[0001] Die Erfindung betrifft Bleichregulator(Stabilisator)-Zuammensetzungen für die Bleiche
mit H
2O
2 mit einem Gehalt an Gluconsäure, Nitrilotriessigsäure und Magnesium in ionischer
Form, zu denen weiterhin ein Gehalt an Zitronensäure tritt. Solche Bleichregulatoren
werden in wäßriger, alkalisch eingestellter Lösung eingesetzt.
[0002] Natürliche pflanzliche Fasern, wie Baumwolle, Sisal, Jute u.a. enthalten in roher
Form Wachse, Fette und andere Pflanzenbestandteile, die eine gelblich-braune Färbung
der Faser verursachen. Dadurch sind nicht alle gewünschten Einfärbungen möglich; Einfärbungen
fallen zudem unegal aus. Zur Entfernung der unerwünschten nicht-faserigen Bestandteile
und zum Zerstören der die gelblich-braune Färbung hervorrufenden Stoffe wird daher
eine Behandlung dieser Fasern vorgenommen, in der Bleichen und Waschen kombiniert
sind. Eine solche Behandlung kann angewandt werden auf die Fasern der genannten Herkunft,
auf daraus hergestellte Garne und auf Gewebe, Gewirke oder Vliese solcher Fasern.
Diese Behandlung kann weiterhin angewandt werden auf Gemische solcher Fasern mit synthetischen
Fasern und daraus hergestellte Erzeugnisse.
[0003] Für die Durchführung der genannten kombinierten Behandlung werden sogenannte Bleichflotten
eingesetzt, die Wasser, Wasserstoffperoxid, Netz-/Wasch- und Emulgiermittel, Alkali
zur pH-Einstellung und H
2O
2-Regulatoren (Stabilisatoren) enthalten. Als Regulatoren wurden lange Zeit beispielsweise
Na-Silikat und anorganische Phosphate eingesetzt. Wegen der Überdüngung der Abwässer
wurden später die anorganischen Phosphate durch (Poly)-Phosphonate ersetzt. Dies Phosphonate
sind jedoch schwer oder gar nicht abbaubar und belasten somit in einer anderen Weise
erneut die Abwässer. Auch die biologisch nicht abbaubare Ethylendiamin-tetraessigsäure
(EDTA), die zudem vom Klärschlamm nicht absorbiert wird, ist bedenklich in ihrem Einsatz
als H
2O
2-Regulator. Bei EDTA ist zudem eine Remobilisierung von Schwermetallen nicht völlig
ausgeschlossen.
[0004] In JP 50/157 667 (zitiert nach C.A.
84, 123 349 n) ist die Bleiche von Baumwolle, Rayon oder Polyester/Baumwolle in Gegenwart
von Mg
++-Ionen und Aminoessigsäure-Abkömmlingen und Zuckersäuren beschrieben. Im Ausführungsbeispiel
werden H
2O
2, Na-silikat, ein nichtionisches Tensid, Nitrilotriessigsäure-Na
3-salz, Na-D-mannonat und Mg
++-Ionen im Gemisch eingesetzt. Ziel dieses Verfahrens ist die Erhaltung der Reißfestigkeit
des Gewebes durch die Anwesenheit von Nitrilotriessigsäure.
[0005] Es bestand daher der Wunsch, völlig phosphorfreie und EDTA-freie Bleichregulatoren
(Stabilisatoren) zur Verfügung zu stellen. Die Entwicklung zeigte jedoch bisher, daß
es nicht möglich zu sein schien, auf Phosphate oder Phosphonate oder EDTA in solchen
Regulatoren zu verzichten.
[0006] Es wurden nun Bleichregulator-Zusammensetzungen, die in wäßriger, alkalisch eingestellter
Lösung eingesetzt werden, gefunden, die in wasser- und alkalifreier Form aus
a) 0,1 bis 20 Gew.-Teilen Magnesium-Ionen, gerechnet als MgO,
b) 3 bis 200 Gew.-Teilen Gluconsäure, gerechnet als freie Säure,
c) 3 bis 25 Gew.-Teilen Nitrilotriessigsäure, gerechnet als freie Säure, und
d) 4 bis 40 Gew.-Teilen Zitronensäure, gerechnet als Zitronensäure-monohydrat,
bestehen.
[0007] In bevorzugter Weise liegt der Bestandteil a) in einer Menge von 0,1 bis 10 Gew.-Teilen,
besonders bevorzugt 0,1 bis 8 Gew.-Teilen vor.
[0008] In weiterhin bevorzugter Weise liegt der Bestandteil b) in einer Menge von 10 bis
150 Gew.-Teilen, besonders bevorzugt 15 bis 120 Gew.-Teilen vor.
[0009] In weiterhin bevorzugter Weise liegt der Bestandteil c) in einer Menge von 4 bis
12 Gew.-Teilen, besonders bevorzugt 4 bis 8 Gew.-Teilen vor.
[0010] In weiterhin bevorzugter Weise liegt der Bestandteil d) in einer Menge von 4 bis
30 Gew.-Teilen, besonders bevorzugt 5 bis 25 Gew.-Teilen vor.
[0011] Die erfindungsgemäßen Bleichregulator-Zusammensetzungen werden in wäßriger, alkalisch
eingestellter Lösung eingesetzt. Hierbei liegen die Bestandteile a), b), c) und d)
zusammen in einer Menge von 10 bis 60 Gew.-%, bevorzugt 25 bis 40 Gew.-%, bezogen
auf die gesamte wäßrige, alkalisch eingestellte Lösung, vor. Zur alkalischen Einstellung
wird ein Alkalihydroxid bis zur Erreichung eines pH-Wertes von 7,5 bis 14 zugesetzt.
Ein solch weiter pH-Bereich bis zu einer stark alkalischen Einstellung ist grundsätzlich
möglich, weil in der Bleichflotte, der die erfindungsgemäßen Bleichregulator-Zusammensetzungen
zugesetzt werden, ohnehin Alkali zugesetzt werden muß. Zur Erhöhung der Lagerstabilität
der erfindungsgemäßen Bleichregulator-Zusammensetzungen allein hat sich jedoch ein
niedrigerer pH-Wert als günstiger erwiesen. Daher wird in bevorzugter Weise ein pH-Wert
von 7,5 bis 12,5, besonders bevorzugt 7,5 bis 12 vorgenommen.
[0012] Als Alkalihydroxid ist aus Preisgründen das Natriumhydroxid bevorzugt, wenngleich
grundsätzlich auch KOH oder LiOH möglich sind; es kann sowohl in fester Form als auch
in der gut handhabbaren wäßrigen Lösung mit beispielsweise 10 bis 60 Gew.-% eingesetzt
werden.
[0013] Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum Bleichen von natürlichen pflanzlichen
Fasern oder ihren Gemischen mit synthetischen Fasern oder von Garnen, Geweben, Gewirken
oder Vliesen aus solchen Fasern oder ihren Gemischen in Bleichflotten, die Wasser,
Alkali, Wasserstoffperoxid, Netz-, Wasch- und Emulgiermittel sowie Bleichregulatoren
enthalten, das dadurch gekennzeichnet ist, daß als Bleichregulatoren Zusammensetzungen
der oben beschriebenen Art eingesetzt werden.
[0014] Das erfindungsgemäße Verfahren kann in einer Reihe verschiedener Ausführungsformen
durchgeführt werden, die alle dem Fachmann als Stand der Technik geläufig sind: Bleichen
in langer Flotte (Diskontinue oder Kontinue); Klotz-Kaltverweil-Verfahren (KKV); Pad
Steam-Verfahren; Pad Roll-Verfahren und andere.
[0015] Natürliche pflanzliche Fasern, beispielsweise Baumwolle, Jute, Leinen oder Regenerat-Cellulose,
sowie tierische Fasern, wie Seide und Wolle, sowie deren Mischungen mit Synthetics
können erfindungsgemäß gebleicht werden. Bevorzugt seien pflanzliche Fasern, besonders
bevorzugt Baumwolle und deren Mischungen genannt.
[0016] In den im erfindungsgemäßen Verfahren einzusetzenden Bleichflotten wird neben Wasser,
Alkalihydroxid, Netz-, Wasch- und Emulgiermitteln und Wasserstoffperoxid eine erfindungsgemäße
Bleichregulator-Zusammensetzung eingesetzt. Hierbei liegt Wasserstoffperoxid je nach
Verfahren in einer Menge von 0,5-100 ml/l vor. Das Alkalihydroxid wird in einer Menge
zugesetzt und nachgesetzt, daß ein pH-Wert von 7,5 bis 14 in der Bleichflotte aufrechterhalten
wird. Netz-, Wasch-und Emulgiermittel sind solche, die dem auf diesem Gebiet tätigen
Fachmann bekannt sind. Es handelt sich hierbei um Einzelstoffe oder Gemische aus den
bekannten anionischen, kationischen oder nicht-ionischen Tensiden; bevorzugt handelt
es sich um anionische oder nicht-ionische Tenside, wie Fettsäuren und deren Salze,
Fettsäurealkylester, Fettalkohole, Fettalkohol-polyglykolether, Glyzerine, Alkylaromat-sulfonsäuren
u.a.
[0017] In einer dem Fachmann bekannten Weise werden diese Tenside so gewählt und zusammengestellt,
daß die unerwünschten Begleitstoffe der natürlichen pflanzlichen Fasern, wie Fette,
Wachse und andere Pflanzenbestandteile (z.B. Reste von Samenkapseln u.a.) entfernt
werden. Als Wasser kann vollentsalztes Wasser oder ein in üblicher Weise bereitgestelltes
Brauchwasser, das je nach Vorkommen einen unterschiedlichen Härtegrad hat, eingesetzt
werden.
[0018] Die Bleichregulator-Zusammensetzungen dienen als Stabilisatoren für das Wasserstoffperoxid.
Dabei wird die Abgabe des Sauerstoffs zum Bleichen der Fasern reguliert. Gluconsäure,
Nitrilotriessigsäure und Zitronensäure dienen der Komplexierung und "Maskierung" von
Erdalkalimetallen, insbesondere der störenden Ca-Ionen und von Schwermetallen.
[0019] Gluconsäure und Nitrilotriessigsäure können sowohl als freie Säuren als auch als
Alkalisalz (bevorzugt als Natriumsalz) eingesetzt werden. Auch Zitronensäure kann
als Alkalimetallsalz oder als freie Säure eingesetzt werden. In bevorzugter Form wird
die Zitronensäure als das technisch verfügbare Zitronensäuremonohydrat eingesetzt.
[0020] Magnesiumionen und Calciumionen als Beispiel für Erdalkaliionen sowie Eisen als Beispiel
für Schwermetallionen, die komplexiert werden sollen, sind natürliche Bestandteile
des üblicherweise verfügbaren Brauchwassers. Erdalkaliionen und Schwermetallionen
können ferner als Verunreinigungen der zu bleichenden natürlichen pflanzlichen Fasern
eingebracht werden. Beim Einsatz von vollentsalztem Wasser feht sowohl das zu komplexierende
Calcium als auch das als Co-Stabilisator gewünschte Magnesium, während die durch Verunreinigungen
der natürlichen pflanzlichen Fasern eingeschleppten Bestandteile weiterhin zu berücksichtigen
sind. Bei Verwendung von vollentsalztem Wasser kann man daher bei der Menge an Gluconsäure,
Nitrilotriessigsäure und an Zitronensäure im unteren Teil der angegebenen Mengenbereiche
arbeiten, während das fehlende Magnesium dadurch ausgeglichen wird, daß man im oberen
Teil des angegebenen Mengenbereiches arbeitet.
[0021] Diese Abhängigkeiten unter Berücksichtigung des zur Verfügung stehenden Wassers und
der Qualität der zu bleichenden Faser sind dem Fachmann bekannt. Die erfindungsgemäßen
Bleichregulator-Zusammensetzungen sind in der Lage, den gesamten beschriebenen Anwendungsbereich
zu überdecken.
[0022] Die Herstellung der erfindungsgemäßen Bleichregulator-Zusammensetzungen geschieht
durch einfaches Zusammengeben, beispielsweise in folgender Reihenfolge bei folgender
typischer Zusammensetzung:
1. 200 Gew.-Teile entsalztes H2O werden vorgelegt;
2. 80 Gew.-Teile Zitronensäure-Monohydrat werden gelöst;
3. 20 Gew.-Teile MgO werden gelöst;
4. 280 Gew.-Teile Gluconsäure/Na-Gluconat (60 %ig) werden gelöst;
5. 50 Gew.-Teile Nitrilotriessigsäure-trinatriumsalz werden gelöst;
6. 106 Gew.-Teile NaOH (50 %ig) werden zugesetzt (pH-Wert bei 8,5-9) und
7. 264 Gew.-Teile entsalztes Wasser werden als Rest zu 1000 Gew.-Teilen zugesetzt.
[0023] Um einwandfrei färbbare Materialien zu erzielen, ist es meist erforderlich, über
das Bleichen hinaus noch weitere Behandlungsstufen vor- bzw. nachzuschalten:
- Sengen, Abbrennen der abstehenden Faserenden, um eine glatte Oberfläche zu erzielen.
Dies ist üblicherweise der 1. Arbeitsgang.
- Abkochen, Beuchen, d.h. heiße Alkalibehandlung mit dem Ziel einer Vor-Extraktion der
Faserbegleitsubstanzen bzw. Aufquellung der Fasern und der Samenschalen der Baumwolle.
Dies wird meist vor dem Bleichen durchgeführt.
- Laugieren, Merzerisieren, Behandlung mit hoch konzentrierten Alkali mehr oder weniger
unter Spannung des Materiales zur Erzielung einer starken Faserquellung und damit
Glanz sowie Eliminierung der unreifen bzw. toten Baumwollanteile, welche sich nicht
oder schlecht anfärben lassen.
Dies kann vor oder nach dem Bleichen durchgeführt werden.
- Säure-Extraktion, wird vor dem Bleichen durchgeführt, wenn extrem hohe Mengen an Schwermetallen
vorliegen (Brauchwasser und/oder Fasersubstrat). Die Komplexbildner des Bleichregulators
wären überfordert.
- Ferner kommen zur Erzielung sehr hoher Weißgrade auch weitere Bleichverfahren vor
oder nach der Wasserstoffperoxid-Bleiche zur Anwendung.
z.B.
- Natriumhypochlorit-Bleiche
- Natriumchlorit-Bleiche
- reduktive Bleiche
mit und ohne Zusatz von Weißtönern.
[0024] Bei Verwendung von Wasserglas (Natriumsilikat) als Stabilisator treten besonders
in Verbindung mit Ca-Salzen unlösliche Ca-Silikat-Ablagerungen auf Maschine und Material
auf, dies trifft bei Verwendung des beschriebenen, erfindungsgemäßen Regulators nicht
zu.
[0025] Die früher bzw. noch heute verwendeten und als unersetzlich geltenden Phosphonate
sind biologisch nicht abbaubar und belasten die Abwässer. Das ebenfalls nicht abbaubare
EDTA belastet die Gewässer darüber hinaus noch wegen der Gefahr der Remobilisierung
der Schwermetallionen.
Beispiel 1
[0026] Eine typische Bleichregulator-Zusammensetzung erhält man durch Zusammengeben von
28 Gew.-% einer wäßrigen Natrium-gluconatlösung(60 %ig), 5 Gew.-% Nitrilotriessigsäure-trinatriumsalz,
8 Gew.-% Zitronensäure-monohydrat, 2 Gew.-% Magnesiumoxid und 6 Gew.-% 50 %iger Natronlauge.
Der Rest (51 Gew.-%) ist voll entsalztes Wasser. Die Zusammensetzung hatte einen pH-Wert
von 7,5.
Beispiel 2
[0027] Typische Bleichflotten bestehen aus

[0028] Die Materialien nach der Behandlung auf Schädigung geprüft sowie die Aufhellung gemessen.
Beispiel 3
[0029] Eine weitere typische Variante einer Zusammensetzung eines erfindungsgemäßen Regulators
ist:
234,10 Gew.-Teile entsalztes Wasser
125,00 " Zitronensäure-Monohydrat
31,20 " Magnesiumoxid
437,50 " Gluconsäure/Na-gluconat (60 %ig)
78,20 " Nitrilotriessigsäure-Na3-Salz
94,00 " Natronlauge (50 %ig)
[0030] Die Zusammensetzung hat einen pH-Wert von 7,5.
Beispiel 4
[0031] In Kochversuchen mit einer typischen Bleichrezeptur am Rückflußkühler unter Belastung
der Bleichflotte mit Eisensalz (Fe
+++Sulfat 1:1000) wurde die Wirksamkeit des erfindungsgemäßen Regulators demonstriert:
Durchführung:
[0032] 200 ml einer Bleichflotte mit folgender Zusammensetzung wurden 30 min am Rückflußkühler
gekocht und die Gehalte an Wasserstoffperoxid nach 15 und 30 min. ermittelt (Versuch
a mit erfindungsgemäßem Regulator; Versuch b ohne Regulator).
| |
|
Versuch |
| Lewatitwasser |
|
a |
b |
| Natronlauge (32 gew.-%ig) |
g/l |
5 |
5 |
| Regulator (erf. gem.) |
" |
3,5 |
- |
| Wasserstoffperoxid (35 Gew.-%) |
" |
10 |
10 |
| Fe+++Sulfatlösung (1:1000) |
" |
20 |
20 |
| |
| H2O2-Gehalt (ml/l) |
|
|
|
| zur Beginn |
|
10,1 |
10,2 |
| nach 15 min |
|
8,3 |
0,5 |
| nach 30 min |
|
5,6 |
0 |
Beispiel 5
[0033] Eine weitere Bleichregulator-Zusammensetzung erhält man aus
80 Gew.-Teilen Citronensäure-Monohydrat
20 Gew.-Teilen MgO
280 Gew.-Teilen Naglusol (Gluconsäure/Na-gluconat, 60 %)
50 Gew.-Teilen Nitrilotriessigsäure-Na3-salz
106 Gew.-Teilen Natronlauge (50 %)
464 Gew.-Teilen entsalztes Wasser.
[0034] Die Zusammensetzung hat einen pH-Wert von 11,2.
1. Bleichregulator-Zusammensetzungen, die in wäßriger, alkalisch eingestellter Lösung
eingesetzt werden, bestehend in wasser- und alkalifreier Form aus
a) 0,1 bis 20 Gew.-Teilen Magnesium-Ionen, gerechnet als MgO,
b) 3 bis 200 Gew.-Teilen Gluconsäure, gerechnet als freie Säure,
c) 3 bis 25 Gew.-Teilen Nitrilotriessigsäure, gerechnet als freie Säure, und
d) 4 bis 40 Gew.-Teilen Zitronensäure, gerechnet als Zitronensäure-monohydrat.
2. Zusammensetzungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bestandteil a)
in einer Menge von 0,1 bis 10 Gew.-Teilen, bevorzugt 0,1 bis 8 Gew.-Teilen vorliegt.
3. Zusammensetzungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bestandteil b)
in einer Menge von 10 bis 150 Gew.-Teilen, bevorzugt 15 bis 120 Gew.-Teilen vorliegt.
4. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bestandteil c) in
einer Menge von 4 bis 12 Gew.-Teilen, bevorzugt 4 bis 8 Gew.-Teilen vorliegt.
5. Zusammensetzungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bestandteil d)
in einer Menge von 4 bis 30 Gew.-Teilen, bevorzugt 5 bis 25 Gew.-Teilen vorliegt.
6. Bleichregulator-Zusammensetzungen als wäßrige, alkalisch eingestellte Lösung, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bestandteile a), b), c) und d) gemäß Anspruch 1 zusammen in
einer Menge von 10 bis 60 Gew.-%, bevorzugt 25 bis 40 Gew.-%, bezogen auf die gesamte
wäßrige, alkalisch eingestellte Lösung, vorliegen und daß zur alkalischen Einstellung
Alkalihydroxid bis zur Erreichung eines pH-Wertes von 7,5 bis 14 zugesetzt wird.
7. Zusammensetzungen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Alkalihydroxid
Natriumhydroxid in fester Form oder als 10 bis 60 gew.-%ige Lösung eingesetzt wird.
8. Zusammensetzungen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine alkalische Einstellung
bis zu einem pH-Wert von 7,5 bis 12,5 bevorzugt 7,5 bis 12 vorgenommen wird.
9. Verfahren zum Bleichen von natürlichen pflanzlichen Fasern auf Cellulose-Basis, Regeneratcellulose,
Seide, Wolle oder ihren Gemischen mit synthetischen Fasern oder von Garnen, Geweben,
Gewirken oder Vliesen aus solchen Fasern oder ihren Gemischen in Bleichflotten, die
Wasser, Alkali, Wasserstoffperoxid, Netz-, Wasch- und Emulgiermittel sowie Bleichregulatoren
enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß als Bleichregulatoren solche nach Anspruch
1 eingesetzt werden.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Fasern Cellulose, Regeneratcellulose,
Wolle, Seide, Mischungen mit Synthesefasern oder ihre Verarbeitungsformen gebleicht
werden.
1. Bleaching regulator compositions which are employed in an aqueous solution which has
been rendered alkaline and comprise, in the anhydrous and alkalifree form,
a) 0.1 to 20 parts by weight of magnesium ions, calculated as MgO,
b) 3 to 200 parts by weight of gluconic acid, calculated as the free acid,
c) 3 to 25 parts by weight of nitrilotriacetic acid, calculated as the free acid,
and
d) 0 to 40 parts by weight of citric acid, calculated as citric acid monohydrate.
2. Compositions according to Claim 1, characterised in that constituent a) is present
in an amount of 0.1 to 10 parts by weight, preferably 0.1 to 8 parts by weight.
3. Compositions according to Claim 1, characterised in that constituent b) is present
in an amount of 10 to 150 parts by weight, preferably 15 to 120 parts by weight.
4. Compositions according to Claim 1, characterised in that constituent c) is present
in an amount of 4 to 12 parts by weight, preferably 4 to 8 parts by weight.
5. Compositions according to Claim 1, characterised in that constituent d) is present
in an amount of 4 to 30 parts by weight, preferably 5 to 25 parts by weight.
6. Bleaching regulator compositions as an aqueous solution which has been rendered alkaline,
characterised in that constituents a), b), c) and d) according to Claim 1 together
are present in an amount of 10 to 60% by weight, preferably 25 to 40% by weight, based
on the total aqueous solution which has been rendered alkaline, and in that, for the
alkaline adjustment, an alkali metal hydroxide is added until a pH of 7.5 to 14 is
reached.
7. Compositions according to Claim 6, characterised in that sodium hydroxide in solid
form or as a 10 to 60% strength by weight solution is employed as the alkali metal
hydroxide.
8. Compositions according to Claim 6, characterised in that an alkaline adjustment is
carried out up to a pH of 7.5 to 12.5, preferably 7.5 to 12.
9. Process for bleaching naturally occurring plant fibres on a cellulose basis, regenerated
cellulose, silk, wool or their mixtures with synthetic fibres, or yarns, woven fabrics,
knitted fabrics or nonwovens of such fibres or their mixtures in bleaching liquors
which comprise water, an alkali, hydrogen peroxide, wetting agents, detergents and
emulsifiers and bleaching regulators, characterised in that the bleaching regulators
employed are those according to Claim 1.
10. Process according to Claim 9, characterised in that the fibres bleached are cellulose,
regenerated cellulose, wool, silk, mixtures with synthetic fibres or their processing
forms.
1. Compositions régulatrices de blanchiment qu'on utilise en solution aqueuse réglée
alcaline et qui consistent, à l'état anhydre et exempt d'alcali, en
a) 0,1 à 20 parties en poids d'ions magnésium, exprimé en MgO,
b) 3 à 200 parties en poids d'acide gluconique, exprimé en acide libre,
c) 3 à 25 parties en poids d'acide nitrilotriacétique, exprimé en acide libre et
d) 4 à 40 parties en poids d'acide citrique, exprimé en acide citrique monohydraté.
2. Compositions selon la revendication 1, caractérisées en ce que le composant a) est
présent en quantité de 0,1 à 10 parties en poids, de préférence de 0,1 à 8 parties
en poids.
3. Compositions selon la revendication 1, caractérisées en ce que le composant b) est
présent en quantité de 10 à 150 parties en poids, de préférence de 15 à 120 parties
en poids.
4. Compositions selon la revendication 1, caractérisées en ce que le composant c) est
présent en quantité de 4 à 12 parties en poids, de préférence de 4 à 8 parties en
poids.
5. Compositions selon la revendication 1, caractérisées en ce que le composant d) est
présent en quantité de 4 à 30 parties en poids, de préférence de 5 à 25 parties en
poids.
6. Compositions régulatrices de blanchiment à l'état de solutions aqueuses réglées alcalines,
caractérisées en ce que les composants a), b), c) et d) selon la revendication représentent
au total de 10 à 60 %, de préférence de 25 à 40 % du poids total de la solution aqueuse
réglée alcaline et en ce que, pour le réglage alcalin, on a ajouté un hydroxyde alcalin
jusqu'à un pH de 7,5 à 14.
7. Compositions selon la revendication 6, caractérisées en ce que l'hydroxyde alcalin
utilisé est l'hydroxyde de sodium à l'état solide ou à l'état de solution à une concentration
de 10 à 60 % en poids.
8. Compositions selon la revendication 6, caractérisées en ce que l'on a réglé alcalin
jusqu'à un pH de 7,5 à 12,5, de préférence de 7,5 à 12.
9. Procédé pour le blanchiment de fibres végétales naturelles à base de cellulose, de
la cellulose régénérée, de la soie, de la laine ou de leurs mélanges avec des fibres
synthétiques ou de filés, tissus, tricots ou nappes consistant en ces fibres ou leurs
mélanges, dans des bains de blanchiment contenant de l'eau, un alcali, du peroxyde
d'hydrogène, des agents mouillants, détergents et émulsionnants et des régulateurs
de blanchiment, caractérisé en ce que l'on utilise des régulateurs de blanchiment
selon la revendication 1.
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce que les fibres qu'on soumet au
blanchiment sont des fibres de cellulose, de cellulose régénérée, de laine, de soie,
de mélanges avec des fibres synthétiques, telles quelles ou sous forme confectionnée.