsenöffnungen mit Düsenkanälen
eingeformt sind.