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EP 0 817 163 A2 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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07.01.1998 Patentblatt 1998/02 |
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Anmeldetag: 17.06.1997 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: G10K 11/172 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
30.06.1996 DE 19626167
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Anmelder: |
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- Coldewey, Maik
04430 Rückmarsdorf (DE)
- Boeck, Lutz
04435 Schkeuditz (DE)
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Erfinder: |
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- Boeck,Lutz
03435 Schkeuditz (DE)
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Volumenänderndes Resonatorelement |
(57) Das volumenändernde Resonatorelement 10 besteht aus den Resonatorwandungen 11 und
dem Distanzstück 12, die ein Unterdruckvolumen 13 einschließen.
Die Resonatorwandungen sind durch eine Klebschicht 14 mit dem Distanzstück 12 verbunden.
Ein Resonator besteht aus mehreren Resonatorelementen.
Bei einem Schallereignis werden die Resonatoren zum Mitschwingen angeregt und absorbieren
dabei einen Teil des Schalles. Um die Wirkung der Resonatoren 10 zu verbessern, ist
die Klebschicht 14 so aufgebaut, daß sie in hohem Maße dämpfend wirkt.
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Resonatorelement, bestehend aus einem Volumen
mit Unterdruck, welches durch zweckmäßig gestaltete Wandungselemente nach dem Tellerfederprinzip
federt und bei Druckbelastung eine sehr geringe Federkonstante aufweist, gemäß dem
deutschen Patent Nr. 2632 290 und dem östereichischen Patent Nr. 360 213. Im letzteren
sind verschiedene Maßnahmen zur Dämpfung der Resonatorelemente vorgeschlagen, nämlich
Gasdämpfung, Tropfendämpfung und Einspanndämpfung. Im deutschen Patent 3347 827 ist
ein Resonator mit dämpfenden äußeren Umhüllungsschichten erfunden, wovon die weiche,
leichte und elastische Außenschicht am bemerkenswertesten erscheint. Bei diesen Erfindungen
handelt es sich jeweils um Zusatzelemente, deren Herstellung aufwendige spezielle
Technologien erfordern und hohe Kosten verursachen. In der Praxis haben sich diese
Dämpfungstechniken nicht durchgesetzt.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, diese Nachteile abzustellen und gleichzeitig die
Herstellung zu vereinfachen. Das besondere Ziel besteht darin, den Resonator gegenüber
den unvermeidlichen Fertigungstoleranzen unempfindlich zu machen und sein Dämpfungsvermögen
zu erhöhen.
Der Erfindungsgegenstand ist anhand mehrerer Ausführungsbeispiele dargestellt.
Figur 1 Resonatorelement mit Klebschichtdämpfung
Figur 2 Resonatorelement mit Klebschichtdämpfung und Konterblech
Figur 3 Resonatorelement mit Klebschichtdämpfung und inneren Aussparungen
[0002] In Figur 1 ist ein Resonatorelement 10, bestehend aus den Resonatorwandungen 11 und
dem Distanzstück 12, die ein Unterdruckvolumen 13 einschließen, dargestellt. Die Resonatorwandungen
11 sind durch die Klebschicht 14 mit dem Distanzstück verbunden. Bekanntlich hängt
der Arbeitspunkt des Resonatorelementes 10 in empfindlicher Weise vom freien Durchmesser
der Resonatorwandungen 11 und der Art der Befestigung der mitschwingenden Fläche ab.
Die Klebschicht 14 ist deshalb erfindungsgemäß über die gesamte Innenfläche der Resonatorwandungen
11 verteilt. Eine solche Schicht wirkt nach Art eines Antidröhnbelages und vermag
die Schwingungen der Resonatorwandungen 11 zu dämpfen. Der zweite Vorteil ist, daß
die maßgenaue Aussparung an der Klebefläche entfällt und die bisher auftretenden Probleme
bei der Befestigung vermieden werden.
[0003] Das Ausführungsbeispiel nach Figur 2 ist weitgehend analog zu Figur 1. Das Resonatorelement
20 wird auch hier von den Resonatorwandungen 11, dem Distanzstück 12, dem Unterdruckvolumen
13 gebildet und wieder durch eine vollflächige Klebe- und Dämpfüngsschicht 14 verbunden.
Zusätzlich wird der Randbereich der Klebeschicht 14 von einem Konterblech abgedeckt.
Damit kommt die sehr viel wirkungsvollere Dämpfung durch Verbundschichten zum Tragen.
(Vergleiche VDI Richtlinie 2737

Lärmminderung durch Körperschalldämpfung")
[0004] Bei dem Resonatorelement 30 nach Figur 3, bestehend aus Resonatorwandungen 11, Distanzstück
12 und dem Unterdruckvolumen 13 ist die Klebschicht 14 in der Mitte 16 der Resonatorwandungen
11 ausgespart. Eine solche Aussparung ist unempfindlich gegen Toleranzen und verringert
die mitschwingende Masse. Außerdem ist die Verformung und die Dämpfung im Randbereich
größer.
Diese Ausführungsbeispiele eignen sich in besonderer Weise für den Einsatz zur Schalldämpfung
in Luftkanälen.
1. Volumenänderndes Resonatorelement nach dem Tellerfederprinzip, mit Distanzstücken
und eingeschlossenem Unterdruckvolumen, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Innenfläche
der Resonatorwandungen (11) mit einer Klebschicht (14) bedeckt ist.
2. Resonatorelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einer Klebschicht
(14) bedeckten Resonatorwandungen (11) an den Randbereichen mit mindestens einem Konterblech
(15) als dämpfendes Verbundsystem versehen sind.
3. Resonatorelement nach mindestens einem der oben genannten Ansprüche dadurch gekennzeichnet,
daß die Klebschicht (14) mindestens eine Aussparung (16) aufweist.