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(11) |
EP 0 437 736 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.11.1996 Patentblatt 1996/45 |
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Anmeldetag: 13.12.1990 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: F41A 19/21 |
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Herausnehmbares Gewehrschloss
Demountable breech unit for a rifle
Module de culasse démontable pour fusil
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR IT SE |
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Priorität: |
13.01.1990 DE 4000819
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.07.1991 Patentblatt 1991/30 |
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Patentinhaber: Dynamit Nobel GmbH Explosivstoff- und Systemtechnik |
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53840 Troisdorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Blaser, Horst
W-7972 Isny (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schulz, Wilfried, Dipl.-Ing. et al |
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Dynamit Nobel AG
Abt.Patente und Dokumentation 53839 Troisdorf 53839 Troisdorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 228 548
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DE-A- 1 939 939
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung richtet sich auf ein Sport- oder Jagdgewehr entsprechend dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 (siehe EP-A-0 228 548).
[0002] Bei bekannten mehrläufigen Gewehren sind die Schlagstücke in der Regel radial schlagend
und nebeneinander angeordnet. Wegen dieser relativ breiten Bauweise des Schloßgehäuses
wird der Schaft des Gewehres im Schloßbereich geschwächt.
[0003] Aus der DE-A-1 903 798 ist ein Gewehrschloß für eine mehrläufige Kipplaufwaffe bekannt,
bei dem Schlagstücke, Spannelemente und Schlagbolzen parallel zueinander angeordnet
und gleichsinnig bewegbar sind und diese im wesentlichen als Drehteile ausgebildeten
Elemente in Bohrungen geführt sind.
[0004] Aus der DE-A-1 939 939 ist ein anderes Gewehrschloß für eine mehrläufige Kipplaufwaffe
bekannt, bei dem zwei Schlagstücke gleichfalls übereinander angeordnet, jedoch als
Stanzteile ausgeführt sind.
[0005] In der EP-A-0-228 548 wird eine Schlageinrichtung mit integrierter Sicherungsvorrichtung
für Feuerwaffen beschrieben, die einen Rahmen aufweist, der im Inneren der Basküle,
z.B. eines Gewehres, die nicht gezeigt ist, untergebracht ist. Eine Angabe darüber,
daß diese Schlageinrichtung aus der Basküle entnehmbar ist, wird nicht gemacht.
[0006] Im Unterschied dazu ist in den Katalogen "Frankonia Jagd", 81/82, Seite 33, und "Waffen-Frankonia
Würzburg", 73/74, Seite 47, zwar angegeben, daß bei den dort beschriebenen Flinten
die Abzugsgruppen komplett mit Schloßteilen herausnehmbar sind, wobei jedoch keine
Sicherungsmaßnahnmen erkennbar sind.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ausgehend von der EP-A-0 228 548 ein Gewehr
entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1 so auszubilden, daß das Schloßgehäuse
einerseits in den Verschlußkasten einsetzbar bzw. aus diesem entnehmbar ist und andererseits
eine Sicherung vorhanden ist, so daß das Schloßgehäuse nur aus- und eingebaut werden
kann, wenn das wenigstens eine Schlagstück entspannt ist. Diese Aufgabe wird durch
die Maßnahmen entsprechend dem Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst. Danach ist der
mit dem Schlagstück verbundene Führungsstift in besonderer Weise geeignet, zusätzlich
zur Führung der Schraubenfeder noch Sicherungsaufgaben zu übernehmen. Dazu ist der
Führungsstift in der vom Lauf abgewandten Seite des Schloßgehäuses geführt und dabei
so lang, daß er bei abgeschlagenem Schlagstück nicht aus der Rückwand des Schloßgehäuses
ragt, andererseits bei gespanntem Schlagstück die Spitze des Führungsstiftes so weit
aus dem Schloßgehäuse nach hinten heraussteht, daß durch einfache Maßnahmen am Verschlußkasten
die aus dem Verschlußgehäuse überstehende Spitze des wenigstens einen Führungsstiftes
verhindern kann, daß das Schloßgehäuse herausgenommen werden kann, wenn auch nur ein
Führungsstift aus dem Schloßgehäuse noch heraussteht; das Schloßgehäuse kann also
nur eingesetzt bzw. entnommen werden, wenn das wenigstens eine Schlagstück entspannt
ist.
[0008] Eine vorteilhafte Ausführung des Gewehrs mit dem herausnehmbaren Schloßgehäuse ist
dadurch gekennzeichnet, daß in dem einen oder mehreren Schlagstücken Bohrungen vorhanden
sind, in welche die Schraubenfedern teilweise hineinragen. Auf diese Weise läßt sich
auch bei kantigen Schlagstücken eine kompakte Bauweise erreichen.
[0009] Zusätzlich kann gemäß einer Weiterbildung der Erfindung auch erreicht werden, daß
das Schloß im ausgebauten Zustand nicht versehentlich gespannt werden kann. Das wird
durch einen Druckstift erreicht, der Rillen aufweist und etwas versetzt zur Ebene
der Führungsstifte so im Schloßgehäuse angeordnet ist, daß die Enden der Führungsstifte
nur aus der Rückwand des Schloßgehäuses ragen können, wenn die Führungsstifte in den
Rillen des Druckstiftes gleiten können.
[0010] Bevorzugt ist eine auf den Druckstift wirkende Feder vorhanden, die nur im eingebauten
Zustand des Schlosses gerade so weit zusammengedrückt werden kann, daß die Führungsstifte
in den Rillen des Druckstiftes gleiten können. Es ist somit ein Höchstmaß an Sicherheit
mit einfachen Mittel erreicht.
[0011] Die ein oder mehreren Schlagstücke weisen im Querschnitt eine kantige, im wesentlichen
eine rechteckige Form auf und sind gemäß einem weiteren Vorschlag der Enrfindung zu
ihrer Führung mit Nuten oder Kanten und ihnen entsprechenden Gegenkanten oder -nuten
am Schloßgehäuse versehen. Dadurch ist nur ein relativ schmales Schloßgehäuse erforderlich,
in dem die Schlagstücke in einfacher Weise geführt werden und fertigungstechnisch
günstig herzustellen sind.
[0012] Vorzugsweise ist die parallele Bewegung der Schlagstücke im Schloßgehäuse näherungsweise
gleichgerichtet zur Bewegung der Schlagbolzen. Dadurch sind die Verluste bei der Energieübertragung
minimiert; es reicht eine relativ geringe Schlagstückenergie aus. Bei einer solchen
Anordnung ist der Schlagweg kurz, was mit einer schnellen Zündung korreliert. Bedingt
durch eine kleinere, vorzugsweise in einer Schraubenfeder gespeicherte Energie ist
auch der Kraftaufwand zum Spannen entsprechend geringer und der Abzugswiderstand kleiner.
[0013] Es kann ausreichen, wenn erfindungsgemäß das Schloßgehäuse nur eine Seitenwand parallel
zur Ebene der Schlagstücke aufweist, weil die Schlagstücke auch von einer Seitenwand
her ausreichend geführt werden können. Ohne Einbuße an Präzision und Stabilität kann
so das Schloßgehäuse besonders schmal ausgeführt werden.
[0014] Bei dem erfindungsgemäßen Gewehr kann das Spannen der Spannstücke unmittelbar durch
eine lineare Bewegung der Spannstange ohne irgendwelche Zwischenstücke erfolgen; die
Bewegung der Spannstange und die Bewegung der Schlagstücke verlaufen annähernd parallel.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der
Spannstange beim Spannen auf das untere Schlagstück drückt und es dabei spannt, am
oberen Schlagstück ein Ansatz vorhanden ist, der seitlich das untere Schlagstück so
übergreift, daß das Ende der Spannstange beim Spannen auch auf diesen Ansatz drückt
und somit auch das obere Schlagstück spannt. Auf diese Weise kann ohne besonderen
Aufwand und ohne weiteren Umlenkeinrichtungen oder Übersetzungen das gleichzeitige
Spannen der übereinander angeordneten Schlagstücke erfolgen.
[0015] Wenn - wie häufig üblich - nur ein Abzugshebel vorgesehen ist, muß für die übereinander
angeordneten Schlagstücke ein Umschalter vorhanden sein. Bei dem erfindungsgemäßen
Gewehr sind dabei zwei vorteilhafte Ausführungsformen bevorzugt, bei denen die Umschaltung
durch einen quer zur Laufrichtung verschiebbaren Umschaltbolzen erfolgen kann. Ein
solcher Umschaltbolzen hat den Vorteil, daß der Schütze den bereits umfaßten Schaft
nicht mehr zur Laufumschaltung loszulassen braucht. Die Querverschiebung des Umschaltbolzens
wird dabei über entsprechend übereinander ablaufende Flächen auf eine Umschaltwippe
übertragen, die ihrerseits ein Schwinggewicht verstellt. Bevorzugt ist bei einer Ausführungsform
das Schwinggewicht senkrecht zur Ebene der Schlagstücke so verschiebbar, daß nur an
einer der Abzugsstangen des oberen oder des unteren Schlagstückes das Schwinggewicht
eingreift. Bei einer anderen Ausführungsform ist das Schwinggewicht in der Ebene der
Schlagstücke so verdrehbar, daß es nur an einer der Abzugsstangen des oberen oder
des unteren Schlagstückes eingreift.
[0016] Da das Schloßgehäuse sehr kompakt und insbesondere sehr schmal ist, wird der Schaft
des Gewehres im Schloßbereich nicht geschwächt. Das Schloßgehäuse wird formschlüssig
im Verschlußkasten eingesetzt. Zum Entnehmen des Schloßgehäuses muß nur eine Verriegelungsklinke
betätigt werden, die das Schloßgehäuse am besten auf der vom Lauf abgewandten Seite
festklemmt und die vorzugsweise nur zu bedienen sein sollte, wenn ein an der Laufoberseite
angebrachter Sicherungsschieber nach hinten geschoben ist.
[0017] Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielhaft dargestellt und im folgenden weiter
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- ein herausnehmbares Schloßgehäuie mit zwei gespannten Schlagstücken (am Ende des Spannvorganges
bei abgeknickten Läufen);
- Figur 2
- ein herausnehmbares Schloßgehäuse mit abgeschlagenem Schlagstück für den oberen Lauf
und Schußbereitschaft für den unteren Lauf.
[0018] In den Figuren sind zwei Betriebszustände dargestellt, wobei zur Erleichterung des
Verständnisses der Schnitt durch das Schloß nicht überall konsequent in der Ebene
der Schlagstücke verläuft. Charakteristisch sind die kantigen, parallel übereinander
angeordneten, axialbeweglichen Schlagstücke. Ein solches Schloß wäre auch bei einem
Gewehr mit drei Läufen zu verwenden, wenn eines der beiden Schlagstücke in bekannter
Weise durch eine hier nicht dargestellte Umschaltmechanik einem dritten Lauf zugeordnet
würde.
[0019] Ein Schloßgehäuse 1 ist in seinem Außenmaß auf einen entsprechenden näherungsweise
quaderförmigen Verschlußkasten 2 im Gewehr abgestimmt. Zur Befestigung reicht bei
Formschluß eine einzige Verriegelungsklinke 50 aus; sie ist nur in Figur 2 in der
Rückwand 3 des Schloßgehäuses 1 gestrichelt angedeutet; sie ist im Schloßgehäuse 1
versetzt zu der Ebene der Schlagstücke 4, 5 bzw. des wiederum etwas versetzten Druckstiftes
32 angeordnet.
[0020] Die parallel geführten, im Querschnitt rechteckigen Schlagstücke 4, 5 übertragen
die in gespannten Schraubenfedern 6, 7 gespeicherte Energie auf Schlagbolzen 8, 9.
Die Schaubenfedern 6, 7 sind über Führungsstifte 10, 11 geschoben. Aus Platzgründen
weisen die Schlagstücke 4, 5 Bohrungen 12, 13 auf, in die die Führungsstifte 10, 11
hineinragen. Sie sind am Boden der Bohrungen 12, 13 mit den Schlagstücken 4, 5 verbunden.
Als Gegenlager für die Schraubenfedern 6, 7 dienen dabei der Boden der Bohrung 12,
13 und die Rückwand 3 des Schloßgehäuses 1. Aus Platzgründen liegen Abzugsstangen
14, 15 in Nuten 16, 17 der Schlagstücke 4, 5. Die Abzugsstangen 14, 15 sind um Drehpunkte
18, 19 schwenkbar gelagert und stützen sich an Stützpunkten 20, 21 ab. Der Weg jedes
Schlagstückes 4, 5 hin zum Schlagbolzen 8, 9 ist in bekannter Weise durch in der Figur
nicht dargestellte Anschläge begrenzt. Auf Grund von Federn 22, 23 rasten beim Spannen
die Abzugsstangen 14, 15 an den Stützpunkten 20, 21 ein.
[0021] Bei einer Bewegung eines Schwinggewichtes 24 senkrecht zur Bewegungsrichtung der
Schlagstücke 4, 5 (in der Zeichnung nach oben) wird über eine der Rasten 25, 26 eine
der Abzugsstangen 14, 15 geschwenkt und damit die Blockade des betreffenden Schlagstückes
4, 5 aufgehoben: das betreffende Schlagstück 4, 5 trifft auf den entsprechenden Schlagbolzen
8, 9.
[0022] Die Führungsstifte 10, 11 für die Schraubenfedern 6, 7 übernehmen auch eine wichtige
Sicherungsfunktion. Die Spitzen 27, 28 der Führungsstifte 10, 11 ragen im gespannten
Zustand aus der Rückwand 3 des Schloßgehäuses 1 heraus. In dem Verschlußkasten 2 im
Gewehr sind auf die Spitzen 27, 28 der Führungsstifte 10, 11 abgestimmte Kanten 29,
30 vorhanden, wodurch in einfacher Weise verhindert wird, daß das Schloßgehäuse 1
im gespannten Zustand aus dem Verschlußkasten 2 (in der Zeichnung nach unten) herausgenommen
werden kann.
[0023] Ein Spannen der Schlagstücke 4, 5 im ausgebauten Zustand wird durch die Führungsstifte
10, 11 in Verbindung mit einem Druckstift 31 verhindert. Der Druckstift 31 ist so
in die Rückwand 3 des Schloßgehäuses 1 eingelassen, daß es, wenn er durch einen darauf
abgestimmten Stift 32 in dem Verschlußkasten 2 (in der Zeichnung nach unten) gedrückt
wird, möglich wird, daß die Spitzen 27, 28 der Führungsstifte 10, 11 durch die Rückwand
3 steckbar sind, weil Rillen 33, 34 im Druckstift 31 ein Vorbeischieben der Führungsstifte
10, 11 um das etwas aus der Ebene der Schlagstücke 4, 5 versetzte "Hindernis Druckstift"
31 ermöglichen. Würde vom Druckstift 31 die Feder 35 nicht im "richtigem" Maß zusammengedrückt,
lägen die Rillen 33, 34 im Schloßgehäuse 1 zu "hoch" oder zu "tief", und ein Spannen
der Schlagstücke 4, 5 bis zum Einrasten der Abzugststangen 14, 15 wäre unmöglich.
[0024] Sobald das Schloßgehäuse 1 aus dem Verschlußkasten 2 herausgenommen wird (was nur,
wie oben dargelegt, möglich ist, wenn beide Schlagstücke 4, 5 entspannt sind) weicht
der Druckstift 31 aufgrund der Feder 35 nach oben aus. Beim Einsetzen des Schloßgehäuses
1 wird ohne besonderes Zutun des Schützens diese Sicherheitseinrichtung abgeschaltet.
[0025] Das Spannen der Schlagstücke 4, 5 erfolgt durch eine Spannstange 36. Beim Kippen
der Läufe bewegt sich die Spannstange 36 auf das Schloßgehäuse 1 zu und stößt dabei
die Vorderseite 37 des unteren Schlagstückes 5 - wenn es entspannt gewesen sein sollte
- gegen die Schraubenfeder 7 in das Verschlußgehäuse 1 hinein, bis die Abzugsstange
15 hinter dem Stützpunkt 21 einrastet. Bei dieser Schloßkonstruktion ist das Spannen
des Schlagstückes durch die Spannstange 36 vom Kraftaufwand besonders günstig und
mechanisch sehr einfach. (Figur 1)
[0026] Aufgrund eines Ansatzes 38 am oberen Schlagstück 4 der das untere Schlagstück 5 so
übergreift, daß die vordere Fläche 37a des Ansatzes 38 auf gleicher Höhe mit der vorderen
Fläche 37 des unteren Schlagstückes 5 liegt, können beide oder jedes Schlagstück einzeln
von der Spannstange 36 zum Spannen erfaßt werden. Damit können beide Schlagstücke
4, 5 beim Abkippen der Läufe wieder in die gespannte Position gebracht werden, soweit
sie nicht gespannt geblieben sind.
[0027] Das Auslösen der Schlagstücke 4, 5 erfolgt über einen Abzugshebel 39 um einen Drehpunkt
40. Beim Betätigen des Abzugshebels 39 wird ein Abzugsarm 41, der in einer Bohrung
des Abzugshebels 39 längsverschiebbar angeordnet ist, angehoben, er nimmt seinerseits
das Schwinggewicht 24 mit. In Figur 1 ist das Schwinggewicht 24 durch den Sicherheitsschieber
42 blockiert; wenn er in eine Mittelstellung (Figur 2) geschoben wird, kann in Figur
1 wie in Figur 2 bei Betätigen des Abzugshebels 39 um den Drehpunkt 40 jeweils die
Abzugsstange 15 durch die Raste 26 angehoben werden, dadurch wird die Abzugsstange
15 nicht länger durch den Stützpunkt 21 blockiert: das Schlagstück 5 schlägt, angetrieben
durch die Schraubenfeder 7, auf den unteren Schlagbolzen 9, wobei ohne weiteres zu
sehen ist, daß die Bewegungsrichtung des Schlagstücks 5 nicht wesentlich von der Bewegungsrichtung
des Schlagbolzens 9 abweicht, so daß kaum ein Energieübertragungsverlust auftritt.
[0028] Sobald das untere Schlagstück 5 zum Schlagbolzen 9 hin geschnellt ist, kann sich
das Schwinggewicht 24 durch Druck einer Feder 43 um einen Drehpunkt 48 etwas neigen
und die obere Raste 25 am Schwinggewicht 24 wird in formschlüssige Verbindung mit
der oberen Abzugsstange 15 gebracht, so daß die obere Raste 25 bei einer erneuten
Bewegung des Schwinggewichtes 24 die Blockade des oberen Schlagstückes 4 aufhebt.
[0029] Falls der Schütze möchte, daß zuerst das obere Schlagstück 4 ausgelöst wird (Figur
1), braucht er nur einen Umschaltbolzen 44 zu verschieben. Die Bewegung des Umschaltbolzens
44 erfolgt quer zur Ebene der Schlagstücke 4, 5. Im Umschaltbolzen 44 ist eine Nut
mit Schrägstellung vorhanden, in die ein Kugelkopf 45 in Verbindung mit einer Umschaltwippe
46 so geführt ist, daß sich die Umschaltwippe 46 um einen Drehpunkt 47 beim Umschalten
verschwenkt. Dabei läuft der längere Arm der Umschaltwippe 46 in einer Kulisse des
Abzugsarms 41 und verschiebt diesen nach hinten. Dabei kommt das um den Drehpunkt
48 bewegliche Schwinggewicht 24 bei der Raste 26 außer Eingriff mit der Abzugsstange
15, während die obere Raste 25 am Schwinggwicht 24 in der oberen Abzugsstange 14 eingreift.
Dadurch hat sich die Schußfolge umgekehrt. Sobald das obere Schlagstück abgeschlagen
ist, ist das Schwinggewicht 24 automatisch im Eingriff mit der unteren Abzugsstange
15 (Figur 2).
[0030] Soll das Schloßgehäuse 1 entnommen werden, ist nur eine Verriegelungsklinke 50 in
der Rückwand 3 des Verschlußgehäuses 1 zu betätigen. Es ist sinnvoll, wenn das Betätigen
der federbelasteten Verriegelungsklinke 50 nur in der Sicherstellung des Sicherungsschiebers
42 an der Oberseite des Gewehres erfolgen kann. Bei dem Ausbau des Schloßgehäuses
1, was nur mit entspannten Schlagstücken 4, 5 möglich ist, wird durch die Feder 35
der Druckstift 31 in axialer Richtung verschoben, wodurch automatisch ein Zustand
erreicht wird, in dem die Schlagstücke 4, 5 nicht spannbar sind.
[0031] Ein Abzugsbügel 49 ist integral mit dem Schloßgehäuse 1 verbunden.
1. Sport- oder Jagdgewehr mit wenigstens einem Lauf, wobei diesem ein von einem Schlagstück
(4,5) angetriebener Schlagbolzen (8,9) zugeordnet ist, einem Schloßgehäuse (1) mit
einer Abzügseinrichtung mit Abzugsstange (14,15) und einem durch eine Schraubenfeder
(6,7) angetriebenen Schlagstück (4,5), das im Querschnitt eine kantige, im wesentlichen
rechteckige Form aufweist und in dem Schloßgehäuse (1) axial beweglich geführt ist,
einer Spannvorrichtung mit einer Spannstange (36) und einem Sicherungsschieber (42),
wobei das Schloßgehäuse (1) in einem Verschlußkasten (2) untergebracht und in diesem
durch Formschluß gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schloßgehäuse (1) in den Verschlußkasten (2) einsetzbar bzw. aus diesem entnehmbar
ist und an dem Schlagstück (4,5) ein Führungsstift (10,11) zur Führung der Schraubenfeder
(6,7) angebracht ist und das Ende (27,28) des Führungsstiftes (10, 11) bei gespanntem
Schloß aus der Rückwand (3) des Schloßgehäuses (1) so weit herausragt, daß ein Einsetzen
bzw. Entnehmen des Schloßgehäuses (1) in den bzw. aus dem Verschlußkasten (2) wegen
einer als Hinderniss wirkenden Kante (29,30) in dem Verschlußkasten (2) verhindert
ist.
2. Gewehr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Schlagstück (4,5) eine Bohrung (12,13) vorhanden ist, in welche die Schraubenfeder
(6,7) teilweise hineinragt.
3. Gewehr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Rückwand (3) des Schloßgehäuses (1) ein Druckstift (31) vorhanden ist,
der Druckstift (31) wenigstens eine Rille (33,34) aufweist, der Druckstift (31) so
im Schloßgehäuse (1) angeordnet ist, daß das Ende (27,28) des Führungsstiftes (10,11)
nur aus der Rückwand (3) des Schloßgehäuses (3) ragen kann wenn der Führungsstift
(10,11) in der Rille (33,34) des Druckstiftes (31) gleiten kann
4. Gewehr nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf den Druckstift (31) wirkende Feder (35) vorhanden ist, und es nur, wenn
sie auf ein festgelegtes Maß zusammengedrückt ist, möglich ist, daß der Führungsstift
(10,11) in der Rille (33,34) des Druckstiftes (31) gleiten kann.
5. Gewehr nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung des Schlagstückes (4,5) am Schlagstück Nuten oder Kanten und ihnen
entsprechende Gegenkanten oder -nuten am Schloßgehäuse (1) vorhanden sind.
6. Gewehr nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schloßgehäuse (1) parallel zu dem Schlagstück (4, 5) nur eine Seitenwand
aufweist.
7. Gewehr nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand zur Führung des Schlagstückes (4,5) verwendet wird.
8. Gewehr nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem zwei Schlagstücke (4,5) übereinander
angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Spannstange (36) beim Spannen auf das untere Schlagstück (5) drückt
und es dabei spannt, am oberen Schlagstück (4) ein Ansatz (38) vorhanden ist, der
seitlich das untere Schlagstück (5) so übergreift, daß das Ende der Spannstange (36)
auch auf diesen Ansatz (38) drückt und somit auch das obere Schlagstück (4) spannt.
9. Gewehr nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem zwei Schlagstücke (4,5) übereinander
angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß an der Abzugseinrichtung ein quer zur Laufrichtung verschiebbarer Umschaltbolzen
(44) vorgesehen ist, durch den ein Schwinggewicht (24), über das die Abzugsbewegung
auf eine der Abzugsstangen (14,15) an den Schlagstücken (4,5) übertragbar ist, so
verschiebbar ist und dabei so an den Abzugsstangen (14,15) eingreift, daß die Abzugsbewegung
nur zur Auslösung des oberen oder unteren Schlagstücks (4,5) führt.
10. Gewehr nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwinggewicht (24) senkrecht zur Ebene der Schlagstücke (4,5) so verschiebbar
ist, daß es nur an einer der Abzugsstangen (14,15) des oberen oder unteren Schlagstückes
(4,5) eingreift.
11. Gewehr nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwinggewicht (24) in der Ebene der Schlagstücke (4,5) so verdrehbar ist,
daß es nur an einer der Abzugsstangen (14, 15) des oberen oder unteren Schlagstückes
(4,5) eingreift.
12. Gewehr nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Schloßgehäuse (1) so formschlüssig in den Verschlußkasten (2) paßt, daß eine
die Rückwand (3) des Schloßgehäuses (1) abstützende Verriegelungsklinke (50) zur formschlüssigen
Fixierung ausreicht.
13. Gewehr nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsklinke (50) durch Zurückschieben des Sicherungsschiebers (42)
am Verschlußkasten (2) betätigbar ist.
1. Sporting or hunting rifle having at least one barrel, with there being allocated to
said barrel a firing pin piece (4, 5) - driven striker pin (89), a lock housing (1)
having a trigger device having a trigger arm (14, 15) and a firing pin (4, 5), which
is driven by a helical spring (6, 7), has a bevelled and substantially rectangular
shape in terms of its cross-section and is guided in the lock housing (1) so as to
be axially movable, a cocking device having a cocking rod (36) and a safety slide
(42), with the lock housing (1) being accommodated in a locking case (2) and held
in the latter as a result of form-locking,
characterised in that the lock housing (1) can be inserted into the locking case (2)
and removed therefrom, and attached to the firing pin piece (4, 5) is a guide pin
(10, 11) for guiding the helical spring (6, 7), and when the lock is cocked, the end
(27, 28) of the guide pin (10, 11) protruding from the back wall (3) of the lock housing
(1) so far that inserting the lock housing (1) into the locking case (2) or removing
said lock housing (1) from said locking case (2) is prevented because of an edge (29,
30) in the locking case (2) which acts as an obstacle.
2. Rifle according to claim 1, characterised in that in the striking piece (4, 5) is
a bore (12, 13), into which the helical spring (6, 7) partly protrudes.
3. Rifle according to claim 1 or 2, characterised in that, in the back wall (3) of the
lock housing (1), there is a pressure pin (31), the pressure pin (31) has at least
one groove (33, 34), the pressure pin (31) is arranged in the lock housing (1) in
such a way that the end (27, 28) of the guide pin (10, 11) can protrude from the back
wall (3) of the lock housing (13) only if the guide pin (10, 11) can slide in the
groove (33, 34) of the pressure pin (31).
4. Rifle according to claim 3, characterised in that there is a spring (35) which acts
on the pressure pin (31), and only when this spring is compressed to a determined
extent is it possible for the guide pin (10, 11) to slide in the groove (33, 34) of
the pressure pin (31).
5. Rifle according to one of the claims 1 to 4, characterised in that, in order to guide
the firing pin piece (4, 5), there are slits or edges on the striking piece and the
corresponding opposing edges or opposing slits are on the lock housing (1).
6. Rifle according to claim 5, characterised in that the lock housing (1) has only one
side wall parallel to the firing pin piece (4, 5).
7. Rifle according to claim 6, characterised in that the side wall is used to guide the
firing pin piece (4, 5).
8. Rifle according to one of claims 1 to 7, in which two firing pin pieces (4, 5) are
arranged one above the other, characterised in that, when cocking, the end of the
cocking rod (36) presses on the lower firing pin piece (5) and thereby cocks it, there
is a shoulder (38) on the upper firing pin piece (4) that laterally overlaps the lower
firing pin piece (5) in such a way that the end of the cocking rod (36) also presses
on this shoulder (38) and consequently also cocks the upper firing pin (4).
9. Rifle according to one of the claims 1 to 8, in which rifle two firing pins (4, 5)
are arranged one above the other, characterised in that provided on the trigger device
is a change-over pin (44) which can be shifted transversely with respect to the line
of the barrel and by means of which a swing weight (24), by way of which the triggering
movement can be transferred to one of the trigger arms (14, 15) on the firing pin
pieces (4, 5), can be so shifted and thereby so engages the trigger arms (14, 15)
that the triggering movement leads only to the release of the upper or lower striking
piece (4, 5).
10. Rifle according to claim 9, characterised in that the swing weight (24) can be shifted
perpendicularly with respect to the plane of the firing pin pieces (4, 5) in such
a way that it engages only at one of the trigger arms (14, 15) of the upper or lower
firing pin piece (4, 5).
11. Rifle according to claim 9, characterised in that the swing weight (24) can be rotated
in the plane of the striking pieces (4, 5) in such a way that it engages only at one
of the trigger arms (14, 15) of the upper or lower firing pin piece (4, 5).
12. Rifle according to one of the claims 1 to 11, characterised in that the lock housing
(1) fits into the locking case (2) in such a form-locking manner that a locking catch
(50) which supports the back wall (3) of the lock housing (1) is sufficient for the
form-locking fastening.
13. Rifle according to claim 12, characterised in that the locking catch (50) can be actuated
by sliding back the safety slide (42) on the locking case (2).
1. Fusil pour le tir sportif ou fusil de chasse comprenant au moins un canon auquel est
associé un percuteur (8, 9) commandé par une masse percutante (4, 5), une boîte de
culasse ou de mécanisme de percussion (1) avec un dispositif de détente avec gâchette
(14, 15) et une masse percutante (4, 5) entraînée par un ressort hélicoïdal (6, 7),
présentant en coupe transversale une forme polygonale, essentiellement rectangulaire,
et guidée de façon mobile axialement dans la boîte de culasse (1), un dispositif d'armement
avec une tige d'armement (36) et un coulisseau de sûreté (42), la boîte de culasse
(1) étant logée dans un carter de bascule ou de fermeture (2) et maintenue dans ce
dernier par complémentarité de forme, caractérisé par le fait que la boîte de culasse
(1) peut être montée dans le carter de fermeture (2) et retirée de ce dernier, qu'une
tige de guidage (10, 11) est disposée sur la masse percutante (4, 5) en vue du guidage
du ressort hélicoïdal (6, 7) et que l'extrémité (27, 28) de la tige de guidage (10,
11), lorsque le mécanisme est armé, dépasse de la paroi postérieure (3) de la boîte
de culasse (1) à tel point qu'un montage de la boîte de culasse (1) dans le carter
de fermeture (2) ou son démontage de ce dernier soit empêché en raison d'une arête
(29, 30), formant obstacle, dans le carter de fermeture (2).
2. Fusil suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que la masse percutante
(4, 5) présente un trou (12, 13) dans lequel le ressort hélicoïdal (6, 7) pénètre
partiellement.
3. Fusil suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que dans la paroi postérieure
(3) de la boîte de culasse (1) se trouve une tige-poussoir (31) et que la tige-poussoir
(31) présente au moins une gorge (33, 34) et est disposée de telle manière dans la
boîte de culasse (1) que l'extrémité (27, 28) de la tige de guidage (10, 11) ne puisse
dépasser de la paroi postérieure (3) de la boîte de culasse (1) que lorsque la tige
de guidage (10, 11) peut glisser dans la gorge (33, 34) de la tige-poussoir (31).
4. Fusil suivant la revendication 3, caractérisé par le fait qu'un ressort (35) agit
sur la tige-poussoir (31) de telle manière que la tige de guidage (10, 11) ne puisse
glisser dans la gorge (33, 34) de la tige-poussoir (31) que lorsque ledit ressort
est comprimé à une valeur prédéterminée.
5. Fusil suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait qu'en vue du
guidage de la masse percutante (4, 5), des rainures ou arêtes sont prévues sur la
masse percutante et des arêtes ou rainures complémentaires sont prévues sur la boîte
de culasse (1).
6. Fusil suivant la revendication 5, caractérisé par le fait que la boîte de culasse
(1) ne présente qu'une paroi latérale parallèlement à la masse percutante (4, 5).
7. Fusil suivant la revendication 6, caractérisé par le fait que la paroi latérale sert
au guidage de la masse percutante (4, 5).
8. Fusil suivant l'une des revendications 1 à 7, dans lequel deux masses percutantes
(4, 5) sont disposées l'une au-dessus de l'autre, caractérisé par le fait que l'extrémité
de la tige d'armement (36), lors de l'armement, pousse sur la masse percutante inférieure
(5) et arme cette dernière, et que la masse percutante supérieure (4) comporte un
appendice (38) qui passe latéralement autour de la masse percutante inférieure (5)
de telle manière que l'extrémité de la tige d'armement (36) pousse également sur cet
appendice (38) et arme ainsi la masse percutante supérieure (4).
9. Fusil suivant l'une des revendications 1 à 8, dans lequel deux masses percutantes
(4, 5) sont disposées l'une au-dessus de l'autre, caractérisé par le fait qu'il est
prévu, sur le dispositif de détente, un bouton inverseur (44) déplaçable en translation
transversalement à la direction des canons, bouton par lequel une masse oscillante
(24) par laquelle le mouvement de détente peut être transmis à l'une des gâchettes
(14, 15) sur les masses percutantes (4, 5) est mobile en translation de telle manière
et coopère ainsi avec les gâchettes (14, 15) de telle manière que le mouvement de
détente ne conduise qu'au déclenchement de la masse percutante supérieure (4) ou inférieure
(5).
10. Fusil suivant la revendication 9, caractérisé par le fait que la masse oscillante
(24) est mobile en translation perpendiculairement au plan des masses percutantes
(4, 5) de manière à ne coopérer qu'avec l'une des gâchettes (14, 15) de la masse percutante
supérieure (4) ou inférieure (5).
11. Fusil suivant la revendication 9, caractérisé par le fait que la masse oscillante
(24) est mobile en rotation dans le plan des masses percutantes (4, 5) de manière
à ne coopérer qu'avec l'une des gâchettes (14, 15) de la masse percutante supérieure
(4) ou inférieure (5).
12. Fusil suivant l'une des revendications 1 à 11, caractérisé par le fait que la boîte
de culasse (1) s'ajuste par complémentarité de forme dans le carter de fermeture (2)
de telle manière qu'un cliquet de verrouillage (50) servant d'appui à la paroi postérieure
(3) de la boîte de culasse (1) suffise pour assurer la fixation par complémentarité
de forme.
13. Fusil suivant la revendication 12, caractérisé par le fait que le cliquet de verrouillage
(50) peut être actionné par translation du coulisseau de sûreté (42) sur le carter
de fermeture (2).

