(19)
(11) EP 0 672 001 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
16.07.1997  Patentblatt  1997/29

(21) Anmeldenummer: 94923632.7

(22) Anmeldetag:  19.08.1994
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B61D 17/22
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/CH9400/164
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9506/580 (09.03.1995 Gazette  1995/11)

(54)

ÜBERGANGSEINRICHTUNG ZWISCHEN ZWEI GEKUPPELTEN FAHRZEUGEN

PASSAGE DEVICE BETWEEN TWO COUPLED VEHICLES

DISPOSITIF DE PASSAGE ENTRE DEUX VEHICULES ACCOUPLES


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI MC NL PT SE

(30) Priorität: 03.09.1993 CH 2627/93

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
20.09.1995  Patentblatt  1995/38

(73) Patentinhaber: FIAT-SIG Schienenfahrzeuge AG
8212 Neuhausen (CH)

(72) Erfinder:
  • MELZER, Norbert
    D-78234 Engen (DE)

(74) Vertreter: Troesch Scheidegger Werner AG 
Patentanwälte, Siewerdtstrasse 95, Postfach
8050 Zürich
8050 Zürich (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 206 583
GB-A- 2 162 138
FR-A- 451 518
US-A- 1 657 268
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine mittels einer balgartigen Umhüllung allseitig geschlossene Uebergangseinrichtung zwischen zwei gekuppelten Fahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen, welche Einrichtung aus zwei in der Länge veränderbaren Basisteilen besteht, von denen jeder am einen Ende mit jeweils einem der Fahrzeuge verbunden ist, während zumindest Teile der freien Enden beider Basisteile trennbar miteinander verbunden sind, wobei jeder Basisteil klappbare Uebergangsbrückenteile, einen balgartigen Umhüllungsteil, sowie gegebenenfalls eine Deckenverschalung aufweist und an den freien Enden der Umhüllungsteile umlaufende, miteinander gekuppelte zentrale Rahmen angeordnet sind, welche entweder von unten oder oben durch mindestens zwei sich zwischen den Fahrzeugen erstreckende, in der Länge veränderbare, im wesentlichen in einer horizontalen Ebene wirkende Stützen abgestützt bzw. getragen sind, wobei im balgartigen Umhüllungsteil jedes Uebergangsbasisteils zwischen seinem zentralen Rahmen am freien Ende und dem mit je einem der Fahrzeuge verbundenen Ende ein umlaufender Hilfsrahmen als Stütze bzw. Anschlag für Uebergangsbrückenteile und Uebergangsverkleidungsteile vorgesehen ist, welcher Hilfsrahmen ebenfalls von den sich in der Länge veränderbaren Stützen getragen ist.

    [0002] Uebergangseinrichtungen zwischen zwei gekuppelten schienengebundenen Fahrzeugen sind in den verschiedensten Ausführungsvarianten bekannt. Ebenfalls bekannt sind die vielseitigen Probleme, welche bei derartigen Uebergangseinrichtungen auftreten.

    [0003] Fahrzeugübergangseinrichtungen der eingangs beschriebenen Art sind aus der FR-A-451 518 bekannt, wobei die Veränderbarkeit der Länge der Stützen und deren Wirkanordnung in einer horizontalen Ebene aus EP-A-0 206 583 ableitbar sind.

    [0004] Eines der Probleme besteht darin, die Einrichtung, bestehe die nun aus einem oder aus zwei Basisteilen, so abzustützen, dass ein möglichst einfacher und für den Benützer problemloser Uebergang entsteht. Die Uebergangseinrichtung muss entweder von unten abgestützt werden, oder gegebenenfalls an einer komplexen Einrichtung aufgehängt werden. Bei dieser Art von Abstützung entstehen neuerdings dadurch Probleme, dass die Uebergänge relativ kurz sind und zwischen Fahrzeugen eingesetzt werden, welche auch für relativ kleine Kurvenradien eingesetzt werden. Hier entsteht das Problem, dass die Abstützung von unten des Uebergangs, zumindest im wichtigen zentralen Teil, upgenügend bzw. zumindest unzuverlässig wird.

    [0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Uebergangseinrichtung der eingangs definierten Art, welche bei einem einfachen konstruktiven Aufwand einen weitgehend problemlosen Uebergang unabhängig von den Kurvenradien gewährleistet. Diese Aufgabe wird bei einer Uebergangseinrichtung der eingangs aufgeführten Art erfindungsgemäss durch die im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 definierten Merkmale gelöst.

    [0006] Die erfindungsgemässe Anordnung von Hilfsrahmen und deren Zusammenwirken mit den des Scherenausgebildeten Stützen bewirkt ein zuverlässiges Tragen entweder von unten oder oben der zentralen Rahmen, der Hilfsrahmen und damit der Uebergansverkleidungsteile und vor allem der klappbaren Brückenteile, wobei dank den als Scheren und/oder teleskopischen Trägern ausgebildeten Stützen sogar unabhängig vom Kurvenradius bzw. der Winkelstellung zwischen den zwei gekuppelten Fahrzeugen eine zwangsläufige Winkelübertragung auf diese Stützen erfolgt, was wiederum eine optimale Abstützung der eigentlichen Uebergangseinrichtung gewährleistet. Dieser Effekt kann bei Tragkonstruktionen in Teleskopform durch zusätzliche Führungselemente in Form von Scheren erzielt werden.

    [0007] Besondere Ausführungsformen der erfindungsgemässen Uebergangseinrichtung sind in den Ansprüchen 2 - 13 definiert. Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung noch näher erläutert. Es zeigt:
    Fig. 1
    eine Uebergangseinrichtung nach der Erfindung, welche zur Verdeutlichung des Aufbaus und der einzelnen Bauteile in auseinandergezogener Ansicht dargestellt ist;
    Fig. 2
    eine rein schematische Darstellung einer der Stützscheren;
    Fig. 3
    eine kardanische Anlenkung einer Schere an einem Fahrzeug, und
    Fig. 4
    rein schematisch eine Ankupplung von zwei freien Scherenenden im Bereich des Dreh- und Stützpunktes unterhalb der zentralen Rahmen.


    [0008] Die Uebergangseinrichtung gemäss Fig. 1 ist zwischen zwei Fahrzeugteilen 1, 2 einzubauen. Sie besteht aus zwei Basisteilen, von denen jeder am einen Ende mit jeweils einem der Fahrzeuge 1 bzw. 2 verbunden ist. Die freien Enden der Basisteile sind trennbar miteinander verbunden.

    [0009] Jeder Basisteil weist klappbare Uebergangsbrückenteile 3 bzw. 4, ferner eine Deckenverschalung 5 bzw. 6 sowie je einen balgartigen Umhüllungsteil 7 bzw. 8 auf.

    [0010] Die Umhüllungsteile 7,8 weisen an ihren freien Enden je einen umlaufenden zentralen Rahmen 9 bzw. 10 auf, welche über geeignete Kupplungsmittel, zum Beispiel Kupplungsstangen 11 bzw. 12 miteinander verbunden sind. In der Mitte jedes Umhüllungsteils 7,8 ist jeweils ein umlaufender Hilfsrahmen 7',8' vorgesehen, welcher für das optimale Funktionieren des Ueberganges Gewähr bietet.

    [0011] Jeder Uebergangsbrückenteil 3 bzw. 4 besteht seinerseits aus zwei Teilen 3',3'' bzw. 4',4'', von denen jeweils einer 3' bzw. 4' am zugehörigen Fahrzeug 1 bzw. 2 und der andere am zentralen Rahmen 9 bzw. 10 angelenkt ist. Bei zusammengekuppelten Fahrzeugen 1,2 und eingerichteter Uebergangseinrichtung liegt dabei der am Fahrzeug 1 bzw. 2 angelenkte Teil 3' bzw. 4' auf dem zugehörigen Hilfsrahmen 7' bzw. 8' auf, wahrend der zweite Teil 3'' bzw. 4'' niedergeklappt auf dem ersten Teil 3' bzw. 4' aufliegt.

    [0012] Die zentralen Rahmen 9,10 und die Hilfsrahmen 7', 8' werden erfindungsgemäss von unten durch Stützen derart abgestützt. dass sie sowohl das Gewicht der Uebergangseinrichtung wie auch maximal vorkommende Belastungen aufzunehmen vermögen (durch den Uebergang benutzende Personen). Die Art dieser Stützen wird nachstehend noch näher erläutert.

    [0013] An den vertikalen Pfosten der Türöffnungen der Fahrzeuge 1 und 2 sind Schwenkflügel 13,14 bzw. 15,16 angelenkt, welche sich mit entsprechenden Schwenkflügeln 13', 14' bzw. 15', 16' an den vertikalen Balken der Rahmen 9, 10 überlappend gegen die Umhüllungen 7,8 bzw. die Hilfsrahmen 7',8' anlegen, sobald die Einrichtung zusammengebaut ist. Diese Schwenkflügel weisen noch elastomere Teile auf, welche sich gegen die Uebergangsbrückenteile 3,4 bzw. die Deckenverschalungen 5,6 anlegen.

    [0014] Damit ist eine Uebergangseinrichtung gebildet, bei welcher der Durchgang durch die Schwenkflügel bzw. Brückenteile und Deckenverschalung vollständig verschalt ist und das Ganze von einer balgartigen Umhüllung umgeben ist.

    [0015] Wie bereits erwähnt, werden die zentralen Rahmen 9,10 und die Hilfsrahmen 7',8' der Uebergangseinrichtung von in der Länge veränderbaren Stützen, vorzugsweise von mehrgliedrigen Scheren 17,18 bzw. 19,20 abgestutzt. Die mehrgliedrigen Scheren 17,18 und 19,20 wirken in einer horizontalen Ebene und sind jeweils über ein kardanisches Gelenk (s. Fig. 3) an einem der Fahrzeuge und andererseits mit ihren freien Enden mit einer direkt gegenüherliegenden Schere über einen vertikalen Gelenkbolzen gekuppelt (Fig 4). Durch die vertikalen Gelenkbolzen am Verbindungspunkt und den ebenfalls vertikalen Gelenkbolzen der Scheren an sich entsteht, bei geeigneter Dimensionierung der Scherenarme, eine in vertikaler Richtung absolut biegesteife Stütze zwischen den beiden Fahrzeugen 1,2. Dadurch, dass die Scheren an den Fahrzeugen selbst über horizontale Bolzen des kardanischen Gelenkes angelenkt sind (Fig. 3), können im Betrieb auftretende Höhenunterschiede zwischen den beiden Fahrzeugen problemlos aufgenommen werden. Es hat sich gezeigt, dass diese Konstruktion, welche zwangsläufig alle Winkel zwischen den Fahrzeugen 1,2 zu übertragen vermag, eine optimale Stütze für die Uebergangseinrichtung bilden. Eine Entkupplung der beiden Fahrzeuge ist mit relativ einfachem Aufwand möglich, indem einerseits die Kupplungsbolzen zwischen den Scheren und andererseits die Kupplung zwischen den zentralen Rahmen 9,10 zu lösen ist. Anschliessend kann jeder Basisteil gegen den zugehörigen Fahrzeugteil zurückgeschoben und befestigt werden.

    [0016] Wie die Zeichnung zeigt, sind die zentralen Rahmen 9,10 zwischen den Umhüllungen 7,8 und den Deckenverschalungen 5,6 mit einer in der Länge veränderbaren Führung 21,22 bzw. 23,24 an den zugehörigen Fahrzeugen angelenkt. Diese Führungen sind vorzugsweise ebenfalls als Scheren ausgebildet, wobei diese Scheren die Hilfsrahmen 7',8' zentrieren und den Zentralrahmen 9,10 führen.

    [0017] Dank dieser einfachen Konstruktion mit Zentral- und Hilfsrahmen und der vorzugsweise als Scheren ausgebildeten Stützen 17,18 bzw. 19,20 erfolgt eine einwandfreie Abstützung der Uebergangseinrichtung in praktisch jeder denkbaren Winkellage der beiden Fahrzeugteile zueinander. Der auf diese Weise abgestützte Uebergang ist allseitig einwandfrei verschlossen, somit gegen alle äusseren Einflüsse (Luftzug, Lärm) geschützt.

    [0018] Wie bereits erwähnt, zeigt Fig. 2 den schematischen Aufbau und die Wirkung der Stützscheren in der Horizontalebene. Die Scherenarme 25,26 kreuzen sich im Gelenk 27 und sind als durchgehende steife Träger ausgebildet. Die Arme 28,29 bzw. 30,31 sind einerseits über vertikale Gelenkbolzen an den Armen 25,26 angelenkt und andererseits mit ihren anderen Enden über entsprechende Gelenke 32,33 entweder am Fahrzeug 1 oder mit der gegenüberliegenden Schere gekuppelt (Fig. 4).

    [0019] Fig. 3 zeigt die Kupplungsstelle zwischen einer Stützschere und dem Fahrzeug 1 (Vergrösserung des linken Endes von Fig. 2). Kardanische Lagerungen der gezeigten Art sind bekannt und bestehen aus einem horizontalen Gelenkzapfen 34, welcher in einer elastomeren Masse 35 im Träger 36 angeordnet ist (das Gelenk ist somit eine Art kardanische Aufhängung). Die beiden Arme kreuzen sich im Gelenk 39 und sind über die Lasche 40 mit dem Zapfen 34 verbunden.

    [0020] Fig. 4 schliesslich zeigt rein schematisch eine der Möglichkeiten, zwei freie Scherenenden miteinander zu kuppeln, und zwar so, dass auch an der Verbindungsstelle ein biegesteifer (in vertikaler Richtung) Träger besteht.

    [0021] Anstelle der Stützscheren könnten auch teleskopische Träger geeigneter Konstruktion zur Abstützung bzw. Aufhängung der Zentral- und Hilfsrahmen verwendet werden, oder es könnten teils Scheren, teils Teleskopstützten eingesetzt werden. Die Scheren haben den grossen Vorteil, dass sich der Abstützpunkt für die Hilfsrahmen proportional verschiebt und damit den Hilfsrahmen immer in die optimale Stellung mitnimmt (ohne relative Gleitbewegung).


    Ansprüche

    1. Mittels einer balgartigen Umhüllung allseitig geschlossene Uebergangseinrichtung zwischen zwei gekuppelten Fahrzeugen (1; 2), insbesondere Schienenfahrzeugen, welche Einrichtung aus zwei in der Länge veränderbaren Basisteilen besteht, von denen jeder am einen Ende mit jeweils einem der Fahrzeuge (1; 2) verbunden ist, während zumindest Teile der freien Enden beider Basisteile trennbar miteinander verbunden sind, wobei jeder Basisteil klappbare Uebergangs-Brückenteile (3; 4), einen balgartigen Umhüllungsteil (7; 8) sowie gegebenenfalls eine Deckenverschalung (5; 6) aufweist und an den freien Enden der Umhüllungsteile (7; 8) umlaufende, miteinander gekuppelte zentrale Rahmen (9; 10) angeordnet sind, welche durch mindestens zwei sich zwischen den Fahrzeugen (1; 2) erstreckende, in der Länge veränderbare, im wesentlichen in einer horizontalen Ebene wirkende Stützen (17, 18; 19, 20) abgestützt sind, wobei im balgartigen Umhüllungsteil (7; 8) jedes Uebergangsbasisteils zwischen seinem zentralen Rahmen (9; 10) am freien Ende und dem mit je einem der Fahrzeuge (1; 2) verbundenen Ende ein umlaufender Hilfsrahmen (7'; 8') als Stütze bzw. Anschlag für Uebergangsbrückenteile (3; 4) und Uebergangsverkleidungsteile vorgesehen ist, welcher Hilfsrahmen (7'; 8') ebenfalls von den sich in der Länge veränderbaren Stützen (17, 18; 19, 20) getragen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Länge veränderbaren Stützen (17, 18; 19, 20) als in einer horizontalen Ebene wirkende mehrgliedrige Scheren ausgebildet sind, wobei an jedem der gekuppelten Fahrzeuge (1; 2) mindestens eine solche Stützschere (17, 18; 19, 20) fest angelenkt ist, deren freies Ende entweder mit dem gegenüberliegenden Fahrzeug (2; 1) oder mit dem freien Ende einer am gegenüberliegenden Fahrzeug (2; 1) fest angelenkten Stützschere (19, 20; 17, 18) gekuppelt ist.
     
    2. Uebergangseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Stützschere (17, 18; 19, 20) mindestens zwei parallelepipedische Scherenglieder aufweist, deren im Gelenk (27) aneinandergrenzende gleichgerichtete Scherenarme (25, 26) durchgehende steife Träger sind.
     
    3. Uebergangseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, mit zwei an jedem Fahrzeug (1; 2) angelenkten Stützscheren (17, 18; 19, 20), deren freie Enden mit jeweils einem freien Ende einer Stützschere (19, 20; 17, 18) des gegenüberliegenden Fahrzeuges gekuppelt sind, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Scherenarm (30, 31) der einen Stützschere im Kupplungsgelenk (33) starr mit einem Scherenarm der gegenüberliegenden Stützschere verbunden ist, so dass auch im Kupplungsgelenk (33) die sich gelenkig kreuzenden Scherenarme durchgehende steife Träger bilden.
     
    4. Uebergangseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsrahmen (7'; 8') etwa in der Mitte zwischen den Enden jedes Uebergangsbasisteils am Umhüllungsteil (7; 8) angeordnet ist.
     
    5. Uebergangseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Länge veränderbaren Stützen (17, 18; 19, 20) als teleskopisch ausfahrbare Tragelemente ausgebildet und zusätzlich mit in einer horizontalen Ebene wirkenden mehrgliedrigen Scheren ausgerüstet sind.
     
    6. Uebergangseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem der gekuppelten Fahrzeuge (1; 2) mindestens eine Stütze (17, 18; 19, 20) fest angelenkt ist, deren freies Ende entweder mit dem gegenüberliegenden Fahrzeug (2; 1) oder mit dem freien Ende einer am gegenüberliegenden Fahrzeug fest angelenkten Stütze (19, 20; 17, 18) gekuppelt ist.
     
    7. Uebergangseinrichtung nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Uebergangsbrückenteil (3; 4) aus zwei Teilen besteht, von denen einer am Fahrzeug klappbar angelenkt ist und sich auf dem unteren Balken des Hilfsrahmens (7'; 8') abstützt, während der andere am zugehörigen zentralen Rahmen (9; 10) klappbar angelenkt ist und auf dem ersten Teil aufliegt.
     
    8. Uebergangseinrichtung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass jede Stütze (17, 18; 19, 20) kardanisch am Fahrzeug (1; 2) angelenkt ist.
     
    9. Uebergangseinrichtung nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass jeder zentrale Rahmen (9; 10) mit seinem oberen Rahmenbalken mittels mindestens einer ebenfalls als in einer horizontalen Ebene wirkenden, in der Länge veränderbaren Führung, z.B. in Form einer Schere (21, 22; 23, 24), mit dem zugehörigen Fahrzeug (1; 2) verbunden ist.
     
    10. Uebergangseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Basisteil zwei Führungen (21, 22; 23, 24) aufweist.
     
    11. Uebergangseinrichtung nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Hilfsrahmen (7'; 8') mit seinem oberen Balken mit der z.B. als Schere ausgebildeten Führung (21, 22; 23, 24) verbunden ist.
     
    12. Uebergangseinrichtung nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, dass an den vertikalen Balken der zentralen Rahmen (9; 10) und an den vertikalen Pfosten der Fahrzeugenddurchgänge Schwenkflügel (13, 14; 13', 14'; 15, 16; 15', 16') angeordnet sind, welche sich gegen die Innenwand des zugehörigen balgartigen Umhüllungsteils (7; 8) bzw. gegen den Hilfsrahmen (7'; 8') anlegen und/oder von diesem geführt werden und sich dabei mit ihren freien Enden überlappen.
     


    Claims

    1. A gangway device entirely closed by a bellow type covering, between two coupled vehicles (1 ; 2), especially rail vehicles, said device comprising two base parts with a variable length, one end of which is connected to one of the vehicles (1 ; 2) while at least parts of the free ends of both base parts are connected to each other in a separable way, each base part comprising hinged gangway bridge elements (3 ; 4), a bellow type covering element (7 ; 8) and, if need be, a ceiling casing (5 ; 6) and central frames (9 ; 10) which surround the free ends of the covering elements (7 ; 8), which are coupled to each other and which are supported by at least two rests (17, 18 ; 19, 20) which extend between the vehicles (1 ; 2), which have a variable length and which act generally in a horizontal plane, a surrounding auxiliary frame (7' ; 8') being provided in the bellow type covering element (7 ; 8) of each gangway base part, between the latter's central frame (9 ; 10), at the free end, and the end connected to one of the vehicles (1 ; 2), as a rest or stop for the gangway bridge elements (3 ; 4) and the gangway casing elements, said auxiliary frame (7' ; 8') being also supported by the rests (17, 18 ; 19, 20) with a variable length, characterised in that the rests (17, 18 ; 19, 20) with a variable length have the form of multi-unit scissors acting in a horizontal plane, at least one such scissor type rest (17, 18 ; 19, 20) being tightly articulated to each coupled vehicle (1 ; 2) with its free end being coupled either to the vehicle opposite (2 ; 1) or to the free end of a scissor type rest (19, 20 ; 17, 18) tightly articulated to the vehicule opposite (2 ; 1).
     
    2. The gangway device according to claim 1, characterised in that each scissor type rest (17, 18 ; 19, 20) has at least two parallelepiped scissor elements whose scissor arms (25, 26) directed in the same direction and adjacent to each other in the articulation (27) are continuous rigid supports.
     
    3. The gangway device according to claim 1 or 2, with two scissor type rests (17, 18 ; 19, 20) which are articulated to each vehicle (1 ; 2) and the free ends of which are coupled to the respective free ends of a scissor type rest (19, 20 ; 17, 18) of the vehicle opposite, characterised in that each arm (30, 31) of a scissor type rest is rigidly connected to an arm of the scissor type rest opposite in the coupling articulation (33) so that in the coupling articulation (33), too, the scissor arms crossing in an articulated way form continuous rigid supports.
     
    4. The gangway device according to claim 1, characterised in that the auxiliary frame (7' ; 8') is arranged on the covering element (7 ; 8) approximately halfway between the ends of each gangway base part.
     
    5. The gangway device according to claim 1 or 2, characterised in that the rests (17, 18 ; 19, 20) with a variable length have the form of telescopic supporting elements and are additionally equipped with multi-unit scissors which act in a horizontal plane.
     
    6. The gangway device according to claim 5, characterised in that at least one rest (17, 18 ; 19, 20) is rigidly articulated to each coupled vehicle (1 ; 2), the free end of said rest being coupled either to the vehicle opposite (2 ; 1) or to the free end of a scissor type rest (19, 20 ; 17, 18) tightly articulated to the vehicule opposite.
     
    7. The gangway device according to one of claims 1 to 6, characterised in that each gangway bridge element (3 ; 4) comprises two parts, one being hinged and articulated to the vehicle and resting on the lower beam of the auxiliary frame (7' ; 8') while the other is hinged and articulated to the corresponding central frame (9 ; 10) and rests on the first part.
     
    8. The gangway device according to one of claims 1 to 7, characterised in that each rest (17, 18 ; 19, 20) is articulated to the vehicle (1 ; 2) with a gimbal mounting.
     
    9. The gangway device according to one of claims 1 to 8, characterised in that each central frame (9 ; 10) is connected to the corresponding vehicle (1 ; 2) with its upper frame beam by means of at least one guide with a variable length which also acts in a horizontal plane, for example in the form of scissors (21, 22 ; 23, 24).
     
    10. The gangway device according to claim 9, characterised in that each base part has two guides (21, 22; 23, 24).
     
    11. The gangway device according to claim 9 or 10, characterised in that each auxiliary frame (7' ; 8') is connected with its upper beam to the guide (21, 22 ; 23, 24) formed like scissors, for example.
     
    12. The gangway device according to one of claims 1 to 11, characterised in that pivoting wings (13, 14 ; 13', 14'; 15, 16 ; 15', 16') are provided on the vertical beams of the central frames (9 ; 10) and on the vertical stays of the vehicle gangways, said wings fitting against the inner wall of the corresponding bellow type covering element (7 ; 8) or against the auxiliary frame (7' ; 8') and/or being guided by the latter and overlapping each other with their free ends.
     


    Revendications

    1. Dispositif de passage entièrement fermé par une enveloppe en forme de soufflet, entre deux véhicules accouplés (1 ; 2), notamment des véhicules sur rails, qui se compose de deux éléments de base de longueur variable dont une extrémité est reliée à l'un des véhicules (1 ; 2) tandis que des parties au moins des extrémités libres des deux éléments de base sont reliées de manière à pouvoir être séparées, étant précisé que chaque élément de base comprend des éléments rabattables formant passerelles (3 ; 4), un élément d'enveloppe en forme de soufflet (7 ; 8) et éventuellement un revêtement de plafond (5 ; 6), et qu'il est prévu des châssis centraux (9 ; 10) accouplés qui font le tour des extrémités libres des éléments d'enveloppe (7 ; 8) et qui sont supportés par au moins deux appuis (17, 18 ; 19, 20) s'étendant entre les véhicules (1 ; 2), de longueur variable et agissant globalement dans un plan horizontal, et étant précisé qu'il est prévu dans l'élément d'enveloppe en forme de soufflet (7 ; 8) de chaque élément de passage de base, entre son châssis central (9 ; 10), à l'extrémité libre, et l'extrémité reliée à l'un des véhicules (1 ; 2), un châssis auxiliaire (7' ; 8') qui fait le tour, qui sert d'appui ou de butée pour les éléments formant passerelles (3; 4) et pour des éléments de revêtement de passage, et qui est également porté par les appuis (17, 18 ; 19, 20) de longueur variable, caractérisé en ce que les appuis (17, 18 ; 19, 20) de longueur variable sont conçus comme des parallélogrammes déformables à plusieurs éléments qui agissent dans un plan horizontal, étant précisé qu'à chacun des véhicules accouplés (1 ; 2) est articulé rigidement au moins un tel appui en forme de parallélogramme déformable (17, 18 ; 19, 20), dont l'extrémité libre est accouplée soit au véhicule opposé (2 ; 1), soit à l'extrémité libre d'un appui en forme de parallélogramme déformable (19, 20 ; 17, 18) articulé rigidement au véhicule opposé (2 ; 1).
     
    2. Dispositif de passage selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque appui en forme de parallélogramme déformable (17, 18 ; 19, 20) comprend au moins deux éléments de parallélogramme déformable parallélipipédiques dont les bras (25, 26) dirigés dans le même sens et voisins dans l'articulation (27) sont des supports rigides continus.
     
    3. Dispositif de passage selon la revendication 1 ou 2, comportant deux appuis en forme de parallélogrammes déformables (17, 18 ; 19, 20) qui sont articulés à chaque véhicule (1 ; 2) et dont les extrémités libres sont accouplées aux extrémités libres respectives d'un appui en forme de parallélogramme déformable (19, 20 ; 17, 18) du véhicule opposé, caractérisé en ce que chaque bras (30, 31) d'un tel appui est relié rigidement, dans l'articulation d'accouplement (33), à un bras de l'appui en forme de parallélogramme déformable opposé, de sorte que dans l'articulation d'accouplement (33) aussi, les bras de parallélogramme déformable qui se croisent de façon articulée forment des supports rigides.
     
    4. Dispositif de passage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le châssis auxiliaire (7' ; 8') est disposé sur l'élément d'enveloppe (7 ; 8) à peu près à midistance entre les extrémités de chaque élément de passage de base.
     
    5. Dispositif de passage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les appuis (17, 18 ; 19, 20) de longueur variable sont conçus comme des éléments porteurs télescopiques et sont équipés en supplément de parallélogrammes déformables à plusieurs éléments agissant dans un plan horizontal.
     
    6. Dispositif de passage selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'il prévu, articulé rigidement à chacun des véhicules accouplés (1 ; 2), au moins un appui (17, 18 ; 19, 20) dont l'extrémité libre est accouplée soit au véhicule opposé (2 ; 1), soit à l'extrémité libre d'un appui (19, 20; 17, 18) articulé rigidement au véhicule oppose.
     
    7. Dispositif de passage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que chaque élément formant passerelle (3 ; 4) se compose de deux parties dont une est articulée, rabattable, au véhicule et s'appuie sur la poutre inférieure du châssis auxiliaire (7' ; 8') tandis que l'autre est articulée, rabattable, au châssis central (9 ; 10) correspondant et est posée sur la première partie.
     
    8. Dispositif de passage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que chaque appui (17, 18 ; 19, 20) est articulé à la cardan au véhicule (1 ; 2).
     
    9. Dispositif de passage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que chaque châssis central (9 ; 10) est relié, avec sa poutre supérieure, au véhicule (1 ; 2) correspondant à l'aide d'au moins un guidage de longueur variable qui agit également dans un plan horizontal et qui est conçu par exemple sous la forme d'un parallélogramme déformable (21, 22 ; 23, 24).
     
    10. Dispositif de passage selon la revendication 9, caractérisé en ce que chaque élément de base comporte deux guidages (21, 22 ; 23, 24).
     
    11. Dispositif de passage selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que chaque châssis auxiliaire (7' ; 8') est relié, avec sa poutre supérieure, au guidage (21, 22; 23, 24) conçu par exemple comme un parallélogramme déformable.
     
    12. Dispositif de passage selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'il est prévu, sur les montants des châssis centraux (9 ; 10) et sur les montants des passages d'extrémité des véhicules, des ailes pivotantes (13, 14 ; 13', 14' ; 15, 16 ; 15', 16') qui s'appliquent contre la paroi intérieure de l'élément d'enveloppe en forme de soufflet (7 ; 8) correspondant ou contre le châssis auxiliaire (7' ; 8') et/ou qui sont guidées par celui-ci et dont les extrémités libres se chevauchent.
     




    Zeichnung