| (19) |
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(11) |
EP 0 476 449 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.07.1996 Patentblatt 1996/30 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.09.1991 |
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Verfahren und Vorrichtung für die Trocknung von Erdgas und für die Wiederaufbereitung
des hierfür benutzten Wasserlösemittels
Method and apparatus for drying natural gas and for the recycling of the water solvent
used for this
Procédé et dispositif pour le séchage du gaz naturel et pour le recyclage du solvant
de l'eau utilisé en cela
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
19.09.1990 DE 4029660
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.03.1992 Patentblatt 1992/13 |
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Patentinhaber: BEB ERDGAS UND ERDÖL GMBH |
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D-30659 Hannover (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Duerloo, Paul-Rene
W-3000 Hannover 51 (DE)
- Remer, Rolf, Dipl.-Ing.
W-3000 Hannover 51 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Junius, Walther, Dr. |
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Wolfstrasse 24 D-30519 Hannover D-30519 Hannover (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 4 635 446
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US-A- 4 674 446
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- CHEMIE-TECHNIK Band 5, Nr. 12, 1976, Seiten 501-506; K. SZTATECANY: "Methoden für
die Trocknung von Gasen und Flüssigkeiten"
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Trocknung von Erdgas
und zur Wiederaufbereitung des hierfür benutzten Wasserlösemittels, bei dem das Erdgas
bei Bedarf erhitzt und mit dem Wasserlösemittel in einer Kontaktvorrichtung in Kontakt
gebracht wird, bei dem das Wasserlösemittel in einer Destillationsvorrichtung mit
Siedekammer wieder aufbereitet wird und bei dem man als Wärmeträger sowohl für die
Erhitzung des Erdgases als auch für die Wärmezufuhr zur Destillationsvorrichtung das
in einer gemeinsamen Heizvorrichtung erhitzte Wasserlösemittel in zwei ineinander
greifenden Kreisläufen einsetzt.
[0002] Während die Erhitzung von Erdgas und die Wiederaufbereitung des für die ordnungsgemäße
Trocknung benutzten Wasserlösemittels früher getrennt voneinander in getrennten Vorrichtungen
durchgeführt wurden, ist es aus der US-A-46 74 446 bekannt geworden, die Erhitzung
von Erdgas und die Wiederaufbereitung des für die Trocknung benutzten Lösemittels
in einer Vorrichtung auszuführen. Verwendet wird dabei sowohl für die Erhitzung des
Erdgases als auch für die Wärmezufuhr zur Siedekammer der Destillationsvorrichtung
das auch zur Trocknung benutzte Wasserlösemittel. Dieses Wasserlösemittel wird hier
in zwei Kreisläufen eingesetzt, einem Kreislauf für die Erhitzung von Erdgas und einem
anderen zweiten Kreislauf für die Gastrocknung und Regeneration des zur Trocknung
benutzten Wasserlösemittels. Die für die Durchführung dieses Prozesses benötigte Wärme
wird in einem Brenner erzeugt, welcher den Tank für das zu regenerierende Wasserlösemittel
erhitzt. In diesem Tank befindet sich als Wärmetauscher eine Rohrschlange, durch die
Wasserlösemittel fließt, welches für die Erhitzung des in die Anlage eintretenden
Erdgases benutzt wird Das separate Betreiben der beiden Kreisläufe für das Wasserlösemittel
ist apparativ und energetisch ungünstig. Da der erste Kreislauf durch eine Gasstrahlpumpe
betrieben wird, kann das in der Leitung befindliche Wasserlösemittel für die Gaserwärmung
erst nach einer Gasbefreiung in die Destillationsvorrichtung eingespeist werden
[0003] Die Erfindung vermeidet die Nachteile des Standes der Technik. Es ist die Aufgabe
der Erfindung, die Anlage einfacher und preisgünstiger so zu gestalten, daß sie energetisch
und steuerungstechnisch günstiger arbeitet.
[0004] Die Erfindung besteht darin, daß man die Erhitzung des Wasserlösemittels in einem
von der Siedekammer und von dem als Erdgaserhitzer dienenden Wärmetauscher Gas/Wasserlösemittel
entfernt aufgestellten Heizkessel vornimmt, daß man dabei das Wasserlösemittel im
Heizkessel unter Druck erhitzt und der Siedekammer zuführt, nachdem es in einem Drosselventil
entspannt ist, und daß man in der Siedekammer der Destillationsvorrichtung das zu
regenerierende Wasserlösemittel mit dem im Heizkessel erhitzten den Wärmeträger bildenden
Wasserlösemittel mischt.
[0005] Durch die Verwendung eines einzigen, separat aufgestellten Heizkessels, durch welchen
das Wasserlösemittel zirkuliert, kann die Anlage sehr viel günstiger betrieben werden:
Es kann ein üblicher, industriell standardmäßig hergestellter Heizkessel verwendet
werden, der energetisch günstiger arbeitet als in Einzelanfertigung hergestellte Heizvorrichtungen,
so daß die Anlage zur Trocknung von Erdgas energetisch günstiger arbeitet.
[0006] Durch den neuartigen Mischvorgang erfolgt in der Siedekammer eine Wärmeübertragung,
die keine übertragungsverluste verursacht. Die externe Versorgung der Siedekammer
über das Wasserlösemittel mit Siedetemperaturen wird auf folgende Weise realisiert:
Das Aufheizen des Wasserlösemittels in dem separat aufgestellten Kessel geschieht
unter leicht erhöhtem Druck, der durch die Umwälzpumpe erzeugt und mit Hilfe des Ventils
geregelt wird. Diese Druckerhöhung führt zu einem Siedeverzug des Wasserlösemittels,
wodurch die notwendige zusätzliche Wärmeaufnahme möglich wird. Beim Entspannen des
so aufgeheizten Wasserlösemittels in die Siedekammer, fängt das Wasserlösemittel unmittelbar
unter zusätzlicher Freisetzung latenter Wärme an zu sieden.
[0007] Dadurch, daß hier ein separater Heizkessel verwendet wird, kann die Anlage auch steuerungstechnisch
wirkungsvoller arbeiten, weil der Zufluß von erhitztem Wasserlösemittel in die beiden
Kreisläufe einfacher und wirkungsvoller gesteuert werden kann.
[0008] Dabei ist es energetisch vorteilhaft, wenn man aus der Siedekammer (4) abgezogenes
und im Heizkessel (1) erhitztes Wasserlösemittel wieder in die Siedekammer (4) eindüst.
[0009] Die Entfernung der im Erdgas vorhandenen Kohlenwasserstoffe kann derart erfolgen,
daß man Kohlenwasserstoffe aus dem aus der Kontaktvorrichtung abgezogenen Wasserlösemittel
nach Teilerwärmung in den Kondensator der Destillationskolonne abzieht.
[0010] Dabei wird das Wasserlösemittel in dieser Anlage in zwei ineinandergreifenden Kreisläufen
geführt, wobei der Heizkessel in demjenigen von den zwei ineinander greifenden Rohrleitungskreisen
für das Waserlösemittel angeordnet ist, welcher von dem Heizkessel in die Siedekammer
und von dieser über einen Wärmetauscher Wasserlösemittel/Rohgas zurück zum Heizkessel
führt und in welchem eine Umwälzpumpe angeordnet ist, während der andere Rohrleitungskreis
von der Siedekammer über die Kontaktvorrichtung zu dem Kondensator in der Destillationskolonne,
dann in einen Wärmetauscher und anschließend in die Destillationskolonne über der
Siedekammer führt und in welchem ebenfalls eine Umwälzpumpe angeordnet ist, wobei
durch den Wärmetauscher der Rohrleitungszweig vor der Kontaktvorrichtung und der Rohrleitungszweig
hinter der Kontaktvorrichtung führen.
[0011] Vorteilhafte Ausführungsformen bestehen darin, daß im zur Kontaktvorrichtung führenden
Rohrleitungskreis hinter der Siedekammer ein Glykol-Stripper angeordnet ist,
daß im Rohrleitungskreis hinter dem Heizkessel ein Strippgas-Wärmetauscher für den
Glykol-Stripper angeordnet ist,
daß zwischen dem Kondensator in der Destillationsvorrichtung und dem Wärmetauscher
ein Kohlenwasserstoffabscheider mit Brenngasverwertung angeordnet ist, und/oder daß
eine mit Ventil versehene Bypaßleitung parallel zum Gas/Glykol-Wärmetauscher vorgesehen
ist.
[0012] Baulich ist es vorteilhaft, wenn die als optimaler Energieerzeuger ausgelegte Heizvorrichtung,
die als Regenerationsanlage dienende Destillationskolonne und der als Erdgaserhitzungsanlage
dienende Wärmetauscher vollkommen getrennt als einzelne Baublöcke gestaltet sind.
[0013] Das Wesen der Erfindung sowie weitere Vorteile und Merkmale sind nachstehend anhand
eines in der Zeichnung schematisch als Blockschaltbild dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert.
[0014] Das Wasserlösemittel, z.B. ein Glykol, wird im Heizkessel 1 unter Druck erhitzt,
über einen Magnetabscheider 2 und einen Wärmetauscher 3 der Siedekammer 4 zugeführt,
nachdem es im Drosselventil 5 entspannt ist.
[0015] Von der Siedekammer 4 aus nimmt das Wasserlösemittel zwei verschiedene Wege: Der
eine Weg führt von der Siedekammer 4 über die Rohrleitung 6, die Umwälzpumpe 7 in
den Wärmetauscher Gas/Glykol 8 in den das zu trocknende Erdgas über die Leitung 9
eintritt und über die Leitung 10 austritt, und von dort zurück in den Heizkessel 1.
[0016] Zur Ausschaltung und Regelung dieses Wärmetauschers Gas/Glykol 8 aus dem Kreislauf
ist eine Bypaßleitung 11 und ein Ventil 12 vorgesehen.
[0017] Der andere Weg für das Wasserlösemittel führt aus der Siedekammer 4 über den Glykolstripper
13, dem über die Leitung 14 das Stripgas zugeführt wird, in den Sammler 15, von dort
über die Leitung 16, den Wärmetauscher Glykol/Glykol 17 und die Umwälzpumpe 18 in
den Erdgastrocknungsteil 19, wo das Wasserlösemittel bzw. Hydratinhibitormittel Glykol
19 mit dem aus der Leitung 10 austretenden Erdgas, das weiterer Vorbehandlung wie
u.U. Druckreduzierung, Kühlung und Trennung von mitgeführten Flüssigkeiten unterzogen
sein kann, in Verbindung gebracht wird. Das im Kreislauf befindliche Glykol tritt
aus dem Erdgastrocknungsteil über die Leitung 20 aus und wird über das Filter 21 dem
Kopfkondensator 22 in der Destillationskolonne 23 zugeführt und läuft dann weiter
über den Glykol/Kohlenwasserstoffseparator mit Glykolstandregelung 24 durch die Leitung
25 in den Glykol/Glykol-Wärmetauscher 17 und von dort über die Leitung 26 zur Düse
27 in der Destillationskolonne 23, wo das im Kopfkondensator 22 erwärmte und im Wärmetauscher
17 erhitzte Glykol Wärme in die Destillationskolonne 23 einträgt.
[0018] Durch die Leitung 28 verlassen standgeregelt flüssige Kohlenwasserstoffe den Separator,
durch die Leitung 29 über einen Vordruckregler Brenngase. Diese können dem Heizkessel
1 zugeführt werden.
[0019] Durch die Leitung 30 wird Stripgas dem Wärmetauscher 3 zugeführt, welches dann über
die Leitung 14 in den Glykolstripper 13 eintritt.
[0020] 31 ist eine temperaturgesteuerte Stellvorrichtung für das Ventil 12, die abhängig
von der Temperatur des austretenden Erdgases das Ventil 12 steuert. Die Stellvorrichtung
32 steuert das Ventil 5 in Abhängigkeit von Druck oder Temperatur in der zum Ventil
5 führenden Leitung.
[0021] Das Verfahren der Erfindung bringt erhebliche Vorteile mit sich: Anstelle von zwei
befeuerten Heizkesseln kommt man nunmehr mit einem einzigen aus, welcher darüber hinaus
ein Heizkessel sein kann, wie er industriell in großen Stückzahlen hergestellt wird
und wie er aufgrund dieser großen Stückzahlen auch auf beste Energieausnutzung hin
entwickelt wurde. Man kann diesen Heizkessel entfernt von der Erdgaserwärmungsanlage
und entfernt von der Siedekammer der Destillationskolonne anordnen. Man kann somit
mit diesem Verfahren sowohl apparativ als auch energetisch sehr viel günstiger arbeiten.
[0022] Es ist somit das Wesen der Erfindung, daß man als Wärmeträger sowohl für die Erhitzung
des Erdgases als auch für die Wärmezufuhr zur Siedekammer der Destillationskolonne
das (teilregenerierte) Wasserlösemittel einsetzt.
[0023] Bei diesem Verfahren ist es energetisch und apparativ besonders vorteilhaft, daß
man sowohl das Wasserlösemittel für die Erhitzung des Erdgases als auch das Wasserlösemittel
für die Wärmezufuhr zur Siedekammer der Destillationskolonne in ein und demselben
Heizkessel erwärmt, wobei man vorzugsweise die Erhitzung des Wärmeträgers in einem
von der Siedekammer und von dem Erdgaserhitzer entfernt aufgestellten Heizkessel vornimmt.
[0024] Weiter ist es bei diesem Verfahren besonders vorteilhaft, wenn man in der Siedekammer
das zu regenerierende Wasserlösemittel mit dem Wärmeträger mischt.
1. Verfahren zur Trocknung von Erdgas und zur Wiederaufbereitung des hierfür benutzten
Wasserlösemittels, bei dem das Erdgas bei Bedarf erhitzt und mit dem Wasserlösemittel
in einer Kontaktvorrichtung (19) in Kontakt gebracht wird, bei dem das Wasserlösemittel
in einer Destillationsvorrichtung (23) mit Siedekammer (4) wieder aufbereitet wird
und bei dem man als Wärmeträger sowohl für die Erhitzung des Erdgases als auch für
die Wärmezufuhr zur Destillationsvorrichtung (23) das in einer gemeinsamen Heizvorrichtung
erhitzte Wasserlösemittel in zwei ineinander greifenden Kreisläufen einsetzt,
dadurch gekennzeichnet,
daß man die Erhitzung des Wasserlösemittels in einem von der Siedekammer (4) und von
dem als Erdgaserhitzer dienenden Wärmetauscher Gas/Wasserlösemittel (8) entfernt aufgestellten
Heizkessel (1) vornimmt,
daß man dabei das Wasserlösemittel im Heizkessel (1) unter Druck erhitzt und der Siedekammer
(4) zuführt, nachdem es in einem Drosselventil (5) entspannt ist,
und daß man in der Siedekammer (4) der Destillationsvorrichtung (23) das zu regenerierende
Wasserlösemittel mit dem im Heizkessel (1) erhitzten den Wärmeträger bildenden Wasserlösemittel
mischt.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß man aus der Siedekammer (4) abgezogenes und im Heizkessel (1) erhitztes Wasserlösemittel
wieder in die Siedekammer (4) eindüst.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß man Kohlenwasserstoffe aus dem aus der Kontaktvorrichtung (19) abgezogenen Wasserlösemittel
nach Teilerwärmung in den Kondensator (22) der Destillationskolonne (23) abzieht.
4. Vorrichtung zur Trocknung von Erdgas und zur Wiederaufbereitung des hierfür benutzten
Wasserlösemittels,
in der das Erdgas bei Bedarf erhitzt und mit dem Wasserlösemittel in Kontakt gebracht
wird,
in der das Wasserlösemittel in einer Destillationsvorrichtung (23) mit Siedekammer
(4) wieder aufbereitet wird
und in der das Wasserlösemittel als Wärmeträger sowohl für die Erhitzung des Erdgases
als auch für die Wärmezufuhr zur Destillationsvorrichtung (23) in einer gemeinsamen
Heizvorrichtung erhitzt ist und in zwei ineinander greifenden Kreisläufen eingesetzt
ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Heizkessel (1) für die Erhitzung des Wasserlösemittels entfernt von der Siedekammer
(4) und von dem als Erdgaserhitzer dienenden Wärmetauscher Gas/Wasserlösemittel (8)
aufgestellt ist, daß das im Heizkessel (1) unter Druck erhitzte Wasserlösemittel nach
Entspannung in einem Drosselventil (5) der Siedekammer (4) zugeführt ist, und daß
in der Siedekammer (4) der Destillationsvorrichtung (23) das zu regenerierende Wasserlösemittel
mit dem im Heizkessel (1) erhitzten den Wärmeträger bildenden Wasserlösemittel gemischt
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Heizkessel (1) in demjenigen von den zwei ineinander greifenden Rohrleitungskreisen
für das Waserlösemittel angeordnet ist, welcher von dem Heizkessel (1) in die Siedekammer
(4) und von dieser über einen Wärmetauscher Wasserlösemittel/Rohgas (8) zurück zum
Heizkessel (1) führt und in welchem eine Umwälzpumpe (7) angeordnet ist,
während der andere Rohrleitungskreis von der Siedekammer (4) über die Kontaktvorrichtung
(19) zu dem Kondensator (22) in der Destillationskolonne (23), dann in einen Wärmetauscher
(17) und anschließend in die Destillationskolonne (23) über der Siedekammer (4) führt
und in welchem ebenfalls eine Umwälzpumpe (18) angeordnet ist, wobei durch den Wärmetauscher
(17) der Rohrleitungszweig (16) vor der Kontaktvorrichtung (19) und der Rohrleitungszweig
(20, 25) hinter der Kontaktvorrichtung (19) führen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß im zur Kontaktvorrichtung (19) führenden Rohrleitungskreis hinter der Siedekammer
(4) ein Glykol-Stripper (13) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Rohrleitungskreis hinter dem Heizkessel (1) ein Stripgas-Wärmetauscher (3)
für den Glykol-Stripper (13) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Kondensator (22) in der Destillationsvorrichtung (23) und dem Wärmetauscher
(17) ein Kohlenwasserstoffabscheider mit Brenngasverwertung (24) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 4,
gekennzeichnet durch
eine mit Ventil (12) versehene Bypaßleitung (11) parallel zum Gas/Glykol-Wärmetauscher
(8).
10. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die als optimaler Energieerzeuger ausgelegte Heizvorrichtung (1), die als Regenerationsanlage
dienende Destillationskolonne (23) und der als Erdgaserhitzungsanlage dienende Wärmetauscher
(8) vollkommen getrennt als einzelne Baublöcke gestaltet sind.
1. Process for drying natural gas and for reprocessing the water solvent used for this,
wherein the natural gas is heated if necessary and brought into contact with the water
solvent in a contact device (19), wherein the water solvent is reprocessed in a distillation
device (23) with a boiling chamber (4) and wherein the water solvent is heated in
a colon heating device and used as heat-conveying medium both for heating the natural
gas and for supplying the heat to the distillation device (23) in two interlinking
circuits, characterised in that the water solvent is heated in a heating boiler (1)
located remote from the boiling chamber (4) and from the gas/water solvent heat exchanger
(8) serving as the natural gas heater, in that after being allowed to expand in a
throttling valve (5) the water solvent is heated in the heating boiler (1) under pressure
and fed to the boiling chamber (4), and in that in the boiling chamber (4) of the
distillation device (23) the water solvent to be regenerated is mixed with the water
solvent heated in the heating boiler (1) and forming the heat-conveying medium.
2. Process according to claim 1, characterised in that water solvent removed from the
boiling chamber (4) and heated in the heating boiler (1) is reinjected into the boiling
chamber (4).
3. Process according to claim 1, characterised in that hydrocarbons are removed from
the water solvent removed from the contact device (19) after partial heating in the
condenser (22) of the distillation column (23).
4. Device for drying natural gas and for reprocessing the water solvent used for this,
in which the natural gas is heated if necessary and brought into contact with the
water solvent, in which the water solvent is reprocessed in a distillation device
(23) with a boiling chamber (4), and in which the water solvent is heated in a colon
heating device and used as heat-conveying medium both for heating the natural gas
and for supplying the heat to the distillation device (23) in two interlinking circuits,
characterised in that the heating boiler (1) for heating the water solvent is located
remote from the boiling chamber (4) and from the gas/water solvent heat exchanger
(8) serving as the natural gas heater, in that after being allowed to expand in a
throttling valve (5) the water solvent heated under pressure in the heating boiler
(1) is fed to the boiling chamber (4), and in that in the boiling chamber (4) of the
distillation device (23) the water solvent to be regenerated is mixed with the water
solvent heated in the heating boiler (1) and forming the heat-conveying medium.
5. Device according to claim 4, characterised in that the heating boiler (1) is located
in the one of the two interlinking pipe circuits for the water solvent which leads
from the heating boiler (1) into the boiling chamber (4) and from the latter through
a water solvent/untreated gas heat exchanger (8) back to the heating boiler (1) and
in which a circulating pump (7) is disposed, while the other pipe circuit leads from
the boiling chamber (4) via the contact device (19) to the condenser (22) in the distillation
column (23), then into a heat exchanger (17) and then into the distillation column
(23) via the boiling chamber (4) and in which a circulating pump (18) is also disposed,
the pipe branch (16) before the contact device (19) and the pipe branch (20, 25) after
the contact device (19) passing through the heat exchanger (17).
6. Device according to claim 4, characterised in that a glycol stripper (13) is disposed
in the pipe circuit leading to the contact device (19) after the boiling chamber (4).
7. Device according to claim 4, characterised in that a stripping gas heat exchanger
(3) for the glycol stripper (13) is disposed in the pipe circuit after the heating
boiler (1).
8. Device according to claim 4, characterised in that a hydrocarbon separator with a
combustion gas recovery device (24) is disposed between the condenser (22) in the
distillation device (23) and the heat exchanger (17).
9. Device according to claim 4, characterised by a bypass pipe (11) provided with a valve
(12) parallel with the gas/glycol heat exchanger (8).
10. Device according to claim 4, characterised in that the heating device (1) designed
as an optimum energy producer, the distillation column (23) serving as the regenerating
installation and the heat exchanger (8) serving as the natural gas heating installation
are designed as completely separate individual building blocks.
1. Procédé pour sécher le gaz naturel et pour retraiter le solvant de l'eau utilisé pour
cela, dans lequel on chauffe le gaz naturel à la demande, et on le met au contact
du solvant de l'eau dans un dispositif de contact (19), dans lequel on retraite le
solvant de l'eau dans une installation de distillation (23) avec chambre d'ébullition
(4), et dans lequel, comme caloporteur, aussi bien pour le chauffage du gaz naturel
que pour l'introduction de chaleur dans le dispositif de distillation (23), on utilise
le solvant de l'eau chauffé dans un dispositif commun de chauffage dans deux circuits
qui sont en prise l'un sur l'autre, caractérisé en ce que
on entreprend le chauffage du solvant de l'eau dans une cuve de chauffage (1) disposée
de façon éloignée de la chambre d'ébullition (4) et de l'échangeur de chaleur gaz/solvant
de l'eau (8), fonctionnant pour le chauffage du gaz naturel, en ce que l'on chauffe
alors le solvant de l'eau dans la cuve de chauffage (1) sous pression, et en ce qu'on
l'introduit dans la chambre d'ébullition (4), après qu'il soit détendu dans une vanne
papillon (5),
et en ce que, dans la chambre d'ébullition (4) du dispositif de distillation (23),
on mélange le solvant de l'eau à régénérer avec le solvant de l'eau chauffé dans la
cuve de chauffage (1) et formant le caloporteur.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on introduit à nouveau avec
une buse dans la chambre d'ébullition (4) le solvant de l'eau que l'on a extrait de
la chambre d'ébullition (4) et que l'on a chauffé dans la cuve de chauffage (1).
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on sépare les hydrocarbures
a partir du solvant de l'eau que l'on a extrait du dispositif de contact 19), après
chauffage partiel, pour les introduire dans le condenseur (22) de la colonne de distillation
(23).
4. Dispositif pour sécher le gaz naturel et pour retraiter le solvant de l'eau utilisé
pour cela,
dans lequel on chauffe le gaz naturel à la demande, et on le met au contact du solvant
de l'eau,
dans lequel on retraite le solvant de l'eau dans une installation de distillation
(23) avec chambre d'ébullition (4),
et dans lequel, comme caloporteur, aussi bien pour le chauffage du gaz naturel que
pour l'introduction de chaleur dans le dispositif de distillation (23), on utilise
le solvant de l'eau chauffé dans un dispositif commun de chauffage dans deux circuits
qui sont en prise l'un sur l'autre,
caractérisé en ce que
la cuve de chauffage (1) pour le chauffage du solvant de l'eau est disposée de façon
éloignée de la chambre d'ébullition (4) et de l'échangeur de chaleur gaz/solvant de
l'eau (8), fonctionnant pour le chauffage du gaz naturel,
en ce que le solvant de l'eau chauffé dans la cuve de chauffage (1) sous pression,
est conduit à la chambre d'ébullition (4) après détente dans une vanne papillon (5),
et en ce que, dans la chambre d'ébullition (4) du dispositif de distillation (23),
on mélange le solvant de l'eau à régénérer avec le solvant de l'eau chauffé dans la
cuve de chauffage (1) et formant le caloporteur.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que
la cuve de chauffage (1) est disposée dans celui des deux circuits de conduites tubulaires
en contact l'un de l'autre, destiné au solvant de l'eau, qui conduit depuis la cuve
de chauffage (1) dans la chambre d'ébullition (4) et, à partir de celle-ci, qui conduit
en retour à la cuve de chauffage (1) par l'intermédiaire d'un échangeur de chaleur
solvant de l'eau/gaz brut (8), et dans lequel est disposée une pompe de circulation
(7),
alors que l'autre circuit de conduites tubulaires conduit, depuis la chambre d'ébullition
(4), au condenseur (22), par l'intermédiaire du dispositif de contact (19), dans la
colonne de distillation (23), puis dans un échangeur de chaleur (17) et enfin dans
la colonne de distillation (23) par l'intermédiaire de la chambre d'ébullition (4)
et dans lequel est disposée également une pompe de circulation (18), de telle sorte
que le rameau de conduite tubulaire (16) en avant du dispositif de contact (19), et
le rameau de conduite tubulaire (20,25) à l'arrière du dispositif de contact (19)
conduisent à travers l'échangeur de chaleur (17).
6. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que dans le circuit de conduites
tubulaires conduisant au dispositif de contact (19), en arrière de la chambre d'ébullition
(4), se trouve un dispositif (13) pour rectifier le glycol.
7. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que dans le circuit de conduites
tubulaires à l'arrière de la cuve de chauffage (1) se trouve un dispositif échangeur
de chaleur (3) pour le gaz de rectification, pour le dispositif de rectification (13)
du glycol.
8. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que entre le condenseur (22)
dans le dispositif de distillation (23) et l'échangeur de chaleur (17), se trouve
un séparateur d'hydrocarbures avec utilisation des gaz combustibles (24).
9. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé par une conduite de dérivation (11)
avec vanne (12), parallèle à l'échangeur de chaleur gaz/glycol (8).
10. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'appareil de chauffage
(1) disposé comme producteur optimal d'énergie, la colonne de distillation (23) servant
de dispositif de régération et l'échangeur de chaleur (8) servant de dispositif de
chauffage du gaz naturel sont disposés de façon complètement séparée, sous forme de
blocs isolés.
