[0001] Die Erfindung betrifft eine Transportpalette gemäß Gattungsbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Eine derartige Transportpalette ist aus der FR-A-2496054 her bekannt. Dort her ist
bereits bekannt, einzelne Füße einer Palette durch Quer- und Längsschenkel zu verbinden.
Dort bestehen die Quer-und Längsschenkel aus Holzstäben mit einem Rechteckprofil.
Um ein auf der Palette zu transportierendes Gut auf der Palette zu fixieren, weisen
die Füße randseitige Kragen auf, die eine Kante des Transportgutes umfassen können.
[0003] Eine andere Transportpalette ist aus der US PS 3 927 624 bekannt. Die Füße sind den
Längsschenkeln und Querschenkein gleich angeformt. Die Füße liegen im Überschneidungsbereich
solcher Schenkel und sind, wegen ihrer Tiefe, gleich zur Bildung einer vertikal orientierten
Kreuzschlitz-Steckverbindung herangezogen.
[0004] Durch die DE-OS 29 26 120 ist ein Traggerüst für Apparaturen bekannt. Dort sind die
aus Kastenprofilen bestehenden Querschenkel zur Bildung der Füße herangezogen.
[0005] Aus dem DE-GM 1 879 595 ist es schließlich bekannt, die Füße von separaten Bauteilen
auszubilden. Sie setzen unterhalb der Eckbereiche der Transportpalette an. Bodenseitig
schließen sie mit einer jeweils zwei Füße miteinander verbindenden, traversenartigen
Fußleiste ab. Der Zusammenhalt ist durch Einziehen einer Ankerschraube erreicht.
[0006] Ausgehend von dem eingangs genannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, eine derartige Palette herstellungstechnisch und gebrauchsvorteilhaft weiterzubilden.
[0007] Gelöst ist diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung.
[0008] Die Unteransprüche stellen vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung dar.
[0009] Erfindungsgemäß bestehen die Längsschenkel und die Querschenkel aus Winkel- oder
Winkel- und U-Profilen und ist wenigstens ein Schenkel dieser Profile in einem Einsteckquerschnitt
des Fußes gehaltert.
[0010] Die Unteransprüche sind vorteilhafte Weiterbildungen der Transportpalette.
[0011] Zufolge solcher Ausgestaltung ist eine gattungsgemäße Transportpalette erhöhten Gebrauchswerts
erzielt. Dieser liegt in der wesentlich vereinfachten Herstellung begründet. Spezielle,
meist teure Formteile sind verzichtbar. So kann auf im Handel erhältliches Profilmaterial
zurückgegriffen werden. Unter dem Aspekt einer verantwortungsbewußten Entsorgung lassen
sich sogar aus Papier-Verbund-Schichtwerk bestehende Materialien einsetzen. Wie gefunden
wurde, ist die entsprechende Stabilität bzw. Belastbarkeit überraschend hoch. Konkret
wird so vorgegangen, daß die Längsschenkel und die Querschenkel jeweils mittels eines
Fußes zueinander gefesselt sind. Ein solcher Fuß bildet das Kupplungsmittel respektive
die Brücke zwischen den besagten Elementen. Es läßt sich ein narrensicherer Zusammenbau
realisieren. Dazu ist jeder Fuß mit Einsteckquerschnitten für die mit Abstand zueinander
endenden Längsschenkel und Querschenkel ausgestattet. Besagter Abstand verbleibt als
verbindender Kern im Fußkörper bei sonst großflächiger Überlappung der Teile. Die
Einsteckquerschnitte sind unmittelbar unterhalb der Deckenfläche eines den Fuß bildenden
Kastenprofils angeordnet. Diese Maßnahme bringt zwei wesentliche Vorteile: Zum einen
verbleibt ein maximaler Unterflurbereich, beispielsweise zum Unterfahren der Zinken
eines Gabelstaplers; zum anderen ergibt sich infolge der Nähe der Decke und der darunter
liegenden Einsteckquerschnitte eine hohe Stabilsierungswirkung durch die in die Füße
einlaufenden Längsschenkel, dies aufgrund der Doppellagigkeit. Eine noch weitergehende
Quelle der Stabilität bietet die zusätzliche Maßnahme, daß sowohl die Längsschenkel
als auch die Querschenkel als Winkelprofile gestaltet sind, von denen jeweils nur
ein Winkelschenkel im Einsteckquerschnitt gehaltert ist. Der nicht für die Steckverbindung
herangezogene andere Winkelschenkel ist zweckmäßig peripher liegend, so daß eine Art
Randbrüstung erzielt ist. Letztere vermeidet das Abrutschen des von der Transportpalette
getragenen Gutes. Außerdem ergibt sich ein vorteilhafter allseitiger Randkantenschutz.
Überdies erweist es sich als vorteilhaft, daß die Kastenprofile als Papp/Wickelkörper
gestaltet sind. Das entsprechende Wickellaminat läßt sich wirtschaftlich erzeugen
und zeichnet sich durch eine äußert hohe Festigkeit aus. Überdies ist es verrott-
bzw. recycelbar. Ein anderes vorteilhaftes Ausgestaltungsmerkmal wird darin gesehen,
daß die Breite der Decke des Fußes etwa derjenigen des einen Winkelschenkels entspricht.
Die Abstellung auf eine solche Mindestbreite bezieht die Seitenwände des Kastenprofils
mit in die Lastaufnahme ein. Weiter ergibt sich eine vorteilhafte Ausgestaltung durch
eine sich über den Abstand und die Länge der Einsteckquerschnitte erstreckende Stabilisierungslage.
Das führt zu einem dreilagigen Schichtpaket und dementsprechend optimierter Stabilität
in den "Knotenpunktbereichen", sprich Ecken der rahmenförmigen Transportpalette. Eine
vorteilhafte Variante wird sodann darin gesehen, daß der Einsteckquerschnitt des Fußes
sich in Überdeckung mit den angrenzenden Längsschenkeln und Querschenkeln erstreckt.
Auch hier fungiert der Fuß als Kupplungsmittel, wobei die durchgehende Überlappung
des einen Schenkels, beispielsweise des Querschenkels, das entsprechend durchgehende
Verbundpaket erzeugt, also die Funktion einer innenliegenden Stabilisierungslage übernimmt.
Hier ist der Einsteckquerschnitt in vorteilhafter Weise von einem Zwischenspalt der
Fußwickellage gebildet, der sich unterhalb des Einsteckquerschnitts für den Langsschenkel
der Transportpalette befindet. Günstig ist es weiter, daß der Fuß als Hohlstollen
gestaltet ist mit nach oben liegender Öffnung. Eine entsprechende, ebenfalls aus einem
Papier/Verbund/Laminat erzielbarer Fuß ist gleichwohl in sich hoch stabil. Endlich
bringt die Erfindung noch in Vorschlag, daß der Längsschenkel oder der Querschenkel
aus sich zu einem U-Profil ergänzenden Winkelschienen gestaltet sind, deren Schenkel
in Einsteckschächte des kreisförmigen Hohlstollen-Fußes vom oberen Fuß-Stirnende her
eingreifen. Diese Art Hohlstollen-Füße läßt sich von einem Wickelrohr ablängen. Die
Steckverbindung von den Stirnenden her vorzunehmen, nutzt den vorteilhaften Effekt
der hohen Standstabilität entsprechend rohrförmiger Körper, selbst wenn diese eine
recht geringe Wandungsdicke aufweisen. Der Fuß dient auch hier mit als Kupplungsmittel
für die beiden Winkelschienen. Zur Optimierung der Hohlstollen-Fuß-Zuordnung in stabilisatorischer
Hinsicht wird weiter vorgeschlagen, daß die Hohlstollen-Füße mit abgeflachten Abschnitten
ihrer Mantelflächen flächenverbunden sind mit Gegenflächen der Längsschenkel und/oder
Querschenkel. Zufolge solcher Ausgestaltung ist eine hochstabile Hohlstollen-Fuß-Zuordnung
realisiert. Unter Beibehaltung der materialsparenden Hohlform ist trotz relativ dünner
Stollenwandung eine recht großflächige Kontaktzone zum Palettenkörper hin gegeben.
Die Mittel sind einfach und zweckmäßig. Die abgeflachten Abschnitte können bereits
wickeltechnisch berücksichtigt sein oder durch späteres Abflachen eines von Hause
aus rohrförmigen Körpers erzeugt werden. Wie auch immer, stets ergibt sich ein bei
sogar gegenseitiger Stabilisierung hochfester Verbund. Bezüglich der in aller Regel
gestreckt verlaufenden Längsschenkel und Querschenkel liegt zudem eine drehgesicherte
Zuordnung der Hohlstollen-Füße vor. In vorteilhafter Weiterbildung wird sodann vorgeschlagen,
daß jeder Hohlstollen-Fuß einander diametral gegenüberliegende Abflachungen besitzt,
die formschlüssig in den offenen Innenraum der U-profilierten Schenkel ragen und mit
den Innenflächen der Seitenwände der Längsschenkel oder Querschenkel verbunden sind.
Bei einem solchen Querschnitt der Hohlstollen-Füße liegt ein etwa arenaförmiger d.h.
ovaler Umriß vor; die Bogenabschnitte begünstigen eine sich sogar selbst ausrichtende
Steckzuordnung durch leichtes Schrägstellen der Hohlstollen-Füße zum von den Schenkeln
gebildeten Rinnengrund des U-Profiles hin. Das eröffnet sogar die Möglichkeit einer
Blindmontage. Eine zusätzlich vorteilhafte Ausgestaltung liegt vor durch einen stufenförmigen
und segmentartig gestalteten Absatz zwischen der abgeflachten Mantelfläche des Hohlstollen-Fußes.
Dabei ist es weiter von Vorteil, daß die Abflachung durch einen Quereinschnitt definiert
ist. Letzteres ergibt einen sauberen Übergang zwischen dem von Hause aus vorliegenden
Rundrohr-Querschnitt und dem trotz des quer verlaufenden Schnittes ringförmig geschlossenen
Abschnitts, der die abgeflachten Abschnitte an der Mantelfläche ausbildet.
[0012] Außerdem läßt sich eine solche Abflachung auch noch mit in die Lastaufnahme einziehen,
indem der stufenförmige Absatz einen Anschlag für die Ränder der Seitenwände der Längsschenkel
und/oder Querschenkel bildet. Es liegt also nicht nur der obere Stirnrand des Hohlstollen-Fußes
lastaufnehmend an, sondern auch in einer zweiten Ebene liegen zugleich die erwähnten
Ränder an. Weiter wird vorgeschlagen, daß die Breite des periphere Auflager bildenden
Absatzes etwa der Dicke der Ränder der Seitenwände entspricht. Das führt zu einem
stützenden Übergriff im wesentlichen in Laufrichtung der Abflachung und nicht bzw.
weniger quer dazu. Schließlich bringt die Erfindung noch in Vorschlag, daß der in
der Horizontalebene liegende Winkelschenkel mit einem überstehenden, umgebogenen Endabschnitt
die obere Randkante 62 des in der Vertikalen verlaufenden Winkelschenkels übergreift.
Das erbringt eine Art "Krampverbindung". Der aus einem Überstandabschnitt besagter
Profile bestehende Endabschnitt wird wie eine Krampe über den Rand gefaltet und dort
fixiert. Auch das kann im Wege der Klebeverbindung geschehen. Endlich ergibt sich
noch eine günstige Ausgestaltung durch eine die von den Längs- und Querschenkeln umspannte
Fläche ausfüllende Bodenplatte mit einer Zuordnung zum Fuß derart, daß dieser eine
formpassende Durchbrechung der Bodenplatte durchsetzt, wobei die obere, mit der Oberseite
der Bodenplatte fluchtende Rand von auf der Bodenplatte verlaufenden Längs- und Querschenkeln
übergriffen ist. Die so auf einfache Weise erzielte Zuordnung einer Bodenplatte führt
zu einer gegenseitigen Stabilisierung von Bodenplatte und Rahmenwerk der Transportpalette.
Außerdem bezieht diese Maßnahme die Sicherung der Füße mit ein, indem die Längs- und
Querschenkel mit Abschnitten den Rand solcher Füße übergreifen. So geht die Stützlast
via Längs- und Querschenkel auf die Bodenplatte, welch letztere wiederum klebetechnisch
mit den Längs- und Querschenkeln verbunden sind. Auch hier sind alle Teile aus recyclebarem
Material, wie Pappe, Papier. Dabei ist es noch günstig, wenn der Fuß als vertikal
offenes Rechteckrohr gestaltet ist. Das bringt zuordnungsmäßig Vorteile durch größere
nutzbare Klebeflächen.
[0013] Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand zeichnerisch veranschaulichter
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- die erfindungsgemäße Transportpalette in perspektivischer Darstellung gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel,
- Fig. 2
- eine Rahmenecke dieser Transportpalette, zergliedert,
- Fig 3
- eine Stirnansicht gegen das aus einem Papp/Wikcelkörper gebildete Kastenprofil des
Fußes, weitestgehend schematisiert,
- Fig. 4
- den Fuß im Querschnitt mit im Bereich seiner Decke liegenden Einsteckquerschnitten,
- Fig. 5
- den Fuß im Querschnitt in abgewandelter Form, im Bereich der Decke einen Zwischenspalt
aufweisend,
- Fig. 6
- den Querschnitt durch den Fuß bei sowohl decken-als auch bodenseitig liegendem Zwischenspalt,
in einem Zug gewickelt,
- Fig. 7
- den Fuß aus zwei zusammengesetzten Wickelkörpern bestehend, wiederum im Querschnitt
gesehen,
- Fig. 8
- den Fuß wie Figur 6, jedoch aus zwei Wickelkörpern zusammengesetzt,
- Fig. 9
- den Fuß bei nur oben liegendem Zwischenspalt, der sich partiell noch in die Seitenwände
des Fußes fortsetzt,
- Fig. 10
- den Fuß mit zugeordneten Längsschenkeln und Querschenkeln, wobei der Querschenkel
in Form eines übergreifenden U-Profils gestaltet ist,
- Fig. 11
- eine entsprechende Darstellung, bei dem der Querschenkel aus zwei, zu einem übergreifenden
U-Profil gestalteten Winkelprofilen besteht,
- Fig. 12
- die erfindungsgemäße Transportpalette in perspektivischer Darstellung gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 13
- ebenfalls in Perspektive den Bereich einer der Rahmenecken, jedoch zergliedert,
- Fig. 14
- eine Stirnansicht gegen einen fußbestückten Bereich einer Rahmenecke,
- Fig. 15
- eine der Figur 14 entsprechende Darstellung, jedoch in abgewandelter Ausführungsform,
indem Querschenkel und Längsschenkel fußüberbrückt sind,
- Fig. 16
- die Seitenansicht zu Figur 15,
- Fig. 17
- die Draufsicht auf Figur 15,
- Fig. 18
- den Hohlstollen-Fuß in isolierter Wiedergabe, und zwar in Draufsicht,
- Fig. 19
- Hohlstollen-Fuß und Querschenkel gem Fig. 18 in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 20
- die erfindungsgemäße Transportpalette in perspektivischer Darstellung (auszugsweise
wiedergegeben), eine sogenannte Krampverbindung verkörpernd,
- Fig. 21
- den dortigen fußseitigen Endbereich in Seitenansicht,
- Fig. 22
- eine Stirnansicht gegen diesen fußbestückten Bereich der Rahmenecke,
- Fig. 23
- in perspektivischer Darstellung die Kopfgestaltung des erwähnten Kastenprofils mit
von diesem endgeschlossenen Kastenprofil ausgehenden Endabschnitt zur Schaffung der
den erwähnten Winkelschenkel übergreifenden Krampe,
- Fig. 24
- eine abgewandelte Form des Stollenfußes in Seitenansicht, gebildet von einem vertikal
offenen Rechteckrohr und
- Fig. 25
- die Draufsicht hierzu.
[0014] Die Transportpalette T ist rahmenförmiger Gestalt. Es liegt ein rechteckiger Grundriß
vor.
[0015] Zwei gleich lange, parallel verlaufende Schenkel sind als Längsschenkel bezeichnet;
die diesen auf kürzestem Wege quer zulaufenden anderen Schenkel sind durchgehend als
Querschenkel 2 bezeichnet. Verbindungsstellen befinden sich in den Rahmenecken 3.
Dort sitzen aus der Rahmenebene nach unten abstehende Füße 4. Letztere schaffen einen
untergreifbaren Freiraum, den sogenannten Unterflurbereich.
[0016] Die die Transportpalette T bildenden Teile bestehenden vorzugsweise aus Papier oder
Pappe, sind also problemlos entsorgbar. Entsprechendes Verbund-Schichtwerk ist mit
Kleber verbunden und von hoher Eigenstabilität.
[0017] Sämtliche Teile sind im Hinblick auf eine einfache, schnelle Steckmontage vorbereitet.
Hierbei sind die Längsschenkel 1 und die Querschenkel 2 jeweils mittels des Fußes
4 zueinander gefesselt. Die Füße 4 fungieren folglich als Kupplungsmittel. Zur Veranschaulichung
dieser Brückenfunktion wird beispielsweise auf Figur 1 verwiesen.
[0018] Jeder Fuß 4 ist mit Einsteckquerschnitten 5 für die zur Bildung der Brückenfunktion
mit Abstand x zueinander endenden Längsschenkel 1 und Querschenkel 2 ausgestattet.
Besagte Einsteckquerschnitte 5 befinden sich unmittelbar unterhalb einer Decke 6 des
als Kastenprofil gestalteten Fußes 4. Das Kastenprofil weist rechteckigen Querschnitt
auf. Seine Öffnung 7 verläuft parallel zur Aufstellebene der Transportpalette T. Die
längere Rechteckseite verläuft vertikal. Besagte Öffnung 7 erstreckt sich gleichgerichtet
zu den Querschenkeln 2.
[0019] Die von den Stirnenden des Kastenprofils her ausgehenden, gegeneinander gerichteten
Einsteckquerschnitte 5 sind etwa gleich tief. Ihre Schlitzungslänge nimmt in Figur
1 etwa zwei Drittel der Länge des Kastenprofils ein. Die Einsteckquerschnitte 5 liegen
im oberen Eckbereich des Kastenprofils, erstrecken sich also auch in den anschließenden
nach unten gehenden Seitenwänden 8 der Füße 4.
[0020] Die Schlitzbreite der Einsteckquerschnitte 5 ist auf die Dicke der einzusteckenden
Längsschenkel 1 und Querschenkel 2 abgestimmt. Letztere sind als Winkelprofile realisiert.
Wie Figur 1 entnehmbar, ist jeweils nur ein Winkelschenkel, und zwar der parallel
zur Aufstellebene der Transportpalette T verlaufende Winkelschenkel a im Einsteckquerschnitt
5 gehaltert. Die Winkelprofile sind rechtwinkligen Querschnitts und bei den meisten
Ausführungsbeispielen von gleicher Schenkellänge bzw. -breite.
[0021] Die Breite der Decke 6 eines jeden Fußes 4 entspricht etwa der eines Winkelschenkels.
[0022] Für die horizontalen Schenkel a des Winkelprofils der Querschenkel 2 ist gemäß zeichnerischer
Darstellung Figur 1 nur an der Außenseite des Fußes 4 ein Einsteckquerschnitt 5 vorgesehen.
Das Stirnende des entsprechenden Winkelprofil-Schenkels a endet innenseitig abgestützt
ausgerichtet vor der dortigen Innenecke des Fußes 4. Bezüglich der Längsschenkel 1
ist die Situation so, vor das korrespondierende Stirnende 6' der Decke 6 tritt. Das
schafft definierte Steckbedingungen und automatisch den gewünschten Grundriß der Transportpalette
T. Besagter Schenkel a der Winkelprofile kann, wie aus Figur 2 erkennbar, einen Einsteckgegenquerschnitt
9 aufweisen, ferner eine parallele, gestufte Nische 10, so daß ein zungenartiger Fortsatz
11 über die Tiefe des Einsteckquerschnitts 5 des Fußes 4 noch hinausgeht.
[0023] Die Steckzuordnung kann durch eine Kleber- oder Leimverbindung gesichert sein. Auch
eine Heftung ist denkbar.
[0024] Die die Ladeebene für das aufzunehmende Gut definierenden horizontalen Schenkel a
der Winkelprofile sind auch bei den weiteren Ausführungsbeispielen durchweg mit a
bezeichnet; die vertikalen Schenkel derselben tragen das Bezugszeichen b. Letztere
Schenkel b schaffen eine durchgehend umlaufende oder mehr oder weniger unterbrochene
Brüstung als Abrutsch- und sogar Kantenschutz bei Anwendung eines Umschnürungsmittels
(nicht dargestellt).
[0025] Wie Figur 1 weiter entnehmbar, ist oberhalb der Decke 6 des Fußes 4 noch eine etwa
der Fläche der Decke entsprechende Stabilisierungslage 12 aufgebracht. Diese Maßnahme
ist alternativ gedacht und schafft eine der zusätzlichen Stabilität dienende Mehrlagigkeit
hauptsächlich im Bereich der Rahmenecken 3. In jedem Falle erstreckt sich die Stabilisierungslage
12 über den Abstand x und auch über die Tiefe bzw. Länge der Einsteckquerschnitte
5. Die Stabilisierungslage 12 besteht vorzugsweise aus dem gleichen Material wie die
Füße 4 und Längs- bzw. Querschenkel 1 bzw. 2, also aus einem Papier/Verbund/Schichtwerk.
[0026] Gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel (Figur 12) ist unter Beibehaltung der Grundkonzeption
des Fußes 4 als Kupplungsmittel, partiell abweichend, jedoch so vorgegangen, daß der
Einsteckquerschnitt des Fußes 4 sich in Überdeckung mit dem angrenzenden Längsschenkel
1 oder Querschenkel 2 erstreckt. Der die entsprechende Überdeckung bringende, voll
durchlaufenden Einsteckquerschnitt ist hier von einem Zwischenspalt 13 gebildet. Letzterer
erstreckt sich um die entsprechende Schenkeldicke versetzt unterhalb des Einsteckquerschnitts
5 für den Längsschenkel 1, d. h. seinen horizontalen Schenkel a. Besonders deutlich
geht diese Konstellation aus Figur 14 hervor.
[0027] Erreicht ist der Zwischenspalt 13 durch eine spezielle Wickeltechnik des Kastenprofils
des Fußes 4, welcher als Papp/Wickelkörper realisiert ist. Prinzipiell geht diese
Wickelart aus Figur 3 hervor, und zwar in weitestgehend schematischer Darstellung.
Die einzelnen miteinander verklebten Fußwickellagen sind mit 14 bezeichnet.
[0028] Die Figuren 4 bis 9 zeigen unterschiedliche Wickelstrukturen. So gibt Figur 4 einen
Fuß 4 an, wie er für die Transportpalette gemäß Figur 1 Verwendung findet. Unterhalb
seiner Decke 6 sind die erläuterten Einsteckquerschnitte 5 dargestellt.
[0029] Figur 5 zeigt eine Abwandlung unter Erzielung einer parallel zur Decke 6 verlaufenden
Zwischendecke 15. Die parallele Beabstandung von Decke 6 und Zwischendecke 15 entspricht
hier der Dicke des Schenkels a.
[0030] Figur 6 ist diesbezüglich gleichgestaltet, wobei jedoch oberhalb eines Bodens 16
des Fußes 4 ein Zwischenboden 17 berücksichtigt ist. Boden und Zwischenboden belassen
einen horizontalen Zwischenspalt 18. Der Bodenbereich kann zum Deckenbereich umgewendet
werden für solche Fälle, in denen Einsteckquerschnitte 5 im Bereich der Seitenwände
8 des Fußes nicht erforderlich sind.
[0031] Figur 7 gibt eine weitere Variante wieder, die sich im Ergebnis jedoch nicht von
der Ausgestaltung gemäß Figur 5 unterscheidet. Es besteht lediglich der Unterschied,
daß zwei getrennt gefertigte Wickelkörper passend ineinander gesteckt werden, dies
unter Belassung eines oben liegenden Zwischenspalts 13. Die einzelnen Wickelkörper
sind klebetechnisch miteinander verbunden.
[0032] Der Fuß 4 gemäß Figur 8 unterscheidet sich von dem gemäß Figur 6 nur dadurch daß
der gemäß Figur 8 aus zwei Wickelkörpern zusammengesetzt wurde, während der gemäß
Figur 6 in einem gewickelt ist, wobei nach Wickeln des internen Wickelkörpers oben
und unten Spaltkerne eingesetzt werden, welche vom Wickelgut anschließend in entsprechender
Mehrlagigkeit überlaufen werden.
[0033] Figur 9 gibt in gegenüber Figur 14 erheblicher Vergrößerung im wesentlichen den gemäß
Ausführungsform Figur 12 verwendeten Fuß 4 wieder. Letzterer unterscheidet sich von
allen beschriebenen Füßen in wesentlicher Weise aber noch dadurch, daß sich der obere
Zwischenspalt 13 über Eck noch in die vertikalen Seitenwände 8 fortsetzt, so daß,
im Querschnitt gesehen, mit Fug und Recht von einem U-förmigen Zwischenspalt 13 gesprochen
werden kann. Daher kann bezüglich der Querschenkel 2 von entsprechenden U-Profilen
ausgegangen werden. Gemäß Ausführungsbeispiel Figur 12 sind die Querschenkel 2 jedoch
aus zwei querschnittsgleichen Winkelschienen 19 und 20 zusammengesetzt. Deren horizontaler
Schenkel c schließt einen rechten Winkel zum vertikalen Schenkel d ein. Letztere weisen
in Richtung der Standfläche der Transportpalette T, also nach unten. Figur 9 weicht
auch insofern von der konkreten Ausgestaltung gemäß Figur 12 ab, als in Figur 9 gleich
eine im Querschnitt U-förmige Profilschiene 21 zum Einsatz kommt.
[0034] Die vertikalen Abschnitte des Zwischenspalts 13 heißen 13'. Sie erstrecken sich gut
über ein Drittel der Hohe des Fußes 4. Dessen Gesamthöhe entspricht etwa der zwei-
oder dreifachen Breite der Decke 6. Höhe und Länge des Fußes sind etwa gleich.
[0035] Um in Figur 12 den vom horizontalen Schenkel a der Längsschenkel 1 eingenommenen
Höhenabschnitt außerhalb des Bereichs dieses Schenkels im Inneren des Fußes 4 auszugleichen,
können zwischen Oberseite der Winkelschienen 19,20 und Unterseite der Decke 6 der
Füße Füllstücke 22 entsprechender Lagendicke eingesetzt werden. Solche Füllstücke
22 haben zugleich den Vorteil einer Überbrückung der Fuge 23 zwischen den Profilschienen
21 und 22. Auch die Füllstücke 22 werden im Wege der Klebe- oder Heftverbindung zugeordnet
und stellen zumindest eine partielle Versteifungslage gerade in den Bereichen der
Rahmenecken 3 dar.
[0036] Die Figuren 15 bis 17 zeigen Varianten, bei denen lediglich die horizontalen Schenkel
c, bzw. bezogen auf Figur 9 der entsprechend verlaufende U-Steg der Profilschiene
21, zurückgeschnitten ist, um dem Durchtritt des horizontalen Schenkels a des Längsschenkels
1 Raum zu geben. Lediglich die beiden U-Schenkel bzw. Vertikalschenkel c greifen voll
über die gesamte horizontale Länge des Fußes 4. Der Abstand x ist dort in Figur 16
mitangegeben.
[0037] Figur 10 zeigt eine Alternative dahingehend, daß die Profilschiene 21 den Fuß von
außen her übergreift. Der Einsteckquerschnitt 5 ist dort den Längsschenkeln 1 oder
Querschenkeln 2 vorbehalten, je nachdem welche Funktion die Profilleiste 21 übernimmt.
[0038] Figur 11 sieht die entsprechende Ausgestaltung unter Verwendung einzelner Winkelschienen
19,20 vor. Deren von der Decke 6 ausgehender Übergriff ergibt sich deutlich aus Figur
11 und bedarf keiner weiteren Erörterung. Die Fuge 23 fällt dort entsprechend größer
aus als in Figur 12. Ansonsten sind die Bezugsziffern sinngemäß übertragen.
[0039] Es kann bspw. bezüglich der Längsschenkel auf Winkelprofile zurückgegriffen werden
mit horizontalem Schenkel und vertikalem, nach oben gerichteten Schenkel. Die zugeordneten
Querschenkel bestehen dagegen aus zwei zu einem U-Profil führenden Winkelscheinen.
Die Profile sind über das Kupplungsmittel, nämlich den Fuß, zusammengehalten, indem
wenigstens ein Schenkel dieser Profile in einem Einsteckquerschnitt des Fußes gehaltert
ist.
[0040] Der Fuß ist bspw. ebenfalls als Hohlstollen realisiert. Genau handelt es sich um
einen axial abgelängten Abschnitt eines Papp/Wickelrohres.
[0041] Die Höhlung bzw. Längsmittelachse dieses Fußes erstreckt sich vertikal, d.h. die
Standfläche des Hohlstollens ist von einer, hier der unteren Stirnfläche des Rohrabschnittes
gebildet. Das obere, verbindungsseitige Ende des Rohrabschnittes enthält vertikal
verlaufende Einsteckquerschnitte. Letztere nehmen die vertikalen Schenkel der aufeinandergelegten
Winkelschienen auf. Die Einsteckquerschnitte gehen als kreisabschnittförmige Schlitze
von der oberen, tragenden Stirnfläche des Fußes aus. Sie berücksichtigen die Lage
der Schenkel des durch Überlappung erzeugten U-Profils.
[0042] Die Doppellagigkeit des U-Zone des aus zwei Winkelschienen gebildeten U-Profils bringt
eine hohe Stabilität.
[0043] Dazu kann den Figuren 18 und 19 die eine Kupplung der Füße mit den Profilen durch
die Halterung wenigstens eines Schenkels dieser Profile in einem Einsteckquerschnitt
des Fußes unberücksichtigt lassen - entnommen werden, wie die Hohlstollen-Füße 4 unter
Nutzung eines nach unten hin offenen Innenraumes 37 der Schenkel d der aufeinander
gelegten Winkelschienen 19,20 zugeordnet sind. Der U-Innenraum 37 geht deutlich aus
Figur 19 hervor. Das abgeflachte, obere Ende des Hohlstollen-Fußes 4 ist auf die lichte
Breite z des Innenraumes 37 entsprechend abgestimmt bei diese lichte Breite z deutlich
überschreitendem Außendurchmesser D des aus einem Rohr runden Querschnitts gebildeten
Fußes 4. So liegen erkennbar abgeflachte Abschnitte, bezeichnet als Abflachungen 38,
vor. Letztere liegen diametral einander gegenüber. Sie haben einen äußeren Flächenabstand
entsprechend der Breite z.
[0044] Die abgeflachten Abschnitte (Abflachungen 38) liegen flächenverbunden an den parallelen
Innenflächen 39 der durch die Querschenkel 2 geschaffenen Seitenwände. Sinngemäß kann
dies auch an den Längsschenkeln realisiert sein. Die Verbindung ist durch eine Klebeschicht
gegeben.
[0045] Die Innenflächen 39 als Gegenflächen der Abflachungen 38 sichern zufolge der unrunden
Gestalt den Hohlstollen-Fuß 4 gegen Lageveränderung im rotativen Sinne. Der ursprünglich
kreisrunde Querschnitt des Hohlstollen-Fußes 4 entfällt so in einen oberen , etwa
arenaförmigen Abschnitt und einen unteren ursprünglicher Gestalt. Bei geschlossener
Ringform liegen so an diametral einander gegenüberliegenden Enden konvexe Bogenabschnitte
41 vor, welche über gerade Abschnitte 42 in Verbindung stehen. Die konvexen Bogenabschnitte
41 erleichtern das eingewinkelte Einführen des Hohlstollen-Fußes 4; sie wirken zentrierend
bzw. lageausrichtend.
[0046] Die vertikale Einstecktiefe des in den Innenraum 37 eintauchenden, oberen Abschnitts
berücksichtigend, ist zwischen der Mantelfläche des Hohlstollenfuß-Fußes 4 und der
Abflachung 38 ein stufenartiger Absatz A gebildet. Er weist segmentförmigen Grundriß
auf. Definiert ist dieser Absatz A zufolge eines kurzen horizontalen Quereinschnitts
43. Die Sehnenhöhe des Segments entspricht etwa einem Zehntel von D.
[0047] Der Absatz A unterbindet Rückstellkräfte aus der ursprünglichen Rohrform, so daß
die Parallellität zwischen geradem Abschnitt 42 und den korrespondierenden Schenkeln
d praktisch spannungsfrei ist. Dem Absatz A kommt darüber hinaus aber auch noch eine
weitere Funktion zu: Er bildet einen Aufschlag für die Ränder 44 der Seitenwände des
Innenraumes 37. Zumindest ein solcher Rand 44 legt sich auf den Absatz A auf. Besteht
dagegen der Querschenkel 2 aus einem zusammenhängenden U-Profil und nicht aus einzelnen
Winkelschienen 19,20, so ist der Nutzen des Aufschlages auf beiden Seiten identisch
gegeben; wie Figur 19 entnehmbar, entspricht die Breite des Absatzes A etwa der Dicke
der Ränder 44 der Querschenkel-Seitenwände.
[0048] Neben der erwähnten peripheren Abstützung der Querschenkel bzw. Längsschenkel ergibt
sich auch eine Innenabstützung über das tragende obere Stirnende 35 des Hohlstollen-Fußes
4.
[0049] Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 20 bis 25 zeigt, wie der in der Horizontalebene
liegende Winkelschenkel a mit einem überstehenden, umgelegten Endabschnitt 61 die
obere Randkante 62 des in der Vertikalen verlaufenden Winkelschenkels b übergreift.
Hier liegt eine Art Krampverbindung vor. Besagter u-förmig übergefalteter Endabschnitt
61 geht bei einem U-Profil der Querschenkel 2 zweckmäßig vom Steg einer solchen U-Profilschiene
21 aus. In Anbetracht der bevorzugten Verwendung von Winkelschienen 19, 20, genügt
es, wenn ein solcher Endabschnitt 61 vom aufliegenden Schenkel c der oberen Winkelschiene
19 herkommt.
[0050] Unter Berücksichtigung der auch dort geschlossenen Enden des Kastenprofils ist letzteres
um eine zusätzliche Funktion weitergebildet. Der übergreifende Endabschnitt 61 ist
am besagten Winkelschenkel b verklebt.
[0051] Der aus Fig. 20 hervorgehende Fuß 4 zeigt im Anschluß an die Unterseite des dortigen
Kastenprofils einen konvergierenden Verlauf. Gleichwohl liegt auch hier ein im Wege
der Wicklung erzeugter Fuß 4 vor.
[0052] Was die Zuordnung des in den Fig. 24 und 25 veranschaulichten Fußes 4 betrifft, so
ist dieser wie beim ersten Ausführungsbeispiel als Rechteckrohr gestaltet, jedoch
dem den Querschenkel 2 bildenden Kastenprofil so von unten her zugeordnet, daß die
Höhlung 7 des Rechteckrohres in der Vertikalen liegt. Dadurch läßt sich ein recht
großer Teilbereich der Seitenwände 8 für die Klebeverbindung heranziehen. Auch fließt
die Traglast in die stabilere Ebene eines solchen Fußes 4 ein.
1. Aus in rahmenartiger Anordnung zueinander verlaufenden Längsschenkeln (1) und Querschenkeln
(2) bestehende Transportpalette (T), mit aus der Rahmenebene nach unten abstehenden
Füßen (4), wobei die Längsschenkel (1) und die Querschenkel (2) jeweils mittels des
Fußes (4) zueinander gefesselt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsschenkel
(1) und die Querschenkel (2) aus Winkel- oder Winkel- und U-Profilen bestehen und
wenigstens ein Schenkel (a) dieser Profile in einem Einsteckquerschnitt (5) des Fußes
(4) gehaltert ist.
2. Transportpalette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Längsschenkel (1), Querschenkel
(2) und/oder Fuß (4) als Papier-Verbund-Laminat-Körper ausgebildet ist.
3. Transportpalette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsteckquerschnitt
(5) unmittelbar unterhalb der Decke (6) eines den Fuß (4) bildenden Kastenprofils
angeordnet ist.
4. Transportpalette nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß sowohl die Längsschenkel (1) als auch die Querschenkel (2) als Winkelprofile gestaltet
sind, von denen jeweils nur ein Winkelschenkel (a) im Einsteckquerschnitt (5) gehaltert
ist.
5. Transportpalette nach Ansprucn 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kastenprofile als
Papp/Wickelkörper gestaltet sind.
6. Transportpalette nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsteckquerschnitt
(5) von einem Zwischenspalt (13) der Wickellage gebildet ist.
7. Transportpalette nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Breite der Decke (6) des Fußes (4) etwa derjenigen des einen Winkelschenkels (a) entspricht.
8. Transportpalette nach einem oder mehrern der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch eine sich über den Abstand (x) und die Länge der Einsteckquerschnitte (5) erstreckende
Stabilisierungslage (12).
9. Transportpalette nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Einsteckquerschnitt des Fußes (4) sich in Überdeckung mit dem angrenzenden
Längsschenkel (1) oder Querschenkel (2) erstreckt.
10. Transportpalette nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Fuß (4) als Hohlstollen gestaltet ist mit nach oben liegender Öffnung.
11. Transportpalette nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsschenkel (1)
oder der Querschenkel (2) aus sich zu einem U-Profil ergänzenden Winkelschienen (19,20)
gestaltet ist, deren Schenkel (d) in Einsteckschächte (5) des kreisförmigen Hohlstollen-Fußes
(4) vom oberen Fuß-Stirnende (35) her eingreifen.
12. Transportpalette nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlstollen-Füße
(4) mit abgeflachten Abschnitten ihrer Mantelflächen flächenverbunden sind mit Gegenflächen
der Längsschenkel (1) oder Querschenkel (2).
13. Transportpalette nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hohlstollen-Fuß
(4) zur Ausbildung des Einsteck-Querschnitts einander diametral gegenüberliegende
Abflachungen (38) besitzt, die formschlüssig in einen offenen Innenraum (37) der U-profilierten
Schenkel (d,d) ragen und mit den Innenflächen (39) der Seitenwände der Längsschenkel
(1) oder Querschenkel (2) verbunden sind.
1. Transport palette (T) consisting of longitudinal limbs (1) and transverse limbs (2)
extending in a frame-like arrangement to one another, having feet (4) projecting downwardly
from the plane of the frame, the longitudinal limbs (1) and the transverse limbs (2)
each being bound to one another by means of the foot (4), characterised in that the
longitudinal limbs (1) and the transverse limbs (2) consist of angle profiles or of
angle and U profiles and at least one limb (a) of these profiles is mounted in a push-in
cross section (5) of the foot (4).
2. Transport palette according to Claim 1, characterised in that the longitudinal limb
(1), transverse limb (2) and/or foot (4) is constructed as a paper composite laminate
body.
3. Transport palette according to Claim 1 or 2, characterised in that the push-in cross
section (5) is arranged directly beneath the top surface (6) of a box section forming
the foot (4).
4. Transport palette according to one or several of the preceding claims, characterised
in that both the longitudinal limbs (1) and the transverse limbs (2) are shaped as
angle profiles, of which in each case only one angle limb (a) is mounted in the push-in
cross section (5).
5. Transport palette according to Claim 3, characterised in that the box profiles are
constructed as cardboard/wound bodies.
6. Transport palette according to Claim 5, characterised in that the push-in cross section
(5) is formed from an intermediate gap (13) of the winding layer.
7. Transport palette according to one of the Claims 3 to 6, characterised in that the
width of the top surface (6) of the foot (4) corresponds approximately to that of
an angle limb (a).
8. Transport palette according to one or several of the preceding claims, characterised
by a stabilising layer (12) extending over the spacing (x) and the length of the push-in
cross profiles (5).
9. Transport palette according to one or several of the preceding claims, characterised
in that the push-in cross section of the foot (4) extends in overlap with the adjoining
longitudinal limb (1) or transverse limb (2).
10. Transport palette according to one or several of the preceding claims, characterised
in that the foot (4) is constructed as a hollow post with an upwardly located opening.
11. Transport palette according to Claim 10, characterised in that the longitudinal limb
(1) or the transverse limb (2) is constructed from L rails (19, 20), which compliment
each other to form a U section and the limbs (d) of which engage in push-in sockets
(5) of the circular hollow-post foot (4) from the upper end face (35) of the foot.
12. Transport palette according to Claim 10 or 11, characterised in that the hollow-post
feet (4) are surface connected by flattened sections of their outer surfaces to countersurfaces
of the longitudinal limbs (1) or transverse limbs (2).
13. Transport palette according to Claim 12, characterised in that, for constructing the
push-in cross section, each hollow-post foot (4) has flattened areas (38) diametrically
opposite one another, which project in form-locking manner into an open inner space
(37) of the limbs (d, d) shaped as U profiles and are connected to the inner surfaces
(39) of the side walls of the longitudinal limbs (1) or transverse limbs (2).
1. Palette de transport (T) se composant de branches ou poutres longitudinales (1) et
de branches ou poutres transversales (2) agencées les unes par rapport aux autres
pour constituer un cadre, munie de pieds (4) partant du plan du cadre vers le bas,
les branches longitudinales (1) et les branches transversales (2) étant chaque fois
reliées les unes aux autres par l'intermédiaire du pied (4), caractérisée en ce que
les branches longitudinales (1) et les branches transversales (2) se composent de
cornières ou de cornières et de profilés en U, et en ce qu'au moins une branche (a)
de ce profilé est retenue dans une section transversale d'enfichage (5) du pied (4).
2. Palette de transport selon la revendication 1 caractérisée en ce que la branche longitudinale
(1), la branche transversale (2) et/ou le pied (4) sont réalisés sous la forme de
corps stratifiés en composite à base de papier.
3. Palette de transport selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la section
transversale d'enfichage (5) est disposée directement en-dessous de la couverture
(6) d'un profilé en caisson formant le pied (4).
4. Palette de transport selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
en ce que aussi bien les branches longitudinales (1) qu'également les branches transversales
(2) sont réalisées sous la forme de profilés en cornières, dont chaque fois une seule
branche de cornière (a) est retenue dans la section d'enfichage (5).
5. Palette de transport selon la revendication 3, caractérisée en ce que le profilé en
caisson est réalisé sous la forme d'un corps bobiné/en carton.
6. Palette de transport selon la revendication 5, caractérisée en ce que la section transversale
d'enfichage (5) est constituée par un intervalle intermédiaire (13) de la couche bobinée.
7. Palette de transport selon l'une des revendications 3 à 6, caractérisée en ce que
la largeur de la couverture (6) du pied (4) correspond approximativement à celle de
l'une des branches de cornières (a).
8. Palette de transport selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
par une couche de stabilisation (12) s'étendant sur la distance (x) et sur la longueur
de la section transversale d'enfichage (5).
9. Palette de transport selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
en ce que la section transversale d'enfichage du pied (4) s'étend en recouvrement
sur la branche longitudinale (1) ou sur la branche transversale (2) adjacente.
10. Palette de transport selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
en ce que le pied (4) est réalisé sous la forme d'un montant creux dont l'ouverture
débouche vers le haut.
11. Palette de transport selon la revendication 10, caractérisée en ce que la branche
longitudinale (1) ou la branche transversale (2) sont réalisées à partir de rails
en cornière (19, 20) se complétant pour former un profilé en U, et dont la branche
(d) s'engage par des puits d'insertion (5) du pied (4) creux de forme circulaire,
depuis l'extrémité frontale supérieure (35) du pied.
12. Palette de transport selon la revendication 10 ou 11, caractérisée en ce que les pieds
(4) creux sont reliés en surface par des tronçons à méplat de leurs surfaces d'enveloppe
à des contre-surfaces de la branche longitudinale (1) ou de la branche transversale
(2).
13. Palette de transport selon la revendication 12, caractérisée en ce que chaque pied
creux (4) présente, pour constituer la section transversale d'enfichage, des méplats
(38) diamètralement opposés l'un par rapport à l'autre et qui s'engagent en saillie
avec ajustement de forme dans un espace intérieur ouvert (37) de la branche profilée
en U (d, d) et qui sont reliées à des surfaces intérieures (39) de la paroi latérale
de la branche longitudinale (1) ou de la branche transversale (2).