| (19) |
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(11) |
EP 0 785 839 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.03.1998 Patentblatt 1998/11 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.10.1995 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9504/005 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9611/083 (18.04.1996 Gazette 1996/17) |
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| (54) |
VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM SEITLICHEN PLANIEREN
LATERAL EVENING PROCESS AND DEVICE
PROCEDE ET DISPOSITIF D'APLANISSEMENT LATERAL
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR IT LI |
| (30) |
Priorität: |
11.10.1994 DE 4436148
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.07.1997 Patentblatt 1997/31 |
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Patentinhaber: KELLER GMBH |
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49470 Ibbenbüren-Laggenbeck (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- DERHAKE, Thomas, Dr.-Ing.
49479 Ibbenbüren (DE)
- KONERT, Karl-Heinz, Dipl.-Ing.
48282 Emsdetten (DE)
- UNGRUHE, Reinhold, Dipl.-Ing.
49509 Recke (DE)
- WIELIGMANN, Friedrich, Dipl.-Ing.
49492 Westerkappeln (DE)
- WIESCHER, Ulrich, Dipl.-Ing.
49477 Ibbenbüren (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 136 555 DE-A- 1 502 456 DE-A- 4 136 252 US-A- 3 741 193 US-A- 4 524 547
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WO-A-91/12112 DE-A- 4 030 185 DE-U- 9 012 909 US-A- 4 256 078
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum ein- oder zweiseitigen
seitlichen Planieren von durch eine Bearbeitungsmaschine mit rotierenden Planierwerkzeugen
(wie Schleifscheiben oder Fräser), mit im wesentlichen der Stirnseite zugeordneten
Funktionsflächen, transportierten getrockneten Ziegelformlingen und/oder gebrannten
Ziegeln.
[0002] Solche Verfahren und dementsprechende Schleifmaschinen sind in der Praxis mehrfach
bekannt geworden.
[0003] Bei einer vorbekannten Schleifmaschine wird ein fertig kalibrierter Ziegel(formling)
mechanisch vermessen (dabei mittels Tastrollen das Fertigmaß ertastet) und das Ergebnis
zur Schleifscheiben-Nachführung genutzt. Bei jedem neuen Anfahren der Schleifmaschine
- beispielsweise nach jedem Schleifscheiben-Wechsel und/oder Reparaturarbeit - werden
somit Ziegel(formlinge) produziert, deren geschliffenes Maß (Kalibriermaß), insbesondere
bei engen/kleinen Toleranzen nicht mit dem Soll-Maß für diesen Arbeitsgang übereinstimmt
und daher als

Minderware

oder sogar als

Ausschuß

anzusehen ist. Auch während der laufenden Schleifarbeiten wird bei Schleifscheiben-Verschleiß
mit Verzögerung reagiert und die Nachstellung erst nach erfolgter Produktion betrieben.
Die Stunden- oder Schicht-Leistung an maßhaltigen, d.h. einwandfreien Ziegeln/Ziegelformlingen
ist somit verhältnismäßig gering. Maßgenaue Ziegel sind Grundvoraussetzung für ein
ordnungsgemäßes Bauen mit Planziegeln - daher sind enge/kleine Toleranzen einzuhalten,
um ein gutes Produkt zu erstellen. Die Produktion von unmaßhaltigen Ziegein ist nachteilig
und unwirtschaftlich.
[0004] Aus der DE-A 41 36 252 ist eine Anlage zum seitlichen Kalibrieren und eventuellen
Abkanten von Fliesen bekannt, in welcher die Fliesen ausgerichtet sowie zwischen einer
unteren Fördereinrichtung und einer dazu im Höhenabstand angeordneten Andrückeinrichtung
höhenmäßig eingespannt transportiert werden und dabei mittels seitlich vom Transportsystem
angeordneten, jeweils einen eigenen Antrieb aufweisenden sowie rechtwinklig zur Kalibrier-Ebene
zustellbaren Schleifeinrichtungen kalibriert werden. Die Schleifeinrichtungen sind
auf Schlitten montiert, welche gleitend auf Führungen sitzen und mittels Regulierschraube
betätigt (verstellt) werden. Eine Verstellautomatik wird nicht offenbart - es ist
somit von einer manuellen Verstellung auszugehen, was umständlich und zeitraubend
ist.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Verfahren sowie eine verbesserte
Vorrichtung (Maschine) zum ein- oder zweiseitigen Planieren von Ziegeln bzw. Ziegelformlingen
zu schaffen, bei dem bzw. bei der eine schnelle Arbeitsweise möglich ist und trotzdem
ständig ein maßhaltiges Arbeiten gewährleistet wird.
[0006] Erfindungsgemäß wird dies durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1 sowie eine Maschine
gemäß Anspruch 8 gelöst.
[0007] Gemäß der Erfindung werden stets maßhaltige Ziegel produziert, wobei das maßhaltige
Schleifen (oder Fräsen) unabhängig vom Fertigmaß bearbeiteter Ziegel(formlinge) erfolgt
und Lücken in der Produktfolge sich nicht negativ auswirken. Bei verschlissenem Schleif-
oder Fräswerkzeug erfolgt sofort die erforderliche Nachführung (Nachstellung), weil
erfindungsgemäß die bearbeitende Vorderkante der Schleifscheibe bzw. des Fräsers berühungslos
gemessen (vermessen) wird und bei evtl. Abweichung von der Soll-Position sofort in
die Soll-Position-Lage gebracht wird - dies ist am Anfang jeder Arbeit nach einem
Werkzeug-Wechsel und/oder nach einer Wartungs- bzw. Reparaturarbeit von großem Nutzen.
[0008] Die Erfindung zeichnet sich gegenüber dem Vorbekannten auch dadurch aus, daß in bevorzugter
und vorteilhafter Weise die Planierwerkzeug-Zustellbewegung erfaßt und zur Planierwerkzeug-Verschleißmessung
mitberücksichtigt wird.
[0009] Verteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung erstreckt sich nicht nur auf die einzelnen, definierten Ansprüche, sondern
auch auf deren Kombinationen..
[0010] Obwohl die Erfindung für die Planziegel-Produktion vorgesehen ist, können damit auch
anderen Bausteine, wie Bimssteine, Feuerfest-Steine (Schamottesteine), Kacheln und
dergleichen seitlich bearbeitet (planiert/kalibiert) werden.
[0011] Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt
und werden im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Schleifsystems zum ein- oder beidseitigen
Planieren von Ziegeln/Ziegelformlingen,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf dasselbe Schleifsystem, mit einer kalibrierenden Schleifstation,
wobei zweiseitiges (kalibrierendes) seitliches Planieren dargestellt ist,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Schleifsystem mit zwei kalibrierenden Schleifstationen,
wobei zweistufige Arbeitsweise dargestellt ist,
- Fig. 4
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Schleifmaschine, bei der die zu schleifenden
Ziegel(formlinge) nach seitlicher Ausrichtung zwischen einer als Ganzes (vgl. Kreuzschraffur)
demontierbaren Fördereinrichtung und einer als Ganzes (vgl. Kreuzschraffur) demontierbaren
Andrückeinrichtung höhenmäßig eingespannt durch die Schleifstation(en) transportiert
werden,
- Fig. 5
- eine Ausschnittsdarstellung einer höhenverstellbaren und abgefederten Halterung für
die Andruckeinrichtung-Enden,
- Fig. 6
- eine Seitenansicht eines Bandsystems, welches in der Fördereinrichtung bzw. in der
Förder- und Andrückeinrichtung verwendet wird, und
- Fig. 7
- einen Querschnitt durch dasselbe Bandsystem, wobei die einen zu planierenden Ziegel(formling)
einspannende Arbeitsstellung dargestellt ist.
[0012] Die Erfindung ist sowohl dem beanspruchten Verfahren als auch den beanspruchten Vorrichtungsansprüchen
und der zeichnerischen Darstellung sowie deren Beschreibung zu entnehmen.
[0013] Die enfindungsgemäße Maschine ist als Schleifmaschine ausgebildet. Das erfindungsgemäße
Konzept läßt sich jedoch auch an einer Fräsmaschine verwirklichen. Mit dieser Maschine
werden entweder getrocknete Ziegelformlinge Z oder gebrannte Ziegel Z an mindestens
einer Seite planiert. Besonders bevorzugt ist das zweiseitige und somit kalibrierende
Bearbeiten.
[0014] Die erfindungsgemäße Maschine arbeitet im Durchlaufverfahren.
[0015] Sie weist einen von einer Justiervorrichtung J gebildeten Maschineneinlauf auf, welcher
die zu bearbeitenden, insbesondere zu schleifenden Ziegel(formlinge) Z automatisch
in eine für die Bearbeitung erforderliche Lage bringt (zentriert). In bevorzugter
Weise besteht die Justiervorrichtung J aus zwei seitlichen, in vertikaler Ebene umlaufenden
Transportbändern, deren vordere (einlaufseitige) Enden unter Bildung eines Einlauftrichters
divergieren (vgl. Fig. 2).
[0016] Die beim Einlauf in die Maschine mittig liegend zentrierten Ziegel(formlinge) Z werden
von an einem Maschinengestell 1 - mit Basis(element) 1a und beidendigen Ständern 1b
- angeordneter Fördereinrichtung 2 und Andrückeinrichtung 3 erfaßt und in justierter
Lage höhenmäßig eingespannt sowie in solcher Lage durch mindestens eine Planierstation
4, 4' hindurchbewegt und dabei an mindestens einer Seite, vorzugsweise an beiden Seiten,
mittels als Schleifscheibe oder Schleifkopf (ähnlich wie ein Fräskopf ausgebildet)
ausgeführten Planierwerkzeugen 5 bearbeitet, insbesondere kalibrierend planiert.
[0017] Die Planierwerkzeuge (wie Schleifscheiben oder Fräser) 5 sind mit im wesentlichen
ihrer Stirnseite 5a zugeordneten Funktionsflächen versehen. Sie rotieren um eine im
wesentlichen horizontale Achse. Ihr Antrieb ist mit 5b beziffert. Die gesamte Funktionseinheit
(Scheibe + Antrieb) ist horizontal verschiebbar angeordnet (vgl. Fig. 2 und 3).
[0018] Um einen mühelosen und schnellen Werkzeugwechsel zu ermöglichen, ist jede Werkzeugeinheit
samt Antrieb 5b im großen Maße - d.h. so weit, daß die Schleifscheiben von ihrer Stirnseite
5a her leicht zugänglich sind - nach außen verlagerbar (insbesondere verschiebbar).
Diese Verschiebbarkeit reicht weit über das für ein in Außerfunktionsstellung-Bringen
erforderliche Maß hinaus.
[0019] Für Wartungs- und Reparaturarbeiten werden die Planierwerkzeuge 5 samt Antrieb 5b
so weit nach außen gefahren, daß die Andrückeinrichtung 3 oder die Andrückeinrichtung
3 plus Fördereinrichtung 2 auch in dem ansonsten von der/den Planierstation(en) 4,4'
eingenommenen Bereich frei zugänglich und im Bedarfsfall nach oben heraushebbar ist/sind.
Solche Wartungs- und Reparaturarbeiten lassen sich bei der erfindungsgemäßen Maschine
an einer Planierstation 4/4' bei laufender Maschine, d.h. bei Betrieb einer/der anderen
Planierstation(en) 4'/4, durchführen.
[0020] Die für den Arbeitsgang benötigte Planierstation 4 oder 4' wird dabei in dem erforderlichen
Maß auf die Ziegel-Mittenebene (vertikale Symmetrieebene) zugestellt.
[0021] Für die Verstellbewegung der Planierwerkzeuge 5 ist eine die automatische Zustellung
bewirkende Elektrosteuerung vorhanden - die jedoch nicht näher erläutert wird.
[0022] Bei der erfindungsgemäßen Maschine lassen sich für die Zeit von Wartungs- und Reparaturarbeiten
die Planierwerkzeuge 5 beider Planierstationen 4, 4' in eine Außerfunktionsstellung
nach außen fahren und die Ziegel(formlinge) Z bearbeitungslos durch die Maschine transportieren.
[0023] Um eine stets maßgenaue Bearbeitung der durchlaufenden Ziegel(formlinge) Z zu gewährleisten,
werden die Positionen der freiendigen Stirnseiten 5a aller Planerwerkzeuge 5 während
des Bearbeitens (Planer- und/oder Kalibriervorganges) kontinuierlich bzw. in verschleißabhängig
vorgewählten Intervallen mittels optischer Meßeinrichtung 6,6' berührungslos überwacht,
wobei jeweils die Ist-Position mit der Soll-Position verglichen sowie das Ergebnis
in Steuerungsimpulse umgesetzt wird, welche in steuerungstechnischer Kopplung der
jeweiligen Meßeinrichtung 6/6' mit dem zugehörigen Planierwerkzeug-Verschiebeantrieb
zur Planierwerkzeug-Verschiebung (Nachführung) genutzt wird. Die Planierwerkzeuge
5 werden dabei im Bedarfsfall, d.h. bei Abweichung ihrer dem zu bearbeitenden Ziegel(formling)
Z zugewandten Stirnseite 5a von der Soll-Position, unter Aufrechterhaltung des Bearbeitungsvorganges
(Schleif- oder Fräsvorgangs) automatisch auf die Soll-Position eingestellt/nachgeführt.
[0024] Jede Meßeinrichtung 6,6' arbeitet mit einem Lichtstrahl(bündel) 6a, welcher während
des Planierens im Bereich jeder planierenden Planierwerkzeug-Stirnseite 5a und dabei
außerhalb der Bewegungsbahn des zu bearbeitenden Ziegels/Ziegelformlings Z rechtwinklig
zur Rotationsachse verläuft und den Umlaufkreis als Sekante sowie dabei entlang der
durch das "Soll-Maß" gehenden vertikalen Ebene schneidet. Jedem Lichtstrahl(bündel)
6a ist mindestens ein lichtempfangender Sensor zugeordnet, wobei das Licht- und Schatten-Signal
für die Positionserfassung der Stirnseite 5a und Planierwerkzeug-Nachführung genutzt
wird. In besonders bevorzugter Weise sind mindestens zwei Sensoren (Empfängerzellen)
vorhanden. Wie aus Fig. 3 zu ersehen ist, kann bei einer Zweistationen-Maschine aufgrund
eigener Meßeinrichtungen für jedes Planierwerkzeug 5 zweistufig gearbeitet (insbesondere
sogen. Schrupparbeit und Feinarbeit durchgeführt) werden. Die beiden jeweils aus einem
PlanierwerkzeugPaar bestehenden Planierstationen 4,4' sind mit geringem Abstand hintereinander
angeordnet (vgl. Fig. 3).
[0025] Die Meßeinrichtungen 6,6' sind jeweils im Bereich der Andrückvorrichtung 3 angeordnet
(vgl. Fig. 1).
[0026] Um eine exakte seitliche Planierung der durchlaufenden Ziegel(formlinge) Z zu gewährleisten,
ist erfindungsgemäß dafür gesorgt, daß die Ziegel(formlinge) Z in ihrer durch die
Justiervorrichtung J vorgegebenen seitlichen Relativlage auch während der gesamten
Bearbeitung (Schleif- oder Fräsbearbeitung) verharren.
[0027] In bevorzugter Weise ist das maschineneigene Transportsystem von zwei als Förder-
und Druckband 2,3 ausgebildeten druckbelasteten endlosen Bändern aus flexiblem Material
gebildet, welche in der Seitenlage mittels mindestens einer zentrierenden Nut-Feder-Verbindung
- insbesondere eine Keilnut-Keilrippen-Verbindung - zwangsgeführt sowie mindestens
im Bereich des/der die Bearbeitung durchführenden Planierwerkzeuge(s) 5, insbesondere
Schleifscheibe(n), über ein schienen- oder plattenartiges ebenes Widerlager 9 laufen.
Das Förderband 2 und das Druckband 3 sind rückseistig zumindest im mittleren Querschnittsbereich
mit Keilnuten 7a versehen, in welche Keilprofilrollen 8, als Zentrierrollen, eingreifen.
Wie aus der Zeichnung zu ersehen, sind in bevorzugter Weise zwei Gleitleisten 9 vorgesehen,
welche auf die beiden Seitenbereiche einwirken. Selbstverständlich kann auch eine
Ausführung vorgesehen sein, wo mindestens eine Gleitleiste 9 den mittleren Querschnittsbereich
unterstützt und die Keilprofilrollen 8 mit den beiden seitlichen Querschnittsbereichen
zusammenwirken.
[0028] In bevorzugter und vorteilhafter Weise ist das endlose Bandmaterial als sogenanntes
Kraftband ausgeführt und weist rückseitig Keilnuten 7a und Keilrippen 7b auf.
[0029] Die Keilprofilrollen 8 sind abgefedert gelagert. In Fig. 6 und 7 sind die symbolhaft
dargestellten Federelemente mit 10 beziffert.
[0030] In besonders bevorzugter und vorteilhafter Ausführung ist jede Keilprofilrollen-Lagerung
mittels eines Federpakets abgefedert und dabei gleichzeitig geführt angeordnet - hierbei
werden zusätzliche Führungelemente eingespart.
[0031] Die Andrückeinrichtung 3 (insbes. ein sogen. Druckband 3) ist in der Relativlage
zum Förderband 2 einstellbar - und dementsprechend höhenverstellbar angeordnet - sowie
als Ganzes abgefedert gehaltert.
[0032] In bevorzugter Weise ist das "Druckband" 3 an abgefederten Haltern 11 befestigt,
die ihrerseits an/in höhenverstellbaren Lagerelementen 12 lagern. Jeder ein Druckband-Ende
tragender Halter 11 besitzt einen Lagerarm 11a, der zwischen zwei mit Abstand und
koaxial zueinander vorgesehenen Federelementen 13, 14 faßt/lagert. Vorteilhafterweise
sind als Federelemente Pneumatik- oder Hydraulikzylinder 13, 14 (insbes. sogen. Balgzylinder)
vorgesehen, von denen der untere (13) zum geringfügigen Heben und der obere (14) zum
Drücken und Druckausgleich vorgesehen ist.
[0033] Um die rationelle Arbeit der erfindungsgemäßen Maschine im Falle von Wartungs- und/oder
Reparaturarbeiten zu steigern, ist in Weiterbildung des Erfindungsgedankens das Ziegel(formling)-Transportsystem,
bestehend aus Fördereinrichtung 2 und Andrückeinrichtung 3, leicht (einfach und schnell)
demontierbar und ggfs. durch ein dementsprechendes zweites Exemplar auswechselbar
vorgesehen.
[0034] In bevorzugter Weise ist ein die zu bearbeitenden Ziegel(formlinge) Z tragendes angetriebenes
Förderband 2 und eine von oben auf die Ziegel(formlinge) Z einwirkende Andrück- oder
Niederhaltereinrichtung 3, vorzugsweise ebenfalls als Bandkonstruktion ausgebildet,
jeweils als komplette "Montageeinheit" lösbar am Maschinengestell 1 oder einem demselben
zugeordneten Teil, insbesondere Halter 11, angeordnet. Diese Montageeinheiten sind
in Fig. 4 mittels Kreuzschraffur gekennzeichnet. Sie weisen dabei Elemente 15, 16,
17 einer Steckverbindung, nämlich solche zur Justierung/Lage-fixierung (Position 15),
Arretiermittel 16 (z.B. Schrauben) sowie eine Elektrokupplung 17 auf.
[0035] Bei einer Maschinen-Ausbildung mit einer solchen Fördereinrichtung 2 und Andrückeinrichtung
3 ist die Stillstandszeit bei anfallender Wartungs- und/oder Reparaturarbeit auf ein
Minimum reduzierbar, wenn die in der Maschine vorhandene(n) Einrichtung(en) 2/3 demontiert
und durch eine Ersatzeinheit ersetzt wird.
1. Verfahren zum ein- oder zweiseitigen seitlichen Planieren von durch eine Bearbeitungsmaschine
mit rotierenden Planierwerkzeugen, wie Schleifscheiben oder Fräsern, mit der Stirnseite
zugeordneten Funktionsflächen, transportierten getrockneten Ziegelformlingen und/oder
gebrannter Ziegeln, wobei die Ziegelformlinge oder Ziegel (Z) im Durchlaufverfahren
automatisch in eine für die Bearbeitung erforderliche Lage gebracht sowie in dieser
Lage durch höhenmäßige Einspannung zwischen Förder- und Andrückeinrichtung (2, 3)
fixiert und so durch mindestens eine Planierstation (4, 4') transportiert werden,
dadurch gekennzeichnet, daß
a) die Positionen der freiendigen Stirnseite (5a) der Planierwerkzeuge (5) während
des Bearbeitens kontinuierlich oder in verschleißabhängig vorgewählten Intervallen
mittels einer optischen Meßeinrichtung (6,6') - welche für jedes Planierwerkzeug (5)
außerhalb der Bewegungsebene der Ziegelformlinge oder Ziegel (Z) ein als Sekante zum
Planierwerkzeug-Umlaufkreis verlaufendes Lichtstrahlbündel (6a) entlang der durch
das Soll-Maß der Planierfläche gehenden Ebene sendet - berührungslos überwacht werden,
wobei die Ist-Position mit der Soll-Position verglichen sowie das Ergebnis in Steuerungsimpulse
umgesetzt wird, welche in steuerungstechnischer Kopplung der jeweiligen Meßeinrichtung
(6,6') mit dem zugehörigen Planierwerkzeug-Verschiebeantrieb zur Planierwerkzeug-Verschiebung
genutzt wird, und
b) die Planierwerkzeuge (5) bei Abweichung ihrer dem zu bearbeitenden Ziegelformling
oder Ziegel (Z) zugewandten Stirnseite (5a) von der Soll-Position unter Aufrechterhaltung
des Bearbeitungsvorganges automatisch auf die Soll-Position eingestellt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während des Planierens im Bereich
jeder planierenden Planierwerkzeug-Stirnseite (5a) und dabei außerhalb der Bewegungsbahn
des zu bearbeitenden Ziegelformlings oder Ziegels (Z) ständig ein rechtwinklig zur
Rotationsachse verlaufender, zum Umlaufkreis sekantialer Lichtstrahlbündel (6a) entlang
der durch das Sollmaß gehenden vertikalen Ebene gesendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Planierwerkzeug-Umlaufkreis
oberhalb der Bewegungsbahn eines zu planierenden Ziegelformlings oder Ziegels (Z)
vom Lichtstrahlbündel (6a) geschnitten wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zu bearbeitenden Ziegelformlinge
oder Ziegel (Z) durch zwei mit geringem Abstand hintereinanderliegende, jeweils eigene
Planierwerkzeug-Meßeinrichtungen (6,6') aufweisende Planierstationen (4,4') transportiert
und dabei entweder in beiden Planierstationen (4,4') oder nur in einer (4/4') der
beiden Planierstationen (4,4') bearbeitet werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für den Planerwerkzeug-Wechsel
jede Werkzeugeinheit samt Antrieb (5b) in eine Außerfunktionsstellung nach außen gefahren
wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für Wartungs- und Reparaturarbeiten
die Planierwerkzeuge (5) samt Antrieb (5b) so weit nach außen gefahren werden, daß
die Andrückeinrichtung (3) plus Fördereinrichtung (2) auch in dem ansonsten von der
Planierstation bzw. den Planierstationen (4,4') eingenommenen Bereich frei zugänglich
und im Bedarfsfall nach oben herausnehmbar ist bzw. sind.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Zeit von Wartungs-
und Reparturarbeiten die Planierwerkzeuge (5) in eine Außerfunktionsstellung nach
außen gefahren und die Ziegelformlinge oder Ziegel (Z) bearbeitungslos durch die Maschine
transportiert werden.
8. Maschine zum ein- oder zweiseitigen seitlichen Planieren von durch eine Bearbeitungsmaschine
mit rotierenden Planierwerkzeugen, wie Schleifscheiben oder Fräser, mit der Stirnseite
zugeordneten Funktionsflächen, ausgerichtet sowie zwischen einer unteren Fördereinrichtung
und einer dazu im Höhenabstand angeordneten Andrückeinrichtung höhenmäßig eingespannt
transportierten getrockneten Ziegelformlingen und/oder gebrannten Ziegeln, wobei die
Planierwerkzeuge sich seitlich vom Transportsystem erstrecken, jeweils einen eigenen
Antrieb haben sowie rechtwinklig zur Planierebene zustellbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedem Planierwerkzeug (5) eine berührungslos die Position der freiendigen Stirnseite
(5a) überwachende Meßeinrichtung (6,6') zugeordnet ist, welche
- außerhalb der Bewegungsebene der Ziegelformlinge oder Ziegel (Z) ein als Sekante
zum Planierwerkzeug-Umlaufkreis verlaufendes Lichtstrahlbündel (6a) entlang der durch
das Soll-Maß der Planierfläche gehenden Ebene sendet,
- die Ist-Position der Stirnseite (5a) mit der Soll-Position vergleicht sowie das
Ergebnis in Steuerungsimpulse umsetzt, und
- infolge steuerungstechnischer Kopplung der jeweiligen Meßeinrichtung (6/6') mit
dem zugehörigen Planierwerkzeug-Verschiebeantrieb das Meßergebnis zur Planierwerkzeug-Verschiebung
nutzt und im Bedarfsfall unter Aufrechterhaltung des Bearbeitungsvorgangs automatisch
auf die Soll-Position einstellt.
9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede Meßeinrichtung (6,6') verstellbar
gehaltert ist und eine Sendezelle und mindestens eine Empfangszelle aufweist.
10. Maschine nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch ein maschineneigenes Transportsystem
mit zwei einerseits als Förderband und andererseits als Druckband fungierenden druckbelasteten
endlosen Bändern (7) aus flexiblem Material, welche rückseitig zumindest im mittleren
Querschnittsbereich mit Keilnuten (7a) versehen sind, in die abgefedert gelagerte
Keilprofilrollen (8), als Zentrierrollen, eingreifen, und die im Bereich des mit dem
Ziegelformling oder Ziegel (Z) zusammenwirkenden Trum querschnittsmäßig mit dem Mittenbereich
über Keilprofilrollen (8) und mit beiden Seitenbereichen über Gleitleisten (9) laufen.
11. Maschine nach Anspruch 8 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückeinrichtung
(3) in der Relativlage zur Fördereinrichtung (2) einstellbar und als Ganzes abgefedert
gehaltert ist.
12. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung (2) und
die Andrückeinrichtung (3) jeweils als komplette Montageeinheit abnehmbar am Maschinengestell
(1) angeordnet ist.
13. Maschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageeinheiten Fördereinrichtung
(2) und Andrückeinrichtung (3) jeweils Elemente einer Steckverbindung zur Justierung
(15) am Maschinengestell (1) oder einem an demselben angeordneten Teil (11), Arretiermittel
(16) sowie eine Elektrokupplung (17) aufweisen.
14. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Planierwerkzeug oder die
Planierwerkzeuge (5), einschließlich zugehörigem Antrieb (5b), für Wartungs- und Reparaturarbeiten
so weit nach außen fahrbar vorgesehen ist bzw. sind, daß eine die Andrückeinrichtung
(2) bildende Montageeinheit und eine die Fördereinrichtung (3) bildende Montageeinheit
jeweils für sich (2/3) oder gemeinsam (2+3) vom Maschinengestell (1) lösbar sind.
1. Process for evening one or two sides of dried green and/or baked bricks conveyed through
a processing machine with revolving evening tools, such as grinding wheels or cutters,
with functional surfaces assigned to the front face, the green bricks or bricks (Z)
being brought continuously and automatically into a position required for machining
and being fixed in this position by height-wise clamping between conveying and pressing
device (2, 3) and being transported thus through at least one evening station (4,
4'), characterized in that
a) the positions of the front face (5a) at the free end of the evening tools (5) are
contactlessly monitored during machining continuously or at preselected wear-dependent
intervals by means of an optical measuring device (6, 6'), which for each evening
tool (5) transmits a tight ray beam (6a) running as a secant to the evening tool circle
of revolution along the plane passing through the set dimension of the evening surface
outside the plane of motion of the green bricks or bricks (Z), the actual position
being compared with the set position and the result being converted into control pulses,
which are used to shift the evening tool by coupling the respective measuring device
(6, 6') control-wise to the related evening tool displacement drive, and
b) the evening tools (5) being adjusted automatically to the set position without
interrupting the machining process in the event that their face (5a) opposite the
green brick or brick (Z) to be machined deviates from the set position.
2. Process according to claim 1, characterized in that during evening in the area of
the evening front face (5a) of each evening tool and thereby outside the movement
path of the green brick or brick (Z) to be machined, a light ray beam (6a) running
at right angles to the axis of rotation and secantial to the circle of revolution
is transmitted constantly along the vertical plane passing through the set dimension.
3. Process according to claim 1 or 2, characterized in that the evening tool circle of
revolution is intersected by the light ray beam (6a) above the movement path of a
green brick or brick (Z) to be evened.
4. Process according to claim 1, characterized in that the green bricks or bricks (Z)
to be machined are conveyed through two evening stations (4, 4') lying close behind
one another and each having their own evening tool measuring devices (6, 6') and in
doing so are machined either in both evening stations (4, 4') or in just one (4/4')
of the two evening stations (4, 4').
5. Process according to claim 1, characterized in that each tool unit plus drive (5b)
is moved outwards into a non-functional position to change the evening tool.
6. Process according to claim 1, characterized in that for maintenance and repair work
the evening tools (5) plus drive (5b) are moved so far outwards that the pressing
device (3) and conveying device (2) is or are freely accessible also in the area otherwise
occupied by the evening station or evening stations (4, 4') and is or are removable
upwards if required.
7. Process according to claim 1, characterized in that the evening tools (5) are moved
outwards into a non-functional position for the period of maintenance and repair work
and the green bricks or bricks (Z) are conveyed through the machine without machining.
8. Machine for evening one or two sides of dried green bricks and/or baked bricks aligned
and conveyed clamped height-wise between a bottom conveying device and a pressing
device disposed at a distance in height relative to this through a processing machine
with revolving evening tools, such as grinding wheels or cutters, with the functional
surfaces assigned to the front face, the evening tools extending laterally to the
conveying system, each having their own drive and being adjustable at right angles
to the evening plane, characterized in that assigned to each evening tool (5) is a
measuring device (6, 6') monitoring contactlessly the position of the front face (5a)
at the free end, which device
- transmits a light ray beam (6a) running as a secant to the evening tool circle of
revolution along the plane passing through the set dimension of the evening surface
outside the plane of motion of the green bricks or bricks (Z),
- compares the actual position of the front face (5a) with the set position and converts
the result into control pulses, and
- as a result of control-wise coupling of the respective measuring device (6/6') with
the related evening tool displacement drive uses the result of measuring to shift
the evening tool and if necessary adjusts automatically to the set position without
interrupting the machining process.
9. Machine according to claim 8, characterized in that each measuring device (6/6') is
supported adjustably and has a transmitter cell and at least one receiver cell.
10. Machine according to claim 8, characterized by a dedicated machine conveyor system
with two pressure-loaded endless belts (7) of flexible material functioning on the
one hand as a conveyor belt and on the other as a pressure belt, which belts are provided
on the reverse at least in the central cross-sectional area with keyways (7a), in
which spring-supported spline profile rollers (8) engage as centring rollers, and
which in the area of the belt side interacting with the green brick or brick (Z) run
cross-section-wise with the central area over spline profile rollers (8) and with
both lateral areas over sliding strips (9).
11. Machine according to claim 8 or 10, characterized in that the pressing device (3)
is adjustable in its position relative to the conveying device (2) and is spring-supported
as a whole.
12. Machine according to claim 8, characterized in that the conveying device (2) and the
pressing device (3) are each disposed removably as a complete assembly unit on the
machine frame (1).
13. Machine according to claim 11, characterized in that the conveying device (2) and
pressing device (3) assembly units each have elements of a plug-in connection for
adjustment (15) on the machine frame (1) or a part (11) disposed on the same, locking
means (16) and an electrical connection (17).
14. Machine according to claim 8, characterized in that the evening tool or evening tools
(5), including related drive (5b), is or are envisaged to be movable so far outwards
for maintenance and repair work that an assembly unit forming the pressing device
(2) and an assembly unit forming the conveying device (3) are each detachable by themselves
(2/3) or together (2+3) from the machine frame (1).
1. Procédé de dressage latéral d'un ou des deux côtés de briques crues séchées et/ou
de briques cuites transportées à travers une machine d'usinage avec des outils de
dressage rotatifs tels que des meules ou des fraises avec les surfaces fonctionnelles
adjointes à la face frontale, les briques crues ou les briques cuites (Z) étant amenées
en continu automatiquement à une position requise pour l'usinage et fixées à cette
position par serrage selon la hauteur entre des dispositifs de transport et de pression
(2, 3) et ainsi transportées à travers au moins une station de dressage (4, 4'),
caractérisé en ce que
a) les positions de la face frontale d'extrémité libre (5a) des outils de dressage
(5) sont contrôlées, durant l'usinage, sans contact continuellement ou à des intervalles
prédéterminés en dépendance de l'usure, au moyen d'un dispositif de mesure (6, 6')
optique - qui envoie, pour chaque outil de dressage (5), en dehors du plan de déplacement
des briques crues ou des briques cuites (Z), un faisceau lumineux (6a), s'étendant
sous forme d'une sécante au cercle de rotation de l'outil de dressage, le long du
plan passant par la dimension de consigne de la surface de dressage -, la position
effective étant comparée à la position de consigne et le résultat étant transformé
en impulsions de commande qui sont utilisées, par un couplage de commande du dispositif
de mesure (6, 6') respectif avec l'entraînement de deplacement de l'outil de dressage
adjoint, pour le déplacement de l'outil de dressage et,
b) les outils de dressage (5) sont automatiquement réglés à la position de consigne
avec maintien de l'opération d'usinage dans le cas d'une divergence d'avec la position
de consigne de leur face frontale (5a) tournée vers la brique crue ou la brique cuite
(Z) à usiner.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que, pendant le redressage dans la zone de chaque face frontale
(5a) d'outil de dressage en cours de dressage et, de ce fait, en dehors du chemin
de déplacement de la brique crue ou de la brique cuite (Z) à usiner, un faisceau lumineux
(6a) s'étendant orthogonalement à l'axe de rotation, coupant le cercle de rotation,
est envoyé en permanence le long du plan vertical passant par la dimension de consigne.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que le cercle de rotation de l'outil de dressage est coupé par le
faisceau lumineux (6a) au-dessus du chemin de déplacement d'une brique crue ou d'une
brique cuite (Z) à redresser.
4. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que les briques crues ou les briques cuites (Z) à usiner sont transportées
à travers deux stations de dressage (4, 4') se trouvant l'une derrière l'autre à faible
distance, présentant respectivement des dispositifs de mesure (6, 6') d'outils de
dressage individuels et de ce fait, sont traitées soit dans les deux stations de dressage
(4, 4'), soit seulement dans l'une des deux stations de dressage (4,4').
5. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que, pour l'échange d'un outil de dressage, chaque unité d'outil,
y compris l'entraînement (5b), est déplacée vers l'extérieur à une position hors service.
6. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que, pour des travaux d'entretien et de réparation, les outils de
dressage (5), y compris l'entraînement (5b), sont déplacés vers l'extérieur suffisamment
loin pour que le dispositif de pression (3) plus le dispositif de transport (2) soient
accessibles également dans la zone occupée en particulier par la station de dressage
ou respectivement les stations de dressage (4, 4') et, en cas de besoin, peuvent être
extraits vers le haut.
7. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que, pendant le temps de travaux d'entretien et de réparation, les
outils de dressage (5) sont déplacés vers l'extérieur à une position hors service
et les briques crues ou les briques cuites (Z) sont transportées sans dressage à travers
la machine.
8. Machine de dressage latéral d'un ou des deux côtés de brique crues séchés et/ou de
briques cuites transportées à travers une machine d'usinage avec des outils de dressage
rotatifs tels que des meules ou des fraises, avec les surfaces fonctionnelles adjointes
à la face frontale, orientées en tout entre un dispositif transporteur inférieur et
un dispositif de pression disposé à écartement en hauteur de celui-ci, et serrées
en hauteur, les outils de dressage s'étendant latéralement depuis le système de transport,
ayant respectivement un entraînement propre et pouvant également être avancés orthogonalement
au plan de dressage,
caractérisée en ce qu'un dispositif de mesure (6, 6') contrôlant sans contact la position
de la face frontale (5a) d'extrémité libre est adjoint à chaque outil de dressage
(5) et
- envoie, en dehors du plan de déplacement des briques crues, ou des briques cuites
(Z), un faisceau lumineux (6a) s'étendant sous forme d'une sécante au cercle de rotation
de l'outil de dressage, le long du plan passant par la dimension de consigne de la
surface de dressage,
- compare la position effective de la face frontale (5a) à la position de consigne
et transforme le résultat en impulsions de commande, et
- utilise, selon un couplage de commande du dispositif de mesure (6, 6') respectif
avec l'entraînement de déplacement de l'outil de dressage adjoint, le résultat de
mesure pour le déplacement de l'outil de dressage et, en cas de besoin, le règle automatiquement
à la position de consigne avec maintien de l'opération d'usinage.
9. Machine selon la revendication 8,
caractérisée en ce que chaque dispositif de mesure (6, 6') est maintenu réglable et
présente une cellule émettrice et au moins une cellule réceptrice.
10. Machine selon la revendication 8,
caractérisée par un système de transport propre à la machine avec deux bandes sans
fin (7) en matériau flexible chargées sous pression fonctionnant d'un côté comme bande
transporteuse et de l'autre côté comme bande de pression, qui sont munies sur la face
arrière, au moins dans la zone médiane de la section transversale, de rainures de
clavette (7a) dans lesquelles sont en prise, en tant que rouleaux de centrage des
rouleaux à profils cannelés (8) à suspension par ressorts et qui, dans la zone du
brin coopérant avec la brique crue ou la brique cuite (Z), selon la section transversale,
se déplacent par la zone médiane sur des rouleaux à profils cannelés (8) et par les
deux zones latérales sur des barres de glissement (9).
11. Machine selon la revendication 8 ou 10,
caractérisée en ce que le dispositif de pression (3) est réglable en position relative
par rapport au dispositif transporteur (2) et est maintenu en bloc suspendu par ressorts.
12. Machine selon la revendication 8,
caractérisée en ce que le dispositif transporteur (2) et le dispositif de pression
(3) sont disposés respectivement amovibles sur le châssis (1) de machine en tant qu'unité
de montage complète.
13. Machine selon la revendication 12,
caractérisée en ce que les unités de montage, dispositif transporteur (2) et dispositif
de pression (3) présentent respectivement des éléments d'une liaison par broches pour
l'ajustage (15) sur le châssis (1) de machine ou bien une pièce (11) disposée sur
celui-ci, un moyen d'arrêt 16 ainsi qu'un accouplement électrique (17).
14. Machine selon la revendication 8,
caractérisée en ce que l'outil de dressage ou les outils de dressage (5), y compris
l'entraînement (5b) adjoint, sont prévus mobiles vers l'extérieur suffisamment loin
pour des travaux d'entretien et de réparation pour qu'une unité de montage formant
le dispositif de pression (2) et une unité de montage formant le dispositif transporteur
(3) puissent être séparés respectivement pour soi (2/3) ou ensemble (2 + 3) d'avec
le châssis (1) de machine.