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(11) |
EP 0 423 159 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.07.1996 Patentblatt 1996/30 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.06.1989 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE8900/407 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9000/449 (25.01.1990 Gazette 1990/03) |
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METHODE UND ANORDNUNG DURCH WALZEN DEN AUSSENDURCHMESSER UND DIE WANDDICKE EINER HAUPTSÄCHLICH
ZYLINDRISCH GEHOHLTEN ROHRLUPPE ZU REDUZIEREN
METHOD AND ARRANGEMENT FOR REDUCING THE OUTER DIAMETER AND WALL THICKNESS OF AN ESSENTIALLY
CYLINDRICAL HOLLOW ROUGH-PIERCED TUBE BLANK BY ROLLING
PROCEDE ET DISPOSITIF POUR REDUIRE PAR LAMINAGE LE DIAMETRE EXTERIEUR ET L'EPAISSEUR
DE PAROI D'UNE EBAUCHE DE TUBE CREUX ESSENTIELLEMENT CYLINDRIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR IT |
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Priorität: |
05.07.1988 DE 3823135
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.04.1991 Patentblatt 1991/17 |
| (73) |
Patentinhaber: MANNESMANN Aktiengesellschaft |
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D-40027 Düsseldorf (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- PETTERSSON, Gustav-Adolf
S-81 300 Hofors (SE)
- ZIMMERT, Ernst
S-81 300 Hofors (SE)
- JAGAEUS, Bengt
S-81 300 Hofors (SE)
- SANDBERG, Aake
S-81 300 Hofors (SE)
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| (74) |
Vertreter: Meissner, Peter E., Dipl.-Ing. et al |
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Meissner & Meissner,
Patentanwaltsbüro,
Postfach 33 01 30 D-14171 Berlin D-14171 Berlin (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 803 230 US-A- 1 983 934
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FR-A- 1 096 090
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, Band 6, Nr. 232 (M-172) (1110), 18. November 1982; & JP-A-57134204
(Kawasaki Seitetsu K.K.) 19. August 1982
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, Band 6, Nr. 113 (M-138)(991), 24. Juni 1982; & JP-A-5741837
(Sumitomo Jukikai Kogyo K.K.) 9. Marz 1982
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, Band 8, Nr. 201 (M-325)(1638), 14. September 1984; & JP-A-5992107
(Kawasaki Seitetsu K.K.) 28. Mai 1984
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, Band 8, Nr. 201 (M-325)(1638), 14. September 1984; & JP-A-5992108
(Kawasaki Seitetsu K.K.) 28. Mai 1984
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, Band 6, Nr. 26 (M-112)(904), 16. Februar 1982; & JP-A-56144809
(Shin Nippon Seitetsu K.K.) 11. November 1981
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN, Band 10, Nr. 242 (M-509)(2298), 21. August 1986; & JP-A-6174713
(Kawasaki Steel Corp.) 17. April 1986
- Japanese Patent Gazette, Sektionen "General/Mechanical", Woche 7526, Zugangsnr. 75-43705W
(26), Derwent Publications Ltd (London, GB); & JP-B-75015232 (Sumitomo Metal Ind.)
3. Juni 1975
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren, durch Walzen in einem Assel-walzwerk den Außendurchmesser
und die Wanddicke einer Rohrluppe zu reduzieren, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Beim Warmwalzen eines Stahlrohres werden der Durchmesser und die Wanddicke einer
hohlen Rohrluppe bei einer Temperatur von etwa 1000 °C reduziert. Die Reduktion wird
in einem Walzwerk mit Hilfe von äußeren Walzen vorgenommen, die symmetrisch um die
Rohrachse angeordnet sind, wobei ein innerer Dorn in die Rohrluppe eingeführt wird.
Während des Walzens fließt das Material hauptsächlich in Längsrichtung des Rohres
und erhält aufgrund der Reduktionskräfte und der Walzgeometrie auch eine Tendenz zur
Ausdehnung in Querrichtung, wenn es in die Reduktionszone hineinkommt. Die Ausdehnung
der Rohrluppe ist abhängig von der Wanddicke des Rohres. Je dicker die Wanddicke ist,
desto größere Anteile dehnen sich in Querrichtung aus. Beim Walzen des hinteren Endteiles
dünnwandiger Rohre ist die Ausdehung des Rohres in Querrichtung und die damit einhergehende
Vergrößerung des Rohrdurchmessers so hoch, daß die Walzen gegen das Rohr gleiten,
weil man einen verbleibenden trichterförmigen, triangularen Enteil beim Rohr bekommt
und das Rohr steckenbleibt.
[0003] Außer einer Verminderung der Ausbeute (der Trichter muß abgeschnitten werden) schafft
der Trichter viele Probleme. Er bringt nämlich mit sich, daß man nicht jedes beliebige
dünnwandige Rohr herstellen kann. Die infolge des Trichters steckengebliebenen Rohre
müssen of in einer zeitraubenden und kostspieligen Demontage entfernt werden. Auch
müssen in der Linie nachfolgende Rohre verschrottet werden, weil diese dann zu sehr
abkühlen und in späteren Arbeitsstufen nicht verwendet werden können. Der Trichter
bewirkt weiterhin große Beanspruchungen der Walzen und Betriebsteile, was zur Folge
hat, daß sogar Walzen reißen und Kupplungen und Getriebe brechen können. Ein weiterer
Nachteil ist, daß das Messen der Rohre, das am hinteren Endteil der Rohre geschieht,
erschwert wird.
[0004] Aus der FR-A-10 96 090 ist ein Verfahren zur Vorbereitung der in einem Pilgerwalzwerk
auszuwalzenden Luppe bekannt, bei dem die ein Schrägwalzwerk verlassende Luppe am
vorderen und hinteren Ende vorreduziert wird. Diese Reduktion dient der Vorbereitung
des Pilgerns und soll die bei diesem Verfahren auftretenden typischen Verdickungen
minimieren.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der im Oberbegriff des Anspruchs
1 genannten Art zu schaffen, das beim Walzen in der Fertigstreckstufe die Trichterbildung
vermeidet und zusätzlich eine Reduktion des Temperaturverlustes und eine hohe Betriebsleistung
gewährleistet.
[0006] Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß der Durchmesser und die Wanddicke
des hinteren Endteiles der Rohrluppe während des Walzens vorreduziert werden, ehe
der hintere Endteil in die Reduktionszone des Assel-walzwerkes eingeführt wird.
[0007] Eine nähere Beschreibung des Verfahrens gemäß der Erfindung und der damit hergestellten
Rohre sowie der Anordnung der Vorrichtungen erfolgt unter Bezug auf die beigefügten
Zeichnungen.
[0008] Dabei zeigt:
- Figur 1
- eine Prinzipskizze für das Warmwalzen von Rohren in einem Assel-Walzwerk;
- Figur 2
- die sogenannte Schlingenbildung, die beim Walzen in einem Assel-Walzwerk entsteht;
- Figur 3
- schematisch eine Anordnung der Vorrichtung für die on-line Reduktion des hinteren
Endteiles einer Rohrluppe und
- Figur 4
- einen durch das Verfahren gemäß der Erfindung erhaltenes hinteres Endteil einer Rohrluppe.
[0009] Aus des Bild 1 geht hervor, wie das Warmwalzen einer Rohrluppe in einem Assel-Walzwerk
normalerweise vor sich geht. In eine hohle Rohrluppe 1, die auf etwa 1000 °C erwärmt
worden ist, wird ein langgestreckter Dorn 5 eingeführt. Die mit dem Dorn versehene
Rohrluppe wird danach in den Einzugsteil 3 zwischen Walzen 2a, 2b, 2c des Walzwerkes
eingeführt und wird an die für ein Assel-Walzwerk charakteristische Schulter 4 geschoben,
wo die Reduktion durchgeführt wird, wonach das reduzierte Rohr durch den Glätteil
6, wo das Rohr seine endgültige Form erhält, bewegt wird. Infolge der Reibung zwischen
den Walzen 2a, 2b, 2c und dem Rohr 1 rotiert das Rohr, Wobei gleichzeitig durch die
Schrägstellung der Walzen ein Vorschub in Walzrichtung ausgeübt wird. Aufgrund der
bei dünner Rohrwand relativ großen Breitung quer zur Walzrichtung in der Rohrluppe
1 entsteht eine dreieckähnliche sogenannte Schlinge in der Reduktionszone, siehe Bild
2.
[0010] Der Schlingenbildung wird von dem dahinter liegenden, nicht reduzierten Material
entgegengewirkt. Beim hinteren Endteil der Rohrluppe, wo besonders bei dünnwandigen
Rohren die Materialmenge gering ist, ist dieser stützende Effekt vermindert und die
Schlinge kann sich ziemlich kräftig ausdehnen, wodurch das Rohr 1 einen ausgedehnten
hinteren Endteil mit hauptsächlich triangularer Form erhält, was entweder mit sich
bringt, daß das Rohr steckenbleibt oder daß Gleitung zwischen den Walzen 2a, 2b, 2c
und dem Rohr 1 während des Vorschubes auftritt.
[0011] Um diese Trichterbildung zu eliminieren, die die vorgenannten Nachteile herbeiführen
kann, werden der Durchmesser und die Wanddicke des hinteren Endteiles des Rohres reduziert,
ehe dieser Teil in die Reduktionszone eingeführt wird. Die Vorreduktion kann zu beliebiger
Zeit während des laufenden Walzvorganges, aber vor dem Eintritt des hinteren Endes
der Rohrluppe in das Assel-Walzwerk ausgeführt werden sowie mit einer beliebigen geeigneten
Methode, z.B. durch plastische Bearbeitungsmethoden, wie Schmieden oder Walzen
[0012] Eine geeignete Anordnung, um die gewünschte Vorreduktion on-line zustande zu bringen,
wird auf Bild 3 gezeigt. Vier Vorreduktionswalzen 7a, 7b, 7c, 7d sind selbstzentrierend
um die Rohrluppe 1 herum nahe am Assel-Walzwerk angeordnet. Diese Vorreduktionswalzen
sind paarweise angeordnet auf zwei rings um eine Achse 9 drehbaren Armen 8a, 8b, wobei
das Gelenk 9 unter der Rohrluppe 1 und den Walzen angeordnet ist. Die Arme können
mittels einer Kraftvorrichtung, vorzugsweise eines Hydraulikzylinders, gegeneinander
gedrückt werden, wodurch auch die Walzen 7a, 7b, 7c, 7d gegeneinander und gegen die
Rohrluppe 1 geführt werden. In der Normallage geht die Rohrluppe 1 frei durch die
Vorreduktionswalzen hindurch, aber wenn der hintere Endteil der Rohrluppe zwischen
die Walzen gelangt, wird die Kraftvorrichtung geschlossen und die Walzen gegen die
Rohrluppe gedrückt, so daß bei weiterer Bewegung der Rohrluppe 1 die Wanddicke und
der Durchmesser reduziert werden, und der hintere Endteil das auf Bild 4 gezeigte
Aussehen erhält. Die Kraftvorrichtung kann manuell aktiviert werden, aber vorzugsweise
enthält das Vorreduktionswalzwerk eine Abtastanordnung, die in einer geeigneten Entfernung
den Durchgang des hinteren Endteiles abtastet und ein Signal gibt, wodurch die Arme
8a, 8b und die Vorreduktionswalzen gegen die Rohrluppe gedrückt werden.
[0013] Das Gelenk 9 ist auf einem Zapfen 10 angeordnet, der in ein entsprechendes Loch im
Gestell des Assel-Walzwerkes angebracht werden kann. Man vermeidet dadurch den Bau
eines besonderen und teuren Gestelles für die Reduktionswalzen.
1. Verfahren, durch Walzen in einem Assel-walzwerk den Außendurchmesser und die Wanddicke
einer Rohrluppe zu reduzieren, die mit ihrem vorderen Teil in das Assel-walzwerk eingeführt
wird, indem das Rohr seine endgültige Form erhält,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchmesser und die Wanddicke des hinteren Endteiles der Rohrluppe während
des Walzens vorreduziert werden, ehe der hintere Endteil in die Reduktionszone des
Assel-walzwerkes eingeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
gekennzeichnet dadurch,
daß der hintere Endteil mittels plastischer Bearbeitung vorreduziert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
gekennzeichnet dadurch,
daß der hintere Endteil mittels Walzung vorreduziert wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2,
gekennzeichnet dadurch,
daß der hintere Endteil mittels Schmieden vorreduziert wird.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch in Längsvorschubrichtung vor dem Walzwerk angeordnete Vorreduktionswalzen
(7a, 7b, 7c, 7d), die gegen die Rohrluppe (1) anstellbar und von dieser wegbewegbar
sind und daß den Vorreduktionswalzen (7a, 7b, 7c, 7d) ein Abtastorgan zugeordnet ist,
mit welchem der Durchlauf des hinteren Endteiles der Rohrluppe erfaßbar ist und welches
ein Signal zum Anstellen der Vorreduktionswalzen gegen die Rohrluppe abgibt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorreduktionswalzen (7a, 7b, 7c, 7d) symmetrisch um die Rohrluppe (1) verteilt
auf zwei gegen die Rohrluppe mittels einer Kraftvorrichtung beweglichen Armen (8a,
8b) angeordnet sind, welche in einem Gelenk gelagert sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kraftvorrichtung aus einem Hydraulikzylinder besteht, mit dessen Hilfe die
Arme (8a, 8b) gegen die Rohrluppe andrückbar sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung fest mit dem Walzgerüst verbunden ist.
1. A method of reducing, by rolling in an Assel mill, the external diameter and the wall
thickness of a tube blank which is introduced with its front part into the Assel mill,
in which the tube receives its final shape, characterised in that the diameter and
the wall thickness of the rear end part of the tube blank are pre-reduced during rolling
before the rear end part is introduced into the reduction zone of the Assel mill.
2. A method according to Claim 1, characterised in that the rear end part is pre-reduced
by means of plastic working.
3. A method according to Claim 2, characterised in that the rear end part is pre-reduced
by means of rolling.
4. A method according to Claim 2, characterised in that the rear end part is pre-reduced
by means of forging.
5. An apparatus for performing the method according to Claim 1, characterised by pre-reducing
rolls (7a, 7b, 7c, 7d) arranged in the longitudinal direction of feed before the rolling
mill, which rolls are adjustable against the tube blank (1) and can be moved away
therefrom and that a scanning member is associated with the pre-reducing rolls (7a,
7b, 7c, 7d), by means of which the passage of the rear end part of the tube blank
can be detected and which emits a signal for adjusting the pre-reducing rolls against
the tube blank.
6. An apparatus according to Claim 5, characterised in that the pre-reducing rolls (7a,
7b, 7c, 7d) are arranged symmetrically, distributed around the tube blank (1), on
two arms (8a, 8b) movable against the tube blank by means of a force device, which
arms are mounted in an articulation.
7. An apparatus according to Claim 6, characterised in that the force device consists
of a hydraulic cylinder with the aid of which the arms (8a, 8b) can be pressed against
the tube blank.
8. An apparatus according to Claims 5 to 7, characterised in that the apparatus is connected
securely to the roll stand.
1. Procédé pour réduire, par laminage dans un laminoir Assel, le diamètre externe et
l'épaisseur de paroi d'une ébauche de tube, qui est introduite, par sa partie avant,
dans le laminoir Assel, dans lequel le tube atteint sa forme finale,
caractérisé en ce que le diamètre et l'épaisseur de paroi de la partie d'extrémité
arrière de l'ébauche de tube sont préméditas pendant le laminage, avant que la partie
d'extrémité arrière soit introduite dans la zone de réduction du laminoir Assel.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la partie d'extrémité arrière est préréduite par traitement
plastique.
3. Procédé selon la revendication 2,
caractérisé en ce que la partie d'extrémité arrière est préréduite par laminage.
4. Procédé selon la revendication 2,
caractérisé en ce que la partie d'extrémité arrière est préréduite par forgeage.
5. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1,
caractérisé par des cylindres de réduction préalable agencés dans la direction d'avance
longitudinale avant le laminoir (7a,7b,7c,7d), qui sont réglables contre l'ébauche
de tube (1) et peuvent être éloignés de celle-ci, et en ce que, aux cylindres de réduction
préalable (7a,7b,7c,7d), est associé un organe de détection grâce auquel le passage
de la partie d'extrémité arrière de l'ébauche de tube peut être détecté et qui fournit
un signal pour amener les cylindres de réduction préalable contre l'ébauche de tube.
6. Dispositif selon la revendication 5,
caractérisé en ce que les cylindres de réduction préalable (7a,7b,7c,7d) sont agencés,
symétriquement autour de l'ébauche de tube (1), de façon répartie sur deux bras (8a,8b)
mobiles contre l'ébauche de tube au moyen d'un dispositif moteur, lesquels sont montés
dans une articulation.
7. Dispositif selon la revendication 6,
caractérisé en ce que le dispositif moteur est constitué d'un vérin hydraulique à
l'aide duquel les bras (8a,8b) peuvent être pressés contre l'ébauche de tube.
8. Dispositif selon les revendications 5 à 7,
caractérisé en ce que le dispositif est solidaire de la cage de laminoir.