[0001] Die Erfindung betrifft eine Kantenanleimmaschine zur Anleimung einer Kante auf ein
Werkstück, mit wenigstens einem Bearbeitungsaggregat für die obere Längsbearbeitung
der aufgeleimten Kante, das auf einer zur Führungsrichtung des Werkstücks parallelen
Achse schwenkbar angeordnet ist.
[0002] Kantenanleimmaschinen werden zum Anleimen von Kantenmaterial aus Holz oder holzähnlichen
Werkstoffen auf Platten aus Holz oder holzähnlichen Werkstoffen verwendet. Die Platten
werden dabei mit kontinuierlicher Geschwindigkeit durch die Maschine bewegt und das
Kantenmaterial von einer Rolle bzw. in vorabgelängten Streifen bzw. Leisten zugeführt
und mit der Platte dauerhaft verbunden. Die angeleimten Kanten werden anschließend
in Längsrichtung durch verschiedene hintereinander angeordnete Bearbeitungsaggregate
je nach Aufgabenstellung bearbeitet. Solche Bearbeitungsaggregate sind u.a. Bündigfräsaggregate
oder Feinfräsaggregate.
[0003] Es sind Kantenanleimmaschinen, beispielsweise die Kantenanleimmaschine "Kantomat"
der Firma Paul Ott GmbH, bekannt, bei denen die Bearbeitungsaggregate auf einem horizontal
angeordneten Maschinengrundkörper hintereinander angeordnet sind. Die Bearbeitungsaggregate
sind auf einer ebenen, bearbeiteten horizontale Fläche verschraubt. Je nach Aufgabenstellung
müssen die Werkzeuge der Aggregate in vertikaler bzw in vertikaler und horizontaler
Richtung beweglich sein, um sich an die Bearbeitungskante des Werkstücks anpassen
zu können.
[0004] Bündigfräsaggregate dienen zum Vorfräsen der aufgeleimten Kante und sorgen für einen
bündigen Übergang vom Werkstück zur Kante. Sie müssen daher in vertikaler Richtung,
d.h. normal zum Werkstück, zugestellt werden. Eine mit dem Bündigfräsaggregat verbundene
Tastrolle drückt mit einer gewissen Vorspannkraft auf das Werkstück, damit der Messerkopf
des Bündigfräsaggregats einen konstanten Abstand zur Oberfläche des Werkstücks hat.
Bei den bekannten Kantenanleimmaschinen wird das Bündigfräsaggregat vertikal in einer
Linearführung geführt und manuell zugestellt.
[0005] Feinfräsaggregate dienen zum Fertigfräsen aufgeleimter und in der Regel vorgefräster
Kanten, wobei die Bearbeitung im wesentlichen in der Herstellung von Fasen mit unterschiedlichen
Fasenstärken und Fasenwinkeln sowie von Radien besteht. Die Feinfräsaggregate sind
bei den bekannten Kantenanleimmaschinen sowohl horizontal als auch vertikal in Linearführungen
geführt.
[0006] Durch die erforderlichen Linearführungen sind die bekannten Kantenanleimmaschinen
konstruktiv sehr aufwendig und verursachen daher auch hohe Kosten.
[0007] Aus der GB-A-12 35 477 ist eine gattungsgemäße Kantenanleimmaschine bekannt, bei
der ein oberes und ein unteres Bearbeitungsaggregat zum Zurichten der Kante jeweils
an einem Schwingarm befestigt sind, der um eine horizontale Achse in vertikaler Richtung
verschwenkbar ist. An den äußeren Ende der Schwingarme sind Führungsschuhe angebracht.
Die Schwingarme sind mittels einer Schraubenfeder gegeneinander vorgespannt. Mittels
einer Einstellschraube kann der Abstand der Bearbeitungsaggregate so eingestellt werden,
daß er etwas geringer ist als die Dicke des zu bearbeitenden Werkstücks. Diese Einstellung
ist jedoch sehr umständlich.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit konstruktiv einfachen Mitteln eine
Kantenanleimmaschine zu schaffen, deren Bearbeitungsaggregate für die Längsbearbeitung
der aufgeleimten Kante mit geringem Aufwand in vertikaler Richtung zu- und rückstellbar
sind und diese Bewegung mit z.B. Pneumatikzylindern leicht bewerkstelligbar und automatisierbar
ist.
[0009] Diese Aufgabe wird ausgehend von dem gattungsgemäßen Stand der Technik dadurch gelöst,
daß das Werkstück zwischen einem Rollenoberdruck und einer Fördereinrichtung entlang
eines Anschlags geführt ist, daß der Rollenoberdruck vertikal in der Höhe verstellbar
ist und daß die oberen Achse des Bearbeitungsaggregats für die obere Längsbearbeitung
der Kante parallel zum Rollenoberdruck so an diesem befestigt ist, daß das Bearbeitungsaggregat
für die obere Längsbearbeitung der Kante relativ zum Rollenoberdruck verschwenkbar
ist.
[0010] Diese erfindungsgemäße Ausgestaltung der Kantenanleimmaschine ermöglicht es, daß
die Bearbeitungsaggregate lediglich durch Verschwenkung auf der Achse relativ zum
Rollenoberdruck vertikal zugestellt werden müssen. Die erfindungsgemäße Kantenanleimmaschine
ist daher konstruktiv sehr einfach. Darüber hinaus können die Bearbeitungsaggregate
von einem Bediener schnell auf die entsprechende Werkstückstärke eingestellt werden.
Es hat sich dabei überraschenderweise gezeigt, daß der Winkelversatz, der kleiner
als ein Grad ist, vernachlässigt werden kann. Die erfindungsgemäße Kantenanleimmaschine
ist daher insbesondere für Kantenanleimmaschinen geeignet, die für eine geringe Kantenstärke
konzipiert sind.
[0011] Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- den Arbeitsablauf einer Kantenanleimmaschine;
- Fig. 2
- die Anordnung einer oberen und unteren Achse zur Aufnahme der schwenkbaren Lagerung
von Bearbeitungsaggregaten;
- Fig. 3
- ein oberes und unteres Bündigfräsaggregat der Kantenanleimmaschine in Bearbeitungsstellung;
- Fig. 4
- eine rechte Seitenansicht der Bündigfräsaggregate von Fig. 3;
- Fig. 5
- die Bündigfräsaggregate von Fig. 3 in rückgestelltem Zustand;
- Fig. 6
- die zugestellte Position der Bündigfräsaggregate von Fig. 3 mit Darstellung der Vorpsannung
und des daraus resultierenden Winkelversatzes;
- Fig. 7
- ein Feinfräsaggregat der Kantenanleimmaschine in Bearbeitungsstellung;
- Fig. 8
- das Feinfräsaggregat von Fig. 7 in rückgestelltem Zustand.
[0012] Fig.1 zeigt einzelne Arbeitsbereiche der Kantenanleimmaschine. Am Einlauf der Maschine
wird das Werkstück, beispielsweise eine Platte 10 entlang eines Anschlags 12 in einer
Führungsrichtung F eingeführt. In Führungsrichtung nach dem Anschlag 12 befindet sich
die Druckzone D, in der eine Kante 14 auf eine Stirnseite der Platte 10 geleimt wird.
Die Kante 14 wird von einer nicht gezeigten Rolle zugeführt und über eine erste angetriebene
Druckrolle 16 umgelenkt. Anschließend an die Druckrolle 16 sind mehrere Preßrollen
18 angeordnet, die zur Anpressung der Kante 14 an die Platte 10 dienen.
[0013] Anschließend an die Druckzone D ist in Führungsrrichtung der Platte 10 eine Bearbeitungszone
B vorgesehen, in der mehrere, in Fig. 1 nicht gezeigte Bearbeitungsaggregate die aufgeleimte
Kante 14 bearbeiten. Bearbeitungsaggregate für die Längsbearbeitung der Kante sind
zum Beispiel Bündigfräsaggregate, Radius- und Fasefräsaggregate (Feinfräsaggregate),
Ziehklingenaggregate oder Kantenputzaggregate. Darüberhinaus kann auch ein Kappaggregat
angebracht sein, daß die Kante in Querrichtung ablängt.
[0014] Wie es durch die Pfeile A in Fig.1 angedeutet ist, ist der Anschlag 12 quer zur Führungsrichtung
F einstellbar. Der Anschlag 12 wird so eingestellt, daß seine Anschlagfläche in einer
Ebene mit der Anleimfläche der Kante 14 in der Druckzone B liegt. Die Bearbeitungskante
20 in der Bearbeitungszone ist fest eingestellt. Sie liegt in einer Ebene mit den
Andruckpunkten der Preßrollen 18.
[0015] Wie es in Fig.2 gezeigt ist, weist die Kantenanleimmaschine einen als Formrohr ausgebildeten
Rollenträger 24 eines Rollenoberdrucks 22 (Fig. 3) auf, der, wie es durch die Pfeile
angedeutet ist, in vertikaler Richtung einstellbar ist. Hierdurch kann der Rollenoberdruck
22 entsprechend der Dicke der Platte 10 eingestellt werden.
[0016] An der Seitenfläche des Rollenträgers 24 sind sich horizontal erstreckende obere
Querträger 34 normal zu dem Rollenträger 24 angebracht. An den oberen Querträgern
34 ist eine obere Achse 36 so gelagert, daß sie parallel zum Rollenträger 24 und parallel
zur Führungsrichtung F (Fig.1) des Werkstücks 10 in einer horizontalen Ebene verläuft.
[0017] Unterhalb des Rollenträgers 24 ist ein Rahmen 32 vorgesehen, der eine Fördereinrichtung
trägt, die von einem Kettenantrieb 28 (Fig.3) gebildet wird. An dem Rahmen 32 sind
ebenfalls untere Querträger 38 normal zum Rahmen 32 angebracht. Die unteren Querträger
38 tragen eine untere Achse 40, die parallel zur oberen Achse 36 und zur Führungsrichtung
F verläuft.
[0018] Wie es in den Fig. 3 und 7 gezeigt ist, sind an der Unterseite des Rollenträgers
24 Druckrollen 22 angebracht, die einen Druck auf die Oberfläche der eingeführten
Platte 10 ausüben. Die Platte 10 liegt auf den Kettenplatten 30 des oberen Trums des
Kettenantriebes 28 auf, der auf dem Rahmen 32 angebracht ist. Die Platte 10 wird durch
die Kette 28 gefördert.
[0019] Wie es in Fig. 3 gezeigt ist, weist ein sich senkrecht von dem Rollenträger 24 erstreckender
obere Querträger 34 zur Lagerung eines oberen Bündigfräsaggregats 48 an seinem dem
Rollenträger 24 abgewandten Ende einen sich nach unten erstreckenden Abschnitt auf,
in dem die obere Achse 36 befestigt ist. Auf der Achse 36 ist das Bündigfräsaggregat
48 angelenkt. Hierzu weist das Bündigfräsaggregat 48 einen Lagerklotz 35 auf. An dem
Lagerklotz 35 ist eine Schwenkplatte 49 senkrecht zur Achse 36 befestigt. Auf der
Schwenkplatte 49 ist der Antriebsmotor 62 des Bündigfräsaggregates 48 befestigt, an
dessen der oberen Achse 36 abgewandten Ende ein Messerkopf 52 zur Bearbeitung der
Kante 14 angeordnet ist.
[0020] Die Höhe der Achse 36 ist so gewählt, daß die Schneiden des Messerkopfes 52 in der
in Fig. 3 gezeigten Bearbeitungsstellung parallel zur Oberfläche der Platte 10 verlaufen.
[0021] Das Bündigfräsaggregat 48 besitzt eine Tastrolle 60, die in bekannter Weise den Messerkopf
52 des Bündigfräsaggregats 48 so steuert, daß der Übergang von Platte 10 zur Kante
bündig bleibt.
[0022] An der Schwenkplatte 49 ist im Bereich des Messerkopfes 52 eine Kolbenstange 58 eines
Pneumatikzylinders 56 angelenkt. Der Pneumatikzylinder 56 ist an seinem der Kolbenstange
58 gegenüberliegenden Ende an einem an dem Rahmen 24 befestigten Winkel 54 angelenkt.
[0023] Der an dem Rahmen 32 angebrachte untere Querträger 38 weist an seinem dem Rahmen
32 gegenüberliegenden Ende einen sich nach oben erstreckenden Abschnitt 41 auf, in
dem die untere Achse 40 befestigt ist. An der Achse 40 ist ebenfalls ein Bündigfräsaggregat
50 schwenkbar gelagert. Die Höhe der Achse 40 ist so gewählt, daß der Messerkopf 52
des Bündigfräsaggregats 50 in der in Fig.3 gezeigten Bearbeitungsstellung parallel
zur Unterseite der Platte 10 verläuft. Das Bündigfräsaggregat 50 ist in gleicher Weise
mit einem Pneumatikzylinder 56 verbunden, wie das obere Bündigfräsaggregat 48. Zur
Anpassung an die Kontur der Unterseite der Plate 10 hat das untere Bündigfräsaggregat
ebenfalls eine Tastrolle 60. Der Pneumatikzylinder 56 ist an seinem dem Kolben 58
gegenüberliegenden Ende an einer sich senkrecht vom Rahmen 32 erstreckenden Querstrebe
54 angelenkt. Zur Anpassung an die Kontur der Unterseite der Platte 10 ist das untere
Bündigfräsaggregat 50 ebenfalls mit einer Tastrolle 60 verbunden.
[0024] Die Kolbenstange 58 ist in der Bearbeitungsstellung des Bündigfräsaggregats 48 voll
ausgefahren. Wie es in Fig. 6 gezeigt ist, befindet sich der Messerkopf 52 und die
Tastrolle 60 des oberen Bündigfräsaggregats 48 in diesem ausgefahrenen Zustand um
den Abstand a unterhalb der gedachten Ebene der oberen Oberfläche einer Platte 10,
wenn keine Platte 10 zwischen die Bündigfräsaggregate 48, 50 eingeführt ist. In gleichem
Maße befindet sich der Messerkopf 52 und die Tastrolle 60 des unteren Bündigfräsaggregats
50 im ausgefahrenen Zustand um den Abstand a oberhalb der gedachten Ebene der unteren
Oberfläche einer Platte 10. Die Vorspannung a beträgt vorzugsweise 1 mm.
[0025] Der Abstand des Messerkopf 52 von der Achse 36 bzw. 40 beträgt dagegen ca. 300 mm.
Daraus folgt, daß der entstehende Winkelversatz bei der Abtastung sehr gering und
daher im Einsatz vernachlässigbar ist.
[0026] Das in den Fig. 7 und 8 gezeigte Feinfräsaggregat ist auf der oberen Achse 36 schwenkbar
gelagert. Für die schwenkbare Lagerung ist ein Lagerklotz 70 vorgesehen, durch den
die Achse 36 hindurchgeht. Oberhalb der Achse 36 ist in dem Lagerklotz 70 eine im
wesentlichen horizontale Bohrung 73 vorgesehen, die im rechten Winkel zur Achse 36
verläuft. In der Bohrung 73 ist eine Führungsstange 74 im wesentlichen horizontal
verschiebbar gelagert, an deren dem Rollenträger 24 zugewandten Stirnende eine vertikale
Schwenkplatte 72 befestigt ist. Auf der Oberfläche der Schwenkplatte 72 ist ein Motor
80 mit Werkzeug 52 um eine zur Achse 36 parallele Schwenkachse verschwenkbar angebracht.
Die Schwenkposition des Motors 80 auf der Schwenkplatte 72 ist in z.B. 15°-Schritten
einstellbar. Auf der Schwenkplatte 72 ist außerdem ein Tastklotz 86 im wesentlichen
horizontal verschiebbar gelagert. Wie es in Fig. 7 gezeigt ist, liegt der Tastklotz
86 während der Bearbeitung auf der aufgeleimten Kante 14 des Werkstücks 10 auf. Der
Tastklotz 86 ist an einer Winkelplatte 82 befestigt, die auf der Schwenkplatte über
ein Langloch verstellbar mit einer Schraube befestigt ist. Durch die Verschiebbarkeit
des Tastklotzes 86 relativ zum Werkzeug 52 können unterschiedliche Bearbeitungen,
z.B. Fasen, bewerkstelligt werden.
[0027] An der Oberseite des Lagerklotzes 70 ist ein Ende eines horizontalen Pneumatikzylinders
76 angebracht, dessen Kolbenstange während der Bearbeitung der Kante 14 gegen die
Schwenkplatte 72 drückt. Der Pneumatikzylinder 76 sorgt für den nötigen Anpreßdruck
des Tastklotzes 86 in horizontaler Richtung.
[0028] An der Schwenkplatte 72 ist oberhalb des Messerkopfes 52 eine Kolbenstange eines
vertikale angeordneten Pneumatikzylinders 56 befestigt, dessen Ende wie bei dem in
Fig. 3 gezeigten Bündigfräsaggregat am Rahmen 24 angelenkt ist. An der Schwenkplatte
72 ist außerdem eine Tastrolle 60 befestigt, die das Feinfräsaggregat in vertikaler
Richtung gegen den Anpreßdruck des Pneumatikzylinders 56 in Bearbeitungsposition führt.
[0029] Die Kante kann außerdem noch durch Ziehklingenaggregate oder Kantenputzaggregate
bearbeitet werden. Vor dem Bündigfräsaggregat kann auch ein Kappaggregat angeordnet
sein. Die Höhe der Achse der jeweiligen Bearbeitungsaggregate ist so gewählt, daß
sich ihre Werkzeuge im Einsatz in der gewünschten Bearbeitungslage befinden.
[0030] Nach dem Durchlauf der Bearbeitungszone wird die Platte 10 mit der angeleimten und
bearbeiteten Kante 14 aus der Kantenanleimmaschine herausbefördert.
1. Kantenanleimmaschine zur Anleimung einer Kante (14) auf ein Werkstück (10), mit wenigstens
einem Bearbeitungsaggregat (48) für die obere Längsbearbeitung der aufgeleimten Kante
(14), das auf einer zur Führungsrichtung (F) des Werkstücks (10) parallelen Achse
(36) schwenkbar angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- das Werkstück (10) zwischen einem Rollenoberdruck (22) und einer Fördereinrichtung
(28) entlang eines Anschlags (12) geführt ist,
- der Rollenoberdruck (2) vertikal in der Höhe verstellbar ist und
- die obere Achse (36) des Bearbeitungsaggregats (48) für die obere Längsbearbeitung
der Kante parallel zum Rollenoberdruck (22) so an diesem befestigt ist, daß das Bearbeitungsaggregat
(48) für die obere Längsbearbeitung der Kante relativ zum Rollenoberdruck (22) verschwenkbar
ist.
2. Kantenanleimmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch wenigstens ein Bearbeitungsaggregat
(50) für die untere Längsbearbeitung der Kante, das auf einer unteren Achse (40) verschwenkbar
angebracht ist, die parallel zur Führungsrichtung (F) und zu einem Rahmen (32), an
dem die Fördereinrichtung (28, 30) aufgenommen ist, an diesem befestigt ist.
3. Kantenanleimmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Bearbeitungsaggregat (48, 50) im Abstand zur entsprechenden Achse
(36, 40) mit jeweils mindestens einem Pneumatikzylinder (56) verbunden ist.
1. Edge banding machine for gluing an edging (14) to a workpiece (10), with at least
one machining unit (48) for the upper longitudinal machining of the glued edging (14),
the machining unit (48) being arranged for pivoting on a shaft (36) parallel to the
direction (F) of guiding of the workpiece (10),
characterized in that
- the workpiece (10) is guided between a top pressure roller (22) and a conveyor device
(28), along a stop (12),
- the height of the top pressure roller (22) is adjustable vertically, and
- the upper shaft (36) of the machining unit (48) for the upper longitudinal machining
of the edging is fixed to the top pressure roller (22), parallel thereto, in a manner
such that the machining unit (48) for the upper longitudinal machining of the edging
is pivotable relative to the top pressure roller (22).
2. Edge banding machine according to Claim 1, characterised by at least one machining
unit (50) for the lower longitudinal machining of the edging, mounted for pivoting
on a lower shaft (40) which is fixed to a frame (32) so as to be parallel to the direction
of guiding (F) and to the frame (32), on which the conveyor device (28, 30) is held.
3. Edge banding machine according to any one of the preceding claims, characterized in
that at least one machining unit (48, 50) is connected to at least one respective
pneumatic cylinder at a distance from the corresponding shaft (36, 40).
1. Machine de collage des côtés servant à coller un côté (14) sur une pièce d'oeuvre
(10) munie d'au moins un dispositif d'usinage (48) destiné à l'usinage longitudinal
supérieur du côté (14) collé et pivotant sur un axe (36) parallèle à la direction
de transport F de la pièce d'oeuvre (10),
caractérisée en ce que
- la pièce d'oeuvre (10) est guidée entre un dispositif de pression supérieur (22)
et une installation de transport (28) le long d'une joue (12),
- le dispositif de pression supérieur (22) est ajustable verticalement en hauteur,
et en ce que
- l'axe supérieur (36) du dispositif d'usinage (48) destiné à l'usinage longitudinal
supérieur du côté est fixé au dispositif de pression supérieur (22) de façon parallèle
à celui-ci de telle sorte que le dispositif d'usinage (48) destiné à l'usinage longitudinal
supérieur du côté peut pivoter par rapport au dispositif de pression supérieur (22).
2. Machine de collage des côtés selon la revendication 1, caractérisée par au moins un
dispositif d'usinage (50) destiné à l'usinage longitudinal inférieur du côté et monté
de manière pivotante sur un axe inférieur (40) qui est fixé à un cadre (32) portant
l'installation de transport (28, 30) de manière parallèle à la direction de transport
F et au cadre (32).
3. Machine de collage des côtés selon une des revendications précédentes, caractérisée
en ce qu'au moins un dispositif d'usinage (48, 50) est chaque fois lié à au moins
un vérin pneumatique (56), à distance de l'axe correspondant (36, 40).