[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Anzeige der
Uhrzeit in einem Funktelefon, das über eine Basisstation kommuniziert, wobei ein fortlaufender
Zählerstand eines Zählers der Basisstation, der in einer Endlosschleife von einem
bestimmten Wert zu einem anderen bestimmten Wert zählt, von der Basisstation zum Funktelefon
übertragen wird.
[0002] In herkömmlichen Funktelefonen wird die Uhrzeit entweder nicht oder mittels einem
in dem Funktelefon eingebauten Uhrenbaustein angezeigt. Durch eine solche zusätzlich
zur normalen Funktionalität des Funktelefons vorhandene Uhr wird ein zusätzlicher
Schaltungsaufwand verursacht und eine konstante Stromversorgung benötigt. Da in Funktelefonen
ein möglichst geringer Stromverbrauch gesichert werden soll, ist der Einbau eines
Uhrenbausteins in ein Funktelefon nicht erwünscht.
[0003] Weiterhin entsteht durch den Einbau eines separaten Uhrenbausteins in ein Funktelefon
das Problem, daß die einzelnen Funktelefone eines Systems mit einer Basisstation und
mehreren Funktelefonen aufgrund von Gleichlaufschwankungen der einzelnen Uhrenbausteine
unterschiedliche Uhrzeiten anzeigen können.
[0004] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, die Anzeige der Uhrzeit in Funktelefonen
genauer und energieeinsparender zu ermöglichen.
[0005] Die verfahrensseitige Lösung dieser Aufgabe findet sich im kennzeichnenden Teil des
Patentanspruchs 1 und die vorrichtungsseitige Lösung findet sich im kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs 13. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung sind jeweils in den nachgeordneten abhängigen Patentansprüchen definiert.
[0006] Ein Verfahren zur Anzeige der Uhrzeit in einem Funktelefon ist erfindungsgemäß dadurch
gekennzeichnet, daß ein fortlaufender Zählerstand eines Zählers der Basisstation,
der in einer Endlosschleife von einem bestimmten Wert zu einem anderen bestimmten
Wert zählt, von der Basisstation zum Funktelefon übertragen wird, die Uhrzeit in dem
Funktelefon aus dem empfangenen Zählerstand errechnet wird und die errechnete Uhrzeit
in dem Funktelefon angezeigt wird.
[0007] Durch dieses erfindungsgemäße Verfahren kann auf sehr einfache Weise mit einem sehr
geringen Mehraufwand die Uhrzeit in einem Funktelefon angezeigt werden. Hierzu ist
es lediglich nötig, daß ein Zählerstand eines in der Basisstation vorhandenen Zählers,
der mindestens über einen Tag hinweg zählt, von der Basisstation an ein Funktelefon
übertragen wird. Diese Voraussetzung ist in den definierten Standards für Funktelefone,
z. B. in dem DECT Standard, vorgesehen. Deshalb braucht zur Anzeige der Uhrzeit keine
zusätzliche Information von der Basisstation an das Funktelefon übertragen zu werden
und der zur Kommunikation zwischen der Basisstation und einem Funktelefon verwendete
Standard braucht nicht verändert oder modifiziert zu werden. Wird der Zählerstand
so eingerichtet, daß er immer zu einer bestimmten Uhrzeit einen bestimmten Wert aufweist,
so kann aus diesem übertragenen bestimmten Wert in dem Funktelefon wieder die bestimmte
Uhrzeit errechnet werden. Damit diese Voraussetzung erfüllt ist, muß der Zähler in
der Basisstation an einem bestimmten Zeitpunkt zurückgesetzt werden. Dies geschieht
vorzugsweise dann, wenn kein Gespräch geführt wird. Die sich daraus weiter ergebenden
Vorteile sind, daß im ausgeschalteten Zustand des Telefons kein Strom verbraucht wird,
und daß mehrere an eine Basisstation angeschlossene Telefone die gleiche Uhrzeit anzeigen.
[0008] In einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens empfängt ein
Funktelefon den Zählerstand von der Basisstation nur einmal, initialisiert daraufhin
einen internen Zähler und zählt dort den Zählerstand weiter, woraufhin die Uhrzeit
in dem Funktelefon aufgrund dieses internen Zählerstands berechnet wird.
[0009] Durch diese vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens braucht von
dem Funktelefon nicht immer der empfangene Zählerstand herausgefiltert zu werden,
sondern es reicht aus, eine Information herauszufiltern, die eine diskontinuierliche
bzw. sprunghafte Veränderung des Zählerstands angibt. Wurde der Zählerstand des Funktelefons
einmal mit dem der Basisstation in Übereinstimmung gebracht, weisen der Zähler in
der Basisstation und der des Funktelefons den gleichen Wert auf. Eine solche Initialisierung
geschieht in dem Funktelefon vorzugsweise dann, wenn das Funktelefon auf den Broadcast
Carrier bzw. Rundfunk-Träger der Basisstation synchronisiert wurde. Auf diese Weise
initialisiert ein eingeschaltetes Funktelefon seinen Zählerstand auch dann, wenn die
Basiseinheit den Zählerstand verändert und anschließend das Aussenden des Rundfunk-Trägers
für eine bestimmte Zeit unterbricht,
[0010] Kommunizieren das Funktelefon und die Basisstation über den DECT Standard, so kann
vorzugsweise der Zählerstand des Multiframe Zählers verwendet werden. Dieser zählt
von 0 bis 2
24-1, das entspricht einer Laufzeit von 31 Tagen und 1,65 Stunden, da sich der Zählerstand
einmal in 160 ms verändert. Der Zählerstand des Multiframe Zählers wird in der Basisstation
vorzugsweise nach 30tägigem Zählen auf einen Wert gesetzt, der dem Zählerstand vor
30 Tagen entspricht. Nachdem in einem Funktelefon der Zählerstand einmal initialisiert
wurde, reicht es, wenn der interne Zähler des Funktelefons bei jedem empfangenden
Multiframe weitergezählt wird. Soll z. B. das Paging Signal die Veränderung des Zählerstands
angeben, das von dem Funktelefon alle vier Multiframes empfangen wird, so ist es auch
möglich, den Zähler immer um 4 weiterzählen zu lassen, dies entspricht einer Zeitänderung
von 4 x 160 ms = 640 ms.
[0011] Eine Kommunikationsanlage mit einer Basisstation und mindestens einem eine Anzeige
aufweisenden Funktelefon mit Uhrzeitanzeige ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet,
daß in der Basisstation ein Zähler, der in einer Endlosschleife von einem bestimmten
Wert zu einem anderen bestimmten Wert zählt, und eine Übertragungseinrichtung zur
Übertragung des Zählerstands von der Basisstation an ein Funktelefon vorhanden sind,
in der Basisstation eine Vorrichtung vorhanden ist, die den Zählerstand zu einer bestimmten
Zeit initialisieren oder rücksetzen kann; und in dem Funktelefon eine Vorrichtung
zur Berechnung der Uhrzeit aus dem empfangenen Zählerstand vorhanden ist.
[0012] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung ist die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch
gekennzeichnet, daß in dem Funktelefon weiter ein interner Zähler vorhanden ist, der
immer dann initialisiert wird, wenn das Funktelefon auf den Rundfunk-Träger der Basisstation
synchronisiert wurde, und der aufgrund von von der Basiseinheit übertragenen Signalen
weiterzählt, und die Vorrichtung zur Berechnung der Uhrzeit auch über den Zählerstand
des Internen Zählers die Uhrzeit berechnen kann.
[0013] Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten werden nachfolgend unter Bezug auf die
Zeichnungen in beispielsweisen Ausführungsformen näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine Basisstation für ein Funktelefon nach dem DECT Standard und ein Flußdiagramm,
das das Rücksetzen des Multiframe Zählers darstellt;
Figur 2 ein Funktelefon, das nach dem DECT Standard arbeitet und ein Flußdiagramm, das das
Aktualisieren der Uhrzeitanzeige darstellt;
Figur 3 ein Diagramm zur Darstellung des Rücksetzens des Zählers in der Basisstation; und
Figur 4 eine Darstellung, die den Zusammenhang zwischen den im DECT Standard ausgesendeten
Multiframes und dem Paging Signal in einem Betriebsmodus aufzeigt, in dem das Paging
Signal nur in jedem vierten Multiframe empfangen wird.
[0014] Die Figur 1 zeigt in ihrer linken Hälfte eine beispielhafte DECT Basisstation A mit
den zur Darstellung der Uhrzeit auf einem dazugehörigen Funktelefon notwendigen Baugruppen.
Hier ist ein Multiframe Zähler 5 mit einer Mikrocontrollereinheit 3 verbunden, die
über einen Burstmode Controller 4 und ein HF Teil 2 mit den Antennen 6 der Basisstation
A verbunden ist. Außerdem ist ein Rahmenimpuls Taktgeber 1 mit der Mikrocontrollereinheit
3 verbunden. Nachdem der Multiframe Zähler 5 einmal zu einer bestimmten Uhrzeit initialisiert
wurde, zählt er unter Berücksichtigung des in der Figur 1 auf der rechten Seite mittels
eines Flußdiagramms dargestellten Prozesses einfach seiner Aufgabe gemäß jeden ausgesendeten
Multiframe. Das in der Figur 1 auf der rechten Seite gezeigte Flußdiagramm stellt
eine Überwachungsroutine zum Rücksetzen des Zählerstands des Multiframe Zählers 5
dar. Bei jedem vom Rahmenimpuls Taktgeber 1 in einem Schritt A1 ausgesandten Impuls
wird in einem Schritt A2 überprüft, ob der Zählerstand des Multiframe Zählers 5 einem
Wert größer als 30 Tage entspricht. Ist dies nicht der Fall, so wird in einen Schritt
A6 verzweigt, in dem auf den nächsten Impuls des Rahmenimpuls Taktgebers 1 gewartet
wird. Wird im Schritt A2 hingegen festgestellt, daß der Wert des Multiframe Zählers
größer als 30 Tage ist, so wird in einem Schritt A3 überprüft, ob gerade aktive Gespräche
stattfinden. Ist dies der Fall, so wird wiederum in den Schritt A6 verzweigt. Finden
im Schritt A3 jedoch keine aktiven Gespräche statt, so wird in einem Schritt A4 der
Zählerstand des Multiframe Zählers 5 um 30 Tage dekrementiert. Anschließend wird in
einem Schritt A5 der Rundfunk-Träger für ca. 5 Sekunden abgeschaltet, damit sich die
mit der Basisstation A verbundenen Funktelefone B neu synchronisieren und ihre Uhrzeit
neu aus dem gerade vorhandenen Zählerwert errechnen.
[0015] In der Figur 2 ist auf der linken Seite ein nach dem DECT Standard arbeitendes Funktelefon
B mit den zur Anzeige der Uhrzeit nach der Erfindung notwendigen Baugruppen dargestellt.
Von der Basisstation A ausgesandte Informationen werden über eine Antenne 7, einen
HF Teil 9 und einen Burstmode Controller 10 von einer Mikrocontrollereinheit 11 empfangen.
Von dieser wird mittels eines Aktivierungstaktgebers 13 und eines Multiframe Zählers
12 die Uhrzeit auf einer Anzeige 8 dargestellt. Eine Aktualisierung der Zeit auf der
Anzeige 8 geschieht, wie durch das auf der rechten Seite der Figur 2 gezeigte Flußdiagramm
dargestellt. Wird in einem Schritt B1 ein Impuls vom Aktivierungstaktgeber ausgesandt,
so wird in einem Schritt B2 überprüft, ob der Rundfunk-Träger noch vorhanden ist.
Ist dies nicht der Fall, so wird in einem Schritt B5 ein neuer Rundfunk-Träger gesucht
und anschließend in einem Schritt B6 der Zählerstand des Multiframe Zählers aktualisiert.
Dies geschieht durch eine Übernahme des von der Basisstation ausgesandten Zählerstandes.
Danach wartet das System in einem Schritt B7 auf den nächsten Impuls des Aktivierungstaktgebers
13. Wird in dem Schritt B2 festgestellt, daß der Rundfunk-Träger noch vorhanden ist,
so wird in einem Schritt B3 überprüft, ob die Anzeige der Stunden und/oder Minuten
aktualisiert werden muß. Ist dies nicht der Fall, so wird wieder in den Schritt B7
verzweigt. Muß die Zeitanzeige jedoch aktualisiert werden, so wird dies in einem Schritt
B4 getan, bevor wiederum in dem Schritt B7 auf den nächsten Impuls des Aktivierungstaktgebers
13 gewartet wird.
[0016] Nach der Erfindung kann der Zähler 5 der Basiseinheit A an jedem beliebigen Zeitpunkt
eines Tages mit dem Wert 0 gestartet werden, solange ein Funktelefon B, das aus dem
empfangenen Zählerstand eine Uhrzeit errechnen mochte, diesen bestimmten Zeitpunkt
kennt. Wird der Multiframe Zähler 5 zum Beispiel um Mitternacht mit dem Wert 0 gestartet
und empfängt das Funktelefon B den Wert 1000 des Multiframe Zählers 5, so errechnet
sich die Zeit zu 1000 x 160 ms = 160 s nach Mitternacht, also zu 0:02:40 Uhr.
[0017] Da der Zähler keine ganzzahlige Anzahl von Tagen zählt, muß er gegen Ende seines
Zähldurchgangs vorzeitig zurückgesetzt werden. Normalerweise wird der Multiframe Zähler
5 von 0 bis 16.777.215 (= 2
24-1) zählen, wobei der dem höchsten Zählerstand nachfolgende Wert wieder 0 ist. Erfindungsgemäß
wird vorgeschlagen, den Zählerstand nach dem Ablauf von 30 Tagen auf einen Wert zurückzusetzen,
der genau 30 Tage zurück liegt. Dieser Ablauf Ist schematisch in der Figur 3 dargestellt.
Auf diese Weise muß der Zähler auch nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt zurückgesetzt
werden, sondern dafür bleibt effektiv eine Zeitspanne von über einem Tag. Das ist
ein besonderer Vorteil, da der Multiframe Zähler nach dem DECT Standard als Eingangsparameter
eines während eines Gesprächs benutzten Codierungsalgorithmus benutzt wird. Um keine
Gespräche unterbrechen zu müssen, sollte der Zähler nur dann zurückgesetzt werden,
wenn tatsächlich keine Gespräche stattfinden. Dies kann in der Basiseinheit festgestellt
werden. Ein solches Zurücksetzen ist möglich, da wie zuvor ausgeführt, der Zähler
nicht an einen bestimmten Zeitpunkt zurückgesetzt werden muß.
[0018] Um Strom zu sparen, ist es nach der Erfindung vorgesehen, daß ein Funktelefon den
Zählerstand des Multiframe Zählers nur einmal ausliest und anschließend lokal weiterzählt.
Dieses Weiterzählen kann automatisch ablaufen, da ein Funktelefon alle 640 ms ein
Paging Signal empfängt, woraufhin der Zähler um 4 weitergezählt werden kann. Der Zusammenhang
zwischen den nach dem DECT Standard ausgesendeten Multiframes und den Paging Signalen
ist in der Figur 4 für einen Betriebsmodus dargestellt. In anderen Betriebsmodi kann
nach dem DECT-Standard das Paging Signal in anderen Zeitabständen empfangen werden.
Wird nun der Zähler in der Basisstation neu programmiert, z. B. weil der Zählerstand
größer als 30 Tage ist oder weil ein Benutzer eine neue Zeit einstellt, so müssen
die aufsynchronisierten Funktelefone benachrichtigt werden, damit sie die richtige
Zeit einstellen. Erfindungsgemäß wird hierfür vorgeschlagen, daß alle Funktelefone
zur Resynchronisation gezwungen werden, wodurch der Zählerstand des Multiframe Zählers
ausgelesen und die aktuelle Tageszeit errechnet und angezeigt wird. Eine solche Resynchronisation
kann dadurch durchgeführt werden, daß der Rundfunk-Träger von der Basisstation für
eine kurze Zeit abgeschaltet wird, wodurch sich die eingeschalteten Funktelefone nach
dem Auffinden einer neuen Trägerfrequenz resynchronisieren.
[0019] Die Genauigkeit der so realisierten Uhrzeitanzeige liegt im Beriech von 160 ms, wenn
jeder Zählerstand des Multiframe Zählers ausgewertet wird, und hängt im wesentlichen
von der Genauigkeit des Taktgebers in der Basisstation ab.
1. Verfahren zur Anzeige der Uhrzeit in einem Funktelefon (B), das über eine Basisstation
(A) kommuniziert,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein fortlaufender Zählerstand eines Zählers (5) der Basisstation (A), der in einer
Endlosschleife von einem bestimmten Wert zu einem anderen bestimmten Wert zählt, von
der Basisstation (A) zum Funktelefon (B) übertragen wird,
die Uhrzeit in dem Funktelefon (B) aus dem empfangenen Zählerstand errechnet wird
und
die errechnete Uhrzeit in dem Funktelefon (B) angezeigt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei jedem Schleifendurchlauf jeder mögliche übertragene Zählerstand einer bestimmten
Uhrzeit entspricht.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler (5) in der Basisstation (A) an einem bestimmten Zeitpunkt zurückgesetzt
wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Basisstation (A) den Zählerstand zurücksetzt, wenn kein Gespräch geführt
wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Funktelefon (B) den Zählerstand von der Basisstation (A) nur einmal empfängt,
daraufhin einen internen Zähler (12) initialisiert und dort den Zählerstand weiterzählt,
woraufhin die Uhrzeit in dem Funktelefon (B) aufgrund dieses internen Zählerstandes
berechnet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der interne Zählerstand aufgrund von Informationen weitergezählt wird, die von
der Basisstation (A) ausgesendet werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Basisstation (A) nach dem Rücksetzen des Zählerstandes den Rundfunk-Träger
(Broadcast Carrier) für eine bestimmte Zeit abschaltet.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zählerstand immer dann einmal von dem Funktelefon (B) empfangen wird, wenn
das Funktelefon auf den Rundfunk-Träger der Basisstation synchronisiert wurde.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Funktelefon (B) mit der Basisstation (A) über den DECT Standard kommuniziert.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der übertragene Zählerstand des Multiframe Zählers als fortlaufender Zählerstand
verwendet wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Zählerstand des Multiframe Zählers (5) in der Basisstation (A) nach 30 Tagen
auf einen Wert gesetzt wird, der dem Zählerstand vor 30 Tagen entspricht.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der interne Zähler (12) des Funktelefons (B) beijedem empfangenen Paging Signal
um einen bestimmten Wert weitergezählt wird.
13. Kommunikationsanlage mit einer Basisstation (A) und mindestens einem eine Anzeige
(8) aufweisenden Funktelefon (B) mit Uhrzeitanzeige,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Basisstation (A) ein Zähler(5), der in einer Endlosschleife von einem
bestimmten Wert zu einem anderen bestimmten Wert zählt, und eine Übertragungseinrichtung
(2, 4, 6) zur Übertragung des Zählerstandes von der Basisstation (A) an ein Funktelefon
(B) vorhanden sind,
- in der Basisstation (A) eine Vorrichtung (1, 3) vorhanden ist, die den Zählerstand
zu einer bestimmten Zeit initialisieren oder rücksetzten kann; und
- in dem Funktelefon (B) eine Vorrichtung (11, 13) zur Berechnung der Uhrzeit aus
dem empfangenen Zählerstand vorhanden ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Funktelefon (B) weiter ein interner Zähler (12) vorhanden ist, der immer
dann initialisiert wird, wenn das Funktelefon auf den Runkfunk-Träger der Basisstation
synchronisiert wurde, und der aufgrund von von der Basiseinheit übertragenen Signalen
weiterzählt, und die Vorrichtung (11, 13) zur Berechnung der Uhrzeit auch über den
Zählerstand des internen Zählers (12) die Uhrzeit berechnen kann.