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(11) |
EP 0 453 910 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.07.1996 Patentblatt 1996/31 |
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Anmeldetag: 13.04.1991 |
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Kammerrakel
Ink rail device
Chambre de racle
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
23.04.1990 DE 4012825
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.10.1991 Patentblatt 1991/44 |
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Patentinhaber: KOENIG & BAUER-ALBERT
AKTIENGESELLSCHAFT |
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D-97080 Würzburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Reder, Wolfgang Otto
W-8707 Veitshöchheim (DE)
- Schneider, Georg
W-8700 Würzburg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 278 225 EP-A- 0 359 955 EP-A- 0 374 710 GB-A- 509 447 US-A- 2 399 688
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EP-A- 0 350 839 EP-A- 0 368 485 DE-A- 3 704 433 GB-A- 1 590 928 US-A- 2 869 460
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Farbwerk für eine Rollenrotationsdruckmaschine gemäß dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Ein gattungsgemäßes Farbwerk ist durch die DE-OS 38 00 411 bekannt. Bei diesem Farbwerk
ist ein Schließrakelblatt vorgesehen, welches wenigstens eine Überströmöffnung aufweist,
mittels der eine Farbkammer mit einer zusätzlichen Vorkammer verbunden ist. Durch
diese Maßnahme wird ein in der Farbkammer herrschender Überdruck abgebaut. Die überströmende
Farbe wird zu einer Pumpe zurückgeleitet, so daß sich ein Farbkreislauf ergibt.
[0003] Aus der EP-A-03 59 955 ist eine Kammerrakel mit zwei Rakelblättern zu entnehmen.
Innerhalb der Kammerrakel ist ein Steg vorgesehen, der von einer Oberseite ausgeht
und sich über die gesamte Breite der Kammerrakel erstreckt und über der Unterseite
einen schmalen Durchtrittsschlitz offen läßt.
[0004] Eine Kammerrakel mit zwei Rakelblättern, die eine Farbkammer mit vorgeschaltete Verteilerkammer
aufweist, ist aus der DE-A-37 04 433 bekannt.
[0005] Eine Kammerrakel mit zwischen Arbeits- und Schließrakelblättern zusätzlichen Rakelblättern
zeigt die EP-A-03 50 839.
[0006] Die GB-PS 15 90 928 zeigt eine Kammerrakel mit zwei dünnen elastischen Rakelblättern,
welche die Rakelkammer selbsttätig abdichten, sobald die Rakelblätter außer Berührung
mit einer einzufärbenden Fläche kommen.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kammerrakel an einer Rasterwalze eines
Farbwerkes vorzusehen, welches Druckschwankungen in der Farbkammer ausgleicht.
[0008] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst.
[0009] In vorteilhafter Weise werden durch den Erfindungsgegenstand die Näpfchen einer Rasterwalze
gleichmäßig mit Farbe gefüllt. Druckschwankungen in der Farbkammer wurden abgebaut
und eine unerwünschte Luftbläschenbildung, die eine gute Füllung der Näpfchen mit
Farbe beeinträchtigt, wird minimiert.
[0010] In vorteilhafter Weise ist eine Überströmöffnung vorgesehen, die sich dem jeweiligen
Überdruck, hervorgerufen z. B. durch eine Viskositätsänderung der Farbe oder Drehzahländerung
der Rasterwalze, in der Farbkammer selbständig anpaßt und diesen proportional abbaut.
Hierbei wird gleichzeitig sichergestellt, daß der Druckabbau über die gesamte Farbkammerlänge
gleichmäßig erfolgt, so daß z. B. ein ungleichmäßiger Farbauftrag in Form von sichtbaren
Längsstreifen auf dem Druckprodukt vermieden wird.
[0011] In weiterer vorteilhafter Ausbildung des Erfindungsgegenstandes ist eine Farbzufuhr
zur Farbkammer in Form eines Farbzufuhrschlitzes vorgesehen, der sich durchgehend
über die gesamte Farbkammerbreite erstreckt. Durch diese Maßnahme werden auch die
an den Randbereichen der Rasterwalze angeordneten Näpfchen gleichmäßig gut mit frischer
Farbe beliefert.
[0012] Vorteilhaft ist das Kammerrakelgehäuse in Längsrichtung zweigeteilt, wodurch konstruktiv
einfach der Zufuhrschlitz erzeugt wird.
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindungen ist in der Zeichnung dargestellt und wird
im folgenden beschrieben.
[0014] Die Figur zeigt eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Kammerrakels
im Schnitt.
[0015] Das Farbwerk einer Rotationsdruckmaschine weist eine von unten an eine Rasterwalze
2 angestellte Kammerrakelanordnung 3 auf. Die Kammerrakelanordnung 3 besteht aus einem
in Achsrichtung geteiltem Rakelhalter 4, 6 und zwei in Umfangsrichtung der Rasterwalze
2 versetzt angeordneten Rakelblättern 7, 8. Die Rakelhalter 4, 6 und die Rakelblätter
7, 8 bilden zusammen mit nicht dargestellten Seitenschildern eine Farbkammer 9, in
welche die Rasterwalze 2 eintaucht. Über die Länge der Rasterwalze 2 können mehrere
nebeneinander angeordnete Kammerrakelanordnungen 3 vorgesehen sein. Die Verwendung
mehrerer nebeneinander angeordneter Kammerrakelanordnungen 3 erleichtert die Handhabung
und ermöglicht eine zonenweise Stillegung der Farbversorgung der Rasterwalze 2.
[0016] Das Rakelblatt 7, im weiteren auch mit Arbeitsrakel bezeichnet, und das Rakelblatt
8, im weiteren auch mit Schließrakel bezeichnet, sind jeweils in einem Winkel α, β(α;
β > 90
O) unter leichtem Druck an die Rasterwalze 2 angestellt. Die Rakelblätter 7, 8 (hergestellt
aus z. B. Stahl oder Polyamid) sind ca. farbkammerlang und weisen eine Breite B (z.
B. B = 50 mm) und eine Dicke D (z. B. D = 0,1 mm) auf. Die Rakelblätter 7, 8 sind
mit Spiel behaftet in jeweils eine axial verlaufende Nut 11; 12 in dem Rakelhalter
4, 6 angeordnet. Die Nuten 11; 12 weisen jeweils eine Tiefe T (z.B. T = 10 mm) auf.
Aus dieser Anordnung ergibt sich für jedes Rakelblatt eine freie Biegelänge L (z.
B. L = 40 mm). Die durch dieses Verhältnis von freier Biegelänge L zur Dicke D (L/D∼400)
gekennzeichneten Rakelblätter 7, 8 sind daher äußerst flexibel ausgebildet.
[0017] Diese äußerst flexibel ausgebildeten Rakelblätter 7, 8 reagieren sehr sensibel auf
Druckschwankungen in der Farbkammer 9, indem sie unter der Kraft des Druckes mehr
oder weniger stark durchbiegen.
[0018] Eine Druckerhöhung in der Farbkammer 9 wird z. B. hervorgerufen durch eine Änderung
der Viskosität der Farbe oder durch eine Erhöhung der Drehzahl der Rasterwalze 2 oder
durch eine Bildung von Luftbläschen in der Farbkammer 9. In jedem Fall jedoch rufen
diese Druckschwankungen Füllstörungen der Näpfchen 23 der Rasterwalze 2 hervor und
führen damit zu Qualitätseinbußen bei der Farbverteilung.
[0019] Diese Druckerhöhung in der Farbkammer 9 führt beim Arbeitsrakel 7 dazu, daß es proportional
zur Druckerhöhung stärker an die Rasterwalze 2 angedrückt wird. Durch diese Reaktion
wird sichergestellt, daß nur Farbe aus der Farbkammer 9 entnommen wird, die sich in
den Näpfchen 23 der Rasterwalze 2 befindet. Bei Druckminderung in der Farbkammer 9
läßt die Anstellkraft des Arbeitsrakels 7 an die Rasterwalze 2 wieder nach und schont
somit Rakelblatt 7 und die Stege 24 der Rasterwalze 2, wodurch deren Standzeiten erhöht
werden.
[0020] Das Schließrakel 8 wird bei der Druckerhöhung in der Farbkammer 9 derart von der
Rasterwalze 2 abgebogen, so daß ein kleiner Spalt s (z. B. 0 ≦ s ≦ 0,5 mm) zwischen
der Rakelblattkante und der Rasterwalze 2 entsteht. Durch diese Maßnahme wird erreicht,
daß durch den Spalt s hindurch mehr bzw. mindestens genauso viel Farbe aus der Farbkammer
9 herausfließen kann, als an Druckfarbe der Farbkammer 9 teils durch eine Farbzufuhr
13, teils durch in den Näpfchen 23 der Rasterwalze 2 verbleibende Restfarbe zugeführt
wird.
[0021] Hierdurch wirkt das Schließrakel 8 als eine Art Überdruckventil gleichmäßig über
die gesamte Länge der Farbkammer 9.
[0022] Die überschüssige Farbe wird von einem unterhalb der Rakelhalter 4, 6 angeordnetem
Farbkasten 14 aufgefangen und mittels einer nicht dargestellten Pumpe der Farbkammer
9 wieder zugeführt, so daß ein Farbkreislauf entsteht.
[0023] Bei nachlassendem Farbdruck in der Farbkammer 9 federt das Schließrakel 8 dem Farbdruck
entsprechend zurück und legt sich unter leichter Vorspannung an die Rasterwalze 2
an. Die Vorspannung der Rakelblätter 7, 8 wird erreicht, indem der Rakelhalter 4,
6 mittels geeigneter Stellmittel (z. B. mechanisch-; elektromechanisch-; pneumatisch
oder hydraulisch wirkend) gegen einen einstellbaren, am Gestell angeordneten Anschlag
16 gefahren wird. Zu diesem Zweck weist der Rakelhalter 4, 6 eine seitlich überstehende
Grundplatte 17 auf, die mit dem Anschlag 16 in Berührungskontakt bringbar ist.
[0024] Um in der Farbkammer 9 einen gleichmäßigen Druck über die gesamte Länge der Farbkammer
9 zu erzeugen, ist darüberhinaus vorgesehen, daß die Farbzufuhr zur Farbkammer 9 über
einen farbkammerlangen Farbzufuhrschlitz 18 erfolgt. Zu diesem Zweck ist eine als
Farbstauraum ausgebildete Verteilerkammer 19 vorgesehen, die mit mindestens einem
Farbzufuhranschluß 13 verbunden ist.
[0025] Eine konstruktiv einfache Variante ist in der Figur dargestellt, bei der der Rakelhalter
4, 6 als in zwei Teile längsgeteilter Rakelhalter 4, 6 ausgeführt ist. Diese sind
miteinander lösbar verbunden und bilden mittels einer schräg verlaufenden Unterseite
21 des abgewinkelten Rakelhalters 4 und einer schräg verlaufenden Oberseite 22 des
Rakelhalters 6 eine im Querschnitt dreieckige Verteilerkammer 19. Hierbei berühren
sich Unterseite 21 und Oberseite 22 jedoch nicht, so daß der Farbzufuhrschlitz 18
entsteht.
Teileliste
[0026]
- 1
- -
- 2
- Rasterwalze
- 3
- Kammerrakelanordnung
- 4
- Rakelhalter
- 5
- -
- 6
- Rakelhalter
- 7
- Rakelblatt (Arbeitsrakel)
- 8
- Rakelblatt (Schließrakel)
- 9
- Farbkammer
- 10
- -
- 11
- Nut (4)
- 12
- Nut (6)
- 13
- Farbzufuhr
- 14
- Farbkasten
- 15
- -
- 16
- Anschlag
- 17
- Grundplatte
- 18
- Farbzufuhrschlitz
- 19
- Verteilerkammer
- 20
- -
- 21
- Unterseite (4)
- 22
- Oberseite (6)
- 23
- Näpfchen
- 24
- Steg
- s
- Spalt
- B
- Breite (7, 8)
- D
- Dicke (7, 8)
- L
- Biegelänge (7, 8)
- T
- Tiefe (11, 12)
- α
- Winkel
- β
- Winkel
1. Farbwerk für eine Rollenrotationsdruckmaschine, aufweisend eine Rasterwalze (2) und
eine Kammerrakelanordnung (3) mit einem auf einem Rakelhalter (4, 6) aufgenommenen
Arbeits- und Schließrakelblatt (7, 8) mit jeweils negativem Anstellwinkel, deren Verhältnis
von freier Biegelänge (L) zur Dicke (D) jeweils einen großen wert besitzt, wobei die
unter Überdruck stehende Farbkammer (9) mit einem Überströmquerschnitt versehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß sich der Überströmquerschnitt dem Überdruck anpaßt, indem
ein überströmventil in Form eines sich druckabhängig bildenden Spaltes (S) am Schließrakelblatt
(8) vorgesehen ist.
2. Farbwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Spalt (S) zwischen
der Rakelblattkante des Schließrakelblatts (8) und der Rasterwalze (2) befindet.
3. Farbwerk nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbkammer (9)
einen farbkammerbreiten Farbzufuhrschlitz (18) aufweist.
4. Farbwerk nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbkammer (9)
eine farbkammerbreite Verteilerkammer (19) vorgeschaltet ist.
5. Farbwerk nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammerrakelanordnung
(3) einen längsgeteilten Rakelhalter (4, 6) aufweist.
6. Farbwerk nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammerrakelanordnung
(3) eine Grundplatte (17) aufweist und daß die Grundplatte (17) mit einem einstellbaren,
gestellfesten Anschlag (16) in Berührungskontakt bringbar angeordnet ist.
7. Farbwerk nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Farbkasten (14)
unterhalb der Rakelhalter (4, 6) angeordnet ist und daß der Farbkasten (14) mittels
einer Farbzufuhreinrichtung mit der Verteilerkammer (19) verbunden ist.
8. Farbwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke (D) des Rakelblattes
(7; 8) gleich 0,1 mm ist.
9. Farbwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freie Biegelänge (L) des
Rakelblattes (7; 8) gleich 40 mm ist.
10. Farbwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verhältnis von freier Biegelänge
(L) zur Dicke (D) L/D ≃ 400 ist.
1. An inking unit for a web-fed rotary printing machine, having a screen roller (2) and
a chamber doctor blade arrangement (3) with a working and a closing doctor blade (7,
8) received on a doctor blade holder (4, 6) and each having a negative angle of incidence,
whereof the ratio of free flexion length (L) to thickness (D) in each case has a large
value, the pressurized ink chamber (9) being equipped with an overflow cross-section,
characterized in that the overflow cross-section adapts to the positive pressure in
that an overflow valve in the form of a pressure-dependent gap (S) is provided on
the closing doctor blade (8).
2. An inking unit according to Claim 1, characterized in that the gap (S) is located
between the doctor blade edge of the closing doctor blade (8) and the screen roller
(2).
3. An inking unit according to Claims 1 and 2, characterized in that the ink chamber
(9) has an ink supply slot (18) which is as wide as the ink chamber.
4. An inking unit according to Claims 1 to 3, characterized in that there is placed upstream
of the ink chamber (9) a distributor chamber (19) which is as wide as the ink chamber.
5. An inking unit according to Claims 1 to 4, characterized in that the chamber doctor
blade arrangement (3) has a longitudinally divided doctor blade holder (4, 6).
6. An inking unit according to Claims 1 to 5, characterized in that the chamber doctor
blade arrangement (3) has a base plate (17), and in that the base plate (17) is arranged
such that it may be brought into contact with an adjustable stop (16) fixed to the
frame.
7. An inking unit according to Claims 1 to 6, characterized in that an ink duct (14)
is arranged below the doctor blade holders (4, 6), and in that the ink duct (14) is
connected to the distributor chamber (19) by means of an ink supply device.
8. An inking unit according to Claim 1, characterized in that the thickness (D) of the
doctor blade (7; 8) is equal to 0.1 mm.
9. An inking unit according to Claim 1, characterized in that the free flexion length
(L) of the doctor blade (7; 8) is equal to 40 mm.
10. An inking unit according to Claim 2, characterized in that a ratio of free flexion
length (L) to thickness (D) L/D ≈ 400.
1. Mécanisme d'encrage pour une presse rotative à bobines, comprenant un cylindre porte-plaque
(2) et un agencement de racle à chambre (3) constitué d'une lame racleuse de travail
et d'une lame racleuse fermante (7, 8) qui sont montées sur un support de racle (4,
6) avec un angle d'inclinaison négatif et dont le rapport de la longueur libre de
flexion (L) à l'épaisseur (D) présente une valeur élevée, la chambre à encre (9) soumise
à une surpression possédant une section transversale à trop-plein, caractérisé en
ce que la section transversale à trop-plein s'adapte à la surpression par le fait
qu'une soupape de trop-plein en forme d'interstice (S) dépendant de la pression est
prévue au niveau de la lame racleuse fermante (8).
2. Mécanisme d'encrage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'interstice (S)
se trouve entre le bord de la lame racleuse fermante (8) et le cylindre porte-plaque
(2).
3. Mécanisme d'encrage selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que la chambre
à encre (9) comporte une fente d'alimentation en encre (18) de la largeur de la chambre
à encre.
4. Mécanisme d'encrage selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la chambre
à encre (9) est précédée par une chambre de répartition (19) de la largeur de la chambre
à encre.
5. Mécanisme d'encrage selon les revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'agencement
de racle à chambre (3) comporte un support de racle (4, 6) divisé dans le sens de
la longueur.
6. Mécanisme d'encrage selon les revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'agencement
de racle à chambre (3) comporte un socle (17), et en ce que le socle (17) peut être
amené au contact d'une butée réglable (16) solidaire du bâti.
7. Mécanisme d'encrage selon les revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'un encrier
(14) est disposé sous les supports de racle (4, 6), et en ce que l'encrier (14) est
relié à la chambre de répartition (19) au moyen d'un dispositif d'alimentation en
encre.
8. Mécanisme d'encrage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'épaisseur (D)
de la lame racleuse (7 ; 8) est égal à 0,1 mm.
9. Mécanisme d'encrage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la longueur libre
de flexion (L) de la lame racleuse (7 ; 8) est égale à 40 mm.
10. Mécanisme d'encrage selon la revendication 2, caractérisé en ce que le rapport L/D
de la longueur libre de flexion (L) à l'épaisseur (D) est approximativement égal à
400.
