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EP 0 743 261 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.03.1998 Patentblatt 1998/11 |
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Anmeldetag: 04.05.1996 |
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Gestell zum Lagern und/oder Transportieren von Glasscheibenpaketen
Support for the storage and/or the transport of glass sheet packages
Support pour le stockage et/ou le transport de paquets de feuilles en verre
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE FR GB |
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Priorität: |
16.05.1995 DE 19517925
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.11.1996 Patentblatt 1996/47 |
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Patentinhaber: VEGLA Vereinigte Glaswerke GmbH |
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52066 Aachen (DE) |
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Erfinder: |
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- Hülsmann, Lothar
52223 Stolberg (DE)
- Roeben, Alfred
4731 Lichtenbusch (BE)
- Wissgens, Hans
52078 Aachen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Biermann, Wilhelm, Dr.-Ing. et al |
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VEGLA
Vereinigte Glaswerke GmbH
Viktoriaallee 3-5 52066 Aachen 52066 Aachen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Gestell zum Lagern und/oder Transportieren von Paketen
aus Flachglasscheiben, aus die aufrecht stehenden Glasscheibenpakete umgebenden Rahmen
aus jeweils zwei L-förmigen Rahmenabschnitten, die unter Einspannung der Glasscheiben
miteinander verriegelbar sind, wobei jeder für ein Glasscheibenpaket bestimmter Rahmen
aus zwei voneinander unabhängigen, jeweils zwei L-förmige Ringabschnitte umfassenden
Ringen mit einem tragenden Bodenabschnitt und vertikalen Längsprofilen besteht, und
die vertikalen Längsprofile der Ringe jeweils in der gleichen Höhe mit Mitteln zum
gegenseitigen Befestigen zweier nebeneinander stehender Glasscheibenpakete versehen
sind.
[0002] Ein Rahmengestell dieser Art ist aus der FR-A-2318074 bekannt. Dieses bekannte Rahmengestell
dient dazu, Glasscheibenpakete gleicher Abmessungen in senkrechter Lage zu lagern
und zu transportieren. Die Ringe von nebeneinander stehenden Rahmengestellen können
über die in gleicher Höhe angeordneten Befestigungsmittel miteinander verschraubt
werden. Auf diese Weise ist es möglich, mehrere Glasscheibenpakete gleicher Abmessungen
zusammenzufassen und gemeinsam zu transportieren.
[0003] Gegenüber den üblichen A-förmigen Transportgestellen mit geneigter Lage der Glasscheiben
ergibt sich hierdurch eine Platzersparnis. Außerdem haben Rahmengestelle den Vorteil,
daß die Rahmen selbst ebenfalls einen wesentlich geringeren Platzbedarf haben als
herkömmliche Gestelle, so daß auch der Transport der Rahmengestelle allein wesentlich
wirtschaftlicher ist.
[0004] Ähnliche Rahmengestelle für Glasscheiben stets gleicher Flächenabmessungen sind auch
aus den Dokumenten DE-A-2758270 und DE-A-2758263 bekannt. Auch diese bekannten Rahmengestelle
können nur für den Transport von Glasscheibenpaketen mit gleichen Flächenabmessungen
der Glasscheiben verwendet werden.
[0005] Wenn Glasscheibenpakete mit stark unterschiedlichen Flächenabmessungen transportiert
werden sollen, sind die bekannten Rahmengestelle hierfür nicht geeignet. Für die Belieferung
der Kunden ist es jedoch häufig erforderlich, Glasscheibenpakete unterschiedlicher
Abmessungen auf ein- und demselben Fahrzeug zu transportieren.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Rahmengestell-System zu entwickeln,
das sich dafür eignet, sowohl Glasscheibenpakete großer Abmessungen als auch Glasscheibenpakete
verhältnismäßig kleiner Abmessungen zu lagern und gleichzeitig auf ein und demselben
Fahrzeug zu transportieren.
[0007] Das erfindungsgemäße Gestell zeichnet sich dadurch aus, daß das Gestell wenigstens
zwei verschiedene Größen von Ringen für Glasscheibenpakete unterschiedlicher Abmessungen
umfaßt.
[0008] Jedes Glasscheibenpaket wird also von zwei separaten Ringen umgeben, die ihrerseits
jeweils aus L-förmigen Ringabschnitten bestehen. Die Ringe werden dabei jeweils in
dem gleichen vorgegebenen Abstand voneinander auf dem Glasscheibenstapel angeordnet,
wodurch die gegenseitige Befestigung der Glasscheibenpakete auch dann ermöglicht wird,
wenn Glasscheibenpakete verschiedener Abmessungen mit Ringen unterschiedlicher Höhe
zu einem Gesamtpaket zusammengefaßt werden sollen.
[0009] In seiner einfachsten Ausführungsform umfaßt ein erfindungsgemäßes Gestell Einfachringe,
das heißt aus nur einem Profilstab bestehende Ringe unterschiedlicher Höhe. In Weiterbildung
der Erfindung bestehen die einen Rahmen bildenden Ringe aus Doppelringen, indem ein
Doppelringabschnitt aus zwei parallel zueinander angeordneten L-förmigen Teilen aus
Profilstäben besteht, die durch Querstreben miteinander verbunden sind. Diese Doppelringe
sind also leiterartig gestaltet, indem die Längsholme durch Quersprossen miteinander
verbunden sind. Derartige Doppelringe sind zweckmäßig, wenn Glasscheibenpakete mit
großen Längsabmessungen transportiert werden sollen.
[0010] Einfachringe und Doppelringe lassen sich in verschiedener Weise miteinander kombinieren.
Einerseits kann ebenso wie bei den Einfachringen ein Gestell insgesamt nur Doppelringe
umfassen, von denen erfindungsgemäß mehrere Doppelringe unterschiedlicher Größe miteinander
kombiniert werden. Andererseits ist es aber gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführung
der Erfindung möglich, Rahmen aus Einfachringen und Rahmen aus Doppelringen miteinander
zu kombinieren, so daß auf diese Weise Glasscheibenpakete stark unterschiedlicher
Größe zu einem großen Stapel zusammengefaßt und auf ein und demselben Transportfahrzeug
versandt werden können.
[0011] Das erfindungsgemäße Lager- und Transportsystem umfaßt also ringförmige Rahmen verschiedener
Höhe und verschiedener Breite, die alle miteinander fest verbunden werden können.
Das üblicherweise in einem Flachglaswerk gelagerte Sortiment von Glasscheibenpaketen
kann beispielsweise mit nur sechs verschiedenen Ringausführungen verpackt, gelagert
und versandt werden, wobei die einzelnen Verpackungseinheiten in nahezu beliebiger
Reihenfolge zusammengestellt und transportiert werden können. Durch die gegenseitige
Verschraubung der Verpackungseinheiten ist es sogar möglich, mit Hilfe einer geeigneten
Krantraverse den gesamten zusammengeschraubten Paketstapel insgesamt mit einem Kran
anzuheben und auf das Fahrzeug aufzusetzen bzw. von dem Fahrzeug abzuladen.
[0012] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
und aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen für erfindungsgemäße
Gestelle anhand der Zeichnungen.
[0013] Von den Zeichnungen zeigt
- Fig. 1
- einen mit dem erfindungsgemäßen Gestell zusammengesetzten Stapel von Glasscheibenpaketen
unterschiedlicher Höhe;
- Fig. 2
- einen mit dem erfindungsgemäßen Gestell zusammengesetzten Stapel von Glasscheibenpaketen
unterschiedlicher Länge und Höhe;
- Fig. 3
- zwei miteinander verbundene Ringe des Gestells in einer Seitenansicht;
- Fig. 4
- eine Einzelheit entsprechend IV aus Fig. 3 in vergrößerter Darstellung;
- Fig. 5
- einen Schnitt durch Fig. 4 entlang der Linie V-V, und
- Fig. 6
- eine weitere Einzelheit entsprechend Pfeil VI aus Fig. 3 in vergrößerter Darstellung.
[0014] Der in Fig. 1 dargestellte Stapel von Glaspaketen, der mit Hilfe des erfindungsgemäßen
Gestells zu einer standsicheren Anordnung zusammengesetzt ist, umfaßt eine Reihe von
Glasscheibenpaketen 1, 2 und 3, die unterschiedliche Höhenabmessungen haben. So haben
die beiden Glasscheibenpakete 1 eine verhältnismäßig geringe Höhe H, während die drei
Glasscheibenpakete 2 eine wesentlich größere Höhe H aufweisen. Die Glasscheibenpakete
3 haben eine Höhe, die zwischen der Höhe der Glasscheibenpakete 1 und 2 liegt. Die
Länge L der Glasscheibenpakete ist bei allen Glasscheibenpaketen gleich und beträgt
beispielsweise 1 bis 3 m.
[0015] Glasscheibenpakete mit einer solchen Länge werden jeweils von zwei voneinander unabhängigen
Einfachringen 6, 7 oder 8 zu einem festen Paket miteinander verspannt. Um die Glasscheiben
eines Pakets fest zusammenzupressen, sind zwischen einem vertikalen Längsprofil der
Ringe und der obersten Glasscheibe des Pakets Zwischenkörper 10 aus gummielastischem
Material zwischengeschaltet, und der nötige Anpreßdruck wird durch das Verspannen
und durch die Verriegelung der beiden L-förmigen Ringabschnitte 12, 13 eines jeden
Rings aufgebracht. Da für eine wirksame Verspannung verhältnismäßig hohe Kräfte aufgebracht
und aufrechterhalten werden müssen, ohne daß eine Verformung der vertikalen Längsprofile
der Ringe eintritt, soll die Länge der vertikalen Längsprofile nicht wesentlich größer
sein als die Höhe des jeweiligen Glasscheibenpakets. Infolgedessen haben die Ringe
6, 7 und 8 eine unterschiedliche Höhe, die etwa der Höhe des jeweils zugehörigen Glasscheibenpakets
entspricht.
[0016] Mit Hilfe der Ringe 6, 7, 8 werden also jeweils Glasscheiben gleicher Größe zu Glasscheibenpaketen
zusammengefaßt. Die so mit den Ringen versehenen Glasscheibenpakete können im Großglaslager
mit den Ringen gestapelt werden, indem beispielsweise Glasscheibenpakete gleicher
Größe jeweils zusammen gelagert werden. Beim Aufstapeln der einzelnen Glasscheiben
zu einem Glasscheibenpaket werden zunächst die L-förmigen Ringabschnitte 13 in leicht
geneigter Stellung angeordnet, auf deren Bodenabschnitt bzw. Fußteil die Glasscheiben
aufgesetzt werden. Beim Aufstellen der L-förmigen Ringabschnitte 13 ist darauf zu
achten, daß bei allen Glasscheibenpaketen gleich welcher Größe stets der gleiche horizontale
Abstand A zwischen den beiden Ringen eingehalten wird. Das ist wichtig, damit später,
wenn eine Ladung verschieden großer Glasscheibenpakete für einen Transport zusammengestellt
wird, die die Glasscheibenpakete umgebenden Ringe miteinander verbunden werden können.
[0017] Im Großglaslager werden die verschiedenen Glasscheibenpakete entsprechend den jeweiligen
Aufträgen der Kunden beispielsweise auf einem Lastkraftwagen zusammengestellt, indem
sie mit einer Krantraverse ergriffen und in senkrechter Anordnung auf der Ladefläche
des Lastkraftwagens abgestellt werden. Wenn die Glasscheibenpakete statt mit einer
starren Traverse, die unter die oberen Abschnitte der Ringe greift und nur senkrechte
Kräfte auf die Ringe ausübt, mit einem Seil ergriffen werden, werden vom dem Seil
auch horizontale Kraftkomponenten auf die Ringe ausgeübt. Diese horizontalen Kräfte
können zu einem Verschieben der Position der Ringe führen. Um ein solches Verschieben
zu vermeiden, kann es sich empfehlen, beim Verladen der Glasscheibenpakete auf die
beiden Ringe eines Glasscheibenpakets eine Distanzhalteleiste 16 aufzulegen, die die
horizontalen Kräfte aufnimmt. Eine solche Distanzhalteleiste 16 kann beispielsweise
aus einem Rechteckrohr mit einer Länge A bestehen, das an seinen beiden Enden Ansätze
17 aufweist, die sich oben auf den Ringen 6, 7, 8 abstützen. Diese Distanzhalteleisten
16, die nur beim Verladevorgang mit Hilfe eines Seiles erforderlich sind, können auch
auf den einzelnen Ringen verbleiben und dort beispielsweise über Stifte 18 an den
Ansätzen 17 und entsprechende Bohrungen 19 in den Ringen 6, 7, 8 gegen Verrutschen
gesichert werden.
[0018] Sobald ein Glasscheibenpaket neben einem bereits vorher aufgestellten Glasscheibenpaket
abgestellt ist, werden die jeweils aneinandergrenzenden Ringe 6, 7, 8 miteinander
fest verbunden. Zu diesem Zweck ist jeder Ring 6, 7, 8 auf gleicher Höhe mit Bohrungen
22 versehen, die in seitlichen Laschen 23 angebracht sind. Durch diese Bohrungen 22
jeweils zweier benachbarter Ringe werden Schrauben durchgeführt, mit denen die beiden
Ringe fest miteinander verbunden werden. Auf diese Weise werden alle Glasscheibenpakete
zu einem festen Stapel miteinander verbunden.
[0019] Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform, bei der gleichzeitig Einfachringe 8 und Doppelringe
26 zum Einsatz kommen. Doppelringe 26 sind erforderlich, wenn Glasscheibenpakete solcher
Längenabmessungen gelagert und transportiert werden sollen, daß mit Einfachringen
die nötige Starrheit des Glasscheibenpakets nicht erreicht werden kann. Ein solcher
Doppelring 26 besteht aus zwei Ringen 28, 29, die durch Querstreben 30 miteinander
verbunden sind. Selbstverständlich umfaßt jeder Doppelring 26 wiederum zwei L-förmige
Doppelringabschnitte, wobei jeder L-förmige Doppelringabschnitt aus einer leiterartigen
Anordnung besteht. Bei diesen Doppelringen 26 sind beide Ringe 28, 29 jeweils mit
Laschen 23 und Bohrungen 22 versehen, die eine Schraubverbindung mit den entsprechenden
Laschen 23 der Einfachringe 8 erlauben.
[0020] Eine zweckmäßige Konstruktion eines ringförmigen Rahmens ergibt sich im einzelnen
aus den Fig. 3 bis 6. Jeder Ring besteht aus zwei L-förmigen Ringabschnitten 12 und
13 aus Profilstäben mit geeignetem Querschnitt. Der Ringabschnitt 13 besteht aus dem
Fußteil 32 und dem vertikalen Längsprofil 33, die beide beispielsweise aus Vierkantrohrprofilen
bestehen. Der L-förmige Ringabschnitt 12 umfaßt das obere Querprofil 34 und das vertikale
Längsprofil 35. Auf dem Fußteil 32 und dem vertikalen Längsprofil 33 sind zweckmäßigerweise
elastische Auflagen 36 befestigt, während zwischen den vertikalen Längsprofilen 35
des L-förmigen Rahmenabschnitts 12 und dem Glasscheibenpaket 38 elastische Zwischenkörper
37 angeordnet werden, deren Dicke sich nach den Dickenabmessungen des jeweiligen Glasscheibenstapels
richtet.
[0021] Die Verbindung der beiden L-förmigen Ringabschnitte miteinander erfolgt am oberen
Ende der Ringabschnitte über eine hakenartige Verriegelung. Sie besteht aus einem
an dem Längsprofil 33 angeschweißten Riegel 40, der seitlich über das Profil 33 übersteht.
Unter diese überstehenden Abschnitte des Riegel 40 greifen zwei U-förmige Haken 41,
die ihrerseits an dem Querprofil 34 angeschweißt sind.
[0022] Zur Verriegelung am unteren Ende der beiden L-förmigen Ringabschnitte ist an dem
Längsprofil 35 des Ringabschnitts 12 am Ende einer Stange 44 ein quer dazu verlaufender
riegelartiger Bolzen 45 angeschweißt. Die Stange 44 ist an dem Längsprofil 35 angeschweißt
und ragt so weit über das Ende des Längsprofils 35 hinaus, daß sie beim Schließen
des Ringes durch den Schlitz 46 in der oberen Wand des Fußteils 32 hindurchtritt,
wobei der Bolzen 45 unter die obere Wand des Fußteils 32 greift und für die kraft-
und formschlüssige Verbindung zwischen den beiden L-förmigen Ringabschnitten sorgt.
Um ein unbeabsichtigtes Lösen der Verbindung zu verhindern, ist ferner ein vertikal
verschiebbarer Riegel 48 am Ende des Längsprofils 35 vorgesehen. Dieser Riegel 48
greift in einen quer zum Schlitz 46 in der oberen Wand des Fußteils 32 angebrachten
Schlitz 49 ein. Zum Lösen der beiden Ringabschnitte 12 und 13 voneinander muß also
ebenso wie beim Verriegelungsvorgang der Riegel 48 abgehoben werden.
[0023] Die Befestigungslaschen 23 zum gegenseitigen Befestigen der Ringe sind in Form von
Winkelprofilabschnitten auf die vertikalen Längsprofile 33 und 35 aufgeschweißt. Damit
die verschiedenen Ringe unterschiedlicher Höhe miteinander verschraubt werden können,
sind an den größeren Ringen jeweils mehrere Laschen 23 angeschweißt, und zwar jeweils
in der Höhe, die der Höhe der Laschen bei den kleineren Ringen entspricht.
1. Gestell zum Lagern und/oder Transportieren von Paketen aus Flachglasscheiben, aus
die aufrecht stehenden Glasscheibenpakete umgebenden Rahmen aus jeweils zwei L-förmigen
Rahmenabschnitten, die unter Einspannung der Glasscheiben miteinander verriegelbar
sind, wobei jeder für ein Glasscheibenpaket (1,2,3) bestimmter Rahmen aus zwei voneinander
unabhängigen, jeweils zwei L-förmige Ringabschnitte (12,13) umfassenden Ringen (6,7,8,26)
mit einem tragenden Bodenabschnitt (32) und vertikalen Längsprofilen (33,35), besteht,
und die vertikalen Längsprofile (33,35) der Ringe (6,7,8,26) jeweils in der gleichen
Höhe mit Mitteln (22,23) zum gegenseitigen Befestigen zweier nebeneinander stehender
Glasscheibenpakete versehen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell wenigstens zwei verschiedene Größen von Ringen (6,7,8,26) für Glasscheibenpakete
(1,2,3) unterschiedlicher Abmessungen umfaßt.
2. Gestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die für Glasscheibenpakete großer
Längenabmessungen bestimmten Ringe Doppelringe (26) aus jeweils zwei über Querstreben
(30) miteinander verbundenen Ringen (28,29) sind.
3. Gestell nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum gegenseitigen
Befestigen zweier nebeneinanderstehender Glasscheibenpakete aus an den vertikalen
Längsprofilen (33,35) der Ringe angeordneten, mit Bohrungen (22) versehenen Laschen
(23) für Schraubverbindungen bestehen.
4. Gestell nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung
der beiden L-förmigen Ringabschnitte (12,13) am oberen Ende aus einen Riegel (40)
hintergreifenden Haken (41), und am unteren Ende aus einem einen Schlitz (46) im Fußteil
(32) hintergreifenden Bolzen (45) besteht, der durch einen vertikal verschiebbaren
Riegel (48) gesichert ist.
5. Gestell nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch den gegenseitigen Abstand
der beiden Ringe eines Glasscheibenpakets bestimmende und die Ringe gegen eine Verschiebung
durch horizontale Kräfte sichernde Distanzhalteleisten (16), die auf die Ringe (6,7,8,26)
aufsetzbar sind.
1. A rack for the storage and/or shipping of packages of flat glass sheets, comprising
frames surrounding the uprightly placed packages of glass sheets, such frames having
respectively two L-shaped frame sections, which are able to be locked together clamping
the glass sheets, each frame intended for a package (1, 2 and 3) of glass sheets being
made up of two mutually independent rings (6, 7, 8 and 26), each comprising two L-shaped
ring sections (12 and 13), with a load bearing floor section (32) and vertical longitudinal
girders (33 and 35), and the vertical longitudinal girders (33 and 35) of the rings
(6, 7, 8 and 26) are provided each at the same level with means (22 and 23) for mutual
attachment together of two adjacent standing packages of glass sheets, characterized
in that the rack comprises at least two different sizes of rings (6, 7, 8 and 26)
for packages (1, 2 and 3) of glass sheets having different dimensions.
2. The rack as claimed in claim 1, characterized in that the rings intended for packages
of glass sheets with large longitudinal dimensions are double rings (26) composed
of two rings (28 and 29) connected together by transverse struts (30).
3. The rack as claimed in claim 1 or in claim 2, characterized in that the means for
the mutual attachment of two adjacently standing packages of glass sheets comprise
lugs (23), such lugs being arranged on the vertical longitudinal girders (33 and 35)
of the rings and being provided with holes (22) for screw fastening means.
4. The rack as claimed in any one of the claims 1 through 3, characterized in that the
locking device of the two L-shaped ring sections (12 and 13) comprises at the top
end hooks (41) fitting behind a bolt (40) and at the bottom end a pin (45) fitting
in a slot (46) in the foot part (32), such pin (45) being secured in position by a
vertically sliding bolt (48).
5. The rack as claimed in any one of the claims 1 through 4, characterized by distance
piece rails (16) setting the distance apart of the two rings of a package of glass
sheets and securing the rings against displacement by horizontal forces, such distance
piece rails (16) being able to be mounted on the rings (6, 7, 8 and 9).
1. Support pour le stockage et/ou le transport de paquets de feuilles de verre, comprenant
des cadres qui entourent les paquets de feuilles de verre disposés verticalement et
qui comportent chacun deux segments de cadre en forme de L qui peuvent être assujettis
l'un à l'autre en serrant les feuilles de verre, chaque cadre destiné à un paquet
(1, 2, 3) de feuilles de verre se composant de deux châssis (6, 7, 8, 26) indépendants
l'un de l'autre qui comprennent chacun deux segments de châssis (12, 13) en forme
de L et présentent un segment de base (32) portant et des profilés longitudinaux verticaux
(33, 35), les profilés longitudinaux verticaux (33, 35) des châssis (6, 7, 8, 26)
étant chacun pourvus, à la même hauteur, de moyens (22, 23) destinés à la fixation
réciproque de deux paquets juxtaposés de feuilles de verre, caractérisé en ce que
le support comprend au moins deux tailles différentes de châssis (6, 7, 8, 26) pour
des paquets (1, 2, 3) de feuilles de verre de dimensions différentes.
2. Support suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les châssis destinés aux
paquets de feuilles de verre de grande étendue en longueur sont des châssis doubles
(26) comprenant chacun deux châssis (28, 29) assemblés l'un à l'autre par des entretoises
(30).
3. Support suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les moyens destinés
à la fixation réciproque de deux paquets juxtaposés de feuilles de verre se composent
de languettes (23) disposées sur les profilés longitudinaux verticaux (33, 35) des
châssis, pourvues de forures (22) et destinées à des assemblages par vis.
4. Support suivant l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le
dispositif d'assujettissement des deux segments de châssis (12, 13) en forme de L
consiste, à l'extrémité supérieure, en des crochets (41) enserrant un verrou (40)
et, à l'extrémité inférieure, en une broche (45) débordant en dessous d'une fente
(46) pratiquée dans la base (32) et qui est fixée au moyen d'un verrou (48) pouvant
coulisser verticalement.
5. Support suivant l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé par des barres
d'entretoisement (16) qui déterminent l'écartement réciproque des deux châssis d'un
paquet de feuilles de verre, qui protègent les chassis contre un glissement du à des
forces horizontales et qui peuvent être posées sur les châssis (6, 7, 8, 26).