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(11) |
EP 0 635 414 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.05.1998 Patentblatt 1998/21 |
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Anmeldetag: 22.06.1994 |
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Hänge-Fördersystem
Overhead conveyor-system
Système pour convoyeur suspendu
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IE IT LI LU NL PT SE |
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Priorität: |
24.07.1993 DE 4325380
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.01.1995 Patentblatt 1995/04 |
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Patentinhaber: Louis Schierholz GmbH |
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28277 Bremen (DE) |
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Erfinder: |
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- Hammerschmidt, Detlef, Dipl.-Ing.
D-28857 Syke (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte Wenzel & Kalkoff |
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Postfach 73 04 66 22124 Hamburg 22124 Hamburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 510 217 GB-A- 1 337 128 US-A- 3 688 445
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GB-A- 1 116 559 US-A- 1 833 556 US-A- 3 948 186
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Hänge-Fördersystem für insbesondere länglich ausgebildete
und in relativ geringen Abständen zueinander angeordnete Gegenstände wie Spulen, Flaschen
od.dgl., wobei die Gegenstände von mindestens einer endlichen, in einem Schienensystem
geführten Transportkette aufgenommen und bewegt werden und jede Transportkette mit
mindestens einem in einem separaten Schienensystem geführten Antrieb wirkverbunden
ist.
[0002] Hänge-Fördersysteme werden in der Praxis z.B. in der Textilindustrie zum Befördern,
zum wahlweisen Stillstand einzelner Transportkettenzüge z.B. für Bearbeitungszwecke
derart angeordneter Gegenstände und/oder Speichern von Spulen eingesetzt. Die als
Lastaufnahmemittel ausgebildeten einzelnen Transportketten (Trolleyzüge) ermöglichen
ein Befestigen der Spulen dicht nebeneinander. Durch die Verwendung einer Transportkette
als Lastaufnahmemittel, insbesondere einer Kardangelenkkette, sind sowohl Steigfahrten
als auch enge Kurvenfahrten möglich, so daß derartige Hänge-Fördersysteme relativ
platz- und raumsparend ausgelegt sowie eingesetzt werden können und damit wirtschaftlich
nutzbar sind. Nachteilig bei diesen bekannten Hänge-Fördersystemen sind die zum Verfahren
der Transportkette eingesetzten Antriebe. Diese sind als stationäre Reibrad-Antriebe
ausgebildet und müssen in hoher Anzahl innerhalb der Gesamtstrecke eines Hänge-Fördersystems
angeordnet werden, um ein kontinuierliches Verfahren jeder Transportkette zu ermöglichen.
Dabei muß gewährleistet sein, daß der Abstand zwischen den stationär angeordneten
Antrieben jeweils geringer ist als die kleinste Länge einer als Trolleyzug ausgebildeten
Transportkette. Zusätzlich müssen aufwendige Steuerungen vorgesehen sein, wenn man
vermeiden will, daß jeder Antrieb bei hohem Energieverbrauch permanent in Betrieb
ist, auch wenn gerade keine Transportkette zu transportieren ist. Durch die hohe Anzahl
der einzusetzenden Antriebe und der aufwendigen Steuerungsmaßnahmen sind diese Hänge-Fördersysteme
kosten- und herstellungsaufwendig. Aufgrund der hohen Anzahl der verwendeten Antriebe
ist zudem die Defektanfälligkeit unbefriedigend hoch. Zu den erforderlichen Reparaturen
muß die gesamte Anlage angehalten werden, wodurch die Wirtschaftlichkeit stark einschränkende
Stillstandszeiten entstehen können.
[0003] Aus der US-A-1 116 559 ist ein Hänge-Fördersystem der eingangs beschriebenen Art
bekannt geworden. Bei diesem System werden Lastträgerzüge transportiert. Dazu ist
den zu transportierenden Lastträgern direkt und unmittelbar ein Power- und Free-Mitnehmer
zugeordnet, wobei die Lastträger einerseits und die Antriebsmittel andererseits jeweils
in einem separaten Schienensystem geführt sind. Durch die erforderliche direkte Zuordnung
der zu transportierenden Lastträger zu dem jeweiligen Antriebsmittel ist jedoch eine
exakte Anpassung des Verlaufs der beiden Schienensysteme zueinander notwendig. Dabei
sind verzweigte Fördersysteme nur durch äußerst aufwendige und wenig praktikable Maßnahmen
realisierbar.
[0004] Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, ein Hänge-Fördersystem der
eingangs genannten Art zu schaffen, das eine erhöhte Einsatzvielfalt sicherstellt,
vor allem eine hohe Variabilität hinsichtlich der Antriebe für die Transportkette
ermöglicht, um insbesondere den unterschiedlichsten, jeweils bei der Anlage vorliegenden
technischen Erfordernissen, wie z.B. unterschiedlichen Stillstandszeiten der einzelnen
Transportkettenzüge, Pufferzonen od.dgl. gerecht zu werden.
[0005] Diese Aufgabe wird bei einem Hänge-Fördersystem der eingangs genannten Art dadurch
gelöst, daß das Schienensystem des Antriebes hinsichtlich Profil und/oder Verlauf
abweichend vom Schienensystem der Transportkette ausgebildet ist. Somit können die
Schienensysteme für die Transportkette und für das Antriebsmittel unterschiedliche
Verläufe aufweisen, so daß z.B. das Schienensystem für das Antriebsmittel einfach
und unkompliziert ohne Verwendung von Weichen oder ähnlichen Einrichtungen als Rundkurs
ausgebildet sein kann, wogegen das Schienensystem für die Transportkette, das bestimmten
technologischen Abläufen gerecht werden muß, mit Pufferzonen, Steigfahrtbereichen
o.ä. versehen sein kann, die an einer parallel zum Schienensystem für das Antriebsmittel
verlaufenden Grundschiene für die Transportkette über Stellmittel wie Weichen od.dgl
angeordnet sind. Das Antriebsmittel wird je nach Anforderung mit einer der Transportketten
verbunden und transportiert sie nach Art einer Lokomotive zu einer Bearbeitungsstation,
einem Speicher- oder Pufferungsplatz oder ähnlichem. Mit anderen Worten ist die Transportkette
direkt mit einem selbstfahrbaren Antrieb wirkverbunden, wodurch eine hohe Anzahl stationär
angeordneter Antriebe und deren aufwendige Steuerung entfallen kann, während insbesondere
Herstellungsaufwand und Fertigungskosten für den Antrieb der Transportkette und der
zugehörigen Steuerung entsprechend den unterschiedlichsten Anforderungen jeweils optimiert
werden können und die Störanfälligkeit gegenüber herkömmlicher Anlagen verringert
ist. Beispielsweise kann jede der Schienen entsprechend den speziellen Anforderungen
bei entsprechend optimiertem Materialeinsatz dimensioniert werden.
[0006] In vorteilhafter Ausbildung der Erfindung kann ein recht vielseitig einsetzbarer
Antrieb zur Verfügung gestellt werden, wenn man als direkten Antrieb für eine Transportkette
eine Elektrohängebahn vorsieht, die die Transportkette nach Art einer Lokomotive verfährt.
Durch eine solche Konfiguration ist es z.B. möglich, als Antrieb für ein Hänge-Fördersystem
nur eine einzige, zumindest aber eine nur geringe Anzahl Elektrohängebahn-Antriebswagen
für eine Mehrzahl von Transportketten zu verwenden.
[0007] Dazu kann der Elektrohängebahn eine Kupplung z.B. in Form einer Kupplungskette zur
Verbindung mit mindestens einer Transportkette zugeordnet sein. Eine solche Kupplungskette
kann vorteilhaft und den praktischen Anforderungen entsprechend bereitgestellt werden,
indem sie als Gelenkkette, insbesondere Kardangelenkkette ausgebildet ist.
[0008] Vorteilhafterweise kann die Kupplungskette mindestens ein Kopplungselement zum Verbinden
mit der Elektrohängebahn und/oder der Transportkette umfassen. So läßt sich eine einfache
und schnelle Trennung von Kupplungskette und Transportkette erreichen, wenn diese
in den vorgesehenen Abschnitt transportiert werden und anschließend, nach Entkuppeln,
eine andere Transportkette über die mit der Kupplungskette verbundene Elektrohängebahn
verfahren werden soll.
[0009] Weiterhin kann der Antrieb besonders kostengünstig und zweckmäßig als direkter Antrieb
für die Transportkette eine Schleppkette eines Power- und Free-Systems vorgesehen
sein. Eine solche Kopplung der Transportkette mit einem Antrieb eines Power- und Free-Systems
ergibt eine robuste, wenig störanfällige, energetisch günstig nutzbare und vom Steuerungsaufwand
her relativ unaufwendige Anlage zum hängenden Fördern von Gegenständen.
[0010] Weitere Vorteile und Ausführungsformen oder -möglichkeiten der Erfindung gehen aus
der folgenden Beschreibung der in der schematischen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
hervor. Es zeigt
- Fig.1
- ausschnittweise eine Prinzipdarstellung eines Hänge-Fördersystems mit einer von einer
Schleppkette eines Power- und Free-Systems angetriebenen, die zu fördernden Gegenstände
aufnehmenden Transportkette,
- Fig. 2
- einen Verlauf einer Speicher- bzw. Pufferstrecke,
- Fig. 3
- den Verlauf einer weiteren Speicher- bzw. Pufferstation,
- Fig. 4
- ausschnittweise eine Prinzipdarstellung eines Hänge-Fördersystems mit einer von einer
Elektrohängebahn mit Kupplungskette angetriebenen Transportkette,
- Fig. 5
- die Darstellung einer Elektrohängebahn mit Kupplungskette und daran anzuhängender,
sich in einer Abzweigung befindender Transportkette und
- Fig. 6
- die Darstellung des unterschiedlichen Verlaufs der Schienensysteme für die Elektrohängebahn
und die sich in einer Abzweigung befindende Transportkette.
[0011] Ein in Fig. 1 dargestelltes Hänge-Fördersystem 1 umfaßt eine Schiene 6 zur Aufnahme
eines Antriebsmittels 5 in Form einer Schleppkette 8 eines Power- und Free-Systems
und eine im wesentlichen parallel zu dieser Schiene 6 verlaufende Schiene 7 für eine
Transportkette 2, an der zu befördernde Gegenstände 3 in allgemein üblicher und bekannter
Art und Weise befestigt sind. Beide Schienen 6, 7 sind über Flanschbleche 13 miteinander
verbunden und zusammen an einer Hallendecke oder ähnlichem befestigt. Durch die Anhängung
der Gegenstände 3 an einer als Gelenkkette, speziell Kardangelenkkette ausgebildeten
Transportkette 2 können die Abstände zwischen den Gegenständen 3 auf einem notwendigen
Minimum gehalten werden, wodurch eine wirtschaftliche Förderung einer großen Anzahl
von Gegenständen bei geringem Raum- bwz. Platzbedarf und vor allem auch das Durchfahren
enger Kurven sowie von Steigungen möglich ist, was gleichzeitig bisher nicht bei den
nicht-stationären Antriebssystemen erzielbar war. Die Transportkette 2 umfaßt mindestens
einen Power- und Free-Wagen 16, der je nach Erfordernis der Verbindung mit einem Mitnehmer
12 der Schleppkette 8 dient. Durch die Kombination einer Transportkette 2 mit einer
Schleppkette 8 eines Power- und Free-Systems sind bei Einsparung von Antrieben und
Steuerung gleiche dreidimensionale Streckenführungen erreichbar, wie dies nur bei
den bisher bekannten, über eine große Anzahl stationärer Reibrad-Antriebe verfahrener
Trolleysysteme möglich war. Bei den bisher üblichen Power- und Free-Systemen wurde
die Schleppkette 8 mit sperrigen Traversen zur Aufnahme der Gegenstände verbunden,
so daß deren dicht beieinanderliegende Anordnung nur beschränkt möglich war. Die Traversen
verhindern demzufolge eine enge Kurven aufweisende Streckenführung, wodurch für solche
Systeme ein hoher Platzbedarf erforderlich ist.
[0012] Durch die erfindungsgemäße Zuordnung einer Transportkette 2 zu einer schienengebundenen,
verfahrbaren, als Antriebsmittel 5 ausgebildeten Schleppkette 8 eines Power- und Free-Systems
sind neben einer geringe Kurvenradien aufweisenden Streckenführung für den Transport
auch platzsparende Zwischenlagerungen für die an der Transportkette 2 aufgenommenen
Gegenstände. 3 erreichbar. Eine solche Pufferung der Gegenstände 3 kann hinsichtlich
Prozeßführung sowie Raumausnutzung bedeutende wirtschaftliche Effekte erreichen. In
den Fig. 2 und 3 sind mögliche Streckenführungen einer Zwischen- bzw. Pufferlagerung
dargestellt, wobei Fig. 2 eine wendelförmige Speicherstrecke und Fig. 3 eine schneckenartig
ausgebildete Speicherstrecke zeigen.
[0013] Durch die in Fig. 4 dargestellte Kopplung einer Gegenstände 3 aufnehmenden Transportkette
2 mit einer Elektrohängebahn 9 als Antriebsmittel 5 ist ebenfalls eine wirtschaftliche
Förderung von relativ eng zueinander beabstandeten Gegenständen erreichbar. Eine weitere
und bedeutende Erhöhung des Einsatzbereiches ist dadurch erreichbar, daß der Elektrohängebahn
9 eine Kupplungskette 10 in Form einer Gelenkkette 11 zugeordnet ist, die die Verbindung
zur Transportkette 2 über entsprechende Kopplungselemente 15 herstellt. Die Kupplungskette
10 kann in ihrer Länge je nach Erfordernis variiert werden. Durch den Einsatz einer
Kupplungskette 10 können das Schienensystem für die Elektrohängebahn 9 und das Schienensystem
für die Kupplungskette 10 und die Transportketten 2 hinsichtlich ihres Verlaufes,
d.h. hinsichtlich ihres Profiles und ihrer Kontur, unterschiedlich gestaltet werden,
indem einer parallel zum Schienensystem 6 für die Elektrohängebahn 9 verlaufenden
Grundschiene für die Kupplungskette 10 und die Transportketten 2 Abzweigungsschienen
17 in Form von Steigfahrten, Pufferzonen od.dgl. über entsprechende Stellmittel zugeordnet
sind. Damit kann z.B. das Schienensystem 6 für die Elektrohängebahn 9 als einfacher
kostengünstiger Rundkurs ohne Weichen oder andere Stellelemente ausgebildet sein.
Das Schienensystem 7 für die Kupplungskette 10 und die Transportketten 2 kann äußerst
variabel gestaltet werden, da die Elektrohängebahn 9 über die Kupplungskette 10 und
die Transportkette 2 je nach Bedarf und Notwendigkeit innerhalb des Schienensystems
7 nach Art einer Lokomotive funktioniert.
[0014] So ist es z.B. möglich, wie dies aus den Figuren 5 und 6 hervorgeht, eine Transportkette
2 bestimmter Länge mit der auf dem als Rundkurs ausgebildeten Schienensystem 6 für
den Antrieb 4 zu einer außerhalb dieses Rundkurses liegenden Bearbeitungsstation 14
oder zu einer Pufferschiene zu verfahren, indem durch die von der Elektrohängebahn
9 angetriebene Gelenkkette 11 die Transportkette 2 in die gewünschte Position verschoben
bzw. gezogen wird. Durch die Verbindung der Elektrohängebahn 9 mit der Kupplungskette
10 können weiterhin problemlos Steigungen und enge Kurven durchfahren werden.
Bezugszeichen:
[0015]
- 1
- Hänge-Fördersystem/Hängeförderer
- 2
- Transportkette
- 3
- Gegenstände
- 4
- Antrieb
- 5
- Antriebsmittel
- 6
- Schiene für Antrieb
- 7
- Schiene für Transportkette
- 8
- Schleppkette
- 9
- Elektrohängebahn
- 10
- Kupplungskette
- 11
- Gelenkkette
- 12
- Mitnehmer
- 13
- Flanschblech
- 14
- Bearbeitungsstation
- 15
- Kopplungselemente
- 16
- Power- und Free-Wagen
- 17
- Abzweigungsstrecke
1. Hänge-Fördersystem für insbesondere länglich ausgebildete und in relativ geringen
Abständen zueinander angeordnete Gegenstände wie Spulen, Flaschen od.dgl., wobei die
Gegenstände von mindestens einer endlichen, in einem Schienensystem geführten Transportkette
(2) aufgenommen und bewegt werden, und jede Transportkette (2) mit mindestens einem
in einem separaten Schienensystem (6) geführten Antrieb (4) wirkverbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schienensystem (6) des Antriebes hinsichtlich Profil und/oder Verlauf abweichend
vom Schienensystem (7) der Transportkette (2) ausgebildet ist.
2. Hänge-Fördersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als direkter Antrieb (4) für die Transportkette (2) eine Elektrohängebahn (9)
vorgesehen ist, die die Transportkette (2) nach Art einer Lokomotive verfährt.
3. Hänge-Fördersystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektrohängebahn (9) eine Kupplungskette (10) zur Verbindung mit mindestens
einer Transportkette zugeordnet ist.
4. Hänge-Förderer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungskette (10) als Gelenkkette, insbesondere Kardangelenkkette ausgebildet
ist.
5. Hänge-Fördersystem nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungskette (10) mindestens ein Kopplungselement (15) zum Verbinden mit
der Elektrohängebahn (9) und/oder der Transportkette (2) umfaßt.
6. Hänge-Fördersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als direkter Antrieb (4) für die Transportkette (2) eine Schleppkette (8) eines
Power- und Free-Systems vorgesehen ist.
1. An overhead conveyor system, in particular for elongate objects arranged spaced at
relatively small distances from one another, such as spools, bottles or the like,
the objects being retained and moved by at least one endless transport chain (2) which
is guided in a rail system and each transport chain (2) being operatively associated
with at least one drive (4) guided in a separate rail system (6), characterised in
that the rail system (6) for the drive is configured to differ with respect to its
profile and/or its path from the rail system (7) of the transport chain (2).
2. An overhead conveyor system as claimed in claim 1, characterised in that an electrically
driven truck (9) is provided as a direct drive (4) for the transport chain (2), the
electrically driven truck driving the transport chain (2) in the manner of a locomotive.
3. An overhead conveyor system as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the
electrically driven truck (9) is associated with a coupling chain (10) for connecting
with at least one transport chain.
4. An overhead conveyor as claimed in claim 3, characterised in that the coupling chain
(10) consists of a link chain, specifically a cardan link chain.
5. An overhead conveyor system as claimed in claim 3 or 4, characterised in that the
coupling chain (10) comprises at least one coupling element (15) for connecting with
the electrically driven truck (9) and/or the transport chain (2).
6. An overhead conveyor system as claimed in claim 1, characterised in that a drag chain
(8) of a power and free system is provided as a direct drive (4) for the transport
chain (2).
1. Système transporteur suspendu, en particulier pour objets de forme oblongue, et disposés
à des distances relativement faibles les uns par rapport aux autres, tels que des
bobines, des bouteilles ou analogues, où les objets sont repris et déplacés dans au
moins une chaîne transporteuse (2) sans fin, guidée dans un système de rails, et chaque
chaîne transporteuse (2) est reliée par liaison active à au moins un mécanisme de
commande (4), guidé dans un système de rails distinct (6), caractérisé en ce que le
système de rails (6) du mécanisme de commande est configuré, pour ce qui est de son
profil et/ou de son tracé, différemment du système de rails (7) de la chaîne transporteuse
(2).
2. Système transporteur suspendu selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'on prévoit
en tant que mécanisme de commande directe (4) pour la chaîne transporteuse (2) une
voie aérienne électrique (9), qui déplace la chaîne transporteuse (2) à la manière
d'une locomotive.
3. Système transporteur suspendu selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'à
la voie aérienne électrique (9) est affectée une chaîne d'accouplement (10), destinée
à assurer une liaison avec au moins une chaîne transporteuse.
4. Système transporteur suspendu selon la revendication 3, caractérisé en ce que la chaîne
d'accouplement (10) est configurée comme une chaîne à articulations, en particulier
une chaîne à articulations à cardan.
5. Système transporteur suspendu selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que
la chaîne d'accouplement (10) comporte au moins un élément d'accouplement (15) destiné
à assurer une liaison avec la voie aérienne électrique (9) et/ou la chaîne transporteuse
(2).
6. Système transporteur suspendu selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'on prévoit
en tant que mécanisme de commande directe (4) pour la chaîne transporteuse (2) une
chaîne d'entraînement (8) d'un système de convoyeur aérien à double voie Power and
Free.