| (19) |
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(11) |
EP 0 606 414 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.11.1996 Patentblatt 1996/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.04.1993 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: H01R 23/72 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9301/017 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9403/946 (17.02.1994 Gazette 1994/05) |
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| (54) |
STECKVERBINDER MIT EINER DRUCKKONTAKTLEISTE UND EINER STIRNKONTAKTLEISTE
PLUG WITH A BUTT AND BUTTING CONTACT STRIP
CONNECTEUR A FICHES COMPORTANT UNE REGLETTE A CONTACTS CONVEXES ET UNE REGLETTE A
CONTACTS FRONTAUX
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
| (30) |
Priorität: |
06.08.1992 DE 9210551 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.07.1994 Patentblatt 1994/29 |
| (73) |
Patentinhaber: Schaltbau Aktiengesellschaft |
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D-81677 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- LEIPE, Eberhard
D-8056 Neufahrn (DE)
- AXENBÖCK, Josef
D-8019 Glonn (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät |
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Maximilianstrasse 58 80538 München 80538 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 790 282 US-A- 3 701 071
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GB-A- 1 033 247 US-A- 4 072 387
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Steckverbinder mit einer Druckkontaktleiste
und einer Stirnkontaktleiste und mit in der Druckkontaktleiste zur geradlinigen Steckrichtung
des Steckverbinders verschieblich angeordneten, federgestützten Druckkontakten, die
im gesteckten Zustand von Druckkontaktleiste und Stirnkontaktleiste entgegen der Wirkungsrichtung
der Feder zurückgedrückt sind und etwa mit ihrer Stirnfläche an entsprechend zugeordneten
feststehenden Gegenkontakten in der Stirnkontaktleiste anliegen, wobei die Berührungsfläche
zwischen der Stirnfläche eines Druckkontaktes und der Stirnfläche des zugeordneten
Gegenkontaktes in einem Neigungswinkel zur Teilungsebene zwischen Druckkontaktleiste
und Steckkontaktleiste ausgerichtet ist, wobei der Tangens des Neigungswinkels größer
ist als der Reibungskoeffizient zwischen Druckkontakt und Gegenkontakt.
[0002] Ein solcher Steckverbinder ist aus dem DE-U-89 04 676 bekannt. Es handelt sich hierbei
um einen Steckverbinder, der in der Druckkontaktleiste in der Steckrichtungsebene
schräggestellte, federgestützte Druckkontakte aufweist. Beim Zusammenstecken von Druckkontaktleiste
und Stirnkontaktleiste findet eine Relativbewegung entlang der Berührungsfläche zwischen
der Stirnfläche des Druckkontaktes und des feststehenden Gegenkontaktes statt. Das
Aufeinandergleiten von der Stirnfläche des Druckkontaktes und der Stirnfläche des
Gegenkontaktes erfolgt, weil die Einfederrichtung des Druckkontaktes schräg zur Steckrichtung
der Druckkkontaktleiste liegt. Die Druckkontakte federn mehr ein als für den Steckvorgang
nötig wäre. Ein Ausgleich muß über eine Querbewegung relativ zur Gegenkontaktfläche
erfolgen, die gleichzeitig von dem Druckkontakt ausgeführt wird. Diese Relativbewegung
führt zu einem sogenannten Wischen, wodurch eine Reinigungswirkung an den Stirnflächen
der Kontakte erzielt wird. Die Druckkontakte sind in zylindrischen Bohrungen geführt,
die schräg zur Steckrichtung der Druckkonkontaktleiste in dem Kontaktträger angeordnet
sind, und werden durch eine Spiralfeder, die sich am Druckkontakt und Kontaktanschluß
abstützt, gegen die Stirnfläche des Gegenkontaktes gepreßt.
[0003] Ein Nachteil dieses Steckverbinders liegt darin, daß die Druckkontakte, die Anschlußstelle
und die Schraubenfeder ein aus mehreren Einzelteilen bestehendes Bauteil bilden. Der
Verwendungszweck dieser Steckverbinder erfordert geringe Abmessungen des Dosen- und
Steckergehäuses. Dadurch muß die Fertigung und der Zusammenbau der Einzelteile in
engen Toleranzen erfolgen. Dieses Bauteil verursacht einen relativ hohen Kosten- und
Fertigungsaufwand.
[0004] Damit die Druckkontakte im ungesteckten Zustand in ihrer ausgefahrenen Position verbleiben,
stehen die Schraubenfedern immer unter einer Vorspannung, die auch im eingesteckten
Zustand der Druckkontaktleiste eine Belastung auf das Steckergehäuse ausübt. Weiterhin
sind schräge Bohrungen im Kontaktträger mit hohem Fertigungswand und Kosten verbunden.
[0005] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, für einen Steckverbinder der eingangs
genannten Art bei weiterhin guten Wischbedingungen beim Steckvorgang ein vereinfachtes
und kostengünstigeres Konzept für die Druckkontaktleiste, insbesondere der Druckkontakte,
zu entwickeln.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Druckkontakte in der Druckkontaktleiste
am freien Ende beweglichen und quer zur Steckrichtung der Druckkontaktleiste verlaufenden
elektrisch leitenden Streifen gebildet sind, die am anderen Ende in Anschlußstellen
übergehen und von mindestens einer in einem Kontaktträger der Druckkontaktleiste einseitig
eingespannten Federzunge gehalten sind, wodurch die Druckkontakte entgegen der Steckrichtung
der Druckkontaktleiste federnd nachgiebig annähernd auf einer Kreisbahn um eine Einspannstelle
der Federzunge geführt quer zur Längserstreckung der elektrisch leitenden Streifen
sind.
[0007] Die Relativbewegung der Stirnfläche des Druckkontaktes zur Stirnfläche des Gegenkontaktes
wird bei dieser Lösung durch die Führung des Druckkontaktes auf einer annähernden
Kreisbahn erreicht. Beim Stecken weicht der Druckkontakt auf einer annähernden Kreisbahn
in Richtung Steckergehäuse zurück. Der Einfederweg ist also durch die gekrümmte Bahn
länger als der Weg für die Druckkontaktleiste beim Steckvorgang. Ein Ausgleich erfolgt
auch hier über eine Querbewegung entlang des Gegenkontaktes. Bei entsprechender Ausgestaltung
des Gegenkontaktes kann der Gleitweg entlang des Gegenkontaktes bei dieser Lösung
sogar noch vergrößert werden. Zusätzlich ist der Druckkontakt mit der Anschlußstelle
über elektrisch leitende Streifen verbunden, die jeweils an ihren Enden auf der einen
Seite den Druckkontakt und auf der anderen Seite die Anschlußstellen bilden. Diese
elektrisch leitenden Streifen können eine fast beliebige Anordnung im Kontaktträger
aufweisen.
[0008] Zwar ist aus der US-A-3701 071 die Verwendung von federnden Kontaktzungen beschrieben,
die beim Kontaktierungsvorgang auf Gegenkontakten entlangwischen. Jedoch handelt es
sich bei dieser Vorrichtung um einen schwenkbaren Verbindungsblock, der keine geradlinige
Steckbewegung ausführt.
[0009] Besonders günstig ist es, wenn die elektrisch leitenden Streifen und die Federzungen
einstückig ausgebildet sind. Die Baueinheit aus Federzunge und elektrisch leitenden
Streifen ist vorzugsweise als Stanzbiegeteil ausgebildet. Dies ist besonders kostengünstig
und vereinfacht herzustellen, da nur wenige Arbeitsschritte für die Ausgestaltung
dieses einfachen Profils nötig sind. Die elektrisch leitenden Streifen werden an der
Außenseite der Blechstreifen entlanggeführt. Da der Blechstreifen wegen der besseren
Federwirkung aus Metall besteht, werden die elektrisch leitenden Streifen meist elektrolytisch
aufgebracht. Es ist auch denkbar, daß die Baueinheit aus einem gut leitenden Werkstoff
hergestellt wird, der dann die Aufgabe des elektrisch leitenden Streifens übernimmt.
[0010] Von Vorteil ist es, wenn die Druckkontakte an ihrer Stirnfläche eine punktförmige
Erhebung aufweisen, die durch ihre geringe Fläche einen höheren Anpreßdruck mit der
Stirnfläche des Gegenkontaktes aufbaut. Außerdem ist durch die Erhöhung am Druckkontakt
die Stelle, die am Gegenkontakt anliegt, genau definiert. Der elektrische Übergang
ist durch diese Maßnahme verbessert und störungsunanfälliger. Zusätzlich können die
Stirnflächen des Druckkontaktes zur besseren Leitfähigkeit des Kontaktbereiches mit
Gold plattiert werdne. Jede Druckkontaktleiste weist meistens mehrere Druckkontakte
auf, die parallel nebeneinander aus Druchfrüchen im Kontaktträger hervorstehen. Der
Blechstreifen wird in die Rückseite des Kontaktträgers in eine jeweils vorgesehene
Führung eingelegt. Durch einen Deckel wird der Kontaktträger mit den eingelegten Blechstreifen
geschlossen. Vorzugsweise wird der Deckel über angebrachte Kegelzapfen und/oder Kegelbohrungen
im Kontaktträger und/oder Deckel mit dme Kontaktträger kraft- und formschlüssig verbunden.
Um zusätzlich ein Verschieben der Federzunge zu verhindern, weist diese an der Positionierstelle
eine Aussparung auf, die in ein passendes, vorstehendes Profilstück am Kontaktträger
eingreift. Mit Hilfe von Rastelementen läßt sich das Leistengehäuse auf einer Leiterplatte
befestigen. Die Rastelemente sind bevorzugt einteilig mit dem Leistengehäuse verbunden
und aus dem gleichen Werkstoff hergestellt. Die Anschlußstellen werden üblicherweise
als lötbare Anschlüsse ausgebildet, die mit entsprechenden Gegenstücken der Leiterplatte
verbunden werden.
[0011] Eine weitere Ausgestaltung der Lösung macht sich die an sich bekannte MID-Technik
(
Molded
Interconnection
Device) zunutze, die am besten als ein "Verfahren zur Strukturierung dreidimensionaler
Kontaktzüge" bezeichnet werden kann. Der Kern der Sache besteht darin, daß eine Kunststoffoberfläche
gezielt mit Palladiumkeimen beimpft wird und man um diese Keime in einem naßchemischen
Verfahren Kupfer abscheidet. Die Kunststoffoberfläche wird an diesen Stellen durch
das Kupfer leitfähig. In einem weiteren elektrolytischen Schritt wird eine über der
Kupferschicht liegende zweite Schicht (aus Nickel und eine weitere Schicht aus Gold)
abgeschieden.
[0012] Eine einfache Ausführung ist die Beibehaltung des Kontaktträgers und nur die Anpassung
des Deckels an die neue Technik. Der Deckel wird mit einem Durchbruch versehen, in
den sich kammartig Stege erstrecken, die an ihrem freien Ende gebogen und mit einer
Materialanhäufung versehen sind. Dieser Deckel ist einfach spritzgießtechnisch herstellbar.
An der Außenseite des Deckels und der Stege werden mit Hilfe der MID-Technik elektrisch
leitende Streifen aufgebracht, die im Spitzenbereich der Materialanhäufung des Steges
den Druckkontakt tragen. Die Federeigenschaft des Druckkontaktes wird durch eine in
einer Aufnahme der Materialanhäufung eingeschobene Federzunge erreicht. Hier können
Federzungen verwendet werden, die sich wahlweise einstückig über die Gesamtbreite
der Stege erstrecken oder einzeln für jeden Steg ausgebildet sind. Die Federzunge
greift in einem Abstand zu den elektrisch leitenden Streifen in die Materialanhäufung
ein, um einen elektrischen Kontakt zu vermeiden. Die Anschlußstellen der elektrisch
leitenden Streifen können ebenfalls am Deckel angeordnet sein.
[0013] Einen weiteren Vorteil bietet die MID-Technik dadurch, daß es möglich ist, den Deckel
und die sich daran anschließende Leiterplatte einteilig herzustellen. Der Kontaktträger
muß nicht mehr auf eine gesonderte Leiterplatte aufgesteckt werden. Das erweiterte
Deckelteil ist die Grundplatte für den Kontaktträger. Eine Ausführung mit Steckzungenanschluß
ist möglich. Denkbar ist auch eine Kontaktweitergabe durch die Ausführung der Anschlußstellen
als Gegenkontakte für Druckkontakte einer Druckkontaktleiste, der auf einer Basisleiterplatte
angeordnet ist. Diese Anschlußvariante hat auch den Vorteil, daß größere Toleranzen
zulässig sind. Um dieses erweiterte Deckelteil im Anschlußbereich noch toleranzunabhängiger
zu gestalten, kann zwischen Deckel und Leiterplatte ein Folienscharnier angeordnet
werden.
[0014] Eine Anordnung, bei der die elektrisch leitenden Streifen auf einer Folie, die an
einem Ende in die parallel angeordneten Stege mit Materialanhäufung ausläuft und die
am anderen Ende in die Anschlußstellen übergeht, bietet eine relativ toleranzunabhängige
Variante. Die Druckkontakte werden auch hier von der Federzunge, die sich am Deckel
abstützt, auf einer annähernden Kreisbahn geführt. Der Deckel weist eine zusätzliche
Öffnung auf, durch die die Folie gesteckt wird. Dieser Rahmen ist notwendig, um den
Kontaktträger korrekt zu positionieren. Der Kontakt an den Anschlußstellen kann über
einen auf einer Leiterplatte angeordneten Folienstecker erfolgen. Die gesamte Einheit
hat zueinander eine flexible Verbindung und kann somit beliebig angeordnet werden.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand einer Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Druckkontaktleiste in Vorderansicht,
- Fig. 2
- eine Schnittansicht durch den Stecker entlang der Linie I-I aus Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Federzunge der Druckkontaktleiste aus Fig. 1,
- Fig. 4
- ein Kraft-Weg-Diagramm der Federzunge aus Fig. 3,
- Fig. 5
- die Druckkontaktleiste aus Fig. 1 zusammengesteckt mit einer Stirnkontaktleiste teilweise
geschnitten,
- Fig. 6
- ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Druckkontaktleiste im gesteckten
Zustand mit Foliensteckeranschluß, ähnlich der Ansicht aus Fig. 5,
- Fig. 7
- eine Folie mit Deckel als Rahmen der Druckkontaktleiste aus Fig. 6,
- Fig. 8
- in ähnlicher Ansicht wie Fig. 7 eine Variante des Deckels für einen Steckverbinder
gemäß Fig. 6,
- Fig. 9
- eine Seitenansicht einer Druckkontaktleiste nach Fig. 6 mit einer ersten Anschlußvariante
als Steckzungenanschluß,
- Fig. 10
- eine in einer ähnlichen Ansicht wie Fig. 9 dargestellte Druckkontaktleiste mit einer
zweiten Anschlußvariante als Druckkontaktanschluß, und
- Fig. 11
- einen in einer ähnlichen Ansicht wie Fig. 9 dargestellte Druckkontaktleiste mit einer
dritten Anschlußvariante als verlötetes Anschlußteil.
[0015] In den Fig. 1 bis 5 ist eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Steckverbinders
insbesondere einer Druckkontaktleiste 1 dargestellt.
[0016] Der Steckverbinder besteht aus der Druckkontaktleiste 1 und einer Stirnkontaktleiste
2. In der Stirnkontaktleiste 2 sind Gegenkontakte 3 entsprechend der Anzahl von Druckkontakten
4 der Druckkontaktleiste 1 angeordnet, die in gestecktem Zustand mit einer Stirnfläche
A an einer Stirnfläche B des Druckkontaktes 4 anliegen.
[0017] Die Druckkontaktleiste 1 weist ein aus Kunststoff gefertigtes Leistengehäuse 5 auf,
das sich aus einem Kontaktträger 6 und einem Deckel 7 zusammensetzt. Auf einer Seite
weist das Leistengehäuse 5 eine sich fast über die gesamte Längsseite des Leistengehäuses
5 erstreckende Kontur 8 auf, die erhöht vorsteht. Auf ihrer in Steckrichtung C gerichteten
Seite befinden sich ein Führungszapfen 9 und ein an zwei Mantelseiten abgeflachter,
kegeliger Führungsbolzen 10. Der Führungszapfen 9 und der Führungsbolzen 10 werden
im gesteckten Zustand von entsprechenden Aufnahmen an der Stirnkontaktleiste 2 umschlossen.
Entgegen der Steckrichtung C sind am Steckergehäuse 5 zwei leicht kegelige Führungsstifte
12 angeordnet, durch die die Druckkontaktleiste 1 auf einer Grundplatte positioniert
wird. Mindestens zwei leicht kegelige Führungslöcher 11 befinden sich im Leistengehäuse
5, um entsprechende Steckzapfen des Deckels 7 aufzunehmen. Auf der der Leiste 8 entgegengesetzte
Seite sind zwei sich rechtwinklig erstreckende Schenkel 13 angebracht, an deren gegen
die Steckrichtung C weisenden freien Enden jeweils ein Rastelement 14 angeordnet ist,
das in eine Einführöffnung 15 in einer Leiterplatte 16 eingesetzt ist. Im Kontaktträger
6 befinden sich schmale langgestreckte, stufenförmig in Steckrichtung C tiefer werdende
Hohlräume 17, deren Anzahl gleich der Anzahl der Druckkontakte 4 ist. Diese Hohlräume
17 sind durch schmale Trennwende 18 voneinander isoliert und werden auf der der Steckrichtung
C abgewandten Seite überwiegend von dem Deckel geschlossen. In Steckrichtung C sind
die Hohlräume 17 offen und bilden Durchbrüche 19 in der erhöhten Kontur 8.
[0018] In die Hohlräume 17 sind gebogene Blechstreifen 20 eingelegt. Die Blechstreifen 20
weisen an einem Ende eine Anschlußstelle D auf, die eine der Anschlußart entsprechende
Form aufweist. Der gerade Teil der Blechstreifen 20, der sich an der Anschlußstelle
D befindet, ist mit einer rechteckigen Aussparung 21 versehen. An diesen geraden Teil
des Blechstreifens 20 schließt sich ein in einem Winkel α abgeknickter langgestreckter
Teil an. Der langgestreckte und der gerade Teil mit der Aussparung 21 bilden eine
Federzunge 22. Die Federzungen 22 sind in den Hohlräumen 17 des Kontaktträgers 6 durch
die Trennwände 18 seitlich geführt. Das den Durchbrüchen 19 abgewandte und flache
Ende der Hohlräume 17 weist ein Profilstück 23 auf, das in die Aussparung 21 eingreift
und ein falsches Einlegen der Federzunge 22 nicht zuläßt und diese unverschiebbar
verankert. Der Hohlraum 17 weist im Bereich des Profilstücks 23 durch eine geringe
Tiefe eine Führungsbahn 24 auf. Die Tiefe der Führungsbahn 24 ist nur unwesentlich
größer als die Dicke des Blechstreifens 20. Durch den aufgepressten Deckel 7 wird
die Federzunge 22 im Bereich ihres geraden Teils, der als Einspannstelle dient, in
die Führungsbahn 24 gedrückt. Die Anschlußstellen D liegen dann außerhalb vom Steckergehäuse
5 neben der Einspannstelle. Anschließend an die Führungsbahnen 24 vergrößert sich
die Tiefe der Hohlräume 17 im vorderen Bereich in einer Abhängigkeit vom Winkel α,
damit beim Einlegen der Blechstreifen 20 diese teilweise mit ihrem abgeknickten langgestreckten
Teil am Kontaktträger 6 anliegen. Ein zweiter Anlagepunkt F des nachgiebigen Teils
der Federzunge 22 am Kontaktträger 6 positioniert den Blechstreifen 20 zusätzlich.
Durch den Anlagepunkt F ist eine Federrichtung G der Federzunge 22 endgültig festgelegt.
[0019] Am freien Ende der Federzunge 22 ist der Blechstreifen 20 etwa rechtwinklig weg-
und anschließend etwa U-förmig zurückgebogen. Dieser gebogene Ansatz am Ende der Federzunge
22 trägt den Druckkontakt 4, wobei der U-Steg die Stirnfläche B des Druckkontaktes
4 bildet. Der U-Steg weist eine Neigung auf, die der Neigung der Stirnfläche A des
Gegenkontaktes angepaßt ist. Auf der Stirnfläche B des Druckkontaktes 4 befindet sich
eine punktförmige Erhebung 25.
[0020] Das U-förmige den Druckkontakt 4 tragende Profil steht jeweils aus den Durchbrüchen
19 in der Leiste 8 so hervor, daß der freie Schenkel des U-förmigen Profils noch im
Steckergehäuse 5 verbleibt.
[0021] Die gebogenen Blechstreifen 20 werden meist aus leitendem Federwerkstoff gefertigt.
Mit einem elektrolytischen Verfahren sind auf der nach außen weisenden längsten Seite
der gebogenen Blechstreifen 20 elektrisch leitende Streifen 28 aufgebracht. Zusätzlich
ist auf der Stirnfläche B des Druckkontaktes 4 eine Goldschicht aufgebracht.
[0022] Der Deckel 7 weist an seinem der Federzunge 22 nächstliegenden Ende eine Neigung
auf, die an ihrem Ende mit mehren Ansätzen 26 versehen ist, die jeweils einem Hohlraum
17 gegenüberliegen und in der gleichen Breite wie der Hohlraum 17 gefertigt sind.
[0023] Einseitig weist das ansonsten im wesentlichen symmetrische Steckergehäuse 5 eine
Verbreiterung auf, die Platz für eine Stufenbohrung 27 bietet, die einen Stufenkoaxialsteckverbinder
aufnehmen kann.
[0024] Im folgenden wird nun die Wirkungs- und Funktionsweise eines erfindungsgemäßen Steckverbinders
näher erläutert.
[0025] Bevor Druckkontaktleiste 1 und Stirnkontaktleiste 2 zusammengesteckt werden, sind
die Druckkontakte 4 vollständig ausgefedert und ragen in ihrer höchsten Stellung aus
dem Leistengehäuse 5 hervor.
[0026] Sobald die Druckkontaktleiste 1 in die Stirnkontaktleiste 2 in Steckrichtung C gesteckt
wird, berühren sich die Stirnflächen A der Gegenkontakte 3 und die Stirnfläche B der
Druckkontakte 4, und die jeweils einen Druckkontakt 4 tragenden Federzungen 22 beginnen
in Federrichtung G einzufedern. Dabei werden die Druckkontakte 4 um die Einspannstelle
der Federzungen 22 geführt.
[0027] Die Druckkontaktleiste 1 greift bei diesem Vorgang mit ihren Führungsstiften 12 in
die Leiterplatte ein. Auch die Stirnkontaktleiste 2 ist beim Steckvorgang in ihrer
Lage fixiert. Die Druckkontaktleiste 1 und die Stirnkontaktleiste 2 werden durch den
Führungszapfen 9 und den Führungsbolzen 10 an der Druckkontaktleiste 1 und die entsprechenden
Aufnahmen an der Stirnkontaktleiste 2 beim Steckvorgang geradlinig in Steckrichtung
C geführt.
[0028] Das Kraft-Weg-Diagramm in Fig. 4 zeigt anschaulich den Bewegungsvorgang des Druckkontaktes
4 und der Federzunge 22 beim Steckvorgang. Es spielt dabei keine Rolle, ob man bei
dieser Betrachtung die Einspannstelle oder die Stirnfläche B des Druckkontaktes 4
als ortsfest annimmt. Beim ersten Steckvorgang legt der Druckkontakt 4 in Steckrichtung
C annähernd den vorläufigen Gesamtweg H zurück. Die Federzunge 22 ist so ausgelegt,
daß sich nach dem Aufsetzen des Deckels 7 eine Vorspannung K in Steckrichtung C einstellt.
Für die Steckvorgänge steht somit der Gesamtweg L in Steckrichtung C zur Verfügung,
und der Winkel α verringert sich auf den neuen Winkel α'. Der für die meisten Steckvorgänge
relevante Gesamtweg L teilt sich in einen Vorspannweg M und einen Arbeitshub N auf.
[0029] Der Vorspannweg M ist so bemessen, daß die Stirnfläche B des Druckkontaktes 4 mit
einer bestimmten Mindestpressung auf die Stirnfläche A des Gegenkontaktes 3 drückt.
[0030] Beim verbleibenden Arbeitshub N vollführt der Druckkontakt gleichzeitig eine Querbewegung
P. Denn der tatsächliche resultierende Weg des Druckkontaktes 4 führt entlang einer
annähernden Kreisbahn R um die Einspannstelle herum. Da sich die Federzunge 22 nicht
um die Einspannstelle dreht, sondern sich entlang einer Biegelinie um die Einspannstelle
krümmt, liegt der resultierende Weg des Druckkontaktes 4 nicht auf einer exakten Kreisbahn.
Die Querbewegung P wird in eine Wischbewegung des Druckkontaktes 4 entlang dem Gegenkontakt
3 umgesetzt.
[0031] Im günstigsten Fall weist der Gegenkontakt 3 die Ausrichtung und Form eines Teils
der annähernden Kreisbahn R auf. Bei den kleinen Abmessungen des Steckverbinders ist
auch die Querbewegung P eine relativ kleine Größe. Dadurch ist auch eine Ausrichtung
und Form des Gegenkontaktes 3 als Teil einer Tangente zur annähernden Kreisbahn R
des Druckkontaktes 4 ausreichend.
[0032] Durch die vom Vorspannweg M verursachte Mindestpressung ist gewährleistet, daß beim
Wischvorgang ein Reinigen der Stirnflächen A und B und damit die Herstellung eines
einwandfreien Kontaktübergangs stattfindet.
[0033] Die Anschlußstellen D sind bei dieser Ausführungsform als Lötzungen ausgebildet,
die an Leiterbahnen auf der Leiterplatte 16 gelötet sind.
[0034] Die Fig. 6 bis 11 zeigen eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Steckverbinders,
insbesondere der Druckkontaktleiste 1. Bauteile, die sich gegenüber der ersten Ausführungsform
nicht ändern, sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
[0035] Die Fig. 6 und 7 zeigen eine erste Variante der zweiten Ausführungsform. Die Stirnkontaktleiste
2 mit den Gegenkontakten 3 und der Kontaktträger 6 des Steckers 1 bleiben bei der
zweiten Ausführungsform erhalten. Der Deckel 7 ist neu geformt und verlängert worden,
damit er die Funktion der Leiterplatte 16 aus der Ausführungsform mit übernehmen kann.
Der Deckel 7 weist Steckzapfen 29 auf, die in die Führungslöcher 11 des Kontaktträgers
6 eingeführt werden. Steckbuchsen 30 am Deckel 7 sind für die Aufnahme entsprechender
Gegenstücke am Kontaktträger 6 gedacht. In ungefähr der Mitte zwischen Steckbuchsen
29 und Steckzapfen 30 befindet sich ein Fenster 31. Der Deckel 7 weist zwei Ausbuchtungen
32 auf, die an den Führungsstiften 12 vorbeiführen. Der Deckel 7 hat eine rahmenartige
Verlängerung 34 mit einer Öffnung 33. In der rahmenartigen Verlängerung 34 sind Einführöffnungen
15 eingebracht, die für die Aufnahme der Rastelemente 14 des Kontaktträgers bestimmt
sind. Zwischen Fenster 31 und Öffnung 33 ist eine Brücke 35 angeordnet.
[0036] Mit der MID-Technik (
Molded
Interconnection
Device) wird eine Folie 36 aus Kunststoff hergestellt, an deren einem Ende foliendicke
Stege 37 entsprechend der Anzahl der Druckkontakte 4 angeordnet sind. Der Abstand
von Steg 37 zu Steg 37 entspricht etwa der Dicke der Trennwände 18 im Kontaktträger
6 und die Breite der Stege 37 etwa der Breite der Hohlräume 17. Die Stege 37 sind
L-förmig abgewinkelt und weisen an ihrem freien Ende eine Materialanhäufung 38 auf.
Die Materialanhäufung 38 ist gleich einem langgestreckten ausgefüllten U geformt,
mit einem U-Steg, der eine Neigung aufweist. In der Seite der Materialanhäufung 38,
die in die Richtung der Stege 37 zeigt, ist eine Aufnahme 39 eingebracht. Die Folie
36 ist längs so durch die Öffnung 33 des Deckels 7 gesteckt, daß die Stege 37 mit
den Materialanhäufungen 38 in dem Fenster 31 liegen und die Materialanhäufungen 38
in jeweils einen Hohlraum 17 im Kontaktträger 6 hineinragen. Die Materialanhäufungen
38 werden durch die Federzunge 22, die in die Aufnahme 39 eingreift, in ihrer Lage
gehalten. Die Führungsbahn 24 der Einspannstelle E der Federzungen 22 ist durch die
Brücke 35 am Deckel 7 abgedeckt. Die Anschlußstellen D sind am anderen Ende der Folie
36 angeordnet. Durch die MID-Technik sind auf die Außenseite T der Folie 36 elektrisch
leitende Streifen 28 aus Gold aufgebracht. Die elektrisch leitenden Streifen 28 verbinden
die Anschlußstellen D und den Druckkontakt 4, der auf der Materialanhäufung 38 angeordnet
ist. Somit führen die elektrisch leitenden Streifen 28 an der Außenseite der Stege
37 entlang und umschließen die Materialanhäufung 38 bis kurz vor die Aufnahme 39.
Der Abstand und die Breite der elektrisch leitenden Streifen 28 sind gleich dem Abstand
und der Breite der Stege 37. Bei dieser Ausführungsform ist es möglich, wahlweise
ein durchgehendes, sich über die gesamte Breite aller Stege 37 erstreckendes Federblatt
oder einzelne Federzungen 22 für jeden Druckkontakt 4 zu benutzen. Die Anschlußstellen
D weisen einen Folienstecker 40 auf, der in einen auf einer Basisleiterplatte 41 angeordneten
Gegensteckverbinder 42 gesteckt ist.
[0037] In Fig. 8 ist eine zweite Variante eines Deckels 7 der Druckkontaktleiste 1 dargestellt.
Auch diese Variante ist mit Hilfe der MID-Technik hergestellt. Der Deckel 7 ist einstückig
mit der Leiterplatte 16 verbunden. Die Anschlußstellen, die als lötbare Verbindungen
ausgeführt sind, sind an dem dem Druckkontakt 4 abgewandten Ende des Deckels 7 angeordnet.
Die Stege 37 sind mit der der Anschlußstelle D zugewandten Längsseite des Fensters
31 verbunden. Die Stege 37 mit den an ihren freien Enden befindlichen Materialanhäufungen
38 und den Aufnahmen 39 sind einstückig zusammen mit dem Deckel 7 durch Spritzgießen
herstellbar. Die elektrisch leitenden Streifen 28 sind auf der Außenseite S des Deckels
7 angeordnet. Deshalb weist diese Variante keine Öffnung 33 auf wie die erste Variante.
Die Anordnung der Federzunge 22 bleibt erhalten. Zusätzlich ist denkbar, daß der Deckel
7 im Bereich der strichpunktierten Linie U zu einem Folienscharnier 43 geformt ist,
damit die Anschlußstellen D in verschiedenen Winkeln angeordnet werden können.
[0038] Fig. 9 zeigt eine erste Anschlußvariante der zweiten Ausführungsform eines Steckverbinders,
bei der die Anschlußstellen D als Steckzungen 44 ausgebildet sind, die in eine entsprechende
Dose 45 eingreifen, die auf einer Basisleiterplatte 41 angeordnet ist.
[0039] In Fig. 10 ist eine zweite Anschlußvariante dargestellt, die Druckanschlüsse 46 aufweist,
die in einem mit einer Basisleiterplatte 41 verbundenen Stecker 47 angeordnet sind
und auf Leiterbahnkontakte 48 der Anschlußstellen D aufgesetzt sind.
[0040] Fig. 11 zeigt eine dritte Anschlußvariante, bei der ein Stecker 47 auf die Anschlußstellen
D gesetzt ist und mit den Anschlußstellen D verlötet ist.
[0041] Die Wirkungsweise des zweiten Ausführungsbeispiels ist die gleiche wie bei dem ersten
Ausführungsbeispiel. Der Bewegungsablauf entspricht, da sich die Lage und Form des
Druckkontaktes 4 nicht ändert, der Wirkungs- und Funktionsbeschreibung des ersten
Ausführungsbeispiels. Der Unterschied besteht darin, daß der Druckkontakt 4 nicht
einstückig mit der Federzunge 22 verbunden ist und der Druckkontakt 4 von der Federzunge
22 galvanisch getrennt ist. Durch die MID-Technik können die elektrisch leitenden
Streifen 28 beliebig zwischen Anschlußstellen D und Druckkontakt 4 angeordnet sein.
1. Steckverbinder mit einer Druckkontaktleiste (1) und einer Stirnkontaktleiste (2) und
mit in der Druckkontaktleiste (1) zur geradlinigen Steckrichtung (C) des Steckverbinders
verschieblich angeordneten, federgestützten Druckkontakten (4), die im gesteckten
Zustand von Druckkontaktleiste (1) und Stirnkontaktleiste (2) entgegen der Wirkungsrichtung
(G) der Feder (22) zurückgedrückt sind und etwa mit ihrer Stirnfläche (B) an entsprechend
zugeordneten feststehenden Gegenkontakten (3) in der Dose (2) anliegen, wobei die
Berührungsfläche zwischen der Stirnfläche (B) eines Druckkontaktes (4) und der Stirnfläche
(A) des zugeordneten Gegenkontaktes (3) in einem Neigungswinkel zur Teilungsebene
zwischen Druckkontaktleiste (1) und Stirnkontaktleiste (2) ausgerichtet ist und wobei
der Tangens des Neigungswinkels größer ist als der Reibungskoeffizient zwischen Druckkontakt
(4) und Gegenkontakt (3),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckkontakte (4) in der Druckkontaktleiste (1) am freien Ende von beweglichen
und quer zur Steckrichtung (C) der Druckkontaktleiste (1) verlaufenden, elektrisch
leitenden Streifen (28) gebildet sind, die am anderen Ende in Anschlußstellen (D)
übergehen und von mindestens einer in einem Kontaktträger (6) der Druckkontaktleiste
(1) einseitig eingespannten Federzunge (22) gehalten sind, wodurch die Druckkontakte
(4) entgegen der Steckrichtung (C) der Druckkontaktleiste (1) federnd nachgiebig annähernd
auf einer Kreisbahn (R) um eine Einspannstelle der Federzunge (22) quer zur Längserstreckung
der elektrisch leitenden Streifen (28) geführt sind.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federzunge (22) von ihrer Einspannstelle (E) im Kontaktträger (6) bis zu
ihrem freien Ende quer zur Steckrichtung (C) der Druckkontaktleiste (1) verläuft.
3. Steckverbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkontaktleiste (1) ein Gehäuse (5) mit einem Deckel (7) aufweist, und
daß die Druckkontakte (4) parallel zueinander angeordnet und durch Trennwände (18)
seitlich geführt aus Durchbrüchen (19) eines Leistengehäuses (5) hervorstehen.
4. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckkontaktleiste (1) auf einer Leiterplatte (16) anbringbar ist, und die
Federzunge (22) aus Blech besteht, an einer Positionierstelle (E) eine Aussparung
(21) aufweist, die in ein passendes, vorstehendes Profilstück (23) am Leistengehäuse
(5) eingreift und durch den aufgesetzten Deckel (7) am Kontaktträger (6) in einer
Führungsbahn (24) gehalten ist.
5. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Druckkontakt (4) eine eigene Federzunge (22) zugeordnet ist und der den
Druckkontakt (4) tragende elektrisch leitende Streifen (28) und die Federzunge (22)
als Baueinheit einstückig aus einem Blechstreifen (20) gebogen sind, wobei der Blechstreifen
(20) zur Bildung des Druckkontaktes (4) etwa rechtwinklig von seinem freien Ende weg
und anschließend etwa U-förmig zurückgebogen ist, wobei der U-Steg die Stirnfläche
(B) des Druckkontaktes (4) bildet.
6. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrisch leitenden Streifen (28) durch elektrolytisches Abscheiden auf
der Oberfläche eines durch Palladiumkeime beimpften und stromlos mit Kupfer beschichteten
Kunststoffs hergestellt sind.
7. Steckverbinder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrisch leitenden Streifen (28) jeweils einzeln auf der Außenseite eines
frei endenden Stegs (37) angeordnet sind, der annähernd L-Form aufweist und im Bereich
des Druckkontaktes (4) mit einer Materialanhäufung (38) versehen ist, wobei der elektrisch
leitende Streifen (28) um diese Materialanhäufung (38) herum etwa U-förmig umgelenkt
ist.
8. Steckverbinder nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (37) mit dem der Materialanhäufung (38) gegenüberliegenden Ende mit
dem Deckel (7) verbunden, und zusammen aus dem Kunststoff hergestellt sind und die
elektrisch leitenden Streifen (28) von den Stegen (37) über die Außenseite des Deckels
(S) bis zu den Anschlußstellen (D) weitergeführt sind.
9. Steckverbinder nach den Ansprüchen 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Leistengehäuse (5) mit Rastelementen (14) zur Halterung auf einer entsprechende
Einführöffnungen (15) aufweisenden Leiterplatte (16) versehen ist.
10. Steckverbinder nach den Ansprüchen 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterplatte (16) Bestandteil des Steckverbinders ist und der Deckel (7)
und die Leiterplatte (16) aus dem gleichen Werkstoff bestehen und einstückig miteinander
verbunden sind, wobei die Anschlußstellen (D) an dem freien Ende der Leiterplatte
(16) angeordnet sind.
11. Steckverbinder nach den Ansprüchen 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Deckel (7) und der Leiterplatte (16) ein sich über deren gesamte
Breite erstreckendes Folienscharnier (U) angeordnet ist.
12. Steckverbinder nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (37) mit ihrem eingebundenen Ende sich in einer Folie (36) des gleichen
Kunststoffs erstrecken und die elektrisch leitenden Streifen (28) von den Stegen (37)
über die Außenseite (T) der Folie (36) bis zu den Anschlußstellen (D) weitergeführt
sind.
13. Steckverbinder nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (7) eine Öffnung (33) aufweist, durch die die Folie (36) in Längsrichtung
der Stege (37) durchgesteckt ist.
14. Steckverbinder nach Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktträger (6) mit Rastelementen (14) auf einer entsprechende Einführungsöffnungen
(15) aufweisenden Leiterplatte (16) gehalten ist.
15. Steckverbinder nach den Ansprüchen 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußstelle (D) der Folie (36) einen Folienstecker (40) aufweist, der
zu einer an einer Basisleiterplatte (41) vorgesehenen Dose (42) paßt.
16. Steckverbinder nach den Ansprüchen 7 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialanhäufungen (38) der Stege (37) eine Aufnahme (39) aufweisen, in
die das freie Ende der mit Abstand zu den elektrisch leitenden Streifen (28) verlaufenden
Federzunge (22) eingreift.
17. Steckverbinder nach den Ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkontakte (4) jeweils an ihrer Stirnfläche eine punktförmige Erhebung
(25) aufweisen.
18. Steckverbinder nach den Ansprüchen 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkontakte (4) jeweils an ihrer Stirnfläche (B) mit Gold plattiert sind.
19. Steckverbinder nach den Ansprüchen 7 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußstellen (D) als Steckzunge (44) ausgebildet sind, auf die eine Basisleiterplatte
(41) gesteckt ist.
20. Steckverbinder nach den Ansprüchen 7 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußstellen (D) Leiterbahnkontakte (48) aufweisen, auf die Druckanschlüsse
(46) eines auf einer Basisleiterplatte (41) aufgesetzten Steckers (47) drücken.
21. Steckverbinder nach den Ansprüchen 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußstellen (D) Lötkontakte aufweisen.
1. Plug with a butting contact strip (1) and a butt contact (2) and with spring-supported
pressure contacts (4) which are arranged in the butting contact strip (1) so as to
be displaceable with respect to the linear plugging direction (C) of the plug and
in the plugged-in state of the butting contact strip (1) and butt contact (2) are
compressed counter to the direction of action (G) of he spring (22) and, for example,
with the end face (B) against correspondingly assigned, fixed mating contacts (3)
in the socket (2), the contact face between the end face (B) of a pressure contact
(4) and the end face (A) of the associated mating contact (3) being aligned at an
angle of inclination with respect to the joint plane between the butting contact strip
(1) and butt contact (2), the tangent of the angle of inclination being greater than
the coefficient of friction between the pressure contact (4) and the mating contact
(3), characterized in that the pressure contacts (4) in the butting contact strip
(1) are formed at the free end of moveable electrical conductive strips (28) which
run transversely with respect to the plugging direction (C) of the butting contact
strip (1) and are continuous at the other end with connection points (D) and are held
by at least one spring tongue (22) which is clamped into a contact carrier (6) of
the butting contact strip (1) on one side, as a result of which the pressure contacts
(4) are guided in a resiliently sprung fashion counter to the plugging direction (C)
of the butting contact strip (1) approximately on a circular path (R) about a clamping
point of the spring tongue (22) transversely with respect to the longitudinal extent
of the electrically conductive strip (28).
2. Plug according to Claim 1, characterized in that the spring tongue (22) runs transversely
with respect to the plugging direction (C) of the butting contact strip (1) from the
clamping-in point (E) of the said spring tongue (22) in the contact carrier (6) as
far as the free end of the said spring tongue (22).
3. Plug according to Claim 1 or 2, characterized in that the butting contact strip (1)
has a housing (5) with a lid (7), and in that the pressure contacts (4) are arranged
parallel to one another and protrude from openings (19) of a strip housing (5) guided
laterally by means of dividing walls (18).
4. Plug according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the butting contact
strip (1) can be attached to a printed circuit board (16), and the spring tongue (22)
consists of sheet metal, has a recess (21), engaging in a matching, protruding profile
element (23) on the strip housing (5), at one positioning point (E), and is held in
a guide path (24) by means of the fitted-on lid (7) on the contact carrier (6).
5. Plug according to one of Claims 1 to 4, characterized in that each pressure contact
(4) is as signed a separate spring tongue (22) and the electrically conductive strip
(28) which bears the pressure contact (4) and the spring tongue (22) are bent as a
constructional unit in one piece from a sheet-metal strip (20), the sheet-metal strip
(20) being bent back approximately at right angles away from its free end and subsequently
into an approximate U-shape in order to form the pressure contact (4), the U-web forming
the end face (B) of the pressure contact (4).
6. Plug according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the electrically conductive
strips (28) are manufactured by electrolytic deposition on the surface of a plastic
which is seeded by means of palladium nuclei and coated with copper in an electroless
fashion.
7. Plug according to Claim 6, characterized in that the electrically conductive strips
(28) are each arranged individually on the outside of a freely ending web (37) which
is approximately L-shaped and is provided in the region of the pressure contact (4)
with a material thickening (38), the electrically conductive strip (28) being deflected
around this material thickening (38) in an approximate U-shape.
8. Plug according to Claims 6 and 7, characterized in that the webs (37) are connected
by the end lying opposite the material thickening (38) to the lid (7) and are manufactured
together from the plastic, and the electrically conductive strips (28) are led on
from the webs (37) via the outside of the lid (S) as far as the connection points
(D).
9. Plug according to Claims 3 to 8, characterized in that the strip housing (5) is provided
with locking elements (14) for securing it on a printed circuit board (16) which has
corresponding insertion openings (15).
10. Plug according to Claims 6 to 9, characterized in that the printed circuit board (16)
is a component of the plug and the lid (7) and the printed circuit board (16) consist
of the same material and are integrally connected to one another, the connection point
(D) being arranged at the free end of the printed circuit board (16).
11. Plug according to Claims 6 to 10, characterized in that between the lid (7) and the
printed circuit board (16) a film hinge (U) which extends over their entire width
is arranged.
12. Plug according to Claim 7, characterized in that the webs (37) extend with their connected-in
end in a film (36) of the same plastic, and the electrically conductive strips (28)
are led on from the webs (37) via the outside (T) of the film (36) as far as the connection
points (D).
13. Plug according to Claim 12, characterized in that the lid (7) has an opening (33)
through which the film (36) is plugged in the longitudinal direction of the webs (37).
14. Plug according to Claims 12 and 13, characterized in that the contact carrier (6)
is secured with locking elements (14) on a printed circuit board (16) which has corresponding
insertion openings (15).
15. Plug according to Claims 12 to 14, characterized in that the connection point (D)
of the film (36) has a film plug (40) which fits a socket (42) provided on a motherboard
(41).
16. Plug according to Claims 7 to 15, characterized in that the material thickenings (38)
of the webs (37) have a receptacle (39) into which the free end of the spring tongue
(22) which runs at a distance from the electrically conductive strips (28) engages.
17. Plug according to Claims 1 to 16, characterized in that the pressure contacts (4)
have a dot-shaped elevation (25) at each of their end faces.
18. Plug according to Claims 1 to 17, characterized in that the pressure contacts (4)
are gold-plated at each of their end faces (B).
19. Plug according to Claims 7 to 18, characterized in that the connection points (D)
are constructed as a plug-type tongue (44) onto which a motherboard (41) is plugged.
20. Plug according to Claims 7 to 19, characterized in that the connection points (D)
have conductor track contacts (48) onto which the press-on terminals (46) of a plug
(47) which is fitted onto a motherboard (41) press.
21. Plug according to Claims 1 to 20, characterized in that the connection points (D)
have soldered contacts.
1. Connecteur à fiches comportant une réglette de contacts à pression (1) et une réglette
de contacts frontaux (2), et avec lequel des contacts (4) supportés élastiquement
et disposés mobiles dans la réglette de contacts à pression (1), selon la direction
rectiligne (C) d'enfichage du connecteur, contactes de pression qui sont repoussés
en arrière contre la direction (G) d'action de ressorts (22), lorsque les réglettes
(1 et 2) sont enfichées l'une dans l'autre, et se trouvent en appui sensiblement par
leurs faces frontales (B) sur des contre-contacts fixes (3) leur correspondant dans
la boîte (5), la surface de contact entre la face frontale (B) d'un contact à pression
(4) et la face frontale (A) du contre-contact (3) correspondant faisant, par rapport
au plan de séparation des réglettes (1 et 2), un angle d'inclinaison, dont la tangente
est supérieure au coefficient de frottement entre le contact à pression (4) et le
contre-contact (3)
connecteur caractérisé en ce que :
- chacun des contacts à pression (4) de la réglette (1) est formé vers son extrémité
libre d'une bande (28) conductrice de l'électricité, mobile disposée transversalement
à la direction (C)d'enfichage de la réglette (1) et se prolongeant à son autre extrémité
par un point de raccordement (D),
- chaque bande (28) est maintenue par au moins une lame élastique (22) en tension
d'un côté dans un porte-contacts (6) de la réglette (1), de sorte que les contacts
à pression (4), en fléchissant élastiquement dans le sens opposé à la direction d'enfichage
(C) de la réglette (1) se déplacent en suivant des trajectoires à peu près circulaires
(R) autour des zones de fixation des lames élastiques (22), transversalement à la
dimension longitudinale des bandes conductrices (28).
2. Connecteur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la lame élastique (22) est transversale à la direction d'enfichage (C), depuis sa
zone de fixation (E) dans le porte-contacts (6) jusqu'à son extrémité libre.
3. Connecteur selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la réglette de contacts à pression (1) comporte un boîtier (5) portant un couvercle
(7), ces contacts à pression (4) rangés parallèlement et guidés latéralement par des
cloisons séparatrices (18), dépassant à travers des ouvertures (19) du boîtier de
réglette (5).
4. Connecteur selon une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
la réglette de contacts à pression (1) peut être montée sur un circuit imprimé (16),
la lame élastique (22) en tôle, présentant, au niveau d'un point de positionnement
(E) un évidement (21), qui est en prise avec un profilé correspondant (23) dépassant
sur le boîtier de réglette (5), le couvercle (7) monté sur le porte-contacts (6) maintenant
la lame (22) dans un passage de guidage (24).
5. Connecteur selon une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
à chaque contact à pression (4) est associée une lame élastique (22), cette lame et
la bande conductrice (28) portant le contact à pression (4) constituant une seule
pièce faite d'une bande de tôle (20) pliée, à savoir que, pour former le contact (4)
la bande (20), près de son extrémité libre est pliée à angle droit puis rabattue de
manière à former sensiblement un U dont la branche transversale constitue la face
frontale (B) du contact à pression (4).
6. Connecteur selon une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
les bandes conductrices (28) sont réalisées par dépôt électrolytique effectué à la
surface d'une matière plastique inoculée de cristaux de palladium et recouverte de
cuivre sans courant.
7. Connecteur selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
les bandes conductrices (28) sont placées chacune sur la face externe d'une patte
à extrémité libre, ayant sensiblement la forme d'un L et qui présente, au niveau du
contact à pression (4) un renfort de matière (38), de sorte que la bande conductrice
(28) fait le tour de ce renfort (38) en dessinant une sorte de U.
8. Connecteur selon les revendications 6 et 7,
caractérisé en ce que
les pattes (37), à leurs extrémités opposées aux renforts de matière (38) sont reliées
au couvercle (7) et réalisées en matière plastique avec celui-ci, les bandes conductrices
(28) allant des pattes (37) aux points de raccordement (D) en suivant la face externe
(S) du couvercle.
9. Connecteur selon les revendications 3 à 8,
caractérisé en ce que
le boîtier de réglette (5) est équipé d'éléments d'arrêt (14) pour maintenir ce boîtier
sur un circuit imprimé (16) présentant des ouvertures d'engagement (15) correspondantes.
10. Connecteur selon les revendications 6 à 9,
caractérisé en ce que
le circuit imprimé (16) est un composant du connecteur, le couvercle (7) et le circuit
imprimé (16) étant faits de la même matière et réunis en une seule pièce, les points
de raccordement (D) étant disposés à l'extrémité libre du circuit imprimé (16).
11. Connecteur selon les revendications 6 à 10,
caractérisé en ce que
entre le couvercle (7) et le circuit imprimé (16) s'étend sur toute leur largeur,
une charnière à lamelle (U).
12. Connecteur selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
les pattes (37) reliées par leurs extrémités font partie d'une feuille (36) de la
même matière plastique, les bandes conductrices (28) allant des pattes (37) aux points
de raccordement (D) en suivant la face externe (T) de la feuille (36).
13. Connecteur selon la revendication 12,
caractérisé en ce que
le couvercle (7) présente une ouverture (33) qui traverse, selon la direction longitudinale
des pattes (37), la feuille (36).
14. Connecteur selon les revendications 12 et 13,
caractérisé en ce que
le porte-contacts (6) est maintenu par ses éléments d'arrêt (14) sur un circuit imprimé
(16) présentant des ouvertures d'engagement correspondantes (15).
15. Connecteur selon les revendications 12 à 14,
caractérisé en ce que
le point de raccordement (D) de la feuille (36) comporte un connecteur à plaque (40)
en correspondance avec une prise (42) prévue sur un circuit imprimé de base (41).
16. Connecteur selon les revendications 7 à 15,
caractérisé en ce que
les renforts de matière (38) que portent les pattes (37) présentent chacun un logement
(39), dans lequel est engagée l'extrémité libre de la lame élastique (22) qui se trouve
à une certaine distance de la bande conductrice (28).
17. Connecteur selon les revendications 1 à 16,
caractérisé en ce que
chaque contact à pression (4) présente sur sa face frontale une saillie (25) en forme
de point.
18. Connecteur selon les revendications 1 à 17,
caractérisé en ce que
chaque contact à pression (4) porte sur sa face frontale (B) un placage en or.
19. Connecteur selon les revendication 7 à 18,
caractérisé en ce que
les points de raccordement (D) sont des fiches plates (44) que l'on peut enfoncer
dans le circuit imprimé de base (41).
20. Connecteur selon les revendications 7 à 19,
caractérisé en ce que
les points de raccordement (46) comportent des contacts pour pistes conductrices (48)
sur lesquels viennent s'appliquer les raccords à pression (46) d'un connecteur (47)
monté sur un circuit imprimé de base (41).
21. Connecteur selon les revendication 1 à 20,
caractérisé en ce que
les points de raccordement (D) comportent des contacts à souder.