[0001] Die Erfindung betrifft einen Kühlrost für einen zum Abkühlen von heißem Kühlgut dienenden
Schubrostkühler, entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Ein Kühl rost dieser vorausgesetzten Art ist in der EP-A-167 658 etwa anhand der
dortigen Fig.7 und 8 beschrieben. Das Besondere dieser bekannten Ausführung wird vor
allem in der Konstruktion der dort als Rostbodenelemente bezeichneten, etwa kastenartig
ausgebildeten Rostplatten gesehen. Jede Rostplatte setzt sich dabei aus ihre Breite
bestimmenden seitlichen Tragstegen und daran angeordneten Rostkörpern zusammen, wobei
sich die Tragstege nach Art von Wangen von der Oberfläche nach unten und die die Oberfläche
(Kühlgut-Tragfläche) bestimmenden Körper unter Bildung feiner, quer verlaufender Gasschlitze
zwischen den Tragstegen erstrecken. Tragstege und Rostkörper können in Form von zwei
komplementären Grundbauteilen zu jeweils einer Rostplatte zusammengesetzt sein. Die
so ausgebildeten kastenartigen Rostplatten sind auf der im wesentlichen offenen Oberseite
der quer verlaufenden hohlen Rostplattenträger befestigt, wobei die Rostplatten in
ihrer Bodenwand eine Kühlgas-Zuführöffnung aufweisen, mit der sie auf die oben offene
Seite des zugehörigen Rostplattenträgers aufgepaßt sind. Im Verbindungsbereich dieser
Öffnungen ist die Bodenwand jeder Rostplatte mit dem Rostplattenträger - wie sich
lediglich der Darstellung in Fig.7 entnehmen läßt - offensichtlich durch eine Flanschausbildung
mit in das Innere weisenden Flanschabschnitten verbunden, die flächig aufeinanderliegen,
so daß zugehörige Verbindungselemente offensichtlich nur vom Innern der einzelnen
Rostplattenträger zugänglich sind.
[0003] Bei einem anderen, aus der DE-A-41 34 242 bekannten Kühlrost für einen Schubrostkühler
sind die mit Rostplatten-Querreihen versehenen Rostplattenträger zumindest auf einem
wesentlichen Teil der Rostlänge abwechselnd ortsfest und in Kühlrost-Längsrichtung
hin- und herbeweglich angeordnet, wobei sich die Rostplatten von in Längsrichtung
einander benachbarten Querreihen überlappen, so daß während des Betriebes das abzukühlende
Gut in Längsrichtung des Kühlrostes über die von den Rostplatten bzw. deren oberen
Tragflächen gebildete Kühlrostfläche entlanggefördert und dabei von unten her von
einem Kühlgas, insbesondere von Kühlluft, durchströmt wird. Um die hierbei erwünschte
Zwangszuführung von Kühlgas vom Innern der hohlen Rostplattenträger zuKühlgas-Durchtrittsöffnungen
der Rostplatten sicherzustellen, sind bei dieser bekannten Ausführung entsprechende
Verbindungskanäle zwischen der Oberseite der Rostplattenträger und den Kühlgas-Durchtrittsöffnungen
entsprechend angepaßte Verbindungskanäle vorgesehen. Diese Verbindungskanäle sind
durch eine für alle Rostplatten gemeinsame, über den ganzen Rostplattenträger durchlaufende
und vom oberen Teil des Rostplattenträgers zungenartig vorstehende Bodenplatte sowie
durch untere Abschnitte der einzelnen Rostplatten-Seitenwände begrenzt, wobei die
einzelnen Rostplatten jeder Querreihe auf dem zugehörigen Rostplattenträger etwa flanschartig
befestigt und durch äußere Schraubverbindungen gasdicht zu einer Einheit verspannt
sind.
[0004] Bei einer anderen Kühlrostausführung (DE-A-38 12 425) besitzen die einzelnen Rostplatten
in ihrem vorderen Plattenabschnitt nach oben offene Mulden, in deren vertikalen Seitenflächen
KühlgasKühlgas-Durchtrittsöffnungen ausmünden. Auf den hier vorgesehenen hohlen Rostplattenträgern
ist auf deren Oberseite jeweils eine Oberplatte befestigt, die umlaufende Vertiefungen
zum besseren Anschluß der Ränder der darauf angebrachten Rostplatten aufweisen, wobei
die Rostplatten einer Querreihe auf der Oberplatte des zugehörigen Rostplattenträgers
aufgeschraubt sind und diese Oberplatten sich über die ganze Ausdehnung der Rostplatten
in Kühlrost-Längsrichtung erstrecken, so daß sie dadurch auch gleichzeitig eine Art
Bodenplatte für Kühlgasverbindungskanäle bilden.
[0005] Auch bei einem anderen bekannten Kühl rost (DE-A-37 34 043) ist auf der Oberseite
jedes hohlen Rostplattenträgers eine flache Deckplatte befestigt. Der - in Kühlgutförderrichtung
betrachtet - vordere Deckplattenabschnitt weist einzelne Kühlgas-Durchtrittsöffnungen
auf, wobei auf diesem vorderen Deckplattenabschnitt ebenfalls flach ausgebildete,
mit Kühlgas-Durchtrittsöffnungen versehene und vorn nach unten abgewinkelte Rostplatten
aufliegen. Diese flachen Rostplatten sind mit nach unten durch die Deckplatte hindurchgreifenden
Vorsprüngen versehen, an die Zuganker angreifen, die sich bis in das Innere des zugehörigen
Rostplattenträgers erstrecken und dort mittels federbelasteter Muttern verspannt sind.
Im Bereich unterhalb des vorderen Deckplatttenendes ist ferner mit Abstand noch eine
sich vom Rostplattenträger in Kühlgutförder-richtung erstreckende Bodenwand zur Begrenzung
darüber ausgebildeter Kühlgas-Verbindungskanäle befestigt.
[0006] Bei diesen bekannten Kühlrostausführungen erweist es sich immer wieder als schwierig,
im Bereich der Kühlgas-Verbindungskanäle eine dauerhaft gasdichte Verbinzwischen Rostplatten
und den entsprechenden oberen Abschnitten der zugehörigen Rostplattenträger aufrechtzuerhalten.
Darüber hinaus ist zu beachten, daß bei Kühlrosten für einen Schubrostkühler feststehende
Rostplattenquerreihen und hin- und herbewegliche Rostplattenquerreihen sich einander
abwechseln, wobei die jeweils vorderen Rostplattenabschnitte zusammen mit den darunter
befindlichen Bodenplatten der zugehörigen Kühlgas-Verbindungskanäle über die nachfolgenden
feststehenden Rostplattenquerreihen hin- und hergleiten, so daß es sich bei stark
schleißendem Kühlgut, wie z.B. Zementklinker, Erzmaterialien oder dgl., nicht vermeiden
läßt, daß neben einzelnen verschlissenen Rostplatten auch zumindest die am oberen
Ende des zugehörigen Rostplattenträgers befestigte Bodenplatte der Verbindungskanäle
aufgrund von Verschleiß ausgetauscht werden muß. Da diese Bodenplatte jedoch bei den
erläuterten bekannten Ausführungen sich über die ganze Länge (in Querrichtung des
Kühlrostes) des zugehörigen Rostplattenträgers erstreckt, diese Bodenplatte jedoch
nur auf einem Teil ihrer Länge verschlissen ist, bedeutet ein Austausch der ganzen
Bodenplatte nicht nur einen relativ großen Umbauaufwand, sondern auch einen unverhältnismäßig
hohen Materialverbrauch. Da ferner bei diesen bekannten Kühlrosten entweder eine verhältnismäßig
große Anzahl von Schraubverbindungen für die Befestigung der Rostplatten auf dem Rostplattenträger
erforderlich ist oder diese Schraubverbindungen in Form von Zuganker-Schrauben innerhalb
der Rostplattenträger angebracht sind, bedingt der Austausch verschlissener Rostplatten
noch zusätzlich umständliche und zeitaufwendige Montagearbeiten.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Kühlrost der im Oberbegriff
des Anspruches 1 vorausgesetzten Art in der Weise weiterzuentwickeln, daß bei weitgehender
Vermeidung von Verschleiß am Rostplattenträger zum einen zwischen den Rostplatten
und der Oberseite des jeweils zugehörigen Rostplattenträgers eine dauerhafte, zuverlässige
Abdichtung und zum andern ein relativ einfaches und rasches Montieren und Demontieren
der Rostplatten gewährleistet ist.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
[0009] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0010] Während bei den oben geschilderten bekannten Ausführungen am oberen Ende jedes Rostplattenträgers
in Querrichtung des Kühlrostes durchgehende Platten befestigt sind, die somit einen
festen Teil des jeweiligen Rostplattenträgers und dabei auch eine durchgehende, gemeinsame
Bodenwand für die Kühlgas-Verbindungskanäle aller darüber befindlicher Rostplatten
bilden, geht die vorliegende Erfindung einen anderen Weg. Erfindungsgemäß ist nämlich
jede Rostplatte an ihrem - in Kühlgut-Förderrichtung des Kühlrostes betrachtet - vorderen
Plattenabschnitt unter Ausbildung des zugehörigen Kühlgas-Verbindungskanales mit einem
hohlkastenförmigen Unterteil versehen bzw. ausgebildet, dessen Bodenwand - in Kühlgutförderrichtung
betrachtet - über ihren hinteren Randbereich mit einem oberen Rand der ihm zugewandten
vorderen Rostplattenträger-Längswand in gasdichtem Formschlußeingriff steht. Auf diese
Weise besitzt jede Rostplatte in ihrem als Kühlgasverbindungskanal ausgebildeten Unterteil
eine eigene Bodenwand. Wenn somit in besonders verschleißanfälligen Querbereichen
des Kühlrostes verschlissene Rostplatten und damit auch entsprechend verschlissene
Bodenwandbereiche bzw. Bodenwände des zugehörigen Kühlgas-Verbindungskanales ausgetauscht
werden müssen, dann braucht eben nur die jeweilige Rostplatte mit ihrem einstückig
ausgebildeten Unterteil und der einstückig ausgebildeten, vorzugsweise angegossenen,
Bodenwand für den Bereich dieser verschlissenen Rostplatte ausgewechselt zu werden.
Dies stellt sowohl hinsichtlich der Montagearbeiten als auch hinsichtlich des Materialverbrauchs
eine beträchtliche Vereinfachung gegenüber den erläuterten bekannten Ausführungen
dar, da jede Rostplatte mit ihrem Unterteil und dem darin ausgebildeten Kühlgas-Verbindungskanal
eine Baueinheit bildet. Von Bedeutung ist hierbei aber ferner, daß die Bodenwand an
ihrem hinteren Randbereich und der diesem Randbereich zugewandte obere Rand der vorderen
Rostplattenträger-Längswand so aufeinander abgestimmt und ausgebildet sind, daß sie
zu einem gasdichten Formschlußeingriff zusammengebaut werden können.
[0011] Bei der zuvor erläuterten Rostplattenausbildung ist es nun weiterhin von besonderem
Vorteil, daß an der Unterseite eines hinteren Plattenabschnittes jeder Rostplatte,
in dem im allgemeinen keine Kühlgas-Durchtrittsöffnungen vorgesehen sind, wenigstens
ein Aufnahmeteil fest angebracht, insbesondere - bei gegossenen Rostplatten - fest
angegossen ist, an dem der Kopfteil einer Spannschraube angreift, beispielsweise eingehakt
ist, die ihrerseits - in Kühlgut-Förderrichtung betrachtet - durch die hintere Längswand
des zugehörigen Rostplattenträgers nach außen hindurchgreift und dort durch eine Schraubenmutter
verspannt ist. Auf diese Weise wird vor allem dafür gesorgt, daß der Rostplatten-Unterteil
mit seiner Bodenwand fest mit dem oberen Rand der vorderen Rostplattenträger-Längswand
verspannt und dadurch der gasdichte Formschlußeingriff dauerhaft und zuverlässig aufrechterhalten
wird. Da hierbei ferner jede Spannschraube auf der Außenseite der hinteren Rostplattenträger-Längswand
durch eine Schraubenmutter festgelegt und verspannt ist, wird gleichzeitig ein äußerst
einfaches und relativ rasches Montieren und Demontieren einzelner Rostplatten gewährleistet.
[0012] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der hintere Randbereich
des Bodens jedes Rostplatten-Unterteiles eine gegen die vordere Rostplattenträger-Längswand
offene Ausnehmung mit der Querschnittsform etwa einer halben Schwalbenschwanzausnehauf,
in die der korrespondierend geformte obere Rand der vorderen Längswand des Rostplattenträgers
eingreift. Über diesen so gebildeten Formschlußeingriff kann dann auch die für den
Vorschub (bei der Hin- und Herbewegung des entsprechenden Rostplattenträgers mit den
darauf befestigten Rostplatten) erforderliche Schubkraft auf die einzelnen Rostplatten
übertragen werden. Gleichzeitig wird durch die Formgebung dieses Formschlußeingriffes
einem Hochklappen der zugehörigen Rostplatte bei der genannten Vorschubbewegung entgegengewirkt.
[0013] Im Hinblick auf eine rund herum zuverlässige gasdichte Verspannung jeder Rostplatte
auf der Oberseite des zugehörigen Rostplattenträgers ist es ferner von besonderem
Vorteil, wenn die Spannschraube schräg verlaufend durch eine in der hinteren Längswand
des Rostplattenträgers vorgesehene Schrägbohrung hindurchgeführt ist, die in ein an
dieser Längswand angeformtes Widerlagerauge eingearbeitet ist, wobei sich die Schraubenmutter
über eine Druckfeder, vorzugsweise ein Tellerfederpaan einer äußeren Widerlagerfläche
des Widerlagerauges abstützt. Die Rostplatte wird auf diese Weise schräg nach unten
zum einen gegen die Oberseite des Rostplattenträgers und zum andern mit dem hinteren
Randbereich ihrer Bodenwand gegen den korrespondierend geformten oberen Rand der vorderen
Längswand des Rostplattenträgers verspannt, wie weiter oben bereits erläutert worden
ist.
[0014] Die Erfindung sei nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser Zeichnung
zeigen:
- Fig.1
- eine Teil-Längsschnittansicht durch den erfindungsgemäßen Kühlrost;
- Fig.2
- eine vergrößerte Explosions-Schnittansicht eines Rostplattenträgers mit zugehöriger
Rostplatte (bei ähnlicher Schnittführung wie in Fig.1);
- Fig.3
- eine Unteransicht einer Rostplatte (entsprechend Pfeil III in Fig.2);
- Fig.4
- eine Aufsicht auf einen Längsabschnitt eines Rostplattenträgers (entprechend Pfeil
IV in Fig.2).
[0015] In der Teil-Längsschnittansicht gemäß Fig.1 läßt sich der für die Erläuterung der
vorliegende Erfindung wesentliche Gesamtaufbau des Kühlrostes innerhalb eines zugehörigen
Schubrostkühlers erkennen, der zum Abkühlen von heißem Kühlgut, beispielsweise zuvor
gebranntem Zementklinker, Erzmaterial oder dgl., bestimmt ist.
[0016] Der erfindungsgemäße Kühlrost enthält eine Anzahl von im wesentlichen gleichartig
konstruierten Rostplattenträgern 1, 1', von denen in der Zeichnung nur drei (in ihrem
Querschnitt) veranschaulicht sind. Diese Rostplattenträger 1, 1' verlaufen quer zum
Kühlrost, d.h. gemäß der Darstellung in Fig.1 senkrecht zur Zeichenebene. Die Rostplattenträger
1, 1' sind dabei parallel und mit entsprechendem Abstand zueinander angeordnet. Jeder
Rostplattenträger 1, 1' ist - wie die Fig.1 und 2 verdeutlichen - als Hohlkörper ausgebildet
und an eine - in Fig.1 nur angedeutete - Kühlgas-Zuführleitung 2 bzw. 2' angeschlossen,
über die von irgendeiner geeigneten Quelle - wie an sich bekannt - Kühlgas, insbesondere
Kühlluft entsprechend den Pfeilen 3 dem Innern der Rostplattenträger 1, 1' zugeführt
wird.
[0017] Da dieser Kühlrost für einen Schubrostkühler bestimmt ist, sind die Rostplattenträger
in an sich bekannter Weise zumindest über den größten Teil der Kühlrostlänge jeweils
einander abwechselnd ortsfest oder in Längsrichtung des Kühlrostes hin- und herbeweglich
auf entsprechenden hier nicht näher veranschaulichten Trägern gehaltert. Bei dem in
Fig.1 veranschaulichten Längsabschnitt des Kühlrostes sei angenommen, daß der mittlere
Rostplattenträger 1 in Richtung der Doppelpfeile 4 hin- und herbeweglich ist, während
die beiden davor und dahinter angeordneten Rostplattenträger 1' jeweils ortsfest bzw.
stationär gehaltert sind, worin der einzige Unterschied zwischen den veranschaulichten
Rostplattenträgern 1 und 1' besteht.
[0018] Der erfindungsgemäße Kühlrost enthält ferner eine Vielzahl von ebenfalls gleichartig
ausgebildeten Rostplatten 5, die jeweils in quer zum Kühlrost - und somit in Fig.1
senkrecht zur Zeichenebene - verlaufenden Querreihen zusammengeordnet sind und in
ihren oberen Kühlgut-Tragflächen 6 zumindest in den in Kühlgut-Förderrichtung (Pfeil
7) weisenden vorderen Plattenabschnitten 5a oben ausmündende Kühlgas-Durchtrittsöffnungen
8 aufweisen. Die Rostplatten 5 jeder Querreihe sind dabei in an sich bekannter Weise
eng aneinanderliegend zusammengeordnet, und jede Rostplatten-Querreihe ist abgedichtet
mittels Schraubverbindungen 9 auf einem zugehörigen Rostplattenträger 1 bzw. 1' -
bei entsprechendem Abstand der Rostplattenträger voneinander - so befestigt, daß in
Kühlrost-Längsrichtung (in der Zeichenebene der Fig.1 von links nach rechts) einander
benachbarte Rostplatten-Querreihen sich schuppenförmig einander überlappen (etwa entsprechend
Fig.1).
[0019] Im Bereich zwischen der wenigstens teilweise offenen Oberseite 1a (vgl. Fig.2 und
4) der Rostplattenträger 1, 1' und den Kühlgasdurchtrittsöffnungen 8 der zugehörigen
Rostplatten 5 sind ferner Kühlgas-Verbindungskanäle 10 ausgebildet, um Kühlgas bzw.
Kühlluft entsprechend den Pfeilen 3 vom Innern der Rostplattenträger 1, 1' zu den
Kühlgas-Durchtrittsöffnungen 8 der zugehörigen Rostplatten 5 zwangsweise zuführen
zu können. Das aus den Kühlgas-Durchtrittsöffnungen 8 an den Kühlgut-Tragflächen 6
oben austretende Kühlgas gelangt auf diese Weise in die über die Rostplatten 5 in
Richtung des Pfeiles 7 und somit auf dem Kühlrost entlanggeförderte Schicht aus heißem
Kühlgut, um letzteres in an sich bekannter Weise abzukühlen. Wie in Fig.1 und insbesondere
in Fig.2 ferner veranschaulicht ist, wird eine erste Besonderheit dieses Kühlrostes
darin gesehen, daß jede Rostplatte 5 an ihrem vorderen Plattenabschnitt 5a unter Ausbildung
des bereits erwähnten, gugehörigen Kühlgas-Verbindungskanales 10 mit einem hohlkastenförmigen
Unterteil 11 ausgebildet, dessen etwa plattenförmige Bodenwand 11a - in Kühlgut-Förderrichtung
(Pfeil 7) betrachtet - über ihren hinteren Randbereich 11a' mit einem oberen Rand
12a der ihm zugewandten vorderen Längswand 12 des zugehörigen Rostplattenträgers 1,
1' in gasdichtem Formschlußeingriff steht. Hierbei ist es ferner wichtig, daß für
die Schraubverbindungen 9 an der Unterseite eines hinteren Plattenabschnittes 5b (im
veranschaulichten Beispiel des ohne Kühlgas-Durchtrittsöffnungen versehenen hinteren
Plattenabschnittes) jeder Rostplatte 5 wenigstens ein Aufnahmeteil 13 für den Kopfteil
14a einer Spannschraube 14 fest angebracht, bei Ausführung der Rostplatten 5 als Gußstücke
einstückig angeformt ist. Wie später noch etwas näher erläutert werden wird, ist die
Spannschraube 14 durch die hintere Längswand 15 des zugehörigen Rostplattenträgers
1, 1' schräg nach unten und nach außen hindurchgeführt und dort durch eine Schraubenmutter
16 verspannt.
[0020] Wie besonders deutlich aus Fig.2 zu ersehen - jedoch auch in Fig.1 zu erkennen -
ist, weist der hintere Randbereich 11a' der Bodenwand 11a jeder Rostplatte eine gegen
die vordere Längswand 12 des zugehörigen Rostplattenträgers 1, 1' offene Ausnehmung
17 mit der Querschnittsform etwa einer halben Schwalbenschwanzausnehmung (mit entsprechender
Hinterschneidung) auf. Der vorzugsweise nach oben-außen vorstehende obere Rand 12a
der vorderen Rostplattenträger-Längswand 12 weist eine im Querschnitt korrespondierend
zur Ausnehmung 17 etwa keilförmig geformte äußere Kante 12a' auf, mit der der obere
Rand 12a formschlüssig und vollkommen abgedichtet in die Ausnehmung 17 eingreift.
[0021] Damit die bzw. jede Rostplatte 5 auch gegen eine seitliche Verschiebung (in Querrichtung
des Kühlrostes) auf dem zugehörigen Abschnitt des Rostplattenträgers 1 bzw. 1' gesichert
ist, ist am hinteren Randbereich 11a' der Unterteil-Bodenwand 11a eine gabelförmige
Aussparung 18 vorzugsweise im Bereich der Plattenlängsmitte eingearbeitet oder angeformt.
In diese Aussparung 18 greift ein vom oberen Rand 12a der vorderen Rostplattenträger-Längswand
12 nach oben vorstehender Führungszapfen 19 formschlüssig ein, so daß eine entsprechende
Querführung für die zugehörige Rostplatte 5 ausgebildet ist (vgl. ergänzend noch die
Darstellung in Fig.4).
[0022] Wie bereits weiter oben erwähnt worden ist, liegen die einander benachbarten Rostplatten
5 in jeder Querreihe bzw. auf dem zugehörigen Rostplattenträger 1, 1' eng aneinander
an. Dabei läßt es sich jedoch nicht immer ganz vermeiden, daß zwischen einander benachbarten
Rostplatten 5 bzw. den beiden aneinanderliegenden Seitenwänden je zweier einander
benachbarter Rostplatten enge Spalten verbleiben können, in die evtl. feines Kühlgut
eindringen kann. Damit jedoch im Bereich unterhalb dieser Spalten zwischen benachbarten
Rostplatten 5 keinerlei Kühlgut, sog. Rostdurchfall, nach unten in die Rostplattenträger
1, 1' gelangen kann, weist jeder Rostplattenträger 1, 1' in Kühlrost-Längsrichtung
verlaufende, mit ihrer Oberseite 1a bündig abschließende Tragstege 20 auf, auf denen
je zwei in der zugehörigen Querreihe einander benachbarter Rostplatten 5 mit ihren
eng aneinander anliegenden Längsseiten 5c, 5d gasdicht abgestützt sind. Dementsprechend
sind die Tragstege 20 am oberen Ende jedes Rostplattenträgers 1, 1' in Kühlrost-Querrichtung
(Fig.4) mit einem Abstand voneinander angeordnet, der dem Abstand der Rostplatten-Längswände
5c und 5d (Fig.3) entspricht.
[0023] Weiterhin kann das Eindringen von feinem Kühlgut in die Spalten zwischen je zwei
einander benachbarter Rostplatten 5 jeder Querreihe wahlweise bzw. zusätzlich noch
dadurch vermieden werden, daß jede Rostplatte 5 - wie in Fig.3 veranschaulicht - im
Bereich ihrer Bodenwand 11a an ihrer einen Längsseite 5d eine diese Längsseite in
Querrichtung überragende, leistenförmige Verbreiterung 21 und an ihrer gegenüberliegenden
anderen Längsseite 5c eine der Verbreiterung 21 im Querschnitt angepaßte, eingeformte
Ausnehmung 22 derart aufweist, daß von den in einer Querreihe zusammengeordneten Rostplatten
5 die einander gegenüberliegenden Verbreiterungen 21 und Ausnehmungen 22 je zweier
benachbarter Rostplatten 5 passend und abgedichtet ineinandergreifen.
[0024] Es sei schließlich nochmals auf die bereits weiter oben erwähnten Schraubverbindungen
9 zum lösbaren Befestigen der einzelnen Rostplatten 5 auf dem zugehörigen Rostplattenträger
1, 1' eingegangen. Gemäß dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist jeder Aufnahmeteil
13 an der Unterseite der hinteren Rostplattenabschnitte 5b durch eine Aufnahmegabel
gebildet, die bei gegossenen Rostplatten vorzugsweise einstückig angeformt ist. Passend
dazu ist jede Spannschraube 14 durch eine handelsübliche Hammerkopfschraube gebildet,
deren Schraubenbzw. Kopfteil 14a in die Aufnahmegabel 13 lösbar, jedoch verdrehsicher
eingehängt ist, d.h. beim Einsetzen der Spannschraube 14 wird diese axial zwischen
Gabelnocken oder dgl. in die Aufnahmegabel 13 eingeschoben, um etwa 90° um ihre Längsachse
gedreht und dann durch axiales Zurückziehen verdrehsicher festgelegt bzw. eingehängt.
Diese Spannschraube 14 ist dabei entsprechend den Fig.1 und 2 nach unten sowie schräg
verlaufend durch eine in der hinteren Längswand 15 des Rostplattenträger 1, 1' vorgesehene
Schrägbohrung 23 hindurchgeführt. Diese Schrägbohrung 23 ist in ein an dieser Längswand
außen angeformtes Widerlagerauge 24 eingearbeitet. Auf den aus der Schrägbohrung 23
nach außen herausragenden Gewindeabschnitt 14b der Spannschraube 14 ist die Schraubenmutter
16 aufgeschraubt, die sich über eine geeignete Druckfeder, vorzugsweise ein Tellerfederpaket
25 an einer äußeren Widerlagerfläche 24a des Widerlagerauges 24 abstützt.
[0025] Bei den oben beschriebenen Konstruktionsmerkmalen dürfte es einleuchten, daß bei
dem erfindungsgemäßen Kühlrost alle Rostplatten 5 nicht nur vollkommen gasdicht und
kippsicher auf dem zugehörigen Rostplattenträger 1, 1' aufgeschraubt bzw. damit verspannt
sein können, sondern daß die Rostplatten 5 im Bedarfsfalle, insbesondere bei entsprechendem
Verschleiß oder bei einer entsprechenden Beschädigung, lediglich durch Lösen der von
der Außenseite jedes Rostplattenträgers 1, 1' leicht zugänglichen Schraubenmutter
16 rasch gelöst und ausgewechselt werden kann, und zwar als Einheit mit dem in Form
eines Kühlgas-Verbindungskanales ausgebildeten Rostplatten-Unterteil 11, einschließlich
der zugehörigen und ebenfalls dem Verschleiß ausgesetzten Bodenwand 11a.
[0026] Bei der Ausbildung der einzelnen Rostplatten kann es darüber hinaus auch von besonderem
Vorteil sein, wenn in dem über dem hohlkastenförmigen Unterteil 11 jeder Rostplatte
5 befindlichen Oberteil, und zwar nur in dem vorderen Rostplattenabschnitt 5a, wenigstens
eine gesondert befestigte, leistenartige Belüftungs-Abdeckkappe 26 derart befestigt
ist, daß die in diesem vorderen Rostplattenabschnitt 5a vorgesehenen Kühlgas-Durchtrittsöffnungen
8 in Form wenigstens eines im wesentlichen geschlossenen Ringspaltes an der Kühlgas-Tragfläche
6 oben ausmünden. Bei der in Fig.3 veranschaulichten Rostplatte 5 sind zwei solcher
ringspaltartiger Kühlgas-Durchtrittsöffnungen 8 gestrichelt angedeutet. Im praktischen
Betrieb wirken diese Kühlgas-Durchtrittsöffnungen 8 etwa in Form von Ringspaltdüsen,
deren Wirkung in bezug auf das durchströmende Kühlgas durch eine entsprechende Einstellung
bzw. Formgebung der Belüftungs-Abdeckkappen 26 eingestellt werden kann.
1. Kühlrost für einen zum Abkühlen von heißem Kühlgut dienenden Schubrostkühler, enthaltend
a) eine Anzahl von quer zum Kühl rost sowie parallel und mit Abstand zueinander verlaufenden
Rostplattenträgern (1, 1'), die als Hohlkörper ausgebildet und an Kühlgas-Zuführleitungen
(2, 2') angeschlossen sind,
b) eine Vielzahl von in Querreihen abgedichtet auf den Rostplattenträgern befestigten
Rostplatten (5), die in oberen Kühlgut-Tragflächen (6) zumindest in den in Kühlgut-Förderrichtung
(7) weisenden vorderen Plattenabschnitten (5a) mit KühlgasKühlgas-Durchtrittsöffnungen
(8) versehen sind, wobei in Kühlrost-Längsrichtung einander benachbarte Rostplatten-Querreihen
sich einander überlappen,
c) im Bereich zwischen der wenigstens teilweise offenen Oberseite (1a) der Rostplattenträger
(1, 1') und den Kühlgas-Durchtrittsöffnungen (8) der zugehörigen Rostplatten (5) vorgesehene
Verbindungskanäle (10) für eine Zwangszuführung von Kühlgas (3) vom Innern der Rostplattenträger
zu den Kühlgas-Durchtrittsöffnungen, wobei jede Rostplatte an ihrem vorderen Plattenabschnitt
(5a) unter Ausbildung des zugehörigen Kühlgas-Verbindungskanales (10) mit einem hohlkastenförmigen
Unterteil (11) mit einer Bodenwand (11a) versehen ist,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
d) die Bodenwand (11a) jedes Rostplatten-Unterteiles (11) steht - in Kühlgut-Förderrichtung
(7) betrachtet - über ihren hinteren Randbereich (11a') mit einem oberen Rand (12a)
der ihm zugewandten vorderen Rostplattenträger-Längswand (12) in gasdichtem Formschlußeingriff;
e) an der Unterseite eines hinteren Rostplattenabschnittes (5b) jeder Rostplatte (5)
ist wenigstens ein Aufnahmeteil (13) für den Kopfteil (14a) einer Spannschraube (14)
fest angebracht, die durch die hintere Rostplattenträger-Längswand (15) nach außen
hindurchgreift und dort durch eine Schraubenmutter (16) verspannt ist.
2. Kühlrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Randbereich (11a')
der Bodenwand (11a) des Rostplatten-Unterteiles (11) eine gegen die vordere Rostplattenträger-Längswand
(12) offene Ausnehmung (17) mit der Querschnittsform etwa einer halben Schwalbenschwanzausnehmung
aufweist, in die der korrespondierend geformte obere Rand (12a) dieser vorderen Längswand
(12) eingreift.
3. Kühlrost nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Randbereich (11a')
der Unterteil-Bodenwand (11a) eine gabelförmige Aussparung (18) - vorzugsweise im
Bereich der Plattenlängsmitte - vorgesehen ist, in die ein vom oberen Rand (12a) der
vorderen Rostplattenträger-Längswand (12) nach oben vorstehender Führungszapfen (19)
unter Ausbildung einer Querführung für die Rostplatte (5) formschlüssig eingreift.
4. Kühlrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Rostplattenträger (1,
1') in Kühlrost-Längsrichtung verlaufende, mit ihrer Oberseite (1a) bündig abschließende
Tragstege (20) aufweist, von denen je zwei in einer zugehörigen Querreihe einander
benachbarte Rostplatten (5) an ihren eng aneinander anliegenden Längsseiten (5c, 5d)
gasdicht abgestützt sind.
5. Kühlrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Rostplatte (5) im Bereich
ihrer Bodenwand (11a) an ihrer einen Längsseite (5d) eine diese Längsseite in Querrichtung
überragende, leistenförmige Verbreiterung (21) sowie an ihrer gegenüberliegenden anderen
Längsseite (5c) eine der Verbreiterung im Querschnitt angepaßte, eingeformte Ausnehmung
(22), derart aufweist, daß von den in einer Querreihe zusammengeordneten Rostplatten
die einander gegenüberliegenden Verbreiterungen und Ausnehmungen je zweier benachbarter
Rostplatten abgedichtet ineinandergreifen.
6. Kühlrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeteil (13) an der
Unterseite jedes hinteren Rostplattenabschnittes (5b) durch eine - vorzugsweise angeformte
- Aufnahmegabel und die Spannschraube (14) durch eine handelsübliche Hammerkopfschraube
gebildet sind, deren Schraubenkopf (14a) in die Aufnahmegabel lösbar, jedoch verdrehsicher
eingehängt ist.
7. Kühlrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannschraube (14) schräg
verlaufend durch eine in der hinteren Rostplattenträger-Längswand (15) vorgesehene
Schrägbohrung (23) hindurchgeführt ist, die in ein an dieser Längswand angeformtes
Widerlagerauge (24) eingearbeitet ist, wobei sich die Schraubenmutter (16) über eine
Druckfeder, vorzugsweise ein Tellerfederpaket (25), an einer äußeren Widerlagerfläche
(24a) des Widerlagerauges abstützt.
8. Kühlrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den über dem hohlkastenförmigen
Unterteil (11) jeder Rostplatte (5) befindlichen Oberteil wenigstens eine gesondert
befestigte, leistenartige Belüftungs-Abdeckkappe (26) derart eingepaßt ist, daß die
Kühlgas-Durchtrittsöffnungen (8) in Form wenigstens eines im wesentlichen geschlossenen
Ringspaltes an der Kühlgut-Tragfläche (6) oben ausmünden.
1. Cooler grate for a reciprocating grate cooler which serves for cooling hot material
to be cooled, comprising
a) a plurality of grate plate supports (1, 1') which extend transversely with respect
to the cooler grate and parallel and spaced from one another and which are constructed
as hollow bodies and are connected to cooling gas supply ducts (2, 2'),
b) a plurality of grate plates (5) which are fixed and sealed in transverse rows on
the grate plate supports and which are provided with cooling gas openings (8) in upper
support surfaces (6) for the material to be cooled at least in the front plate portions
(5a), wherein transverse rows of grate plates which are adjacent to one another in
the longitudinal direction of the cooler grate overlap one another,
c) connecting channels (10) for a forced delivery of cooling gas (3) from the interior
of the grate plate supports to the coding gas openings, these channels being provided
in the region between the at least partially open upper face (1a) of the grate plate
supports (1, 1') and the cooling gas openings (8) of the appertaining grate plates
(5), wherein each grate plate is provided on its front plate portion (5a) with a lower
part (11) which is in the shape of a hollow box with a base wall (11a) to form the
appertaining cooling gas connecting channel (10),
characterised by the following features:
d) the base wall (11a) of each lower part (11) of a grate plate is - when viewed in
the direction of conveying the material for cooling (7) - in gas-tight form-locking
engagement by way of its rear edge region (11a') with an upper edge (12a) of the front
long wall (12 ) of the grate plate support facing it;
e) on the underside of a rear grate plate portion (5b) of each grate plate (5) at
least one receiving part (13) for the head portion (14a) of a tightening screw (14)
is firmly attached, the said screw passing towards the exterior through the rear long
wall (15) of the grate plate support and being clamped there by a screwed nut (16).
2. Cooler grate as claimed in Claim 1, characterised in that the rear edge region (11a)
of the base wall (11a) of the lower part of a grate plate has a cut-out (17) which
is open towards the front long wall (12) of the grate plate support and has the approximate
cross-sectional shape of half a dovetail cut-out into which the correspondingly shaped
upper edge (12a) of this front long wall (12) engages.
3. Cooler grate as claimed in Claim 2, characterised in that a forked cut-out (18) is
provided on the rear edge region (11a') of the base wall (11a) of the lower part -
preferably in the region of the centre of the length of the plate, and a guide lug
(19) which projects upwards from the upper edge (12a) of the of the front long wall
(12) of the grate plate support engages in a form-locking manner in this cut-out so
that a transverse guide is formed for the grate plate (5).
4. Cooler grate as claimed in Claim 1, characterised in that each grate plate support
(1, 1') has supporting flanges (20) which extend in the longitudinal direction of
the cooler grate and close off flush with its upper face (1a) and by which each pair
of grate plates (5) which are adjacent to one another in an appertaining transverse
row are supported in a gas-tight manner on their long sides (5c, 5d) which closely
abut one another.
5. Cooler grate as claimed in Claim 1, characterised in that each grate plate (5) has
in the region of its base wall (11a) on one of its long sides (5d) a strip-shaped
extension (21) projecting over this long side in the transverse direction and has
on its opposing other long side (5c) a recess (22) formed therein which is adapted
in cross-section to the extension, in such a way that of the grate plates coordinated
in a transverse row the extensions and recesses which lie opposite one another of
each pair of adjacent grate plates interengage so as to fit and form a seal.
6. Cooler grate as claimed in Claim 1, characterised in that the receiving part (13)
is formed on the underside of each rear grate plate portion (5b) by a receiving fork
- preferably formed integrally thereon - and the tightening screw (14) is formed by
a commercially available hammer-head bolt of which the head (14a) is suspended in
the receiving form so as to be releasable but secure against torsion.
7. Cooler grate as claimed in Claim 1, characterised in that the tightening screw (14)
is passed obliquely through an oblique bore (23) which is provided in the rear long
wall (15) of the grate plate support and is machined into an abutment eye (24) formed
externally on this long wall, the screwed nut (16) being supported by way of a compression
spring, preferably a set of cup springs (25), on an outer abutment surface (24a) of
the abutment eye.
8. Cooler grate as claimed in Claim 1, characterised in that at least one separately
fixed strip-shaped aerating cover cap (26) is fitted in the upper part located above
the hollow box-shaped lower part (11) of each grate plate 5 in such a way that the
cooling gas openings (8) open at the top in the form of at least one substantially
closed annular gap on the support surface (6) for the material for cooling.
1. Grille de refroidissement destinée à un refroidisseur à grilles poussantes destiné
au refroidissement de matière chaude, comprenant
a) plusieurs supports de plaques de grille (1, 1') orientés perpendiculairement à
la grille de refroidissement et parallèlement et à distance les uns des autres, qui
sont réalisés sous forme de corps creux et sont raccordés à des conduits d'arrivée
de gaz de refroidissement (2, 2'),
b) de multiples plaques de grille (5) fixées hermétiquement en rangées transversales
sur les supports de plaques de grille, qui comportent dans des surfaces supérieures
(6) de support de la matière à refroidir des trous (8) de passage du gaz de refroidissement
au moins dans la partie antérieure (5a) des plaques qui est tournée dans le sens de
transport (7) de la matière à refroidir, les rangées transversales de plaques de grille
qui sont voisines dans la direction de la longueur de la grille de refroidissement
se chevauchant,
c) des canaux de liaison (10) destinés à une arrivée forcée de gaz de refroidissement
(3) de l'intérieur du support de plaques de refroidissement dans les trous de passage
de gaz de refroidissement, ces canaux étant prévus dans la région comprise entre le
côté supérieur au moins partiellement ouvert (1a) du support de plaques de grille
(1, 1') et les trous de passage de gaz de refroidissement (8) des plaques correspondantes
de grille (5), chaque plaque de grille comportant une partie inférieure (11) en forme
de caisson creux équipé d'une paroi de fond (11a) dans sa partie antérieure (5a) de
manière à former le canal correspondant de liaison (11) pour le gaz de refroidissement,
caractérisée par les particularités suivantes :
d) la paroi de fond (11a) de chaque partie inférieure de plaque de grille (11) est
en prise d'hermétisme par complémentarité de formes par sa partie de bord arrière
(11a') - considérée dans le sens de transport de la matière à refroidir (7) - avec
un bord supérieur (12a) de la paroi longitudinale antérieure (12) du support de plaque
de grille qui est tournée vers elle ;
e) au moins une partie (13) de logement de la partie de tête (14a) d'une vis de fixation
(14) est assujettie au côté inférieur d'une partie arrière (5b) de chaque plaque de
grille (5), cette vis traversant la paroi longitudinale arrière (15) du support de
plaque de grille pour se prolonger vers l'extérieur et être fixée par un écrou (16).
2. Grille de refroidissement selon la revendication 1, caractérisée en ce que la partie
de bord arrière (11a') de la paroi de fond (11a) de la partie inférieure (11) de la
plaque de grille comporte un évidement (17) ouvert vers la paroi longitudinale antérieure
(12) du support de plaque de grille et ayant en coupe transversale à peu près la forme
d'un demi-évidement en queue d'aronde dans lequel pénètre le bord supérieur (12a)
de cette paroi longitudinale antérieure (12) qui a une forme correspondante.
3. Grille de refroidissement selon la revendication 2, caractérisée en ce qu'un évidement
en forme de fourche (18) est prévu dans la partie arrière (11a') du bord de la paroi
de fond (11a) de la partie inférieure - de préférence dans la région du milieu de
la longueur de la plaque -, évidement dans lequel pénètre par complémentarité de formes
un tenon de guidage (19) saillant vers le haut sur le bord supérieur (12a) de la paroi
antérieure longitudinale (12) du support de plaques de grille en formant un guide
transversal pour la plaque de grille (5).
4. Grille de refroidissement selon la revendication 1, caractérisée en ce que chaque
support (1, 1') de plaque de grille comporte des nervures de support (20) orientées
dans la direction de la longueur de la grille de refroidissement et aboutissant à
fleur de son côté supérieur (1a), deux plaques de grille (5) voisines dans une rangée
transversale correspondante prenant appui hermétiquement sur chacune de ces nervures
de support (20) par leurs côtés longitudinaux (5c, 5d) qui sont étroitement en appui
l'un contre l'autre.
5. Grille de refroidissement selon la revendication 1, caractérisée en ce que chaque
plaque de grille (5) comporte dans la région de sa paroi de fond (11a) et sur l'un
de ses côtés longitudinaux (5d) un élargissement en forme de tringle (21) qui est
saillant sur ce côté longitudinal en direction transversale, ainsi que sur son autre
côté longitudinal opposé (5c) un évidement (22) venu de moulage et dont la section
est adapté à celle de l'élargissement, de manière que les élargissements et évidements
disposés face à face de deux plaques de grilles assemblées dans une rangée transversale
s'emboîtent hermétiquement.
6. Grille de refroidissement selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie
de logement (13) située sur le côté inférieur de chaque partie arrière (5b) de plaque
de grille est formée d'une fourche de logement - de préférence venue de moulage -
et la vis de fixation (14) est formée d'une vis à tête fraisée du commerce dont la
tête (14a) est accrochée de manière amovible à la fourche de logement, toutefois en
étant empêchée de tourner.
7. Grille de refroidissement selon la revendication 1, caractérisée en ce que la vis
de fixation (14) passe obliquement dans un trou oblique (23) prévu dans la paroi longitudinale
arrière (15) du support de plaque de grille et usiné dans un oeillet d'appui (24)
venu de moulage sur cette paroi longitudinale, l'écrou (16) prenant appui contre la
surface extérieure (24a) de l'oeillet d'appui par l'intermédiaire d'un ressort de
compression, de préférence, d'un empilement de ressorts Belleville (25).
8. Grille de refroidissement selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'au moins
une coiffe de couverture de ventilation (26) en forme de barre fixée individuellement
est ajustée dans la partie supérieure se trouvant au-dessus de la partie inférieure
en forme de caisson creux (11) de chaque plaque de grille (5), de manière que les
trous (8) de passage de gaz de refroidissement débouchent vers le haut sous la forme
d'un interstice en forme d'anneau sensiblement fermé sur la surface (6) de support
de la matière à refroidir.