[0001] Die Erfindung bezieht sich auf die Lagerung eines Laufbahnträgers an der Hauptplatte
eines Münzgerätes nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Das Gehäuse eines Münzprüfers hat stets den gleichen Grundaufbau. Es besteht aus
einer Hauptplatte und einer dazu parallel beabstandeten Laufbahnträgerplatte, zwischen
welchen Platten sich ein oder mehrere Laufbahnabschnitte für hindurchlaufende und
zu prüfende Münzen befinden. Bei elektronischen Münzprüfern sind in den Platten außerdem
Sensoren angeordnet, welche auf unterschiedliche charakteristische Parameter der zu
prüfenden Münzen reagieren. Die Laufbahnträgerplatte ist gelenkig an der Hauptplatte
angebracht, damit eingeklemmte Münzen entfernt werden können. Sie wird durch Betätigung
eines Rückgabeknopfes in einem Automaten von der Hauptplatte fort verschwenkt, damit
die Münzen herausfallen können. Die Laufbahnträgerplatte wird durch eine Feder in
ihre Normalposition vorgespannt.
[0003] Aus der DE 25 33 022, DE 29 16 829, DE 30 45 734 oder DE 30 48 305 sind Scharnieranordnungen
bekanntgeworden, mit denen die Laufbahnträgerplatte an der Hauptplatte angelenkt ist.
Aus der DE 27 56 104 ist ferner bekanntgeworden, ein Gelenkteil von zwei Gelenken
jeweils als Zapfen auszubilden, der in eine Aufnahme des jeweils anderen Gelenkteils
eingreift. Die Enden der Zapfen sind kugelförmig, und die Zapfen werden durch ein
Ankippen des Laufbahnträgers und schräges Einsetzen und anschließendes Verschwenken
in die Normalposition mit der Hauptplatte verbunden. Dadurch entfällt die Verwendung
eines Werkzeugs zur Anbringung bzw. Demontage des Laufbahnträgers.
[0004] Aufgrund von Fertigungstoleranzen und einer Vergrößerung des Spiels durch Verschleiß
besteht die Gefahr, daß der Laufbahnträger nach einer Ausschwenkbewegung nicht reproduzierbar
genau die Ursprungsstellung erreicht. Die Folge ist, daß gegenüberliegende Sensoren
fehlausgerichtet sind und es zu Meßwertschwankungen oder Meßfehlern kommt. Die ständige
Belastung des Laufbahnträgers durch die Vorspannungsfeder kann den Laufbahnträger
deformieren, insbesondere wenn er, wie üblich, aus Kunststoffmaterial besteht. Vor
allen Dingen, wenn Sensoren sogenannte Punktmessungen vornehmen, können die beschriebenen
Toleranzen nicht mehr hingenommen werden.
[0005] Aus der DE 42 02 559 ist daher auch bekanntgeworden, das Gelenk zwischen Laufbahnträgerplatte
und Hauptplatte von einem Kunststoffilmscharnier zu bilden. Ein Filmscharnier gewährleistet,
daß zwischen Hauptplatte und Laufbahnträger keine Lageveränderung auftritt. Im Betriebszustand
sind das Filmscharnier und die Fläche des Laufbahnträgers, in der sich die Sensorik
befindet, kräftefrei. Dadurch kann gewährleistet sein, daß die Laufbahnträgerplatte
nach einer Schwenkbewegung reproduzierbar die gleiche Lage einnimmt und somit die
Sensoren ihre ursprüngliche Lage beibehalten. Es entsteht mithin keine Streuung in
den Meßsignalen der Sensorik, durch welche die Qualität der Münzerkennung leidet.
[0006] Entlang zweier orthogonaler Achsen ist die Verlagerungsmöglichkeit bei einem Filmscharnier
weitgehend minimiert. Problematisch ist allenfalls eine mögliche Verformung in einer
dritten Achse, da sich der dünne Filmsteg verformen kann. Dies kann zum Beispiel erfolgen
durch den einseitigen Angriff des Öffnungshebels oder durch Temperatureinfluß.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lagerung für den Laufbahnträger an
der Hauptplatte eines Münzgerätes zu schaffen, die eine kostengünstige Montage, weitgehend
spielfreie Lagerung und hohe Wiederkehrgenauigkeit aufweist.
[0008] Bei einer ersten Ausgestaltung der Erfindung wird diese Aufgabe durch die Merkmale
des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0009] Erfindungsgemäß weist die Lagerung Gelenkzapfen auf, die an den Enden kugelförmig
ausgebildet sind. Sie wirken mit kugeligen Ausnehmungen der anderen Gelenkteile zusammen.
Ein kugeliger Zapfen ist indessen beweglich gelagert und von einer Feder beaufschlagt.
Die Montage des Laufbahnträgers ist außerordentlich einfach. Die Gelenkteile des Laufbahnträgers
werden mit den Lagerflächen der hauptplattenfesten Gelenkteile ausgerichtet und zwischen
diese bzw. beidseitig von diesen eingeschoben, wobei der nachgebende Zapfen zurückweicht.
Ist er mit der kugeligen Ausnehmung des zugeordneten Gelenkteils ausgerichtet, schnappt
er in diese ein. Der vorgespannte Gelenkzapfen drückt das laufbahnträgerfeste Gelenkteil
gegen das hauptplattenfeste Gelenkteil an und begrenzt dadurch die Bewegung des Laufbahnträgers
im Raum. Vorzugsweise befindet sich der federvorgespannte Lagerzapfen im oberen Gelenk,
so daß er von der Schwerkraft unterstützt wird. Auf diese Weise wird eine hohe Wiederkehrgenauigkeit
für den Laufbahnträger erhalten, wenn er von der Hauptplatte fort verschwenkt worden
ist.
[0010] Der bewegliche Zapfen ist nach einer Ausgestaltung der Erfindung an einem zylindrischen
Führungsabschnitt angebracht, der in einer entsprechenden Führungsausnehmung beweglich
ist. Die Feder kann im Hohlraum des Führungsabschnitts einsitzen, so daß sie wenig
Platz beansprucht.
[0011] Eine weitere Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe ist durch die Merkmale des Patentanspruchs
5 gegeben.
[0012] Bei der zweiten erfindungsgemäßen Lösung sitzen kreiszylindrische Zapfen in den Aufnahmen,
wobei sie auf einer Seite von einem federnd nachgebenden Steg und auf der gegenüberliegenden
Seite von einem im Querschnitt halbkreisförmigen Wandabschnitt begrenzt werden. Auf
diese Weise werden die Zapfen federnd gegen die Wandabschnitte angedrückt und haben
bezüglich der Schwenkachse eine wiederkehrende Position, d.h. sie ist in der Ebene
senkrecht zur Schwenkachse spielfrei festgelegt. In der Richtung senkrecht zu dieser
Ebene, d.h. in Richtung der Schwenkachse, sorgen zusammenwirkende Lagerabschnitte
dafür, daß die Bewegungsmöglichkeit des Laufbahnträgers begrenzt ist. Aus Montagegründen
kann jedoch der Abstand der Lagerflächen nicht gleich Null gemacht werden. Ein gewisses
Spiel muß zugelassen werden. Da jedoch aufgrund der Schwerkraft der Laufbahnträger
stets gegen das untere hauptplattenfeste Gelenkteil anliegt, ist auch in Richtung
der Schwenkachse die gewünschte Reproduzierbarkeit gewährleistet.
[0013] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung werden die Aufnahmen von Ösen gebildet, wobei
die Lagerabschnitte auf den einander zugekehrten Seiten der Ösen angeordnet sind mit
senkrecht zur Lagerachse sich erstreckenden Lagerflächen, wobei die Lagerzapfen an
Halterungen angebracht sind, die auf den voneinander fortweisenden Seiten entsprechende
Lagerflächen aufweisen, die mit den ersten Lagerflächen zusammenwirken. Die Lagerzapfen
werden in einer Montageposition, die außerhalb des normalen Schwenkbereichs des Laufbahnträgers
liegt, nacheinander in die Ösen gesteckt. Nach einem gewissen Verschwenkwinkel des
Laufbahnträgers werden die Gelenke ineinander verrastet, indem die Gelenkteile eine
weitere Verschiebung in Richtung der Schwenkachse zulassen, so daß die Lagerflächen
zur Zusammenwirkung gebracht werden. Innerhalb des normalen Schwenkbereichs der Laufbahnträgerplatte
kann daher eine Demontage nicht vorgenommen werden.
[0014] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert.
- Fig. 1
- zeigt schematisch eine erste Ausführungsform der Lagerung nach der Erfindung.
- Fig. 2
- zeigt eine Einzelheit der Darstellung nach Fig. 1.
- Fig. 3
- zeigt schematisch eine zweite Ausführungsform der Lagerung nach der Erfindung.
- Fig. 4
- zeigt eine Draufsicht auf ein Gelenkteil nach Fig. 3.
- Fig. 5
- zeigt das Gelenkteil nach Fig. 3 nach Aufnahme eines Gelenkzapfens.
- Fig. 6
- zeigt den zusammengebauten Zustand der Lagerung nach der Erfindung.
[0015] In Fig. 1 ist eine Laufbahnträgerplatte 10 angedeutet, die an einem Plattenabschnitt
12 angelenkt wird, der mit einer nicht gezeigten Hauptplatte eines Münzprüfers fest
verbunden ist. Hauptplatte und Laufbahnträgerplatte 10 weisen Sensoren auf (nicht
gezeigt), die zueinander ausgerichtet sind und verschiedene Kriterien von Münzen auf
Echtheit untersuchen. An der aus Kunststoff gefertigten Laufbahnträgerplatte 10 sind
zwei Ansätze 14, 16 angeformt. An der Oberseite des Ansatzes 14 ist eine kugelige
Ausnehmung 18 geformt. Sie öffnet sich zu einer oberen Lagerfläche 20. Am unteren
Ansatz 16 ist an der Unterseite bei 22 ein kugeliger Zapfen 22 angeordnet. Ausnehmung
18 und kugeliger Zapfen 22 liegen auf einer gemeinsamen strichpunktiert gezeichneten
Achse 24. Der Ansatz 16 weist eine untere Lagerfläche 26 auf.
[0016] Der Plattenabschnitt 12 ist mit einem oberen Lagerblock 28 und einem unteren Lagerblock
30 versehen. Der untere Lagerblock weist eine kugelige Ausnehmung 32 auf, die zur
nach oben gerichteten Lagerfläche 34 des Lagerblocks 30 geöffnet ist. Der obere Lagerblock
28 weist einen zylindrischen Hohlraum 36 auf, der nach oben geöffnet ist und einen
zylindrischen Führungsabschnitt 38 passend und gleitend aufnimmt, an dem ein kugeliger
Lagerzapfen 40 angebracht ist. Lagerzapfen 40 und Ausnehmung 32 liegen auf einer gemeinsamen
strichpunktiert gezeichneten Achse 41. Auf der dem Zapfen 40 gegenüberliegenden Seite
wirkt eine Schraubenfeder 42 auf den Führungsabschnitt 38. Die Schraubenfeder 42 stützt
sich an einem plattenfesten Bügel 44 ab. Die Einzelheiten des oberen Lagerblocks 28
gehen deutlicher aus Fig. 2 hervor.
[0017] Der obere Lagerblock 28 weist eine nach unten gerichtete Lagerfläche 46 auf.
[0018] Der Abstand der Lagerflächen 20, 26 der Ansätze 14, 16 ist minimal kleiner als der
Abstand der Lagerflächen 46, 38. Die Ansätze 14, 16 können daher zwischen die Lagerblöcke
28, 30 geschoben werden. Dabei wird der Lagerzapfen 40 vorübergehend gegen die Kraft
der Feder 42 zurückgeschoben, bis er in die kugelige Ausnehmung 18 des Ansatzes 14
eingreift. Die kugelige Ausnehmung 32 nimmt zuvor den Zapfen 22 auf. Bei der Montage
können die Ansätze 14, 16 auch vorübergehend verformt werden, bis die Zapfen in die
Ausnehmungen eingreifen. Die Achsen 24, 41 fallen mithin zusammen. Durch die beschriebene
Anordnung wird eine spielfreie Lagerung bzw. Anlenkung der Laufbahnträgerplatte 10
erhalten. Die Feder 42 sowie die Schwerkraft bewirken, daß keine Verschiebung der
Laufbahnträgerplatte 10 nach oben stattfindet, wenn sie nach einem Ausschwenken wieder
in den Gebrauchszustand parallel zur Hauptplatte zurückkehrt. Die Lagerzapfen 40,
22 in den Ausnehmungen 18, 22 sichern, daß keine Abweichung quer zur Achse 41 auftritt.
[0019] In der Ausführungsform nach den Figuren 3 bis 6 wird eine Laufbahnträgerplatte 50
an einem Plattenabschnitt 52, der an der Hauptplatte (nicht gezeigt) befestigt ist,
angelenkt. Zu diesem Zweck weist die Laufbahnträgerplatte 50 einen Abschnitt 54 auf,
an den an Ansätzen 56, 58 des Abschnitts 54 voneinander fortweisende zylindrische
Lagerzapfen 60, 62 geformt sind, die auf einer Achse 64 liegen. Die Zapfen 60, 62
wirken mit Aufnahmen 66, 68 zusammen, deren Aufbau aus der Gesamtschau der Figuren
3 bis 5 deutlich wird. Man erkennt Lagerösen 70, 72, von denen die obere in den Figuren
4 und 5 dargestellt ist. Man erkennt, daß sie einen halbkreisförmigen inneren Wandabschnitt
74 besitzen. Auf den jeweils einander zugekehrten Seiten der Lagerösen 70, 72 sind
Federstege 76, 78 am Plattenabschnitt 52 geformt. Sie erstrecken sich Parallel in
einem bestimmten Abstand vom Plattenabschnitt 52, wobei sie an einem Ende mit einem
Lagerabschnitt 78, 80 verbunden sind (siehe Fign. 4 und 5). Die Lagerabschnitte 78,
80 haben an den einander zugekehrten Seiten Lagerflächen 82, 84. Es sei noch erwähnt,
daß die Achsen der Ösen 70, 72 auf einer gemeinsamen Achse 86 liegen.
[0020] Der Ansatz 58 ist, wie bei 88 angedeutet, mit einem Einschnitt versehen, der die
Breite des Ansatzes 58 verringert. Er erstreckt sich bis auf die Rückseite des Zapfens
62 (nicht zu erkennen).
[0021] Das Einbringen der Lagerzapfen 60, 62 in die Lagerösen 70, 72 wird durch die beschriebene
Aussparung 88 am unteren Ansatz 58 ermöglicht. Der Laufbahnträger 50 wird bezogen
auf die Schwenkachse um 180° gedreht und der Zapfen 62 zunächst in die untere Öse
72 eingefügt. Der Montagewinkel liegt bei 150 bis 180°. Dabei wird der Federsteg 78
geringfügig verbogen (siehe auch Fig. 5). Danach wird der obere Zapfen 60 in die Öse
70 gesteckt. Beim Zurückklappen des Laufbahnträgers 50 in die Gebrauchslage (0 bis
90°) kommen Lagerflächen 90, 92 am Abschnitt 54, die voneinander fort weisen und parallel
verlaufen, zwischen den Lagerflächen 82, 84 zu liegen, so daß der Laufbahnträger 50
arretiert ist. Die Federstege 76, 78 sorgen dafür, daß die Zapfen 70, 72 fest gegen
die im Querschnitt halbkreisförmigen Wandabschnitte gerückt werden, so daß eine spielfreie
Lagerung in der Ebene senkrecht zur Achse 86 gegeben ist. Da der Abstand der Lagerflächen
90, 92 nicht größer sein darf als der der Lagerflächen 82, 84, wird eine spielfreie
Lagerung bezüglich der Richtung der Achse 86 dadurch erreicht, daß die Laufbahnträgerplatte
50 durch Schwerkraft stets mit der Lagerfläche 92 an der unteren Lagerfläche 84 zu
liegen kommt.
1. Lagerung eines Laufbahnträgers an der Hauptplatte eines Münzgerätes, die zwei beabstandete
Gelenke aufweist, um deren gemeinsame Achse die durch eine Feder in Richtung Hauptplatte
vorgespannte Laufbahnträgerplatte von der Hauptplatte fort bzw. auf diese zu verschwenkbar
ist, wobei das eine Gelenkteil beider Gelenke einen kugeligen Zapfen aufweist, der
in einer Aufnahme des jeweils anderen Gelenkteils eingreift, dadurch gekennzeichnet,
daß ein erster plattenfester kugeliger Gelenkzapfen (22) in eine erste kugelige Ausnehmung
(32) des anderen Gelenkteils eingreift und ein zweiter kugeliger Gelenkzapfen (40)
von einer Feder (42) in Richtung Gelenkachse (41) vorgespannt ist und in eine zweite
kugelige Ausnehmung (18) eingreift und an den Gelenkteilen zusammenwirkende Lagerflächen
(20, 26, 46, 34) vorgesehen sind.
2. Lagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim ersten Gelenk der kugelige
Zapfen (40) an einem hauptplattenfesten Gelenkteil und beim zweiten Gelenk am laufbahnträgerfesten
Gelenkteil angebracht ist.
3. Lagerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Zapfen
(40) an einem zylindrischen Führungsabschnitt (38) angebracht ist, der in einer passenden
Führungausnehmung (36) beweglich geführt ist.
4. Lagerung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsabschnitt (38) hohl
ist und die Feder (42) über das offene Ende des Hohlraums in den Führungsabschnitt
(38) eingreift.
5. Lagerung eines Laufbahnträgers an der Hauptplatte eines Münzgerätes, die zwei beabstandete
Gelenke aufweist, um deren gemeinsame Achse die durch eine Feder in Richtung Hauptplatte
vorgespannte Laufbahnträgerplatte von der Hauptplatte fort bzw. auf diese zu verschwenkbar
ist, wobei das eine Gelenkteil beider Gelenke einen Zapfen aufweist, der in eine Aufnahme
des jeweils anderen Gelenkteils eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß zylindrische
Zapfen (60, 62) in den Aufnahmen (66, 68) auf einer Seite von einem federnd nachgebenden
Steg (76, 78) und auf der gegenüberliegenden Seite von einem im Querschnitt halbkreisförmigen
Wandabschnitt (74) begrenzt werden und an den zusammenwirkenden Gelenkteilen Lagerabschnitte
(78, 80) geformt sind, die im normalen Schwenkbereich der Laufbahnträgerplatte (50)
eine Verschiebung des Laufbahnträgers (50) in Richtung der Gelenkachse (86) begrenzen.
6. Lagerung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (78, 80) Ösen (70,
72) aufweist, die Lagerabschnitte (82, 80) auf den einander zugekehrten Seiten der
Ösen (70, 72) angeordnet sind mit einander zugekehrten Lagerflächen (82, 84) senkrecht
zur Lagerachse (86) und die Zapfen (60, 62) an Haltevorsprüngen (56, 58) angebracht
sind, die auf den voreinander fortweisenden Seiten Lagerflächen (90, 92) aufweisen,
die mit den ersten Lagerflächen (82, 84) zusammenwirken.
7. Lagerung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerabschnitte (78, 80)
nur auf dem dem anderen Gelenkteil zugeordneten Teil der Aufnahme (66, 68) vorgesehen
sind.