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EP 0 715 395 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.07.1996 Patentblatt 1996/30 |
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Anmeldetag: 24.11.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: H02K 5/14 |
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Kommutatormotor mit Mehrschicht-Bürsten
Motor brush holder with multilayer brushes
Collecteur de moteur avec balais multicouche
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR IT |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.06.1996 Patentblatt 1996/23 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Benkert, Matthias
D-97074 Würzburg (DE)
- Schäfer, Günther
D-97355 Kleinlangheim (DE)
- Galauke, Edgar
D-97199 Ochsenfurt (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 358 812 FR-A- 1 060 491 US-A- 2 492 770
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EP-A- 0 586 723 US-A- 1 743 682 US-A- 3 173 046
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Kommutatormotor mit Mehrschicht-Bürsten gemäß
Anspruch 1.
[0002] Durch die DE-PS-690 375 ist es bekannt, bei Wechselstrom-Kommutatormaschinen zur
Erzielung einer besseren Kommutierung und geringerer Verluste in Folge der sogenannten
transformatorischen EMK geschichtete Kohlebürsten zu verwenden. Derartige Mehrschicht-Bürsten
sind tangential in zumindest zwei, durch eine zwischenliegende Isolationsschicht verbundene
Teilbürsten unterteilt, wobei die parallel zu den Lamellenkanten der Kommutator-Lamellen
verlaufende Isolationsschicht mit den anliegenden Flächen der Teilbürsten verklebt
ist oder die Isolationsschicht selbst aus einer Klebeschicht besteht. Üblicherweise
weist die Isolationsschicht eine größere Härte als die durch sie getrennten Teilbürsten
auf.
[0003] Insbesondere bei als Massen-Serienprodukt hergestellten Motoren läßt sich nicht vermeiden,
daß bei der Erstmontage eines Motors die kommutatorseitige Berührungsfläche der Kohlebürsten
nicht über ihre gesamte Auflagefläche auf der korrespondierenden Kontaktfläche der
Lamelle des Kommutators aufliegt; eine derartige Ideal-Kontaktierung wird erst nach
einer gewissen Einlaufzeit erreicht. Dazu werden bei Kleinmotoren etwa 20 Betriebsstunden
benötigt, bis ein vollständiges Tragen der Kohlebürste auf der Kontaktfläche der Lamellen
gewährleistet ist.
[0004] Die vorgenannte DE-PS-690 375 befaßt sich mit den Problemen, die dadurch entstehen,
daß im Betrieb sich nicht nur die Teilbürsten, sondern auch die Isolations-Zwischenschicht
abnutzen und es außerordentlich schwierig ist, auf der einen Seite eine ausreichende
Isolation der einzelnen Kohleschichten zu erzielen und auf der anderen Seite diese
Baustoffe so anzupassen, daß der Kollektor nicht angegriffen wird und eine gleichmäßige
Abnutzung der Zwischenlage mit den Teilbürsten stattfindet; dazu wird im bekannten
Fall vorgeschlagen, die Zwischenlagen am Bürstenkasten zu befestigen und sie bevorzugt
aus Blechstreifen mit einem Überzug aus schlecht leitendem Oxyd, vorzugsweise Aluminiumoxyd
herzustellen.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, unter Verwendung einer einfach herstellbaren
und montierbaren Mehrschicht-Bürste das Einlaufgeräusch der Bürsten bis zum vollständigen
Tragen auf der Kontaktfläche der Lamellen zu reduzieren.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe gelingt in überraschender Weise dadurch, daß durch entsprechendes
Zurücksetzen der Isolationsschicht diese erst nach Beendigung der Einlaufzeit zusammen
mit den dann eingeschliffenen Teilbürsten in Kontakt mit den Lamellen an der Kommutatoroberfläche
gelangt; in fertigungstechnisch besonders einfacher Weise wird ein solches Zurücksetzen
nach einer ersten Ausgestaltung der Erfindung dadurch erreicht, daß ausgehend von
marktüblichen Mehrschicht-Bürsten mit über die gesamte Länge der Teilbürsten reichenden
Isolationsschichten diese vor der Montage in dem entsprechenden Abstand entfernt,
insbesondere herausgesägt, werden oder daß nach einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung
übliche Mehrschicht-Bürsten mit bis zur Bürstenkontaktfläche reichenden Isolationsschichten
gewählt werden, deren Kontaktfläche jedoch eine derart verstärkte Krümmung gegenüber
der Gegenkontaktfläche der Lamellen aufweist, daß die Mehrschicht-Bürsten zunächst
nur mit tangentialen Bürstenkanten der Teilbürsten auf den Lamellen aufliegen und
die Isolationsschicht zwischen den aufliegenden tangentialen Bürstenkanten in hinreichendem
Abstand gehalten ist. Erst nach dem Einlaufen der Mehrschicht-Bürsten und dem dadurch
bedingten Abschleifen der Bürstenkanten kommt dann die gesamte Mehrschicht-Bürste
einschließlich der Isolationsschicht zur tragenden Auflage auf der Kontaktfläche der
Lamellen.
[0007] Die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gemäß Merkmalen
der Unteransprüche werden im folgenden anhand schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele
in der Zeichnung näher erläutert,; darin zeigen:
- FIG 1
- eine übliche Mehrschicht-Bürste zu Beginn der Einlaufzeit;
- FIG 2
- die Bürste gemäß FIG 1 mit erfindungsgemäß durch Aussagen zurückgesetzter Isolationsschicht;
- FIG 3
- eine durch verstärkte Krümmung zu Beginn der Einlaufzeit nur tangential außenseitig
aufliegende Mehrschicht-Bürste mit dadurch zur Kontakt fläche der Lamellen beabstandeter
Isolationsschicht;
- FIG 4
- die Mehrschicht-Bürste gemäß FIG 3 mit angeschrägten tangential außenseitigen Bürstenkanten.
[0008] FIG 1 bis 4 zeigen jeweils ausschnittsweise eine Kontaktierungsvorrichtung eines
Kommutatormotors mit einer Mehrschicht-Bürste 1-3, die in schrägem Anstellwinkel die
Kontakt fläche von hier nur dargestellten Lamellen 4-6 beschleift, die tangential
durch Isolationsstege 8,9 voneinander getrennt und radial von einer, insbesondere
aus Preßstoff gefertigten, Kommutator-Nabe 7 gehalten werden.
[0009] Die Mehrschicht-Bürsten 1-3 bestehen aus zwei, der elektrischen Kontaktierung mit
den Lamellen dienenden, Teilbürsten, vorzugsweise Kohlebürsten, 1 bzw. 2 und einer
zwischen diesen liegenden, sich in Bürstenandruckrichtung erstreckenden Isolations-Zwischenschicht
3. Diese Isolations-Zwischenschicht 3 besteht in der Regel aus einem härteren Material
als die beiden benachbarten Teilbürsten 1;2 und ist in der Regel mit den benachbarten
anliegenden Flächen der Teilbürsten 1;2 verklebt oder besteht selber aus einer Klebeschicht,
derart daß beim Zusammenkleben der beiden Teilebürsten 1 bzw. 2 die Isolationsschicht
ohne Einfügen eines gesonderten Isolationsmaterials entsteht.
[0010] In FIG 1 bis 4 ist jeweils die Mehrschicht-Bürste hinsichtlich ihrer Kontaktierung
mit der Kontaktfläche der Lamellen 4-6 in einem Zustand zu Beginn des Einlaufvorganges
dargestellt. Üblicherweise werden Mehrschicht-Bürsten verwendet, deren Bürstenlauffläche
einen etwas größeren Krümmungsradius im Vergleich zu dem der Kontaktfläche der Lamellen
4-6 aufweist, derart daß - wie in FIG 1, 2 dargestellt - die Mehrschicht-Bürste 1-3
zunächst nicht zum vollständigen Tragen auf der Kontaktfläche der Lamellen 4-6 kommt
sondern nur vorzugsweise mittig aufliegt. Erst während der Einlaufzeit schleift sich
die Bürstenlauffläche derart ein, daß eine im Idealfall vollständige Kontaktierung
mit der Kontaktfläche der Lamellen 4-6 über ihre gesamte Bürstenlauffläche gewahrleistet
ist.
[0011] Erfindungsgemäß ist nun dafür gesorgt, daß während dieser Einlaufzeit - wie aus FIG
2 bzw. 3,4 ersichtlich - die Isolations-Zwischenschicht 3 um einen Abstand 3.1 bzw.
3.2 mit ihrem kommutatorseitigen Ende gegenüber der eigentlichen Kontaktfläche der
Lamellen 4-6 zurückversetzt ist und dadurch eine Kontaktierung mit der Kontaktfläche
der Lamellen 4-6 erst dann erfolgen kann, wenn die Mehrschicht-Bürste eingeschliffen
ist und damit ihre gesamte Bürstenlauffläche zum Tragen kommt. In zweckmäßiger und
besonders einfacher Weise ist nach einer ersten, aus FIG 2 ersichtlichen, Ausgestaltung
vorgesehen, den Abstand 3.1 dadurch zu gewährleisten, daß ausgehend von einer handelsüblichen,
katalogmäßig angebotenen Mehrschicht-Bürste mit ursprünglich bis zur Bürstenlauffläche
reichenden Isolations-Zwischenschicht 3 diese Zwischenschicht soweit entfernt, insbesondere
herausgesägt ist, bis der gewünschte berührungslose Abstand erreicht ist.
[0012] Gemäß FIG 3,4 wird erfindungsgemäß der Abstand 3.2 zwischen dem kommutatorseitigen
Ende der Isolations-Zwischenschicht 3 einerseits und der Kontaktfläche der Lamellen
4-6 andererseits während der Einlaufzeit der Mehrschicht-Bürste auf einfache Weise
dadurch erreicht, daß die Lauffläche der Mehrschicht-Bürste im Vergleich zur Kontaktfläche
der Lamellen 4-6 eine entsprechend größere Krümmung aufweist; zu Beginn der Einlaufzeit
liegen dementsprechend die Teilbürsten 1 bzw. 2 nur mit tangential äußeren Bürstenkanten
1.1;2.1 auf der Kontaktfläche der Lamellen 4-6 auf. Als Mehrschicht-Bürste kann wiederum
ein katalogmäßig angebotenes Serienbauteil mit bis zur Lauffläche der Mehrschicht-Bürste
reichender Isolationsschicht 3 eingesetzt werden, wobei in diesem Fall eine zusätzliche
Bearbeitung zum Zurücksetzen des laufflächenseitigen Endes der Isolations-Zwischenschicht
3 zur Erlangung des Abstandes 3.2 nicht mehr notwendig ist. Während der Einlaufzeit
schleifen sich die aufliegenden Bürstenkanten 1.1 bzw. 2.1 derart ab, daß schließlich
die gesamte Lauffläche auf der Kontaktfläche der Lamellen 4-6 zum Tragen kommt und
dabei gleichzeitig dann auch die Isolations-Zwischenschicht 3 diese Kontaktfläche
berührt.
[0013] Zum Schutze eines Ausbrechens von Randteilen der Teilbürsten 1 bzw. 2 im Bereich
ihrer zunächst nur aufliegenden Bürstenkanten 1.1 bzw. 2.2 sind diese - wie aus FIG
4 ersichtlich - nach einer Ausgestaltung der Erfindung mit Anlaufschrägen 1.2 bzw.
2.2 versehen.
[0014] Der Einsatz eines erfindungsgemäß hinsichtlich seines Einlaufgeräusches deutlich
reduzierbaren Kommutatormotors mit Mehrschicht-Bürsten eignet sich insbesondere für
Wechselstrom-Kommutatormaschinen zum Einsatz in Haushaltsgeräten, vorzugsweise zum
Antrieb von Waschautomaten.
1. Kommutatormotor mit Mehrschicht-Bürsten (1-3), deren zwischen zumindest zwei Teilbürsten
(1;2) fest mit diesen verbundene, insbesondere verklebte, und ansonsten gleich diesen
die Kontaktfläche der Lamellen (4-6) berührende zumindest eine Isolations-Zwischenschicht
(3) im Sinne eines während der Einlaufzeit der Teilbürsten (1;2) noch berührungslosen
Abstandes (3.1;3.2) gegenüber der Kontaktfläche der Lamellen (4-6) des Kommutators
zurückversetzt ist.
2. Kommutatormotor nach Anspruch 1 mit einem im Maße des berührungslosen Abstandes (3.1)
nachträglich entfernten Isolationsschicht-Teil.
3. Kommutatormotor nach Anspruch 2 mit einem im Maße des berührungslosen Abstandes (3.2)
herausgesägten Isolationsschicht-Teil.
4. Kommutatormotor nach Anspruch 1 mit einer im Vergleich zur Krümmung der Gegenkontaktfläche
der Lamellen (4-6) verstärkten Krümmung der Kontaktfläche der Mehrschicht-Bürsten
im Sinne von während der Einlaufzeit zunächst nur mit tangentialen Bürstenkanten (1.1;2.1)
auf der Kontaktfläche der Lamellen (4-6) aufliegenden Teilbürsten (1;2).
5. Kommutatormotor nach Anspruch 4 mit entgegen der Drehrichtung des Kommutators angeschrägten
Anlaufkanten (1.2;2.2) der während der Einlaufzeit auf der Kontaktfläche der Lamellen
(4-6) aufliegenden tangentialen Bürstenkanten (1.1;2.1).
6. Kommutatormotor nach zumindest einem der Ansprüche 1-5 ausgeführt als aus einem Einphasen-Wechselstromnetz
gespeister Universal-motor.
7. Verwendung des Kommutatormotors nach Anspruch 6 als Antriebsmotor für einen Waschautomaten.
1. Commutator motor with multi-layer brushes (1-3) whose at least one insulation interlayer
(3) is permanently connected, in particular bonded, between and to at least two part-brushes
(1;2) and otherwise like the latter touches the contact surface of the segments (4-6),
is set back with respect to the contact surface of the segments (4-6) of the commutator
so as to produce a spacing (3,1;3.2) which is still contactless during the wear-in
period of the part-brushes (1;2).
2. Commutator motor according to Claim 1 having a part of the insulation layer which
is subsequently removed to the extent of the contactless spacing (3.1).
3. Commutator motor according to Claim 2 having a part of the insulation layer which
is sawn out to the extent of the contactless spacing (3.2).
4. Commutator motor according to Claim 1 having a curvature of the contact surface of
the multi-layer brushes which is intensified by comparison with the curvature of the
mating contact surface of the segments (4-6) so as to produce part-brushes (1,2) which
during the wear-in period bear against the contact surface of the segments (4-6) initially
only with tangential brush edges (1.1;2.1).
5. Commutator motor according to Claim 4, in which the entering edges (1.2;2.2) of the
tangential brush edges (1.1;2.1), which bear against the contact surface of the segments
(4-6) during the wear-in period, are chamfered against the direction of rotation of
the commutator.
6. Commutator motor according to at least one of Claims 1 to 5, which is designed as
a universal motor fed from a single-phase AC system.
7. Use of the commutator motor according to Claim 6 as a drive motor for an automatic
washing machine.
1. Moteur à collecteur ayant des balais (1 à 3) multicouches, dont au moins une couche
(3) intermédiaire d'isolation, reliée de manière fixe à au moins deux balais (1;2)
partiels entre ceux-ci, notamment collée et touchant la surface de contact des lamelles
(4 à 6) par ailleurs à ras de ceux-ci, est en retrait par rapport à la surface de
contact des lamelles (4 à 6) du collecteur en vue d'avoir un intervalle (3.1; 3.2)
encore sans contact pendant le temps de rodage des balais partiels (1;2).
2. Moteur à collecteur suivant la revendication 1 comportant une pièce à couche d'isolation
enlevée postérieurement dans la mesure nécessitée par l'intervalle (3.2) sans contact.
3. Moteur à collecteur suivant la revendication 2 comportant une pièce à couche d'isolation
sciée dans la mesure nécessitée par l'intervalle (3.2) sans contact.
4. Moteur à collecteur suivant la revendication 1, dont la surface de contact des balais
multicouches a une courbure plus prononcée que la courbure de la surface de contact
antagoniste des lamelles (4 à 6), pour que les balais (1;2) partiels ne s'appliquent
d'abord, pendant le temps de rodage, à la surface de contact des lamelles (4 à 6),
que par des bords (1.1; 2.1) tangentiels de balai.
5. Moteur à collecteur suivant la revendication 4, dont les bords (1.1; 2.1) de balai
tangents s'appliquant à la surface de contact des lamelles (4 à 6) pendant le temps
de rodage ont des bords (1.2; 2.2) d'attaque inclinés à l'encontre du sens de rotation
du collecteur.
6. Moteur à collecteur suivant au moins l'une des revendications 1 à 5 mis en oeuvre
en tant que moteur universel alimenté par un réseau alternatif monophasé.
7. Utilisation du moteur à collecteur suivant la revendication 6 comme moteur d'entraînement
d'une machine à laver automatique.

