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(11) |
EP 0 616 955 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.11.1996 Patentblatt 1996/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.03.1994 |
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Sammelbehälter
Collecting container
Réceptacle collecteur
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK FR LI NL SE |
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Priorität: |
24.03.1993 DE 4309472
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.09.1994 Patentblatt 1994/39 |
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Patentinhaber: Rühland, Lothar |
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D-38176 Wendeburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Rühland, Lothar
D-38176 Wendeburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Lins, Edgar, Dipl.-Phys. Dr.jur. |
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Patentanwälte Gramm + Lins
Theodor-Heuss-Strasse 1 38122 Braunschweig 38122 Braunschweig (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
AT-A- 342 501
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DE-U- 8 810 850
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Sammelbehälter Sammelbehälter für zentral gesammelte
Materialien, mit wenigstens einer Einbringöffnung für das Material und einer durch
Bodenklappen gebildeten Entleerungsöffnung und mit einer durch den Behälter hindurchgeführten,
von der Oberseite mit einer Hebevorrichtung bedienbaren Betätigungsmechanik für die
Bodenklappen.
[0002] Gängige Behälter dieser Art bestehen aus einem domartigen Kunststoffteil, das mit
seiner unteren Kante auf einer Stellfläche steht (vgl. EP 0 116 947 C2). An der unteren
Kante sind Bodenklappen befestigt, die durch eine durch den Behälter hindurch- und
aus dem domartigen Teil herausgeführte Betätigungsmechanik im geschlossenen Zustand
beim Anheben des Behälters haltbar sind und zum Entleeren des Behälters geöffnet werden
können. Das domartige Behälterteil und die Klappen sind dabei aus glasfaserverstärktem
Kunststoff gefertigt. Die Betätigungsmechanik wird von dem domartigen Kunststoffteil
gehalten. Diese Behälter haben sich bewährt, da sie aufgrund der einteiligen Ausbildung
des domartigen Teils stabil sind und mit minimalen mechanischen Verbindungen und Mechanismen
auskommen.
[0003] Es sind ferner ähnlich aufgebaute Behälter aus Metall bekannt, bei denen das domartige
Oberteil in geschweißter Form hergestellt wird.
[0004] Sammelbehälter sind dazu vorgesehen, mit möglichst wenig Material einen möglichst
großen Raum stabil zu umschließen, um ein wirtschaftliches Sammelvolumen zur Verfügung
zu stellen. Hieraus resultiert das inhärente Problem, daß die Behälter bei vergleichsweise
geringem Materialeinsatz ein großes Volumen aufweisen und mit diesem großen Volumen
transportiert werden müssen.
[0005] Eine gewisse Rationalisierung des Transports kann dadurch erzielt werden, daß die
domartigen Teile sich regelmäßig konisch nach unten erweitern und somit im unmontierten
Zustand der Bodenklappen ineinander gestapelt transportierbar sind. Am Empfängerort
müssen dann die Bodenklappen und der damit verbundene Betätigungsmechanismus montiert
werden. Diese Transportrationalisierung setzt voraus, daß von dem jeweiligen Empfänger
eine bedeutende Anzahl gleicher Behältertypen geordert worden sind. Für den Transport
von Einzelbehältern oder einer Mehrzahl von Behältern verschiedener Behältertypen
muß der genannte Transportnachteil in Kauf genommen werden. Dies erschwert aus Kostengründen
insbesondere den Export der Behälter in ferne Länder.
[0006] Da die Sammelbehälter regelmäßig an offentlichen Plätzen aufgestellt werden, unterliegen
sie einerseits einer hohen Belastung durch einen nicht pfleglichen Umgang der Benutzer
mit den Behältern, andererseits auch durchaus Angriffen, die aus einer Zerstörungswut
von Bürgern resultieren. Die erforderliche Stabilität und Widerstandsfähigkeit der
Behälter hat dazu geführt, die Transportnachteile in Kauf zu nehmen.
[0007] Die DE 33 21 317 C2 offenbart einen Versuch, einen Müll-Rollcontainer mit einer oberen
Schwenkklappe in einer für den Transport zerlegbaren Form auszubilden. Hierfür ist
der gewölbte Containerkörper mehrteilig ausgebildet, wobei die Teile über Verbindungsflansche
miteinander verbindbar sind. Die Containerkörperteile sind mit stabilen Wänden ausgebildet,
die sowohl die Laufrollen des Containers als auch den Betätigungsmechanismus für den
Schwenkdeckel tragen.
[0008] Als Abfallbehälter, insbesondere für Gartenabfälle, ist aus DE 90 16 772 U1 ein einer
Gitterbox entsprechender Behälter bekannt, der aus einem abgeschlossenen Rahmen gebildet
ist. Der Rahmen besteht aus vier in einer horizontalen Ebene angeordneten Bodenprofile,
vier vertikalen Eckprofilen und vier in einer weiteren horizontalen Ebene angeordneten
oberen Abschlußprofilen. Die dabei entstehenden Seitenfächer sind durch Gitterwände
verschlossen. An den oberen Abschlußprofilen sind Ösen angeordnet, in die eine Einhängvorrichtung
einsteckbar ist, mit der der Behälter angehoben werden kann. Der Behälter ist über
Bodenklappen entleerbar, die manuell mit Hilfe einer federverriegelten Öffnungsvorrichtung
am Bodenrahmen geöffnet werden können. Die automatische Entleerung des Behälters von
der Oberseite mit Hilfe eines geeigneten Kranfahrzeugs ist mit einem derartigen Behälter
nicht möglich.
[0009] Ein ähnlicher Behälter ist aus DE 92 10 642 U1 bekannt, der lediglich aus vier Eckpfoste
besteht, die durch eine brettartige Bohlenverschalung miteinander verbunden sind,
die die Seitenwände bilden. Auch dieser Behälter ist zu seiner Entleerung mit Hilfe
von an den Eckpfosten angeordneten Ösen anhebbar, wobei an den Eckpfosten angelenkte
Bodenklappen manuell geöffnet werden.
[0010] Die vorliegende Erfindung resultiert aus der Problemstellung, einerseits einen hinreichend
stabilen, andererseits ein gut transportierbaren Sammelbehälter der eingangs erwähnten
Art zur Verfügung zu stellen.
[0011] Erfindungsgemäß ist ein Sammelbehälter der eingangs erwähnten Art zur Lösung des
erwähnten Problems dadurch gekennzeichnet, daß ein Bodenrahmen, Säulenprofile in den
Ecken des Behälters und eine obere stabile Verbindung der Säulenprofile eine stabile
Tragkonstruktion bilden, an der sich zwischen den Säulenprofilen erstreckende und
sich an den Bodenrahmen anschließende Wandteile gehalten sind, daß die Bodenklappen
am Bodenrahmen angelenkt sind und daß der Betätigungsmechanismus an der oberen stabilen
Verbindung der Säulenprofile gehalten und geführt ist.
[0012] Der erfindungsgemäße Sammelbehälter weist somit eine tragende Konstruktion auf, die
für seine statische Stabilität sorgt, während die zur statischen Stabilität nicht
oder nur partiell beitragenden Wandteile lediglich zum Schließen des Behälters dienen.
Während die bisherigen, aus einem bestimmenden Teil bestehenden Behälter durch die
Formgebung und Materialstärke dieses Teils ihre Stabilität bezogen, weist der erfindungsgemäße
Sammelbehälter eine Säulenkonstruktion auf, die für die Stabilität des Behälters sorgt
und sozusagen Gefache bildet, die durch die Wandteile zur Bildung des Behälters ausgefüllt
werden. Die Lagerung des Betätigungsmechanismus für das Bodenentleerungssystem mit
den am Bodenrahmen angelenkten Bodenklappen ist dabei an der tragenden Konstruktion
gehalten, nämlich an der oberen stabilen Verbindung der Säulenprofile.
[0013] Der erfindungsgemäße Sammelbehälter besteht somit aus einer Vielzahl von Teilen,
die sozusagen als Bausatz zusammengestellt und transportiert werden können. Dabei
ist es zweckmäßig, wenn auf die bisher für Metallbehälter übliche Herstellung von
Schweißverbindungen verzichtet wird und die Teile alle durch mechanische Verbindungselemente
miteinander verbunden werden. Demgemäß ist es mit üblichen Werkzeugen möglich, den
erfindungsgemäßen Sammelbehälter an Ort und Stelle stabil aufzubauen.
[0014] In einer ästhetisch ansprechenden und eine hohe Stabilität gewährleistenden Lösung
sind die Säulenprofile vorzugsweise geschlossene Rohre mit einem runden Querschnitt.
[0015] Die Montage der Wandteile gestaltet sich einfach, wenn der Bodenrahmen einen nach
innen stehenden horizontalen Steg aufweist und die Wandteile den Steg mit einer Abkantung
untergreifen. Auf diese Weise können die Wandteile in den Zwischenraum zwischen den
Säulen eingesetzt werden und benötigen keine weitere Verbindung zum Bodenrahmen, wenn
sie mit den Säulenprofilen verbunden werden. Hierzu können die Wandteile zweckmäßigerweise
seitliche Ansätze aufweisen.
[0016] Besonders zweckmäßig ist es, wenn sich die Ansätze benachbarter Wandteile an einer
Innenseite der Säulenprofile überlappen und im überlappenden Bereich gemeinsam an
dem betreffenden Säulenprofil befestigt sind. Als mechanische Verbindungselemente
kommen hierbei insbesondere schneidende Metallschrauben oder Nietbolzen in Betracht.
[0017] Auch die Säulenprofile sind zweckmäßigerweise durch mechanische Verbindungselemente
mit dem Bodenrahmen verbunden. Das mechanische Verbindungselement kann eine Schrauben-Mutter-Verbindung,
ein Nietbolzen oder insbesondere auch eine Bajonettverbindung sein, bei der die mechanische
Verbindung zwischen Säule und Bodenrahmen durch eine Einsteck- und Drehbewegung des
Säulenprofils hergestellt wird. Die Sicherung der Säulenprofile gegen eine Drehbewegung,
die eine Lösung der Bajonettverbindung hervorrufen würde, wird beispielsweise durch
die Verbindung mit den Wandteilen erreicht.
[0018] Die mechanisch stabile Verbindung der Säulenprofile an ihren oberen Enden kann durch
ein entsprechend stabiles Dachteil hergestellt werden, das mit den Säulenprofilen
verbunden wird. Dieses Dachteil kann in den Ecken halboffene Ausnehmungen aufweisen
und so zwischen den Säulen eingesetzt und mit ihnen verbunden werden. Für ein stabil
ausgebildetes Dachteil, das beispielsweise aus Kunststoff bestehen kann, kann es zweckmäßig
sein, Durchtrittsöffnungen für die Säulenprofile vorzusehen, so daß die Säulenprofile
durch die Öffnungen des Dachteils hindurchtreten und aufgrund des so gebildeten Formschlusses
eine relative Bewegung der Säulenprofile gegeneinander verhindert wird. Eine Verbindung
des Dachteils mit den Säulenprofilen kann mit geeigneten mechanischen Verbindungselementen
erfolgen.
[0019] Es ist alternativ möglich, ein statisch nicht stabiles Dachteil zu verwenden, wenn
die oberen Enden der Säulenprofile durch eine stabile Verstrebung miteinander verbunden
werden.
[0020] Der erfindungsgemäße Behälter kann ausschließlich aus Metallteilen bestehen, jedoch
auch Metallteile mit Kunststoffteilen kombinieren. Besonders vorteilhaft ist, daß
die Wandteile und ggf. auch das Dachteil flach ausgebildet sein können, so daß sie
im unmontierten Zustand platzsparend transportierbar sind.
[0021] Die Wandteile können auch in doppelwandiger Ausführung vorgefertigt sein, wobei sie
eine schalldämmende Zwischenlage aufweisen können. Auf diese Weise kann den zunehmend
geäußerten Forderungen nach einer Geräuschdämmung für die Sammelbehälter in einfacher
Weise Rechnung getragen werden.
[0022] Der erfindungsgemäße Sammelbehälter kommt - wie erwähnt - ohne Schweißverbindungen
aus. Dies erlaubt die Verwendung von vorveredelten Metallteilen.
[0023] Die Einbringöffnung ist zweckmäßigerweise in einem Zwischenraum zwischen den Wandteilen
und dem Dachteil ausgebildet. Dabei ist es möglich, den vollständigen Zwischenraum
als Einwurfschlitz zu belassen, beispielsweise für die Sammlung von Papier. Es ist
aber auch denkbar, in dem Zwischenraum Bleche mit einer Einwurf- oder Einfüllöffnung
vorzusehen, die zugleich geeignet sind, dem Behälter eine besondere gestalterische
Prägung zu verleihen.
[0024] Die Erfindung soll im folgenden anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert werden. Es zeigen:
- Figur 1 -
- eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Behälters
- Figur 2 -
- eine perspektivische Ansicht des Behälters gemäß Figur 1 ohne Säulenprofile und Dachteil
- Figur 3 -
- eine vergrößerte perspektivische Darstellung einer Ecke des Bodenrahmens mit aufgesetzten
Wandteilen
- Figur 4 -
- eine perspektivische Darstellung einer Ecke eines Bodenrahmens mit einem einzelnen
eingesetzten Wandteil
- Figur 5 -
- eine perspektivische Darstellung nur der Tragkonstruktion des Behälters mit einer
Verstrebung an den oberen Enden der Säulenprofile
- Figur 6 -
- eine perspektivische Darstellung des oberen Endes eines Säulenprofils mit einem angrenzenden
Wandteil und einem am Säulenprofil befestigten Dachteil
- Figur 7 -
- ein zur Aufnahme der runden Säulenprofile besonders vorbereiteter Bodenrahmen mit
einem Dachteil.
- Figur 8 -
- eine Variante eines Bodenrahmens.
[0025] Der in Figur 1 dargestellte viereckige Behälter besteht aus einem viereckigen Bodenrahmen
1, von dem aus sich vier Säulenprofile 2 in Form von Rohren mit rundem Querschnitt
nach oben erstrecken. An den oberen Enden der Säulenprofile 2 ist ein Dachteil 3 befestigt,
das im dargestellten Ausführungsbeispiel von einer Spitze in der Mitte nur wenig zu
den Rändern abfällt und zwischen den Säulenprofilen 2 nach unten abgekantete Randstücke
4 aufweist. Unterhalb der Randstücke 4 ist zwischen den Säulenprofilen 2 ein schlitzartiger
Zwischenraum 5 freigelassen. Der übrige Raum zwischen den Säulenprofilen 2, bis zum
Bodenrahmen 1 hinunterragend, ist durch vier Wandteile 6 ausgefüllt, die an den Säulenprofilen
2 befestigt sind.
[0026] Figur 1 verdeutlicht noch, daß Figur 6 verdeutlicht, daß das Dachteil 3 aus einem
dünnen, nur wenig geformten Blech mit diagonalen, von einer Spitze 13 in die Ecken
verlaufenden Knicklinien 14 gebildet sein kann, wobei zwischen den abgekanteten Rändern
4 Ausnehmungen 15 vorgesehen sind, mit denen das Dachteil 3 an den Säulen anliegt.
Seitliche Abkantungen an den Rändern 4 im Bereich der Ausnehmungen 15 können zur Befestigung
an den Säulenprofilen 2 mittels Schrauben, Nieten o. dgl. dienen.
[0027] Ein derartiges Dachteil 3 weist praktisch keine Formstabilität auf. Daher ist als
stabile Verbindung der oberen Enden der Säulenprofile 2 eine Verstrebung 17 (Figur
5) vorgesehen.
[0028] Figur 2 verdeutlicht, daß der Bodenrahmen 1 aus vier auf Gehrung geschnittenen Profilstücken
7 besteht, die in geeigneter Weise miteinander verbunden sind, ggf. auch zu einem
Rahmen verschweißt sein können. Die Wandteile 6 sind durch an den Rändern abgekantete
Bleche gebildet und weisen seitliche Ansätze 8 auf, die einander überlappen.
[0029] Figur 3 zeigt, daß die seitlichen Ansätze 8 der Wandteile 6 eine Ecke des Bodenrahmens
1 diagonal geradlinig überbrücken, und zwar so, daß sie aneinanderliegend auch an
der Innenseite eines Säulenprofils 2 anliegen. In diesem Bereich sind die überlappenden
Ansätze 8 mit miteinander fluchtenden Durchgangsbohrungen 9 versehen, durch die eine
Befestigung mit dem Säulenprofil 2 erfolgen kann.
[0030] Figur 4 verdeutlicht die Befestigung der Wandteile 6 am Rahmenprofil 1. Das Rahmenprofil
1 ist als L-Profil ausgebildet und weist einen oberen, horizontalen, nach innen gerichteten
Schenkel 10 auf. Auf diesem Schenkel 10 ruht ein nach innen um 90° abgekanteter unterer
Rand 11 des Wandteils 6. An den abgekanteten Rand 11 ist ein nach Umlenkung nach rückwärts
gerichteter stegförmiger Ansatz 12 vorgesehen, der das freie Ende des Schenkels 10
untergreift und somit eine Sicherung des Wandteils 6 gegen Abheben nach oben von dem
Schenkel 10 des Bodenprofils 1 bewirkt.
[0031] Figur 5 zeigt die Tragkonstruktion des Behälters, wie sie bei der Verwendung eines
nicht tragenden Dachteils 3 ausgebildet sein kann. Die Säulenprofile 2 sind an ihren
unteren Enden durch den Bodenrahmen 1 und an ihren oberen Enden durch eine Verstrebung
17 verbunden, die aus einem U-Profilträgerstück 18 und vier diagonal von dem von dem
Trägerstück 18 zu den Säulenprofilen 2 verlaufenden Tragstreben 19 besteht, die mit
flanschartigen Ansätzen 19' an den Säulenprofilen 2 anliegen und dort, beispielsweise
mit Nietbolzen oder Schrauben befestigbar sind. Das U-Profilträgerstück 18 dient zugleich
zur Halterung von Betätigungsringen 21, die hier schematisch angedeutet sind. Einer
der Betätigungsringe ist mit einer durch den Behälter führenden Stange mit Bodenklappen
verbunden und hält die Bodenklappen im herausgezogenen Zustand des betreffenden Betätigungsrings
21 in geschlossener Form. Da dieser Mechanismus für den Transport und die Entleerung
der Sammelbehälter bekannt ist, kann hier auf eine nähere Beschreibung verzichtet
werden.
[0032] Figur 6 zeigt, daß die Verstrebung 17 innerhalb der abgekanteten Ränder 4 des Dachteils
3 verlaufen und daher im montierten Zustand unsichtbar bleiben kann. Figur 6 verdeutlicht
ferner die Ausbildung des schlitzförmigen Zwischenraums 5 zwischen dem abgekanteten
Rand 4 des Dachteils 3 und dem Wandteil 6, das allseitig, also auch am oberen Ende
mit einem abgekanteten Rand 6' versehen ist.
[0033] Figur 7 zeigt eine mögliche Variante der Befestigung der runden Säulenprofile 2 an
dem Bodenrahmen 1. Hierzu sind an dem Bodenrahmen 1 in den Ecken Aufnahmeringe 20
vorgesehen, deren Innendurchmesser dem Außendurchmesser der Säulenprofile 2 angepaßt
ist, so daß die Säulenprofile 2 in die Aufnahmeringe 20 eingesteckt werden können.
Die Sicherung der Säulenprofile 2 in den Aufnahmeringen 20 kann dann durch eine Verschraubung
erfolgen, die durch die Wand des Aufnahmeringes 20 und des dahinter befindlichen Säulenprofils
2, beispielsweise mit einer Metallschneidschraube, vorgenommen wird.
[0034] Figur 8 zeigt eine Variante eines Bodenrahmens 1', der eine mittige Profilstrebe
22 aufweist, die mit ihrer dachförmigen Profilform einen Spalt zwischen zwei geschlossenen,
außen am Bodenrahmen 1' angelenkten Bodenklappen überdecken kann.
[0035] Da die durchgehend verwendeten mechanischen Verbindungselemente entweder lösbar sind
(Schrauben, Bajonettverschluß) oder leicht entfernt werden können (Ausbohren von Nietbolzen)
kann ein erfindungsgemäßer Behälter, der teilweise beschädigt worden ist, leicht repariert
werden, beispielsweise durch Auswechseln eines Wandteils 6 oder auch eines Säulenprofils
2 oder des Dachteils 3.
1. Sammelbehälter für zentral gesammelte Materialien, mit wenigstens einer Einbringöffnung
(5) für das Material und einer durch Bodenklappen gebildeten Entleerungsöffnung und
mit einer durch den Behälter hindurchgeführten, von der Oberseite mit einer Hebevorrichtung
bedienbaren Betätigungsmechanik für die Bodenklappen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bodenrahmen (1), Säulenprofile (2) in den Ecken des Behälters und eine obere
stabile Verbindung (17) der Säulenprofile (2) eine stabile Tragkonstruktion bilden,
an der sich zwischen den Säulenprofilen (2) erstreckende und sich an den Bodenrahmen
(1) anschließende Wandteile (6) gehalten sind, daß die Bodenklappen am Bodenrahmen
(1) angelenkt sind und daß der Betätigungsmechanismus an der oberen stabilen Verbindung
(17) der Säulenprofile (2) gehalten und geführt ist.
2. Sammelbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Säulenprofile (2)
Rohre mit einem geschlossenen, vorzugsweise runden Querschnitt sind.
3. Sammelbehälter nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenrahmen
(1) einen nach innen stehenden horizontalen Steg (10) aufweist und daß die Wandteile
(6) den Steg mit einer Abkantung (12) untergreifen.
4. Sammelbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandteile
(6) seitliche Ansätze (8) aufweisen, mit denen sie an den Säulenprofilen (2) befestigbar
sind.
5. Sammelbehälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Ansätze (8) benachbarter
Wandteile (6) an einer Innenseite der Säulenprofile (2) überlappen und im überlappenden
Bereich gemeinsam an dem betreffenden Säulenprofil (2) befestigbar sind.
6. Sammelbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Säulenprofile
(2) durch wenigstens ein mechanisches Verbindungselement mit dem Bodenrahmen (1) verbunden
sind.
7. Sammelbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung
zwischen Wandteilen (6) und Säulenprofilen (2) mittels mechanischer Verbindungselemente
erfolgt ist.
8. Sammelbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch ein mit den
oberen Enden der Säulenprofile (2) verbundenes Dachteil (3).
9. Sammelbehälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbringöffnung in
einem Zwischenraum (5) zwischen den Wandteilen (6) und dem Dachteil (3) ausgebildet
ist.
10. Sammelbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch eine die oberen
Enden der Säulenprofile (2) verbindende Verstrebung (17).
11. Sammelbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß alle
mechanischen Verbindungselemente von außen unsichtbar angeordnet sind.
12. Sammelbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß alle
Verbindungen zwischen Bodenrahmen (1), Wandteilen (6), Säulenprofilen (2) und ggf.
Dachteil (3) mit mechanischen Verbindungselementen erfolgt sind.
13. Sammelbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch die Verwendung
von Schrauben und/oder Nieten und/oder Bajonettverbindungen als mechanische Verbindungselemente.
14. Sammelbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wandteile (6) doppelwandig gefertigt und mit einer schalldämmenden Zwischenlage versehen
sind.
15. Sammelbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
der Bodenrahmen (1) und die Säulenprofile (2) aus Metall gefertigt sind.
16. Sammelbehälter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter vollständig
aus Metall besteht.
17. Sammelbehälter nach Anspruch 15 oder 16, gekennzeichnet durch die Verwendung von vorveredelten
Metallteilen.
1. A collection receptacle for centrally collected materials with at least one loading
aperture (5) for the material and a discharging aperture formed by base flaps and
with an actuating mechanism for the base flaps, which mechanism is guided through
the receptacle and can be operated from the top by means of a lifting device, characterised
in that a base frame (1), column profiles (2) in the corners of the receptacle and
an upper, stable connection (17) of the column profiles (2) form a stable supporting
structure, to which wall sections (6) are secured, which extend between the column
profiles (2) and adjoin the base frame (1), the base flaps are articulated to the
base frame (1) and the actuating mechanism is secured and guided on the upper, stable
connection (17) of the column profiles (2).
2. A collection receptacle according to claim 1, characterised in that the column profiles
(2) are tubes having a closed, preferably round cross section.
3. A collection receptacle according to claims 1 to 2, characterised in that the base
frame (1) comprises an inwardly pointing horizontal web (10) and the wall sections
(6) engage under the web with a folded edge (12).
4. A collection receptacle according to one of claims 1 to 3, characterised in that the
wall sections (6) comprise lateral extensions (8), by means of which the wall sections
can be connected to the column profiles (2).
5. A collection receptacle according to claim 4, characterised in that the extensions
(8) of adjacent wall sections (6) overlap on an inner side of the column profiles
(2) and can be secured together in the overlap region to the respective column profile
(2).
6. A collection receptacle according to one of claims 1 to 5, characterised in that the
column profiles (2) are connected by at least one mechanical connecting element to
the base frame (1).
7. A collection receptacle according to one of claims 1 to 6, characterised in that the
connection between wall sections (6) and column profiles (2) is effected by means
of mechanical connecting elements.
8. A collection receptacle according to one of claims 1 to 7, characterised by a roof
section (3) connected to the upper ends of the column profiles (2).
9. A collection receptacle according to claim 8, characterised in that the loading aperture
is constructed in an intermediate space (5) between the wall sections (6) and the
roof section (3).
10. A collection receptacle according to one of claims 1 to 9, characterised by strutting
(17) connecting the upper ends of the column profiles (2).
11. A collection receptacle according to one of claims 1 to 10, characterised in that
all mechanical connecting elements are arranged so as to be invisible from the outside.
12. A collection receptacle according to one of claims 1 to 11, characterised in that
all connections between the base frame (1), wall sections (6), column profiles (2)
and optionally roof section (3) are effected by means of mechanical connecting elements.
13. A collection receptacle according to one of claims 1 to 12, characterised by the use
of screws and/or rivets and/or bayonet joints as mechanical connecting elements.
14. A collection receptacle according to one of claims 1 to 13, characterised in that
the wall sections (6) are manufactured in double-wall fashion and are provided with
a sound-absorbing intermediate layer.
15. A collection receptacle according to one of claims 1 to 14, characterised in that
at least the base frame (1) and the column profiles (2) are made of metal.
16. A collection receptacle according to claim 15, characterised in that the receptacle
is made entirely of metal.
17. A collection receptacle according to claim 15 or 16, characterised by the use of pre-finished
metal parts.
1. Conteneur de collecte pour matériaux collectés centralement, présentant au moins une
ouverture d'introduction (5) du matériau et une ouverture de vidage formée par des
volets de fond, et présentant un mécanisme d'actionnement des volets de fond qui traverse
le conteneur et peut être actionné par le haut avec un dispositif de levage, caractérisé
en ce qu'un cadre de fond (1), des profilés de colonne (2) situés dans les coins du
conteneur et une liaison supérieure stable (17) entre les profilés de colonne (2)
forment une structure portante stable sur laquelle sont maintenues des parties de
paroi (6) qui s'étendent entre les profilés de colonne (2) et se raccordent au cadre
de fond (1), en ce que les volets de fond sont articulés sur le cadre de fond (1)
et en ce que le mécanisme d'actionnement est maintenu et guidé sur les liaisons supérieures
stables (17) entre les profilés de colonne (2).
2. Conteneur de collecte selon la revendication 1, caractérisé en ce que les profilés
de colonne (2) sont des tubes présentant une section transversale fermée, de préférence
ronde.
3. Conteneur de collecte selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le cadre
de fond (1) présente une traverse horizontale (10) débordant vers l'intérieur, et
en ce que les parties de paroi (6) chevauchent la traverse par dessous avec un repli
(12).
4. Conteneur de collecte selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
les parties de paroi (6) présentent des appendices latéraux (8) par lesquels elles
peuvent être fixées sur les profilés de colonne (2).
5. Conteneur de collecte selon la revendication 4, caractérisé en ce que les appendices
(8) de parties de paroi (6) voisines se recouvrent sur un côté interne des profilés
de colonne (2) et peuvent être fixées ensemble au profilé de colonne concerné (2),
dans la partie superposée.
6. Conteneur de collecte selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
les profilés de colonne (2) sont reliés au cadre de fond (1) par au moins un élément
mécanique de liaison.
7. Conteneur de collecte selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que
la liaison entre les parties de paroi (6) et les profilés de colonne (2) est effectuée
au moyen d'éléments mécaniques de liaison.
8. Conteneur de collecte selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par une partie
de toit (3) reliée à l'extrémité supérieure des profilés de colonne (2).
9. Conteneur de collecte selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'ouverture
d'introduction est réalisée dans un espace intermédiaire (5) situé entre les parties
de paroi (6) et la partie de toit (3).
10. Conteneur de collecte selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé par une entretoise
(17) qui relie les extrémités supérieures des profilés de colonne (2).
11. Conteneur de collecte selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que
tous les éléments mécaniques de liaison sont disposés de manière à être invisibles
de l'extérieur.
12. Conteneur de collecte selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que
toutes les liaisons entre le cadre de fond (1), les parties de paroi (6), les profilés
de colonne (2) et éventuellement la partie de toit (3) sont réalisées avec des éléments
mécaniques de liaison.
13. Conteneur de collecte selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé par l'utilisation
de vis et/ou de rivets et/ou de liaisons à baïonnette comme élément mécanique de liaison.
14. Conteneur de collecte selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que
les parties de paroi (6) sont réalisées à paroi double et sont dotées d'une couche
intermédiaire acoustiquement isolante.
15. Conteneur de collecte selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce qu'au
moins le cadre de fond (1) et les profilés de colonne (2) sont réalisés en métal.
16. Conteneur de collecte selon la revendication 15, caractérisé en ce que le conteneur
est entièrement réalisé en métal.
17. Conteneur de collecte selon la revendication 15 ou 16, caractérisé par l'utilisation
de parties métalliques préalablement traitées.