[0001] Die Erfindung betrifft eine Werkzeugschleifmaschine gemäß Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Derartige Werkzeugschleifmaschinen sind dem Grunde nach seit langem bekannt und dienen
insbesondere zum Instandsetzen von Schneidwerkzeugen, d.h. zum Nachschärfen der Schneidkanten,
wobei die Schneidengeometrie als solche nach Möglichkeit wieder hergestellt werden
soll. Als Schneidwerkzeuge im obigen Sinn sollen nicht nur Sonderwerkzeuge mit spezieller
Schneidengeometrie, sondern auch Standardwerkzeuge in Form von Fräsern, Bohrern oder
Senkern verstanden werden.
[0003] Meist sind derartige Werkzeugschleifmaschinen auf einem Maschinenständer aufgebaut,
der sämtliche für die Funktions erforderlichen Baugruppen enthält. Hierzu zählt zunächst
die auf den Maschinenständer aufgesetzte und horizontal angeordnete Arbeitsplatte,
die in der Regel hochpräzise gefertigt ist und Befestigungsmöglichkeiten, insbesondere
in Form von Nuten, für weitere Baugruppen aufweist.
[0004] Auf der Arbeitsplatte ist ein Werkstückträger aufgesetzt, der das zu bearbeitende
Werkzeug aufnimmt. Der Werkstückträger ist beispielsweise mit einem Längs- und einem
Quersupport ausgestattet, die eine Schnellverstellung sowohl in Längs- als auch in
Querrichtung zulassen. Weiterhin ist die Werkstückspindel für sich oder aber mit dem
Längssupport gekoppelt rotierend antreibbar, so daß an sich beliebige Kombinationen
einer Dreh- und Vorschubbewegung realisierbar sind.
[0005] Die Bearbeitung des Werkzeugs erfolgt mittels eines Schleifwerkzeugs, beispielsweise
mittels einer Schleifscheibe, welches an einem Schleifkopf auswechselbar angebracht
ist. Je nach Anforderung ist der Schleifkopf mehrachsig verstellbar, so daß der gewünschte
Konturverlauf abgefahren werden kann. Hierzu ist der Schleifkopf an einer vertikal
angeordneten und mit einer Höhenverstellung versehenen Schleifsäule gelagert, wobei
die Schleifsäule ihrerseits um eine vertikal verlaufende Achse schwenkbar auf einem
Drehteller angebracht ist. Der Drehteller ist ebenfalls auf der Arbeitsplatte aufgesetzt,
und zwar benachbart zum Werkstückträger derart, daß die Schleifscheibe auf das Werkstück
ausgerichtet werden kann. Eine solche Werkzeugschleifmaschine, von der die Erfindung
ausgeht, ist beispielsweise in dem Prospekt der Christen AG, Wabern-Bern, Schweiz
"Christen Werkzeugschleifmaschinen, AU-150 Universal-Werkzeugschleifmaschine", Seiten
4 - 7, bekanntgeworden.
[0006] Obwohl sich derartige Werkzeugschleifmaschinen prinzipiell bewährt haben, weisen
sie doch eine Reihe von Nachteilen auf. Insbesondere schränkt der hohe platzbedarf
für die Schleifsäule einschließlich des diese tragenden Drehtellers den Arbeitsbereich
erheblich ein, so daß es in der Regel erforderlich ist, einen Maschinenständer mit
vergrößerter Arbeitsplatte zu verwenden. Dies macht nicht nur eine größere Stellfläche
notwendig, sondern erhöht den Preis einer derartigen Werkzeugschleifmaschine erheblich.
Weitere Nachteile ergeben sich dadurch, daß der Drehteller unmittelbar unterhalb der
eigentlichen Bearbeitungszone liegt und somit einer erhöhten Verschmutzungs- und Beschädigungsgefahr
durch abgeschleuderte Schleifpartikel und dgl. ausgesetzt ist. Vielfach sind deshalb
spezielle Abdeckungen vorgesehen, die die Handhabung jedoch behindern.
[0007] Der Erfindung lag deshalb das Problem zugrunde, eine Werkzeugschleifmaschine der
eingangs genannten Art derart weiterzuentwickeln, daß sie die geschilderten Nachteile
nicht mehr aufweist. Insbesondere sollte eine gattungsgemäße Werkzeugschleifmaschine
realisiert werden, die möglichst kompakt gebaut ist und eine ungehinderte Zugänglichkeit
zum Arbeitsbereich zuläßt.
[0008] Gelöst wird dieses Problem bei einer gattungsgemäßen Werkzeugschleifmaschine mittels
der im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angeführten Merkmale.
[0009] Vorteilhafte Ausgestaltungsformen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0010] Die Erfindung basiert auf der Idee, den Drehteller mit der daran befestigten Schleifsäule
nicht mehr auf die Arbeitsplatte aufzusetzen, sondern darunterliegend in den Maschinenständer
zu integrieren. So ist in der Regel unterhalb der Arbeitsplatte ausreichend Platz
zur Verfügung, um den Drehteller problemlos unterbringen zu können. Um weiterhin eine
Schwenkbewegung des Schleifkopfs zu ermöglichen, ist die diesen tragende Schleifsäule
an einem Tragarm befestigt, der einerseits am Drehteller befestigt ist, andererseits
seitlich aus dem Maschinenständer herausgeführt ist, um die Schleifsäule aufnehmen
zu können. Demnach ist die Schleifsäule außerhalb der Arbeitsplatte angebracht, wodurch
der Arbeitsbereich optimal, d.h. ungehindert von allen Seiten zugänglich ist. Der
Maschinenständer kann dadurch kompakt und platzsparend gestaltet werden, wodurch sich
ein erheblicher Kostenvorteil gegenüber einer vergleichbaren herkömmlichen Ausführung
erzielen läßt. Durch die ungehinderte Zugänglichkeit des Arbeitsbereichs ergeben sich
ergonomische Vorteile, so daß auch ein schnellerer Werkstück- und/oder Werkzeugwechsel
möglich ist. Weiterhin tritt keine Verschmutzung des Drehtellers durch Schleifpartikel
oder dergleichen auf, da dieser unterhalb der Arbeitsplatte, und damit von dieser
geschützt, angeordnet ist.
[0011] Weiterhin ist es nach wie vor möglich, die Schleifscheibe so zu positionieren, daß
der Schleif- bzw. Bearbeitungspunkt exakt im Drehpunkt, d.h. auf der Rotationsachse
des Drehtellers, liegt. Somit ist es möglich, Radien, auch Vollradien, problemlos
zu schleifen. Ausgehend von der Position, bei der die Schleifscheibe exakt auf die
Längsachse (Rotationsachse) des Werkstücks ausgerichtet ist, kann eine kreisbogenförmige
Schwenkbewegung nach beiden Seiten hin erzeugt werden.
[0012] Bevorzugt ist der Drehteller zweifach gelagert, wodurch sich eine bisher nicht gekannte
Stabilität erzielen läßt. Konkret wird dies dadurch möglich, daß ein Lagerbolzen vorgesehen
ist, der zentral durch den Drehteller hindurchgeführt ist und diesen nach oben und
nach unten hin überragt. An den jeweils überstehenden Bolzenenden sind Lager vorgesehen,
die sich innerhalb des Maschinenständers und/oder unten an der Arbeitsplatte abstützen.
Diese Art der Lagerung erhöht die Belastbarkeit des Drehtellers gegenüber der bisher
üblichen, einseitigen Lagerung erheblich, wodurch sich die Präzision steigern läßt.
Insbesondere kann auch die Schleifsäule stabiler ausgeführt sein und/oder zusätzliche
Baugruppen, wie Motoren zur Höhen- oder Neigungsverstellung des Schleifkopfs, aufnehmen.
[0013] Bevorzugt werden als Lager Wälzlager verwendet, insbesondere Kegelrollenlager, die
in der Lage sind, die auftretenden Belastungen in axialer und radialer Richtung bei
gleichzeitig äußerst geringem Platzbedarf aufzunehmen.
[0014] Bevorzugt ist die Schleifsäule - und damit der Schleifkopf - um etwas mehr als 180°,
vorzugsweise um 190°, schwenkbar, so daß auch kompliziert geformte Schneidenkonturen
abgefahren werden können.
[0015] Zur Erleichterung der Einstellarbeiten ist ein Ausrichtdorn vorgesehen, der in exakt
definierter Position und koaxial zur Rotationsachse des Drehtellers auf der Arbeitsplatte
positionierbar ist. Damit kann die Schleifscheibe mit höchster Präzision im Drehpunkt
positioniert werden.
[0016] Die Erfindung wird nachstehend näher anhand des in den Figuren schematisch dargestellten
Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigen
- Figur 1
- perspektivische Ansicht der Werkzeugschleifmaschine und
- Figur 2
- vergrößerte Schnittdarstellung der Lagerung des Drehtellers.
[0017] Die Werkzeugschleifmaschine besitzt einen Maschinenständer 2 in an sich bekannter
Ausführung, der sämtliche Bauelemente bzw. Bauteilgruppen einschließlich einer Kühlmitteleinrichtung
8 und einer Werkzeugablage 6 aufnimmt. Der Maschinenständer 2 trägt eine Arbeitsplatte
10, die horizontal angeordnet und mit einer hochpräzise und plan geschliffenen Oberfläche
versehen ist. Die Arbeitsplatte 10 erstreckt sich im wesentlichen vollständig über
die gesamte Länge des Maschinenständers 2 und ist symmetrisch in bezug auf eine längs
durchgehende Nut 12 ausgeführt. Die Nut 12 dient zur Befestigung eines von einem Längssupport
22 und einem Quersupport 24 gebildeten Kreuzschlittens, der einen Werkstückträger
20 aufnimmt. Der Werkstückträger 20 kann damit sowohl in Längs- als auch in Querrichtung
verfahren werden. Der Werkstückträger 20 nimmt ein zu bearbeitendes Werkstück 200
auf, welches beispielsweise ein Fräser sein kann, dessen Schneidkanten nachgeschliffen
werden müssen.
[0018] Hierfür ist ein Schleifkopf 30 vorgesehen, der an einer Schleifsäule 32 in an sich
bekannter Weise höhenverstellbar gelagert ist. Die Schleifsäule ist vertikal verlaufend
an einem Ende eines Tragarms 34 angeordnet. Das gegenüberliegende Ende des Tragarms
34 ist mit einem Drehteller 36 verdrehfest gekoppelt, welcher unterhalb der Arbeitsplatte
10 im Maschinenständer 2 in der nachstehend näher beschriebenen Art und Weise drehbar
gelagert ist. Hierdurch kann die Schleifsäule 32 - und mit ihr der Schleifkopf 30
- um eine vertikal verlaufende Achse verschwenkt werden. Die Anordnung des Drehtellers
36 ist so gewählt, daß die Rotationsachse die Symmetrieachse der Arbeitsplatte 10
(senkrecht) schneidet. Damit kann die Schleifscheibe 300, die am Schleifkopf 30 anbringbar
ist, exakt im Drehzentrum plaziert und in bezug auf das zu bearbeitende Werkstück
200 zentral ausgerichtet werden. Ausgehend von dieser Mittellage kann eine zu beiden
Seiten hin symmetrische Schwenkbewegung ausgeführt werden, die insbesondere die Bearbeitung
von Radien im Stirnseitenbereich der Werkzeuge 200 erlaubt.
[0019] Die Länge des Tragarms 34 ist so bemessen, daß er den Maschinenständer nach außen
hin so weit überragt, daß die beschriebene Schwenkbewegung ungehindert möglich ist.
Auch ist der Maschinenständer 2 im Schwenkbereich des Tragarms 34 im Bereich der Arbeitsplatte
10 so gestaltet, daß ausgehend von der beschriebenen Mittellage der Schleifkopf 30
bzw. die Schleifsäule 32 zu beiden Seiten um etwas mehr als 90°, damit also um etwas
mehr als 180° insgesamt, verschwenkbar ist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel beträgt
der Schwenkbereich 190° und erlaubt damit eine optimale Zugänglichkeit des zu bearbeitenden
Werkstücks 200. Die Zugänglichkeit ist gegenüber bisher bekannten Werkzeugschleifmaschinen
weiterhin dadurch verbessert, daß der Arbeitsbereich, der sich unterhalb des Werkstücks
200 bis zur Oberfläche der Arbeitsfläche 10 hin erstreckt, vollständig ungestört durch
etwaige Einbauten ist, prinzipiell also auch eine Bearbeitung von unten her zuläßt.
Insbesondere gestalten sich Einstell- und Ausrichtarbeiten besonders einfach und reduzieren
dadurch die Stillstandszeiten der Maschine.
[0020] Schleifpartikel, Bearbeitungsspäne oder dgl. können bei dieser Konfiguration nicht
in den Lagerbereich des Drehtellers 36 gelangen, so daß insoweit keinerlei Verschmutzungs-
oder Beschädigungsgefahr besteht. Vielmehr sind die Schleifpartikel oder Bearbeitungsspäne
ohne Schwierigkeiten von der Arbeitsplatte 10 entfernbar, eine besondere Abdeckung
für diesen Bereich ist somit entbehrlich.
[0021] Der Drehteller 36 ist über ein Handrad 38 betätigbar. Eine hier nicht näher dargestellte
Mechanik erlaubt die exakte Positionierung in der gewünschten Winkelstellung, in der
der Drehteller 36 über ein Klemmorgan 42 (Fig. 2) in an sich bekannter Weise fixierbar
ist. Das Klemmorgan 42 ist über einen Knebel 40 leicht betätigbar.
[0022] Sämtliche, vorstehend beschriebenen Bewegungsabläufe einschließlich der Einstellbewegungen
können nicht nur manuell sondern auch teil- oder vollautomatisch gesteuert ablaufen.
Hierzu sind (hier nicht dargestellt) Motoren vorgesehen, die beispielsweise die Schwenkbewegung
des Drehtellers 36 oder die Höhenverstellung des Schleifkopfs 30 bewirken.
[0023] Seitlich am Maschinenständer 2 ist ein Galgen 5 vorgesehen, an dem ein Bedienpult
4 zum Programmieren der Steuerung angebracht ist. Je nach Ausbaustufe kann eine CNC-Maschine
unter Verwendung einfacher, preisgünstig erhältlicher Bausteine realisiert werden.
[0024] In Figur 2 ist eine bevorzugte Lagerung des Drehtellers 36 dargestellt. Es handelt
sich um eine Doppellagerung, bei der der Drehteller zu beiden Seiten hin, d.h. oberhalb
und unterhalb abgestützt ist. Hierfür ist ein absatzartig gestalteter Lagerbolzen
50 vorgesehen, der den Drehteller 36 einschließlich des Tragarms 34 verdrehfest aufnimmt.
Der Lagerbolzen 50 überragt nach oben hin den Tragarm 34 und trägt endseitig ein Kegelrollenlager
52. Gegenüberliegend ist das Kegelrollenlager 52 in die Arbeitsplatte 10 eingesetzt.
[0025] Unterhalb des Drehtellers 36 ist ein weiteres Kegelrollenlager 54 angebracht, das
sich gegenüberliegend in radialer Richtung an einer Grundplatte 56 abstützt, welche
am Maschinenständer 2 angebracht ist. In axialer Richtung wird das Kegelrollenlager
54 von einem Stellring 58 gehalten, der von unten axial auf die Grundplatte 56 aufgesetzt
und mit einer Schraube 60 fixiert ist.
[0026] Durch die Verwendung der beiden Kegelrollenlager 52, 54 ist ein besonders einfacher
und platzsparender Aufbau der Doppellagerung für den Drehteller 36 und dem schwenkarm
34 möglich. Dies erleichtert die Integration im Maschinenständer 2, gewährt gleichzeitig
jedoch eine bislang unerreichte Stabilität, auch im Falle von starken Belastungen.
[0027] Zum Festlegen einer vorgegebenen Winkelstellung des Drehtellers 36 ist das Klemmorgan
42 vorgesehen, welches mittels einer Schraube 62 an der Grundplatte 56 angebracht
und auf den Lagerbolzen 50 einwirkt. Die Betätigung erfolgt in an sich bekannter Weise
durch den außen am Maschinenständer 2 angebrachen Knebel 40. Ebenfalls nicht näher
dargestellt ist die Verstellmimik, mit der über das Handrad 38 eine Feineinstellung
des Schwenkwinkels möglich ist.
[0028] Die Schnittdarstellung in Figur 2 zeigt, daß der Lagerbolzen 50 mit seiner Rotationsachse
exakt in der durch die Längsachse der Arbeitsplatte 10 vorgegebenen Schnittebene angeordnet
ist. In koaxialer Anordnung zum Lagerbolzen 50 ist deshalb ein Ausrichtdorn 70 in
die Arbeitsplatte 10 eingesetzt, dessen Position hochpräzise vorgegeben ist und der
zum Ausrichten der Schleifscheibe 300 dient.
[0029] Das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel soll lediglich zur Verdeutlichung
des Prinzips des Anordnens eines Drehtellers unterhalb der Arbeitsplatte dienen, welches
in gleicher Weise bei anderen Werkzeugmaschinen realisierbar ist. Hierbei ist an sich
unbeachtlich, ob es sich um eine manuelle, halb- oder vollautomatische Werkzeugmaschine
handelt, so daß auch insbesondere an sich beliebige Werkzeugträger zum Einsatz kommen
können.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 2
- Maschinenständer
- 4
- Bedienpult
- 5
- Galgen
- 6
- Werkzeugablage
- 8
- Kühlmitteleinrichtung
- 10
- Arbeitsplatte
- 12
- Nut
- 20
- Werkstückträger
- 22
- Längssupport
- 24
- Quersupport
- 30
- Schleifkopf
- 32
- Schleifsäule
- 34
- Tragarm
- 36
- Drehteller
- 38
- Handrad
- 40
- Knebel
- 42
- Klemmorgan
- 50
- Lagerbolzen
- 52
- Kegelrollenlager
- 54
- Kegelrollenlager
- 56
- Grundplatte
- 58
- Stellring
- 60
- Schraube
- 62
- Schraube
- 64
- Schraube
- 70
- Ausrichtdorn
- 200
- Werkstück
- 300
- Schleifscheibe
1. Werkzeugschleifmaschine mit
- einer von einem Maschinenständer (2) getragenen und horizontal angeordneten Arbeitsplatte
(10),
- einem ein Werkstück aufnehmenden und auf der Arbeitsplatte aufgesetzten Werkstückträger
(20), sowie
- einem ein Schleifwerkzeug aufnehmenden Schleifkopf (30), der an einer Schleifsäule
(32) gelagert ist, welche vertikal angeordnet und mittels eines Drehtellers (36) um
eine vertikal verlaufende Achse schwenkbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- der Drehteller (36) unterhalb der Arbeitsplatte (10) und im Maschinenständer (2)
integriert angeordnet ist, und
- ein Tragarm (34) für die Schleifsäule (32) vorgesehen ist, der einenends mit dem
Drehteller (36) fest verbunden und anderenends seitlich über die Arbeitsplatte (10)
hinausgeführt ist, derart, daß die dort angebrachte Schleifsäule (32) um die Arbeitsplatte
(10) herum verschwenkbar ist.
2. Werkzeugschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehteller
(36) an einem zentral hindurchgeführten und zu beiden Seiten hin überstehenden Lagerbolzen
(50) angebracht ist, der durch sowohl oberhalb als auch unterhalb des Drehtellers
(36) angeordnete Lager (52, 54) gehalten ist.
3. Werkzeugschleifmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (52,
54) als Wälzlager ausgebildet sind.
4. Werkzeugschleifmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wälzlager
(52, 54) als Kegelrollenlager ausgebildet sind.
5. Werkzeugschleifmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
ein Klemmorgan (42) zum Festsetzen des Drehtellers (36) bzw. des Lagerbolzens (50).
6. Werkzeugschleifmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Drehteller (36) einen Schwenkbereich von zumindest etwas mehr als 180° besitzt.
7. Werkzeugschleifmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkbereich
ca. 190° beträgt.
8. Werkzeugschleifmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rotationsachse (Schwenkachse) des Drehtellers (36) die Längsachse der Arbeitsplatte
(10) schneidet.
9. Werkzeugschleifmaschine nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch einen auf der Arbeitsplatte
(10) anbringbaren Ausrichtdorn (70).
10. Werkzeugschleifmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Drehteller (36) motorisch antreibbar ist.
1. Tool grinding machine comprising
- a work platen (10) supported by a machine tool table (2) and disposed horizontally,
- a workpiece support (20) which receives a workpiece and is mounted on the work platen,
and also
- a grinding head (30) which receives a grinding tool and which is mounted on a grinding
column (32) which is vertically disposed and can be swivelled about a vertically extending
axis by means of a turntable (36),
characterized in that
- the turntable (36) is disposed underneath the work platen (10) and integrated in
the machine tool table (2), and
- there is provided for the grinding column (32) a support arm (34) which is permanently
joined at one end to the turntable (36) and is brought out laterally at the other
end beyond the work platen (10) in such a way that the grinding column (32) mounted
thereon can be swivelled around the work platen (10).
2. Tool grinding machine according to Claim 1, characterized in that the turntable (36)
is mounted on a bearing bolt (50) which passes through it centrally and projects on
both sides and which is held by bearings (52, 54) disposed both above and below the
turntable (36).
3. Tool grinding machine according to Claim 2, characterized in that the bearings (52,
54) are designed as rolling bearings.
4. Tool grinding machine according to Claim 3, characterized in that the rolling bearings
(52, 54) are designed as tapered roller bearings.
5. Tool grinding machine according to one of the preceding claims, characterized by a
clamping device (42) for fixing the turntable (36) or the bearing bolt (50).
6. Tool grinding machine according to one of the preceding claims, characterized in that
the turntable (36) has a swivelling range of at least somewhat more than 180°.
7. Tool grinding machine according to Claim 6, characterized in that the swivelling range
is approximately 190°.
8. Tool grinding machine according to one of the preceding claims, characterized in that
the axis of rotation (axis of swivelling) of the turntable (36) intersects the longitudinal
axis of the work platen (10).
9. Tool grinding machine according to Claim 8, characterized by an alignment mandrel
(70) which can be mounted on the work platen (10).
10. Tool grinding machine according to one of the preceding claims, characterized in that
the turntable (36) is motor-drivable.
1. Machine outil de ponçage, comprenant
• un plateau de travail (10) supporté par un bâti de machine (2) et disposé horizontalement,
• un support pour les pièces à oeuvrer (20), qui reçoit une pièce à oeuvrer et qui
est monté sur le plateau de travail (20), et
• une tête de ponçage (30), qui reçoit un outil de ponçage, et qui est montée sur
une colonne de ponçage (32), disposée verticalement et qui peut pivoter autour d'un
axe s'étendant verticalement au moyen d'une plaque tournante (36),
caractérisée en ce que
• la plaque tournante (36) est disposée en dessous du plateau de travail (10) et est
intégrée dans le bâti de la machine (2), et
• un bras de support (34) est prévu pour la colonne de ponçage (32), bras qui est
relié de façon solidaire à une extrémité à la plaque tournante (36) et d'autre part
passe latéralement sur le plateau de travail (10) de telle manière que la colonne
de ponçage (32), mise à cet endroit, peut pivoter autour du plateau de travail (10).
2. Machine outil de ponçage selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la plaque tournante (36) est mise sur un axe de montage (50), qui passe au centre
et dépasse des deux côtés, et qui est maintenu par des paliers (52, 54) disposés en
dessus comme en dessous de la plaque tournante (36).
3. Machine outil de ponçage selon la revendication 2,
caractérisée en ce que
les paliers (52, 54) sont constitués par des paliers à roulement.
4. Machine outil de ponçage selon la revendication 3,
caractérisée en ce que
les paliers (52, 54) sont constitués par des roulements à rouleaux coniques.
5. Machine outil de ponçage, selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée par
un organe de serrage (42) servant à bloquer la plaque tournante (36) ou l'axe de montage
(50).
6. Machine outil de ponçage, selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
la plaque tournante (36) possède une zone de pivotement d'au moins un peu plus de
180°.
7. Machine outil de ponçage selon la revendication 6,
caractérisée en ce que
la zone de pivotement atteint environ 190°.
8. Machine outil de ponçage, selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
l'axe de rotation (axe de pivotement) de la plaque tournante (36) coupe l'axe longitudinal
du plateau de travail (10).
9. Machine outil de ponçage selon la revendication 8,
caractérisée par
un mandrin d'alignement (70) que l'on peut mettre sur le plateau de travail (10).
10. Machine outil de ponçage, selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
la plaque tournante (36) peut être entraînée par un moteur.