[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kraftübertragungskörper für eine Verankerung
gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Der Bemessung der Krafteinleitungszone bei einer Verankerung, beispielsweise einer
Spannverankerung in einem Bauwerkteil aus Beton, kommt besondere Bedeutung zu. Bei
einem Vorspannkabel, das ein oder mehrere Einzelglieder umfassen kann, werden die
im vorgespannten Zustand vorhandenen Spannkräfte mittels mindestens einer Spannverankerung
konzentriert auf den Bauwerkteil übertragen, nachdem die Vorspannung des Spannkabels
nach dem Erhärten des Betons des Bauwerkteiles aufgebracht worden ist. Das Spannkabel
kann dabei ausserhalb des vorzuspannenden Bauwerkteiles verlaufen oder kann innerhalb
dieses Teiles angeordnet sein. Im letzteren Fall kann ebenfalls ein nachträglicher
Verbund des Spannkabels mit dem vorgespannten Bauwerkteil vorgesehen sein. Ueblicherweise
wird das eine Ende des Spannkabels, dessen Einzelglied oder Einzelglieder aus Drähten,
Litzen, Stäben aus Stahl oder dgl. bestehen, in der Spannverankerung festgehalten.
Diese umfasst in vielen Fällen eine Ankerplatte aus Stahl, die am vorzuspannenden
Bauwerkteil aufliegt oder eingelassen ist, und eine Ankerbüchse, ebenfalls aus Stahl,
mit konischen Bohrungen zum Aufnehmen von Klemmkeilen, durch welche ersteren und letzteren
die vorzuspannenden Einzelglieder des Spannkabels durchgeführt sind. Nach dem Spannvorgang
hat die Ankerplatte die Vorspannkräfte in den Bauwerkteil zu übertragen. Die normalerweise
quadratisch ausgeführte Ankerplatte muss derart dimensioniert sein, dass eine Durchbiegung
der Ankerplatte so begrenzt ist, dass eine nahezu gleichmässige Kraftübertragung auf
den Bauwerkteil gewährleistet wird. Um dieser Anforderung zu entsprechen sind die
bisherigen Ankerplatten mit einer grossen Dicke und einem entsprechend grossen Gewicht
ausgeführt worden.
[0003] Als Ersatz der obengenannten Ankerplatten werden öfters Gussankerkörper, sog. Castings
verwendet. Diese bilden, wie eine Trompete, den Uebergang der in der Ankerbüchse festgehaltenen,
ausgefächerten Einzelglieder zu den in einem Hüllrohr verlaufenden zusammengefassten
Einzelgliedern. Sie besitzen mindestens eine sich radial nach aussen erstreckende
umlaufende Wulst, welche dazu dient, zusätzlich zu einer vorderen Kraftübertragungsfläche
Spannkräfte auf den Bauwerkteil zu übertragen. Infolge dieser Formgebung ist der Gussankerkörper
leichter als die vorgenannte Ankerplatte aus Stahl.
[0004] Ausführungen derartiger Gussankerkörper sind in der FR 2 628 777 und in der EP-A-0
344 608 gezeigt. Im erstgenannten Dokument ist ein zweiter Gusskörper vorhanden, der
in den Gussankerkörper lose einführbar ist und dazu dient, im gespannten Zustand des
Spannkabels das Ende des Hüllrohres zwischen zwei trompetenartig ausgebildeten Flächen
der beiden Körper festzuklemmen.
[0005] Zum Einsparen von Gewicht sind auch sogenannte Ankerglocken vorgeschlagen worden.
Diese umfassen einen hohlzylinderförmigen Stahlkörper, der in den vorzuspannenden
Bauwerkteil einbetoniert wird. Beim Betoniervorgang wird konzentrisch innerhalb der
Ankerglocke, die in die Schalung eingebracht worden ist, eine Nische zum späteren
Aufnehmen einer sogenannten Ankerscheibe, welche die Funktion der vorgenannten Ankerbüchse
erfüllt, ausgespart. Um die Ankerglocke herum ist als zusätzliche Armierung eine sogenannte
Ankerspirale zum Aufnehmen von Spreizkräften, die bei allen Verankerungen bei der
Krafteinleitung in den Bauwerkteil entstehen, vorgesehen. Die hier erwähnte Verankerung
benötigt den gleichen Beton wie der zu erstellende Bauwerkteil. Das gewünschte, jedoch
kaum kontrollierbare lunkerfreie Einbringen dieses Betons während dem Betonieren des
Bauwerkteiles in den Hohlraum der Ankerglocke stellt erhebliche Probleme dar. Die
um die Ankerglocke herum angeordnete Ankerspirale erschwert zusammen mit den anderen
Armierungsteilen dieses Einbringen zusätzlich. Damit ist es nicht ohne weiteres gewährleistet,
dass die Ankerscheibe oder Ankerbüchse beim oder nach dem Vorspannen nicht in den
Beton eindringt.
[0006] Im Buch "Spannbeton für die Praxis" von Dr. Ing. Fritz Leonhardt ist in der dritten
Auflage von 1973 im Bild 3.75 eine weitere Ausführung einer Spannverankerung dargestellt.
Diese ist so ausgebildet, dass um einen Stahlankerkörper, in welchem Einzelglieder
verankert werden können, ein Betonkörper in einer Stahlblechkegelschale anbetoniert
ist. Der Betonkörper wird vor dem Spannvorgang auf den fertigen Bauwerkteil aufgesetzt
und dient beim und nach dem Spannen zum Uebertragen der Vorspannkräfte in das Bauwerk.
Diese Spannverankerung hat sich in der Praxis nicht bewährt.
[0007] In der Schrift GB 1 103 345 ist ein Verankerungskörper offenbart, der zum Einbetonieren
in einen Bauwerksteil vorgesehen ist. Er umfasst einen Metallring mit einer Anliegefläche
für eine Ankerbüchse und einen konischen Betonkörper, der, eingebettet zwischen einer
äusseren konischen Drahtwicklung und einem inneren Metallrohr, an die der Anliegefläche
abgewandte Seite des Metallringes anschliesst. Der Aussendurchmesser des Verankerungskörpers
nimmt ausgehend vom Metallring stetig zu. Der grösste Durchmesser liegt an dem vollständig
im Innern des Bauwerkteiles gelegenen Ende des Verankerungskörpers. Der Betonkörper
ist härter als der Beton des Bauwerkteiles.
[0008] Ein solcher Verankerungskörper ist relativ schwer. Nachteilig ist, dass an der peripheren
Kante von der dem Metallring abgewandten Stirnseite des Betonkörpers nach dem Vorspannen
des am Verankerungskörper verankerten Spannkabels eine grosse Druckspitze entsteht.
[0009] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen gegenüber dem Stand der Technik
verbesserten, der Uebertragung und Einleitung der Spannkräfte in einen Bauwerkteil
dienenden Körper vorzuschlagen, der leichter ist als die genannte Ankerplatte, der
genannte Gussankerkörper sowie der in der zitierten Schrift offenbarte Verankerungskörper.
Eine sichere, ausreichend feste Auflage für die Ankerbüchse soll gewährleistet sein.
Der erfindungsgemässe Kraftübertragungskörper soll konstruktiv derart ausgebildet
sein, dass beim und nach dem Vorspannen die zu übertragenden Kräfte voll aufnehmbar
und in den Bauwerkteil einleitbar sind. Eine verbesserte Krafteinleitung soll erreicht
werden.
[0010] Diese Aufgabe wird durch einen Kraftübertragungskörper gelöst, der die im kennzeichnenden
Teil des tentanspruches 1 aufgeführten Merkmale aufweist.
[0011] Der erfindungsgemässe Kraftübertragungskörper ist als sogenannter Verbundkörper konzipiert.
Er besteht aus einem ersten vorzugsweise metallischen Teilkörper, der an einem zweiten
Teilkörper aus einem vorzugsweise nichtmetallischen Material anliegt. Der erste Teilkörper
ist dazu bestimmt, die Spannkräfte von der Ankerbüchse aufzunehmen und an den zweiten
Teilkörper zu übertragen. Der zweite Teilkörper überträgt dann die aufgenommenen Spannkräfte
in den Bauwerkteil. Die Materialien der beiden Teilkörper und die aktiven Flächen,
an denen die Kräfte übertragen werden, sind aufeinander abgestimmt. Unter aktiver
Fläche sind dabei diejenigen Anteile der äusseren Oberfläche des zweiten Teilkörpers
zu verstehen, die von Kraftlinien durchdrungen werden. Die Einschnürung bewirkt, dass
die Uebertragung der Spannkräfte in den Bauwerkteil nicht allein über die kleinere
Stirnfläche erfolgen muss und dass am zweiten Teilkörper innerhalb dem Bauwerkteil
mindestens zwei peripher umlaufende axial voneinander beabstandete Kanten vorhanden
sind. Dadurch werden die einleitend genannten Druckspitzen aufgeteilt und somit eine
gleichmässigere einleitung erreicht. Es erfolgt eine stufenweise Uebertragung der
Vorspannkraft auf den Beton des Bauwerkteiles, wodurch die Beanspruchung des letzteren
verkleinert wird. Der Verbund mit dem Beton des Bauwerkteiles wird hingegen verbessert.
Durch eine derartige Konstruktion ist es möglich, gegenüber den bekannten Ankerplatten,
Gussankerkörpern und Verankerungskörpern eine nicht unwesentliche Gewichtsverminderung
und eine verbesserte Krafteinleitung in den Bauwerkteil zu erzielen.
[0012] Die Formgebung des erfindungsgemässen Kraftübertragungskörpers kann so gewählt werden,
dass die im Zusammenhang mit der vorerwähnten Ankerglocke aufgeführten Schwierigkeiten
weitgehend ausgeschlossen sind.
[0013] Wenn der zweite Teilkörper gemäss dem Patentanspruch 2 ausgebildet ist, kann erreicht
werden, dass eine erste aktive Fläche zum Aufnehmen der Spannkräfte vom ersten Teilkörper
kleiner ist als eine zweite aktive Fläche zum Abgeben der aufgenommenen Spannkräfte
an den Beton des Bauwerkteiles. Die erste aktive Fläche entspricht dabei im wesentlichen
der grösseren dem ersten Teilkörper zugewandten Stirnfläche und die zweite aktive
Fläche im wesentlichen der Summe der anderen kleineren Stirnfläche plus der Kreisringfläche.
[0014] Die letztere ist gegenüber der Längsachse des Kraftübertragungskörpers vorteilhafterweise
relativ leicht geneigt. Der Neigungswinkel beträgt gegenüber einer rechtwinklig zur
Körperlängsachse gedachten Ebene höchstens 30°. Die Neigung verläuft derart, dass
die äussere Umfangslinie der Kreisringfläche in axialer Richtung des Körpers weiter
von der kleineren Stirnfläche beabstandet ist als die innere Umfangslinie. Vorteilhafterweise
wird durch die genannte Flächenvergrösserung für eine gegebene Vorspannkraft eine
Verkleinerung der spezifischen Druckbelastung auf den Beton des Bauwerkteiles erreicht.
[0015] Es ist vorgesehen, dass der vorfabrizierte erste Teilkörper beim Herstellen des zweiten
Teilkörpers in diesen eingegossen wird, bzw. dass der zweite Teilkörper an den ersten
Teilkörper angegossen wird. Die äussere Oberfläche des zweiten Teilkörpers kann, damit
mit dem vorgespannten Beton des Bauwerkteiles ein besserer Verbund erzielt wird, mit
Einzügen, Rippen und/oder Wülsten versehen sein. Insbesondere mit einer (oder mehreren)
radial umlaufenden Wulst kann die zweite aktive Fläche vergrössert werden, wodurch
die spezifische Druckbeanspruchung auf den Beton des Bauwerkteiles weiter reduziert
werden kann. Den gleichen Zweck erfüllen im Bereiche der Einschnürung angeordnete
axial sich erstreckende Rippen.
[0016] Bevorzugt ist vorgesehen, den zweiten Teilkörper mit einem giessfähigen und aushärtbaren
Material, vorzugsweise mit einer Mörtelmasse, herzustellen. Die Festigkeit der Mörtelmasse
liegt zwischen der Festigkeit des ersten Teilkörpers und der Festigkeit des Betons
des Bauwerkteiles. Die Festigkeit der Mörtelmasse ist einerseits abhängig von der
gewählten Form des zweiten Teilkörpers und andererseits davon, wie weit sich die Ankerbüchse
radial über die Anliegefläche des ersten Teilkörpers erstreckt. Bevorzugt wird eine
Mörtelmasse vewendet, die im ausgehärteten Zustand mindestens eine Festigkeit von
60 N/mm
2 aufweist. Das giessfähige Material ist vorteilhafterweise im kalten Zustand giessbar.
An die Gussformen werden in diesem Fall kleinere Ansprüche gestellt. Sie sind kostengünstig
herstellbar. Anstelle der Mörtelmasse könnte jedoch auch ein anderes Material, beispielsweise
ein elektrisch isolierendes Material verwendet werden.
[0017] Zum Angleichen der Festigkeitsverhältnisse des zweiten Teilkörpers an den ersten
Teilkörper und an den Beton des Bauwerkteiles kann der zweite Teilkörper nebst einer
abgestimmten Mörtelmasse und einer geeigneten Formgebung zusätzlich Armierungselemente
enthalten.
[0018] Eine besonders geeignete Ausführungsform sieht vor, dass der erste Teilkörper im
wesentlichen einen U-förmigen Querschnitt hat, wobei der zweite Teilkörper in die
durch die beiden Schenkel des U und des Basisschenkels gebildete umlaufende Rille
hineinragt. An dem durch den Basisschenkel des U definierten Ring ist, der Rille abgewandt,
die Anliegefläche ausgebildet. Damit die tretenden Spreizkräfte, die sich vom Rand
der Ankerbüchse etwa unter einem Winkel von 45° in den Bauwerkteil hineinerstrecken,
aufgefangen werden können, ohne dass der erste Teilkörper übermässig gross ausgeführt
werden muss, ist es vorteilhaft, wenn der durch den äusseren Schenkel des U gebildete
äussere umlaufende Kragen des ersten Teilkörpers vom Ring weg nach aussen geneigt
ist und zur Längsachse des Kraftübertragungskörpers einen Winkel von 10° bis 45°,
vorzugsweise 20° bis 30°, einschliesst. Damit der äussere Kragen bei der Belastung
mit den Vorspannkräften nicht verformt wird, können im wesentlichen radial verlaufende,
den äusseren mit dem durch den inneren Schenkel des U gebildeten inneren umlaufenden
Kragen verbindende Stege vorgesehen sein.
[0019] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform sieht vor, dass die innere Mantelfläche des
Kraftübertragungskörpers mit einem im wesentlichen trichterförmigen Kunststoffteil
ausgekleidet ist. Der Kunststoffteil überlappt mit seinem der Anliegefläche zugewandten
Endbereich mindestens teilweise den inneren Kragen des ersten Teilkörpers. Er ragt
mit seinem anderen Endbereich aus dem Kraftübertragungskörper heraus und weist an
diesem Ende Mittel zum Verbinden mit einem weiteren trichter- oder rohrförmigen Kunststoffteil
auf. Die beiden genannten Kunststoffteile bilden zusammen die Trompete. Im weiteren
ist der erstgenannte Kunststoffteil mit Fixiermitteln versehen, die mit dem zweiten
Teilkörper in Wirkverbindung stehen und ein axiales Verschieben des stoffteiles gegenüber
dem zweiten bzw. dem ersten Teilkörper verhindern.
[0020] Der erfindungsgemässe Kraftübertragungskörper kann im Werk oder auf der Baustelle
gegossen werden.
[0021] Anhand von Figuren wird der erfindungsgemässe Gegenstand beispielsweise näher beschrieben.
Es zeigen
- Fig. 1
- einen Längsschnitt eines ersten erfindungsgemässen Kraftübertragungskörpers im eingebauten
Zustand,
- Fig. 2
- einen Längsschnitt des Kraftübertragungskörpers gemäss der Fig. 1 im ausgebauten Zustand,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf den Kraftübertragungskörper gemäss der Fig. 2,
- Fig. 4
- einen Ausschnitt eines Längsschnittes durch eine abgewandelte Ausführungsform des
erfindungsgemässen Kraftübertragungskörpers gemäss der Fig. 1,
- Fig. 5
- einen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungs form eines erfindungsgemässen Kraftübertragungskörpers,
- Fig. 6
- einen Längsschnitt durch eine dritte Ausführungsform eines erfindungsgemässen Kraftübertragungskörpers,
- Fig. 7
- eine Teildraufsicht auf den Kraftübertragungskörper gemäss der Fig. 6, und
- Fig. 8
- einen Schnitt durch einen Schlauchführungskanal des Kraftübertragungskörpers gemäss
der Fig. 6.
[0022] Einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemässen Kraftübertragungskörpers
1, der in einem Bauwerkteil 9 aus Beton eingegossen ist, ist in der Fig. 1 dargestellt.
Der Kraftübertragungskörper besteht aus einem ersten, im wesentlichen ringförmigen
Teilkörper 5 und einem zweiten Teilkörper 6, welcher mit dem ersten Teilkörper 5 verbunden
ist. Der zweite Teilkörper 6 besteht aus einem Material, vorzugsweise aus einer Mörtelmasse,
das giessbar und aushärtbar ist. Der erste Teilkörper 5 wird vorteilhafterweise aus
einem Metall hergestellt. Bevorzugt ist Stahlguss. Der ringförmige erste Teilkörper
weist in einer bevorzugten Ausführungsform einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt
auf. Die beiden Schenkel des U bilden je einen umlaufenden inneren Kragen 11 und einen
umlaufenden äusseren Kragen 12. Die beiden Kragen sind dem zweiten Teilkörper 6 zugewandt.
Mit dem Basisschenkel des U, welcher die beiden genannten Kragen auf der dem zweiten
Teilkörper 6 abgewandten Seite miteinander verbindet, ist im wesentlichen ein Ring
13, vorzugsweise ein Kreisring, definiert. Die dem zweiten Teilkörper 6 abgewandte
Ringfläche ist als plane Anliegefläche 2 ausgebildet, an welcher eine mit dem Bezugszeichen
4 gekennzeichnete Ankerbüchse kraftschlüssig anliegt. Die Ankerbüchse weist eine oder
mehrere konische Bohrungen 39 auf, in welcher bzw. in welchen je ein Einzelglied 3
eines Spannkabels mittels Klemmkeilen 30 im gespannten Zustand gehalten ist. Je die
aneinander angrenzenden inneren Flächen des inneren Kragens 11, des äusseren Kragens
12 und des Ringes 13 umschreiben eine umlaufende Rille, in welche die Mörtelmasse
des zweiten Teilkörpers 6 hineinragt. Damit die Spannkräfte bzw. die Spreizkräfte,
die sich von einer äusseren Kante 40 der Ankerbüchse 4 unter einem Winkel von ungefähr
45° in den Kraftübertragungskörper 1 hineinerstrecken, von diesem optimal aufgenommen
werden können, ist es von Vorteil, wenn sich der äussere Kragen 12 vom Ring 13 weg
nach aussen erstreckt. Der Winkel zu einer Längsachse 15 des Kraftübertragungskörpers,
den der äussere Kragen einschliesst, soll 10° bis 45°, vorzugsweise 20° bis 30° betragen.
Dieser Winkel ist in der Fig. 2 mit dem Bezugszeichen 16 dargestellt. Dadurch, dass
der dem ersten Teilkörper 5 zugewandte Bereich des zweiten Teilkörpers 6 vom ersten
Teilkörper 5 gemäss der soeben beschriebenen Ausführungsform umfasst ist, können die
Spann- und die Spreizkräfte vom ersten Teilkörper 5 optimal in den zweiten Teilkörper
6 geleitet werden.
[0023] Es kann vorgesehen werden, dass in der genannten Rille des ersten Teilkörpers 5 voneinander
beabstandete, den inneren und den äusseren Kragen 11, 12 verbindende Stege 14 angebracht
sind, welche als Verstärkung dienen und einer möglichen Verformung des ersten Teilkörpers
bei hohen Spreizkräften entgegenwirken. Die Stege 14 sind vorzugsweise gleichmässig
um den Umfang verteilt angeordnet.
[0024] Der Kraftübertragungskörper 1 ist üblicherweise so gebaut, dass die Mörtelmasse des
zweiten Teilkörpers 6 eine geringere Festigkeit aufweist als der vorzugsweise metallische
erste Teilkörper 5. Die Festigkeit der Mörtelmasse des zweiten Teilkörpers 6 ist jedoch
höher als diejenige des Betons vom Bauwerkteil 9.
[0025] Der zweite Teilkörper 6, der im gezeigten Ausführungsbeispiel im wesentlichen ein
kegelstumpfförmiger Rotationskörper ist, weist eine konische innere Mantelfläche 8
auf, die sich zum ersten Teilkörper 5 hin öffnet. Der zweite Teilkörper 6 besitzt
eine äussere Oberfläche 7, die im wesentlichen in zwei Stirnflächen 7a, 7d sowie in
eine äussere Mantelfläche 7b, 7c aufgeteilt ist. Unter der einen grösseren Stirnfläche
7a, die dem ersten Teilkörper 5 zugewandt ist, wird dabei die gesamte an diesem Teilkörper
anliegende Fläche des zweiten Teilkörpers 6 verstanden. Sie umfasst im wesentlichen
denjenigen Teil der äusseren Oberfläche 7 des zweiten Teilkörpers 6, welcher in die
Rille des ersten Teilkörpers 5 hineinragt. Die kleinere Stirnfläche 7d ist die dem
ersten Teilkörper 5 abgewandte Stirnfläche des zweiten Teilkörpers 6. Sie erstreckt
sich etwa rechtwinklig zur Körperlängsachse. Die äussere Mantelfläche wäre die Mantelfläche
eines Kegelstumpfes, der sich vom ersten Teilkörper 5 zur kleineren Stirnfläche hin
zuspitzt, wenn nicht die radial umlaufende Einschnürung 7b, 7c vorhanden wäre. Durch
diese Einschnürung wird im wesentlichen eine Kreisringfläche 7b und eine rungsmantelfläche
7c gebildet. Die Kreisringfläche 7b dient dabei zusammen mit der kleineren Stirnfläche
7d zum Uebertragen der Spannkräfte vom zweiten Teilkörper 6 in den Bauwerkteil 9.
Die Einschnürungsmantelfläche 7c schliesst winklig an die kleinere Stirnfläche 7d
an und erstreckt sich in axialer Richtung des Körpers zur Kreisringfläche 7b hin.
Sie verbindet die äussere Umfangslinie der kleineren Stirnfläche 7d mit der inneren
Umfangslinie der Kreisringfläche 7b. Vorteilhafterweise verläuft die Einschnürungsmantelfläche
7c, wie dies durch die ausgezogene Linie gezeigt ist, konisch, wobei sich der Konus
ausgehend von der kleineren Stirnfläche 7d in Richtung der Kreisringfläche 7b in einer
bevorzugten Ausführungsvariante verengt. Durch diese Massnahme wird eine Vergrösserung
der zur Uebertragung von Spannkräften aktiven Fläche, d.h. der Summe der kleineren
Stirnfläche 7d und der Kreisringfläche 7b erreicht. Dies ist dann nicht der Fall,
wenn die Einschnürungsmantelfläche 7c parallel zur Körperlängsachse verlaufen würde,
oder wenn der Konus, wie dies mit dem Bezugszeichen 7c strichpunktiert angedeutet
ist, zur Kreisringfläche 7b hin weiter wird.
[0026] Mit dem Bezugszeichen 28 sind Rippen bezeichnet, die sich im Bereich der Einschnürung
vorzugsweise gleichmässig um den Umfang des Körpers verteilt in axialer Richtung des
letzteren erstrecken. Mit diesen Rippen 28 kann die der Uebertragung von Spannkräften
dienende aktive Fläche durch die mit 7e bezeichneten Stirnflächenanteile weiter vergrössert
werden.
[0027] Die innere Mantelfläche 8 des zweiten Teilkörpers 6 bildet eine konische Oeffnung
19, deren grösserer Durchmesser der Anliegefläche 2 zugewandt ist. Die innere Mantelfläche
8 ist mit einem im wesentlichen trichterförmigen Kunststoffteil 18, beispielsweise
aus Polyethylen ausgekleidet. Der der Anliegefläche 2 zugewandte Endbereich des Kunststoffteiles
18 überlappt dabei den inneren Kragen 11 des ersten Teilkörpers 5 mindestens teilweise.
Der der Anliegefläche 2 abgewandte Endbereich des Kunststoffteiles 18 ragt aus dem
zweiten Teilkörper 6 heraus und weist an seinem stirnseitigen Ende Verbindungsmittel
20 zum Verbinden dieses genannten stoffteiles mit einem weiteren, trichter- oder rohrförmigen
Kunststoffteil 21 auf. Die Verbindungsmittel 20 können beispielsweise einen am Kunststoffteilende
nach innen ragenden, umlaufenden Kragen umfassen. Der weitere Kunststoffteil 21 weist
vorzugsweise am festzuhaltenden Ende einen nach aussen gerichteten, umlaufenden, mit
36 bezeichneten Kragen auf. Der weitere Kunststoffteil 21 wird von der Anliegefläche
2 her in die konische Oeffnung 19 des Kraftübertragungsteiles eingeführt, bis die
zwei genannten Kragen 20, 36 aneinander anstehen. Es ist ohne weiteres möglich, die
genannten Kragen 20, 36 der beiden Kunststoffteile 18, 21 als gegenseitige Schnappverriegelung
auszubilden.
[0028] Um eine Längsverschiebung des Kunststoffteiles 18 innerhalb der konischen Oeffnung
19 des zweiten Teilkörpers 6 zu verhindern, sind an der äusseren Mantelfläche des
trichterförmigen Kunststoffteiles 18 nach aussen ragende Fixiermittel 24, 25 in der
Form von umlaufenden Wülsten, die in den zweiten Teilkörper 6 hineinragen, vorhanden.
[0029] An dem der Anliegefläche 2 abgewandten Endbereich des Kunststoffteiles 18, welcher
aus dem zweiten Teilkörper 6 herausragt, ist eine Vorrichtung in der Form eines Rohrstutzens
22 zum Anschliessen eines Entlüftungs- oder Injektionsschlauches 23 vorgesehen. Innerhalb
des Rohrstutzens 22 ist die Wandung des Kunststoffteiles, eine Entlüftungs- und/oder
Injektionsöffnung 33 bildend, durchbrochen. Am ersten Teilkörper 5 ist ein radial
sich nach aussen erstreckender Flansch 31 vorhanden, welcher mit einer Bohrung 32
versehen ist, durch welche der Entlüftungs- oder Injektionsschlauch 23 geführt und
am genannten Rohrstutzen 22 befestigt ist.
[0030] Die Festigkeit des zweiten Teilkörpers 6 kann auf die Festigkeit des Betons des Bauwerkteiles
9 weitgehend abgestimmt werden. Dies kann einerseits durch eine entsprechende Materialwahl
der Mörtelmasse geschehen und kann andererseits durch das Vorsehen von Armierungselementen
10, beispielsweise von faserförmigen Armierungselementen, innerhalb des zweiten Teilkörpers
6 erfolgen.
[0031] Vorteilhafterweise geschieht die Herstellung des erfindungsgemässen Kraftübertragungskörpers
derart, dass der vorfabrizierte erste Teilkörper 5 in den zweiten Teilkörper 6 eingegossen
wird, bzw. dass der zweite Teilkörper an den ersten Teilkörper angegossen wird. Beim
Giessvorgang können dabei der erste Teilkörper 5 und der trichterförmige Kunststoffteil
18 als Schalungselemente für eine Giessform benutzt werden. Dazu wird vorgängig zum
Giessvorgang der erste Teilkörper 5, der auf seinem inneren Kragen einen Ansatz 41
aufweisen kann, auf das entsprechend ausgebildete Ende des trichterförmigen Kunststoffteiles
18 aufgesetzt. Je nachdem, wieviel Mörtelmasse in die Giessform eingefüllt wird, kann
auch die Grösse des zweiten Teilkörpers 6 dem zu erstellenden Bauwerkteil angepasst
werden. Der Giessvorgang kann lokal auf der Baustelle erfolgen. Transportkosten können
dadurch eingespart werden. Es ist ebenfalls möglich, den zweiten Teilkörper nach dem
Betonieren des Bauwerks zu erstellen. Dazu würden der erste Teilkörper und entsprechend
ausgestaltete Ausgussformen an der Schalung des zu betonierenden Bauwerkteiles befestigt.
Nach dem Betonieren würde der Hohlraum zwischen den Gussformen, die bevorzugt aus
Kunststoff hergestellt sind, mit der Mörtelmasse ausinjiziert.
[0032] Eine Ankerspirale 26, die den Verankerungskörper 1 im Bauwerkteil 9 umgibt, kann
nach bekannter Art und Weise angeordnet werden. Nicht besonders erwähnt zu werden
braucht, dass im erfindungsgemässen Kraftübertragungskörper in den Figuren nicht dargestellte
Mittel zum Befestigen des Körpers an Schalungsteilen des zu erstellenden Bauwerkteiles
vorgesehen sind.
[0033] Die Figuren 2 und 3 zeigen den beschriebenen erfindungsgemässen Kraftübertragungskörper
im nicht eingebauten Zustand. Die Fig. 2 stellt einen Längsschnitt durch den Kraftübertragungskörper
dar und die Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf den Kraftübertragungskörper von der Seite
des ersten Teilkörpers her.
[0034] Als Ergänzung zu den bereits beschriebenen Einzelheiten soll anhand dieser Figuren
aufgezeigt werden, wie die Neigungen, Anzüge usw. von einzelnen Flächen oder Körperteilen
vorteilhaft zu gestalten sind. Wie bereits erwähnt, erstreckt sich der äussere, umlaufende
Kragen 12 des ersten Teilkörpers 5 vom Ring 13 weg nach aussen. Dies mit einem Winkel
16 zur Längsachse 15 des Kraftübertragungskörpers von 10° bis 45°, vorteilhafterweise
von 20° bis 30°. Die äussere Umfangsfläche der Rippen 28 verläuft von der Anliegefläche
2 her betrachtet, ebenfalls nach aussen geneigt. Der Neigungswinkel ist mit dem Bezugszeichen
17 bezeichnet und beträgt, bezogen auf die Längsachse 15, 5° bis 30°, vorzugsweise
10° bis 20°. Die Seitenflächen der zwischen je zwei Rippen gebildeten Einzüge 27 sind
mit einem relativ starken Anzug von 5° bis 20° versehen. Die Kreisringfläche 7b und
die mit 7e bezeichneten Stirnflächenanteile der Rippen 28 sind derart geneigt, dass
die Kraftlinien des Kraftflusses angenähert rechtwinklig aus dem zweiten Teilkörper
austreten und in den an die genannten Stirnflächen anschliessenden Bauwerkteil eintreten
können. Die entsprechenden Neigungswinkel 42, 43 sind 5° bis 20° bezogen auf eine
rechtwinklig zur Längsachse gedachte Ebene.
[0035] Der Anzug der inneren Mantelfläche 8 des zweiten Teilkörpers 6 entspricht dem Konus
des trichterförmigen Kunststoffteiles 18 und weist einen Anzugswinkel 35 von etwa
3° auf. Ebenfalls der innere umlaufende Kragen 11 des ersten Teilkörpers 5 ist entsprechend
der genannten inneren Mantelfläche verlaufend geneigt.
[0036] Der Anzug der konischen Einschnürungsmantelfläche 7c beträgt gegenüber der Körperlängsachse
15 etwa ± 5° bis ± 20°.
[0037] Der zweite Teilkörper 6 ist derart gestaltet worden, dass die Mörtelmasse problemlos
in die Giessform gegossen werden kann, ohne dass die Gefahr von Lufteinschlüssen besteht
und derart, dass beim fertig erstellten, in den zu betonierenden Bauwerkteil eingelegten
Kraftübertragungskörper beim Betoniervorgang kaum lufteinschliessende Hohlräume entstehen
können.
[0038] Durch die getroffene Wahl der verschiedenen Flächenneigungen und Anzüge erfolgt die
Einleitung der an der Ankerbüchse vorhandenen konzentrierten Kraft in den Bauwerkteil
gleichmässig über den zweiten Teilkörper verteilt.
[0039] In der Fig. 4 ist ein Ausschnitt eines Längsschnittes des erfindungsgemässen Kraftübertragungskörpers
gemäss der Fig. 1 in einer abgewandelten Ausführungsform dargestellt. Der trichterförmige
Kunststoffteil 18 überlappt den inneren Kragen 11 des ersten Teilkörpers 5 im wesentlichen
vollständig. Die innere Mantelfläche 8 des zweiten Teilkörpers 6 bildet zusammen mit
der inneren Mantelfläche des inneren Kragens 11 des ersten Teilkörpers 5 eine kontinuierlich
verlaufende konische Oeffnung des Kraftübertragungskörpers. Das der Anliegefläche
2 zugewandte Ende des Kunststoffteiles 18 weist in einem Endbereich, der nicht grösser
ist als die Höhe des inneren Kragens 11, eine reduzierte Wandstärke auf. Darüber ist
eine ringförmige Isolationszwischenlage 37 gelegt, die einen L-förmigen Querschnitt
aufweist. Der nicht den Kunststoffteil 18 überlappende Schenkel davon erstreckt sich
am vorderen Ende des Kraftübertragungskörpers mindestens über einen Teil der Anliegefläche
2. Die tionszwischenlage 37, die zwischen den einander anliegenden Flächen der Ankerbüchse
4 und des ersten Teilkörpers 5 des Verankerungskörpers 1 angeordnet ist, gestattet
ein elektrisch isoliertes Anlegen der Ankerbüchse 4 an den ersten Teilkörper 5 des
Kraftübertragungskörpers 1. Als Isolationsmaterial, welches eine sehr grosse Festigkeit
aufweisen muss, kann beispielsweise Cevolit verwendet werden.
[0040] Eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemässen Kraftübertragungskörpers ist
in der Fig. 5 gezeigt. Dieser Kraftübertragungskörper entspricht einer einfachen Ausführungsvariante.
Gegenüber demjenigen, der vorgängig beschrieben worden ist, unterscheidet er sich
lediglich dadurch, dass im Bereiche der Einschnürung 7b, 7c keine sich in axialer
Richtung erstreckenden Rippen vorhanden sind.
[0041] Eine weitere Ausbildung dieser Ausführung ist als dritte Ausführungsform eines erfindungsgemässen
Kraftübertragungskörpers in den Fig. 6, 7 und 8 dargestellt. Diese unterscheidet sich
von den vorgängig beschriebenen Ausführungen in der Formgebung des zweiten Teilkörpers
6 sowie der Anordnung des Entlüftungs- oder Injektionsschlauches 23.
[0042] Der zweite Teilkörper 6, ebenfalls aus einer giess- und aushärtbaren Mörtelmasse
hergestellt, hat die Form eines hohlen Rotationskörpers bezüglich seiner Längsachse
15. Er ist, wie bereits vorgängig beschrieben, an den ersten Teilkörper 5 angegossen.
Zur zusätzlichen Vergrösserung der Verbindungsfläche mit dem Beton des Bauwerkteiles,
in den er später eingesetzt wird, weist seine äussere Mantelfläche anstelle von sich
abwechselnd folgenden, um den Umfang verteilten axial verlaufenden Rippen und Einzügen
eine radial sich nach aussen erstreckende, umlaufende Wulst 29 auf, die im Bereiche
der Einschnürungsmantelfläche 7c angeordnet ist. Die Wulst bildet auf der der kleinen
Stirnfläche 7d zugewandten Seite eine weitere Kreisringfläche, die mit 7f bezeichnet
ist. Diese Kreisringfläche ist ebenfalls geneigt und verläuft etwa parallel zur Kreisringfläche
7b. Die Neigungen der genannten Kreisringflächen und der kleineren Stirnfläche sind
auch hier so gewählt, dass ein möglichst rechtwinkliger Austritt der Kraftlinien aus
dem zweiten Teilkörper 6 und Eintritt derselben in einen Bauwerkteil erfolgen kann.
Die Formgebung ist auch hier derart, dass sowohl beim Giessen des zweiten Teilkörpers
als auch beim Einbetonieren des fertig erstellten Kraftübertragungskörpers kaum Lufteinschlüsse
entstehen können. In radialer Richtung erstreckt sich die Wulst 29 höchstens bis auf
den durch die grössere Stirnfläche 7a vorgegebenen grössten Durchmesser des zweiten
Teilkörpers 6. Vorzugsweise ist der Durchmesser des Wulstes kleiner als der grösste
Durchmesser des zweiten Teilkörpers.
[0043] Der erste Teilkörper 5 weist gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel nicht nur einen
Flansch 31 mit einer Durchführungsöffnung 32 zum Durchführen oder Anschliessen eines
Entlüftungs- und/oder Injektionsschlauches 23 auf, sondern hat auch noch einen Schlauchführungskanal
38 integriert, durch welchen der Entlüftungs- oder Injektionsschlauch im Bereiche
des ersten Teilkörpers 5 in die konische Oeffnung 19 des Kraftübertragungskörpers
geführt werden kann. Dazu ist im trichterförmigen Kunststoffteil 18 im Ueberlappungsbereich
mit dem ersten Teilkörper 5 an der entsprechenden Stelle eine Entlüftungs- oder Injektionsöffnung
33 angebracht. Ein Beispiel für die Form und die Anordnung des genannten Flansches
31 und des Schlauchführungskanals 38 ist in den Fig. 7 und 8 gezeigt. Die Wandung
des Schlauchführungskanales 38 kann gleichzeitig ein zur Verstärkung des inneren und
äusseren Kragens 11, 12 bestimmtes Verbindungselement sein.
[0044] In der Fig. 6 ist im Bereiche der Einschnürung strichpunktiert eine abgewandelte
Formgebung angedeutet. Hier würde sich die Einschnürungsmantelfläche 7c ohne Wulst
konisch zuspitzend gegen die grössere Stirnfläche 7a erstrecken.
[0045] Obschon in der ganzen Beschreibung von rotationssymmetrischen Körpern ausgegangen
wird, wären andere Ausbildungen, beispielsweise Pyramidenstumpfförmige Körper, denkbar.
1. Kraftübertragungskörper (1) für eine Verankerung, insbesondere für eine Spannverankerung,
der zum Einbetonieren in einen Bauwerkteil (9) aus Beton vorgesehen ist, mit einer
Anliegefläche (2), die zum kraftschlüssigen Anliegen einer Einzelglieder (3) aufnehmenden
Ankerbüchse (4) bestimmt ist, wobei der Kraftübertragungskörper mindestens zwei Teilkörper
umfasst, einen ersten im wesentlichen ringförmigen Teilkörper (5), an dem die Anliegefläche
vorgesehen ist und einen zweiten Teilkörper (6), der auf der der Anliegeseite abgewandten
Seite des ersten Teilkörpers angeordnet ist, wobei der zweite Teilkörper die Form
eines Hohlkörpers mit einer äusseren Oberfläche (7) und einer inneren Mantelfläche
(8) aufweist und die äussere Oberfläche in zwei im wesentlichen kreisringförmige Stirnflächen
(7a, 7d) und eine äussere Mantelfläche (7b, 7c) aufgeteilt ist, welche im wesentlichen
den Mantel eines Kegelstumpfes darstellt, dessen grössere Stirnfläche (7a) dem ersten
Teilkörper zugewandt ist, wobei die äussere Mantelfläche mindestens eine radial umlaufende
Einschnürung (7b, 7c) aufweist, durch welche Einschnürung eine Kreisringfläche (7b)
gebildet ist, wobei die Kreisringfläche (7b) als auch die kleinere Stirnfläche (7d)
des zweiten Teilkörpers zum Uebertragen von Spannkräften in den Bauwerksteil bestimmt
sind, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teilkörper fest miteinander verbunden
sind und sich aneinander anliegende Endbereiche der beiden Teilkörper (5, 6) höchstens
teilweise überlappen, wobei der zweite Teilkörper aus einem Material gefertigt ist,
dessen Festigkeit kleiner ist als diejenige des Materials des ersten Teilkörpers und
grösser ist als diejenige vom Beton des Bauwerkteiles.
2. Körper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnürung (7b, 7c) zusätzlich
zur genannten Kreisringfläche (7b) im wesentlichen eine Einschnürungsmantelfläche
(7c) umfasst, wobei die Einschnürungsmantelfläche an die kleinere Stirnfläche (7d)
anschliesst und sich in axialer Richtung des Körpers zuspitzend konisch gegen die
grössere Stirnfläche (7a) erstreckt.
3. Körper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kreisringfläche (7b)
zu einer rechtwinklig zur Körperlängsachse (15) gedachten Ebene um höchstens 30° geneigt
ist, wobei die innere Umfangslinie der Kreisringfläche der kleineren Stirnfläche (7d)
zugewandt ist.
4. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere
Mantelfläche des zweiten Teilkörpers im Bereich der Einschnürung (7b, 7c) mindestens
eine radial umlaufende, nach aussen sich erstreckende Wulst (29) aufweist, wobei die
grösste radiale Abmessung der Wulste kleiner ist als die grösste radiale Abmessung
des zweiten Teilkörpers (6) im Bereiche der dem ersten Teilkörper (5) zugewandten
Stirnfläche (7a).
5. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der
Einschnürung (7b, 7c) über den Umfang verteilt axial sich erstreckende Rippen (28)
angeordnet sind.
6. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Teilkörper
(6) aus einem giessfähigen und aushärtbaren Material, vorzugsweise aus einer Mörtelmasse,
hergestellt ist.
7. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Teilkörper
(5) vorzugsweise aus Stahlguss hergestellt ist und einen im wesentlichen U-förmigen
Querschnitt aufweist, wobei die beiden Schenkel des U einen äusseren und einen inneren
umlaufenden Kragen (11, 12) bilden und die Anliegefläche (2) an dem durch den Basisschenkel
definierten Ring (13) ausgebildet ist und wobei der zweite Teilkörper (6) in die durch
die einander zugewandten Flächen des Ringes (13) und der Kragen (11, 12) umschriebene
Rille hineinragt.
8. Körper nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Kragen (12) des ersten
Teilkörpers (5) vom Ring (13) weg nach aussen gerichtet ist und mit einer Längsachse
(15) des Körpers (1) einen Winkel (16) von 10° bis 45° einschliesst und dass im wesentlichen
radial verlaufende, die beiden Kragen (11, 12) verbindende Stege (14) vorhanden sind.
9. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Mantelfläche
(8) konisch ausgebildet ist, wobei der grössere Durchmesser einer durch die innere
Mantelfläche (8) gebildeten konischen Oeffnung (19) auf der Seite der Anliegefläche
(2) liegt.
10. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Mantelfläche
(8) mit einem im wesentlichen trichterförmigen Kunststoffteil (18) ausgekleidet ist,
wobei sich der der Anliegefläche (2) zugewandte Bereich des Kunststoffteiles (18)
und der innere Kragen (11) des ersten Teilkörpers (5) mindestens teilweise überlappen.
11. Körper nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der der Anliegefläche (2) abgewandte
Endbereich des Kunststoffteiles (18) aus der konischen Oeffnung (19) des zweiten Teilkörpers
(6) herausragt und mit Mitteln (20) zum Verbinden mit einem weiteren trichter- oder
rohrförmigen Kunststoffteil (21) versehen ist.
12. Körper nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass im herausragenden Endbereich
des Kunststoffteiles (18) eine Vorrichtung (22) zum Anschliessen eines Entlüftungs-
und/oder Injektionsschlauches (23) vorhanden ist.
13. Körper nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der inneren Mantelfläche
(8) ein Entlüftungs- und/oder Injektionsschlauch in den stoffteil (18) mündet.
14. Körper nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass am Kunststoffteil
(18) mindestens ein mit dem zweiten Teilkörper (6) in Wirkverbindung stehendes Fixiermittel
(24, 25) zum Verhindern einer axialen Verschiebung des Kunststoffteiles (18) gegenüber
dem zweiten Teilkörper (6) vorhanden ist.
15. Körper nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der erste
Teilkörper (5) und der Kunststoffteil (18) als Schalungsteile beim Herstellen des
zweiten Teilkörpers (6) vorgesehen sind.
1. Force transfer body (1) for an anchorage, in particular for a stressing anchor, intended
for concreting in a concrete part of the structure (9), with an abutting surface (2)
serving the firm contact with an anchor head (4) containing individual members (3),
the force transfer body comprising at least two partial bodies, a first essentially
annular partial body (5) on which the abutting surface is provided and a second partial
body (6) disposed on the side of the first partial body turned away from the abutting
surface, the second partial body having the form of a hollow body with an outer surface
(7) and an inner generated surface (8) and the outer surface being divided into two
essentially annular faces (7a, 7d) and an outer generated surface (7b, 7c) which essentially
represents the shell of a truncated cone whose larger face (7a) is turned towards
the first partial body, the outer generated surface having at least one radially circumferential
constriction (7b, 7c), an annular surface (7b) being formed by the circumferential
constriction, the annular surface (7b) and the smaller face (7d) of the second partial
body being intended to transfer the stressing forces to the part of the structure,
characterized in that the two partial bodies are firmly connected to one another and
the adjacent ends of the two partial bodies (5, 6) at most partially overlap, the
first partial body being made of a material whose strength is less than that of the
material of the first partial body and greater that that of the concrete of the part
of the structure.
2. Body according to claim 1, characterized in that the constriction (7b, 7c) comprises
essentially, in addition to the said annular surface (7b), a surface (7c) generated
by the constriction, this surface adjoining the smaller face (7d) and extending in
the axial direction of the body tapering conically toward the larger face (7a).
3. Body according to claim 1 or 2, characterized in that the annular surface (7b) is
inclined by at most 30° to a plane conceived at a right angle to the longitudinal
axis of the body (15), the inner circumferential line of the annular surface being
turned toward the smaller face (7d).
4. Body according to one of the claims 1 to 3, characterized in that the outer generated
surface of the second partial body has in the area of the constriction (7b, 7c) at
least one radially circumferential bulge (29) extending outwardly, the largest radial
dimension of the bulge being smaller than the largest radial dimension of the second
partial body (6) in the area of the face (7a) turned toward the first partial body
(5).
5. Body according to one of the claims 1 to 3, characterized in that in the area of the
constriction (7b, 7c) axially extending ribs (28) are disposed, distributed over the
circumference.
6. Body according to one of the claims 1 to 5, characterized in that the second partial
body (6) is made of a castable material capable of hardening, preferably a mortar
mass.
7. Body according to one of the claims 1 to 6, characterized in that the first partial
body (5) is preferably made of cast steel and has an essentially U-shaped cross-section,
the two sides of the U forming an outer and an inner circumferential collar (11, 12)
and the abutting surface (2) being formed on the ring (13) defined by the base, and
the second partial body (6) projecting into the groove or channel circumscribed by
the surfaces of the ring (13) and the collars (11, 12) turned toward each other.
8. Body according to claim 7, characterized in that the outer collar (12) of the first
partial body (5) is directed outward from the ring (13) and encloses an angle (16)
of 10° to 45° with the longitudinal axis (15) of the body (1), and in that ridges
(14) are provided, running essentially radially, connecting the two collars (11, 12).
9. Body according to one of the claims 1 to 8, characterized in that the inner generated
surface (8) is of conical form, the larger diameter of a conical aperture (19) formed
by the inner generated surface (8) being situated on the side of the abutting surface
(2).
10. Body according to one of the claims 1 to 9, characterized in that the inner generated
surface (8) is lined with an essentially funnel-shaped plastic part (18), the area
of the plastic part (18) turned towards the abutting surface (2) and the inner collar
(11) of the first partial body (5) overlapping at least partially.
11. Body according to claim 10, characterized in that the end area of the plastic part
(18) turned away from the abutting surface (2) projects out of the conical aperture
(19) of the second partial body (6) and is provided with means (20) of connection
with a further funnel-shaped or tube-shaped plastic part (21).
12. Body according to claim 11, characterized in that a device (22) for connection of
a ventilation and/or injection tube (23) is provided in the projecting end area of
the plastic part (18).
13. Body according to claim 11, characterized in that a ventilation and/or injection tube
leads into the plastic part (18) in the area of the inner generated surface (8).
14. Body according to one of the claims 10 to 13, characterized in that provided on the
plastic part (18) is a fixing means (24, 25) in operative connection with the second
partial body (6) to prevent an axial displacement of the plastic part (18) with respect
to the second partial body (6).
15. Body according to one of the claims 10 to 14, characterized in that the first partial
body (5) and the plastic part (18) are intended as moulding parts in the fabrication
of the second partial body (6).
1. Corps de transmission de charge (1) pour un ancrage, notamment pour un ancrage sous
tension, prévu pour être bétonné dans une portion de construction (9) en béton, avec
une surface d'appui (2) prévue pour l'adhérence d'une douille d'ancrage (4) contenant
un élément de traction (3), le corps de transmission de charge comprenant au moins
deux portions de corps, une première portion de corps (5) essentiellement en forme
d'anneau sur laquelle la surface d'appui est prévue, et une deuxième portion de corps
(6) disposée du côté opposé de la première portion de corps à celui comportant la
face d'appui, la deuxième portion de corps ayant la forme d'un corps creux comportant
une surface extérieure (7) et une surface d'enveloppe intérieure (8), la surface extérieure
étant séparée en deux parois frontales (7a, 7d) essentiellement en forme d'anneau
circulaire et une surface d'enveloppe extérieure (7b, 7c) qui représente essentiellement
une forme en tronc de cône du manteau, dont la plus grande paroi frontale (7a) est
tournée vers la première portion de corps, la surface d'enveloppe extérieure comportant
au moins un rétrécissement radial (7b, 7c) formant un rétrécissement d'une surface
circulaire annulaire (7b), la surface circulaire annulaire (7b) ainsi que la plus
petite paroi frontale (7d) de la deuxième portion de corps étant destinées à supporter
les charges de tension dans la portion de construction, caractérisé en ce que les
deux portions de corps sont fermement reliées entre elles, les deux bordures voisines
des deux portions de corps (5, 6) se superposent au plus partiellement, la deuxième
portion de corps étant constituée d'un matériau dont la résistance est inférieure
à celle du matériau de la première portion de corps et supérieure à celle du béton
de la portion de construction.
2. Corps selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rétrécissement (7b, 7c) comprend,
en plus de ladite surface circulaire annulaire (7b) essentiellement une surface d'enveloppe
rétrécie (7c), la surface d'enveloppe rétrécie étant connectée à la plus petite paroi
frontale (7d) et s'étend selon une direction axiale du corps taillée en cône contre
la plus grande paroi frontale (7a).
3. Corps selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la surface circulaire
annulaire (7b) est inclinée selon un angle réfléchi d'au plus 30° perpendiculaire
à l'axe longitudinal du corps, la ligne de pourtour interne de la surface circulaire
annulaire étant tournée vers la plus petite paroi frontale (7d).
4. Corps selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la surface d'enveloppe
extérieure de la deuxième portion de corps comprend, dans la région du rétrécissement
(7b, 7c), au moins un renflement (29) s'étendant radialement vers l'extérieur, la
plus grande dimension radiale du renflement étant inférieure à la plus grande dimension
radiale de la deuxième portion de corps (6) dans la région de la paroi frontale (7a)
tournée vers la première portion de corps (5).
5. Corps selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que des nervures (28)
s'étendant axialement au-dessus du pourtour sont disposées dans la région du rétrécissement
(7b, 7c).
6. Corps selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la deuxième portion
de corps (6) est obtenue en un matériau moulable et durcissable de préférence un mortier.
7. Corps selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la première portion
de corps (5) est de préférence obtenue en acier moulé et comprend une section essentiellement
en forme de U, les deux côtés du U formant des rebords circulaires (11,12) externe
et interne et la surface d'appui (2) est formée par l'anneau (13) défini par le côté
de base, et la deuxième portion de corps (6) pénètre dans la rainure circonscrite
à travers les surfaces tournées l'une vers l'autre de l'anneau (23) et du rebord (11,12).
8. Corps selon la revendication 7, caractérisé en ce que le rebord extérieur (12) de
la première portion de corps (5) est tourné vers l'extérieur depuis l'anneau (13)
et comprend un angle (16) de 10° à 45° avec un axe longitudinal (15) du corps (1),
et en ce que des traverses (14) sont prévues, s'étendant essentiellement radialement,
reliant les deux rebords.
9. Corps selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la surface d'enveloppe
interne (8) est de forme conique, le plus grand diamètre d'une ouverture (19) de forme
conique à travers la surface d'enveloppe interne (8) étant situé sur le côté de la
surface d'appui (2).
10. Corps selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la surface d'enveloppe
interne (8) est revêtue d'une portion en matériau synthétique (18) essentiellement
en forme de pavillon, la région de la portion en matériau synthétique (18) tournée
vers la surface d'appui (2) et le rebord intérieur (11) de la première portion de
corps (5) se superposent au moins partiellement.
11. Corps selon la revendication 10, caractérisé en ce que la région d'extrémité de la
portion en matériau synthétique (18) opposée à la surface d'appui (2) fait saillie
hors de l'ouverture conique (19) de la deuxième portion de corps (6) et est munie
de moyens (20) de liaison avec une autre portion en matériau synthétique (21) en forme
de pavillon ou de tube.
12. Corps selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'un dispositif (22) pour connecter
un tuyau de ventilation et/ou d'injection (23) est prévu dans la région d'extrémité
faisant saillie de la portion en matériau synthétique (18).
13. Corps selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'un tuyau de ventilation et/ou
d'injection débouche dans la portion en matériau synthétique (18) dans la région de
la surface d'enveloppe interne (8).
14. Corps selon l'une des revendications 10 à 13, caractérisé en ce que sur la portion
en matériau synthétique (18), au moins un moyen de fixation (24, 25) permanent en
liaison fonctionnelle avec la deuxième portion de corps (6) est prévu, pour empêcher
un déplacement axial de la portion en matériau synthétique (18) vis-à-vis de la deuxième
portion de corps (6).
15. Corps selon l'une des revendications 10 à 14, caractérisé en ce que la première portion
de corps (5) et la portion en matériau synthétique (18) sont prévues comme portion
de coffrage pour obtenir la deuxième portion de corps (6).