| (19) |
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(11) |
EP 0 721 385 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.04.1998 Patentblatt 1998/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.02.1995 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B21F 27/20 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT9500/032 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9603/234 (08.02.1996 Gazette 1996/07) |
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| (54) |
ANLAGE ZUM KONTINUIERLICHEN HERSTELLEN VON BAUELEMENTEN
PLANT FOR THE CONTINUOUS PRODUCTION OF STRUCTURAL COMPONENTS
INSTALLATION DE PRODUCTION CONTINUE D'ELEMENTS DE CONSTRUCTION
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE GR IT LI |
| (30) |
Priorität: |
28.07.1994 AT 1495/94
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.07.1996 Patentblatt 1996/29 |
| (73) |
Patentinhaber: EVG Entwicklungs- u. Verwertungs-
Gesellschaft m.b.H. |
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A-8074 Raaba (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- RITTER, Klaus
A-8042 Graz (AT)
- RITTER, Gerhard
A-8043 Graz (AT)
- SCHMIDT, Gerhard
A-8042 Graz (AT)
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| (74) |
Vertreter: Holzer, Walter, Dipl.-Ing. |
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Patentanwälte Schütz und Partner,
Fleischmanngasse 9 1040 Wien 1040 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 069 108 DE-A- 3 306 954
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EP-A- 0 094 809 US-A- 5 102 027
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anlage zum kontinuierlichen Herstellen von Bauelementen,
die aus zwei parallelen, flachen Gittermatten aus einander kreuzenden und an den Kreuzungspunkten
miteinander verschweißten Längs- und Querdrähten, aus die Gittermatten in einem vorbestimmten,
gegenseitigen Abstand haltenden geraden Stegdrähten sowie aus einem zwischen den Gittermatten
angeordneten, von den Stegdrähten durchdrungenen Isolierkörper bestehen, mit einem
Produktionskanal, mit zwei zu beiden Seiten des Produktionskanals angeordneten Vorratsspulen
und nachgeschalteten Richtvorrichtungen für je eine Gitterbahn, mit zwei in gegenüberliegenden
Längsseiten des Produktionskanals tangential mündenden, gekrümmten Leitvorrichtungen,
mit einem zwischen den beiden Leitvorrichtungen angeordneten Isolierkörper-Führungsvorrichtung,
mit zumindest einer seitlich des Produktionskanals angeordneten Gruppe von Stegdrahtvorratsspulen
sowie Stegdrahtzuführ- und Schneidvorrichtungen, mit beidseits des Produktionskanals
angeordneten Stegdraht-Schweißvorrichtungen, die einen Transformator und biegsame
elektrische Zuleitungen von den Sekundärausgängen des Transformators zu Backen von
in die Gittermattenebenen schwenkbaren Schweißzangen aufweisen, und mit Stegdraht-Besäumvorrichtungen
zum Abtrennen je eines Stegdrahtüberstandes.
[0002] Aus der AT-PS-372 886 ist eine Anlage dieser Gattung bekannt. In dieser Anlage werden
zunächst zwei Gitterbahnen in einem der gewünschten Dicke des herzustellenden Bauelementes
entsprechenden gegenseitigen Abstand in parallele Lage gebracht. In den Zwischenraum
zwischen den Gitterbahnen und mit Abstand von jeder Gitterbahn wird eine Isolierplatte
eingefügt. Von Drahtvorratsspulen werden mehrere Stegdrähte in vertikalen Reihen übereinander
von der Seite her durch eine der beiden Gitterbahnen in den Zwischenraum zwischen
den Gitterbahnen und durch die Isolierplatte derart hindurchgeführt, daß jeder Stegdraht
mit seinen Enden nahe je einem Gitterdraht der beiden Gitterbahnen zu liegen kommt.
Die vorderen Enden der Stegdrähte werden mit den entsprechenden Gitterdrähten der
einen Gitterbahn verschweißt und die Stegdrähte vom Drahtvorrat abgetrennt. In einem
nachfolgenden Arbeitsschritt werden in einer weiteren Stegdraht-Schweißvorrichtung
die abgetrennten Enden der Stegdrähte mit den entsprechenden Gitterdrähten der anderen
Gitterbahn verschweißt.
[0003] Die in der bekannten Anlage verwendeten Schweißvorrichtungen bestehen im wesentlichen
aus einem Transformator, biegsamen elektrischen Zuleitungen, welche die Sekundärausgänge
des Transformators mit Elektrodenhaltern verbinden, und Elektroden. Die Elektrodenhalter
bilden die Backen einer Schweißzange und sind in die Gittermattenebene schwenkbar.
In einem nachfolgenden Arbeitsschritt werden von den schwenkbar gelagerten Besäumscheren
die aus seitlich herausragenden Überstände der Stegdrahtenden abgetrennt. Eine Backe
jeder Besäumschere dient als Widerlager für einen Gitterdraht der Gittermatten des
Elementes, während die andere Backe jeder Besäumschere als Messer wirkt, welches den
Stegdrahtüberstand jeweils in Richtung auf den von der Backe festgehaltenen Gitterdraht
hin abschert. Abschließend werden Bauelemente entsprechender Länge abgetrennt.
[0004] Nachteilig ist bei der bekannten Anlage, daß nur eine gemeinsame Änderung der Einschußwinkel
der beiden Stegdrahtreihen möglich ist und daß bei großen Abständen benachbarter Stegdrahtreihen
im Einschußbereich der Stegdrähte eine zusätzliche Schweißstation erforderlich ist.
Nachteilig ist außerdem, daß mit einzelnen unabhängigen Elektrodenhaltern gearbeitet
wird und daß je Stegdrahtüberstand eine eigene Besäumschere erforderlich ist, wobei
alle Elektrodenhalter und alle Besäumscheren getrennt angesteuert werden müssen. Ein
weiterer Nachteil liegt schließlich darin, daß die Schneidvorrichtungen zum Durchtrennen
der Gitterbahnen des bereits fertiggestellten Bauelementes äußerst aufwendig sind.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anlage der einleitend angegebenen Art zu schaffen,
welche die Nachteile der bekannten Anlage vermeidet und es außerdem ermöglicht, in
einem kontinuierlichen Herstellvorgang Bauelemente mit unterschiedlichen Anordnungen
der Stegdrähte und Stegdrahtreihen im Bauelement und mit verschiedenen Typen von Gittermatten
herzustellen. Aufgabe der Erfindung ist es weiterhin, eine Anlage zu schaffen, die
es ermöglicht, in einem Schweißvorgang gleichzeitig die Enden aller Stegdrähte einer
Reihe mit den Längsdrähten zumindest einer Gittermatte zu verschweißen und mehrere
Stegdrahtüberstände gleichzeitig in einem Schnittvorgang abzutrennen.
[0006] Die erfindungsgemäße Anlage zeichnet sich dadurch aus, daß zu beiden Seiten des Produktionskanals
je eine Einschubvorrichtung zum schrittweisen Abziehen einer hochkant stehenden, endlosen
Gitterbahn von zumindest einer Vorratsspule und zum Einführen der Gitterbahn in die
Leitvorrichtungen angeordnet ist, daß vor den Leitvorrichtungen zwei Schneidvorrichtungen
zum Abtrennen von Gittermatten vorbestimmter Länge von den endlosen Gitterbahnen vorgesehen
sind, wobei die Gittermatten in den Leitvorrichtungen und im Produktionskanal mit
Hilfe einer Gittermatten-Fördervorrichtung schrittweise vorschiebbar sind, daß eine
sich über die Isolierkörper-Führungsvorrichtung und den Produktionskanal erstreckende
Isolierkörper-Fördervorrichtung zum schrittweisen und synchron mit den Gittermatten
erfolgenden Vorschieben zumindest teilweise formstabiler, zum Festlegen der Stegdrähte
bestimmter Isolierkörper vorgesehen ist, daß im Wirkungsbereich der Gittermatten-Fördervorrichtung
die Zuführ- und Schneidvorrichtungen zum Bestücken des Isolierkörpers mit Stegdrähten
und nachgeschaltete Schweißvorrichtungen zum gleichzeitigen Verschweißen beider Enden
aller Stegdrähte mit entsprechenden Längsdrähten der Gittermatten vorgesehen sind,
daß die Bauelemente mittels einer Bauelement-Fördervorrichtung schrittweise und aufeinanderfolgend
den Stegdraht-Besäumvorrichtungen zuführbar und aus dem Produktionskanal herausförderbar
sind, und daß die Einschubvorrichtungen sowie alle Fördervorrichtungen durch Antriebswellen
miteinander gekoppelt gemeinsam antreibbar sind.
[0007] Durch diese Konstruktion wird mit hoher Betriebssicherheit und auf wirtschaftliche
Weise die kontinuierliche Herstellung von Bauelementen unterschiedlicher Ausbildung,
d.h. eine sehr flexible Arbeitsweise, ermöglicht.
[0008] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind eine Zubringervorrichtung
zum zumindest einbahnigen Zuführen von abgelängten Isolierkörpern und/oder einer endlosen
Isolierkörperbahn in die Führungsvorrichtung und im Auslaufbereich der Führungsvorrichtung
eine Schneidvorrichtung zum Abtrennen von Isolierkörpern vorbestimmter Länge von der
Isolierkörperbahn vorgesehen.
[0009] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Gittermatten-Fördervorrichtungen
und die Bauelemente-Fördervorrichtung je zumindest zwei Paare von Vorschubelementen
bzw. Förderelementen aufweisen, wobei die Einzelelemente aller Paare einander beidseits
des Produktionskanals gegenüberliegen. Dabei weist vorzugsweise jedes Vorschubelement,
jedes Förderelement sowie jede Gitterbahn-Einschubvorrichtung eine zur vertikalen
Richtung geneigte Welle mit zumindest zwei mit mehreren Gittereingriffsausnehmungen
versehene Transportscheiben auf.
[0010] Erfindungsgemäß sind die Stegdrahtzuführ- und Schneidvorrichtungen zur Veränderung
der Einschußwinkel der Stegdrähte verschwenkbar.
[0011] Eine Weiterbildung der Erfindung hat die Merkmale, daß für jede Seitenfläche des
herzustellenden Bauelementes zumindest eine mit mehreren Schweißzangen versehene Schweißvorrichtung
zum gleichzeitigen Verschweißen jeweils eines Endes mehrerer in zumindest einer Reihe
mit gegenseitigem Abstand übereinander angeordneter gerader Stegdrähte mit den horizontal
verlaufenden Längsdrähten einer Gittermatte vorgesehen ist, wobei die Schweißzangen
als paarweise zusammenwirkende, zweiarmige schwenkbare untere und obere Schweißzangenhebel
ausgebildet sind, deren den Gittermatten zugewandte in die Gittermattenebenen schwenkbaren
Enden Schweißelektroden zum Verschweißen zumindest eines Stegdrahtes mit einem Längsdraht
der Gittermatte aufweisen.
[0012] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend an Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht einer Anlage gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht einer Gittermatten-Fördervorrichtung; die
Fig. 3a und 3b verschiedene Typen von Transportscheiben;
Fig. 4 einen schematischen Vertikalschnitt einer Stegdraht-Schweißvorrichtung der
Anlage gemäß der Erfindung, wobei die in der linken Zeichnungshälfte dargestellte
Schweißvorrichtung in ihrer Ausgangslage und die in der rechten Zeichnungshälfte dargestellte
Schweißvorrichtung in ihrer Schweißposition gezeigt ist;
Fig. 5 einen schematischen Horizontalschnitt der Stegdraht-Schweißvorrichtung;
Fig. 6 einen schematischen Vertikalschnitt von Besäumvorrichtungen der Anlage, wobei
die in der linken Zeichnungshälfte dargestellte Besäumvorrichtung in ihrer Ausgangsstellung
und die in der rechten Zeichnungshälfte dargestellte Besäumvorrichtung in ihrer Stellung
nach dem Schnitt gezeigt ist;
Fig. 7 einen schematischen Horizontalschnitt der Besäumvorrichtungen und Fig. 8 eine
schematische Draufsicht von Teilen eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Anlage.
[0013] Die in Fig. 1 dargestellte erfindungsgemäße Anlage dient zum Herstellen eines Bauelementes
B bestehend aus zwei parallelen, flachen Gittermatten M, M' aus einander kreuzenden
und an den Kreuzungspunkten miteinander verschweißten Längs- und Querdrähten L, L'
bzw. Q, Q', aus die beiden Gittermatten M, M' in einem vorbestimmten gegenseitigen
Abstand haltenden geraden Stegdrähten S, die an jedem Ende mit je einem Draht der
beiden Gittermatten M, M' verschweißt sind, sowie aus einem zwischen den Gittermatten
M, M' und mit vorbestimmtem Abstand von diesen angeordneten, zumindest teilweise formstabilen
Isolierkörper I, beispielsweise einer Isolierplatte aus Kunststoff.
[0014] Die Anlage hat einen Grundrahmen 1, auf welchem ein nur schematisch angedeuteter,
horizontaler Produktionskanal 2 vorzugsweise mittig angeordnet ist. Von zwei Vorratsspulen
3, 3' werden zwei hochkant stehende Gitterbahnen G und G' entsprechend den Pfeilen
P1 und P1' abgezogen, wobei die gegenseitigen Abstände der Längsdrähte L; L' bzw.
der Querdrähte Q; Q' jeder Gitterbahn G; G' zueinander, d.h. die sogenannten Längsdraht-
und Querdrahtteilungen, sowie die Breite jeder Gitterbahn G; G' innerhalb bestimmter
Bereiche frei wählbar sind.
[0015] Über eine Gitterbahnführung 4; 4' gelangt jede Gitterbahn G; G' in eine Richtvorrichtung
5; 5', die je aus mehreren, zueinander versetzten Richtwalzen 6; 6' besteht, welche
jede Gitterbahn geraderichten. Jede Richtvorrichtung 5; 5' weist an ihrer Einlaufseite
eine Gitterbahn-Zuführvorrichtung 7; 7' auf, die je aus einer Mitnehmerwalze 8; 8'
und einer mit der Mitnehmerwalze 8; 8' zusammenwirkenden Antriebswalze 9; 9' besteht,
wobei jede Antriebswalze 9; 9' durch Schwenken entsprechend dem Doppelpfeil P2; P2'
entweder in oder außer Eingriff mit der Mitnehmerwalze 8; 8' gebracht werden kann.
Die Gitterbahn-Zuführvorrichtungen 7, 7' haben die Aufgabe, die Gitterbahnen G, G'
zur weiteren Bearbeitung nachgeschalteten Gitterbahn-Einschubvorrichtungen 10, 10'
in Richtung der Pfeile P1; P1' zuzuführen, bzw. nach Beendigung der Produktion nicht
mehr benötigte Gitterbahnreste entgegen der Richtung der Pfeile P1; P1' aus den Richtvorrichtungen
5, 5' herauszufördern.
[0016] Jede Gitterbahn-Einschubvorrichtung 10; 10' ist entsprechend dem Doppelpfeil P3;
P3' zwischen einer Arbeitsstellung in der sie in Eingriff mit der einzuschiebenden
Gitterbahn G; G' ist, und einer Ruhestellung schwenkbar, in der sie außer Eingriff
mit der Gitterbahn G; G' ist. Mit Hilfe der Gitterbahn-Einschubvorrichtungen 10, 10',
deren Aufbau später beschrieben wird, werden die Gitterbahnen G, G' schrittweise Mattenscheren
11, 11' zugeführt, die im wesentlichen je einen Schneidbalken 12; 12' und einen Messerbalken
13; 13' aufweisen und von den endlosen Gitterbahnen Gittermatten M, M' vorbestimmter
Länge abtrennen.
[0017] Die Mattenscheren 11, 11' arbeiten beim gezeigten Beispiel derart, daß sie einen
Trennschnitt ausführen und damit von den Gitterbahnen G, G' kontinuierlich aufeinanderfolgende
Gittermatten M, M' abtrennen. Im Rahmen der Erfindung ist es jedoch auch möglich,
die Mattenscheren 11, 11' derart auszubilden und anzusteuern, daß sie einen Besäumschnitt
an den Längsdrähten ausführen und in einem oder in zwei Schneidvorgängen aus den Gitterbahnen
G, G' ein wählbares Teilstück ausschneiden, dessen Länge in Vorschubrichtung vorzugsweise
der Querdrahtteilung oder einem ganzzahligen Vielfachen der Querdrahtteilung entspricht.
[0018] Durch schwach gekrümmte, die gerichteten Gittermatten M, M' nur elastisch verformende
und tangential in gegenüberliegenden Längsseiten des Produktionskanals 2 mündende
Leitvorrichtungen 14, 14', die beispielsweise aus mehreren, übereinander angeordneten
Bogenleisten bestehen und mittels Konsolen 15, 15' und Halterungen 16, 16' am Grundrahmen
1 befestigt sind, werden die Gittermatten M, M' derart in den Produktionskanal 2 geleitet,
daß sie dort in eine parallele Lage zueinander gelangen, mit einem gegenseitigen Abstand,
welcher der gewünschten Dicke des herzustellenden Bauelementes B entspricht. Im Produktionskanal
2 werden die beiden Gittermatten M, M' mit Hilfe von nur schematisch angedeuteten
Distanzhalterelementen 17, 17', die beispielsweise aus Distanzplatten und mehreren,
in vertikaler Richtung übereinander angeordneten Distanzführungen bestehen, über ihre
gesamte Breite sicher geführt und immer genau in diesem definierten Abstand gehalten.
[0019] Mit Hilfe einer Gittermatten-Fördervorrichtung 18, die im wesentlichen zwei Paaren
von einander gegenüberliegenden, zu beiden Seiten des Produktionskanals 2 angeordneten
Vorschubelementen 19, 19' und 20, 20' aufweist, werden die beiden Gittermatten M,
M' schrittweise in den Leitvorrichtungen 14, 14' und in Produktionsrichtung P4 den
Produktionskanal 2 entlang zu den nachgeschalteten Bearbeitungsstationen gefördert.
Das erste Paar von Vorschubelementen 19, 19' ist im parallelen Auslaufbereich der
Leitvorrichtungen 14, 14' angeordnet. Der Abstand des ersten Vorschubelementepaares
19, 19' von den Mattenscheren 11, 11' sowie der Abstand der beiden Vorschubelementepaare
19, 19' und 20, 20' voneinander muß kleiner sein als die kleinste Länge der zum Herstellen
des Bauelementes B bestimmten Gittermatten M, M', um eine sichere Weiterförderung
der Gittermatten M, M' durch die Gittermatten-Fördervorrichtung 18 zu gewährleisten.
[0020] Von einer Zubringervorrichtung 21 werden die vorzugsweise plattenförmigen einzelnen
Isolierkörper I entsprechend der Pfeilrichtung P5 einer Führungsvorrichtung 22 zugeführt,
welche die Einlaufseite des Produktionskanals 2 bildet und mittels einer Befestigungsplatte
23 am Grundrahmen 1 befestigt ist. Die Führungsvorrichtung 22 ist derart gestaltet,
daß der Isolierkörper I sowohl in vertikaler Richtung als auch in seiner Lage relativ
zu den beiden Gittermatten M, M' und in vorbestimmtem Abstand von diesen sicher geführt
wird. Die Länge und die Breite der Isolierkörper I stimmt vorzugsweise mit der Länge
bzw. mit der Breite der Gittermatten M, M' überein.
[0021] Im Einlaufbereich der Führungsvorrichtung 22 werden die Isolierkörper I von einer
sich über die gesamte Länge des Produktionskanals 2 erstreckenden Isolierkörper-Fördervorrichtung
24 erfaßt und schrittweise synchron mit den Gittermatten M, M' den nachgeschalteten
Bearbeitungsstationen zugeführt.
[0022] Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, der Zubringervorrichtung 21 anstelle der
einzelnen vorabgelängten Isolierkörper I eine Isolierkörperbahn K zuzuführen und mit
Hilfe einer im Auslaufbereich der Führungsvorrichtung 22 angeordneten Isolierkörper-Schneidvorrichtung
25 von der Bahn Isolierkörper I vorbestimmter Länge abzutrennen.
[0023] Zu beiden Seiten des Produktionskanals 2 ist den Leitvorrichtungen 14, 14' jeweils
eine Stegdrahtzuführ- und Schneidvorrichtung 26; 26' nachgeschaltet, mit denen gleichzeitig
von beiden Seiten des Produktionskanals 2 mehrere Drähte D, D' schrittweise von Drahtvorratsspulen
27, 27' entsprechend der Pfeilrichtung P6, P6' abgezogen, mittels je einer Dressureinrichtung
28, 28' gerade gerichtet, in horizontaler Richtung in den Zwischenraum zwischen den
beiden Gittermatten M, M' eingeführt, durch den Isolierkörper I hindurch gestoßen
und vom Drahtvorrat abgetrennt werden.
[0024] Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, alle Stegdrahtzuführ- und Schneidvorrichtungen
26, 26' auf einer Seite des Produktionskanals 2 in Produktionsrichtung hintereinander
anzuordnen.
[0025] Der Isolierkörper I ist von mehreren Reihen R1 bzw. R2 aus je mehreren, in vertikaler
Richtung mit gegenseitigem Abstand übereinander angeordneten geraden Stegdrähten S
durchsetzt. Die Stegdrähte S liegen mit ihren beiden Enden jeweils an den entsprechenden
Längsdrähten L, L' der beiden Gittermatten M, M' an und ragen über die Gittermatten
M, M' geringfügig seitlich hinaus, um ein sicheres Verschweißen mit den entsprechenden
Längsdrähten L, L' der Gittermatten zu gewährleisten. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel
verlaufen die Stegdrähte S innerhalb einer vertikalen Reihe R1 bzw. R2 in gleicher
Richtung horizontal schräg zu den Gittermatten M, M'. In benachbarten Reihen R1, R2
verlaufen die Stegdrähte gegensinnig geneigt. Im Rahmen der Erfindung ist es auch
möglich, daß der Richtungssinn der Stegdrähte in allen Reihen gleich ist. In horizontaler
Richtung gesehen verlaufen die Stegdrähte S in Form von horizontalen Zeilen Z schräg
zwischen gegenüberliegenden Längsdrähten L und L' der Gittermatten M und M'. Die jeweiligen
Winkel der Stegdrähte S zu den Längsdrähten L, L' sind wählbar, wobei der Richtungssinn
der Stegdrähte S innerhalb einer Zeile Z wechselt, so daß eine fachwerkartige, zickzackförmige
Anordnung der Stegdrähte S innerhalb einer Zeile Z entsteht. Im Isolierkörper I sind
daher mehrere parallele, horizontale Zeilen Z von Stegdrähten S in vertikaler Richtung
übereinander angeordnet, d.h. die Stegdrähte S bilden im Isolierkörper I und damit
auch im herzustellenden Bauelement B eine matrixartige Struktur mit horizontalen Zeilen
Z und vertikalen Reihen R1, R2.
[0026] Der Einschußwinkel, unter welchem die Stegdrähte S in den Zwischenraum zwischen den
beiden Gittermatten M, M' eingeführt werden, ist durch Verschwenken der Stegdrahtzuführ-
und Schneidvorrichtungen 26, 26' entsprechend den Doppelpfeilen P7, P7' einstellbar.
Das Material und der Aufbau der Isolierkörper I müssen derart beschaffen sein, daß
die Isolierkörper die Stegdrähte S bei dem sich anschließenden, in Produktionsrichtung
P4 erfolgenden Weitertransport in ihrer Lage innerhalb der Isolierkörper unverrückbar
fixieren. Die Anzahl, die Einschußwinkel sowie die gegenseitigen, vertikalen Abstände
der in einer Reihe R1 bzw. R2 in vertikaler Richtung übereinander angeordneten Stegdrähte
S sowie der horizontale Abstand der Stegdrahtreihen wird entsprechend den statischen
Anforderungen an das Bauelement B gewählt.
[0027] In manchen Anwendungsfällen kann es erforderlich sein, den Isolierkörper I des Bauelementes
B aus derart harten Materialien herzustellen, daß er von den Stegdrähten S nicht ohne
Verformung derselben durchdrungen werden kann. Es können hiebei beispielsweise harte
Kunststoffe, wie Polyurethan, mit expandiertem oder aufschäumbarem Polystyrol als
Leichtzuschlag versehener Leichtbeton, Gipskartonplatten oder zementgebundene Preßplatten,
die Kunststoffabfälle, Holzschnitzel oder Holzspäne, mineralische oder pflanzlische,
fasrige Stoffe enthalten, Verwendung finden. Außerdem ist es im Rahmen der Erfindung
möglich, den Isolierkörper I schichtweise aufzubauen, wobei die äußeren Deckflächen
des Isolierkörpers aus relativ hartem, von den Stegdrähten nicht durchdringbaren Materialien,
wie z.B. harte Kunststoff- oder Holzplatten, Holz-, Jute-, Schilf- oder Bambusgeflecht,
und der Kern des Isolierkörpers I aus lockerem, weichem Füllmaterial, wie beispielsweise
Schaumstoff, Kunststoffabfällen, Holz- oder Mineralwolle bestehen können. In diesen
Fällen wird jeder Stegdrahtzuführ- und Schneidvorrichtung 26, 26' eine in Fig. 1 schematisch
dargestellte Vorstechvorrichtung 29, 29' vorgeschaltet. Jede Vorstechvorrichtung 29,
29' weist mehrere in vertikaler Richtung übereinander angeordnete Werkzeuge auf, die
zum Ausformen je eines Kanals im Isolierkörper I zur Aufnahme je eines Stegdrahtes
S dienen und die auf einem gemeinsamen, schwenkbaren Ständer angeordnet sind. Hiebei
sind die Ständer der Vorstechvorrichtungen 29, 29' mit der zugehörigen Stegdrahtzuführ-
und Schneideinrichtung 26, 26' fest gekoppelt, und gemeinsam mit dieser in Richtung
zum Isolierkörper I des Bauelementes B hin und von diesem weg bewegbar und gemeinsam
mit dieser entsprechend dem Doppelpfeil P7, P7' verschwenkbar.
[0028] Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, die Vorstechvorrichtungen 29, 29' entsprechend
der im EP-B-398 465 beschriebenen Vorrichtung zu gestalten. Hiebei erfolgt die Vorschubbewegung
der Vorstechvorrichtungen 29, 29' zum Ausformen des Aufnahmekanals für die Stegdrähte
unabhängig von der Vorschubbewegung der Stegdrahtzuführ- und Schneidvorrichtungen
26, 26'. Lediglich die Schwenkbewegung jedes Ständers der Vorstechvorrichtungen 29,
29' zum Verändern der Einschußwinkel der Stegdrähte S erfolgt synchron mit der Schwenkbewegung
der jeweils zugehörigen Stegdrahtzuführ- und Schneideinrichtung 26, 26' gemäß den
Doppelpfeilen P7, P7'.
[0029] Die Werkzeuge zum Ausformen des Aufnahmekanals für die Stegdrähte S können als massive
Stech- oder Hohlnadeln oder auch als rotierende Bohrer ausgebildet sein, und weisen
eine verschließfeste, beispielsweise gehärtete Spitze auf. Die Stech- oder Kohlnadeln
sind vorzugsweise in ihren Spitzen vorwärmbar, um ein Durchstoßen des Isolierkörpers
I zu erleichtern.
[0030] Die beiden Gittermatten M, M' werden mit Hilfe des zweiten Vorschubelementepaares
20, 20' der Gittermatten-Fördervorrichtung 18 schrittweise und synchron mit dem mittels
der Isolierkörper-Fördervorrichtung 24 vorgeschobenen Isolierkörper I samt den Stegdrähten
S nachgeschalteten Stegdraht-Schweißvorrichtungen 30, 30' zugeführt, in denen die
Stegdrähte S jeweils an einem Ende mit Hilfe von Schweißzangen 31, 31' mit den Längsdrähten
L, L' der Gittermatten verschweißt werden.
[0031] Das nunmehr formstabile Bauelement B wird schrittweise von einer nachgeschalteten
Bauelement-Fördervorrichtung 32 weitergefördert, die im wesentlichen zwei Paare von
einander zu beiden Seiten des Produktionskanals 2 gegenüberliegenden Förderelementen
33, 33' und 34, 34' aufweist.
[0032] Die seitlich über die Gittermatten M, M' hinausragenden Überstände E der Stegdrähte
S stellen bei der Handhabung des Bauelementes B eine erhebliche Verletzungsgefahr
dar, behindern das Stapeln der Bauelemente zum Transport und müssen daher abgetrennt
werden, damit die Stegdrähte möglichst bündig mit den Längsdrähten L, L' abschließen.
Mit Hilfe des ersten Förderelementepaares 33, 33' wird das Bauelement B nachgeschalteten,
auf gegenüberliegenden Seiten des Produktionskanals 2 versetzt angeordneten Besäumvorrichtungen
35, 35' zugeführt, welche die über die entsprechenden Längsdrähte L, L' der Gittermatte
M, M' seitlich überstehenden Stegdrahtenden E mit den Längsdrähten L, L' bündig abschneiden.
[0033] Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, das fertige, besäumte Bauelement B mit Hilfe
von zu beiden Seiten des Produktionskanals 2 den Besäumvorrichtungen 35, 35' nachgeschalteten
Schneidvorrichtungen 36, 36' in horizontaler Richtung in zumindest zwei, vorzugsweise
gleich große Bauelemente zu teilen. Die Schneidvorrichtungen 36, 36' sind derart gestaltet,
daß sie sowohl die Querdrähte Q, Q' der Gittermatten M, M' als auch den Isolierkörper
I durchtrennen können.
[0034] Im Rahmen der Erfindung ist es auch möglich, mittels der Zubringervorrichtung 21
einzelne, abgelängte Isolierkörper I und/oder mehrere vertikal verlaufende, endlose
Isolierkörperbahnen K in mehreren, in vertikaler Richtung übereinander verlaufenden
Bahnen der Führungsvorrichtung 22 zuzuführen.
[0035] Ferner ist es im Rahmen der Erfindung möglich, die einstückigen Isolierkörper I und/oder
die endlose Isolierkörperbahn K in der Isolierkörperschneidvorrichtung 25 mittels
eines zusätzlichen Schneidwerkzeuges in zumindest zwei, in vertikaler Richtung übereinander
verlaufenden Teilstücke bzw. Teilbahnen zu teilen, so daß in den Schneidvorrichtungen
36, 36' nur noch die Querdrähte Q, Q' der Gittermatten M, M' zu durchtrennen sind.
[0036] Erfindungsgemäß ist es außerdem möglich, in der Isolierkörperschneidvorrichtung 25
beim horizontalen Schneiden des Isolierkörpers I bzw. der Isolierkörperbahn K diese
nicht vollständig zu durchtrennen, sondern nur von beiden Seiten oder auch nur von
einer Seite des Isolierkörpers I bzw. der Isolierkörperbahn K soweit in diese einzuschneiden,
daß ein die beiden Teile verbindender Steg im Isolierkörper I stehenbleibt. In den
Schneidvorrichtungen 36, 36' werden in diesem Fall nur die Querdrähte Q, Q' der Gittermatten
M, M' durchtrennt und die endgültige Teilung des fertigen Bauelementes B in zwei oder
mehrere Bauelementteile erst an der Baustelle durch Aufbrechen des Isolierkörpersteges
vorgenommen.
[0037] Um die Querdrahtüberstände beim Durchtrennen des Bauelementes B so klein wie möglich
zu halten und ein weiteres Besäumen der Bauelementteile zu vermeiden, ist es im Rahmen
der Erfindung möglich, wie in Fig. 2 dargestellt, die Abstände der beiden zentralen
Längsdrähte C, C', zwischen denen das Bauelement B durchtrennt wird, entsprechend
kleiner als die übrige Längsdrahtteilung der Gittermatten M, M' zu wählen.
[0038] Das fertige, besäumte Bauelement B wird mit Hilfe des zweiten Förderelementepaares
34, 34' der Bauelement-Fördervorrichtung 32 aus dem Produktionskanal 2 herausgefördert
und nicht dargestellten Vorrichtungen zum Abtransport oder auch zum Stapeln mehrerer
Bauelemente übergeben.
[0039] Der Abstand zwischen dem zweiten Vorschubelementepaar 20, 20' der Gittermatten-Fördervorrichtung
18 und dem ersten Förderelementepaar 33, 33' der Bauelemente-Fördervorrichtung 32
sowie der Abstand zwischen den Förderelementepaaren 33, 33' und 34, 34' muß immer
kleiner sein als die kleinste Länge der zum Herstellen des Bauelementes B verwendeten
Gittermatten M, M', um eine sichere Weiterförderung der Gittermatten zwischen der
Gittermatten-Fördervorrichtung 18 und der Bauelement-Fördervorrichtung 32 sowie durch
diese zu gewährleisten.
[0040] Zum kontinuierlichen Herstellen der Bauelemente B ist es unbedingt erforderlich,
die beiden Gitterbahnen G, G', die Gittermatten M, M' sowie die Isolierkörperbahn
K oder die einzelnen Isolierkörper I den einzelnen Bearbeitungsstationen 11, 11';
25; 26, 26'; 29, 29'; 30, 30'; 35, 35'; 36, 36' sicher und störungsfrei zuzuführen.
Um dies zu gewährleisten, werden die Gitterbahn-Einschubvorrichtungen 10, 10', die
Vorschubelementepaare 19, 19'; 20, 20' der Gittermatten-Fördervorrichtung 18, die
Förderelementepaare 33, 33'; 34, 34' der Bauelement-Fördervorrichtung 32 sowie die
Isolierkörper-Fördervorrichtung 24 von einem zentralen Hauptvorschubantrieb 37 angetrieben,
wobei alle Elemente 19, 19'; 20, 20'; 33, 33'; 34, 34' und die Gitterbahn-Einschubvorrichtungen
10, 10' mit Hilfe von gelenkigen Antriebswellen 38, 38' miteinander verbunden sind.
Die Vorschubschritte erfolgen taktweise, weil das Einführen der Stegdrähte S, das
Verschweißen der Stegdrähte S mit den Drähten der Gittermatte M, M' sowie das Besäumen
der Stegdrahtendteile jeweils bei Stillstand der Gittermatten, des Isolierkörpers
bzw. des Bauelementes erfolgen. Hierbei ist die Länge der Vorschubschritte entsprechend
der Querdrahtteilung oder einem ganzzahligen Vielfachen der Querdrahtteilung wählbar.
[0041] Durch Verbreiterung des Produktionskanals 2 und entsprechende, einzeln oder gemeinsam
erfolgende seitliche Verstellung der Vorschubelemente 19, 19'; 20, 20', der Förderelemente
33, 33'; 34, 34' sowie der Elemente der Bearbeitungsstationen 25; 26, 26'; 29, 29';
30, 30'; 35, 35'; 36, 36' können Bauelemente B mit verschiedener vorbestimmter Breite
hergestellt werden.
[0042] Die in Fig. 2 schematisch dargestellte Isolierkörper-Fördervorrichtung 24 weist eine
vom Hauptvorschubantrieb 37 entsprechend der Pfeilrichtung P8 angetriebene Förderkette
39 auf, welche die Förderbahn der Isolierkörper I innerhalb des Produktionskanals
2 definiert. Die Förderkette 39 trägt mehrere Mitnehmerträger 40, die jeweils mit
einem Mitnehmer 41 versehen sind. Die Mitnehmer 41 sind winkelförmig, hakenförmig
oder dornartig ausgebildet, um eine sichere Verbindung mit der Unterseite des Isolierkörpers
I herzustellen und damit beim Vorschub des Isolierkörpers jeglichen Schlupf zwischen
diesem und den Mitnehmerträgern 40 zu vermeiden.
[0043] Beim Zuführen der Isolierkörper I in mehreren übereinanderliegenden Bahnen weist
die Isolierkörper-Fördervorrichtung 24 eine weitere obere Förderkette 39' mit entsprechenden
Mitnehmerträgern 40' und Mitnehmern 41' auf, die an der Oberseite des Isolierkörpers
I der obersten Isolierkörperbahn eingreifen.
[0044] Die in Fig. 2 schematisch dargestellten Vorschubelemente 19, 20 der Gittermatten-Fördervorrichtung
18 weisen eine zur Vertikalen geneigte Welle 42 auf, die über eine Kupplung 43 von
einem Winkelgetriebe 44 angetrieben wird und in einem Gegenlager 45 gelagert ist.
Das Winkelgetriebe 44 wird über die Antriebswelle 38 vom Hauptvorschubantrieb 37 (Fig.
1) angetrieben. Jede Welle 42 ist mit mehreren, mit gegenseitigem einstellbaren Abstand
angeordnete Transportscheiben 46 versehen, die zum Einstellen auf der Welle 42 drehbar
sind und nach dem Einstellen mittels eines Klemmelementes 47 mit der Welle 42 fest
verbunden werden.
[0045] Die Transportscheiben 46 haben, wie in Fig. 3a dargestellt, mehrere, auf dem Umfang
regelmäßig verteilte Gittereingriffsausnehmungen 48 mit wählbarer Tiefe, so daß abgeflachte
Zähne 49 entstehen. Die Anzahl der Gittereingriffsausnehmungen 48 wird entsprechend
der Querdrahtteilung der Gittermatten M, M' derart gewählt, daß die Querdrähte Q,
Q' der Gittermatten von den Transportscheiben 46 sicher erfaßt werden und der schlupffreie
Vorschub der Gittermatten gewährleistet ist. Infolge der Schrägstellung der Wellen
42 greifen die Transportscheiben 46 jedes Vorschubelementes 19, 19'; 20, 20' nicht
nur an einem, sondern an mehreren Querdrähten Q, Q' der Gittermatten M, M' an, so
daß die Zugkraft auf mehrere Drähte verteilt wird und diese dadurch beim Vorschub
der Gittermatten nicht zu stark belastet werden. Die Schrägstellung der Wellen 42
gewährleistet außerdem einen kontinuierlichen und schlupffreien Weitertransport der
Gittermatten M, M' aufeinanderfolgender Bauelemente B, wobei die aufeinanderfolgenden
Gittermatten im Stoßbereich Abstände aufweisen können, die beispielsweise beim Besäumen
der Gittermatten oder beim Heraustrennen von Teilstücken aus den Gitterbahnen G, G'
entstehen.
[0046] Die Förderelemente 33, 33'; 34, 34' der Bauelement-Fördervorrichtung 32 sind analog
den Vorschubelementen 19, 19'; 20, 20' der Gittermatten-Fördervorrichtung 18 aufgebaut.
Lediglich die Transportscheiben 46 weisen Gittereingriffsausnehmungen 48 mit geringerer
Tiefe auf. Die Gitterbahn-Einschubvorrichtungen 10, 10' haben im wesentlichen die
gleichen Elemente wie die in Fig. 2 dargestellten Vorschubelemente 19, 20 der Gittermatten-Fördervorrichtung
18. Der einzige Unterschied liegt darin, daß, wie in Fig. 3b dargestellt, die Gittereingriffsausnehmungen
48 der Transportscheiben 50 wesentlich tiefer sind, so daß sie spitze Zähne 51 aufweisen.
Durch diese Formgebung der Zähne 51 wird sichergestellt, daß die von der Seite in
die nicht geführte Gitterbahn G, G' greifenden Zähne 51 die Querdrähte Q der Gitterbahnen
G, G' sicher erfassen und die Gitterbahnen G, G' schlupffrei vorschieben.
[0047] Die in den Fig. 4 und 5 schematisch dargestellten Stegdraht-Schweißvorrichtungen
30, 30' liegen einander an der Außenseite der beiden Gittermatten M und M' versetzt
gegenüber. Jede Stegdraht-Schweißvorrichtung 30, 30' hat ein Gestell 52, das im wesentlichen
aus einer Bodenplatte 53, einer Deckenplatte 54 und einer vertikalen Winkelplatte
55 besteht. Das Gestell 52 ist entsprechend dem Doppelpfeil P9 in vertikaler Richtung,
entsprechend dem Doppelpfeil P10 in horizontaler Richtung senkrecht zu den Gittermatten
M, M' und entsprechend dem Doppelpfeil P11 in horizontaler Richtung parallel zu den
Gittermatten einstellbar. Hierbei sind die Bodenplatte 53 und die Deckenplatte 54
mit Hilfe je einer Verstelleinrichtung 56 in je einer Grundplatte 57 vertikal und
horizontal verschiebbar gelagert. Die Vertikalverstellung entsprechend dem Doppelpfeil
P9 erfolgt beispielsweise mit Hilfe eines Verstellgewindes, während die Horizontalverstellung
senkrecht zu den Gittermatten M, M' entsprechend dem Doppelpfeil P10 beispielsweise
von einer Exzenterverstelleinrichtung bewirkt wird. Jede Grundplatte 57 ist auf einem
mit einer Schwalbenschwanzführung 58 versehenen, ortsfesten Grundrahmen 59 parallel
zu den Gittermatten M, M' entsprechend dem Doppelpfeil P11 verschiebbar gelagert.
[0048] Die Bodenplatte 53 ist mit zwei unteren Lagerwangen 60 ausgestattet, in denen eine
untere Exzenterwelle 61 drehbar gelagert ist. Die Deckenplatte 54 weist zwei obere
Lagerwangen 62 auf, in denen eine obere Exzenterwelle 63 drehbar gelagert ist. Die
Schwenkbewegung der unteren Exzenterwelle 61 erfolgt mit Hilfe eines Antriebselementes,
beispielsweise eines Arbeitszylinders, und eines mit der unteren Exzenterwelle 61
fest verbundenen Schwenkhebels. Mit Hilfe eines Koppelelementes, beispielsweise einer
Koppelstange, zwischen der unteren Exzenterwelle 61 und der oberen Exzenterwelle 63
wird die Schwenkbewegung der unteren Exzenterwelle 61 auf die oberen Exzenterwelle
63 derart übertragen, daß die obere Exzenterwelle 63 eine gleichzeitige, jedoch entgegengesetzte
Schwenkbewegung ausführt. Im Exzenterteil 61' der unteren Exzenterwelle 61 und im
Exzenterteil 63' der oberen Exzenterwelle 63 ist ein vorderer, vertikal verlaufender
Schweißzangenbalken 64 sowie ein hinterer, vertikal verlaufender Schweißzangenbalken
65 jeweils über Gleitlager bzw. über Festlager schwenkbar gelagert. Der vordere Schweißzangenbalken
64 trägt mehrere, mit gegenseitigem Vertikalabstand angeordnete, zweiarmige untere
Schweißzangenhebel 66, und der hintere Schweißzangenbalken 65 trägt mehrere mit gegenseitigem
Vertikalabstand angeordnete, zweiarmige obere Schweißzangenhebel 67, wobei jeder Schweißzangenhebel
66 bzw. 67 in einem Schweißzangenlager 68 entsprechend dem Doppelpfeil P12 schwenkbar
und elektrisch isoliert gelagert ist. Die Anzahl der oberen und unteren Schweißzangenhebel
66 bzw. 67 entspricht zumindest der Anzahl der Stegdrähte S innerhalb einer vertikalen
Stegdrahtreihe R1 bzw. R2. Jeder Schweißzangenhebel 66 bzw. 67 weist an seinem vorderen,
den Gittermatten M, M' zugewandten Ende eine Schweißelektrode 69 auf und stützt sich
an seinem anderen Ende über ein Federelement 70 auf je einer schräg verlaufenden Abstützplatte
71 ab, wobei die entsprechenden Abstützplatten 71 auf je einem mit den entsprechenden
Schweißzangenbalken 64; 65 fest verbundenen vertikalen Stützbalken 72 angeordnet sind.
Die Federkraft und der Federweg jedes Federelementes 70 sind einzeln einstellbar,
um den erforderlichen Schweißdruck zu erzeugen und das beim Schweißvorgang durch das
Erweichen der Drähte S; L, L' erforderliche Nachsetzen der Schweißelektroden 69 zu
ermöglichen. Mit Hilfe von Isolierstücken 73 sind alle Abstützplatten 71 elektrisch
voneinander isoliert. Wie in Fig. 5 dargestellt, können auf jedem Schweißzangenhebel
66 bzw. 67 zwei Schweißelektroden 69 angeordnet sein, so daß gleichzeitig zwei Stegdrähte
S mit einem Längsdraht L bzw. L' verschweißt werden. Die oberen und die unteren Schweißzangenhebel
66 bzw. 67 wirken jeweils paarweise zusammen und bilden die Backen der Schweißzangen
31 bzw. 31', wobei die Schweißelektroden 69 jedes Schweißzangenpaares 31 bzw. 31'
in der Schweißposition deckungsgleich übereinanderliegen. Der gegenseitige Vertikalabstand
der Schweißelektroden 69 in der Schweißposition entspricht dem vertikalen Abstand
der Stegdrähte S innerhalb der Stegdrahtreihen R1 bzw. R2. Alle Schweißzangenhebel
66 bzw. 67 sind mit flexiblen Stromleitungen mit den zugehörigen Schweißzangenbalken
64 bzw. 65 elektrisch verbunden.
[0049] Jeder Schweißzangenbalken 64 bzw. 65 ist über zwei flexible Strombänder 74 mit den
beiden Sekundäranschlüssen 75 je eines Schweißtransformators 76 verbunden, wobei alle
elektrischen Teile mit einer Abdeckung 77 berührungssicher abgedeckt sind. Im Rahmen
der Erfindung ist es jedoch auch möglich, bei geringerem Leistungsbedarf nur einen
Schweißtransformator für beide Schweißzangenbalken zu verwenden.
[0050] Die Schweißvorrichtung arbeitet in folgender Weise:
[0051] Durch die Drehbewegung der unteren Exzenterwelle 61 und durch die, bedingt durch
das Koppelelement gleichzeitig erfolgende entgegengesetzte Drehbewegung der oberen
Exzenterwelle 63 schwenken der vordere Schweißzangenbalken 64 entsprechend dem Doppelpfeil
P13 und der hintere Schweißzangenbalken 65 in entgegengesetzter Richtung entsprechend
dem Doppelpfeil P14 aus ihrer Ausgangslage in die Schweißposition und nach Beendigung
der Schweißung wieder in die Ausgangslage zurück. In der linken Zeichnungshälfte der
Fig. 4 sind die Schweißzangenhebel 66 bzw. 67 in ihrer Ausgangslage und in der rechten
Zeichnungshälfte der Fig. 4 in ihrer Schweißposition gezeigt. In der Schweißposition
greifen zumindest die Schweißelektroden 69 in die Gittermattenebene, d.h. in die durch
benachbarte Längs- und Querdrähte gebildeten Gittermaschen der Gittermatten M, M',
um sowohl den zu verschweißenden Stegdraht S als auch den zugehörigen Längsdraht L;
L' der jeweiligen Gittermatte großflächig zu erfassen. In der Ausgangslage befinden
sich die Schweißelektroden 69 außerhalb der Gittermattenebenen, um den Vorschub des
Bauelementes B nicht zu behindern.
[0052] Die in den Fig. 6 und 7 schematisch dargestellten Besäumvorrichtungen 35 bzw. 35'
haben je ein Gestell 78, das im wesentlichen aus zwei vertikalen Tragplatten 79 besteht
und mit zwei Lagerzapfen 80 versehen ist. Das Gestell 78 ist entsprechend dem Doppelpfeil
P15 in vertikaler Richtung, entsprechend dem Doppelpfeil P16 in horizontaler Richtung
senkrecht zu den Seitenflächen des Bauelementes B und entsprechend dem Doppelpfeil
P17 in horizontaler Richtung parallel zu den Seitenflächen des Bauelementes B einstellbar.
[0053] Die Vertikalverstellung des Gestells 78 erfolgt mittels eines Verstellgewindes in
den Lagerzapfen 80. Jeder Lagerzapfen 80 ist exzentrisch in einem einarmigen Zustellhebel
81 gelagert, der wiederum in einer Grundplatte 82 schwenkbar gelagert ist. Durch Schwenken
des Zustellhebels 81, beispielsweise mit Hilfe einer Verstellspindel, erfolgt die
horizontale Verstellung des Gestells 78 senkrecht zu den Gittermatten M, M' des Bauelementes
B entsprechend dem Doppelpfeil P16. Jede Grundplatte 82 ist auf einem mit einer Schwalbenschwanzführung
83 versehenen Grundrahmen 84 parallel zu den Gittermatten M, M' entsprechend dem Doppelpfeil
P17 verschiebbar gelagert.
[0054] In den beiden Tragplatten 79 sind eine untere Exzenterwelle 85 und eine obere Exzenterwelle
86 drehbar gelagert, wobei die Schwenkbewegung der unteren Exzenterwelle 85 mit Hilfe
eines Antriebselementes, beispielsweise eines Arbeitszylinders und eines mit der unteren
Exzenterwelle 85 fest verbundenen Schwenkhebels, erfolgt. Mit Hilfe eines die untere
Exzenterwelle 85 mit der oberen Exzenterwelle 86 verbindenden Koppelelementes, beispielsweise
einer Koppelstange, wird die Schwenkbewegung der unteren Exzenterwelle 85 auf die
obere Exzenterwelle 86 derart übertragen, daß die obere Exzenterwelle 86 eine gleichzeitige,
jedoch gegensinnige Schwenkbewegung ausführt.
[0055] Im Exzenterteil 85' der unteren Exzenterwelle 85 und im Exzenterteil 86' der oberen
Exzenterwelle 86 sind zwei vertikal verlaufende, mit gegenseitigem Abstand angeordnete
Schneidbalken 87 jeweils über Festlager und über Gleitlager schwenkbar, sowie ein
zwischen den beiden Schneidbalken 87 verlaufender Messerbalken 88 jeweils über Gleitlager
bzw. über Festlager schwenkbar gelagert. Die Schneidbalken 87 tragen an ihren dem
Bauelement B zugekehrten Seiten gemeinsam eine Reihe von mit einstellbarem gegenseitigen
Abstand übereinander angeordneten Obermessern 89, und der Messerbalken 88 trägt an
seiner dem Bauelement B zugekehrten Seite eine Reihe von mit einstellbarem gegenseitigen
Abstand übereinander angeordneten Untermessern 90.
[0056] Die Anzahl der Obermesser 89 und der Untermesser 90 entspricht zumindest der Anzahl
der Zeilen Z der zu besäumenden Stegdrähte. Der gegenseitige Abstand der Obermesser
89 bzw. der Untermesser 90 zueinander entspricht dem Abstand der Zeilen Z der zu besäumenden
Stegdrähte. Durch die gekoppelte Schwenkbewegungen der beiden Exzenterwellen 85 und
86 führen die Schneidbalken 87 eine Schwenkbewegung entsprechend dem Doppelpfeil P18
und der Messerbalken 88 eine entgegengesetzte Schwenkbewegung entsprechend dem Doppelpfeil
P19 aus.
[0057] In Fig. 6 ist die Besäumvorrichtung 35' in der Ausgangsstellung und die Besäumvorrichtung
35 in der Arbeitsstellung dargestellt. Die Besäumvorrichtungen 35, 35' arbeiten in
folgender Weise: Durch die Drehbewegung der unteren Exzenterwelle 85 und durch die,
bedingt durch das Koppelelement gleichzeitig erfolgende entgegengesetzte Drehbewegung
der oberen Exzenterwelle 86 schwenken die Schneidbalken 87 entsprechend dem Doppelpfeil
P18 und der Messerbalken 88 in entgegengesetzter Richtung entsprechend dem Doppelpfeil
P19 aus ihrer Ausgangslage in die Schneidposition und nach dem Abtrennen der Stegdrahtüberstände
E wieder in die Ausgangslage zurück.
[0058] Im Rahmen der Erfindung ist es auch möglich, die Schneidbalken 87 und den Messerbalken
88 auf jeweils zwei getrennten Exzenterwellen zu lagern und die Schneidbalken 87 sowie
den Messerbalken 88 jeweils getrennt mit Hilfe je eines auf die jeweilige Exzenterwelle
wirkenden Arbeitszylinders zu verschwenken. Dabei erfolgt die Schwenkbewegung des
Messerbalkens 88 unabhängig von der Schwenkbewegung der Schneidbalken 87 jeweils gegensinnig
zur Schwenkbewegung der Schneidbalken 87.
[0059] Im Rahmen der Erfindung ist es weiterhin möglich, die Obermesser 89 und die Untermesser
90 derart zu gestalten und die Schneidbalken 87 mit den Obermessern 89 und den Messerbalken
88 mit den Untermessern 90 derart anzusteuern, daß jedes Obermesser 89 beim Schneidvorgang
als Widerlager zum Festlegen des Längsdrahtes L, L' dient, an dem der zu besäumende
Stegdraht S angeschweißt ist, während das zugeordnete Untermesser 90 als Schneidwerkzeug
zum Abtrennen des Stegdrahtüberstandes E wirkt und den Stegdrahtüberstand E in Richtung
auf den vom Obermesser 89 festgehaltenen Längsdraht L, L' hin abschert.
[0060] Die Bewegungsabläufe der Schweißzangenbalken 64, 65 der Stegdraht-Schweißvorrichtungen
30, 30' sowie der Schneidbalken 87 und des Messerbalkens 88 der Besäumvorrichtungen
33, 35' müssen exakt aufeinander abgestimmt sein, um einerseits die Längsdrähte L,
L' der Gittermatten M, M' bzw. das Bauelement B beim Verschweißen der Stegdrähte S
mit den Längsdrähten L, L' und beim Besäumen der Stegdrähte S nicht zu deformieren
und anderseits die Schweißzangen 31, 31' bzw. die Ober- und Untermesser 89; 90 zum
Verschweißen der Stegdrähte S mit den Längsdrähten L, L' bzw. zum Abtrennen der Stegdrahtüberstände
E richtig zu positionieren. Aus diesem Grund sind nicht dargestellte, automatische
Meß- und Steuereinrichtungen vorhanden, welche die einzelnen Einrichtungen der Stegdraht-Schweißvorrichtungen
30, 30' und der Besäumvorrichtungen 35, 35' und ihre Bewegungsabläufe kontrollieren
und steuern.
[0061] Um die Produktivität der Anlage zu steigern und den kontinuierlichen Produktionsfluß
nicht zu unterbrechen, weist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Anlage gemäß der
Erfindung, wie in einer Teildraufsicht in Fig. 8 dargestellt, jeweils zwei Vorratsspulen
91, 91' bzw. 92, 92' für Gitterbahnen G1, G1' bzw. G2, G2' auf, wobei von einem Paar
von zugehörigen Vorratsspulen 91, 91' oder 92, 92' Gitterbahnen G1, G1' oder G2, G2'
entsprechend den Pfeilrichtungen P20, P20' bzw. P21, P21' den nachgeschalteten Mattenscheren
11, 11' zugeführt werden, während das andere Paar von zugehörigen Vorratsspulen 92,
92' bzw. 91, 91' in Bereitschaft steht. Jeder Vorratsspule 91, 91' bzw. 92, 92' sind
Gitterbahn-Führungen 93, 93' bzw. 94, 94' sowie Richtvorrichtungen 95, 95' bzw. 96,
96' nachgeschaltet. Jede Richtvorrichtung 95, 95' bzw. 96, 96' weist je eine Zuführeinrichtung
97, 97' bzw. 98, 98' mit je einer entsprechend den Doppelpfeilen P22, P22' bzw. P23,
P23' schwenkbaren Antriebswalze 99, 99' bzw. 100, 100' auf. Die Gitterbahn-Einschubvorrichtungen
10, 10' müssen bei diesem Ausführungsbeispiel einen Schwenkbereich aufweisen, der
beide Gitterbahnen G1, G1' bzw. G2, G2' erfassen kann.
[0062] Es versteht sich, daß die geschilderten Ausführungsbeispiele im Rahmen des allgemeinen
Erfindungsgedankens verschiedentlich abgewandelt werden können, insbesondere können
die beiden Gittermatten M, M' unterschiedlichen Aufbau, d.h. unterschiedliche Längsdrahtteilungen
und/oder Querdrahtteilungen sowie unterschiedliche Durchmesser der Längsdrähte und/oder
Querdrähte aufweisen. Die verschiedenen Querdrahtteilungen müssen jedoch ganzzahligen
Vielfachen entsprechen und können beispielsweise 50, 100, 150 mm betragen. Eine weitere
Einschränkung liegt darin, daß gewährleistet sein muß, daß die Stegdrähte S derart
positioniert werden können, daß sie trotz dieser unterschiedlichen Drahtteilungen
und Drahtdurchmesser sicher mit den Längsdrähten der beiden Gittermatten M, M' verschweißt
werden können.
[0063] Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, anstelle der Gitterbahnen G, G';G1, G1';
G2, G2' bereits abgelängte Gittermatten M, M' den Einschubvorrichtungen 10, 10' zuzuführen,
wobei die Mattenscheren 11, 11' in diesem Fall außer Betrieb sind.
[0064] Es ist ferner möglich, Bauelemente B herzustellen, bei denen eine und/oder beide
Gittermatten M, M' den Isolierkörper I an einer oder an beiden parallel zur Produktionsrichtung
P4 verlaufenden Seite überragen. Um dies zu erreichen, werden entweder die Mitnehmer
41 derart angehoben oder verlängert, oder die Förderbahn der Förderkette 39 derart
angehoben, daß die untere, parallel zur Produktionsrichtung P4 verlaufende Seitenfläche
des Isolierkörpers I entsprechend angehoben wird, wodurch eine und/oder beide Gittermatten
an dieser Seite den gewünschten Überstand bilden.
[0065] Die Förderbahn der an der Oberseite der Isolierkörper I angeordneten oberen Förderkette
39' muß entsprechend abgesenkt oder die Mitnehmer 41' entsprechend abgesenkt oder
verlängert werden.
[0066] Zum Herstellen von Bauelementen B, bei denen die Isolierkörper I die beiden Gittermatten
M, M' an einer oder an beiden, parallel zur Produktionsrichtung P4 verlaufenden Seite
oder Seiten überragen, wird die Förderbahn der unteren Förderkette 39 derart abgesenkt
und gegebenenfalls die Förderbahn der oberen Förderkette 39' derart angehoben, daß
die untere und gegebenenfalls die obere, parallel zur Produktionsrichtung P4 verlaufende
Seitenfläche des Isolierkörpers I entsprechend abgesenkt bzw. angehoben wird, wodurch
der Isolierkörper I die beiden Gittermatten M, M' an einer oder an beiden Seiten mit
den gewünschten Überständen überragt.
[0067] Die kontinuierliche Herstellung der Bauelemente B mit Hilfe der erfindungsgemäßen
Anlage erfolgt vorzugsweise derart, daß die Gittermatten M, M' aufeinanderfolgender
Bauelemente B nur durch eine vernachlässigbar schmale Trennfuge zwischen den Längsdrähten
aufeinanderfolgender Gittermatten M, M' voneinander getrennt sind und auch die entsprechend
zugehörigen Isolierkörper I aufeinanderfolgender Bauelemente B ohne nennenswerte Lücken
aufeinander folgen.
[0068] Im Rahmen der Erfindung können jedoch auch Bauelemente B hergestellt werden, bei
denen eine und /oder beide Gittermatten M, M' den Isolierkörper I an einer oder an
beiden, senkrecht zur Produktionsrichtung P4 verlaufenden Seite überragen. Wenn eine
oder beide Gittermatten M, M' an beiden Seiten den Isolierkörper I überragen sollen,
werden die Isolierkörper I benachbarter Bauelemente B von der Zubringervorrichtung
21 mit entsprechend gewählten Abständen dem Produktionskanal 2 zugeführt und dort
mit diesen gegenseitigen Abständen vorgeschoben. Bei Verwendung einer endlosen Isolierkörperbahn
K muß beim Abtrennen der Isolierkörper I ein diesem Abstand entsprechendes Teilstück
aus der Bahn K herausgetrennt werden. Die beiden Trennfugen zwischen den Gittermatten
M, M' nacheinanderfolgender Bauelemente B liegen dabei entweder genau gegenüber oder
sind seitlich versetzt zueinander.
[0069] Zum Herstellen von Bauelementen B, bei denen die Isolierkörper I die beiden Gittermatten
M, M' an einer oder an beiden, senkrecht zur Produktionsrichtung P4 verlaufenden Seiten
überragen, werden die Gittermatten mit vorbestimmtem Abstand im Produktionskanal 2
vorgeschoben. Zum Herstellen dieses wählbaren Abstandes zwischen den Gittermatten
M, M' aufeinanderfolgender Bauelemente B wird durch die Mattenscheren 11, 11' beim
Erzeugen der Gittermatten ein diesem Abstand entsprechendes Teilstück aus den endlosen
Gitterbahnen G, G' herausgeschnitten. Die Größe des Abstandes ist dadurch begrenzt,
daß sichergestellt sein muß, daß die Lücken zwischen den Gittermatten M, M' aufeinanderfolgender
Bauelemente B durch die schräg stehenden Wellen 42 der Gittermatten-Fördervorrichtung
18 und der Bauelement-Fördervorrichtung 32 überbrückt werden können, um einen schlupffreien
Vorschub der Gittermatten aufeinanderfolgender Bauelemente B zu gewährleisten.
[0070] Bei großen Abständen zwischen benachbarten Stegdrahtreihen R1 und R2 können im Rahmen
der Erfindung auch zwei oder mehr Stegdraht-Schweißeinrichtungen 30 bzw. 30' je Seitenfläche,
in Vorschubrichtung P4 der Gittermatten M, M' gesehen hintereinander angeordnet werden.
Hierbei sind die Schweißzangenhebel 66 bzw. 67 und die Schweißelektroden 69 derart
gestaltet, daß je Schweißzangenpaar 31, 31' nur ein Stegdraht S mit einem entsprechenden
Längsdraht L, L' verschweißt wird.
[0071] Um die Produktionsgeschwindigkeit zu erhöhen, können außerdem im Rahmen der Erfindung
an jeder Seitenfläche des Bauelementes mehrere Besäumvorrichtungen in horizontaler
Richtung hintereinander angeordnet werden.
1. Anlage zum kontinuierlichen Herstellen von Bauelementen (B), die aus zwei parallelen,
flachen Gittermatten (M, M') aus einander kreuzenden und an den Kreuzungspunkten miteinander
verschweißten Längs- und Querdrähten, aus die Gittermatten (M, M') in einem vorbestimmten,
gegenseitigen Abstand haltenden geraden Stegdrähten (S) sowie aus einem zwischen den
Gittermatten (M, M') angeordneten, von den Stegdrähten (S) durchdrungenen Isolierkörper
(I) bestehen, mit einem Produktionskanal (2), mit zwei zu beiden Seiten des Produktionskanals
(2) angeordneten Vorratsspulen (3, 3') und nachgeschalteten Richtvorrichtungen (5,
5') für je eine Gitterbahn (G, G'), mit zwei in gegenüberliegenden Längsseiten des
Produktionskanals (2) tangential mündenden, gekrümmten Leitvorrichtungen (14, 14'),
mit einer zwischen den beiden Leitvorrichtungen (14, 14') angeordneten Isolierkörper-Führungsvorrichtung
(22), mit zumindest einer seitlich des Produktionskanals (2) angeordneten Gruppe von
Stegdrahtvorratsspulen (27, 27') sowie Stegdraht-Zuführ- und Schneidvorrichtungen
(26, 26'), mit beidseits des Produktionskanals (2) angeordneten Stegdraht-Schweißvorrichtungen
(30, 30'), die einen Transformator (76) und biegsame elektrische Zuleitungen (74)
von den Sekundärausgängen (75) des Transformators (76) zu Backen (66, 67) von in die
Gittermattenebenen schwenkbaren Schweißzangen (31, 31') aufweisen, und mit Stegdraht-Besäumvorrichtungen
(35, 35') zum Abtrennen je eines Stegdrahtüberstandes (E), dadurch gekennzeichnet,
daß zu beiden Seiten des Produktionskanals (2) je eine Einschubvorrichtung (7, 7')
zum schrittweisen Abziehen einer hochkant stehenden, endlosen Gitterbahn (G, G'; G1,
G1'; G2, G2') von zumindest einer Vorratsspule (3, 3'; 91, 91'; 92, 92') und zum Einführen
der Gitterbahn in die Leitvorrichtungen (14, 14') angeordnet ist, daß vor den Leitvorrichtungen
(14, 14') zwei Schneidvorrichtungen (11, 11') zum Abtrennen von Gittermatten (M, M')
vorbestimmter Länge von den endlosen Gitterbahnen (G, G'; G1, G1'; G2, G2') vorgesehen
sind, wobei die Gittermatten (M, M') in den Leitvorrichtungen (14, 14') und im Produktionskanal
(2) mit Hilfe einer Gittermatten-Fördervorrichtung (18) schrittweise vorschiebbar
sind, daß eine sich über die Isolierkörper-Führungsvorrichtung (22) und den Produktionskanal
(2) erstreckende Isolierkörper-Fördervorrichtung (24) zum schrittweisen und synchron
mit den Gittermatten (M, M') erfolgenden Vorschieben zumindest teilweise formstabiler,
zum Festlegen der Stegdrähte (S) bestimmter Isolierkörper (I) vorgesehen ist, daß
im Wirkungsbereich der Gittermatten-Fördervorrichtung (18) die Zuführ- und Schneidvorrichtungen
(26, 26') zum Bestücken des Isolierkörpers (I) mit Stegdrähten (S) und nachgeschaltete
Schweißvorrichtungen (30, 30') zum gleichzeitigen Verschweißen beider Enden aller
Stegdrähte (S) mit entsprechenden Längsdrähten (L,L') der Gittermatten (M, M') vorgesehen
sind, daß die Bauelemente (B) mittels einer Bauelement-Fördervorrichtung (32) schrittweise
und aufeinanderfolgend den Stegdraht-Besäumvorrichtungen (35, 35') zuführbar und aus
dem Produktionskanal (2) herausförderbar sind, und daß die Einschubvorrichtungen (7,
7') sowie alle Fördervorrichtungen (18, 24, 32) durch Antriebswellen (38, 38') miteinander
gekoppelt gemeinsam antreibbar sind.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Vorschubschritte
der Gitterbahn-Einschubvorrichtungen (10, 10'), der Gittermatten-Fördervorrichtung
(18), der Bauelemente-Fördervorrichtung (32) sowie der Isolierkörper-Fördervorrichtung
(24) dem kleinsten Abstand der Querdrähte (Q, Q') der Gittermatten (M, M') oder einem
ganzzahligen Vielfachen dieses Abstandes entspricht.
3. Anlage nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterbahn-Einschubvorrichtungen
(10, 10'), die Gittermatten-Fördervorrichtung (18), die Bauelement-Fördervorrichtung
(32) sowie die Isolierkörper-Fördervorrichtung (24) von einem gemeinsamen Hauptvorschubantrieb
(37) synchron antreibbar sind.
4. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zubringervorrichtung
(21) zum zumindest einbahnigen Zuführen von abgelängten Isolierkörpern (I) und/oder
einer endlosen Isolierkörperbahn (K) in die Führungsvorrichtung (22) und im Auslaufbereich
der Führungsvorrichtung (22) eine Schneidvorrichtung (25) zum Abtrennen von Isolierkörpern
(I) vorbestimmter Länge von der Isolierkörperbahn (K) vorgesehen sind.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierkörper
(I) und/oder die Gittermatten (M, M') aufeinanderfolgender Bauelemente (B) mit vorbestimmten
Abständen entlang des Produktionskanales (2) vorschiebbar sind, wobei die Isolierkörper
(I) mittels einer Zubringervorrichtung (21) mit vorbestimmten Abständen in den Produktionskanal
(2) einführbar sind oder beim Abtrennen der Isolierkörper (I) von der Isolierkörperbahn
(K) Teilstücke vorbestimmter Länge aus der Isolierkörperbahn (K) mit Hilfe der Schneidvorrichtung
(25) heraustrennbar sind, und daß mit Hilfe der Schneidvorrichtungen (11, 11') beim
Abtrennen der Gittermatten (M, M') von den endlosen Gitterbahnen (G, G'; G1, G1';
G2, G2') Teilstücke vorbestimmter Länge aus den Gitterbahnen (G, G'; G1, G1'; G2,
G2') herausschneidbar sind.
6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gittermatten-Fördervorrichtungen
(18) und die Bauelemente-Fördervorrichtung (31) je zumindest zwei Paare von Vorschubelementen
(19, 19'; 20, 20') bzw. Förderelementen (33, 33'; 34, 34') aufweisen, wobei die Einzelelemente
aller Paare einander beidseits des Produktionskanals (2) gegenüberliegen.
7. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Vorschubelement (19, 19';
20, 20'), jedes Förderelement (33, 33'; 34, 34') sowie jede Gitterbahn-Einschubvorrichtung
(10, 10') eine zur vertikalen Richtung geneigte Welle (42) mit zumindest zwei mit
mehreren Gittereingriffsausnehmungen (48) versehene Transportscheiben (46, 50) aufweist.
8. Anlage nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierkörper-Fördervorrichtung
(24) zumindest eine vom Hauptvorschubantrieb (37) antreibbare, sich über die gesamte
Länge des Produktionskanals (2) erstreckende Förderkette (39, 39') mit mehreren Mitnehmern
(41, 41') aufweist.
9. Anlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderbahn der Förderkette
(39, 39') oder die Mitnehmer (41, 41') anhebbar und absenkbar sind.
10. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterbahn-Einschubvorrichtungen
(10, 10') in die Vorschubbahn der Gitterbahnen (G, G'; G1, G1'; G2, G2') schwenkbar
sind.
11. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtvorrichtungen
(5, 5'; 95, 95'; 96, 96') je eine Gitterbahn-Zuführeinrichtung (7, 7'; 97, 97'; 98,
98') mit einer Antriebswalze (9, 9'; 99, 99'; 100, 100') aufweisen, wobei jede Antriebswalze
in die Vorschubbahnen der Gitterbahnen (G, G'; G1, G1'; G2, G2') schwenkbar ist.
12. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Stegdrahtzuführ-
und Schneidvorrichtungen (26, 26') zur Veränderung der Einschußwinkel der Stegdrähte
(S) verschwenkbar sind.
13. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten
des Produktionskanals (2) je eine Stegdrahtzuführ- und Schneidvorrichtung (26, 26')
angeordnet ist.
14. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stegdrahtzuführ-
und Schneidvorrichtung (26, 26') eine Vorstechvorrichtung (29, 29') zum Ausformen
von Kanälen im Isolierkörper (I) zur Aufnahme von Stegdrähten (S) vorgeschaltet ist,
wobei diese Vorstechvorrichtungen (29, 29') in Richtung zum Isolierkörper (I) hin
und von diesem weg bewegbar und zur Veränderung der Einschußwinkel der Stegdrähte
(S) synchron mit den Stegdrahtzuführ- und Schneidvorrichtungen (26, 26') verschwenkbar
sind.
15. Anlage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorstechvorrichtungen (29,
29') zum Formen des Aufnahmekanals ein Stechwerkzeug mit aufwärmbarer Spitze aufweisen.
16. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Seitenfläche
des herzustellenden Bauelementes (B) zumindest eine mit mehreren Schweißzangen (31,
31') versehene Schweißvorrichtung (30, 30') zum gleichzeitigen Verschweißen jeweils
eines Endes mehrerer in zumindest einer Reihe (R1; R2) mit gegenseitigem Abstand übereinander
angeordneter gerader Stegdrähte (S) mit den horizontal verlaufenden Längsdrähten (L;
L') einer Gittermatte (M; M') vorgesehen ist, wobei die Schweißzangen (31, 31') als
paarweise zusammenwirkende, zweiarmige schwenkbare untere und obere Schweißzangenhebel
(66; 67) ausgebildet sind, deren den Gittermatten (M, M') zugewandte in die Gittermattenebenen
schwenkbaren Enden Schweißelektroden (69) zum Verschweißen zumindest eines Stegdrahtes
(S) mit einem Längsdraht (L; L') der Gittermatte (M; M') aufweisen.
17. Anlage nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß alle unteren Schweißzangenhebel
(66) auf einem schwenkbaren, vertikalen, vorderen Schweißzangenbalken (64) und alle
oberen Schweißzangenhebel (67) auf einem schwenkbaren, vertikalen, hinteren Schweißzangenbalken
(65) angeordnet sind.
18. Anlage nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Schweißzangenbalken
(64) und der hintere Schweißzangenbalken (65) angetrieben von einem Antriebselement
und verbunden durch ein Koppelelement gleichzeitig, jedoch gegensinnig schwenkbar
sind.
19. Anlage nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß sich jeder Schweißzangenhebel
(66, 67) mit einem Federelement (70) mit einstellbarer Federkraft und einstellbarem
Federweg auf dem zugehörigen Schweißzangenbalken (64; 65) abstützt.
20. Anlage nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schweißeinrichtung
(30, 30') relativ zu den Seitenflächen des Bauelementes (B) senkrecht und parallel
einstellbar ist.
21. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Seitenfläche
des Bauelementes (B) zumindest eine Besäumvorrichtung (35, 35') zum gleichzeitigen
Abtrennen zumindest zweier benachbarter Stegdrahtüberstände (E) vorgesehen ist, die
zumindest ein schwenkbares Obermesser (89) und ein mit diesem zusammenwirkendes schwenkbares
Untermesser (90) aufweist.
22. Anlage nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß für jede im Bauelement (B) vorgesehene,
horizontale Zeile (Z) von Stegdrähten (S) ein zugeordnetes Obermesser (89) und ein
zugeordnetes Untermesser (90) vorgesehen sind.
23. Anlage nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß alle Obermesser (89)
einer Besäumvorrichtung (35, 35') auf zumindest einem schwenkbaren Schneidbalken (87)
und alle Untermesser (90) einer Besäumvorrichtung (35, 35') auf einem schwenkbaren
Messerbalken (88) angeordnet sind.
24. Anlage nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidbalken
(87) und der Messerbalken (88) angetrieben von einem Antriebselement und verbunden
durch ein Koppelelement gleichzeitig, jedoch gegensinnig schwenkbar sind.
25. Anlage nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß alle Obermesser
(89) einer Besäumvorrichtung (35, 35') auf zumindest einem, mit Hilfe zumindest eines
Antriebselementes schwenkbaren Schneidbalken (87) und alle Untermesser (90) einer
Besäumvorrichtung (35, 35') auf einem, mit Hilfe zumindest eines weiteren Antriebselementes
schwenkbaren Messerbalken (88) befestigt sind, wobei der Messerbalken (88) eine zu
der Schwenkbewegung des oder der Schneidbalken (87) gegensinnige Schwenkbewegung ausführt.
26. Anlage nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Obermesser (89) zugleich
ein Widerlager für den zugeordneten Längsdraht (L, L') bildet und zum Festlegen des
zugeordneten Längsdrahtes (L, L') mit Hilfe des oder der Schneidbalken (87) in seine
Arbeitsstellung schwenkbar ist und anschließend jedes Untermesser (90) zum Abtrennen
der Stegdrahtüberstände (E) mit Hilfe des Messerbalkens (88) betätigbar ist.
27. Anlage nach einem der Ansprüche 21 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die
Schneidbalken (87) und der Messerbalken (88) jeder Besäumvorrichtung (35, 35') jeweils
senkrecht zu den Längsdrähten (L, L') verläuft, an welche die Stegdrähte (S) angeschweißt
sind.
28. Anlage nach einem der Ansprüche 21 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß jede Besäumvorrichtung
(35, 35') relativ zu den Seitenflächen des Bauelementes (B) senkrecht und parallel
einstellbar ist.
29. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß den Besäumvorrichtungen
(35, 35') zumindest auf einer Seite des Produktionskanals (2) eine Schneidvorrichtung
(36, 36') zum horizontalen Teilen des Bauelementes (B) in zumindest zwei, vorzugsweise
gleich große Teilstücke nachgeschaltet ist.
30. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierkörper-Schneidvorrichtung
(25) zumindest ein Schneidwerkzeug zum Durchtrennen des Isolierkörpers (I) und/oder
der endlosen Isolierkörperbahn (K) in zumindest zwei in vertikaler Richtung übereinander
angeordnete Teilstücke und/oder Teilbahnen aufweist.
31. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einstellen
der Breite des herzustellenden Bauelementes (B) zumindest die auf einer Seite des
Produktionskanals (2) angeordneten Vorrichtungen (14', 15', 16', 17', 19', 20', 26',
29', 30', 33', 34', 35', 36', 38') relativ zu den auf der anderen Seite des Produktionskanals
(2) angeordneten Vorrichtungen (14, 15, 16, 17, 19, 20, 26, 29, 30, 33, 34, 35, 36,
38) verschiebbar sind.
1. Plant for the continuous production of building elements (B) which consist of two
parallel flat grid meshes (M, M') made from intersecting longitudinal and transverse
wires welded to one another at the intersection points, of straight web wires holding
the grid meshes (M, M') at a predetermined mutual spacing and of an insulating body
(I) which is arranged between the grid meshes and through which the web wires (S)
penetrate, with a production channel (2), with two supply reels (3, 3'), arranged
on both sides of the production channel (2), and downstream straightening devices
(5, 5'), each for a grid sheet (G, G'), with two curved lead devices (14, 14') opening
tangentially on opposite longitudinal sides of the production channel (2), with an
insulating-body guide device (22) arranged between the two lead devices (14, 14'),
with at least one group, arranged laterally of the production channel (2), of web-wire
supply reels (27, 27') and web-wire feeding and cutting devices (26, 26'), with web-wire
welding devices (30, 30') which are arranged on both sides of the production channel
(2) and which have a transformer (76) and flexible electrical leads (74) from the
secondary outputs (75) of the transformer (76) to jaws (66, 67) of welding tongs (31,
31') pivotable into the grid-mesh planes, and with web-wire trimming devices (35,
35'), each for severing a projecting length (E) of web wire, characterized in that
a push-in device (7, 7') for drawing off in steps an endless grid sheet (G, G'; G1,
G1'; G2, G2') standing on edge from at least one supply reel (3, 3'; 91, 91'; 92,
92') and for introducing the grid sheet into the lead devices (14, 14') is arranged
on each of the two sides of the production channel (2), in that two cutting devices
(11, 11') for severing grid meshes (M, M') of predetermined length from the endless
grid sheets (G, G'; G1, G1'; G2, G2') are provided upstream of the lead devices (14,
14'), the grid meshes (M, M') being capable of being advanced in steps in the lead
devices (14, 14') and in the production channel (2) by means of a grid-mesh conveying
device (18), in that an insulating-body conveying device (24) extending over the insulating-body
guide device (22) and the production channel (2) is provided for advancing in steps,
synchronously with the grid meshes (M, M'), at least partially dimensionally stable
insulating bodies (I) intended for fixing the web wires (S), in that the feeding and
cutting devices (36, 36') for equipping the insulating body (I) with web wires (S)
and downstream welding devices (30, 30') for the simultaneous welding of the two ends
of all the web wires (S) to corresponding longitudinal wires (L, L') of the grid meshes
(M, M') are provided in the effective range of the grid-mesh conveying device (18),
in that, by means of a building-element conveying device (32), the building elements
(B) can in steps and successively be fed to the web-wire trimming devices (35, 35')
and be conveyed out of the production channel (2), and in that the push-in devices
(7, 7') and all the conveying devices (18, 24, 32), coupled to one another, can be
driven jointly by means of drive shafts (38, 38').
2. Plant according to Claim 1, characterized in that the length of the advancing steps
of the grid-sheet push-in devices (10, 10'), of the grid-mesh conveying device (18),
of the building-element conveying device (32) and of the insulating-body conveying
device (24) corresponds to the smallest spacing of the transverse wires (Q, Q') of
the grid meshes (M, M') or to an integral multiple of this spacing.
3. Plant according to either of Claims 1 or 2, characterized in that the grid-sheet push-in
device (10, 10'), the grid-mesh conveying device (18), the building-element conveying
device (32) and the insulating-body conveying device (24) can be driven synchronously
by a joint main advancing drive (37).
4. Plant according to Claim 1 or 2, characterized in that a delivery device (21) is provided
for the at least single-track feed of insulating bodies (I) cut to length and/or of
an endless insulating-body sheet (K) into the guide device (22) and, in the exit region
of the guide device (22), a cutting device (25) is provided for severing insulating
bodies (I) of predetermined length from the insulating-body sheet (K).
5. Plant according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the insulating bodies
(I) and/or the grid meshes (M, M') of successive building elements (B) can be advanced
with predetermined spacings along the production channel (2), the insulating bodies
(I) being capable of being introduced with predetermined spacing into the production
channel (2) by means of a delivery device (21) or portions of predetermined length
capable of being separated from the insulating-body sheet (K) by means of the cutting
device (25) during the severance of the insulating bodies (I), and in that portions
of predetermined length can be cut out from the grid sheets (G, G'; G1, G1'; G2, G2')
by means of the cutting devices (11, 11') while the grid meshes (M, M') are being
severed from the endless grid sheets (G, G'; G1, G1'; G2, G2').
6. Plant according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the grid-mesh conveying
devices (18) and the building-element conveying device (31) each have at least two
pairs of advancing elements (19, 19'; 20, 20') or conveying elements (33, 33'; 34,
34'), the individual elements of all the pairs being located opposite one another
on both sides of the production channel (2).
7. Plant according to Claim 6, characterized in that each advancing element (19, 19';
20, 20'), each conveying element (33, 33'; 34, 34') and each grid-sheet push-in device
(10, 10') has a shaft (42) inclined relative to the vertical direction and having
at least two transport discs (46, 50) provided with a plurality of grid-engagement
recesses (48).
8. Plant according to one of Claims 3 to 7, characterized in that the insulating-body
conveying device (24) has at least one conveyor chain (39, 39') which can be driven
by the main advancing drive (37) and extends over the entire length of the production
channel (2) and which has a plurality of take-up dogs (41, 41').
9. Plant according to Claim 8, characterized in that the conveying track of the conveyor
chain (39, 39') or the take-up dogs (41, 41') can be raised and lowered.
10. Plant according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the grid-sheet push-in
devices (10, 10') are pivotable into the advancing track of the grid sheets (G, G';
G1, G1'; G2, G2').
11. Plant according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the straightening
devices (5, 5'; 95, 95'; 96, 96') each have a grid-sheet feed device (7, 7'; 97, 97';
98, 98') with a driving roller (9, 9'; 99, 99'; 100, 100') each driving roller being
pivotable into the advancing tracks of the grid sheets (G, G'; G1, G1'; G2, G2').
12. Plant according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the web-wire feeding
and cutting devices (26, 26') are pivotable in order to vary the shoot-in angles of
the web wires (S).
13. Plant according to one of Claims 1 to 12, characterized in that a web-wire feeding
and cutting device (26, 26') is arranged on each of the two sides of the production
channel (2).
14. Plant according to one of Claims 1 to 13, characterized in that each web-wire feeding
and cutting device (26, 26') is preceded by a bradawl device (29, 29') for shaping
channels in the insulating body (I) for receiving web wires (S), these bradawl devices
(29, 29') being movable in the direction of the insulating body (I) and away from
this and being pivotable synchronously with the web-wire feeding and cutting devices
(26, 26') in order to vary the shoot-in angles of the web wires (S).
15. Plant according to Claim 14, characterized in that the bradawl devices (29, 29') for
forming the receiving channel have a pricking tool with a heatable tip.
16. Plant according to one of Claims 1 to 15, characterized in that, for each side face
of the building element (B) to be produced, at least one welding device (30, 30')
provided with a plurality of welding tongs (31, 31') is provided for simultaneously
welding, in each case, one end of a plurality of straight web wires (S), arranged
one above the other at a mutual spacing in at least one row (R1, R2), to the horizontally
extending longitudinal wires (L, L') of a grid mesh (M; M'), the welding tongs (31,
31') being designed as two-armed pivotable lower and upper welding-tong levers (66;
67) which cooperate in pairs and of which the ends facing the grid meshes (M, M')
and pivotable into the grid-mesh planes have welding electrodes (69) for welding at
least one web wire (S) to a longitudinal wire (L; L') of the grid mesh (M; M').
17. Plant according to Claim 16, characterized in that all the lower welding-tong levers
(66) are arranged on a pivotable vertical front welding-tong bar (64) and all the
upper welding-tong levers (67) on a pivotable vertical rear welding-tong bar (65).
18. Plant according to Claim 17, characterized in that the front welding-tong bar (64)
and the rear welding-tong bar (65), driven by a drive element and connected by means
of a coupling element, are pivotable simultaneously, but in opposition.
19. Plant according to Claim 17 or 18, characterized in that each welding-tong lever (66,
67) is supported on the associated welding-tong bar (64; 65) by means of a spring
element (70) having an adjustable spring force and adjustable spring excursion.
20. Plant according to one of Claims 16 to 19, characterized in that each welding device
(30, 30') is adjustable perpendicularly and parallel relative to the side faces of
the building element (B).
21. Plant according to one of Claims 1 to 20, characterized in that at least one trimming
device (35, 35') for simultaneously severing at least two adjacent projecting lengths
(E) of web wire, which has at least one pivotable upper knife (39) and a pivotable
lower knife (90) cooperating with the latter, is provided for each side face of the
building element (B).
22. Plant according to Claim 21, characterized in that an associated upper knife (89)
and an associated lower knife (90) are provided for each horizontal line (Z) of web
wires (S) which is provided in the building element (B).
23. Plant according to Claim 21 or 22, characterized in that all the upper knives (89)
of a trimming device (35, 35') are arranged on at least one pivotable cutting bar
(87) and all the lower knives (90) of a trimming device (35, 35') are arranged on
a pivotable knife bar (88).
24. Plant according to one of Claims 21 to 23, characterized in that the cutting bar (87)
and the knife bar (88), driven by a drive element and connected by means of a coupling
element, are pivotable simultaneously, but in opposition.
25. Plant according to one of Claims 21 to 23, characterized in that all the upper knives
(89) of a trimming device (35, 35') are fastened on at least one cutting bar (87)
pivotable by means of at least one drive element and all the lower knives (90) of
a trimming device (35, 35') are fastened on a knife bar (88) pivotable by means of
at least one further drive element, the knife bar (88) executing a pivoting movement
opposed to the pivoting movement of the cutting bar or cutting bars (87).
26. Plant according to Claim 25, characterized in that each upper knife (89) forms at
the same time an abutment for the associated longitudinal wire (L, L') and is pivotable
in its working position by means of the cutting bar or cutting bars (87) in order
to fix the associated longitudinal wire (L, L'), and each lower knife (90) can subsequently
be actuated by means of the knife bar (88) in order to sever the projecting lengths
(E) of web wire.
27. Plant according to one of Claims 21 to 26, characterized in that the cutting bar or
cutting bars (87) and the knife bar (88) of each trimming device (35, 35') extends
in each case perpendicularly to the longitudinal wires (L, L') to which the web wires
(S) are welded.
28. Plant according to one of Claims 21 to 27, characterized in that each trimming device
(35, 35') can be adjusted perpendicularly and parallel relative to the side faces
of the building element (B).
29. Plant according to one of Claims 1 to 28, characterized in that the trimming devices
(35, 35') are followed, at least on one side of the production channel (2), by a cutting
device (36, 36') for the horizontal division of the building element (B) into at least
two portions preferably of the same size.
30. Plant according to one of Claims 1 to 29, characterized in that the insulating-body
cutting device (25) has at least one cutting tool for severing the insulating body
(I) and/or the endless insulating-body sheet (K) into at least two portions and/or
part sheets arranged one above the other in the vertical direction.
31. Plant according to one of Claims 1 to 30, characterized in that, in order to adjust
the width of the building element (B) to be produced, at least the devices (14', 15',
16', 17', 19', 20', 26', 29, 30', 33', 34', 35', 36', 38') arranged on one side of
the production channel (2) are displaceable relative to the devices (14, 15, 16, 17,
19, 20, 26, 29, 30, 33, 34, 35, 36, 38) arranged on the other side of the production
channel (2).
1. Installation de production continue d'éléments de construction (B) constitués de deux
nappes de treillis (M, M') aplaties et parallèles, formées par des baguettes longitudinales
et transversales s'entrecroisant et solidarisées par soudage aux points de croisement,
de baguettes rectilignes d'entretoisement (S) qui maintiennent les nappes de treillis
(M, M') à une distance mutuelle prédéterminée, ainsi que d'un corps isolant (I) placé
entre les nappes de treillis (M, M') et traversé par les baguettes d'entretoisement
(S), comprenant un canal de production (2) ; deux bobines de réserve (3, 3') disposées
des deux côtés du canal de production (2), et des dispositifs de dressage (5, 5')
respectivement affectés à un voile de treillis (G, G') et installés en aval ; deux
dispositifs directeurs curvilignes (14, 14') débouchant tangentiellement dans des
côtés longitudinaux opposés du canal de production (2) ; un dispositif (22) de guidage
des corps isolants, intercalé entre les deux dispositifs directeurs (14, 14') ; au
moins un groupe de bobines (27, 27') de réserve en baguettes d'entretoisement, ainsi
que de dispositifs (26, 26') d'amenée et de sectionnement des baguettes d'entretoisement,
agencé latéralement par rapport au canal de production (2) ; des dispositifs (30,
30') de soudage des baguettes d'entretoisement, placés de part et d'autre du canal
de production (2), et comportant un transformateur (76) et des conducteurs souples
(74) d'alimentation électrique partant des sorties secondaires (75) du transformateur
(76) et gagnant des mâchoires (66, 67) de pinces de soudage (31, 31') pouvant pivoter
jusque dans le plan des nappes de treillis ; et des dispositifs (35, 35') de rognage
des baguettes d'entretoisement, pour cisailler une longueur excessive considérée (E)
des baguettes d'entretoisement, caractérisée par le fait qu'un dispositif respectif
d'insertion (7, 7') est implanté des deux côtés du canal de production (2), pour dévider
en mode pas à pas, à partir d'au moins une bobine de réserve (3, 3' ; 91, 91' ; 92,
92'), un voile de treillis (G, G' ; G1, G1' ; G2, G2') sans fin, placé de chant, et
pour introduire le voile de treillis dans les dispositifs directeurs (14, 14') ; par
le fait que deux dispositifs sectionneurs (11, 11') sont prévus avant les dispositifs
directeurs (14, 14') pour séparer, d'avec les voiles de treillis sans fin (G, G' ;
G1, G1' ; G2, G2'), des nappes de treillis (M, M') de longueur prédéterminée, les
nappes de treillis (M, M') pouvant être avancées en mode pas à pas, dans les dispositifs
directeurs (14, 14') et dans le canal de production (2), à l'aide d'un dispositif
(18) convoyeur des nappes de treillis ; par le fait qu'un dispositif (24) de convoyage
des corps isolants, s'étendant sur le dispositif (22) de guidage des corps isolants
et sur le canal de production (2), est prévu pour l'avance pas à pas, s'opérant en
synchronisme avec les nappes de treillis (M, M'), de corps isolants (I) au moins partiellement
de forme stable, destinés à arrêter les baguettes d'entretoisement (S) ; par le fait
que, dans la zone d'action du dispositif (18) convoyeur des nappes de treillis, sont
prévus les dispositifs d'amenée et de sectionnement (26, 26') conçus pour garnir le
corps isolant (I) de baguettes d'entretoisement (S), et des dispositifs de soudage
(30, 30') implantés en aval pour souder, simultanément, les deux extrémités de toutes
les baguettes d'entretoisement (S) avec des baguettes longitudinales correspondantes
(L, L') des nappes de treillis (M, M') ; par le fait que les éléments de construction
(B) peuvent être délivrés aux dispositifs (35, 35') de rognage des baguettes d'entretoisement
et peuvent être extraits du canal de production (2), en mode pas à pas et successivement,
au moyen d'un dispositif (32) convoyeur des éléments de construction ; et par le fait
que les dispositifs d'insertion (7, 7'), ainsi que tous les dispositifs convoyeurs
(18, 24, 32), peuvent être menés conjointement en étant mutuellement accouplés par
des arbres d'entraînement (38, 38').
2. Installation selon la revendication 1, caractérisée par le fait que la longueur des
pas de progression des dispositifs (10, 10') d'insertion des voiles de treillis, du
dispositif (18) convoyeur des nappes de treillis, du dispositif (32) convoyeur des
éléments de construction, ainsi que du dispositif (24) convoyeur des corps isolants,
correspond à la distance minimale entre les baguettes transversales (Q, Q') des nappes
de treillis (M, M'), ou à un multiple entier de cette distance.
3. Installation selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée par le fait que les
dispositifs (10, 10') d'insertion des voiles de treillis, le dispositif (18) convoyeur
des nappes de treillis, le dispositif (32) convoyeur des éléments de construction,
ainsi que le dispositif (24) convoyeur des corps isolants, peuvent être menés en synchronisme
par un entraînement d'avance principal (37) commun.
4. Installation selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par la présence d'un dispositif
délivreur (21) pour amener au moins sur une trajectoire, dans le dispositif de guidage
(22), des corps isolants (I) mis à longueur et/ou une natte sans fin (K) constituée
de corps isolants ; et, dans la zone de sortie du dispositif de guidage (22), d'un
dispositif de sectionnement (25) pour séparer, d'avec la natte (K) de corps isolants,
des corps isolants (I) de longueur prédéterminée.
5. Installation selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée par le fait que les
corps isolants (I) et/ou les nappes de treillis (M, M') d'éléments de construction
(B) successifs peuvent être avancés, avec des distances prédéterminées, le long du
canal de production (2), auquel cas les corps isolants (I) peuvent être introduits
dans le canal de production (2) au moyen d'un dispositif délivreur (21), avec des
distances prédéterminées, ou bien, lors de la séparation des corps isolants (I) d'avec
la natte (K) de corps isolants, des fragments de longueur prédéterminée peuvent être
séparés d'avec ladite natte (K) de corps isolants, à l'aide du dispositif de sectionnement
(25) ; et par le fait que, lors de la séparation des nappes de treillis (M, M') d'avec
les voiles de treillis sans fin (G, G' ; G1, G1' ; G2, G2'), des fragments de longueur
prédéterminée peuvent être sectionnés, à l'aide des dispositifs sectionneurs (11,
11'), à partir desdits voiles de treillis (G, G' ; G1, G1' ; G2, G2').
6. Installation selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée par le fait que les
dispositifs (18) convoyeurs des nappes de treillis et le dispositif (31) convoyeur
des éléments de construction présentent, respectivement, au moins deux paires d'éléments
d'avance (19, 19' ; 20, 20') ou d'éléments de convoyage (33, 33' ; 34, 34'), les éléments
individuels de toutes les paires se faisant mutuellement face de part et d'autre du
canal de production (2).
7. Installation selon la revendication 6, caractérisée par le fait que chaque élément
d'avance (19, 19' ; 20, 20'), chaque élément de convoyage (33, 33' ; 34, 34'), ainsi
que chaque dispositif (10, 10') d'insertion des voiles de treillis, présentent un
arbre (42) incliné par rapport à la direction verticale et équipé d'au moins deux
disques de transport (46, 50) munis de plusieurs évidements (48) de venue en prise
des treillis.
8. Installation selon l'une des revendications 3 à 7, caractérisée par le fait que le
dispositif (24) convoyeur des corps isolants présente au moins une chaîne convoyeuse
(39, 39') s'étendant sur toute la longueur du canal de production (2), dotée de plusieurs
organes d'entraînement (41, 41') et pouvant être menée par l'entraînement d'avance
principal (37).
9. Installation selon la revendication 8, caractérisée par le fait que les organes d'entraînement
(41, 41'), ou la piste de convoyage de la chaîne convoyeuse (39, 39'), peuvent être
levés et abaissés.
10. Installation selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée par le fait que les
dispositifs (10, 10') d'insertion des voiles de treillis peuvent pivoter jusque sur
la trajectoire d'avance des voiles de treillis (G, G' ; G1, G1' ; G2, G2').
11. Installation selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée par le fait que les
dispositifs de dressage (5, 5' ; 95, 95' ; 96, 96') présentent un dispositif respectif
(7, 7' ; 97, 97' ; 98, 98') d'amenée des voiles de treillis, pourvu d'un cylindre
d'entraînement (9, 9' ; 99, 99' ; 100, 100'), chaque cylindre d'entraînement pouvant
pivoter jusque sur les trajectoires d'avance des voiles de treillis (G, G' ; G1, G1'
; G2, G2').
12. Installation selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée par le fait que les
dispositifs (26, 26') d'amenée et de sectionnement des baguettes d'entretoisement
peuvent pivoter en vue de modifier l'angle d'insertion desdites baguettes d'entretoisement
(S).
13. Installation selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée par le fait qu'un
dispositif (26, 26') d'amenée et de sectionnement des baguettes d'entretoisement est
respectivement installé des deux côtés du canal de production (2).
14. Installation selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée par le fait qu'un
dispositif (29, 29') de perçage préalable est implanté en amont de chaque dispositif
(26, 26') d'amenée et de sectionnement des baguettes d'entretoisement, pour ménager
des canaux dans le corps isolant (I) en vue de recevoir des baguettes d'entretoisement
(S), ces dispositifs (29, 29') de perçage préalable étant mobiles en direction et
à l'écart du corps isolant (I), et pouvant pivoter en synchronisme avec les dispositifs
(26, 26') d'amenée et de sectionnement des baguettes d'entretoisement, en vue de modifier
l'angle d'insertion desdites baguettes d'entretoisement (S).
15. Installation selon la revendication 14, caractérisée par le fait que les dispositifs
(29, 29') de perçage préalable présentent, pour ménager le canal de réception, un
outil de perçage muni d'une pointe pouvant être chauffée.
16. Installation selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisée par le fait qu'il
est prévu, pour chaque face latérale de l'élément de construction (B) devant être
produit, au moins un dispositif de soudage (30, 30') muni de plusieurs pinces de soudage
(31, 31') en vue de souder simultanément, avec les baguettes longitudinales (L ; L')
s'étendant horizontalement dans une nappe de treillis (M ; M'), une extrémité respective
de plusieurs baguettes rectilignes d'entretoisement (S) superposées avec espacement
mutuel, dans au moins une rangée (R1 ; R2), les pinces de soudage (31, 31') étant
réalisées sous la forme de leviers inférieurs et supérieurs (66 ; 67) à pinces de
soudage qui coopèrent de manière appariée, comportent deux bras, peuvent pivoter,
et dont les extrémités, tournées vers les nappes de treillis (M, M') et pouvant pivoter
jusque dans les plans desdites nappes de treillis, présentent des électrodes de soudage
(69) pour souder au moins une baguette d'entretoisement (S) avec une baguette longitudinale
(L ; L') de la nappe de treillis (M ; M').
17. Installation selon la revendication 16, caractérisée par le fait que tous les leviers
inférieurs (66) à pinces de soudage sont disposés sur un montant vertical pivotant
antérieur (64) à pinces de soudage, et tous les leviers supérieurs (67) à pinces de
soudage sont disposés sur un montant vertical pivotant postérieur (65) à pinces de
soudage.
18. Installation selon la revendication 17, caractérisée par le fait que le montant antérieur
(64) à pinces de soudage et le montant postérieur (65) à pinces de soudage, menés
par un élément d'entraînement et reliés par l'intermédiaire d'un élément d'accouplement,
peuvent pivoter en même temps, mais toutefois en sens inverse.
19. Installation selon la revendication 17 ou 18, caractérisée par le fait que chaque
levier (66, 67) à pince de soudage prend appui, sur le montant associé (64 ; 65) à
pinces de soudage, par un élément élastique (70) à force élastique réglable et à course
élastique réglable.
20. Installation selon l'une des revendications 16 à 19, caractérisée par le fait que
chaque dispositif de soudage (30, 30') peut être réglé perpendiculairement et parallèlement
vis-à-vis des faces latérales de l'élément de construction (B).
21. Installation selon l'une des revendications 1 à 20, caractérisée par le fait qu'au
moins un dispositif de rognage (35, 35'), prévu pour chaque face latérale de l'élément
de construction (B) afin de cisailler, simultanément, au moins deux longueurs excessives
adjacentes (E) des baguettes d'entretoisement, comprend au moins une lame supérieure
pivotante (89) et une lame inférieure pivotante (90), coopérant avec cette dernière.
22. Installation selon la revendication 21, caractérisée par le fait qu'une lame supérieure
associée (89) et une lame inférieure associée (90) sont prévues pour chaque ligne
horizontale (Z) de baguettes d'entretoisement (S) prévue dans l'élément de construction
(B).
23. Installation selon la revendication 21 ou 22, caractérisée par le fait que toutes
les lames supérieures (89) d'un dispositif de rognage (35, 35') sont placées sur au
moins une poutrelle pivotante de sectionnement (87), et toutes les lames inférieures
(90) d'un dispositif de rognage (35, 35') sont placées sur une poutrelle pivotante
(88) porte-lames.
24. Installation selon l'une des revendications 21 à 23, caractérisée par le fait que
la poutrelle de sectionnement (87) et la poutrelle (88) porte-lames, menées par un
élément d'entraînement et reliées par l'intermédiaire d'un élément d'accouplement,
peuvent pivoter en même temps, mais toutefois en sens inverse.
25. Installation selon l'une des revendications 21 à 23, caractérisée par le fait que
toutes les lames supérieures (89) d'un dispositif de rognage (35, 35') sont fixées
sur au moins une poutrelle de sectionnement (87) pouvant pivoter à l'aide d'au moins
un élément d'entraînement, et toutes les lames inférieures (90) d'un dispositif de
rognage (35, 35') sont fixées sur une poutrelle (88) porte-lames pouvant pivoter à
l'aide d'au moins un autre élément d'entraînement, la poutrelle (88) porte-lames accomplissant
un mouvement pivotant en sens inverse du mouvement pivotant de la ou des poutrelle(s)
de sectionnement (87).
26. Installation selon la revendication 25, caractérisée par le fait que chaque lame supérieure
(89) forme simultanément une contre-butée affectée à la baguette longitudinale associée
(L, L'), et peut pivoter jusqu'à sa position de travail en vue d'arrêter la baguette
longitudinale associée (L, L'), à l'aide de la ou des poutrelle(s) de sectionnement
(87), après quoi chaque lame inférieure (90) peut être actionnée en vue de cisailler
les longueurs excessives (E) des baguettes d'entretoisement, à l'aide de la poutrelle
(88) porte-lames.
27. Installation selon l'une des revendications 21 à 26, caractérisée par le fait que
la ou les poutrelle(s) de sectionnement (87) et la poutrelle (88) porte-lames de chaque
dispositif de rognage (35, 35') s'étendent, à chaque fois, perpendiculairement aux
baguettes longitudinales (L, L') sur lesquelles les baguettes d'entretoisement (S)
sont rapportées par soudage.
28. Installation selon l'une des revendications 21 à 27, caractérisée par le fait que
chaque dispositif de rognage (35, 35') peut être réglé perpendiculairement et parallèlement
vis-à-vis des faces latérales de l'élément de construction (B).
29. Installation selon l'une des revendications 1 à 28, caractérisée par le fait qu'un
dispositif de sectionnement (36, 36') est installé en aval des dispositifs de rognage
(35, 35'), au moins sur un côté du canal de production (2), pour séparer horizontalement
l'élément de construction (B) en au moins deux fragments présentant, de préférence,
des tailles identiques.
30. Installation selon l'une des revendications 1 à 29, caractérisée par le fait que le
dispositif (25) sectionneur des corps isolants présente au moins un outil de sectionnement
pour scinder le corps isolant (I), et/ou la natte sans fin (K) constituée de corps
isolants, en au moins deux fragments et/ou nattes partielles superposé(e)s dans le
sens vertical.
31. Installation selon l'une des revendications 1 à 30, caractérisée par le fait que,
pour procéder au réglage de la largeur de l'élément de construction (B) devant être
produit, au moins les dispositifs (14', 15', 16', 17', 19', 20', 26', 29', 30', 33',
34', 35', 36', 38'), implantés sur un côté du canal de production (2), peuvent coulisser
par rapport aux dispositifs (14, 15, 16, 17, 19, 20, 26, 29, 30, 33, 34, 35, 36, 38)
installés sur l'autre côté du canal de production (2).