[0001] Die Erfindung betrifft einen Handlauf nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bei einem bekannten Handlauf dieser Art (DE 72 40 898 U1) besteht die Stütze aus
einem kastenartigen Hohlkörper, der auf seiner Oberseite mit einer Auflagefläche und
an seiner Unterseite mit einem abnehmbaren Deckel versehen ist. Bei abgenommenem Deckel
sind Befestigungsschrauben zugänglich, die zur Befestigung des Kastens an einer Wand
od. dgl. dienen. Außerdem kann bei abgenommenem Deckel von der Unterseite des Kastens
her eine Befestigungsschraube durch ein die Auflagefläche durchsetzendes Langloch
hindurch in das zu montierende Handlaufelement eingedreht werden.
[0003] Eine derartige Montage von Handlaufelementen ist nicht immer ausreichend stabil,
insbesondere wenn die Handlaufelemente aus Rohrelementen bestehen. In diesem Fall
ragen die zugehörigen Befestigungsschrauben lediglich in vergleichsweise kurze, die
Rohrwandung durchsetzende Gewindebohrungen, so daß die Handlaufelemente keine großen
Querkräfte aufnehmen können, insbesondere wenn sie aus Kunststoff bestehen. Außerdem
ist nicht erkennbar, ob und ggf. wie eine stabile Verbindung der einzelnen Handlaufelemente
untereinander an ihren Enden vorgesehen ist.
[0004] Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, den Handlauf der eingangs
bezeichneten Gattung so auszubilden, daß stabile Verbindungen der Handlaufelemente
sowohl mit den Stützen als auch untereinander erhalten werden.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1.
[0006] Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0007] Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung an Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes Handlaufelement;
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch einen erfindungsgemäßen Handlauf von vorn;
Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Handlaufelements;
Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch einen erfindungsgemäßen Handlauf längs einer Linie
IV-IV der Fig. 2; und
Fig. 5 bis 7 der Fig. 2 entsprechende Schnitte durch alternative Ausführungsformen
des erfindungsgemäßen Handlaufs.
[0008] Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Handlaufelement 1 in Form eines Rohrelements,
das eine Längsachse 2 aufweist. Das Handlaufelement 1 enthält im Ausführungsbeispiel
ein hohlzylindrisches Metallrohr 3 und eine auf dieses aufgezogene Kunststoffummantelung
4, die vorzugsweise ebenfalls aus einem Rohr besteht und dieselbe Länge wie das Metallrohr
3 besitzt.
[0009] In die beiden offenen, als Aufnahmeöffnungen dienenden Enden des Metallrohrs 3 ist
je ein Anschlußelement 5 eingesetzt. Alternativ könnte das Handlaufelement 1 aber
auch aus einer massiven Stange bestehen, deren Enden stirnseitige Aufnahmeöffnungen
für die Anschlußelemente 5 aufweisen. Jedes Anschlußelement 5 enthält einen in das
Rohrende eingesetzten, zylindrischen Befestigungsabschnitt 6 mit einem dem Innendurchmesser
des Metallrohrs 3 entsprechenden Außendurchmesser und einen an den Befestigungsabschnitt
6 längs einer umlaufenden Schulter 7 angeschlossenen Montageabschnitt 8. Dabei weist
die Schulter 7 eine etwa der Wandstärke des Metallrohrs 3 entsprechende Höhe auf,
so daß der größte Außendurchmesser des Montageabschnitts 8 maximal etwa dem Außendurchmesser
des Metallrohrs 3 entspricht. Der Befestigungsabschnitt 6 ist so in das Metallrohr
3 eingesetzt, daß die Schulter 7 an dessen vorderer Stirnseite anliegt, und z.B. mittels
Eindrückungen 9, die im Metallrohr 3 ausgebildet sind und in eine Querbohrung 10 des
Befestigungsabschnitts 6 ragen, in Richtung der Längsachse 2 unverschieblich und undrehbar
im Metallrohr 3 festgelegt. Der Montageabschnitt 8 ist an seinem Vorderende 11 im
wesentlichen halbzylindrisch ausgebildet, damit er zusammen mit einem entsprechend
ausgebildeten, jedoch um 180° um die Längsachse 2 gedrehten Vorderende 12 (Fig. 2)
eines Montageabschnitts 14 eines zugeordneten zweiten Handlaufelements 15 einen Montageklotz
bilden kann, der einen zylindrischen Außenumfang mit einem Durchmesser besitzt, der
etwa dem Außendurchmesser des Metallrohrs 3 entspricht, aber kleiner als der Außendurchmesser
des Handlaufelements 1 ist.
[0010] Nach einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Vorderenden 11 und 12 in ihren
flachen, einander zugewandten Abschnitten je eine Aussparung 16 (Fig. 1) und einen
bis über die Längsachse (2) vorstehenden Ansatz 17 auf, wodurch die Vorderenden 11,
12 eine hakenförmige Gestalt erhalten. Hierdurch ist es möglich, daß die beiden Vorderenden
11 und 12, wenn sie nach Fig. 4 aufeinandergelegt werden, gleichzeitig formschlüssig
ineinandergreifen und dadurch Relativverschiebungen in Richtung der Längsachse 2 verhindern.
Im übrigen weisen die Montageabschnitte 8, 14 jeweils eine durchgehende Querbohrung
18 zur Aufnahme einer Befestigungsschraube 19 (Fig. 2) auf.
[0011] Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist ein Handlaufelement 20 vorgesehen, das ein
rohrförmiges, aus Kunststoff bestehendes Bogenelement 21 aufweist, in dem eine Metalleinlage
22 angeordnet ist, die etwas kürzer als das Handlaufelement 20 ist und an wenigstens
einem Ende eine Gewindebohrung 23 aufweist, in die ein Gewindebolzen 24 eingedreht
ist, der an einem Ende eines zylindrischen Einsatzes 25 mit einem dem Außendurchmesser
des Befestigungsabschnitts 6 entsprechenden Außendurchmesser vorgesehen ist. Dabei
kann der Gewindebolzen 24 nach dem Eindrehen in die Gewindebohrung 23 durch einen
Querstift gegen Verdrehung gesichert werden, der in eine den Gewindebolzen 24 und
die Wand des Bogenelements 21 und des Einsatzes 22 durchragende Querbohrung gesteckt
wird. Der Einsatz 25 steckt fest in einer Aufnahmeöffnung an einem Ende eines aus
einem Metallrohr 26 und einer Kunststoffummantelung 27 hergestellten Rohrstücks 28,
dessen anderes Ende ein Anschlußelement 5 entsprechend Fig. 1 aufnimmt. Der Einsatz
25 kann wie das Abschlußelement 5 mittels Querbohrungen und Eindrückungen des Metallrohrs
26 in diesem befestigt sein.
[0012] Das andere Ende des Handlaufelements 20 ist entweder entsprechend ausgebildet oder
einfach mit einem Stopfen 29 abgeschlossen.
[0013] Eine zur Befestigung der Handlaufelemente 1, 15 an einer Wand 31 od. dgl. geeignete
Stütze 32 ist aus Fig. 2 und 4 ersichtlich. Die Stütze 32 weist im Ausführungsbeispiel
im wesentlichen ein Unterteil 33 und ein Oberteil 34 auf. Das Unterteil 33 ist z.B.
aus Flacheisen hergestellt und weist einen Mittelabschnitt 35, einen davon um ca.
90° abgewinkelten Schenkel 36 am einen Ende und einen um ca. 135° abgewinkelten Schenkel
37 am anderen Ende auf. Der Schenkel 37 hat ein Mittelloch und auf seiner Rückseite
eine ebene Montagefläche, die zur Auflage an der Wand 31 dient. Die Befestigung an
der Wand 31 erfolgt z.B. mittels einer das Mittelloch durchragenden Befestigungsschraube
38 und eines Dübels 39 (Fig. 4). Dagegen besteht das Oberteil 34 z.B. aus einem einen
quadratischen Querschnitt besitzenden Hohlkörper, der eine Mittel- bzw. Längsachse
40 und eine unter einem Winkel von 45° zu dieser geneigte Montagefläche aufweist.
Dabei kann das Oberteil 34 derart auf das Unterteil 33 aufgeschoben werden, daß in
einem aus Fig. 4 ersichtlichen Montagezustand einerseits das Unterteil 33 vollkommen
vom Oberteil 34 aufgenommen und abgedeckt ist, andererseits die Montageflächen des
Unter- und Oberteils in der Ebene der Wandoberfläche liegen. Außerdem erfolgt die
Montage derart, daß die Längsachse 40 von der Wand 31 schräg nach oben ragt und mit
der Vertikalen einen Winkel von ca. 45° bildet.
[0014] Während das Unterteil 33 der Befestigung der Stütze 32 an der Wand 31 od. dgl. dient,
gibt das Oberteil 34 der Stütze 32 ihr äußeres Aussehen. Außerdem dient das Oberteil
34 zur Abstützung der Handlaufelemente 1 bzw. 15. Sie weist dazu im Ausführungsbeispiel
eine halbzylindrische Auflagefläche 41 auf, die entsprechend Fig. 4 schräg nach oben
und außen offen ist, deren Radius im wesentlichen dem Radius der äußeren Umfangsflächen
der Montageabschnitte 8 bzw. 14 der Anschlußelemente 5 entspricht und die eine Achse
42 (Fig. 2) aufweist, die im montierten Zustand parallel zur Wand 31 und im wesentlichen
horizontal verläuft. Außerdem ist die Auflagefläche 41 mit einem Mittelloch 43 versehen
und mit einem vorgewählten Abstand von der Montagefläche angeordnet.
[0015] Das Oberteil 34 weist ferner an seinen seitlichen Enden Ausnehmungen 44 auf, die
an die Außenquerschnitte der Handlaufelemente 1, 15 bzw. der Kunststoffummantelung
4 angepaßt und daher im Ausführungsbeispiel halbzylindrisch ausgebildet sind. Die
Ausnehmungen 44 sind so bemessen, daß sie im montierten Zustand in der aus Fig. 2
ersichtlichen Weise Anschlag- bzw. Stoßflächen für die angrenzenden Stirnflächen der
Kunststoffummantelungen 4 bilden und etwa eine deren Wandstärke entsprechende Breite
aufweisen.
[0016] Die Montage eines Handlaufs mit Hilfe der beschriebenen Stützen 32 kann wie folgt
vorgenommen werden.
[0017] Es werden zunächst die Unterteile 33 mittels der Befestigungsschrauben 38 und Dübel
39 so an der Wand 31 befestigt, daß ihre Mittelabschnitte 35 in der aus Fig. 4 ersichtlichen
Weise schräg nach oben ragen. Anschließend werden die Oberteile 34 in der aus Fig.
4 ersichtlichen Weise auf die Unterteile 33 aufgeschoben, bis ihre Montageflächen
ebenfalls an der Wand 31 anliegen. Die Unterseite der Auflagefläche 41 oder mit dieser
verbundene Versteifungsstege stützen sich dann vorzugsweise auf der Oberseite des
Schenkels 36 ab. Anschließend werden zwei Handlaufelemente 1 und 15 mit den einander
zugeordneten Enden 11 und 12, d.h. bei um 180° um die Längsachse 2 verschwenkten Montageabschnitten
8, unter Bildung eines Montageklotzes von oben her auf die Auflagefläche 41 aufgelegt
(vgl. auch Fig. 2). Dabei ist die Anordnung vorzugsweise so getroffen, daß im montierten
Zustand die Längsachse 2 koaxial zur Achse 42 (Fig. 2) der halbzylindrischen Auflagefläche
41 angeordnet ist. Die Befestigung der Handlaufelemente 1, 15 an der Stütze 32 erfolgt
mittels der von oben durch die Querbohrungen 18 (Fig. 1) und das Mittelloch 43 hindurch
eingeführten Befestigungsschraube 19, die gleichzeitig das Oberteil 34 am Unterteil
33 befestigt. Zum Festziehen der Befestigungsschraube 19 dient dabei z.B. eine Gewindebohrung
im Schenkel 36. Alternativ kann eine Einpreßmutter 45 vorgesehen sein, die die Befestigungsschraube
19 aufnimmt und in einem Mittelloch des Schenkels 36 befestigt ist. Alternativ könnte
die Befestigungsschraube 19 auch in eine normale, an der Unterseite des Schenkels
36 angeordnete Mutter eingedreht werden. Die Lage der Querbohrungen 18 in den Montageabschnitten
8 bzw. 14 ist dabei so gewählt, daß bei koaxialer Ausrichtung beider Querbohrungen
18 automatisch die Stirnseiten der beteiligten Handlaufelemente 1, 15 an den von den
Ausnehmungen 44 (Fig. 2) gebildeten Anschlagflächen anliegen.
[0018] Zur Verbesserung des Aussehens des Handlaufs im Bereich der Stützen 32 sind zusätzlich
Abdeckkappen 46 (Fig. 2, 4) vorgesehen, die im Ausführungsbeispiel halbzylindrisch
und mit einem Außendurchmesser ausgebildet sind, der genau dem Außendurchmesser der
Kunststoffummantelungen 4 entspricht. Diese Abdeckkappen 46 werden beispielsweise
mittels innenliegender Schnappverbindungselemente 47 an den die Auflagefläche 41 bildenden
Wandteilen befestigt und so lang ausgebildet, daß sie im montierten Zustand (Fig.
2) längs haarfeiner Stoßfugen sowohl an die aus den Stützen 32 herausragenden Stirnflächen
der Kunststoffummantelungen 4 der Handlaufelemente 1, 15 als auch an die Vorder- und
Rückseite der Oberteile 34 angrenzen und eine bündige Fortsetzung von deren Oberflächen
bilden. Dadurch entsteht, zumindest aus der Ferne, der Eindruck, als würde der gesamte
Handlauf aus einem ununterbrochenen Rohr- oder Stangenelement bestehen, das auf nicht
sichtbare Weise mit der Stütze 32 verbunden ist.
[0019] Auf der Vorderseite weist das Oberteil 34 eine z.B. rechteckige Aussparung 48 auf,
die mit einem Deckel 49 verschließbar ist, der ebenfalls mittels Rast- oder Schnappverbindungselementen
50 am Oberteil 34 befestigt wird. Auch der Deckel 49 grenzt vorzugsweise längs haarfeiner
Stoßfugen an das Oberteil 34, so daß er von außen kaum sichtbar ist.
[0020] Der Deckel 49 dient einerseits dem Zweck, den Zugang zur Befestigungsschraube 38
und/oder zu einer auf die Befestigungsschraube 19 aufdrehbaren Mutter unabhängig davon
zu ermöglichen, ob das Oberteil 34 auf dem Unterteil 33 angeordnet oder mit diesem
zu einer vormontierten Einheit verbunden ist. Andererseits kann der Deckel 49 auch
entfernt werden, um die Aussparung 48 freizugeben und die zusätzliche Befestigung
eines Wandschutzelements oder anderer Bauteile zu ermöglichen.
[0021] Bei der dargestellten, besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Einpreßmutter
45 unter Bildung einer vormontierten Einheit in den Mittellöchern sowohl des Schenkels
36 als auch der Anschlagfläche 41 befestigt. In diesem Fall ermöglicht die Aussparung
48 den Zugang zur Befestigungsschraube 38 bei der Befestigung dieser Einheit an der
Wand 31.
[0022] Anstatt des zweiten Handlaufelements 15 (Fig. 2) kann auf einer Seite der Stütze
32 auch das Handlaufelement 20 nach Fig. 3 montiert werden. In diesem Fall kann der
Stopfen 29 entweder nahe der Wand 31 angeordnet werden, wie es am Ende eines Handlaufs
zuweilen erwünscht ist, oder durch ein weiteres Rohrstück 28 mit einem Anschlußelement
5 ersetzt werden, wenn es z.B. erforderlich ist, den Handlauf um eine Wandecke od.
dgl. herumzuführen.
[0023] Fig. 5 bis 7 zeigen weitere Ausführungsformen der Erfindung.
[0024] In Fig. 5 ist vorgesehen, dem in Fig. 2 rechten Handlaufelement 15 bzw. seinem Montageabschnitt
14 nur einen losen Montageabschnitt 52 zuzuordnen, der den Montageabschnitt 8 in Fig.
2 ersetzt, aber nicht mit einem Befestigungsabschnitt 6 bzw. einem anderen Handlaufelement
verbunden ist. Die dadurch auf der einen Seite der Stütze 32 freibleibende Öffnung
wird mittels einer verrastbaren Kappe 53 verschlossen. Dadurch kann ein Handlaufende
auch ohne das Handlaufelement 20 nach Fig. 3 realisiert werden.
[0025] Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 sind Anschlußelemente 55 vorgesehen, deren Befestigungsabschnitte
56 aus Gewindebolzen bestehen. Diese sind in hohlzylindrische, kegelförmig ausgebildete
Spreizteile 57 mit entsprechenden Innengewindeabschnitten eingedreht, die in spreizbaren
Teilen 58 angeordnet sind, die den Innenmänteln der Metallrohre 3 anliegende, aufweitbare
Segmente aufweisen. Beim Festziehen der Gewindebolzen 56 in den Spreizteilen 57 werden
diese axial verschoben und dadurch die spreizbaren Teile 58 radial gespreizt und durch
Klemmwirkung in den Metallrohren 3 festgelegt. Spreizteile 57 und spreizbare Teile
58 dieser Art sind an sich bekannt (DE 40 30 978 A1) und brauchen daher nicht näher
erläutert werden.
[0026] Der in Fig. 7 dargestellte Handlauf enthält massive Handlaufelemente 60 aus Holz,
die an ihren Enden Aufnahmeöffnungen 61 aufweisen. In diesen sind Aufnahmehülsen 62
befestigt, die beispielsweise mit selbstschneidenden Außengewindeteilen 63 versehen
sind und Innengewindeabschnitte aufweisen, die analog zu Fig. 6 zur Aufnahme von Gewindebolzen
dienen, die Befestigungsabschnitte 64 von Anschlußelementen 65 bilden.
[0027] Im übrigen sind die Ausführungsbeispiele nach Fig. 5 bis 7 analog zu denen nach Fig.
1 bis 4 ausgebildet, weshalb für gleiche Teile durchweg dieselben Bezugszeichen verwendet
wurden.
[0028] Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, die
auf vielfache Weise abgewandelt werden können. Dies gilt z.B. im Hinblick auf die
Achsen 2 und 42 (Fig. 2), da auch Ausführungsbeispiele denkbar sind, bei denen die
Stützen zur Montage der Handläufe von Treppen dienen und daher nicht senkrecht, sondern
schräg zur Längsachse 40 (Fig. 4) verlaufende Auflageflächen 41 und Achsen 42 aufweisen
könnten. Weiter kann in Fig. 1 bis 7 die Aussparung 48 auch an einer anderen zweckmäßigen
Stelle liegen, falls sie überhaupt erforderlich ist, und auch die Auflageflächen 41
könnten, insbesondere relativ zu den Aussparungen 48, anders positioniert sein. Abgesehen
davon stellen die Stützen 32 bzw. die sie bildenden Unter- und Oberteile 33, 34 mit
den Auflageflächen 41 nur ein Ausführungsbeispiel dar, zumal die Stütze selbst auch
als einstückiger Hohlkörper ausgebildet werden könnte. Schließlich versteht sich,
daß die verschiedenen Merkmale auch in anderen als den beschriebenen und dargestellten
Kombinationen verwendet werden können.
1. Handlauf, bestehend aus Montagelöcher (18) aufweisenden Handlaufelementen (1, 15,
20, 60), aus an einer Wand (31) od. dgl. zu befestigenden Stützen (32) mit ebenfalls
Montagelöcher (43) aufweisenden und zur Montage der Handlaufelemente bestimmten Auflageflächen
(41) und aus in die Montagelöcher (18, 43) der Handlaufelemente (1, 15, 20, 60) und
der Auflageflächen (41) einzuführenden Befestigungsschrauben (19) zur Befestigung
der Handlaufelemente (1, 15, 20, 60) an den Stützen (32), dadurch gekennzeichnet,
daß die Montagelöcher (18) der Handlaufelemente (1, 15, 20) in an wenigstens einem
Ende derselben vorgesehene, auf die Auflageflächen (41) auflegbaren Anschlußelementen
(5) ausgebildet und zur Abdeckung der Anschlußelemente (5) und der Befestigungsschrauben
(19) bestimmte, mit den Stützen (32) verbindbare Abdeckkappen (46) vorgesehen sind.
2. Handlauf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckkappen (46) eine solche
Form besitzen, daß sie im montierten Zustand bündig mit den Handlaufelementen (1,
15, 20, 60) abschließende Oberflächen aufweisen und nur längs haarfeiner Stoßfugen
an die zugehörigen Handlaufelemente (1, 15, 20, 60) und Stützen (32) angrenzen.
3. Handlauf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußelemente
(5) einen kleineren Außenquerschnitt als die Enden der Handlaufelemente (1, 15, 20,
60) aufweisen und die Stützen (32) an seitlichen Enden der Auflageflächen (41) mit
an den Außenquerschnitt der Enden der Handlaufelemente (1, 15, 20, 60) angepaßten,
Anschlagflächen für diese bildenden Ausnehmungen (44) versehen sind.
4. Handlauf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckkappen
(46) durch Schnappverbindungselemente (47) mit den Stützen (32) verbindbar sind.
5. Handlauf nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen
(32) schräg zu den Montageflächen angeordnete Längsachsen (40) aufweisen.
6. Handlauf nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen
(32) ein der Montage an der Wand (31) od. dgl. dienendes und ein Montageloch zur Aufnahme
einer Befestigungsschraube (38) aufweisendes Unterteil (33) und ein das Unterteil
(33) in sich aufnehmendes, der äußeren Formgebung der Stütze (32) dienendes und die
Auflagefläche (41) aufweisendes Oberteil (34) enthalten.
7. Handlauf nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Handlaufelemente
(1, 15, 20, 60) stangen- oder rohrförmig ausgebildet und an wenigstens einem Ende
mit Aufnahmeöffnungen versehen sind, und daß die Anschlußelemente (5) je einen zur
Verankerung in einer der Aufnahmeöffnungen bestimmten Befestigungsabschnitt (6) und
einen zum Auflegen auf die Auflagefläche (41) bestimmten, das Montageloch (18) für
die Befestigungsschraube (19) aufweisenden Montageabschnitt (8, 14) enthalten.
8. Handlauf nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Montageabschnitt (8, 14)
im wesentlichen halbzylindrisch ausgebildet und mit einem entsprechend ausgebildeten
Montageabschnitt (8, 14) eines anderen Anschlußelements (1, 15, 20, 60) zu einem im
wesentlichen zylindrischen, auf die Auflagefläche (41) der Stützen (32) auflegbaren
Montageklotz zusammenlegbar ist.
9. Handlauf nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageabschnitte (8, 14)
an ihren einander zugewandten Seiten mit formschlüssig ineinandergreifenden Haken
(16, 17) versehen sind.
10. Handlauf nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageabschnitte (8, 14)
an den beiden Enden der Handlaufelemente (1, 15, 20, 60) jeweils in um 180° um die
Längsachsen (2) verdrehten Stellungen angebracht sind.
11. Handlauf nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen
(32) unterhalb der Auflageflächen (41) mit Aussparungen (48) zum wahlweisen Einsetzen
von Deckein (49) oder Montageteilen für zusätzliche Bauteile versehen sind.
12. Handlauf nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (48) in den
Oberteilen (34) ausgebildet sind.