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EP 0 637 817 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.04.1998 Patentblatt 1998/17 |
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Anmeldetag: 02.08.1993 |
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Vorrichtung und Verfahren zur Kennzeichnung von Daten des Inhalts einer Verpackung
Apparatus and method for the characterisation of data relating to the contents of
a container
Dispositif et méthode pour la caractérisation des données relatives au contenu d'un
emballage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DK ES FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.02.1995 Patentblatt 1995/06 |
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Patentinhaber: |
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- Foldenauer, Willi, Dr.
D-81247 München (DE)
- HORST HEIRLER PROJEKTE
D-80638 München (DE)
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Erfinder: |
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- Foldenauer, Willi, Dr.
D-81247 München (DE)
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Vertreter: Turi, Michael, Dipl.-Phys. et al |
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Samson & Partner
Widenmayerstrasse 5 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 747 007 DE-A- 3 048 425 GB-A- 2 260 748 US-A- 4 830 407
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DE-A- 2 917 108 FR-A- 2 635 214 US-A- 3 757 441
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Kennzeichnung von
Daten des Inhalts einer Verpackung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Zudem
bezieht sich die Erfindung auf ein diesbezügliches Verfahren nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 10.
[0002] Derartige Vorrichtungen und Verfahren sind allgemein bekannt, wurden jedoch ausgehend
von einigen Grundformen kaum weiterentwickelt. So gibt es beispielsweise Etiketten,
auf die Art und Menge des Inhalts einer Verpackung aufgedruckt sind, sowie Prägestempel,
die über das Verfallsdatum beispielsweise von Lebensmitteln und Arzneien informieren.
[0003] Die bekannten Vorrichtungen informieren über "absolute" Größen des Inhalts einer
Verpackung. So ist beispielsweise das Verfallsdatum eine absolut feste Größe, die
der Hersteller auf der Verpackung verderblicher Ware anbringen muß, um eine ausreichende
Verbraucherinformation zu gewährleisten.
[0004] Das Verfallsdatum des Inhalts von Verpackungen verderblicher Güter gilt nur bis zum
Benutzungsbeginn. Wird beispielsweise die Verpackung eines verderblichen Lebensmittels
geöffnet, dringt Luft an das Lebensmittel und die Lebensdauer wird herabgesetzt. Bei
der Vielzahl der heute im modernen Haushalt vorhandenen verderblichen Güter verliert
der Konsument leicht die Übersicht darüber, welches Gut bzw. welches Produkt zu welchem
Termin geöffnet wurde und wie lange es noch haltbar ist.
[0005] Aus der gattungsbildenden Druckschrift DE 2747007 A1 ist eine Kassette bekannt, die
während des Transports eines Gutes dazu verwendet wird, den Transport zu überwachen.
Unter Schwerkrafteinfluß - also beispielsweise beim Umfallen des transportierten Gegenstandes
- verschiebt sich ein Anzeigeorgan. Mit den Dokumentationsmitteln wird zwar quasi
der Benutzungsverlauf der Verpackung dokumentiert; konkrete Zeitpunkte sind jedoch
nicht ermittelbar.
[0006] In der DE 3048425 A1 ist ein bereits bei der allgemeinen Diskussion des Standes der
Technik angesprochenes Mittel zur Kennzeichnung eines Verfalldatums offenbart. Dabei
handelt es sich um eine chemische Kennzeichnung, wobei konkret eine Verfärbung des
Kennzeichens anzeigt, daß ein Lebensmittel nicht mehr zu gebrauchen ist.
[0007] Aus der US-A-3,757,441 ist ein Datenträger für Medikamente bekannt. Dieser Datenträger
weist kleine Flächenbereiche auf, die Stunden und Tagen vorher zugeordnet werden,
an denen die Einnahme eines Medikaments zu erfolgen hat. Die kleinen Flächenbereiche
werden darauffolgend jeweils mit Aufklebern versehen. Nach der Zuordnung der Stunden
und Tage auf dem Datenträger und der Aufbringung von Aufklebern, wird der Datenträger
an einem Behältnis für medizinische Produkte angebracht. Bei jeder Einnahme eines
Produkts zieht der Patient einen Aufkleber von dem jeweils zugeordneten kleinen Flächenbereich
ab.
[0008] Aus der gattungsgemäßen US-A-4,830,407 ist ein Aufkleber bekannt, der neben den Informationen
über ein anzuwendendes medizinisches Produkt noch Flächenbereiche aufweist. Diese
Flächenbereiche kennzeichnen die individuellen Zeitpunkte, zu denen ein Patient sein
medizinisches Produkt einnehmen soll. Im Anfangszustand sind die Flächenbereiche nach
Art einer Matrix in Spalten und Zeilen angeordnet. In Anpassung an die Einnahmeerfordernisse
des Patienten können vor Verwendung des Aufklebers, d.h., dessen Aufkleben auf einem
individuellen Medikamentenbehältnis nicht erforderliche Spalten/Zeilen abgerissen
werden. In derart angepaßtem Zustand wird dann der Aufkleber auf dem Medikamentenbehältnis
aufgeklebt. Eine Einnahme eines Medikaments wird dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche
des jeweiligen Flächenbereichs, beispielsweise indem der Patient daran kratzt, verändert
wird.
[0009] Es ist daher Ziel der vorliegenden Erfindung, die gattungsgemäße Vorrichtung zur
Kennzeichnung von Daten des Inhalts einer Verpackung so weiter zu entwickeln, daß
der Benutzer der Verpackung individuelle Daten entnehmen kann. Außerdem soll ein Verfahren
zur Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung geschaffen werden.
[0010] Das erfindungsgemäße Ziel wird bei einer gattungsgemäßen Kennzeichnungs-Vorrichtung
durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 erreicht. Zudem wird dieses
Ziel bei einem gattungsgemäßen Verfahren durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs
10 erreicht. Eine besondere Idee der Erfindung besteht somit darin, die Kennzeichnungs-Vorrichtung
um Dokumentations-Mittel zu ergänzen, mit deren Hilfe der Benutzer Informationen über
den Nutzungsverlauf festhalten kann. Der individuellen Ausgestaltung dieser Mittel
sind bei Erkennen der Grundidee keine Grenzen gesetzt. Während der Benutzer bei den
Kennzeichnungs-Vorrichtungen nach dem Stand der Technik stets die individuellen Nutzungsdaten
im Kopf behalten mußte, kann er seine individuellen Daten anhand der erfindungsgemäßen
Dokumentations-Mittel einfach und schnell an der Kennzeichnungs-Vorrichtung selbst
anbringen. Da die Kennzeichnungs-Vorrichtung im allgemeinen an einer Verpackung angebracht
ist, ist ein direktes, übersichtliches Festhalten wichtiger Daten gewährleistet. Erfindungsgemäß
muß die an der Verpackung angekleble kennzeichnungs vorrichtung nicht von der Verpackung
gelöst werden.
[0011] Der Benutzungsbeginn ist die entscheidende Größe über den Haltbarkeitszeitraum eines
verderblichen Gutes. So liegt beispielsweise Arzneimitteln oft eine Information bei,
daß das Medikament nach Benutzungsbeginn innerhalb eines gewissen Zeitraumes zu verbrauchen
ist. Sind jetzt die Dokumentations-Mittel derart ausgestaltet, daß der Benutzungsbeginn
dokumentierbar ist, kann der Benutzer der Kennzeichnungs-Vorrichtung direkt entnehmen,
wie lange das Medikament bereits geöffnet ist. Verdorbene Arzneimittel können eine
erhebliche Gesundheitsgefährdung darstellen. Es ist daher besonders überraschend,
daß bisher auf dem Markt keine Einrichtung zur individuellen Dokumentation dieser
wichtigen Daten entwickelt wurde.
[0012] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Kennzeichnungs-Vorrichtung
direkt an der Verpackung angeordnet. Es ist zwar auch möglich, eine derartige Kennzeichnungs-Vorrichtung
(beispielsweise ein Blatt Papier) einer Verpackung beizulegen. Ein direktes Anordnen
an der Verpackung, beispielsweise in Form eines Aufdruckens oder Anklebens, gewährleistet
jedoch eine besondere Übersichtlichkeit. Die Kennzeichnungs-Vorrichtung kann nicht
verlegt werden und der Zusammenhang zur Verpackung bleibt stets gewährleistet.
[0013] Bevorzugt sind die einreißbaren Mittel neben einzelnen Kalendertagziffern angeordnet.
Das Markieren ist damit auf besondere Weise vereinfacht. Der Benutzer benötigt keinen
Stift mehr, er braucht einfach nur beim Anbrechen einer Verpackung den Nutzungsbeginn
durch leichtes Einreißen des jeweils in Frage kommenden Einreiß-Einschnittes zu markieren.
[0014] Die Kennzeichnungs-Vorrichtung ist bevorzugt am Rand eines Etikettes der Verpackung
angeordnet. Der Zusammenhang zwischen Etikett und Kennzeichnungs-Vorrichtung führt
zu einer besonderen Übersichtlichkeit. Des weiteren ist die Kennzeichnungs-Vorrichtung
am Rand des Etikettes leichter einreißbar oder kann als Teil des Etikettes selbst
ausgebildet sein. Besonders bevorzugt ist die Kennzeichnungs-Vorrichtung zu diesem
Zweck Teil des Verpackungsetiketts. Eine separate Realisierung entfällt bei dieser
Ausführungsform.
[0015] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die Kennzeichnungs-Vorrichtung
an der Innenseite eines öffnungsabschnittes einer Verpackungsschachtel angeordnet.
Die Kennzeichnungs-Vorrichtung stört in diesem Fall nicht die bisher übliche Außenaufmachung
der Verpackung. In vorteilhafter Weise wird die bisher oftmals ungenutzte Innenseite
der Verpackung sinnvoll genutzt.
[0016] Nach einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Kennzeichnungs-Vorrichtung
als Alustreifen ausgebildet, der an einem Medikamententräger angebracht ist. Bei Medikamententrägern,
beispielsweise bei einem Tablettenträger, ist oftmals nicht das Verfallsdatum von
Interesse, sondern das letzte Einnehmen des Medikamentes. Es müssen beispielsweise
Tabletten oftmals in einem individuellen Turnus eingenommen werden, beispielsweise
alle zwei Tage oder alle sechs Stunden. Es ist daher von besonderem Vorteil, daß die
Kennzeichnungs-Vorrichtung derart ausgestaltet ist, daß der Benutzer seine individuellen
Nutzungsdaten markieren kann. Ein an einem Medikamententräger angeordneter Alustreifen,
beispielsweise angeklebt oder angeprägt, ermöglicht ein leichtes Einreißen und ein
übersichtliches Dokumentieren der individuellen Benutzungsdaten.
[0017] Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind mehrere der aufklebbaren Vorrichtungen
als Set auf einem Blatt zusammengestellt, zum nachträglichen Anbringen an Verpackungen.
Der Benutzer kauft beispielsweise einen Set von 10 Aufklebern, die er dann jeweils
an verderblichen Gütern selbst anbringen kann. So kann beispielseweise auch ein Lebensmittel
mit einer erfindungsgemäßen Kennzeichnungs-Vorrichtung versehen werden, das selbst
keine derartige Vorrichtung aufweist.
[0018] Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen anhand
mehrerer Ausführungsbeispiele näher beschrieben.
[0019] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Etikett, an dem eine erfindungsgemäße Kennzeichnungs-Vorrichtung angeordnet ist;
- Fig. 2
- das Etikett der Fig. 1, wobei an der Kennzeichnungs-Vorrichtung der elfte Tag des
Monats als Öffnungstag vermerkt ist;
- Fig. 3
- ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kennzeichnungs-Vorrichtung;
- Fig. 4
- eine erfindungsgemäße Kennzeichnungs-Vorrichtung, die an der Innenseite einer Pappschachtel
angeordnet ist.
[0020] Zunächst sei das erste Ausführungsbeispiel der Fig. 1 beschrieben.
[0021] Ein Etikett 1, beispielsweise für eine Dose oder ein Glas (nicht abgebildet), ist
mit einem Emblem 2 versehen. Das Emblem 2 weist eine Werbebeschriftung 3 auf ("Kinderkost--Möhren").
Des weiteren ist auf dem Emblem 2 eine Kennzeichnungs-Vorrichtung nach dem Stand der
Technik in Form eines Prägestempels 4 ("April 95") abgebildet, der das Haltbarkeitsdatum
des Inhalts der Verpackung angibt. Daneben ist am Etikett 1 eine erfindungsgemäße
Kennzeichnungs-Vorrichtung 5 angeordnet. Die erfindungsgemäße Kennzeichnungs-Vorrichtung
5 besteht aus einem Aufkleber 6, der mit Mitteln zur Dokumentation von Informationen
über den Benutzungsverlauf versehen ist. Als Dokumentations-Mittel sind hier Ziffern
7 sowie neben den Ziffern 7 angeordnete Einreiß-Einschnitte 8 vorgesehen. Besonders
bevorzugt wird der Aufkleber 6 im Bereich der Ziffern 7 und der Einreiß-Einschnitte
8 nicht angeklebt, so daß ein besonderes leichtes Einreißen gewährleistet ist.
[0022] In Fig. 2 wird die Idee der Erfindung besonders deutlich. Der Öffnungstag - hier
der elfte Tag des Monats - wurde einfach durch Einreißen des Aufklebers 6 an der Stelle
der elften Ziffer 7 vermerkt. Durch den Einreiß-Einschnitt ist ein Rißverlauf vorgezeichnet,
der besonders leicht den Öffnungstag erkennen läßt.
[0023] Werden anstelle der Kalendertagziffern 7 beispielsweise Ziffern aufgedruckt, die
Grammangaben entsprechen, kann auf einer Verpackung auch vermerkt werden, welche Inhaltsmenge
der Verpackung bereits entnommen wurde. Durch entsprechend ausgestaltete Dokumentations-Mittel
ist es möglich, verschiedenste Größen, Zahlen und Informationen an einer Verpackung
zu dokumentieren, auch ohne Zuhilfenahme von Schreibgeräten.
[0024] Fig. 3 veranschaulicht ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kennzeichnungs-Vorrichtung
5. Das Etikett weist zwei erfindungsgemäße Kennzeichnungs-Vorrichtungen 5 in Form
von Aufklebern 6 auf. Der erste Aufkleber 6 ist ebenfalls mit Ziffern 7 bedruckt,
während der zweite Aufkleber 6 mit Buchstaben 9 versehen ist, welche die einzelnen
Wochentage symbolisieren. Neben jedem Buchstabenkennzeichen 9 ist als weiteres Dokumentations-Mittel
ein Vermerkkästchen 10 vorgesehen. Während der mit Ziffern 7 versehene erste Aufkleber
6 analog zum Beispiel der Fig. 1 Einreiß-Einschnitte 8 aufweist, werden auf dem zweiten
Aufkleber 6 Benutzungsdaten mittels eines Stiftes markiert.
[0025] Es ist ebenfalls möglich, die Kennzeichnungs-Vorrichtungen 5 direkt als Aufdruck
auf dem Etikett 1 anzuordnen. Eine Ausbildung als Aufkleber 6 bietet die Möglichkeit,
daß der Benutzer auch nicht vom Hersteller mit erfindungsgemäßen Kennzeichnungs-Vorrichtungen
5 versehene Produkte nachträglich um die Aufkleber 6 ergänzen kann.
[0026] Die Kennzeichnungs-Vorrichtung 5 aus Fig. 4 ist als Aufdruck 13 auf der Innenseite
eines Öffnungsabschnittes 15 einer - andeutungsweise dargestellten - Verpackungsschachtel
14 realisiert. Als Dokumentations-Mittel sind bei dieser Kennzeichnungs-Vorrichtung
5 jeweils die Kalendertagziffern 7 und die Einreiß-Einschnitte 8 vorgesehen. Die derart
gestaltete Kennzeichnungs-Vorrichtung 5 läßt sich besonders gut bei leicht einreißbaren
Pappschachteln 14 verwirklichen, beispielsweise bei Medikamentenschachteln.
[0027] Eine besonders gelungener Aspekt der Erfindung besteht in der Verbindung aus Aufdruck
und Einreiß-Einkerbung. Diese Kombination ermöglicht es, ohne Zuhilfenahme eines Stiftes
Daten durch Markieren - zum Beispiel mit dem Fingernagel - zu vermerken. Der Gestaltungsmöglichkeit
sind - ausgehend von dieser Grundidee - kaum Grenzen gesetzt. So kann die Kennzeichnungs-Vorrichtung
5 innerhalb oder am Rand des Etikettes 1 angeordnet werden, sie kann als separater
Aufkleber oder als Aufdruck realisiert werden. Sie kann beispielsweise bei Medikamenten
als überstehender oder nicht angeschweißter Aluminiumstreifen (der an einem Medikamententräger
angeordnet ist) realisiert werden. Aluminium wird bei aus Kunststoff bestehenden Medikamententrägern
als Rückwand verwendet, so daß nur ein überstehender Streifen vorgesehen werden muß.
Aluminium ist an sich bereits leicht einreißbar und muß somit nur noch bedruckt werden.
[0028] Es ist außerdem möglich, Etiketten um überlaschende bzw. nicht angeklebte Streifen
zu ergänzen (nicht dargestellt). Derartige Streifen sind leicht einreißbar und die
die Kennzeichnungs-Vorrichtung 5 ist unkompliziert als nicht angeschweißter bzw. angeklebter,
überlappender Teil realisiert.
1. Aufklebbare Vorrichtung zur Kennzeichnung von Daten des Inhalts einer Verpackung ,
mit einreißbaren Mitteln (7, 8, 9, 10, 13) zur Dokumentation von Informationen über
den Benutzungsverlauf, dadurch gekennzeichnet, daß die Kennzeichnungsvorrichtung (5)
im Bereich der einreißbaren Mittel (7, 8) klebebeschichtungsfrei ist, so daß anhand
der Dokumentations-Mittel (7) der Benutzungsbeginn und/oder die letzte Benutzung dokumentierbar
ist.
2. Kennzeichnungs-Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie direkt
an der Verpackung angeordnet ist.
3. Kennzeichnungs-Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie
Teil eines Verpackungsetiketts (1) ist.
4. Kennzeichnungs-Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß sie am Rand eines Etikettes (1) der Verpackung angeordnet ist.
5. Kennzeichnungs-Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie
an der Innenseite eines Öffnungsabschnittes (15) einer Verpackungsschachtel (14) angeordnet
ist.
6. Kennzeichnungs-Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dokumentations-Mittel eine Beschriftung (7, 9, 13), insbesondere Kalendertagziffern
(7), umfassen.
7. Kennzeichnungs-Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die einreißbaren
Mittel (8) neben den einzelnen Kalendertagziffern (7) angeordnet sind.
8. Kennzeichnungs-Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß sie als Alustreifen ausgebildet ist, der an einem Medikamententräger angebracht
ist.
9. Kennzeichnungs-Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere der aufklebbaren Vorrichtungen (5) als Set auf einem Blatt zusammengestellt
sind, zum nachträglichen Anbringen an Verpackungen.
10. Verfahren zum Kennzeichnen von Daten des Inhalts einer Verpackung, bei dem eine aufklebbare
Kennzeichnungs-Vorrichtung mit Dokumentier-Mitteln auf eine Verpakkung geklebt wird,
wobei die Dokumentiermittel Einreiß-Einschnitte und Beschriftungen haben, mit deren
Hilfe individuelle Nutzungsdaten vermerkt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einreiß-Einschnitte nach dem Aufkleben individuell eingerissen werden, und den Beginn
und/oder den Verlauf der Benutzung des Inhalts der Verpackung durch Einreißen der
Einreiß-Einschnitte dokumentieren.
1. Device which can be adhesively attached for marking of data on the contents of a package,
with tearable means (7, 8, 9, 10, 13) for documenting information concerning the progress
of use,
characterised in that the marking device (5) is free of adhesive coating in the area
of the tearable means (7, 8), so that the start of use and/or last use is documented
by the documenting means (7).
2. Marking device according to claim 1, characterised in that it is arranged directly
on the package.
3. Marking device according to claim 1 or 2, characterised in that it is part of a package
label (1).
4. Marking device according to one of the preceding claims, characterised in that it
is arranged on the edge of a label (1) of the package.
5. Marking device according to claim 1 or 2, characterised in that it is arranged on
the inside of an opening section (15) of a packaging box (14).
6. Marking device according to one of the preceding claims, characterised in that the
documentation means comprise lettering (7, 9, 13), especially calendar day numerals
(7).
7. Marking device according to claim 6, characterised in that the tearable means (8)
are arranged next to the individual calendar day numerals (7).
8. Marking device according to one of the preceding claims, characterised in that it
is constructed as an aluminium strip which is arranged on a medicine carrier.
9. Marking device according to one of the preceding claims, characterised in that several
of the devices (5) to be adhesively attached are assembled as a set on a sheet for
subsequent application to packages.
10. Method for marking of data on the contents of a package, in which an adhesively attachable
marking device with documenting means can be adhesively attached to a package, wherein
the documenting means have tear-off incisions and lettering by means of which individual
data concerning the use is recorded, characterised in that after being adhesively
attached the tear-off incisions are individually torn and, by tearing the tear-off
incisions, document the start and/or the progress of use of the contents of the package.
1. Dispositif à coller, destiné à identifier les données relatives au contenu d'un emballage,
comprenant des moyens à déchirer (7, 8, 9, 10, 13) destinés à faire ressortir des
informations sur le déroulement de l'utilisation, caractérisé en ce qu'aucune couche
de colle n'a été déposée sur le dispositif d'identification (5) dans la zone des moyens
à déchirer (7, 8), de telle sorte que le moyen de documentation (7) permet de mettre
en évidence la première utilisation et/ou la dernière utilisation.
2. Dispositif d'identification selon la revendication 1, caractérisé en ce que ledit
dispositif est directement disposé sur l'emballage.
3. Dispositif d'identification selon la revendication 1 ou 2, caracterisé en ce que ledit
dispositif constitue une partie d'une étiquette de l'emballage (1).
4. Dispositif d'identification selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que ledit dispositif est disposé sur le bord d'une étiquette (1)
de l'emballage.
5. Dispositif d'identification selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que ledit
dispositif est disposé sur la face intérieure d'un volet d'ouverture (15) d'une boîte
d'emballage (14).
6. Dispositif d'identification selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les moyens de documentation comportent une inscription (7, 9,
13), en particulier les chiffres des jours du calendrier (7).
7. Dispositif d'identification selon la revendication 6, caractérisé en ce que le moyen
à déchirer (8) est disposé à côté de chaque chiffre des jours du calendrier (7).
8. Dispositif d'identification selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que ledit dispositif est conçu sous forme de bande d'aluminium,
qui est posée sur un porte-médicaments.
9. Dispositif d'identification selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que plusieurs des dispositifs à coller (5) sont groupés sous forme
de set sur une feuille, qui sera apposée ultérieurement sur les emballages.
10. Procédé destiné à identifier les données relatives au contenu d'un emballage, dans
lequel un dispositif d'identification à coller, comprenant des moyens de documentation,
est collé sur un emballage, les moyens de documentation étant munis d'encoches de
déchirure et d'inscriptions, à l'aide desquelles sont consignées des données d'utilisation
individuelles, caractérisé en ce que les encoches de déchirure peuvent être déchirées
individuellement après le collage du dispositif et mettent en évidence le début et/ou
le déroulement de l'utilisation du contenu de l'emballage par la déchirure des encoches
de déchirure.

