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(11) |
EP 0 659 151 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.10.1997 Patentblatt 1997/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.07.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B65D 75/58 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT9400/086 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9501/922 (19.01.1995 Gazette 1995/04) |
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| (54) |
AUFREISSPACKUNG MIT AUFZIEHLASCHE
TEAR-OFF PACKAGE WITH PULL TAB
EMBALLAGE MUNI D'UN SYSTEME D'OUVERTURE SE PRESENTANT SOUS FORME DE BANDE D'ARRACHAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB IT |
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Priorität: |
08.07.1993 AT 1347/93
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.06.1995 Patentblatt 1995/26 |
| (73) |
Patentinhaber: TEICH AKTIENGESELLSCHAFT |
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3200 Obergrafendorf (AT) |
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Erfinder: |
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- JUD, Wilfried
A-3100 St. Pölten (AT)
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Vertreter: Dungler, Karin |
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Isovolta
Österreich. Isolierstoffwerke AG
Industriezentrum NÖ-Süd
Isovoltastrasse 3 2355 Wiener Neudorf 2355 Wiener Neudorf (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-91/06488 CH-A- 164 704
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WO-A-93/06023 US-A- 2 337 741
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schlauchbeutelpackung, nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
Stand der Technik
[0002] Eine Packung dieser Art ist aus der WO 91/06488 bekannt, in der im wesentlichen auch
die Auswahl für mehrschichtige Verpackungsmaterialien beschrieben wird, die beim Öffnungsvorgang,
z.B. ausgehend von zwei Einschnitten an einer Verpackungsmaterial-Randzone etwa längs
zwei parallelen Linien einreißen. Die DE 38 36 227 A1 beschreibt ferner eine Packung
der eingangs genannten Art, bei der das Verpackungsmaterial durch eine Spleißfolie
gebildet wird. Das ist eine monoaxial gereckte Kunststoffolie, welche, ausgehend von
einer Kerbe oder einem Einschnitt, praktisch immer in Reckrichtung einreißt. Bei diesen
bekannten Packungen ist am Anfang des Aufreißbereiches eine Grifflasche vorgesehen,
welche durch Material der Verpackungsmaterial-Randbereiche zwischen den Einkerbungen
oder linienförmigen Durchstanzungen gebildet ist.
[0003] In der genannten WO 91/06488 sind dazu einige Lösungen beschrieben, bei denen zwischen
dem Verbindungsbereich und dem freien Rand einer der Randzonen ein ungesiegelter Bereich
bleibt, der zwischen den beiden Einkerbungen oder linienförmigen Durchstanzungen die
Grifflasche bildet. Hier muß zwischen der Forderung, daß die Grifflasche für eine
gute Handhabung nicht zu klein, der ungesiegelte Bereich aus Gründen der Materialökonomie
aber nicht zu breit sein darf, ein Kompromiß gefunden werden.
[0004] Ferner ist aus der US-A-2337741 eine Einschlagpackung mit Öffnungshilfe für Zigarren
vorbekannt. Diese Öffnungshilfe wird durch zwei seitliche Einkerbungen im Randbereich
der Einschlagpackung begrenzt, welche sich von der kleberfreien Randzone bis hin zum
Siegelbereich erstrecken. Der Aufreißbereich liegt somit zwischen den beiden Einkerbungen
und kann zusätzlich mit einem Hinweiselement, beispielsweise der Lasche 23 gemäß Figur
1, für den Benutzer gekennzeichnet sein. Aufgrund der relativ kurzen Einkerbungen
kann es nun beim Aufreißen zu einem unkontrollierbaren Ein- bzw. Weiterreißen des
Verpackungsmaterials kommen.
Darstellung der Erfindung
[0005] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Packung der eingangs der Beschreibung
genannten Art zu schaffen, die eine erkennbare und hantierbare Grifflasche aufweist,
ohne daß es zu einem nennenswerten Mehrverbrauch an Verpackungsmaterial kommt.
[0006] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Dabei kann die Grifflasche vorteilhaft schmäler als der Aufreißbereich sein. In einer
vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Grifflasche breiter als der Aufreißbereich
und außerhalb des Aufreißbereiches mit der Randzone, von dem der Aufreißbereich ausgeht,
lösbar verbunden.
[0008] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung reichen die linienförmigen Durchstanzungen
in der Randzone, von der der Aufreißbereich ausgeht, nicht bis zum freien Rand dieser
Randzone.
[0009] In weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Packung hat innerhalb
des Aufreißbereiches die Siegelung des Verbindungsbereiches im Mittel eine geringere
schälfestigkeit als im Rest des Verbindungsbereiches bzw. ist insbesondere auch zu
diesem Zweck zumindest innerhalb des Aufreißbereiches die Siegelung vorteilhaft nach
einem Kreuzlinienraster realisiert.
[0010] Nach einer letzten vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Verpackungsmaterial
dadurch gekennzeichnet, daß es aus mehreren Schichten aufgebaut ist, die ausgewählt
sind aus der Reihe Papier, ungereckte Polyolefinfolie oder -schicht, Aluminiumfolie,
Folie aus biaxial gerecktem Polypropylen, Folie aus biaxial gerecktem Polyamid, Folie
aus biaxial gerecktem Polyethylenterephthalat und Subkomplex aus zwei oder drei Lagen
aus gegebenenfalls den vorstehenden Materialien, wobei von allen benachbarten unterschiedlichen
Schichten im Verpackungsmaterial die jeweils in der Reihe früher genannte und bei
benachbarten Schichten aus gleichem oder gleichartigem Material die jeweils dünnere
dem Packungsgut näher liegt, und wobei als Subkomplex einer gilt, zwischen dessen
Lagen Verbundhaftungen bestehen, die wesentlich stärker sind als die Verbundhaftungen
des Subkomplexes und der übrigen Schichten des Verpackungsmaterials untereinander.
Beschreibung der Zeichnungen und einige Wege zur Ausführung der Erfindung
[0011] Die Erfindung wird nachstehend anhand der Figuren eingehend erläutert, wobei das
Verpackungsmaterial zum besseren Verständnis übertrieben dick dargestellt ist.
[0012] Zur Herstellung dieser Packung geht man bei den nachfolgend beschriebenen Beispielen
von einem dreischichtigen Verpackungsmaterial aus. Dieses Verpackungsmaterial besteht
- von der Packungsaußenseite ausgehend - z.B. aus einer Folie aus biaxial gerecktem
Polypropylen (OPP) einer Dicke von 0,015 - 0,020 mm, einer 0,007 bis 0,009 mm starken,
bedruckten Aluminiumfolie und einem Papier einer Grammatur von 40 - 50 g/m
2 sowie einer im Profil aufgebrachten Heiß- oder Kaltsiegelbeschichtung, z.B. einer
Kaltklebebeschichtung auf Latexbasis mit 2 - 7 g/m
2 Feststoff. Die drei Schichten sind auf übliche Weise mittels eines Kaschierklebers
miteinander verbunden.
[0013] An der Verpackungsmaschine werden nun - für jede herzustellende Packung - an einem
der Ränder der von der Rolle abgezogenen Verpackungsmaterialbahn zwei Einschnitte
eingestanzt, und unmittelbar danach an diesen Einschnitten - an der Innenseite der
Verpackungsmaterialbahn - ein die Grifflasche bildendes Klebeetikett aufgebracht.
Danach wird die Verpackungsmaterialbahn um die kontinuierlich zugeführten Packungsgutstücke,
z.B. Waffein, gefaltet, ihre Ränder innerhalb eines streifenförmigen Verbindungsbereiches
miteinander versiegelt und die beiden miteinander versiegelten Randzonen, die man
als "Finne" bezeichnet, so auf die Packungsoberfläche umgeschlagen, daß die die Einschnitte
enthaltende Randzone nach außen zu liegen kommt. Der die Packungsgutstücke umschließende
Verpackungsmaterial-Schlauch wird nun jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden Packungsgutstücken
mit zwei parallel zueinander verlaufenden Quersiegelungsnähten versehen und durch
Trennschnitte zwischen diesen beiden Quersiegelungsnähten in Einzelschlauchbeutelpackungen
unterteilt. Diese Quersiegelungen bilden dann die von der Packungshülle abstehenden
"Flossen" der Schlauchbeutelpackung.
[0014] Fig. 1 zeigt nun schematisch in perspektivischer Darstellung eine auf diese Weise
hergestellte Schlauchbeutelpackung für Waffein. Man erkennt die in einem streifenförmigen
Verbindungsbereich 1 miteinander durch Siegelung verbundenen Verpackungsmaterial-Randzonen
2 und 3, die als "Finne" auf die Oberfläche der Packungshülle umgeschlagen wird. An
der nach außen zu liegen kommenden Randzone 2 sind die eingestanzten Einschnitte 4
zu erkennen, die vom Rand 5 der Randzone 2 ausgehend bis in den Verbindungsbereich
1 hineinreichen. Das als Grifflasche dienende Klebeetikett 6, das bei dieser Variante
gemäß Fig. 1 eine Breite kleiner als der Abstand zwischen den beiden Einschnitten
4 aufweist, ist mit einem Teil seiner Fläche zwischen den beiden Einschnitten 4 innerhalb
des Verbindungsbereichs 1 mit der Randzone 2 verbunden, wobei es aber nicht die ganze
Breite des Verbindungsbereiches 1 einnimmt. Das Klebeetikett 6 ragt mit dem restlichen
Teil 7 seiner Fläche über den Rand 5 der Randzone 2 hinaus, der dabei groß genug ist,
um beim Öffnen der Packung bequem angefaßt zu werden. Das Klebeetikett 6 besteht dabei
vorteilhaft aus einem Zuschnitt aus Papier oder einer Kunststoffolie, z.B. aus PET
oder PP, der z.B. einseitig über seine zu verklebende Teilfläche mit einer Selbstklebebeschichtung
versehen ist. Das Gesamt-Flächengewicht des beschichteten Papiers bzw. der beschichteten
Kunststoffolie beträgt dabei etwa 60 - 100 g/m
2. An seiner unbeschichteten Rückseite entsteht keine Verbindung des Klebeetiketts
mit der Verpackungsmaterial-Randzone 3. Im Ergebnis weist nun die Packungshülle einen
streifenförmigen Aufreißbereich 8 auf, dessen seitliche Begrenzungen gedachte Linien
9 an der Packungshülle sind, welche Fortsetzungen der Einschnitte 4 bilden. Zur Erleichterung
des Aufreißvorganges ist gemäß einer Variante der Packung innerhalb des Aufreißbereiches
8 die Siegelung im Verbindungsbereich, z.B. in Form eines Kreuzlinienrasters, mit
erhöhter Peelfähigkeit ausgeführt.
[0015] Zum Öffnen der Packung wird der als Grifflasche dienende überstehende Teil 7 des
Klebeetiketts 6 angefaßt und in Richtung des Pfeils 10 nach oben gezogen. Dabei reißt
das Verpackungsmaterial ausgehend von den Enden der Einschnitte 4 etwa längs den beiden
gedachten Linien 9 ein. Dieses Einreißen wird so weit durchgeführt, daß sich eine
Öffnung in der Packungshülle ergibt, durch die Packungsgut entnommen werden kann,
ohne daß durch die Öffnung der Packung die Struktur der Packungshülle zerstört wird.
[0016] Bei dem vorstehend beschriebenen Verpackungsmaterial erfolgt das Einreißen etwa längs
parallelen Linien. Eine Regel zur Auswahl von mehrschichtigen Verpackungsmaterialien,
die diese Eigenschaft haben, ist in der WO 91/06488 beschrieben. Die erfindungsgemäße
Anordnung des als Grifflasche dienenden Klebeetiketts in Verbindung mit einem Verpackungsmaterial,
das dieser Auswahlregel entspricht, bildet eine vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Packung.
[0017] Fig. 2 zeigt eine andere Variante der Packung gemäß Fig. 1 in einer Teildarstellung
in der Aufsicht, wobei an der Stelle des Anfangs des Aufreißbereiches 8 die Packungshülle
aufgebrochen dargestellt ist. Im Gegensatz zur Packungsvariante gemäß Fig. 1 ist hier
das Klebeetikett 11 mit einer Breite größer als der Abstand zwischen den beiden Einschnitten
4, das heißt also breiter als der Aufreißbereich 8 ausgeführt. In einem Bereich 12
zwischen den beiden Einschnitten 4 in Fig. 2, schraffiert dargestellt, ist das Klebeetikett
11 mit der Randzone 2 fest und in zwei Bereichen 13 jenseits der Einschnitte 4, also
außerhalb des Aufreißbereiches 8, lösbar mit dieser verbunden. Beim Öffnungsvorgang
wird die Verbindung des Klebeetiketts 11 mit der Verpackungsmaterial-Randzone 2 in
den Bereichen 13 zunächst abgeschert, wonach die Öffnung analog wie anhand von Fig.
1 beschrieben erfolgt.
[0018] Ein Vorteil dieser Variante gemäß Fig. 2 besteht - insbesondere bei Packungen aus
einem Verpackungsmaterial mit hoher Weiterreißneigung - darin, daß die Einschnitte
4 unmittelbar nach deren Einstanzen vom Klebeetikett 11 abgedeckt werden, sodaß die
Gefahr, daß das Verpackungsmaterial während des Verpackungsvorganges ausgehend von
den Einschnitten 4 einreißt, vermieden oder doch wesentlich verringert wird.
[0019] Bei nicht zu dicken Verpackungsmaterialien können nach einer anderen Variante gemäß
Fig. 3 statt der vom Rand 5 der Randzone 2 ausgehenden Einschnitte 4 zwei kurze linienförmige
Durchstanzungen 14 angebracht werden, die nicht ganz bis zu diesem Rand 5 reichen.
Beim Öffnungsvorgang werden die dabei verbleibenden schmalen Stege 15 zwischen dem
Rand 5 und den Durchstanzungen 14 einfach durchgerissen. Auch durch diese Maßnahme
wird die Gefahr des Einreißens des Verpackungsmaterials beim Öffnungsvorgang verringert.
Gewerbliche Anwendung
[0020] Die erfindungsgemäße Packung kann in erster Linie als Packung für Lebensmittel wie
Schokoladen oder Dauerbackwaren eingesetzt werden, die gegebenenfalls gasdicht ausgeführt
bzw. vorteilhaft Schlauchbeutelpackungen oder Beutelpackungen sind.
1. Schlauchbeutelpackung, die aus einem flächigen und faltbaren Verpackungsmaterial gebildet
ist, wobei zur Ausbildung des Schlauchbeutels zwei streifenförmige Randzonen (2,3),
insbesondere an ihren Innenseiten, in einem Verbindungsbereich (1) durch eine Versiegelung
derart miteinander verbunden sind, daß die miteinander versiegelten Randzonen in Form
einer Finne auf die Packungsoberfläche umgeschlagen sind, wobei ein streifenförmiger
Aufreißbereich (8), der von einer der beiden streifenförmigen Randzonen ausgeht und
sich im wesentlichen senkrecht zu dieser Randzone erstreckt, an seinen seitlichen
Begrenzungen nur innerhalb der streifenförmigen Randzone Einkerbungen (4) oder linienförmige
Durchstanzungen sowie gegebenenfalls Schwächungslinien aufweist, und wobei am Beginn
des Aufreißbereichs (8) eine Grifflasche aus flächigem Material angeordnet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Grifflasche aus einem getrennten Materialstück besteht und
zwischen den beiden streifenförmigen Randzonen (2,3) derart angeordnet ist, daß sie
mit der Randzone (2), von der der Aufreißbereich (8) ausgeht, fest, mit der anderen
Randzone (3) nicht oder lösbar verbunden ist, wobei die Grifflasche mit ihrem restlichen
Flächenteil (7) über den Rand (5) der Randzone (2), von der der Aufreißbereich (8)
ausgeht, hinausragt.
2. Schlauchbeutelpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grifflasche
schmäler als der Aufreißbereich (8) ist.
3. Schlauchbeutelpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grifflasche
breiter als der Aufreißbereich (8) ist und außerhalb des Aufreißbereiches (8) mit
der Randzone (2), von dem der Aufreißbereich (8) ausgeht, lösbar verbunden ist.
4. Schlauchbeutelpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die linienförmigen
Durchstanzungen (14) in der Randzone (2), von der der Aufreißbereich ausgeht, nicht
bis zum freien Rand (5) dieser Randzone (2) reichen.
5. Schlauchbeutelpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
innerhalb des Aufreißbereiches (8) die Siegelung des Verbindungsbereiches (1) im Mittel
eine geringere Schälfestigkeit hat als im Rest des Verbindungsbereiches (1).
6. Schlauchbeutelpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest innerhalb des Aufreißbereiches (8) die Siegelung des Verbindungsbereiches
nach einem Kreuzlinienraster realisiert ist.
7. Schlauchbeutelpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch ein Verpackungsmaterial,
das aus mehreren Schichten aufgebaut ist, die ausgewählt sind aus der Reihe Papier,
ungereckte Polyolefinfolie oder -schicht, Aluminiumfolie, Folie aus biaxial gerecktem
Polypropylen, Folie aus biaxial gerecktem Polyamid, Folie aus biaxial gerecktem Polyethylenterephthalat
und Subkomplex aus zwei oder drei Lagen aus gegebenenfalls den vorstehenden Materialien,
wobei von allen benachbarten unterschiedlichen Schichten im Verpackungsmaterial die
jweils in der Reihe früher genannte und bei benachbarten Schichten aus gleichem oder
gleichartigem Material die jeweils dünnere dem Packungsgut naher liegt, und wobei
als Subkomplex einer gilt, zwischen dessen Lagen Verbundhaftungen bestehen, die wesentlich
stärker sind als die Verbundhaftungen des Subkomplexes und der übrigen Schichten des
Verpackungsmaterials untereinander.
1. A pouch-type package which is formed from a planar, foldable packaging material, wherein
to form the pouch two strip-like edge zones (2,3) are joined together, particularly
on their inner sides, in a junction region (1) by a sealing in such a way that the
sealed-together edge zones are folded over on to the package surface in the form of
a fin, wherein a strip-like tear-off portion (8), which starts from one of the two
strip-like edge zones and extends substantially perpendicular to this edge zone, has
incisions (4) or linear perforations and also, optionally, weakening lines on its
lateral boundaries, only within the strip-like edge zone, and wherein at the start
of the tear-off portion (8) a grip tab (6) of planar material is provided,
characterised in that the the grip tab (6) comprises a separate piece of material
and is so arranged between the two strip-like edge zones (2,3) that it is attached
to the edge zone (2), from which the tear-off portion (8) starts, but is not attached
to or is detachable from the other edge zone, the grip tab (6) projecting with its
remaining surface portion (7) beyond the edge (5) of the edge zone (2), from which
the tear-off portion (8) starts.
2. A pouch-type package according to Claim 1, characterised in that grip tab (6) is narrower
than the tear-off portion (8).
3. A pouch-type package according to Claim 1, characterised in that the grip tab (6)
is wider than the tear-off portion (8) and outside the tear-off portion (8) is detachably
connected to the edge zone (2), from which the tear-off portion (8) starts.
4. A pouch-type package according to Claim 1 or 2, characterised in that in the edge
zone (2), from which the tear-off portion (8) starts, the linear perforations (14)
do not extend up to the free edge (5) of this edge zone (2).
5. A pouch-type package according to any one of Claims 1 to 4, characterised in that
within the tear-off portion (8) the sealing of the junction region (1) has, on average,
lower peeling resistance than in the remainder of the junction region (1).
6. A pouch-type package according to any one of Claims 1 to 5, characterised in that
at least within the tear-off portion (8) the sealing of the junction region is in
the form of a cross-line grid.
7. A pouch-type package according to any one of Claims 1 to 6, characterised by a packaging
material which is built up with several layers selected from the group comprising
paper, unstretched polyolefin sheet or film, aluminium foil, biaxially stretched polypropylene
film, biaxially stretched polyamide film, biaxially stretched polyethylene terephthalate
film and a composite of two or three layers of, optionally, the foregoing materials,
wherein of all the adjacent different layers in the packaging material the respective
layer in the group previously mentioned and with adjacent layers of like or similar
material the respectively thinner layer is situated nearer the packaged goods, and
wherein a sub-composite is used, between the layers of which there are adhesion which
are substantially stronger than the adhesion between the sub-composite and the remaining
layers of the packaging material.
1. Sachet d'emballage tubulaire formé à partir d'un matériau d'emballage plan et pliable,
deux zones marginales (2,3) en forme de bandes étant reliées entre elles, en particulier
sur leurs faces internes, dans une zone de liaison (1) par un scellement, pour réaliser
le sachet tubulaire, de telle sorte que les zones marginales scellées entre elles
soient rabattues sur la surface de l'emballage de façon à former un aileron dorsal,
une zone de déchirement (8) en forme de bande, qui part de l'une des deux zones marginales
en forme de bandes et s'étend sensiblement perpendiculairement à cette zone marginale,
présentant sur ses limites latérales, seulement à l'intérieur de la zone marginale
en forme de bande, des encoches (4) ou des découpes de forme linéaire et éventuellement
des lignes d'affaiblissement, et une patte de préhension à base de matériau plat étant
disposée au début de la zone de déchirement (8), caractérisé en ce que la patte de
préhension est formée d'un morceau de matériau distinct et est disposée entre les
deux zones marginales (2,3) en forme de bandes de telle sorte qu'elle soit reliée
de façon fixe avec la zone marginale (2), de laquelle part la zone de déchirement
(8), n'est pas reliée ou est reliée de façon amovible avec l'autre zone marginale
(3), la partie plate restant (7) de la patte de préhension dépassant du bord (5) de
la zone marginale (2), de laquelle part la zone de déchirement (8).
2. Sachet d'emballage tubulaire selon la revendication 1, caractérisé en ce que la patte
de préhension est plus étroite que la zone de déchirement (8).
3. Sachet d'emballage tubulaire selon la revendication 1, caractérisé en ce que la patte
de préhension est plus large que la zone de déchirement (8) et est reliée de façon
amovible, à l'extérieur de la zone de déchirement (8), à la zone marginale (2) de
laquelle part la zone de déchirement (8).
4. Sachet d'emballage tubulaire selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que
les découpes (14) de forme linéaire dans la zone marginale (2), de laquelle part la
zone de déchirement, ne vont pas jusqu'au bord libre (5) de cette zone marginale (2).
5. Sachet d'emballage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en
ce que, à l'intérieur de la zone de déchirement (8), le scellement de la zone de liaison
(1) a en moyenne une résistance à l'arrachement plus faible que dans le reste de la
zone de liaison (1).
6. Sachet d'emballage tubulaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce que, au moins à l'intérieur de la zone de déchirement (8), le scellement de
la zone de liaison est réalisé selon une trame à lignes croisées.
7. Sachet d'emballage tubulaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé
en ce que le matériau d'emballage est d'une part constitué de plusieurs couches choisies
dans le groupe comprenant le papier, les feuilles ou couches de polyoléfine non étiré,
les feuilles d'aluminium, les feuilles de polypropylène étiré selon deux directions,
les feuilles de polyamide étiré selon deux directions, les feuilles de polyéthylène-téréphtalate
étiré selon deux directions et les matériaux sous-composites comprenant deux ou trois
couches, le cas échéant, des matériaux susmentionnés, et d'autre part en ce que pour
les différentes couches adjacentes dont le matériau d'emballage est formé, la couche
du matériau cité en premier, selon l'ordre donné dans le groupe précité, et, dans
le cas de couches voisines formées de matériau identique ou similaire, la couche la
plus mince, sont les couches les plus proches de l'objet emballé, alors que, l'on
entend par matériau sous-composite, un matériau entre les différentes couches duquel
sont réalisées des liaisons nettement plus fortes que ne le sont les liaisons entre
le matériau composite et les autres couches du matériau d'emballage.