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(11) |
EP 0 569 876 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.07.1996 Patentblatt 1996/30 |
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Anmeldetag: 07.05.1993 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E06B 7/14 |
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Elementfassade
Façade from elements
Façade d'éléments
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
11.05.1992 DE 4214957
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.11.1993 Patentblatt 1993/46 |
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Patentinhaber: Norsk Hydro a.s. |
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0257 Oslo 2 (NO) |
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Erfinder: |
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- Rache, Ralf
D-5100 Aachen (DE)
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Vertreter: Fay, Hermann, Dipl.-Phys. Dr. et al |
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Dr. Hermann Fay
Dr. Joachim Dziewior
Postfach 17 67 89007 Ulm 89007 Ulm (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
GB-A- 1 145 162 GB-A- 2 167 099
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GB-A- 2 147 930 GB-A- 2 244 071
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Elementfassade mit feldweiser Entwässerung, wobei die
an einem Gebäude oder dergl. anzuschließenden Fassadenelemente jeweils einen eine
Füllung enthaltenden Elementrahmen mit die Rahmenseiten bildenden, in der Fassade
vertikalen und horizontalen Rahmenschenkeln aufweisen und die benachbarten Fassadenelemente
an den aneinander zugewandten Rahmenseiten zwischen den sich gegenüberliegenden Rahmenschenkeln
Dehnräume bilden, wobei die Rahmenschenkel gebäudeseitig ein Tragprofil und fassadenseitig
ein die Füllungen aufnehmendes Falzprofil besitzen und die Dehnräume durch in der
Fassade vertikal und horizontal verlaufende Dichtleisten, welche die sich gegenüber
liegenden Rahmenschenkel verbinden und deren Dehnbewegungen gegeneinander aufnehmen,
in einen tragprofilseitigen und einen falzprofilseitigen Dehnraumteil getrennt sind
(GB-A-2147930).
[0002] Bei derartigen Elementfassaden besteht das Problem, durch Undichtigkeiten in den
tragprofilseitigen Teil der Dehnräume eingedrungenes Wasser auf die Fassadenaußenseite
abzuleiten, und dies möglichst feldweise, d. h. einzeln an jedem Fassadenelement,
um größere Wasseransammlungen und längere Strömungswege des Wassers in der Fassade
zu vermeiden. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Elementfassade
der eingangs genannten Art diese Entwässerung auf konstruktiv und montagetechnisch
möglichst einfache Weise zu erreichen.
[0003] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung in Verbindung mit den eingangs genannten Merkmalen
dadurch gelöst, daß die Tragprofile der Rahmenschenkel zwei in Richtung senkrecht
zur Fassadenebene nebeneinander verlaufende, durch eine Stegwand voneinander abgeteilte,
im Querschnitt etwa U-förmige Kanalprofile aufweisen, die zur Rahmenaußenseite hin
offen sind und an den Rahmenecken jeweils umlaufend aneinander schließen, von welchen
an jedem Elementrahmen das zur Fassadenaußenseite hin liegende Kanalprofil die Dichtleisten
aufnimmt, wobei wenigstens die vertikalen Dichtleisten in mindestens einem der sie
jeweils aufnehmenden beiden, zu benachbarten Elementrahmen gehörenden Kanalprofile
gegenüber dem Boden des Kanalprofils einen der Entwässerung dienenden Fallkanal freiläßt,
daß ferner in die zur Fassadeninnenseite hin liegenden Kanalprofile an den vertikalen
Rahmenseiten den tragprofilseitigen Teil des horizontalen Dehnraums zwischen vertikal
benachbarten Fassadenelementen übergreifende und zwischen sich im vertikalen Dehnraum
zwischen jeweils horizontal benachbarten Fassadenelementen einen Freiraum offen lassende,
an den Stegwänden anliegende Schieblinge sowie an den jeweils oberen horizontalen
Rahmenseiten stirnseitig dichtschließend gegen die Schieblinge stoßende Rinnenprofile
eingesetzt sind, die durch Öffnungen in den Schieblingen hindurch in den Freiraum
zwischen letzteren entwässern, daß die jeweils zwei sich im vertikalen Dehnraum gegenüber
stehenden Schieblinge am oberen Ende eine den Freiraum wie auch gegen die vertikale
Dichtleiste abschließende Dichtung tragen und zusammen mit dieser Dichtung den tragprofilseitigen
Teil des vertikalen Dehnraums nach unten hin dicht absperren, wobei die stirnseitigen
Endflächen der Schieblinge einschließlich der Dichtung in Richtung zur Fassadenaußenseite
hin abwärts geneigt verlaufen zu in den Stegwänden vorgesehenen, in die Fallkanäle
mündenden Öffnungen, und daß die horizontalen Dichtleisten, in Lücken zwischen den
vertikalen Dichtleisten hindurchlaufend, die vertikalen Dehnräume zwischen den horizontal
benachbarten Fassadenelementen übergreifen, wobei sie eine zum falzprofilseitigen
Teil der Dehnräume offene und nach oben mit den Fallkanälen in Verbindung stehende
Aussparung aufweisen, durch die hindurch die Fallkanäle in den falzprofilseitigen
Dehnraumteil entwässern.
[0004] Die Funktionsweise dieser Konstruktion ist kurz folgende: In den tragprofilseitigen
Teil der horizontalen Dehnräume einsickerndes Wasser sammelt sich in den Rinnenprofilen,
läuft von dort durch die Öffnungen in den Schieblingen in den Freiraum zwischen ihnen,
vereinigt sich weiter mit direkt in die vertikalen Dehnräume eingedrungenem Wasser
und läuft darin abwärts bis zu den nächsttieferen Schieblingen, die auf der von ihnen
bewirkten Absperrung des vertikalen Dehnraums das Wasser durch die Öffnungen in den
Stegwänden hindurch in die Fallkanäle leiten, in denen es abwärts bis zur nächsttieferen
horizontalen Dichtleiste fließt, durch deren Aussparung hindurch es auf den falzseitigen
Teil der Dehnräume gelangt und somit auf der Fassadenaußenseite abfließen kann. -
Die Schieblinge und die Rinnenprofile sind einfach in den Rahmenschenkeln zwischen
den Fassadenelementen zu montierende Teile, ebenso die horizontalen und vertikalen
Dichtleisten, die - soweit überhaupt erforderlich - auch gegeneinander sehr einfach
abgedichtet werden können, so daß sich komplizierte und aufwendige Dichtungsteile
erübrigen.
[0005] Eine wegen ihrer besonderen Einfachheit bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
ist dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung der horizontalen Dichtleiste durch
eine an der Leiste vorgesehene Profilschulter gebildet ist, die mit freiem Abstand
unter der Mündung der sich jeweils vertikal über ihr erstreckenden Fallkanäle verläuft,
wobei das zur Fassadenaußenseite hin liegende Kanalprofil im unteren horizontalen
Rahmenschenkel der jeweils oberhalb der horizontalen Dichtleiste liegenden Fassadenelemente
und damit auch die Fallkanäle nach unten offen bleiben, daß weiter die horizontale
Dichtleiste unter der Profilschulter eine Dichtlippe und einen neben ihr verlaufenden,
über die Profilschulter nach oben vorstehende Dichtsteg aufweist, von welchen die
Dichtlippe in das zur Fassadenaußenseite hin liegende Kanalprofil im oberen horizontalen
Rahmenschenkel der jeweils unter der Dichtleiste liegenden Fassadenelemente greift
und der Dichtsteg in den zur Fassadeninnenseite hin liegenden Kanalprofilen an den
beiden Stegwänden anliegt, die sich im tragprofilseitigen Teil des Dehnraums an den
horizontalen Rahmenschenkeln der jeweils vertikal benachbarten Fassadenelemente gegenüberstehen.
Die unteren Enden der sich jeweils über der horizontalen Dichtleiste erstreckenden
vertikalen Dichtleisten können dann ebenfalls mit freiem Abstand über der Profilschulter
liegen, so daß sich Dichtverbindungen zwischen diesen Enden und den horizontalen Dichtleisten
erübrigen. Außerdem sind die unteren Enden der Fallkanäle an jeder horizontalen Dichtleiste
in sehr einfacher Weise über die Profilschulter mit der Fassadenaußenseite verbunden.
[0006] Im übrigen empfiehlt es sich, daß der der Stegwand am oberen horizontalen Rahmenschenkel
der jeweils unter der horizontalen Dichtleiste liegenden Fassadenelemente anliegende
Teil des Dichtsteges zugleich die Stegwand gegen die Seitenwand des in diesen Rahmenschenkel
eingesetzten Rinnenprofils abdichtet.
[0007] In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist der tragprofilseitige Teil
der Dehnräume auf der Gebäudeseite in im wesentlichen gleicher Weise wie zum falzseitigen
Teil der Dehnräume hin durch horizontale und vertikale Dichtleisten geschlossen, wobei
nur anders als dort die jeweils über den horizontalen Dichtleisten sich erstreckenden
vertikalen Dichtleisten mit dem unteren Leistenende dicht auf die Profilschulter der
horizontalen Dichtleiste stoßen. Zur gebäudeseitigen Abdichtung der tragprofilseitigen
Dehnräume können daher die gleichen Dichtleisten wie für die Abdichtung zum falzseitigen
Teil der Dehnräume hin Verwendung finden.
[0008] Im folgenden wird die Erfindung an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel
näher erläutert; es zeigen:
- Fig. 1
- einen Teil einer erfindungsgemäßen Elementfassade in einer Vorderansicht,
- Fig. 2
- den Schnitt II - II durch die Fassade nach Fig. 1, 1,
- Fig. 3
- den Schnitt III - III durch die Fassade nach Fig. 1,
- Fig. 4
- den Schnitt IV - IV durch den Gegenstand der Fig. 3, und
- Fig. 5
- eine vereinfachte Schemazeichnung der Fassade nach den Fig. 1 bis 4 zur weiteren Erläuterung
der Entwässerungswege.
[0009] Die dargestellte Elementfassade besteht aus Fassadenelementen 1, 1', die über- und
nebeneinander angeordnet jeweils für sich in nicht zur Erfindung gehörender und daher
in der Zeichnung nicht dargestellter Weise an einer in der Zeichnung ebenfalls nicht
gezeigten Gebäudekonstruktion angeschlossen sind. Jedes Fassadenelement 1, 1' besteht
aus einem Elementrahmen 2, in dem eine Füllung 3 enthalten ist, die als Paneele (Element
1') ein- oder mehrfachverglaste Fensterscheiben (Element 1) oder in anderer geeigneter
Weise ausgebildet sein können. Die Elementrahmen 2 bestehen aus die vier Rahmenseiten
bildenden, in der Fassade vertikalen und horizontalen Rahmenschenkeln 4.1, 4.2, die
in den Rahmenecken auf Gehrung aneinander stoßen und durch in Fig. 4 erkennbare Eckstücke
5 zusammen gehalten sind. Die jeweils in der Fassade benachbarten Fassadenelemente
1, 1' bilden an den einander zugewandten Rahmenseiten zwischen den sich gegenüber
liegenden Rahmenschenkeln 4.1, 4.2 Dehnräume, in denen gegenseitige Bewegungen der
Elementrahmen 2 aufgenommen werden. Die Rahmenschenkel 4.1, 4.2 sind an allen vier
Rahmenseiten gleich ausgebildet und besitzen gebäudeseitig ein Tragprofil 6 und fassadenseitig
ein die Füllungen 3 aufnehmendes Falzprofil 7, an dem je nach Art der Füllung 3 Adapterprofile
8 und Füllungshalteleisten 9 mit den danzugehörenden Dichtungen befestigt werden.
Am Tragprofil 6 kann auch eine Dämmeinlage 10 (Elemente 1') gehalten sein. Das Tragprofil
6 und das Falzprofil 7 können einstückig miteinander ausgebildet sein; im Ausführungsbeispiel
aber sind die Tragprofile 6 und die Falzprofile 7 jeweils selbständig und bei 11 formschlüssig
zusammengefügt. Die Dehnräume sind durch in der Fassade vertikal und horizontal verlaufende
Dichtleisten 12, 13 in einen tragprofilseitigen Dehnraumteil 14 und einen falzprofilseitigen
Dehnraumteil 15 getrennt, wobei die Dichtleisten 12, 13 die sich gegenüber liegenden
Rahmenschenkel 4.1, 4.2 verbinden und deren Dehnbewegungen gegeneinander aufnehmen.
[0010] Die Tragprofile 6 der Rahmenschenkel 4.1, 4.2 bilden zwei in Richtung senkrecht zur
Fassadenebene nebeneinander verlaufende, durch eine Stegwand 16 voneinander abgeteilte
und im Querschnitt etwa U-förmige Kanalprofile 17, 18, die zur Rahmenaußenseite hin
offen sind und an den Rahmenecken jeweils umlaufend aneinanderschließen. Das zur Fassadenaußenseite
hin liegende schmalere Kanalprofil 17 nimmt an jedem Elementrahmen 2 die Dichtleisten
12, 13 auf. Wenigstens die vertikalen Dichtleisten 12 füllen das sie aufnehmende Kanalprofil
17 nicht vollständig aus, sondern lassen zwischen sich und dem Kanalboden 17' einen
der Entwässerung dienenden Fallkanal 19 frei. In die zur Fassadeninnenseite hin liegenden
Kanalprofile 18 sind an den vertikalen Rahmenschenkeln 4.1 als Kurzstücke ausgebildete
Schieblinge 20 eingesetzt, die den tragprofilseitigen Teil 14 des horizontalen Dehnraums
zwischen vertikal benachbarten Fassadenelementen 1, 1' übergreifen und zwischen sich
im vertikalen Dehnraum einen Freiraum 21 offen lassen. Die Schieblinge 20 füllen das
sie aufnehmenden Kanalprofil 18 aus und liegen insbes. an den Stegwänden 16 an. An
den jeweils oberen horizontalen Rahmenschenkeln 4.2 sind in die zur Fassadeninnenseite
hin liegenden Kanalprofile 18 Rinnenprofile 22 eingesetzt, die stirnseitig bei 23
dichtschließend gegen die Schieblinge 20 stoßen und durch Öffnungen 24 in den Schieblingen
20 hindurch in den Freiraum 21 zwischen den Schieblingen 20 entwässern, wie es aus
Fig. 4 und 5 an den den Wasserfluß andeutenden Punktreihen B ersichtlich ist. Die
jeweils zwei sich im vertikalen Dehnraum gegenüber stehenden Schieblinge 20 tragen
am oberen Ende eine Dichtung 124, welche einerseits den Freiraum 21 abschließt und
auch zwischen den beiden sich gegenüber stehenden Stegwänden 16 hindurch gegen die
vertikale Dichtleiste 12 abgedichtet ist. Zusammen mit dieser Dichtung 124 sperren
somit die Schieblinge 20 den tragprofilseitigen Teil 14 des vertikalen Dehnraums nach
unten hin dicht ab. Dabei sind die stirnseitigen Endflächen 20' der Schieblinge 20
einschließlich der Dichtung 124 in Richtung zur Fassadenaußenseite hin abwärts geneigt,
wie dies in Fig. 2 in gestrichelter Linienführung angedeutet ist. Am unteren Ende
schließen die stirnseitigen Endflächen 20' der Schieblinge 20 an Öffnungen 25 an,
die in den Stegwänden 16 vorgesehen sind und in die Fallkanäle 19 münden. Die horizontalen
Dichtleisten 13 laufen in Lücken zwischen den vertikalen Dichtleisten 12 hindurch
und übergreifen die vertikalen Dehnräume zwischen den horizontal benachbarten Fassadenelementen
1 bzw. 1'. Die jeweils unter ihnen verlaufenden vertikalen Dichtleisten 12 sind mit
ihrem oberen, in Fig. 2 durch Schraffur 12 angedeuteten Ende, beispielsweise mittels
Dichtmasse gegen die horizontale Dichtleiste 13 abgedichtet. Weiter sind die horizontalen
Dichtleisten 13 mit einer zum falzprofilseitigen Teil 15 der Dehnräume hin offenen
und nach oben mit den Fallkanälen 19 in Verbindung stehenden Aussparungen versehen,
durch die hindurch die Fallkanäle 19 in den falzprofilseitigen Dehnraumteil 15 entwässern.
Im einzelnen ist diese Aussparung der horizontalen Dichtleiste 13 durch eine Profilschulter
13.1 gebildet, die mit freiem Abstand unter dem in Fig. 2 durch Schraffur 12.6 angedeuteten
Ende der sich jeweils über ihr erstreckenden vertikalen Dichtleisten 12 und Fallkanäle
19 verläuft, so daß entsprechend Fig. 2 und 5 in den Fallkanälen 19 abwärts fließendes,
durch Punktreihen A angedeutetes Wasser auf der Profilschulter 13.1 der horizontalen
Dichtleiste 13 aufgefangen und in die falzprofilseitigen, zur Fassadenaußenseite hin
offenen Dehnräume 15 gelangen kann. Das zur Fassadenaußenseite hin liegende Kanalprofil
17 im unteren horizontalen Rahmenschenkel 4.2 der jeweils oberhalb der horizontalen
Dichtleiste 13 liegenden Fassadenelemente 1 bleibt somit nach unten offen, wie insbes.
aus Fig. 2 gut ersichtlich ist. Weiter besitzen die horizontalen Dichtleisten 13 jeweils
unter der Profilschulter 13.1 eine Dichtlippe 13.2 und einen neben dieser Dichtlippe
verlaufenden Dichtsteg 13.3, der nach oben über die Profilschulter 13.1 vorsteht.
Die Dichtlippe 13.2 greift in das zur Fassadenaußenseite hin liegende Kanalprofil
17 im oberen horizontalen Rahmenschenkel 4.2 der jeweils unter der Dichtleiste 13
liegenden Fassadenelemente 1'. Der Dichtsteg 13.3 liegt in den zur Fassadeninnenseite
hin liegenden Kanalprofilen 18 an den beiden Stegwänden 16 an, die sich im tragprofilseitigen
Teil 14 des Dehnraums an den horizontalen Rahmenschenkeln 4.2 der jeweils vertikal
benachbarten Fassadenelemente 1, 1' gegenüber stehen. Der der Stegwand 16 am oberen
horizontalen Rahmenschenkel 4.2 der jeweils unter der horizontalen Dichtleiste 13
liegenden Fassadenelemente 1' anliegende Teil des Dichtstegs dichtet zugleich die
Stegwand 16 gegen die Seitenwand 22' des in diesen Rahmenschenkel 4.2 eingesetzten
Rinnenprofils 22 ab.
[0011] Die Abdichtung des tragprofilseitigen Teils 14 der Dehnräume auf der Gebäudeseite
erfolgt in im wesentlichen gleicher Weise wie die Abdichtung zum falzseitigen Teil
15 der Dehnräume hin. Es finden dafür die gleichen horizontalen und vertikalen Dichtleisten
12', 13' Verwendung, wobei der einzige Unterschied darin besteht, daß die sich jeweils
über den horizontalen Dichtleisten 13' erstreckenden vertikalen Dichtleisten 12' mit
dem unteren Leistenende 12" dicht auf die Profilschulter 13.1' der horizontalen Dichtleiste
13' stoßen.
[0012] Die Entwässerung sei an Hand der Fig. 5 zusammengefaßt kurz erläutert: In die horizontalen
Dehnräume 14 eindringendes Wasser gelangt (Punktreihe B) in den Rinnenprofilen 22
durch die Öffnungen 24 in den Freiraum 21, von wo es im vertikalen Dehnraum 14 zusammen
mit dort direkt eingedrungenem Wasser abwärts bis zu der von den nächsttieferen Schieblingen
20 gebildeten Dehnraumabsperrung fließt, auf der es (Punktreihe A) durch die Öffnungen
25 in die Fallkanäle 19 abgeleitet wird und darin abwärts bis zur nächsttieferen horizontalen
Dichtleiste 13 fließt, deren Profilschulter 13.1 das Wasser in die falzseitigen Dehnraumteile
15 und damit auf die Fassadenaußenseite umlenkt.
1. Elementfassade mit feldweiser Entwässerung, wobei die an einem Gebäude oder dergl.
anzuschließenden Fassadenelemente (1, 1') jeweils einen eine Füllung (3) enthaltenden
Elementrahmen (2) mit die Rahmenseiten bildenden, in der Fassade vertikalen und horizontalen
Rahmenschenkeln (4.1, 4.2) aufweisen und die benachbarten Fassadenelemente (1, 1')
an den einander zugewandten Rahmenseiten (4.1, 4.2) zwischen den sich gegenüberliegenden
Rahmenschenkeln Dehnräume bilden, wobei die Rahmenschenkel gebäudeseitig ein Tragprofil
(6) und fassadenseitig ein die Füllungen (3) aufnehmendes Falzprofil (7) besitzen
und die Dehnräume durch in der Fassade vertikal und horizontal verlaufende Dichtleisten
(12, 13), welche die sich gegenüber liegenden Rahmenschenkel (4.1, 4.2) verbinden
und deren Dehnbewegungen gegeneinander aufnehmen, in einen tragprofilseitigen und
einen falzprofilseitigen Dehnraumteil (14, 15) getrennt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragprofile (6) der Rahmenschenkel (4.1, 4.2) zwei in Richtung senkrecht zur
Fassadenebene nebeneinander verlaufende, durch eine Stegwand (16) voneinander abgeteilte,
im Querschnitt etwa U-förmige Kanalprofile (17, 18) aufweisen, die zur Rahmenaußenseite
hin offen sind und an den Rahmenecken jeweils umlaufend aneinander schließen, von
welchen an jedem Elementrahmen (2) das zur Fassadenaußenseite hin liegende Kanalprofil
(17) die Dichtleisten (12, 13) aufnimmt, wobei wenigstens die vertikalen Dichtleisten
(12) in mindestens einem der sie jeweils aufnehmenden beiden, zu benachbarten Elementrahmen
(2) gehörenden Kanalprofile (17) gegenüber dem Boden (17') des Kanalprofils (17) einen
der Entwässerung dienenden Fallkanal (19) freiläßt, daß ferner in die zur Fassadeninnenseite
hin liegenden Kanalprofile (18) an den vertikalen Rahmenseiten (4.1) den tragprofilseitigen
Teil (14) des horizontalen Dehnraums zwischen vertikal benachbarten Fassadenelementen
(1, 1') übergreifende und zwischen sich im vertikalen Dehnraum zwischen jeweils horizontal
benachbarten Fassadenelementen (1 bzw. 1') einen Freiraum (21) offen lassende, an
den Stegwänden (16) anliegende Schieblinge (20) sowie an den jeweils oberen horizontalen
Rahmenseiten (4.2) stirnseitig dichtschließend gegen die Schieblinge (20) stoßende
Rinnenprofile (22) eingesetzt sind, die durch Öffnungen (24) in den Schieblingen (20)
hindurch in den Freiraum (21) zwischen letzteren entwässern, daß die jeweils zwei
sich im vertikalen Dehnraum gegenüber stehenden Schieblinge (20) am oberen Ende eine
den Freiraum (21) wie auch gegen die vertikale Dichtleiste (12) abschließende Dichtung
(124) tragen und zusammen mit dieser Dichtung (124) den tragprofilseitigen Teil (14)
des vertikalen Dehnraums nach unten hin dicht absperren, wobei die stirnseitigen Endflächen
(20') der Schieblinge (20) einschließlich der Dichtung (124) in Richtung zur Fassadenaußenseite
hin abwärts geneigt verlaufen zu in den Stegwänden (16) vorgesehenen, in die Fallkanäle
(19) mündenden Öffnungen (25), und daß die horizontalen Dichtleisten (13), in Lücken
zwischen den vertikalen Dichtleisten (12) hindurchlaufend, die vertikalen Dehnräume
zwischen den horizontal benachbarten Fassadenelementen (1, 1') übergreifen, wobei
sie eine zum falzprofilseitigen Teil (15) der Dehnräume offene und nach oben mit den
Fallkanälen (19) in Verbindung stehende Aussparung aufweisen, durch die hindurch die
Fallkanäle (19) in den falzprofilseitigen Dehnraumteil (15) entwässern.
2. Elementfassade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung der horizontalen
Dichtleiste (13) durch eine an der Leiste vorgesehene Profilschulter (13.1) gebildet
ist, die mit freiem Abstand der Mündung der sich jeweils vertikal jeweils vertikal
über ihr erstreckenden Fallkanäle (19) verläuft, wobei das zur Fassadenaußenseite
hin liegende Kanalprofil (17) im unteren horizontalen Rahmenschenkel (4.2) der jeweils
oberhalb der horizontalen Dichtleiste (13) liegenden Fassadenelemente (1) nach unten
offen bleibt, daß weiter die horizontale Dichtleiste (13) unter der Profilschulter
(13.1) eine Dichtlippe (13.2) und einen neben ihr verlaufenden, über die Profilschulter
(13.1) nach oben vorstehenden Dichtsteg (13.3) aufweist, von welchen die Dichtlippe
(13.1) in das zur Fassadenaußenseite hin liegende Kanalprofil (17) im oberen horizontalen
Rahmenschenkel (4.2) der jeweils unter der Dichtleiste (13) liegenden Fassadenelemente
(1') greift und der Dichtsteg (13.3) in den zur Fassadeninnenseite hin liegenden Kanalprofilen
(18) an den beiden Stegwänden (16) anliegt, die sich im tragprofilseitigen Teil (14)
des Dehnraums an den horizontalen Rahmenschenkeln (4.2) der jeweils vertikal benachbarten
Fassadenelemente (1, 1') gegenüber stehen.
3. Elementfassade nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der der Stegwand (16)
am oberen horizontalen Rahmenschenkel (4.2) der jeweils unter der horizontalen Dichtleiste
(13) liegenden Fassadenelemente (1') anliegende Teil des Dichtstegs (13.3) zugleich
die Stegwand (16) gegen die Seitenwand (22 ) des in diesen Rahmenschenkel eingesetzten
Rinnenprofils (22) abdichtet.
4. Elementfassade nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der tragprofilseitige
Teil (14) der Dehnräume auf der Gebäudeseite in im wesentlichen gleicher Weise wie
zum falzseitigen Teil (15) der Dehnräume hin durch horizontale und vertikale Dichtleisten
(12', 13') geschlossen ist, wobei nur anders als dort die jeweils über den horizontalen
Dichtleisten (13') sich erstreckenden vertikalen Dichtleisten (12) mit dem unteren
Leistenende (12") dicht auf die Profilschulter (13.1') der horizontalen Dichtleiste
(13') stoßen.
1. A facade wall unit to be mounted on a building or the like and to provide drainage
internally to the outside, wherein the facade elements (1, 1') in each case have a
frame (2) containing a filling (3) and with vertical and horizontal members (4.1,
4.2) so that adjacent facade units (1,1') form, on mutually adjoining sides (4.1,
4.2) of the frame expansion spaces between the mutually opposite frame members the
frame members having a supporting relationship (6) on the building side and a groove
profile (7), which accommodates the filling (3), on the facade side, the expansion
spaces being subdivided into expansion space parts (14, 15) on the support side and
on the groove side respectively by means of sealing strips (12, 13) which are vertical
and horizontal respectively in the facade and which interconnect the mutually opposite
frame members (4.1, 4.2) and which take up the expansion movements which the latter
perform in relation to each other, characterised by the fact that the supporting relationship
(6) of the frame members (4.1, 4.2) have two channel sections (17, 18), of approximately
U-shaped cross section and separated from each other by a dividing wall (16), which
are open towards the outside for the frame and are connected to each other around
the corners of the frame in each case and of which, on each element frame (2), the
channel section (17) further towards the outside of the facade accommodates the sealing
strips (12, 13), while at least the vertical sealing strip (12), in at least one of
the two channel sections (17) accommodating them in each case and belonging to adjacent
frames(2), leaves a drip channel (19) open in relation to the base (17') of the channel
section (17), and that thrust pieces (20) are inserted in the channel sections (18)
situated nearer to the inside of the facade, on the vertical frame members (4.1),
which said thrust pieces extend over the support part (14) of the horizontal expansion
space between vertically adjacent facade units (1,1') and leave a free space (21)
between them in the vertical expansion space between horizontally adjacent facade
units (1,1') and rest against the dividing walls (16), while in the upper horizontal
frame members (4.2) in each case channel sections (22) are inserted of which the ends
abut tightly against the thrust pieces (20) and which through openings (24) in the
thrust pieces (20) drain the water into the free space (21) between these latter,
that the thrust pieces (20) facing each other in pairs in the vertical expansion space
are fitted at their upper end with a seal (124) forming a closure in respect of the
free space (21) and also in respect of the vertical sealing strip (12), and interact
with this seal (124) to seal off tightly in the downward direction the support part
(14) of the vertical expansion space, while the front end surfaces (20') of the thrust
pieces (20) including the seal (124), slant downwards in the direction of the exterior
of the facade, to openings (25) provided in the dividing walls (16) and leading into
the drip channels (19), and that the horizontal sealing strips (13), passing through
gaps between the vertical sealing strips (12) and extending over the vertical expansion
spaces between the horizontally adjacent facade units (1, 1'), have a recess open
towards the groove side part (15) of the expansion spaces and connected with the drip
channels (19), and through which the said drip channels (19) drain into the groove
part (15) of the expansion space.
2. A unit facade in accordance with Claim 1, characterised by the fact that the recess
of the horizontal sealing strip (13) is formed by a shoulder (13.1) which is provided
on the strip and which takes its course at a free distance from the mouth of the drip
channels (19) which in each case extend vertically beyond it, the channel section
(17) situated nearer to the exterior of the facade wall remaining open towards the
bottom in the lower horizontal frame member (4.2) of the facade units (1) in each
case situated above the horizontal sealing strip (13), and that furthermore the horizontal
sealing strip (13) is provided underneath the shoulder (13.1) with a sealing lip (13.2)
and with a sealing ridge (13.3), of which the sealing lip (13.1) engages the channel
(17) nearer to the exterior of the facade, in the upper horizontal frame member (4.2)
of the facade elements (1') in each case situated underneath the sealing strip (13),
and the sealing ridge (13.3), in the channel profiles (18) situated nearer to the
interior of the facade, rests against the two dividing walls (16) which in the supporting
side part (14) of the expansion space are situated opposite to each other on the horizontal
frame members (4.2) of the respective vertically adjacent facade units (1,1').
3. A facade unit in accordance with Claim 2, characterised by the fact that part of the
sealing ridge (13.3) which rests against the dividing wall (16) on the upper horizontal
frame member (4.2) of the facade units (1') situated in each case under the horizontal
sealing strip (13) at the same time seals off the dividing wall (16) from the side
wall (22) of the channel profile (22) inserted in the said frame piece.
4. A facade unit in accordance with any one of Claims 1-3, characterised by the fact
that the support side (14) of the expansion spaces on the building side is closed
in substantially the same manner as towards the groove side part (15) of the expansion
spaces by horizontal and vertical sealing strips (12', 13'), except that the vertical
sealing strips (12) extending in each case over the horizontal sealing strips (13')
tightly abut by the lower end (12") of the strip against the profile shoulders (13.1')of
the horizontal sealing strip (13').
1. Façade formée d'éléments avec une évacuation de l'eau au niveau de chaque élément,
dans laquelle les éléments de façade (1,1'), qui doivent être raccordés à un bâtiment
ou analogue, possèdent chacun un cadre (2) contenant un remplissage (3) et possédant
des branches (4.1,4.2), qui forment les côtés du cadre et sont disposées verticalement
et horizontalement sur la façade, et les éléments de façade (1,1') voisins forment
des espaces de dilatation, au niveau des côtés (4.1, 4.2) du cadre, qui se font face,
entre les branches opposées du cadre, et dans laquelle les branches du cadre possèdent,
côté bâtiment, un profilé de support (6) et, côté façade, un profilé replié (7), qui
loge les remplissages (3), et les espaces de dilatation sont divisés en une partie
(14) située du côté du profilé de support et en une partie (15) située du côté du
profilé replié, par des barrettes d'étanchéité (12,13), qui s'étendent verticalement
et horizontalement dans la façade, relient des branches opposées (4.1, 4.2) des cadres
et absorbent leurs déplacements de dilatation réciproques, caractérisée en ce que
les profilés de support (6) des branches (4.1, 4.2) du cadre comportent deux profilés
approximativement en forme de U en coupe transversale (17,18), qui s'étendent côte-à-côte
dans une direction perpendiculaire au plan de la façade et sont séparés l'un de l'autre
par une paroi en forme de barrette (16) et qui sont ouverts en direction de la face
extérieure du cadre et se raccordent respectivement circonférentiellement entre eux
au niveau des coins du cadre, et parmi lesquels, sur chaque cadre (2) d'un élément,
le profilé en U (17) situé en direction du côté extérieur de la façade, reçoit les
barrettes d'étanchéité (12,13), au moins les barrettes d'étanchéité verticales (12)
définissant par rapport au fond (17') du profilé en U (17) un canal de descente (19)
utilisé pour l'évacuation de l'eau, dans au moins l'un des deux profilés en U (17),
qui logent respectivement les barrettes et font partie du cadre d'élément voisin (2),
qu'en outre dans les profilés en U (18), qui sont tournés en direction du côté intérieur
de la façade sur les côtés verticaux (4.1) du cadre, sont insérés des panneaux coulissants
(20), qui s'engagent par-dessus la partie (14), située du côté du profilé de support,
de l'espace de dilatation horizontal entre les éléments de façade (1,1') voisins verticalement,
et définissent entre eux un espace libre (21) dans l'espace de dilatation vertical
entre des éléments de façade (1 ou 1') respectivement voisins horizontalement et qui
s'appliquent contre les parois en forme de barrettes (16), tandis que sur les côtés
horizontaux respectivement supérieurs (4.2) des cadres sont insérés, d'une manière
réalisant une étanchéité sur le côté frontal, des profilés en forme de goulottes (22),
qui s'appliquent en butée contre les panneaux coulissants (20) et qui évacuent l'eau
par des ouvertures (24) situées dans les panneaux coulissants (20), dans l'espace
libre (21) situé entre ces panneaux, que les panneaux coulissants (20) qui sont situés
respectivement en vis-à-vis dans l'espace de dilatation vertical, portent, au niveau
de leur extrémité supérieure, une garniture d'étanchéité (124), qui ferme l'espace
libre (21) et réalisent également une fermeture contre la barrette d'étanchéité verticale
(12), et, conjointement avec cette garniture d'étanchéité (124), ferment d'une manière
étanche vers le bas la partie (14), située côté profilé de support, de l'espace de
dilatation vertical, les surfaces frontales d'extrémité (20') des panneaux coulissants
(20), y compris la garniture d'étanchéité (124), s'étendant obliquement vers le bas
en direction de la face extérieure de la façade, en direction d'ouvertures (25), qui
sont prévues dans les parois en forme de barrettes (16) et débouchent dans les canaux
de descente (19), et que les barrettes d'étanchéité horizontales (13) s'engagent,
dans les intervalles libres présents entre les barrettes d'étanchéité verticales (12),
au-dessus des espaces de dilatation verticaux présents entre les éléments de façade
(1,1') voisins horizontalement, lesdites barrettes d'étanchéité possédant un évidement,
qui s'ouvre en direction de la partie (15), située côté profilé replié, des espaces
de dilatation,et est relié aux canaux de descente (19) et à travers lequel les canaux
de descente (19) évacuent l'eau dans la partie (15), située du côté du profilé replié,
de l'espace de dilatation.
2. Façade à éléments selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'évidement de
la barrette d'étanchéité horizontale (13) est formé par un épaulement profilé (13.1)
situé sur la barrette et qui s'étend, à une certaine distance de l'embouchure des
canaux de descente (19) qui s'étendent respectivement verticalement au-dessus de l'épaulement,
le profilé en U (17) situé vers le côté extérieur de la façade, dans la branche horizontale
inférieure (4.2) du cadre des éléments de façade (1) situés respectivement au-dessus
de la barrette d'étanchéité horizontale (13), restant ouvert vers le bas, qu'en outre
la barrette d'étanchéité horizontale (13) possède, au-dessous de l'épaulement profilé
(13.1), une lèvre d'étanchéité (13.2) et une baguette d'étanchéité (13.3) qui s'étend
à côté de cette lèvre et fait saillie vers le haut au-delà de l'épaulement profilé
(13.1) et à partir de laquelle la lèvre d'étanchéité (13.2) s'engage dans le profilé
en U (17), situé vers le côté extérieur de la façade, dans la branche horizontale
supérieure (4.2) du cadre des éléments de façade (1') situés respectivement au-dessous
de la barrette d'étanchéité (13) et que la baguette d'étanchéité (13.3) s'applique
dans les profilés en U (18), situés vers le côté intérieur de la façade, contre les
deux parois en forme de barrettes (16), qui sont situées en vis-à-vis dans la partie
(14), située du côté du profilé de support, de l'espace de dilatation au niveau des
branches horizontales (4.2) des cadres des éléments de façade (1,1') respectivement
voisins verticalement.
3. Façade formée d'éléments selon la revendication 2, caractérisée en ce que la partie
de la baguette d'étanchéité (13.3), qui s'applique contre la paroi en forme de barrette
(16) présente sur la branche horizontale supérieure (4.2) des cadres des éléments
de façade (1') situés respectivement au-dessous de la barrette d'étanchéité horizontale
(13), établit simultanément une étanchéité contre la paroi en forme de barrette (16)
de la paroi latérale (22) du profilé en forme de gouttière (22) inséré dans cette
branche du cadre.
4. Façade formée d'éléments selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce
que la partie (14), située du côté du profilé de support, des espaces de dilatation
du côté du bâtiment est fermée essentiellement de la même manière qu'en direction
de la partie (15), située sur le côté replié, des intervalles de dilatation par des
barrettes d'étanchéité horizontales et verticales (12', 13'), à cette seule différence
près que les barrettes d'étanchéité verticales (12), qui s'étendent respectivement
au-dessus des barrettes d'étanchéité horizontales (13'), s'appliquent d'une manière
étanche par leur extrémité inférieure (12") contre les épaulements profilés (13.1')
de la barrette d'étanchéité horizontale (13').