| (19) |
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(11) |
EP 0 693 019 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.10.1996 Patentblatt 1996/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 31.03.1994 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B25H 1/08 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9400/377 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9423/908 (27.10.1994 Gazette 1994/24) |
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| (54) |
WERKBANK, INSEBESONDERE ALS LEHRMITTEL IN DER FORM EINER ERGONOMISCH GESTALTETEN MEHRZWECK-WERKBANK
WORKBENCH, ESPECIALLY A TEACHING AID IN THE FORM OF AN ERGONOMICALLY DESIGNED MULTI-PURPOSE
WORKBENCH
ETABLI UTILISE NOTAMMENT A DES FINS PEDAGOGIQUES ET SE PRESENTANT SOUS FORME D'ETABLI
ERGONOMIQUE A USAGES MULTIPLES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
10.04.1993 DE 4311965
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.01.1996 Patentblatt 1996/04 |
| (73) |
Patentinhaber: Thormeier, Klaus, Dr.-Ing. |
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51519 Odenthal (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Thormeier, Klaus, Dr.-Ing.
51519 Odenthal (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwalts-Partnerschaft
Rotermund + Pfusch |
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Waiblinger Strasse 11 70372 Stuttgart 70372 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 098 101 CH-A- 144 071 GB-A- 2 228 705
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CH-A- 114 327 DE-C- 192 703
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- FINE WOODWORKING, Nr.83, August 1990, NEWTON, CT US Seite 16 'IMPROVED BENCHDOG'
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Werkbank, insbesondere als Lehrmittel in der Form einer
ergonomisch gestalteten Mehrzweck-Werkbank zum Einsatz bei der Ausbildung in handwerklichen
Tätigkeiten nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] An einer solchen vornehmlich im Lehrbetrieb eingesetzten Werkbank soll an jeder Ecke
ein getrennter Arbeitsplatz vorsehbar sein. Dabei soll es an ein und der gleichen
Werkbank möglich sein, unterschiedliche Arbeitsplätze für Links- und Rechtshänder
einzurichten. Bei Arbeitsplätzen für Rechts- und Linkshänder sind die Spannbacken
jeweils unterschiedlich an den Ecken der Arbeitsplatte der Werkbank angeordnet. Diese
unterschiedliche Anordnung hat bei Ein- oder Mehrplatz-Werkbänken bisher unterschiedliche
Werkbänke, jeweils spezifisch für Rechts- und/oder Linkshänder, erforderlich gemacht.
[0003] Bei den bisher bekannten Werkbänken (wie beispielsweise nach CH-A-114327 und DE-C-192703)
besaß eine Werkbank immer nur entweder ausschließlich Arbeitsplätze für Rechtshänder
oder solche für Linkshänder. Dies folgt daraus, daß die Spannbacken für Rechts- und
Linkshänder an den Werkbankecken unterschiedlich angeordnet sein müssen. Links- und
Rechtshänder mußten daher stets an getrennten jeweils für sie ausgerichteten Werkbänken
arbeiten. Um daher sowohl für Links- als auch für Rechtshänder bei von Gruppe zu Gruppe
oder von Ausbildungsklasse zu Ausbildungsklasse variierenden Aufteilungsverhältnissen
zwischen Links- und Rechtshändern genügend passende Arbeitsplätze zu haben, mußten
in der Regel mehr Werkbänke zum Einsatz bereit stehen, als es bei Besetzbarkeit sämtlicher
Arbeitsplätze ohne Rücksicht auf unterschiedliche Handausrichtung der Auszubildenden
erforderlich wäre.
[0004] Hier eine Verbesserung in Richtung einer rationelleren Ausnutzung der auf Rechts-
und Linkshänder ausgerichteten Arbeitsplätze an Mehrplatz-Werkbänken zu schaffen,
ist ein wesentliches Problem, mit dem sich die vorliegende Erfindung beschäftigt.
Darüber hinaus strebt die Erfindung insgesamt eine unter ergonomischen Gesichtspunkten
optimale Arbeit an einer solchen Mehrplatz-Werkbank durch eine entsprechende werkbankbedingte
Arbeitsplatzgestaltung an. Einbezogen bei dieser Zielausrichtung sind insbesondere
auch die an der Werkbank üblicherweise zum Einsatz kommenden Hilfseinrichtungen wie
unter anderem die Bankhaken oder andere aufzunehmende Hilfswerkzeuge. Ein spezielles
Augenmerk wird auch auf einen einfachen Aufbau der einzelnen Funktions- und Hilfseinrichtungen
gerichtet. Dies gilt in ganz besonderem Maße dem Aufbau und der Funktionalität der
Spannbacken.
[0005] Der Nachteil des bisher durch den Einsatz unterschiedlicher Werkbänke für Links-
und Rechtshänder bedingten unrationellen Vorhaltens von mehr Arbeitsplätzen bzw. Werkbänken
als für die wirkliche Anzahl eingesetzter Auszubildender eigentlich erforderlich wäre,
wird durch die Bereitstellung einer Werkbank mit den kennzeichnenden Merkmalen des
Patentanspruchs 1 auf recht einfache und wirkungsvolle Weise beseitigt.
[0006] Durch die symmetrische Ausbildung und Führung der einzelnen Spannbacken gegenüber
der Arbeitsplatte der Werkbank lassen sich die Spannbacken an ein und der gleichen
Werkbank in unterschiedlichen jeweils für einen Rechts- oder Linkshänder geeigneten
Position montieren bzw. bei Bedarf in solche Positionen umsetzen. Beim Umsetzen einer
Spannbacke von einer Seite der Ecke einer Werkbank auf die andere Seite der gleichen
Ecke wird die Spannbacke einfach nur um 180 Winkelgrade um die Achse der Spann-Spindel
verdreht. Dies ist möglich, weil die Spannbacke entsprechend symmetrisch aufgebaut
ist. Durch diese Verdrehbarkeit der Spannbacke sind die Führungsbüchsen für die die
Spannbacke an der Arbeitsplatte zusätzlich führenden Führungsmittel in beiden Spannbacken-Positionen
in dem gleichen Abstand von der betreffenden Werkbankecke angeordnet.
[0007] Die erfindungsgemäße Umsetzbarkeit der Spannbacken ist durch entsprechend an der
Arbeitsplatte vorgesehene Aufnahmemittel an jeder der vier Ecken einer Werkbank möglich.
Die Umsetzbarkeit einer Spannbacke kann auch dazu genutzt werden, im Einzelfall einmal
die Spannbacke in eine für einen an der Werkbank arbeitenden Links- oder Rechtshänder
günstigere Position umzusetzen.
[0008] Als für die Handhabung der Spannbacke vorteilhaft wird es angesehen, wenn das neben
der Spann-Spindel zusätzliche Führungsmittel jeweils gegenüber der Spann-Spindel den
größeren Abstand gegenüber der zugeordneten Werkbankecke besitzt. Dadurch ergibt sich
- gegenüber herkömmlichen Spannbacken-Führungen - bei der vorliegenden Lösung ein
deutlich größerer Abstand zwischen der Werkbankecke und dem - von der Werkbankecke
aus gesehen - ersten Führungsmittel, so daß auch recht breite Teile problemlos eingespannt
werden können.
[0009] Das zusätzliche Führungsmittel ist zweckmäßigerweise eine an der Spannbacke starr
befestigte und in der Arbeitsplatte axial frei verschiebbare Spindel, auf der eine
in der Spannfläche der Spannbacke versenkbare Spindelmutter zur Erzielung eines Spannbacken-Spannungsausgleichs
gegen die Arbeitsplatte angebracht ist. Durch diese Maßnahme wird eine konstruktive
Vereinfachung dahingehend erreicht, daß die Funktionen der zusätzlichen Spannbacken-Führung
und des Spannungsausgleichs in einem einzigen Teil zusammengefaßt sind. Die Spannungsausgleichs-Spindel
ist in der Arbeitsplatte lediglich in einer zylindrischen Bohrung axial frei verschiebbar
geführt. In der Arbeitsplatte greift insbesondere keine Spindelmutter an dieser Spannungsausgleichs-Spindel
an. Die Ausbildung als Spindel dient lediglich dazu, die außerhalb der Arbeitsplatte
liegende Spindelmutter zur Erzielung des Spannungsausgleichs gegenüber der Arbeitsplatte
zu verspannen. Ein solcher Spannungsausgleich kann erforderlich sein, um beim Spannen
eines Werkstückes im direkten Werkbankeckbereich ein Schrägstellen der Spannbacke
zu vermeiden. Das Zusammenfassen der Funktionen "Führen" und "Spannungsausgleich"
ist nur möglich, wenn die Spannungsausgleichs-Spindel in beiden möglichen Arbeitsstellungen
der Spannbacke jeweils den gegenüber der Spann-Spindelachse erfindungsgemäß größeren
Abstand von der betreffenden Werkbankecke besitzt.
[0010] Auf der gattungsgemäßen Werkbank werden Werkstücke nicht nur zwischen der Spannbacke
selbst und der angrenzenden Arbeitsplatten-Seitenfläche eingespannt, sondern auch
zwischen sogenannten auf der Arbeitsplatte und der Spannbacke variabel anbringbaren
Bankhaken. Zu diesem Zweck sind üblicherweise in verschiedenartigen Verteilungen auf
der Arbeitsplatte und auf der Spannbacke selbst Aufnahmeöffnungen für Bankhaken angebracht.
[0011] Bei einer recht vorteilhaften Anordnung dieser Aufnahmeöffnungen auf der Arbeitsplatte
sind diese Öffnungen kreisförmig und jeweils längs jeder Spann-Spindel-Führungsachse
über die gesamte Arbeitsplattenlänge verteilt. Untereinander haben die Öffnungen dabei
jeweils den gleichen Abstand, der maximal auch der maximalen Spannweite zwischen Spannbacke
und Arbeitsplatte entspricht.
[0012] Auch in der Spannbacke ist mindestens eine Aufnahmeöffnung lotrecht zur Spann-Spindelachse
angeordnet. Durch eine solche Anordnung der Aufnahmeöffnungen können Werkstücke längs
der Spann-Spindelachse gegenüber dieser Achse momentfrei eingespannt werden. In diesen
Fällen ist dann kein Spannungsausgleich an der Spannbacke notwendig. Da die Spannbacke
in verdrehten Lagen einsetzbar ist, muß die betreffende Aufnahmeöffnung selbstverständlich
auf den betreffenden beiden nach oben zu liegen kommenden Spannbacken-Oberflächen
der Spannbacke vorhanden sein.
[0013] Auf der Arbeitsplatte ergibt die vorbeschriebene Anordnung und Ausrichtung der Aufnahmeöffnungen
ein gleichmäßiges Raster an Aufnahmeöffnungen, wobei in der Spann-Spindelachse auf
der Spannbacke immer eine Aufnahmeöffnung in Achsrichtung fluchtet. Die derart verteilten
Aufnahmeöffnungen erlauben insbesondere ein gutes und einfaches Einspannen runder
Werkstücke oder von Werkstücken mit nicht planparallelen Kanten innerhalb insgesamt
drei Bankhaken. Dabei können von diesen Bankhaken jeweils zwei sich auf der Arbeitsplatte
und einer sich auf der Spannbacke befinden oder umgekehrt.
[0014] Die Aufnahmeöffnungen für die Bankhaken sind tiefenmäßig so ausgelegt, daß die Bankhaken
flächenschlüssig in die Oberfläche der Arbeitsplatte einschiebbar sind. Das bietet
den Vorteil, daß nahezu beliebig flache Werkstücke, etwa Bleche, eingespannt werden
können, ohne daß bei deren oberflächlichen Bearbeitung etwa ein "Hängenbleiben" an
den ansonsten über die Werkstückoberfläche überstehenden Bankhaken befürchtet werden
muß. Die Öffnungen für die Bankhaken können Sacklochbohrungen entsprechender Tiefe
sein oder Durchgangsbohrungen mit jeweils einer Ringstufe zum bündigen Anschlag der
Bankhaken, wenn diese flächenschlüssig in die Arbeitsplatte eingeschoben sind. Durchgehende
Aufnahmebohrungen mit lediglich einem Ringabsatz als Anschlag für die Bankhaken bieten
den Vorteil, daß in diese Öffnungen unerwünscht eingedrungene Späne nach unten durchfallen
bzw dorthin entfernt werden können.
[0015] Die Bankhaken bestehen vorzugsweise aus Metall und besitzen eine zylindrische Grundform.
Um in beliebigen Höhen innerhalb der Aufnahmeöffnungen fixierbar zu sein, sind die
Bankhaken im Bereich ihrer zylindrischen Grundform mit nach radial außen wirkenden
Federmitteln ausgestattet.
[0016] Bei einer günstigen Ausgestaltung können die Federmittel in einer den Bankhaken diametral
durchdringenden Bohrung untergebracht sein und aus einer aus der Bohrung radial unter
dem Druck einer Schraubenfeder herausragenden Kugel bestehen. Dabei kann die Kugel
an einer Ringstufe innerhalb der Bankhaken-Bohrung anliegen und die Schraubenfeder
sich an einem Verschlußstück der Bankhaken-Bohrung an deren anderem Ende abstützen.
[0017] Ein besonders vorteilhaftes Einspannverhalten kann bei den Bankhaken dadurch erreicht
werden, daß sie an ihrem einen Ende, das beim Einspannen eines Werkstückes aus der
Arbeitsplattenoberfläche herausragt, einen abgeflachten Umfangsbereich besitzen, der
sich jeweils über diejenige Höhe erstreckt, mit der der Bankhaken bei unter maximaler
Belastbarkeit noch ausreichender Lagerung in der Aufnahmeöffnung der Arbeitsplatte
maximal aus dieser herausragen kann.
[0018] Durch diese Abflachung können Werkstücke mit einer ebenen rechtwinkligen Anlagefläche
flächig an dem Bankhaken anliegen. Wegen der runden Grundform der Bankhaken können
diese jedoch dennoch beliebig in ihren Aufnahmeöffnungen verdreht werden. Durch die
runde Grundform und die abgeflachten Anlageflächen der Bankhaken sind unter zusätzlicher
Berücksichtigung der erfindungsgemäßen Verteilung der Aufnahmeöffnungen innerhalb
eines konkret vorgegebenen Rasters auf der Arbeitsplatte ausgezeichnete bisher nicht
erreichbare Einspannkonstellationen mühelos erzielbar.
[0019] Die mit all ihren vielfältigen Ausgestaltungen und Hilfseinrichtungen beschriebene
erfindungsgemäße Werkbank entspricht in idealer Weise den in einer Ausbildungsstätte
an eine Werkbank gestellten Anforderungen. Dabei besteht ein ganz wesentlicher Vorteil
darin, daß durch einfache Umsetzbarkeit der Spannbacken an ein und der gleichen Werkbank
Links- und Rechtshänder-Arbeitsplätze je nach Wunsch verändert und/oder kombiniert
werden können.
[0020] Ein nachfolgend noch näher zu erläuterndes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
in der Zeichnung dargestellt.
[0021] Es zeigen
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung einer Werkbank, bei der die gesamte Werkbank mit
strichpunktierten Linien angedeutet und eine Werkbankecke detailliert gezeichnet ist,
- Fig. 2 a) und b)
- je einen Schnitt durch zwei unterschiedliche Ausführungsformen einer in jeder Ecke
der Werkbank-Arbeitsplatte angebrachten Doppelfunktions-Spindelmutter zur Aufnahme
der Spann-Spindel in um 90 Winkelgrad versetzten Lagen,
- Fig. 3
- die Draufsicht auf einen Bankhaken,
- Fig. 4
- einen Längsschnitt durch den Bankhaken nach Fig. 3,
[0022] Eine Werkbank besitzt eine auf stufenlos und zentral höhenverstellbare Beine 1 aufgesetzte
Arbeitsplatte 2 aus beispielsweise Holz und ist mit vier Arbeitsplätzen ausgerüstet.
Verwendet werden solche Mehrplatz-Werkbänke beispielsweise in Ausbildungsstätten für
alle möglichen handwerklichen Tätigkeiten. Sehr gut geeignet sind solche Werkbänke
unter anderem bei der Ausbildung von Schreinern.
[0023] An jedem der vier Arbeitsplätze befindet sich eine Spannbacke 3. Jede dieser Spannbacken
3 ist über eine Spann-Spindel 4 in der Arbeitsplatte 2 geführt und gelagert und gegen
diese unter Betätigung des Spannhebels 5 spannbar. Das Führungslager für die Spann-Spindel
4 in der Arbeitsplatte 2 ist jeweils eine metallische Buchse 6. Innerhalb der Spannbacke
3 ist die Spann-Spindel 4 jeweils axial fixiert drehbar gelagert. Die zur Längsverschiebung
der Spann-Spindel 4 erforderliche Spindelmutter 7 ist in der Arbeitsplatte 2 angebracht.
Auf die Lage dieser Spindelmutter 7 innerhalb der Arbeitsplatte sowie deren spezieller
Formgestaltung wird weiter unter noch näher eingegangen werden.
[0024] Die Spannbacke 3 weist die Form eines Quaders auf, der bei Anlage an der Arbeitsplatte
2 einerseits mit der Arbeitsplattenoberfläche und andererseits mit der Arbeitsplattenseitenfläche
8, die senkrecht zu der Längserstreckung des Quaders verläuft, jeweils flächenschlüssig
abschließt. Die Spann-Spindel 4 durchstößt die Spannbacke 3 in dem Flächenmittelpunkt
der an die Arbeitsplatte 2 anlegbaren Quaderseite dieser Spannbacke 3.
[0025] Als Führungsmittel zur Verdrehsicherung der Spannbacke 3 beim Spannen dient eine
fest mit der Spannbacke 3 verbundene Führungs-Spindel 9, die in der Arbeitsplatte
2 in einer dort vorgesehenen glatten Führungsbuchse 10 längsverschiebbar ist. Außer
als Spannbacken-Führungsmittel dient diese Spindel 9 bei der Spannbacke auch noch
als Spannungsausgleichseinrichtung. An sich bekannte Spannungsausgleichseinrichtungen
dienen bei Spannbacken von Werkbänken ganz allgemein dazu, ein beim Spannen von Werkstücken
an nur einem Ende der Spannbacke sich einstellendes Schrägstellen der Spannbacke zu
vermeiden. Bei der vorliegenden Ausführung wird dieser Spannungsausgleich dadurch
erreicht, daß eine auf der Spannungsausgleichs-Spindel 9 in der Spannbacke 3 versenkbare
Spindelmutter 11 gegen die Arbeitsplatte 2 spannbar ist, wodurch eine Spannbacken-Schrägstellung
beim Spannen eines Werkstückes wirkungsvoll vermieden werden kann.
[0026] Die von den Führungs-Buchsen 6 und 10 gebildeten Aufnahmen für die Spann- und Spannungsausgleichs-Spindeln
4 bzw.9 an der Arbeitsplatte 2 sind jeweils an jeder Arbeitsplattenecke zu jeder Seite
der Ecke symmetrisch paarweise angebracht. Besetzt ist von diesem Aufnahmepaar jeweils
immer nur eines und zwar dasjenige, das für eine Lage der Spannbacke 3 für einen Links-
oder Rechtshänder geeignet ist. Das Einsetzen und Umsetzen der Spannbacke 3 mit ihren
Spindeln 4 und 9 ist ganz einfach.
[0027] Die Lagerung der Spannbacke 3 in der Spindelmutter 7 der Arbeitsplatte 2 ist über
eine Betätigung des Spannhebels 5 zu lösen. Die Spannbacke 3 kann dann leicht aus
den Führungsbuchsen 6 und 10 herausgezogen werden. Die Spannbacke 3 ist zur Montage
in dem zweiten der betreffenden Werkbankecke zugeordneten von den Buchsen 6' und 10'
gebildeten Aufnahmepaar lediglich um 180 Winkelgrade zu verdrehen, einzuschieben und
durch Betätigung des Spannhebels 5 in die andere Lagerung des Spannbacke 3 einzuführen.
Auf diese Weise kann ein Links- oder Rechtshänderarbeitsplatz je nach Bedarf an jeder
Werkbankecke anders hergerichtet und ggf. wieder geändert werden. In der Fig. 1 ist
beispielsweise eine Werkbank mit zwei Rechtshänder- und zwei Linkshänder-Arbeitsplätzen
dargestellt.
[0028] Auf der Arbeitsplatte 2 sind jeweils in Achsrichtung der Buchsen 6 und6' über die
gesamte Länge der Arbeitsplatte in gleichen Abständen zylindrische Aufnahmeöffnungen
12 für Bankhaken 13 mit zylindrischer Grundform vorgesehen. Die Öffnungen 12 können
als Sackloch- oder Durchgangsbohrungen ausgebildet sein. Die Tiefe der Sacklochbohrungen
ist jeweils auf die Höhe der Bankhaken 13 abgestimmt, damit diese bei vollständigem
Einschub in die Öffnung 12 flächenbündig mit der Arbeitsplattenoberfläche abschließen.
Bei Durchgangsbohrungen muß eine Ringstufe vorgesehen sein, die die Funktion des Sacklochbodens
mit Bezug auf eine Einschubbegrenzung für die Bankhaken 13 erfüllt. Im Bereich eines
Arbeitsplatzes sind arbeitsplattenseitig in der Regel jeweils nur ein oder zwei Bankhaken
13 im Einsatz. Die übrigen von Bankhaken 13 nicht besetzten Öffnungen 12 sind jeweils
durch lose, leicht wieder herausnehmbare Füllstücke 14 verschlossen.
[0029] Auf der Spannbacke 3 ist zumindest eine Aufnahmeöffnung 12 für einen Bankhaken 13
auf der Achse der Spann-Spindel 4 angeordnet. Durch die Anordnung einer Aufnahmeöffnung
12 direkt über der Achse der Spann-Spindel 4 ist mit der Spannbacke 3 ein praktisch
momentenfreies Spannen innerhalb der Bankhaken 13 möglich. Auf der Arbeitsplatte 2
ist hierfür die symmetrisch zu der Achse der Buchsen 6 und 6' gegebene Anordnung der
Aufnahmeöffnungen 12 maßgebend.
[0030] Auf der Spannbacke 3 sind außer der auf der Achse liegenden Öffnung 12 noch zwei
weitere Öffnungen 12 symmetrisch zu dieser Achse liegend vorgesehen. Auch diese symmetrische
Anordnung dient einer Momentenvermeidung bei einer Werkstückeinspannung in drei Bankhaken
13. Auf der Spannbacke 3 sind die Aufnahmeöffnungen 12 jeweils auf den beiden gegenüberliegenden
Spannbacken-Oberflächen 15 und 16 in jeweils gleicher Verteilung angebracht, um die
Spannbacken 3 in die für Links- und Rechtshänderarbeitsplätze unterschiedlichen Stellungen
verdrehen und gleichermaßen nutzen zu können.
[0031] Die jeweils einzige Doppelfunktions-Spindelmutter 7 eines Arbeitsplatzes ist in dem
Kreuzungspunkt der Achsen der beiden Buchsen 6 und 6' in der Arbeitsplatte 2 angebracht.
[0032] Die Bankhaken 13 besitzen einen Klemmechanismus, um in beliebigen Höhen innerhalb
der Öffnungen 12 arretierbar zu sein. Dieser Klemmechanismus ist in einer im Fuß des
Bankhakens 13 den Bankhaken diametral durchstoßenden Bohrung 17 untergebracht. Er
besteht dabei aus einer durch eine Schraubenfeder 18 nach radial außen über den Hakenumfang
hinaus gedrückten Kugel 19, wobei die Schraubenfeder 18 sich an dem anderen Bohrungsende
an einem Verschlußstück 20 abstützt. Durch eine in der Bohrung 17 vorgesehene Ringstufe
kann die Kugel 19 die Bohrung 17 nicht vollständig verlassen.
[0033] Als Spannfläche für ein einzuspannendes Werkstück besitzt jeder Bankhaken 13 in seiner
Kopfzone einen abgeflachten Bereich 21. Durch die zylindrische Grundform des Bankhakens
13 kann die Spannfläche jeweils auf die einzuspannende Werkstückgegenfläche flächig
ausgerichtet werden. Bei der beschriebenen Bankhakenausführung und Anordnung können
insbesondere runde Werkstücke und Werkstücke mit nicht planparallelen Kanten sehr
gut gespannt werden.
[0034] Der abgeflachte Bereich 21 der Bankhaken 13 ist leicht gegenüber der Bankhakenachse
geneigt und zwar in einer solchen Richtung, daß ein geringfügiges Verkippen des Bankhakens
13 unter Spanndruck vorgehalten wird. Auf diese Weise ist die Spannfläche des Bankhakens
13 unter Druck lotrecht zur Arbeitsplattenoberfläche ausgerichtet.
[0035] Um die Bankhaken 13 in voll in eine Öffnung 12 der Arbeitsplatte 2 eingeschobenem
Zustand wieder herausziehen zu können, ist in dem abgeflachten Bereich 21 jeweils
eine Ausnehmung 22 eingearbeitet. In diese kann mit einem stabförmigen an seinem eine
Ende mit einem Widerhaken versehenen Greifwerkzeug 23 zum Herausziehen eingegriffen
werden.
[0036] Auch die Füllstücke 14 sind zum gleichen Zweck des Herausnehmens an ihren beiden
ebenen Stirnseiten mit Ausnehmungen zum Ansetzen des gleichen Greifwerkzeuges 23 versehen.
Dieses Greifwerkzeug 23 lagert bei Nichtgebrauch in einer dafür vorgesehenen Aufnahmebohrung
der Spannbacke 3.
1. Werkbank, insbesondere als Lehrmittel in der Form einer ergonomisch gestalteten Mehrzweck-Werkbank
zum Einsatz bei der Ausbildung in handwerklichen Tätigkeiten, mit Eignung für versetzbare,
mit Greifwerkzeugen (23) aus einer flächenschlüssigen Lagerung in der Werkbank herausnehmbare
Bankhaken (13) und wenigstens einer an jeder Ecke der Werkbank vorgesehenen Spannbacke
(3), mit der auch eine Aufnahmeplatte an der Werkbank befestigbar ist, und die über
eine axial in ihr fixierte und in einer rechteckigen Arbeitsplatte (2) der Werkbank
axial verschiebbar gelagerte Spann-Spindel (4) und ein zusätzliches Führungsmittel
(9) verdrehfrei zwangsgeführt gegen die Arbeitsplatte verspannbar ist, wobei die Spannbacke
(3) quaderförmig ausgebildet mit einer ihrer Spannbacken-Oberflächen (15,16) in der
Arbeitsebene der Arbeitsplatte und mit einer anderen Quaderfläche in der Ebene der
in dem betreffenden Eckbereich der Arbeitsplatte senkrecht zur Spannfläche und der
Arbeitsplattenebene verlaufenden Arbeitsplattenseitenebene (8) liegt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spann-Spindel (4) in dem Mittelpunkt der als Spannfläche dienenden Quaderfläche
der Spannbacke (3) angeordnet ist und die Arbeitsplatte (2) jeweils zu beiden Seiten
der betreffenden Arbeitsplattenecke symmetrisch zu dieser Ecke ausgerichtete Aufnahmemittel
(6,10 und 6',10') für die Spann-Spindel (4) und das zusätzliche Führungsmittel (9)
der Spannbacke (3) besitzt.
2. Werkbank nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die symmetrisch ausgerichteten Aufnahmemittel (6,10 und 6',10') der Arbeitsplatte
(2) für die Spannbacke (3) in gleicher Weise an allen vier Ecken der Arbeitsplatte
(2) vorgesehen sind.
3. Werkbank nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das zusätzliche Führungsmittel (9) zwischen Spannbacke (3) und Arbeitsplatte (2)
mit Bezug auf die betreffende Arbeitsplattenecke weiter von dieser entfernt liegt
als die Spann-Spindel (4).
4. Werkbank nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das zusätzliche Führungsmittel (9) eine an der Spannbacke (3) starr befestigte
und in der Arbeitsplatte (2) axial frei verschiebbare Spindel ist, auf der eine in
der Spannfläche der Spannbacke (3) versenkbare Spindelmutter (11) zur Erzielung eines
Spannbacken-Spannungsausgleichs gegen die Arbeitsplatte (2) verspannbar ist.
5. Werkbank nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden in den beiden jeweils symmetrisch über eine Ecke der Arbeitsplatte
(2) zueinander verlaufenden Aufnahmemitteln (6,10 und 6',10') für die Spann-Spindel
(4) erforderlichen Spindelmuttern jeweils zu einem gemeinsamen die Funktionen beider
Spindelmuttern erfüllenden Teil (7) zusammengefaßt - fest oder beweglich miteinander
verbunden - sind.
6. Werkbank nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Arbeitsplatte (2) in allen in der Arbeitsplatte vorgesehenen Achsen der
Spann-Spindeln 4 jeweils über die gesamte Arbeitsplattenlänge verteilt angeordnete
zylindrische Aufnahmeöffnungen (12) für Bankhaken (13) vorgesehen sind.
7. Werkbank nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die in der Arbeitsplatte (2) vorgesehenen Aufnahmeöffnungen (12) für Bankhaken
(13) in einer Reihe untereinander jeweils gleichen Abstand besitzen.
8. Werkbank nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Spannbacke (3) auf zwei gegenüberliegenden Flächen (15,16), die je nach Lage
der Spannbacke (3) in der Arbeitsplattenebene zu liegen kommen können, mit mindestens
einer lotrecht oberhalb der Achse der Spannspindel (4) liegenden Aufnahmeöffnung (12)
für einen Bankhaken (13) versehen ist.
9. Werkbank nach Anspruch 8 mit jeweils mehreren Aufnahmeöffnungen für Bankhaken in den
betreffenden Spannbacken-Oberflächen,
dadurch gekennzeichnet,
daß diese Öffnungen (12) auf jeder der beiden gegenüberliegenden Flächen (15,16) in
gleicher Verteilung angeordnet sind.
10. Werkbank nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die vorzugsweise aus Metall bestehenden Bankhaken (13) eine zylindrische Grundform
besitzen und mit radial wirkenden Federmitteln zum Einklemmen in beliebigen Höhen
der Aufnahmeöffnungen (12) versehen sind.
11. Werkbank mit Bankhaken nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Federmittel jeweils in einer die Bankhaken (13) diametral durchdringenden
Bohrung (17) untergebracht sind und aus einer aus der Bohrung (17) radial unter dem
Druck einer Schraubenfeder (18) herausragenden Kugel (19) bestehen, wobei die Kugel
(19) an einer Ringstufe innerhalb der Bankhaken-Bohrung anliegt und die Schraubenfeder
(18) sich an einem Verschlußstück (20) der Bankhaken-Bohrung an deren anderem Ende
abstützt.
12. Werkbank nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bankhaken (13) an ihrem jeweils einen Ende, das beim Spannen eines Werkstückes
aus der Arbeitsplatte (2) herausragt, einen abgeflachten Umfangsbereich (21) besitzen,
der sich über diejenige Höhe erstreckt, mit der die Bankhaken (13) bei unter maximaler
Belastbarkeit noch ausreichender Lagerung in der Aufnahmeöffnung (12) der Arbeitsplatte
(2) maximal aus dieser herausragen können.
1. Workbench in particular as a teaching aid in the form of an ergonomically designed
multipurpose workbench for use in training for practical trades, having suitability
for movable bench clamps, which can be removed by gripping tools from a mounting in
the workbench flush with the surface, and having at least one vise which is provided
at each corner of the workbench, with which a receiving plate can also be attached
to the workbench, and which can be clamped by means of a clamping spindle, fixed axially
therein and mounted so as to be axially displaceable in a rectangular worktop of the
workbench, and by an additional guiding means against the worktop without torsion
and with enforced guiding, the vise of cuboid design lying with one of its vise surfaces
in the working plane of the worktop and with another rectangular surface in the plane
of the worktop side plane extending perpendicular to the clamping surface and the
worktop plane in the relevant corner region of the worktop, characterized in that
the clamping-spindle (4) is arranged in the center point of that rectangular surface
of the vise (3) serving as a clamping surface, and the worktop (2) has, in each case
on both sides of the relevant worktop corner, receiving means (6, 10 and 6', 10');
aligned symmetrically to said corner for the clamping-spindle (4) and the additional
guiding means (9) ot the vise (3).
2. Workbench according to Claim 1, characterized in that the symmetrically aligned receiving
means (6, 10 and 6', 10') ot the worktop (2) for the vise (3) are provided in the
same manner at all four corners of the worktop (2).
3. Workbench according to Claim 1 or 2, characterized in that, in relation to the relevant
worktop corner, the additional guiding means (9) between the vise (3) and the worktop
(2) lies further away from said worktop corner than the clamping-spindle (4).
4. Workbench according to one of the preceding claims, characterized in that the additional
guiding means (9) is a spindle which is attached rigidly to the vise (3), is axially
freely displaceable in the worktop (2), and on which a spindle nut (11), which can
be concealed in the clamping surface of the vise (3), can be clamped against the worktop
(2) to achieve a tension balance of the vise.
5. Workbench according to one of the preceding claims, characterized in that the two
spindle nuts required for the clamping-spindle (4) in the two receiving means (6,
10 and 6', 10'), respectively extending symmetrically to one another over a corner
of the worktop (2), are respectively combined - connected to one another firmly or
movably - to form a common part (7) which fulfils the functions of both spindle nuts.
6. Workbench according to one of the preceding claims, characterized in that cylindrical
receiving openings (12) for bench clamps (13) are provided on the worktop (2) in all
the axes of the clamping-spindles (4) provided in the worktop, said openings being
respectively arranged distributed over the entire worktop length.
7. Workbench according to one of the preceding claims, characterized in that the receiving
openings (12) provided in the worktop (2) for bench clamps (13) respectively have
the same spacing from one another in one row.
8. Workbench according to one of the preceding claims, characterized in that, on two
opposite surfaces (15, 16) which may come to rest in the worktop plane depending on
the position of the vise (3), each vise (3) is provided with at least one receiving
opening (12), lying vertically above the axis of the clamping-spindle (4), for a bench
clamp (13).
9. Workbench according ot Claim 8, having a plurality of receiving openings for bench
clamps respectively in the relevant vise surfaces, characterized in that these openings
(12) are arranged in the same distribution on each of the two opposite surfaces (15,
16).
10. Workbench according to one of the preceding claims, characterized in that the bench
clamps (13), preferably consisting of metal, have a cylindrical basic shape and are
provided with radially acting spring means for clamping them in at any desired heights
of the receiving openings (12).
11. Workbench with bench clamps according to Claim 10, characterized in that the spring
means are respectively accommodated in a bore (17) penetrating the bench clamps (13)
diametrically and comprise a ball (19) which protrudes radially out of the bore (17)
under the pressure of a helical spring (18), the ball (19) resting against an annular
step within the bench-clamp bore, and the helical spring (18) being supported on a
closure piece (20) of the bench-clamp bore at the other end thereof.
12. Workbench according to Claim 11, characterized in that the bench clamps (13) have,
at their one end respectively which protrudes out of the worktop (2) when a workpiece
is being clamped, a flattened peripheral region (21) which extends over that heigt
with wich the bench clamps (13) can protrude to a maximum extent out of the worktop
(2) whilst still maintaining a sufficient bearing in the receiving opening (12) of
said worktop (2) under maximum load-bearing capacity.
1. Etabli utilisé notamment à des fins pédagogiques, et se présentant sous forme d'établi
ergonomique à usages multiples, pour la formation dans des activités artisanales,
adapté à des valets (13) amovibles, pouvant être extraits par des outils de préhension
(23) d'un montage en contact surfacique dans l'établi, et muni d'un mors de serrage
(3), au moins, prévu à chaque coin de l'établi, permettant également de fixer une
plaque de fixation sur l'établi, et pouvant être serré, sans possibilité de torsion
et en guidage forcé, par l'intermédiaire d'une broche de serrage (4) fixée dans ce
mors dans le sens axial et logée avec une possibilité de déplacement axial dans un
plateau de travail rectangulaire (2) de l'établi, et d'un moyen de guidage supplémentaire
(9), contre le plateau de travail précité, le mors de serrage (3), parallélépipédique,
se situant par l'une de ses surfaces (15, 16) dans le plan de travail du plateau,
et par une autre face du parallélépipède dans le plan du plan latéral (8) du plateau
de travail s'étendant, dans la zone angulaire concernée du plateau précité, perpendiculairement
à la surface de serrage et au plan du plateau de travail, caractérisé en ce que la
broche de serrage (4) est disposée au centre de la face de parallélépipède du mors
de serrage (3) servant de surface de serrage et en ce que le plateau de travail (2)
présente, de part et d'autre du coin de plateau concerné, des moyens de réception
(6, 10 et 6', 10'), orientés symétriquement par rapport à ce coin, pour la broche
de serrage (4) et pour le moyen de guidage supplémentaire (9) du mors de serrage (3).
2. Etabli suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les moyens de réception (6,
10 et 6', 10') du plateau de travail (2), orientés symétriquement et prévus pour le
mors de serrage (3), sont prévus de la même manière aux quatre coins du plateau de
travail (2).
3. Etabli suivant l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que le moyen de
guidage supplémentaire (9) entre le mors de serrage (3) et le plateau de travail (2)
est plus éloigné par rapport au coin concerné de ce dernier que la broche de serrage
(4).
4. Etabli suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le moyen
de guidage supplémentaire (9) est une broche rigidement fixée sur le mors de serrage
(3), dotée d'une libre possibilité de déplacement axial dans le plateau de travail
(2), et sur laquelle peut être fixé un écrou (11), encastrable dans la surface de
serrage du mors (3), pour obtenir une compensation de tension du mors par rapport
au plateau (2).
5. Etabli suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les deux
écrous requis pour la broche de serrage (4) dans les deux moyens de réception (6,
10 et 6', 10'), s'étendant symétriquement l'un de l'autre par rapport à un coin de
plateau de travail (2), sont regroupés en un élément commun (7) remplissant les fonctions
des deux écrous assemblés entre eux d'une manière fixe ou mobile.
6. Etabli suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des ouvertures
de réception cylindriques (12) pour des valets (13) sont prévues, réparties sur toute
la longueur du plateau de travail, dans chacun des axes des broches de serrage (4),
prévus dans le plateau de travail.
7. Etabli suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les ouvertures
de réception (12), prévues pour des valets (13) dans le plateau de travail (2), présentent
dans une rangée des distances égales les unes par rapport aux autres.
8. Etabli suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que chaque
mors de serrage (3) est muni sur deux surfaces (15, 16) en vis-à-vis, pouvant se situer
dans le plan du plateau de travail suivant la position du mors de serrage (3), d'au
moins une ouverture de réception (12) pour un valet (13), située perpendiculairement
au-dessus de l'axe de la broche de serrage (4).
9. Etabli suivant la revendication 8 muni de plusieurs ouvertures de réception respectives
pour des valets dans les surfaces de mors de serrage concernées, caractérisé en ce
que ces ouvertures (12) ont la même répartition sur chacune des deux surfaces (15,
16) en vis-à-vis.
10. Etabli suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les valets
(13), en métal de préférence, présentent une forme de base cylindrique et sont munis
de moyens élastiques agissant dans le sens radial, pour le serrage à des hauteurs
quelconques des ouvertures de réception (12).
11. Etabli muni de valets suivant la revendication 10, caractérisé en ce que les moyens
élastiques sont respectivement logés dans un trou (17), traversant diamétralement
les valets (13), et se composent d'une bille (19), qui dépasse radialement du trou
(17) sous la pression d'un ressort hélicoïdal (18), la bille (19) s'appliquant sur
un étage annulaire à l'intérieur du trou du valet, et le ressort hélicoïdal (18) s'appuyant
sur un élément d'obturation (20) du trou du valet, sur l'autre extrémité de ce dernier.
12. Etabli suivant la revendication 11, caractérisé en ce que les valets (13) présentent,
sur l'extrémité de chacun d'eux dépassant du plateau de travail (2) lors du serrage
d'une pièce, une zone périphérique aplatie (21) s'étendant sur la hauteur dont les
valets (13) peuvent dépasser au maximum du plateau de travail (2), avec un maintien
encore suffisant dans l'ouverture de réception (12) du plateau précité (2), sous une
capacité de charge maximale.

